Valentin Senger Kaiserhofstraße 12

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Inhaltsangabe zu „Kaiserhofstraße 12“ von Valentin Senger

Es sind die dreißiger Jahre: In der Kaiserhofstraße in Frankfurt am Main leben Schauspieler, Transvestiten, Freudenmädchen, Burschenschaftler – und die Familie Senger. Als Kommunisten und Juden mussten sie aus dem zaristischen Russland fliehen und haben hier ein neues Zuhause gefunden – bis Adolf Hitler 1933 die Macht ergreift. Valentin Sengers Mutter Olga erkennt früh den Ernst der Lage: Mit gefälschten Papieren verschleiert sie die Spuren ihrer Herkunft ...Mit einem Nachwort von Peter Härtling.»Dass die untergetauchte Familie Senger mitten in Frankfurt am Main überlebt hat, ist ein Wunder. Und dass es dieses Buch (...) jetzt wieder gibt, ist ein Segen.«Brigitte

Fällt ggl. schwer zu erinnern, zu welcher Zeit das Buch spielt - 1 normale Geschichte eines jungen Mannes - bis die trügerische Ruhe fällt.

— moorlicht
moorlicht

Im wahrsten Sinne des Wortes ein wundervolles Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Kaiserhofstraße 12" von Valentin Senger

    Kaiserhofstraße 12
    Monsignore

    Monsignore

    18. April 2010 um 19:50

    Ruhig und unprätenzös erzählt hier ein alter Mann eine höchst erstaunliche Geschichte. Eine Geschichte vom Überleben. Seine russischen Vorfahren waren allesamt dermaßen jüdisch, wie man nur jüdsich sein kann. Aktive Kommunisten obendrein. Aus dem zaristischen Russland flohen sie nach Deutschland, wo sie aufgenommen wurden und mehr als nur toleriert wurden. Doch seine Mutter trieb die Assimilation auf die Spitze, sie schuf für die ganze Familie eine völlig neue Identität. Namen, Herkunft, Stammbaum - alles wurde neu geschaffen, denn diese Frau roch förmlich das, was auf sie zukam. - Valentin Senger erzählt, wie die Familie die zwölf Jahre der Barbarei überlebte, Er schreibt von der täglichen Angst, von den vielfältigen Vorsichtsmaßnahmen, von mehrfacher "Beinahe-Entdeckung", vom Glück und von Menschen, die ihnen halfen, die wegsahen und so taten, als wüssten sie nichts. Eine zutiefst menschliche Geschichte, die dieser alte Mann hier ausbreitet, viele Stellen sind sehr anrührend, an einigen Stellen zittert man mit. Das ist keine Abenteuergeschichte, sondern eine Geschichte der Angst und des Schreckens und letztlich des Triumphes.

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