Valentina Berger Killer, Köter, Kleinstadtpaten

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Inhaltsangabe zu „Killer, Köter, Kleinstadtpaten“ von Valentina Berger

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Böse liegt so nah?“ Frei nach diesem Motto haben sich acht Krimiautorinnen und –autoren in ihren Heimatstädten auf die Suche nach dem Verbrechen begeben. Gefunden haben sie dabei: Skrupellose Auftragskiller, die eigenartigen Moralvorstellungen folgen. Einen Fall von Industriespionage, der sich in Rauch auflöst. Einen Kleinstadtpaten und einen Staatsanwalt, die beide über Leichen gehen sowie diverse andere Verbrechen, die von gar nicht netten Menschen aus ihrer Nachbarschaft verübt werden. Die Tatorte sind Berlin, Flensburg, Frankfurt am Main, Klagenfurt, Ludwigshafen, München, Wien und Ginsberg, ein zwar fiktives Dorf, das sich aber überall im Mittelhessischen befinden könnte. Mit ihren Geschichten bringen die Autorinnen und Autoren die dunkelsten Geheimnisse dieser Orte ans Tageslicht. Oftmals mit einem ironischen Augenzwinkern, aber immer spannend und originell."

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  • Rezension zu "Killer, Köter, Kleinstadtpaten" von Valentina Berger

    Killer, Köter, Kleinstadtpaten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2011 um 17:59

    Warum in die Ferne schweifen, wenn das Böse liegt so nah? Unter diesem Motto haben sich acht Krimiautorinnen und –autoren in ihren Heimatstädten auf die Suche nach dem Verbrechen gegeben. Dabei stößt man als Leser z.B. auf Ermittler die eine Frau suchen sollen, weil sie sich mit dem Geld ihres Freundes abgesetzt hat, Hundekidnapper, eine Leiche im Badesee, eine Büroangestellte die selber Krimis schreibt und Ungereimtheiten in der Firma auf die Schliche kommt, Kleinstadtpaten und Staatsanwälten, die über Leichen gehen und noch vieles mehr. Anscheinend gibt es das Verbrechen überall, welches von gar nicht netten Menschen aus der Nachbarschaft verübt wird. Die Tatorte sind dabei Berlin, Flensburg, Frankfurt am Main, Klagenfurt, Ludwigshafen, München, Wien und Ginsberg, ein fiktives Dorf, das sich überall in Mittelhessen befinden könnte. Die Geschichten könnten aber alle auch in anderen Orten stattfinden, da hier ein Lokalcharakter nicht wirklich auszumachen ist, sondern nur oberflächlich erkennen lässt, wo die Handlungen stattfinden. Mit Kurzgeschichten im "SEK Mordlust" vertreten sind: Andreas Zwengel: Zum Sterben schön und leider tödlich Dorothea Böhme: Stardust Stefan Cernohuby: Rauch und Feuer Wolfgang Schroeder: Doggybag Valentina Berger: Tod am Badesee Andreas Flögel: Vermasselt Ingeborg Boisen: Recherche hautnah Torsten Scheib: Trophäensammler Alle Kriminalfälle sind in ihrem Ablauf gut strukturiert, nachvollziehbar und auch recht kurz gehalten, da sie jeweils 20 Seiten umfassen. Jeder einzelne Autor hat einen unverschnörkelten Schreibstil und schafft es mal mehr, mal weniger, aber immer mit mind. einer Wendung, jeweils seinem Fall Tempo und/oder Spannung zu verleihen. Trotz des Titels und des Genres, wird hier der Schwerpunkt aber nicht auf blutige oder mörderische Beschreibungen gelegt, sondern vielmehr auf die Situationen und die einzelnen Charaktere, wobei Ironie und Humor nicht zu kurz kommen. Am Ende eines manchen Kurz-Krimis, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und erlebt eine Überraschung. Wer jetzt also Mord(s)lust auf diese Anthologie aus dem Hause Wurdack Verlag bekommen hat, darf sich auf kurzweilige, mit einem Augenzwinkern zu betrachtende Fälle freuen. Persönliche Meinung: 3,5-4 (von 5 möglichen) Ich habe so gewertet, weil mich nicht jede Handlung überzeugt hat, einige aber einen ganz besonderen Reiz und Ideenreichtum haben. Krimis mit Lokalcharakter boomen ja derzeit, hier haben die Autoren jedoch mit detaillierten Beschreibungen zu der jeweiligen Stadt gespart, ob das so gewollt war, ist nicht zu erkennen.

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  • Rezension zu "Killer, Köter, Kleinstadtpaten" von Valentina Berger

    Killer, Köter, Kleinstadtpaten

    VeroG

    09. February 2011 um 11:04

    Ein kleines Juwel im faden Einheitsbrei der Regionalkrimis. Diese Geschichten überraschen mit unerwarteten Wendungen, abgefahrenen Charakteren, Humor, Ironie und einem originellen roten Faden, der sich durch das Buch zieht. Unbedingt lesen!

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