Valentina D'Urbano Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

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Inhaltsangabe zu „Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung“ von Valentina D'Urbano

Nächstes Jahr fahren wir ans Meer, sagt Beatrices Vater an zu heißen Sommerabenden jedes Jahr lächelnd. Ein Versprechen, das sich nie erfüllt, aber die Familie trotzdem glücklich macht. Im Stockwerk darüber jedoch wird Alfredo, Beatrices bester Freund, von seinem besoffenen Vater mal wieder halb totgeprügelt. So wie viele in der »Festung«, jenem Viertel in den Hügeln der Stadt, in das kein Taxi fährt, kein Polizist freiwillig einen Fuß setzt, hat Alfredo schon verloren, bevor sein Leben richtig beginnen kann. Als Kinder hat man Beatrice und Alfredo »die Zwillinge« genannt, später wurde aus der Freundschaft Liebe. Eine harte Liebe, ohne Romantik und Liebesgeflüster, und mit einem jähen Ende. Mit sprödem Charme erzählt Valentina D’Urbano von einer bitteren Liebe und von einem Lebensmut, der sich wie wilde Blumen durch eine betonharte Kruste aus Gewalt, Elend und Dreck schiebt.

eine erschütternde Geschichte über das Leben zwischen Armut, Gewalt und Drogen. Tragisch und voller Poesie.

— rainybooks
rainybooks

Ein beeindruckendes Buch - in einfacher Sprache, aber mit umso beeindruckenderen Bildern. Tragisch, romantisch, unfassbar.

— Code-between-lines
Code-between-lines

Großartiges Buch, das noch lange nachwirken wird, an das ich noch lange denken werde

— queenbee_1611
queenbee_1611

Die Geschichte von Bea und Alfredo hat mich total in ihren Bann gezogen. Irgendwie anders. Eine sehr bewegende Story. Lesen!

— Kodabaer
Kodabaer

Dieses doch sehr traurige Buch finde ich außerordentlich gut gelungen und verdient gelesen zu werden!

— Ekcnew
Ekcnew

Ein düsteres Buch über Liebe, Armut, Kriminalität und Hoffnungslosigkeit in Neapel. Fesselnd bis zur letzten Seite, aber keine leichte Kost.

— Sylvia1985
Sylvia1985

Dieses Buch macht mich einfach fassungslos

— Gelinde
Gelinde

Melancholische und schroffe Liebesgeschichte, spannend wie ein Thriller

— TheOnlyTruth
TheOnlyTruth

Schonungslose Geschichte vor atmosphärischer Kulisse. Die Autorin schöpft ihr Potential meiner Meinung nach aber nicht völlig aus.

— leselea
leselea

Für meinen Geschmack etwas zu umgangssprachlich, aber sehr authentisch und emotionsgeladen erzählt.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2269
  • Eine sehr berührende Geschichte

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    queenbee_1611

    queenbee_1611

    22. August 2016 um 17:49

    Beatrice lebt mit ihrer Familie in La Fortezza. Hierher kommt niemand freiwillig, keine Taxis, keine Polizisten, aber Beatrice und Alfredo leben hier, sind hier geboren. In dieser lebensfeindlichen Welt ist Freundschaft der einzige Halt und so werden Bea und Alfredo als Kinder nur „die Zwillinge“ genannt. Später verlieben sie sich, aber ohne jede Romantik, die in diesem Viertel wohl fehl am Platze wäre. Und dann kommt das Ende, zu schnell … Man gerät bei diesem Buch in einen Strudel, so wunderbar geschrieben, fesselnd, emotional, bildhaft, es baut sich eine Atmosphäre auf, die so gut beschrieben und erzählt wird, dass man sich richtig schön hineindenken kann. Die Sprache war dem Milieus und der Situation angepasst und hat mich von Anfang an mit in die Geschichte hinein genommen. Die Story ist schlicht, aber so spannend geschrieben, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Die Figuren werden nur subtil beschrieben, man erfährt mehr durch ihr Handeln über sie. Großartiges Buch, das noch lange nachwirken wird, an das ich noch lange denken werde Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, denn trotz der verlorenen Liebe sieht die Hauptdarstellerin einen Lichtblick. Das lässt auch den Leser hoffen. Leseempfehlung!

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  • Dieses doch sehr traurige Buch finde ich außerordentlich gut gelungen und verdient gelesen zu werden

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    Ekcnew

    Ekcnew

    01. January 2016 um 16:09

    Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gut gelungen! Das Cover ist super und das Buch fühlt sich gut an.Die 275 Seiten waren schnell gelesen. Das Buch ist klar und verständlich geschrieben, die Schrift ist groß. Es freut mich sehr, dass ich dieses Buch vorablesen durfte! Die Geschichte erzählt die Kindheit und Jugendzeit von Bea (Beatrice), ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem besten Freund Alfredo. Alfredo und Bea sind sich sehr ähnlich unternehmen fast alles gemeinsam, sie werden die Zwillinge genannt. Bea wächst in einem sehr ärmlichen Viertel einer Stadt in Italien auf. Dieses Viertel wird La Fortezza - die Festung genannt.  Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Alfredo, er wurde nur 21 Jahre alt. Bea erzählt rückblickend, wie sie die Kindheit und Jugendzeit in diesem Viertel mit ihren Freunden und ihrer Familie erlebt hat. Die Sommer ihrer Kindheit fand sie immer unendlich langweilig: keine Schule, kein Urlaub, die Kinder spielten in den staubigen, dreckigen Straßen. Nicht selten kam es zu Prügeleien. Abends beim gemeinsamen Abendessen versprach der Vater: und im nächsten Jahr fahren wir im Sommer an das Meer. Jeder wusste, dass aus diesem Versprechen nichts werden würde - aber das störte nicht. Alfredo wohnt im gleichen Haus wie Beatrice und ihre Familie. Er ist der Mittlere von drei Geschwistern. Beatrice erlebt, wie der alkoholisierte Vater ihn fast zu Tode prügelt. Die Familie von Beatrice nimmt Alfredo bei sich auf und behandelt ihn wie einen eigenen Sohn. Es entsteht eine besondere Freundschaft zwischen Beatrice und Alfredo, die allerdings Risse bekommt, als Beatrice das erste Mal in ihrem Leben Urlaub am Meer macht. Sie hatte die Möglichkeit über die Kirche, an dieser Reise teilzunehmen. Es war ein wunderschöner Sommer für Beatrice, keiner interessierte sich dafür wo sie herkam, sie freundet sich mit Marta an. Marta und Bea werden sich erst einige Jahre später wiedersehen. Als Bea aus ihrem Sommerurlaub zurückkehrt, freut sie sich doch tatsächlich auf La Fortezza. Hier war es zwar scheußlich, aber hier waren ihre Freunde, hier war ihre Heimat. Alkohol und Zigaretten gehörten zum Alltag dazu. Aber Alfredo hatte sich nach Beas Urlaub verändert. Er hat eine Freundin - Paola, das hat Bea sehr verletzt. Das Schicksal nimmt weiter seinen Lauf. Der Vater von Alfredo wurde von dem großen Bruder von Alfredo mit dem Messer erstochen. Er konnte die Gewalt, die der Vater seinen Söhnen antat, nicht mehr ertragen. Alfred suchte die Linderung seiner Trauer im Heroin. Bea versuchte immer wieder, Alfred vom Heroin runter zu bekommen. Es gab Zeiten, in denen er clean war, diese hielten allerdings nicht lange an.  Einige Jahre nach Alfredos Tod kehrt sie nach La Fortezza zurück. Vieles hat sich nicht geändert, seit sie weggegangen ist. Die Autorin ist in einem ähnlichen Viertel wie La Fortezza aufgewachsen, sie hat mit diesem Buch einen Schreibwettbewerb gewonnen. Der Preis war die Veröffentlichung dieses Buches. Dieses doch sehr traurige Buch finde ich außerordentlich gut gelungen und verdient gelesen zu werden!

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  • Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung,

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    Gelinde

    Gelinde

    10. August 2015 um 13:41

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung, von Valentina Dúrbano Cover: Im ersten Moment strahlt es eine gewisse Leichtigkeit aus, aber der Schein trügt. Inhalt: Eine schonungslose Erzählung über das Leben in einem „Elendsviertel“ in Rom (das aber auch so in jeder anderen Großstadt der Welt ablaufen könnte). Die Familie, bestehend aus seinem gewalttätigen Vater und seinen zwei Brüdern, von Alfredo zieht in die Wohnung über Beatrice und ihrer Familie. Eine Art Hass-Liebe entsteht zwischen den Beiden. Aber nichts kann den Abstieg von Alfredo aufhalten. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit der Beerdigung von dem gerade mal 20 Jahre alt gewordenen Alfredo. Dann kommt der Rückblick, und wir sehen auf ein unglaubliches Leben. Es erscheint mir so unwirklich, so unglaublich, unfassbar! Eine Welt voller Armut, Gewalt, Kriminalität, aber auch voller Freundschaft, Ehre, gegenseitigem Zusammenhalt, ein unbekannter Code gehört zum Alltag. Eine unglaubliche Liebe (Hass-Liebe) kristallisiert sich heraus und steht immer mehr im Mittelpunkt. Unvorstellbar grausam und schonungslos wird beschrieben, wie das Heroin sich ins Leben schleicht und selbst die größte Liebe es nicht schafft diesem Teufelszeug die Stirn zu bieten und die Sucht zu überwinde. Der Schreibstil ist sowas von eindringlich, er geht mir tief unter die Haut und noch tiefer. Autorin: Valentina D`Urbano, geboren 1985, stammt aus Rom und wuchs in einem Viertel auf, das dem im Roman beschriebenen sehr ähnlich ist. Mein Fazit: Dieses Buch macht mich einfach fassungslos. 5 Sterne.

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  • Ein schweres Leben

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    Insel56

    Insel56

    30. July 2015 um 21:11

    Eine junge Frau erlebt den Tod ihres Freundes und erzählt ihre Kindheitsgeschichte, die von Armut, Liebe und Gewalt handelt. Obwohl ich mich sehr schwer mit diesem Buch getan habe, war ich am Ende des Buches sehr berührt. Gleichzeitig bin ich sehr froh und dankbar, dass ich anders aufgewachsen bin.

  • Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    Isabell47

    Isabell47

    22. July 2015 um 08:55

    Beatrice lebt mit ihrer Familie in La Fortezza, die Festung, denn die Häuser, in denen sie wohnen, für die haben sie keinen Mietvertrag, denn sie haben sie einfach besetzt. Das Leben in diesen Häuser bzw. in dieser Gegend ist nicht schön, sondern es ist geprägt von Armut, Gewalt, Drogen, Gesetzeslosigkeit, .... Die Menschen, die hier leben, haben wenig Chancen auf ein anderes Leben und sie kennen zum größten Teil auch kein anderes Leben. Das Buch beginnt mit der Beerdigung Alfredos, dem Zwilling von Beatrice, bzw. wurden die beiden Zwillinge genannt, da sie immer aufeinanderhockten. Alfredo hat sehr viel Zeit bei der Familie von Beatrice verbracht, nachdem er als 8-jähriger von seinem Vater so sehr verprügelt worden ist, das die Mutter von Beatrice ihm erste Hilfe geleistet hat. Danach wurde er ein Teil ihrer Familie. Alfredo und Beatrice wurden älter und während Beatrice einen Schritt heraus aus dem Elend suchte, rutschte Alfredo immer tiefer in den Sumpf hinein. Er nahm schließlich Drogen. In ihrem Buch schildert die junge Autorin das ganze Elend eines jungen Lebens und die Geschichte hat mich sehr berührt. Während ich zu Beginn noch die Hoffnung hegte, dass auch irgendetwas was ich mit Italien verbinde, nämlich schöne Landschaft, tolles Wetter, gutes Essen,Musik,nette fröhliche Menschen, hier Erwähnung finden würde, so wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist genauso traurig wie ihr Titel. Alles ist trist und grau. Trotz allem hat mich das Buch nicht völlig herunter gezogen, da ich nicht so gelebt habe und keine schreckliche Kindheit hatte. Andere Geschichten, die einem selber zustoßen könnten, zermürben einen noch mehr und so bin ich froh, dass die Autorin einen Weg für sich gefunden hat.

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  • Melancholische und schroffe Liebesgeschichte, spannend wie ein Thriller

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    TheOnlyTruth

    TheOnlyTruth

    14. July 2015 um 17:07

    Valentina D'Urbano ist eine 28 Jahre junge italienische Schriftstellerin, die bei dem Schreibwettbewerb „Lo Scrittore“ den ersten Platz belegte und deren Buch „Il rumore dei tuoi passi“ daraufhin 2012 verlegt wurde. Nun erscheint ihr Werk auch auf Deutsch unter dem Titel „Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung“. Es spielt in einer italienischen, besetzten Plattenbausiedlung namens „La Fortezza“. Die Gebäude sind heruntergekommen, die Menschen verbittert und meist arbeitslos. Die Handlung beginnt mit dem Bericht der zwanzigjährigen Beatrice von einer Beerdigung eines Menschen, der ihr sehr viel bedeutet hat. Schon zu Beginn wird klar, dass Bea immer versucht hat, ihre wahren starken Gefühle ihm gegenüber hinter Wut und oberflächlicher Ablehnung zu verstecken. Sie blickt im Anschluss zurück auf ihre Jugend in La Fortezza, erzählt von den guten und den vielen schlechten Tagen in diesem Armutsviertel und auch von ihrem Verhältnis zu Alfonso, dem Verstorbenen. Die Geschichte ist sehr authentisch geschrieben, in einer schroffen und stimmigen Sprache. Vor allem in den Dialogen wimmelt es nur so von ausgelassenen Silben und Umgangssprache. Die Autorin nimmt hier auch kein Blatt vor den Mund, sondern verwendet einiges an Schimpfwörtern. Die Charaktere sind gelungen. Die wichtigen sind nicht stereotyp, sondern zeigen an sich verschiedene Seiten, mit denen man mitunter nicht gerechnet hätte. Das Hineinversetzen fällt nicht schwer. Die meisten sind einem gleich sympathisch. Die Handlung bleibt immer so spannend, dass man das Buch ungern aus der Hand legt, bevor man alle 275 Seiten gelesen hat. Auffallend sind die kurzen Kapitel, das kürzeste mit nur zweieinhalb Zeilen. Jedes Kapitel entspricht quasi einer Szene. Daran wird auch deutlich, dass die Handlung nicht unnötig in die Länge gezogen wurde, sondern mitunter viel Handlung in wenigen Sätzen abgehandelt wurde. Das ist wohl einer der Gründe, wieso sich dieses Buch so flüssig liest. Empfehlen würde ich das Buch Jugendlichen ab 15 Jahren, aber auch Erwachsene können hier beruhigt zugreifen. Wer nach einer romantischen Liebesgeschichte sucht, ist hier falsch. Vielmehr sollte man sich angesprochen fühlen, wenn es einem um das Leben von Menschen geht, wie sie auch in unserer Nachbarschaft leben könnten. In Schulnoten bekommt das Buch von mir eine 1 minus, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.

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  • Gefangen in der Festung

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    leselea

    leselea

    26. May 2015 um 13:53

    Auch die Ärmsten der Armen brauchen eine Geschichte. Dieser Spruch ist Valentina D’Urbanos Debütroman Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung vorangestellt und scheint auch das Ziel dieses Erstlingswerk zu sein: Selber in einem italienischen Brennpunktviertel aufgewachsen, setzt die Autorin in ihrem Roman an, das Leben im sozialen Brennpunkt zu beschreiben, wo Alkohol, Drogen, Gewalt und Arbeitslosigkeit den Alltag der Menschen bestimmen. Erzählt wird dieses Leben anhand der Figuren Beatrice und Alfredo. Beide wachsen im Viertel La Fortezza, der Festung, auf. Während Beatrices Familie zwar arm ist, aber ein liebevolles Verhältnis zueinander hegt, wird Alfredo von seinem Vater, einem Alkoholiker, regelmäßig verprügelt. Früh nimmt sich Beas Familie Alfredo an und die beiden wachsen wie Geschwister miteinander auf, sodass sie im ganzen Viertel nur doch „die Zwillinge“ genannt werden. Doch von vornherein ist mehr zwischen Bea und Alfredo: Sie lieben und hassen sich, nehmen sich in den Arm, stehen für den anderen ein und scheuen trotzdem nicht davor, den anderen immer wieder zu quälen. Arm in Arm gehen sie einem Leben entgegen, das kein Glück zu kennen scheint – bis Bea mit 20 Jahren an Alfredos Grab steht… Ich weiß es nicht, vielleicht war es die Umgebung, die uns hervorgebracht hat. Vielleicht hatten wir es im Blut. Vielleicht waren es die Leute, mit denen wir zu tun hatten, die Langeweile, zu wenig Ziele. Das Wissen, niemals was anderes sein zu können, die Erkenntnis, dass es ein Leben lang so bleiben würde. Draußen vergingen die Jahre, und die Welt veränderte sich. Hier drin standen wir still. (S. 225) Valentina D’Urbano legt mit Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung einen atmosphärischen, schonungslosen Roman vor. Authentisch und eindringlich, dabei kaum klischeehaft, skizziert sie das Leben im Milieu, den Teufelskreis, keine Alternative zu haben, und deswegen für immer an diesem hoffnungslosen Ort bleiben zu müssen. Als Leser leidet man mit, spürt wie die Figuren etwas Hoffnung und beugt sich doch dem auf jeder Seite regierenden fatalistischen Ton, der sagt, dass niemand der Festung entkommen kann. In der Darstellung der Lebensumstände von Bea und Alfredo liegen damit meiner Meinung nach eindeutig die Stärken dieses Buches. Leider war ich von der Geschichte an sich und insbesondere vom Stil etwas enttäuscht. Die Hassliebe von Bea und Alfredo besitzt eine wirklich gute und interessante Dynamik, wird aber meiner Meinung nach von der Autorin nicht vollends ausgenutzt. So richtig verstanden habe ich die Beziehung nur im Mittelteil und am Ende – dazwischen blieb für mich einiges nicht nachvollziehbar. Die Figuren selber fand ich hingegen gut gestaltet, auch wenn es keine Charaktere zum Mögen und Identifizieren sind. Gerade dieses Unnahbare und Schroffe – vor allen Dingen von Bea – fand ich jedoch sehr spannend und aufrichtig. Sprachlich hatte ich mehr erwartet: Das Buch ist natürlich sehr ehrlich, direkt und vulgär, die auf dem Klappentext angepriesene „Poesie […], die wie mit Flaschenscherben geschrieben ist“ fehlt meiner Meinung jedoch. Zwar gibt es hin und wieder einige sprachlich starke Szenen, den Großteil des Buches fand ich aber eher belanglos geschrieben. Stattdessen konnte ich mich nicht dem Eindruck entziehen, dass sich die Autorin (oder zumindest die Übersetzerin) oftmals in Wiederholungen verliert, was dem Buch manchmal eine gewisse Langatmigkeit verlieh. Das Ende war mir für so ein doch radikal angelegtes Buch viel zu klischeehaft und vorhersehbar: Hier hätte ich mir den Mut für ein innovativeres Ende gewünscht. Die Autorin hat durchaus Potential, das Buch kann besonders in der Beschreibung des Armenviertels Punkte sammeln. Die Beziehung zwischen Bea und Alfredo hätte für mich aber noch stärker herausgearbeitet werden können, so kamen beide Figuren mir nicht nahe genug, um mit ihnen zu fühlen. Sprachlich und erzähltechnisch hätte ich es mir radikaler gewünscht.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Traurig schön

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    dieFlo

    dieFlo

    Beatrice wächst da auf, wo wir unseren Müll hinwerfen - wo wir achtlos dran vorbei gehen, aber sie ist glücklich. Ihr Vater prügelt nicht so, wie der Vater ihres besten Freundes Alfredo. Ihr Vater verspricht ihr immer: Nächstes Jahr fahren wir ans Meer. Beatrice wird das Meer niemals mit ihrer Familie sehen, sie wird lernen zu verlieren, zu kämpfen, zu lieben und zu weinen. Aber sie wird erst erkennen, wem sie wirklich liebt, wenn es zu spät ist. Sie wird erkennen, dass man gegen Drogen machtlos ist und das reden nicht hilft. Ein wunderbarer Roman,der unter die Haut geht und zum Nachdenken anregen soll!

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    • 4
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    01. January 2015 um 20:38
  • Düster und doch so real

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    vielleser18

    vielleser18

    26. December 2014 um 09:10

    Beatrice und Alfredo gelten in ihrem Bezirk als die "Zwillinge". Seid der Halbwaise Alfredo das erste Mal zu Beatrice und ihrer Familie geflüchtet ist, weil sein Vater mal wieder gewaltätig wurde. Sie leben in einem Haus. Einem Haus, in einem Viertel, in dem es nur Hoffnungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drogen, Alkohol und Verwahrlosung zu geben scheint. Alfredo und Beatrice verbindet seit ihrer Kindheit ein Band der Liebe, Gleichheit, aber auch von Verbitterung und Abhängigkeit. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne den anderen. Als Alfredo mit zwanzig stirbt, erzählt Beatrice schonungslos und offen den Weg.... Valentina D´Urban hat selber in so einem Viertel, wie sie es in ihrem Debütroman beschreibt, gewohnt. Die Geschichte klingt authentisch, so real, als wäre alles genauso passiert. Ihre Sprache, auch wenn sie manchmal vulgär und direkt ist, passt in diese Szenerie. So wie Beatrice und Alfredo. Eine Geschichte, die einem unter die Haut geht. Eine Geschichte, die man trotz aller Schwere verschlingt und auch wenn man von Anfang an weiß, wie sie endet, einem am Ende doch noch etwas überrascht. Schonungslos, real, düster, aber auch ergreifend. Eine Geschichte, wie sie das Leben manchmal selber schreibt.

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  • Deprimierend und trotzdem irgendwie schön

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    HarIequin

    HarIequin

    19. December 2014 um 22:59

    „Auch die Ärmsten der Armen brauchen eine Geschichte“ Die von Bea fängt mit dem Ende an – dem Ende von Alfredos Leben. Zusammen sind sie in La Fortezza in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, gerade Alfredo hat kein leichtes Los gezogen. Fast täglich wird er von seinem Vater verprügelt und flüchtet sich zu Bea und ihrer Familie. Sie wachsen so eng zusammen, dass die Leute sie nur noch die „Zwillinge“ nennen und zusammen versuchen sie sich durchzukämpfen, stehen am Ende aber doch vor dem Abgrund. Das Ende von Beas Erzählung ist zwar vorangestellt und vieles vorhersehbar, aber trotzdem hat mich die Geschichte mitgerissen. Auch wenn man unweigerlich auf das Ziel zusteuert, hofft man trotzdem noch irgendwie es umgehen zu können. Die Beziehung zwischen Bea und Alfredo ist sehr ruppig und grob, keine klassische Liebesgeschichte. Und vielleicht gerade deswegen hat sie mich so berührt. Der Satz „Die Geschichte einer bitteren Liebe“ auf dem Buchrücken beschreibt den Roman für mich perfekt, sie ist außergewöhnlich und tragisch. Daneben geht es natürlich auch um das triste Leben in La Fortezza und eine Generation, die keine Hoffnung auf Besserung hat. Auch wenn das Leben dort als hart und trostlos dargestellt wird, war es nicht zu klischeehaft umgesetzt. Der Stil ist teilweise umgangssprachlich und ordinär, passt aber ohne Frage zu den ganzen Atmosphäre. Für mich wirkte alles sehr glaubwürdig und ich bin immer noch positiv überrascht. Es lässt sich zwar leicht lesen, lässt aber deprimiert zurück. Die Geschichte ist sehr eindrücklich, klingt noch lange nach und ich bin gespannt auf weiteres von Valentina D'Urbano.

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  • No future Generation

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    09. December 2014 um 02:08

    Ich hatte es geahnt: "Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" der Autorin Valentina D´Urbano ist kein fröhlicher, Stimmung aufhellender Roman, sondern drückt heftig auf die Psyche. Ich hatte das buch lange bei mir zu liegen, bis ich endlich die Kraft fand den Buchdeckel aufzuklappen und los zu lesen. Und es beginnt auch gleich mit dem Ende, mit der Beerdigung des 21 jährigen Alfredo, der für Bea ein ganz wichtige Person darstellt. Der Roman ist aus der Sicht von Bea erzählt. Sie berichtet von der Kindheit und Jugend in einem italienischen Ort, der lange von der Polizei aufgegeben wurde, der verlorene Seelen beherbergt und keine Aussicht auf Zukunft bietet. Armut, Gewalt, Drogen und Prostitution --- und kein Ausweg. Bea ist neugierig auf das, was hinter den Stadtmauern ist, sie hat schon früh das Bedürfnis sich für neue Lebenswege zu öffnen, sich dem Schicksal nicht geschlagen zu geben, sondern die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, sie will etwas ändern und die Situation verbessern. Wird aber gehalten durch Freunde, selbstauferlegte Verpflichtungen und Verantwortung, aus der sie nicht ausbrechen kann. Das Buch beschreibt eine Lebenssituation, die der älteren Generation nicht unbekannt sein wird. Oft hätte ich gerne gerufen: "Ja, so war es eben, lange bevor Dank Pille und Aufklärung nur Wunschkinder das Licht der Welt erblickten!" Und vielleicht ist es heute tatsächlich nötig, dass solche Bücher geschrieben werden, um der heutigen Welt zu zeigen, wie es vor 50/60 Jahren war. Diese Aufbruchzeit, die Zeit des Aufbaus nach dem Krieg, in der viele Kinder unerwünscht geboren wurden, nur um zu sterben. Ist man ein schlechter Mensch, wenn man sich abwendet und sein eigenes Leben leben möchte? Wenn man vom Leben mehr erwartet und sich nicht abfinden will? Ist man schuldig, wenn man weg sieht, wie andere sich umbringen? Wie weit muss man sein eigenes Leben aufgeben, um für andere da zu sein, grade, wenn diese sich fallen lassen und aufgegeben haben? Für Bea war es das höchste Glück der Erde, dass dieses Buch mit einer Beerdigung beginnt, ein Ende für einen Anfang, ein Abschluss für einen Neubeginn. Leider kam keine Spannung auf, da das ständige Vorgreifen der Autorin jegliche Neugier im Keim erstickte. Es liest sich leicht so vor sich hin, zieht aber die Psyche heftig nach unten, so dass man genügend Pausen einlegen sollte. Für mich als ältere Leserin nicht wirklich überzeugend.

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  • Sehr berührende Liebesgeschichte und Milieustudie

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    helena33

    helena33

    24. November 2014 um 11:57

    Der Roman beginnt damit, dass die 20 jährige Bea, die Ich-Erzählerin, der Beerdigung ihres besten Freundes Alfredo beiwohnt. In einer Rückblende erfährt man nun, wie sich die beiden kennengelernt haben, wie sich ihre Beziehung entwickelt hat und wie sie ihr Leben lebten. Beide wohnen in La Fortessa, in einem italienischen Stadtteil der 80er Jahre. In einem „Viertel der Diebe und Dealer, der Drogenabhängigen und Verbrecher, diesem Ort mit seinen schmutzigen Ecken und den Hauseingängen, die nach Pisse stinken, mit seinen kaputten Straßenlaternen und Straßen, die im Dunkel ertrinken, mit seinen bewachten Grenzen, damit niemand reinkommt und seine Nase reinsteckt und schaut, was wir machen.“ (S.53). Alfredos Vater ist ein gewalttätiger Trinker. Vor den Schlägen des Vaters flüchtet sich Alfredo immer wieder zu Beas Familie und die beiden werden bald unzertrennlich. Von den anderen werden sie nur „die Zwillinge“ genannt. Irgendwann beginnt Bea sich zu verlieben und alles wird komplizierter. Und dann nimmt der Roman eine Wendung und als Leser weiß man, dass es nun keine Rettung mehr geben wird. Die Figuren sind tiefgründig gestaltet und absolut überzeugend. Das Verhalten, die Erlebniswelten der Protagonisten wirken sehr echt. Es gelingt der Autorin hervorragend, die widersprüchliche und komplizierte Beziehung zwischen Bea und Alfredo sensibel zu beschreiben. Das Gefühlschaos von Bea ist absolut nachvollziehbar. Als weiteres Highlight empfand ich die spannenden Milieubeschreibungen. Sie wirken überaus authentisch und eindrücklich. Der Schreibstil ist sehr lebendig, man fühlt sich, als ob man wirklich dabei ist. Die Autorin schafft es grandios, eine dichte Atmosphäre herzustellen. Dieser Roman berührte mich sehr. Vieles wirkte bedrückend, gewaltvoll, traurig, dennoch ist die Hoffnung aber präsent. Der Roman wühlte mich auf und ließ mich nachdenklich zurück.

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  • Die Geschichte einer bitteren Liebe

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung
    buchjunkie

    buchjunkie

    Kaum zwanzig Jahre alt, steht Beatrice an Alfredos Grab.Die “Zwillinge“ nannte man sie, weil sie unzertrennlich waren.  Als sie Kinder waren, sagte Beatrices Vater jedes Jahr an einem heißen Sommerabend:“Nächstes Jahr fahren wir ans Meer“  Ein Versprechen, das sich nie erfüllt.  Im Stockwerk über ihnen wird Alfredo von seinem besoffenen Vater mal wieder halbtot geprügelt.So wie viele in der „Festung“, jenem Viertel der Stadt, in das kein Taxi fährt und kein Polizist freiwillig einen Fuß setzt, hat Alfredo schon verloren, bevor sein Leben richtig beginnen kann.  Beatrices Mutter kümmert sich um Alfredo, und Beatrice und er werden unzertrennlich.Später als Teenager lieben sie sich.Eine harte Liebe ohne Romantik und Liebesgeflüester, die ein jähes Ende findet.  „Auch die Ärmsten der Armen brauchen eine Geschichte“  So steht es auf der ersten Seite und diese Geschichte hat es in sich.  Ungeschönt und eindringlich wird sie aus Beatrices Sicht geschildert.  Es wird von dem harten Leben und der Verzweiflung derer erzählt, die am Rande der Gesellschaft leben. Aber auch von Hoffnung und Lebensmut.  Es ist eine Geschichte, die mich berührt hat.  Ich habe das Buch in nur einem Tag gelesen, ich konnte es nicht weglegen. Valentina D`Urbano werde ich im Auge behalten  Ein sehr empfehlenswerter Roman!

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    HappiestGirl

    HappiestGirl

    04. November 2014 um 09:08
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