Valentina D'Urbano

 4.4 Sterne bei 95 Bewertungen

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Quella vita che ci manca

Quella vita che ci manca

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Erschienen am 01.09.2014
Acquanera

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Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Valentina D'Urbano

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Rezension zu "Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" von Valentina D'Urbano

Liegt in der Zukunft Hoffnung?
Lesemietzevor einem Jahr

„La Fortezza“ die Festung hier leben Leute, die kaum Geld haben aber nicht so arm sind um in den Wellblechhütten zu hausen. Und doch leben sie am Rande der Gesellschaft.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Beatrice geschrieben. Sie lebt mit ihren Eltern und jüngerem Bruder in La Fortezza. Ihre Eltern haben in jungen Jahren die Gelegenheit wie andere genutzt und die Wohnung in einer der Häuser besetzt. Die Polizei traut sich nicht ins Armenviertel und wenn bleiben sie dort erfolglos. Eines Tages zieht in der Wohnung über ihnen ein Vater mit drei Söhnen ein. Beatrice freundet sich mit Alfredo an. Ihre Aussichten auf eine Zukunft sind wage, da die Zukunftschancen in La Fortezza schlecht sind.
Der Charakter Beatrice ist mir sehr unsympathisch. Sie ist sehr egoistisch und bandelt Alfredo nicht gerade nett. Und das ist noch höflich ausgedrückt. Manches geht doch sehr über eine normale Kabbelei hinaus, aber durch deren Umfeld lernen sie auf der anderen Seite es auch nichts anderes.
An sich finde ich das Bild welches dargestellt wird sehr realistisch.
man fühlt quasi die Leere und Trostlosigkeit. Man ist dieser Geschichte hilflos ausgeliefert und doch war es eine Leseerfahrung, die ich nicht bereue.

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Q

Rezension zu "Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" von Valentina D'Urbano

Eine sehr berührende Geschichte
queenbee_1611vor 2 Jahren

Beatrice lebt mit ihrer Familie in La Fortezza. Hierher kommt niemand freiwillig, keine Taxis, keine Polizisten, aber Beatrice und Alfredo leben hier, sind hier geboren. In dieser lebensfeindlichen Welt ist Freundschaft der einzige Halt und so werden Bea und Alfredo als Kinder nur „die Zwillinge“ genannt. Später verlieben sie sich, aber ohne jede Romantik, die in diesem Viertel wohl fehl am Platze wäre. Und dann kommt das Ende, zu schnell …

Man gerät bei diesem Buch in einen Strudel, so wunderbar geschrieben, fesselnd, emotional, bildhaft, es baut sich eine Atmosphäre auf, die so gut beschrieben und erzählt wird, dass man sich richtig schön hineindenken kann. Die Sprache war dem Milieus und der Situation angepasst und hat mich von Anfang an mit in die Geschichte hinein genommen. Die Story ist schlicht, aber so spannend geschrieben, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Die Figuren werden nur subtil beschrieben, man erfährt mehr durch ihr Handeln über sie.

Großartiges Buch, das noch lange nachwirken wird, an das ich noch lange denken werde Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, denn trotz der verlorenen Liebe sieht die Hauptdarstellerin einen Lichtblick. Das lässt auch den Leser hoffen. Leseempfehlung!

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Rezension zu "Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" von Valentina D'Urbano

Dieses doch sehr traurige Buch finde ich außerordentlich gut gelungen und verdient gelesen zu werden
Ekcnewvor 3 Jahren


Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gut gelungen! Das Cover ist super und das Buch fühlt sich gut an.Die 275 Seiten waren schnell gelesen. Das Buch ist klar und verständlich geschrieben, die Schrift ist groß. Es freut mich sehr, dass ich dieses Buch vorablesen durfte!

Die Geschichte erzählt die Kindheit und Jugendzeit von Bea (Beatrice), ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem besten Freund Alfredo. Alfredo und Bea sind sich sehr ähnlich unternehmen fast alles gemeinsam, sie werden die Zwillinge genannt. Bea wächst in einem sehr ärmlichen Viertel einer Stadt in Italien auf. Dieses Viertel wird La Fortezza - die Festung genannt. 

Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Alfredo, er wurde nur 21 Jahre alt. Bea erzählt rückblickend, wie sie die Kindheit und Jugendzeit in diesem Viertel mit ihren Freunden und ihrer Familie erlebt hat.

Die Sommer ihrer Kindheit fand sie immer unendlich langweilig: keine Schule, kein Urlaub, die Kinder spielten in den staubigen, dreckigen Straßen. Nicht selten kam es zu Prügeleien. Abends beim gemeinsamen Abendessen versprach der Vater: und im nächsten Jahr fahren wir im Sommer an das Meer. Jeder wusste, dass aus diesem Versprechen nichts werden würde - aber das störte nicht. Alfredo wohnt im gleichen Haus wie Beatrice und ihre Familie. Er ist der Mittlere von drei Geschwistern. Beatrice erlebt, wie der alkoholisierte Vater ihn fast zu Tode prügelt. Die Familie von Beatrice nimmt Alfredo bei sich auf und behandelt ihn wie einen eigenen Sohn.

Es entsteht eine besondere Freundschaft zwischen Beatrice und Alfredo, die allerdings Risse bekommt, als Beatrice das erste Mal in ihrem Leben Urlaub am Meer macht. Sie hatte die Möglichkeit über die Kirche, an dieser Reise teilzunehmen. Es war ein wunderschöner Sommer für Beatrice, keiner interessierte sich dafür wo sie herkam, sie freundet sich mit Marta an. Marta und Bea werden sich erst einige Jahre später wiedersehen.

Als Bea aus ihrem Sommerurlaub zurückkehrt, freut sie sich doch tatsächlich auf La Fortezza. Hier war es zwar scheußlich, aber hier waren ihre Freunde, hier war ihre Heimat. Alkohol und Zigaretten gehörten zum Alltag dazu. Aber Alfredo hatte sich nach Beas Urlaub verändert. Er hat eine Freundin - Paola, das hat Bea sehr verletzt.

Das Schicksal nimmt weiter seinen Lauf. Der Vater von Alfredo wurde von dem großen Bruder von Alfredo mit dem Messer erstochen. Er konnte die Gewalt, die der Vater seinen Söhnen antat, nicht mehr ertragen. Alfred suchte die Linderung seiner Trauer im Heroin. Bea versuchte immer wieder, Alfred vom Heroin runter zu bekommen. Es gab Zeiten, in denen er clean war, diese hielten allerdings nicht lange an. 

Einige Jahre nach Alfredos Tod kehrt sie nach La Fortezza zurück. Vieles hat sich nicht geändert, seit sie weggegangen ist.

Die Autorin ist in einem ähnlichen Viertel wie La Fortezza aufgewachsen, sie hat mit diesem Buch einen Schreibwettbewerb gewonnen. Der Preis war die Veröffentlichung dieses Buches.

Dieses doch sehr traurige Buch finde ich außerordentlich gut gelungen und verdient gelesen zu werden!

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Gespräche aus der Community

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dtv_Verlags avatar
»Ein Roman über die Liebe und das Erwachsenwerden, der durch eine Poesie überrascht, die wie mit Flaschenscherben geschrieben ist,« schreibt die ›ELLE‹ über den Roman, den ihr ab heute hier gewinnen könnt!

Neugierig? Darum geht’s:
Beatrice und Alfredo wachsen in trostlosen Verhältnissen auf. Ihre Heimat ist ein dreckiges Viertel in den Hügeln einer italienischen Stadt – geprägt von Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit. Die beiden halten sich aneinander fest, sind unzertrennlich … bis eine schreckliche Kerbe in Beatrice‘ Leben geschlagen wird: Kaum zwanzig Jahre alt, steht sie an Alfredos Grab. Alleingelassen in der grausamen Realität hat sie nur eine Chance: Sie darf ihren Lebensmut nicht verlieren.
›Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung‹ ist die Geschichte einer bitteren Liebe, aber auch einer Hoffnung, die sich ihren Weg wie eine wilde Blume durch den Beton bricht. Geschrieben hat ihn Valentina D’Urbano, eine junge, vielversprechende Autorin aus Italien.

Mehr Infos zu Buch und Autorin findest du hier: www.dtv.de/mit_zwanzig_hat_man_kein_kleid_fuer_eine_beerdigung

So kannst du mitmachen:
Verrate uns einfach, warum du das Buch gerne lesen würdest: Hast du schon davon gehört, magst du italienische Literatur oder gefällt dir einfach die Stimmung auf dem Cover?
Unter allen Kommentaren, die bis zum 25. Februar 2014 abgegeben werden, verlosen wir 15 Exemplare von ›Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung‹.

Wir sind gespannt auf eure Antworten!

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