Valentina Berger

 3.9 Sterne bei 153 Bewertungen
Autorin von Der Augenschneider, Das Liliengrab und weiteren Büchern.
Valentina Berger

Lebenslauf von Valentina Berger

Das schauderhafte Grauen aus Österreich hat viele Namen: Die 1969 geborene österreichische Autorin heißt mit bürgerlichem Namen Berta Berger. Diesen Namen verwendet die Schriftstellerin für die Veröffentlichung ihrer Kinderbücher und auch ihr märchenhaftes Debüt „Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte“ publizierte sie 2008 unter ihrem richtigen Namen. Für Jugendthriller wie „Frostengel“ (2012), „Elfengift“ (2015) und „Feenrache“ (2016) hat sie sich den Künstlernamen Tamina Berger zugelegt, wohingegen sie unter dem Pseudonym Valentina Berger Thriller für Erwachsene wie beispielsweise „Das Liliengrab“ (2011) oder den Kurzthriller „Tot ist nun mal tot“ (2014) schreibt. Im Mittelpunkt der Psychothrillerreihe, deren Auftakt „Das Böse in euch“ 2016 unter dem Namen Rhena Weiss publiziert wurde, steht die Wiener LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer. Im Jahresabstand konnten sich Thrillerfans auf die Fortsetzungen der Mitherausgeberin der Krimisparte im Wurdack Verlag freuen. Berta Berger lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wien und arbeitet neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit als Sozialarbeiterin.

Alle Bücher von Valentina Berger

Der Augenschneider

Der Augenschneider

 (88)
Erschienen am 12.07.2010
Das Liliengrab

Das Liliengrab

 (48)
Erschienen am 01.09.2011
Der Menschennäher

Der Menschennäher

 (12)
Erschienen am 28.11.2014
Killer, Köter, Kleinstadtpaten

Killer, Köter, Kleinstadtpaten

 (5)
Erschienen am 01.10.2010
Tot ist nun mal tot

Tot ist nun mal tot

 (0)
Erschienen am 13.06.2014
Ein brandheisser Fall

Ein brandheisser Fall

 (0)
Erschienen am 04.07.2014

Neue Rezensionen zu Valentina Berger

Neu
WildRoses avatar

Rezension zu "Das Liliengrab" von Valentina Berger

Netter Weglese-Krimi für zwischendurch
WildRosevor 3 Jahren

"Das Liliengrab" von Valentina Berger interessierte mich insbesondere deshalb, weil es in meiner Heimatstadt Wien spielt. Generell habe ich nichts gegen dein ein oder anderen seichten Krimi von Zeit zu Zeit einzuwenden. "Das Liliengrab" erfüllte meine Erwartungen, konnte sie jedoch nicht übertreffen.
Gut an dem Buch fand ich, dass es sehr kurzweilig ist und sich recht flüssig liest. Zwar stehen auch die an der Ermittlung beteiligten Personen mit ihren persönlichen Problemen im Vordergrund, dies hält sich aber in Grenzen, sodass man nicht das Gefühl bekommt, eigentlich eine reine Beziehungsgeschichte zu lesen.
Weniger gut fand ich den Schreibstil der Autorin. Er ist einfach nicht besonders anspruchsvoll - die Sätze sind sehr einfach gehalten, es kommt keine rechte Atmosphäre auf, und obwohl aus der Sicht unterschiedlicher Personen erzählt wird, ändert sich der Stil der Autorin nicht. Dies fand ich insbesondere in jenen Passagen schade, die aus Sicht der Täterin, einer psychisch kranken Person, erzählt wurden. Ein wirklich talentierter Autor hätte es durch seine Wortwahl, Satzstellung und sein Vokabular geschafft, dem Leser begreiflich zu machen, was in einer so verwirrten, kranken Person vor sich geht. Valentina Berger gelang dies leider nicht.
Der "Showdown" war mir persönlich ein wenig zu sehr gewollt und las sich eher künstlich à la Hollywood-Streifen. Rettung in letzter Sekunde und dann handelt es sich béim Beinahe-Opfer auch noch um die Ermittlerin bzw. deren Familie. Nicht untypisch für ein Buch dieses Genres, hier aber erschien es mir aber schlicht und ergreifend unpassend.
Schade finde ich auch, dass die Autorin es im Nachwort nicht für nötig befindet, genauer auf das Krankheitsbild der Schizophrenie einzugehen. Für Leser, die sich mit der Thematik noch nicht genauer befasst haben, könnte es nach der Lektüre des "Liliengrabs" so wirken, als seien Schizophrene gemeingefährliche Kindsmörderinnen. Etwas mehr Aufklärung wäre hier angebracht gewesen.
Nichtsdestotrotz kann man über das Buch sagen, dass es ein ganz ordentlicher Wien-Krimi ist, der sich als Zwischendurch-Lektüre durchaus eignet.

Kommentieren0
3
Teilen
WildRoses avatar

Rezension zu "Das Liliengrab" von Valentina Berger

Netter Weglese-Krimi für zwischendurch
WildRosevor 3 Jahren

"Das Liliengrab" von Valentina Berger interessierte mich insbesondere deshalb, weil es in meiner Heimatstadt Wien spielt. Generell habe ich nichts gegen dein ein oder anderen seichten Krimi von Zeit zu Zeit einzuwenden. "Das Liliengrab" erfüllte meine Erwartungen, konnte sie jedoch nicht übertreffen.
Gut an dem Buch fand ich, dass es sehr kurzweilig ist und sich recht flüssig liest. Zwar stehen auch die an der Ermittlung beteiligten Personen mit ihren persönlichen Problemen im Vordergrund, dies hält sich aber in Grenzen, sodass man nicht das Gefühl bekommt, eigentlich eine reine Beziehungsgeschichte zu lesen.
Weniger gut fand ich den Schreibstil der Autorin. Er ist einfach nicht besonders anspruchsvoll - die Sätze sind sehr einfach gehalten, es kommt keine rechte Atmosphäre auf, und obwohl aus der Sicht unterschiedlicher Personen erzählt wird, ändert sich der Stil der Autorin nicht. Dies fand ich insbesondere in jenen Passagen schade, die aus Sicht der Täterin, einer psychisch kranken Person, erzählt wurden. Ein wirklich talentierter Autor hätte es durch seine Wortwahl, Satzstellung und sein Vokabular geschafft, dem Leser begreiflich zu machen, was in einer so verwirrten, kranken Person vor sich geht. Valentina Berger gelang dies leider nicht.
Der "Showdown" war mir persönlich ein wenig zu sehr gewollt und las sich eher künstlich à la Hollywood-Streifen. Rettung in letzter Sekunde und dann handelt es sich béim Beinahe-Opfer auch noch um die Ermittlerin bzw. deren Familie. Nicht untypisch für ein Buch dieses Genres, hier aber erschien es mir aber schlicht und ergreifend unpassend.
Schade finde ich auch, dass die Autorin es im Nachwort nicht für nötig befindet, genauer auf das Krankheitsbild der Schizophrenie einzugehen. Für Leser, die sich mit der Thematik noch nicht genauer befasst haben, könnte es nach der Lektüre des "Liliengrabs" so wirken, als seien Schizophrene gemeingefährliche Kindsmörderinnen. Etwas mehr Aufklärung wäre hier angebracht gewesen.
Nichtsdestotrotz kann man über das Buch sagen, dass es ein ganz ordentlicher Wien-Krimi ist, der sich als Zwischendurch-Lektüre durchaus eignet.

Kommentieren0
4
Teilen
Krimifee86s avatar

Rezension zu "Das Liliengrab" von Valentina Berger

Thriller oder doch eher Beziehungsdrama?
Krimifee86vor 4 Jahren

Klappentext: In einem Wald liegt ein lebloses Baby, gebettet auf Lilien. Gerichtsmediziner Heinz Martin steht vor einem grausigen Rätsel. Wie wurde der Säugling getötet? Doch dieser Mord ist erst der Anfang des Albtraums. Kurz darauf verschwindet ein weiteres Baby. Auch dieses findet man kurze Zeit später, auf einem Grab aus Lilien gebettet. Martin und sein Team jagen ein Phantom, doch das Böse macht auch vor ihren eigenen Kinderzimmern nicht halt …

Cover: Das Cover ist cool. Die Schrift sieht ein bisschen blutig aus, was natürlich pure Absicht ist. Und die Lilie passt zum Titel und sieht so aus als würde sie ebenfalls bluten. Ich finde es gut und ansprechend – gefällt mir!

Schreibstil: Es fällt mir hier wirklich schwer den Schreibstil zu bewerten, da mich der Inhalt dieses Romans einfach so sehr geärgert hat. Aber gut. Der Schreibstil ist sehr klar und einfach strukturiert. Man kann den Protagonisten in allem was sie tun sehr gut folgen. Außerdem waren auch die psychologischen Aspekte, die in diesem Roman eine wichtige Rolle spielen sehr gut dargestellt – wenn sie auch leider viel zu kurz kamen.
Gut fand ich außerdem, dass man immer verschiedene Perspektiven hatten aus denen man die Geschichte verfolgen konnte. So wusste man selber natürlich mehr als die ermittelnden Kommissare, aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Ich fand es insbesondere spannend in das Gehirn des Täters zu schlüpfen und die Gedankengänge zu verfolgen.
Enttäuscht war ich jedoch besonders vom Charakter der Laura. Ich habe sie so empfunden, als würde sie sich selbst für etwas Besseres halten und das fand ich extrem anstrengend. Außerdem waren sowohl sie als auch Wagner in Gedanken immer beieinander statt beim Fall. Auch das hat mich sehr genervt. Als wäre das nicht genug des Privaten kam dann auch der Storystrang um Lauras Bruder und seine Freundin hinzu, den ich nebenbei bemerkt für wenig realistisch gehalten habe.
Fazit zum Schreibstil: Einfache Sprache, stellenweise sehr spannende Darstellungen, aber größtenteils ungelungene Charaktere (Ausnahme: Täter).

Die Story: Die eigentliche Story rund um die ermordeten Babies, die durchaus spannend und interessant zu verfolgen ist, gerät leider aufgrund des Hin und Hers zwischen Laura und Wagner extrem in den Hintergrund. Und das nervt. Wenn die Autorin eine Liebesgeschichte / ein Beziehungsdrama / was auch immer hätte schreiben wollen, hätte sie das einfach tun sollen. Stattdessen wird hier ein wirklich spannender Kriminalfall, der auch viele interessante psychologische Aspekte enthält durch die „Vertrauensfrage“ zwischen Laura und Wagner und ihre nicht vorhandene Beziehung zerstört.
Davon abgesehen hat es mich wahnsinnig gestört, dass dann auch noch der Kriminalfall zu etwas privatem wurde. Wie schon der Klappentext andeutet „das Böse macht auch vor den eigenen Kinderzimmern nicht halt“. Deshalb musste mal schnell ein Baby ein paar Wochen zu früh geboren werden, um dann entführt werden zu können. Lächerlich.

Fazit: Dass sich in Krimis und Thrillern gerne auch mal private Motive der Ermittler wiederfinden ist sicherlich nichts Neues und auch vollkommen unproblematisch. Jedenfalls bis zu einem gewissen Maß. Leider wurde dieses Maß in „Das Liliengrab“ absolut überreizt. Dieses ständige Hin und Her zwischen den Ermittlern, dass dann in einem absoluten Vertrauensbruch gipfelte, hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Laura erschien schon fast als eine Art Über-Person, die alleine die besten Ideen hat und dazu auch noch ein überaus dramatisches Privatleben. Ich fand es völlig überzogen. Zwei Punkte gibt es immerhin für den spannenden Kriminalfall, der leider sehr ins Hintertreffen geraten ist.

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Edel_Elementss avatar

Heinz Martin, Helmut Wagner und Laura Campelli ermitteln wieder. Viele Leser haben auf den dritten Fall meines Ermittler-Trios gewartet. Nun ist es endlich soweit. Ab 28. November 2014 ist der neue Band „Der Menschennäher“  als E-Book in allen Formaten lieferbar. Ich lade alle Thrillerfans ein, sich bei der Leserunde zu bewerben und vielleicht eines von 15 Büchern zu gewinnen. Ich bin auf eure Meinungen, Eindrücke und Rezensionen neugierig und wünsche allen, die das Buch lesen, spannende Stunden mit Heinz, Wagner und Laura.

 Zum Inhalt des Buches:

 Eine brutale Mordserie versetzt ganz Wien in Panik. Der Täter entfernt die Zunge seiner Opfer bei lebendigem Leib – und vernäht anschließend den Mund, sodass diese qualvoll am eigenen Blut ersticken. Dabei hinterlässt er so gut wie keine Spuren – dafür jedoch verschlüsselte Botschaften an den Gerichtsmediziner Heinz Martin.

Während Heinz Martin, der Ermittlungsleiter Helmut Wagner und die Forensikerin Laura Campelli versuchen, die Identität des Mörders aufzudecken, läuft ihnen die Zeit davon. Denn der gnadenlose Killer führt eine Todesliste. Und er wird erst aufhören, wenn er sie mit der ihm eigenen Sorgfalt abgearbeitet hat …

Der Edel eBooks Verlag stellt 15 E-Books zur Verfügung. Unter allen, die sich bis Sonntag, 30. November 2014 zur Teilnahme anmelden, werden die Bücher verlost und danach per E-Mail an die Gewinner im gewünschten Format bzw. passend für das jeweilige Lesegerät zugeschickt. Die Leserunde beginnt dann am Mittwoch, den 3. Dezember 2014 und läuft über zwei Wochen bis zum 17. Dezember 2014. Selbstverständlich sind auch alle Leserinnen und Leser herzlich willkommen, die unabhängig vom Gewinn eines E-Books an der Leserunde teilnehmen möchten.

Vorab wünsche ich schon einmal spannende Unterhaltung und uns allen eine tolle Leserunde.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Valentina Berger wurde am 07. Februar 1969 in Österreich geboren.

Community-Statistik

in 224 Bibliotheken

auf 50 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 10 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks