Valentina Cebeni Die Zitronenschwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Zitronenschwestern“ von Valentina Cebeni

Eine unvergessene Liebe Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft nach frisch gebackenen Anisbrötchen. Denn ihre Mutter Edda war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch Edda ist schwer erkrankt, und die Bäckerei steuert auf den sicheren Bankrott zu. Als die junge Frau von einer kleinen Insel im Mittelmeer erfährt, auf der ihre Mutter einst die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist Elettra kurzentschlossen zur Isola del Titano. Und ahnt nicht, dass ihre Suche nach den Geheimnissen der Vergangenheit zur Suche nach ihr selbst werden könnte – und dem großen Glück. Einfühlsam interpretiert von Simone Kabst, der deutschen Stimme von Lucinda Riley. (1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 28)

Eine schöne leichte Lektüre. Sehr empfehlenswert!

— Julchen77
Julchen77

Tolle Geschichte, die unter die Haut geht!

— 12Andrea91
12Andrea91

Eingängig und schön erzählt

— raven1711
raven1711

Interessante Geschichte, aber viel Details.

— lisa1997
lisa1997

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    Die Zitronenschwestern
    Engelchen07

    Engelchen07

    17. September 2017 um 18:18

    Ein sehr schönes Hörbuch, gut gelesen von Simone Kabst! Elettras Mutter liegt im Koma und Elettra schafft es nicht die familiäre Bäckerei noch zu halten. Sie ist nämlich keine so begnadete Bäckerin wie ihre Mutter. Eines Tages erfährt Elettra, dass ihre Mutter auf einer kleinen Insel im Mittelmeer aufgewachsen ist und packt kurzerhand ihren Koffer und begibt sich auf die Insel. Auf der Insel angekommen lernt sie einiges Kennen und kommt dort ihrer Mutter um einiges näher. Wirklich ein sehr schönes Hörbuch.

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  • Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

    Die Zitronenschwestern
    12Andrea91

    12Andrea91

    25. July 2017 um 17:58

    Inhaltsangabe: In dem Hörbuch geht es um die schwerkranke Edda, die wegen eines Gehirnschlags seit nunmehr als einem Jahr im Koma liegt und ihrer einzigsten Tochter Elettra. Die junge Italienerin, mit ihren smaragdgrünen Augen und dem olivfarbenen Teint wollte schon immer Journalismus in New York studieren. Da aber die allein erziehende Edda nie genug Geld mit ihrer eigenen Bäckerei verdient hat, lernt sie von ihrer Mutter das Backen und steigt ebenfalls in den Familienbetrieb mit ein. Mittlerweile ist dieser aber pleite, da Elettra den Beruf nur halbherzig ausgeführt hat und sich die Kundschaft daraufhin anderweitig umsah. Als wäre dies nicht schon dramatisch genug, steigen die Behandlungskosten der Klinik von Edda immer mehr an. Zum Glück hilft ihr Esther- ihre Nachbarin und gleichzeitig beste Freundin, in dem sie ihr finanziell unter die Arme greift. Während eines Klinikbesuches hält sich Elettra im Warteraum auf. Dort begegnet sie Eva, einer blinden Frau im Rollstuhl, die sich angeblich mit Edda- die nach wie vor im Koma liegt - unterhalten hat. Eva erzählt der jungen Frau von einer Insel im Mittelmeer und das Elettra dort alle Antworten zu ihrer Herkunft und die ihrer Mutter finden wird- denn Edda hat ihrerer eigenen Tochter nie von ihrer Kindheit und Elettra's Vater erzählt. Wie das Schicksal es so will, findet Elettra wenig später zufällig in der Kommode ihrer Mutter ein Ticket nach Isola del Titano, einer Insel die sich zwischen Korsika und Sardinien befindet. Das Eiland umgibt eine düstere Geschichte, bei der viele Frauen in Trauer gekleidet sind, da vor vielen Jahren die meisten Männer bei einem Sturm auf der See ums Leben gekommen sind. Da die Insel auf die Vergangenheit ihrer Mutter hinweißt, fliegt Elettra umgehend zu diesem Ort. Dort findet sie eine Unterkunft in einem alten heruntergekommen Kloster. Dieses Gebäude dient zwar nach wie vor als Gedenkstätte für die Gläubigen, jedoch leben dort nur noch neben Lea - einer einsamen Frau, zwei Witwen namens Dominique und Nicole. Durch ein paar Hinweise stellt sich schnell heraus, dass Edda in diesem Kloster vor vielen Jahren gelebt hat und hält im späteren Verlauf der Geschichte den Beweis in den Händen: Das Backheft mit allen Rezepten von Edda. Elettra, die nun sehr glücklich ist mehr von der Jugend ihrer Mutter und auch vielleicht von ihrem leiblichen Vater zu erfahren versinkt in einem Strudel von Tragödien. Das Kloster soll abgerissen werden und ein Luxushotel daraus entstehen, die Frauen mit ihrer schwarzen Tracht werden konsequent gemieden, ein junger Künstler tritt in ihr Leben und bringt alles durcheinander und die Vergangenheit ihrer Mutter droht ihr eigenes Leben und Glück zu überschatten.... Eigene Meinung: Zu allererst möchte ich die Covergestaltung loben. Die Aufmachung ist mit so viel Liebe gestaltet worden, dass ich es mit zu den schönsten Hörbüchern zähle, die ich in meiner Sammlung vorweisen kann. Besonders das Innenleben ist liebevoll ausgearbeitet und es befinden sich auch noch ein paar echte Rezepte aus dem Buch darin wie zum Beispiel Geleebonbons, Anisbrötchen, Eddas Marzipan oder den Doccaccine mit Äpfeln. Nun zur Story: Der Einstieg in das Hörbuch gestaltete sich für mich anfangs etwas schwierig, was sich aber schnell gelegt hat. Dennoch ist dieser Roman keine Lektüre, die man schnell mal zwischendurch sich anhören oder lesen sollte, denn in der Geschichte passieren so viele bewegende Schicksale die man sich häppchenweise gönnen sollte. Das Hörbuch bzw. Buch gibt dem Leser eine wunderbare Botschaft mit, dass jeder alles schaffen kann, mit dem besten Rezept: Der Liebe.

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  • die Liebe zum backen

    Die Zitronenschwestern
    Carlosia

    Carlosia

    22. June 2017 um 15:57

    Gestaltung:Das Cover gefällt mir sehr. Es verrät vielleicht ein ganz klein wenig über die Gaschichte, aber nur das Zitronen einen Rolle spielen.Inhalt:Elettras Mutter liegt im Komma und sie muss einfach einmal abschalten. Daher bekommt sie von ihrer besten Freundin eine Reise finanziert und nachdem sie eine kleine Notiz ihrer  Mutter mit einer unbekannten Insel findet ist alles für sie klar.Dort findet sie so einiges über ihre Mutter raus und noch mehr…Meine Meinung:Mir hat dies Buch eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe nur einen kleineren Kritikpunkt.Doch wir fangen wie immer bei den Charakteren an. Sie waren interessant und hatten alle ein Geheimnis das sie nicht peis geben wollten und  das baute eine gewisse Spannung auf.Die Geschichte hat eine ganz tolle Idee die auch gut beschrieben wurde. Es ist ein Thema das öfter mal vorkommt.Es passiert in der Geschichte so einiges und ich das ist gut so.Der Aufbau ist gut, jedoch konnte ich der Geschichte nicht immer genau folgen und daher entstand für mich eine Lücke. Zudem muss ich hier Anmerken das das Buch zudem noch einige Rezepte beinhaltet!

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  • Rezension | "Die Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni

    Die Zitronenschwestern
    Freakajules

    Freakajules

    17. May 2017 um 12:10

    Im Großen und Ganzen hat mir "Die Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni gut gefallen. Nicht alles an dem Buch fand ich gut, aber ich habe mich doch unterhalten gefühlt und habe gerne Elettra bei ihrer Reise ins Ungewisse, bei der Aufdeckung von Geheimnissen und bei so mancher gefühlsmäßigen Achterbahnfahrt begleitet.Besonders herausstechend fand ich bei diesem Hörbuch die Aufmachung. Ich habe jetzt schon ein paar Hörbücher zuhause stehen, aber ich finde "Die Zitronenschwestern" ist darunter definitiv das schönste. Nicht nur, weil das Cover meiner Meinung nach einfach atemberaubend ist, sondern, weil die gesamte Gestaltung pure Freude in mir auslöst und mich doch sehr sehnsüchtig an Italien (und somit an das Heimatland meines Freundes) denken lässt. Leider ist die Isola del Titano anscheinend nur eine Erfindung der Autorin. Ich hätte dieses kleine Fleckchen Erde bei der nächsten Reise in mein Lieblingsland doch wirklich zu gerne mal besucht.Die Geschichte an sich fand ich sehr gut aufgebaut und ausgeschmückt. Ich hatte zwar so meine Probleme, in das Hörbuch reinzukommen, aber das passiert mir persönlich öfter mal, wenn man mitten in die Handlung hineingeworfen wird und man keinen schriftlichen, roten Faden hat, an dem man sich orientieren kann, sondern eben nur eine Stimme. Ich mochte den Verlauf der Geschichte sehr gerne, auch die Erzählungen über die Insel selbst, die sich in zwei grobe Bereiche teilt (die "Normalen" und die Witwen), die Geheimnisse, die nicht nur Elettra hat, sondern auch einige Inselbewohner, und das allgemeine Gefühl, das die Geschichte dem Leser vermittelt.Wie oben schon geschrieben mag ich Italien sehr gerne, weswegen es mir auch sehr leicht fiel, mich in das italienische Klima und die italienischen Gepflogenheiten hineinzuversetzen. Auch bei den Speisen, die Elettra kocht und backt, hatte ich die passenden Gerüche in der Nase und hätte so manche Köstlichkeit doch gerne auch mal selbst probiert – was man als Leser jederzeit nachholen kann, denn die Rezepte sind im Buch (zumindest im Hörbuch) zu finden und lassen sich so spielend nachkochen und nachbacken.Natürlich wollte ich auch alles, so schnell wie möglich, über das ultimative Geheimnis erfahren, das die Isola del Titano und die Kloserbewohner für Elettra bereithalten. Auch wenn ich mir viele Teile davon im Laufe des Buches schon zusammenreimen konnte, hat es mich doch ein Stück weit überrascht, weswegen ich es für den Leser toll aufbereitet und ausgearbeitet fand. Ich hatte, ehrlich gesagt, ab einem bestimmten Punkt nicht mehr damit gerechnet, dass es mich noch überraschen würde. Die Geschichte rund um Elettras Mutter Edda und deren Geheimnisse auf der Isola del Titano wäre mir an sich schlicht zu wenig gewesen, weswegen ich die Abwechslung durch mehrere Nebentwists, unter anderem einer schönen Liebesgeschichte, sehr genossen habe. An dieser Stelle fand ich es extrem schade, dass die Liebesgeschichte so kurz kam, denn ich hatte schon von Anfang an daran geglaubt, dass es eine geben würde. Zur Auflockerung des "anspruchsvollen" Hauptinhalts fand ich es auch schön, nur hätte ich es mir doch ein wenig ausführlicher gewünscht.Elettra hatte ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie ist immer auf der Suche nach der Wahrheit, nach ihren Wurzeln, nach der Herkunft und dem Leben ihrer Mutter, nach einem gewissen Stück in ihrem Inneren, weswegen sie ja schließlich zur Insel fährt. Um endlich mehr zu erfahren, zur Ruhe zu kommen, sich ihrer Mutter nahe zu fühlen. Aber nicht nur Elettra mochte ich sehr gerne, auch die Klosterbewohnerin Lea und den Künstler Adrian, die beide eine große Rolle im Hauptplot einnehmen und ihn ein wenig "aufmischen".Da ich nur das Hörbuch gehört habe, kann ich natürlich nur bewerten, was mir vorliegt, und ich kann auch nicht genauer auf den Schreibstil eingehen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass auch aufgrund eben des Stils im Buch mehrere Längen aufgetreten sind. Das fällt bei einem Hörbuch – zumindest bei mir – oft nicht so ins Gewicht. Daher kann ich nur sagen, dass ich froh war, die Hörbuch- und nicht die Printversion vorliegen gehabt zu haben. Simone Kabst hat auf jeden Fall eine sehr schöne Stimme und dank ihr bin ich einfach nur so durch die Geschichte geflogen.FazitAlles in allem hat mir "Die Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni gut gefallen, auch wenn ich mir manches ausführlicher und manches weniger ausschweifend gewünscht hätte. Jedoch konnte mich das Buch unterhalten und hat mich für eine kurze Zeit nach Italien entführen können.

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  • Etwas verwirrend

    Die Zitronenschwestern
    tootsy3000

    tootsy3000

    02. May 2017 um 12:46

    Ein schönes Cover, das einem gleich ins Augen fällt und der Titel passt auch zu diesem Bild. Der Originaltitel “La ricetta segreta per un sogno” hat übersetzt allerdings eine andere Bedeutung. “Das Geheimrezept für einen Traum” klingt zwar etwas seltsam, passt aber etwas besser zu der Geschichte als “Die Zitronenschwestern”. So meine Meinung, und um die geht es hier ja. Elettra ist eine unglückliche junge Frau. Nachdem ihre Mutter in ein Koma gefallen ist und sie nicht wirklich weiß wie es nun weitergehen soll, begibt sie sich also auf Spurensuche auf die Isola del Titano. Mir war nicht wirklich bewusst, wie genau Elettras Kindheit verlief und was sie – außer einem Vater – in dieser Zeit vermisst hat. Sie hatte ein liebevolles Verhältnis mit ihrer Mutter und auch sonst hatte ich nicht den Eindruck, dass ihr Kind sein anders verlief als bei Millionen anderer Kinder. Das erfährt man in dem Hörbuch nicht wirklich, vielleicht ist es im Buch etwas ausführlicher. Für mich ergaben diese “sich selber finden um möglichst vieles aus ihrer Vergangenheit zu verstehen” keinen Sinn. Das lag wohl aber auch daran, dass es in der Geschichte nicht nur um Elettra und um ihre Mutter Edda geht. Da sind auch noch die anderen Frauen, welche das ehemalige Kloster auf der Insel bewohnen. Viele sind Witwen, wohnten in dem Dorf auf der Insel und wurden von den Bewohnern verstoßen, nachdem ihre Männer auf See ums Leben kamen. Welcher Hintergrund dahinter steckt verstand ich ehrlich gesagt auch nicht. Dem Kloster droht auch noch der Zwangsverkauf, also müssen sich die Frauen etwas einfallen lassen um Geld in die leere Kassa zu bekommen. Männer spielen natürlich auch eine Rolle, der eine fürs Herz, die anderen verkörpern die nicht so schöne brutale Seite in Zeiten als Frauen noch gehorchen mussten oder dafür verprügelt wurden. Naja, alles im allem eine etwas verworrene Geschichte, die gerade als Hörbuch nicht unbedingt leicht zu verstehen ist. Simone Kabst hat eine wirklich schöne und angenehme Stimme. Ihre Sprechweise, besser gesagt ihre Ausdrucksweise fand ich aber mitunter sehr langweilig und nicht situationsangepasst. Sie wirkte meistens eher monoton und immer gleichbleibend. Schreit mal jemand herum, dann will ich das als Zuhörer doch auch gerne heraushören. Mein Fazit: Erwartet hatte ich etwas nettes entspannendes, leider war mir die Geschichte etwas zu verworren. Hatte man mal den Durchblick, wurde schon wieder etwas Neues in die Handlung eingebaut. Das war mir etwas zu viel.

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  • Eingängig und schön erzählt

    Die Zitronenschwestern
    raven1711

    raven1711

    27. April 2017 um 15:18

    Klappentext:Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft nach frisch gebackenen Anisbrötchen. Denn ihre Mutter Edda war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch Edda ist schwer erkrankt, und die Bäckerei steuert auf den sicheren Bankrott zu. Als die junge Frau von einer kleinen Insel im Mittelmeer erfährt, auf der ihre Mutter einst die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist Elettra kurzentschlossen zur Isola del Titano. Und ahnt nicht, dass ihre Suche nach den Geheimnissen der Vergangenheit zur Suche nach ihr selbst werden könnte – und dem großen Glück.Meinung:Elettras Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Ihre schwerkranke Mutter liegt im Koma und ist nicht mehr ansprechbar, die Bäckerei, die Elettra für sie weitergeführt hat, steht kurz vor dem Bankrott. Und mittendrin befindet sich Elettra in einer Lebenskrise, weiß sie doch nicht, wo sie eigentlich herkommt. Als sie erfährt, dass ihre Mutter einst auf einer kleinen Mittelmeerinsel lebte, beschließt sie, diese zu besuchen und dort mehr über das Leben ihrer Mutter herauszufinden. Insgeheim hofft sie, dort auch auf Spuren ihres eigenen Vaters zu stoßen, denn ihre Mutter hat ihr nie auch nur ein Wort über ihn verraten. Auf der Insel angekommen, findet Elettra schnell Anschluss bei einer kleinen Gruppe von Frauen, die in einem ehemaligen Kloster leben. Doch das Kloster und die Inselbewohner umgeben viele Geheimnisse, und keiner ist gewillt, diese einfach so preiszugeben.Valentina Cebenin hat mit viel Liebe ihre Charaktere geschaffen, und so viel es mir während dem Hören nicht schwer, Sympathien mit Elettra aufzubauen. Allerdings zehrte sie auch öfters mal an meinen Nerven, denn ihre Unentschlossenheit in manchen Lebenslagen ging mir schon manchmal ein wenig auf den Senkel. Aber neben Elettra sind es auch die vielen Nebenfiguren, die diesen Roman sehr lebendig machen.Auch sprachlich hat mir dieses Hörbuch gefallen. Simone Kabst findet genau die richtige Stimmung in ihrer Erzählweise, um dieses Buch zu einem kurzweiligen Hörvergnügen zu machen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Handlung ist spannend durchgeplottet. Zwar war die Handlung stellenweise etwas vorhersehbar, trotzdem hat mich die Geschichte für sich eingenommen. Auch das die Liebesgeschichte, die sich im Buch entspinnt, nicht im Vordergrund steht, sondern Elettras Figurenentwicklung, habe ich sehr gemocht. Viel zu schnell verging die Zeit und das Ende der Geschichte kam schon fast viel zu schnell. Weitere Werke der Autorin werde ich auf jeden Fall mal im Auge behalten.Fazit:Die Zitronenschwestern ist eine eingängig erzählte Familiengeschichte, die nicht nur eine schöne Kulisse, sondern auch eine unterhaltsame Handlung bietet und für sehr angenehme Hörstunden sorgt.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Die Zitronenschwestern

    Die Zitronenschwestern
    lisa1997

    lisa1997

    15. April 2017 um 11:37

    Die Idee finde ich interessant, da der Spielort ein ganz ungewöhnlicher ist. Valentina Cebeni entführt uns Leser nämlich in ein italienisches Kloster, dass kurz vor dem Ruin steht. Die Protagonistin Elettra besucht die Region, da sie auf der Suche nach der Geschichte ihrer Mutter ist, die im Kloster begann. Die Idee gefällt mir eigentlich, nur leider plätscherte für mich die Geschichte so dahin. Es gab zwar Wendungen, die passten, aber im Großen und Ganzen haute es mich nicht vom Hocker.Die Orte sind sehr detailliert beschrieben und sollen dem Verständnis und der Fantasie dienen sollte. Das finde ich zum einen gut, da ich gerne den Ort vorstelle, an dem das Ganze passiert. Aber natürlich kommt mit der Detailierung das Holprige bei den Geschichten.Auch bei diesem Buch ist es auch der Fall. Durch die Details kam mir die Geschichte ab und zu wirklich zäh und sehr lange vor. Das fand ich sehr schade.Simone Kabst, die Sprecherin des Hörbuchs, hat für mich eine herrliche Stimme, die sie wunderbar zu den einzelnen Situationen einsetzt. Ich kann mir vorstellen, dass ihre Stimme hervorragend Gefühle vom Text zum Hörer bringen kann. Nur kamen diese nicht wirklich bei mir an. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich überhaupt keine Gefühle spürte, aber sie waren nicht ständig da.Besonders gefallen haben mir allerdings die Rezepte. Es ist eine nette Idee für die Leser noch näher an die Protagonistinnen und Protagonisten zu kommen. Ich selbst habe schon die Anisbrötchen ausprobiert und finde sie einfach nur lecker. Diese kann ich wirklich empfehlen.

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