Männer... Können einen doch nur enttäuschen, oder? Zumindest hat Gemma aus "Four nights together" keine Lust mehr, sich auf irgendwen einzulassen. Auf niemanden. Erst recht nicht auf ihren nervigen Nachbarn Henry. Doch gerade wenn etwas nicht sein soll, schlägt das Schicksal doch besonders gerne zu. Und so befindet sich Gemma schon bald in einer zweckmäßigen Fake-Dating-Beziehung – mit Henry. Aber zwischen all dem Schauspiel und all den Lügen können sich doch keine echten Gefühle entwickeln, oder? ODER?
Kurz und knapp: Die London-Hearts-Reihe ist wirklich eine süße, ruhige YA-Romance, bei der man wirklich einfach mal abschalten kann. Band drei war mein absoluter Favorit, dieser Band steht jedoch gleich dahinter. Herny und Gemma sind wirklich zwei süße, schlagfertige und charakterstarke Figuren, welche ich gerne begleitet habe. Auch wenn der Band bei mir nur auf Platz zwei ist, ist Henry jedoch mit großem Abstand auf Platz 1 der besten Bookboyfriends. Er ist emotional, selbstbewusst, loyal, aufopfernd, ein totaler Familienmensch und einfach toll. An der Stelle würde ich auch gerne dafür plädieren, dass auch junge Männer mal mehr Romance lesen sollten, dann wüsstet ihr nämlich, was Frauen wirklich wollen!
Gemma hingegen konnte ich in einem Punkt nie wirklich nachvollziehen: Warum hasst sie Henry so sehr und das seit Band 1 völlig unverändert? Dass sie nach dem Alfie-Vorfall eine Abneigung zum männlichen Geschlecht generell entwickelt hat, konnte ich sehr nachvollziehen. Eigentlich empfinde ich Gemma als einen offenen Charakter, der ihn doch nie so krass abstempeln würde, selbst wenn er für sie und ihre Freunde immer da war, wenn es darauf ankommt. Über diese, vielleicht etwas erzwungene Abneigung, konnte ich jedoch gut hinwegsehen und einfach das Knistern zwischen den beiden genießen!
Die Geschichte an sich hat für mich wirklich stark angefangen, dann aber leider ein wenig nachgelassen. Gerade zu Beginn hat mir gut gefallen, dass alle aus der WG nochmal ihren Auftritt hatten und die Freundschaft zwischen ihnen wirklich spürbar wurde. Da dies ja auch der Abschlussband ist, war mir das auch besonders wichtig. Dann folgte das Knistern zwischen Henry und Gemma und zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass sich nochmal Zeit genommen wird, um wieder dieses WG-Feeling und die Freundschaft in den Fokus zu rücken. Das wurde zwar auch versucht, aber für meinen Geschmack war das einfach viel zu kurz, um nochmal wirklich all diese Liebe in sich aufzunehmen.
Auch wenn beim Ende für meinen Geschmack ein klein wenig Potenzial liegen gelassen wurde, bin ich voller guter Gefühle. Wenn du auf der Suche bist nach einer Reihe mit starken, liebevollen Charakteren, bist du hier völlig richtig. An alle anderen, die schon in die WG eingezogen sind: Lest den finalen Band und lasst uns dann über Henry fangirlen!















































