Liebe wird überschätzt

von Valeria Parrella 
3,8 Sterne bei47 Bewertungen
Liebe wird überschätzt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
Kettenlesers avatar

Manche Geschichten sind sprachlich überraschend und originell, andere weniger. Insgesamt aber ein nettes, kleines Buch.

Kritisch (4):
Becky_Bloomwoods avatar

Insgesamt leider enttäuschende Kurzgeschichten.

Alle 47 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Liebe wird überschätzt"

Weil es zu wenig Liebe gibt, wird sie überbewertet, stellt ein junges Mädchen fest, deren Eltern sich ein Leben lang harmonisch betrügen. Erst als die Nachricht des Todes von Mutters Liebhaber eintrifft, bricht die Lebenslüge zusammen. In einer anderen Geschichte gibt eine Klosterschwester ihre Liebe zu Jesus auf, um die Mutter eines verlassenen Kindes zu werden. Valeria Parrella, „Italiens neues Erzähltalent“ (Süddeutsche Zeitung), schreibt unsentimentale Liebesgeschichten, die überraschen. Mit großer Vitalität und schneidendem Witz erzählt sie von falscher Liebe und echtem Begehren, aber auch von mystischer Sehnsucht und alltäglicher Nächstenliebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446256507
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kettenlesers avatar
    Kettenleservor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Manche Geschichten sind sprachlich überraschend und originell, andere weniger. Insgesamt aber ein nettes, kleines Buch.
    Nettes, kleines Buch

    Ich habe es nicht in einem Zug gelesen. Denn manche Geschichten fesselten mich nicht durchgehend. Trotzdem war ich oft überrascht über eine originelle Sprache und insgesamt habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt.

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    bootedkats avatar
    bootedkatvor einem Jahr
    Ja? Nein? Vielleicht?

    Italien ist eigentlich eher als Schauplatz tragischer Liebesgeschichten, wie Romeo und Julia, bekannt. Petrarca hat hier seine berühmten Sonette an Laura geschrieben.
    Nun kommt aber von einer italienischen Schriftstellerin eine Sammlung von Erzählungen mit dem Titel „Liebe wird überschätzt“. Ist Liebe doch nicht so bedeutend?

    In acht Erzählungen beschäftigt sich Valeria Parrella mit der Liebe und zwischenmenschlichen Beziehungen. Dabei lenkt sie den Blick mal auf die romantische Liebe, auf die platonische und auf die Liebe zwischen Kindern und Eltern. So unterschiedlich wie die Liebe sind auch die Menschen, denen der Leser in den Kurzgeschichten begegnet, was den Erzählungen Lebensnähe gibt und sie abwechslungsreich macht.

    Die Kategorie Erzählungen scheint sehr bewusst gewählt. Der Begriff Kurzgeschichten würde Valeria Parrellas Erzählstil auch bei weitem nicht gerecht. Zwar sind alle charakteristischen Merkmale vorhanden, doch gehen Parrellas Erzählungen über die Merkmale einer Kurzgeschichte hinaus. Ihre manchmal an Hemingway erinnernde Erzählweise würde mit dem Begriff Kurzgeschichten unweigerlich zu einem Vergleich führen, der Parrellas Erzählungen ihre Eigenständigkeit und ihr Alleinstellungsmerkmal nehmen würde.

    Auch wenn die Sammlung nur knapp 144 Seiten umfasst und die kürzeste Erzählung gerade einmal zwei Seiten lang ist, stimmen die Texte oft nachdenklich und begleiten den Leser noch über das Lesen hinaus.

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    lajoyavor einem Jahr
    Acht mögliche Liebesgeschichten aus dem Leben

    Das Buch „Liebe wird überschätzt“ von der Autorin „Valeria Parrella“, besteht aus einer Sammlung von insgesamt acht Kurzgeschichten, die sich auf über 144 Seiten erstrecken,welche aus dem Leben gegriffen sind.

    Ich fand es anfangs anstrengend mit dem Schreibstil der Autorin zurechtzukommen. Es hat sich für mich nicht intuitiv und flüssig gelesen, so das es ab und an ein zähes Vergnügen war.

    Die Geschichten haben mich zum Nachdenken angeregt, aber ich weiß nicht, ob ich immer die Intention der Autorin verstanden habe.

    So richtig mitreißen konnten mich die Geschichten aber nicht und es gab auch nur wenige Stellen, die mich zum weiterlesen motivierten. Es hat mich einfach nicht in den Bann gezogen und so habe ich mich beim Lesen gelangweilt. Immer wenn eine Geschichte endete, freute ich mich auf die nächste, in der Hoffnung, dass diese interessanter wird.

    Da das Buch relativ wenig Umfang hat, kann man dieses schnell und auch an einem Tag gut durchlesen.

    Trotz alledem haben mich die Geschichten überrascht, da sie nicht vorhersehbar waren und am Ende der Storys immer kleine Überraschungen bereithielten.

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    L
    Leserin3vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Acht Variationen der Liebe, soll heissen, acht weitere zu einem unerschöpflichen Thema
    Universell

    Was ist Liebe? Kann man sie denn überschätzen? Oder eher unterschätzen? Der Titel des vorliegenden Werkes bringt mich zum Nachdenken. Ist denn wirklich Liebe, was wir für Liebe halten?

    Die acht Kurzgeschichten befassen sich mit verschiedenen Arten: die zwischen Eltern und Kindern, zu Gott, die der unmoralischen Beziehung, ungewöhnliche Arten und Situationen rund um dieses grosse Wort, das so oft gedankenlos angewendet wird. Liebe wird hier zu etwas Universellem, das unser Leben täglich durchdringt, ob wir wollen oder nicht.

    Da glaubt man als Vielleserin, dass es nicht mehr viel Neues gibt, und wird doch überrascht von der einen oder anderen Geschichte der italienischen Autorin, die auch schon in ihren früheren Werken ungewöhnliche Themen bearbeitet hat.

    Die Autorin muss sich intensiv mit der Liebe befasst haben, manchmal wird sie gar philosophisch. Dann wieder überwiegt eine poetische, zarte Sprache. Anschaulich und plastisch sind die Schilderungen der Personen, rasch fliesst der Erzählfluss durch die Seiten. Ich konnte mich gut einfühlen und war sehr schnell im Text zu Hause, schon weil die eine oder andere Geschichte grosse Ähnlichkeit mit meiner Umwelt aufweist. Das eine oder andere Mal war es mir, als halte jemand mir den Spiegel vor.

     Parella scheut nicht davor zurück, den Finger auf eher heikle Situationen zu legen und setzt auch mal einen etwas spitzen Humor ein. Ab und zu jedoch musste ich zurückblättern, weil mir der Sinn noch nicht ganz aufgegangen war. Es geht ziemlich querbeet durchs Buch, und ich finde, dass das Coverbild darauf hinweist in all seinen unbestimmbaren Formen und Farben. Eine unterhaltsame Sammlung von Kurzgeschichten, sympathischen und weniger sympathischen Personen, ein Kaleidoskop des gleichwohl wichtigsten Gefühls der Welt.

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    Aqua__s avatar
    Aqua__vor einem Jahr
    Die Vielfältigkeit der Liebe

    Valeria Parella hat mit "Liebe wird überschätzt" etwas ganz eigenes geschaffen. In acht kurzen Erzählungen beschreibt sie, wie die Liebe ihren weg findet. Dieser Weg ist gewiss nicht immer derselbe. Liebe ist nicht immer gleich, aber es ist immer Liebe.
    Valeria Parella hat einen gut zu lesenden Schreibstil. Sie beschreibt Szenen detailliert, sodass man sie sich vor seinem bildlichen Auge vorstellen kann.
    Mir haben die kurzen Erzählungen gut gefallen. Man ist sich mehr bewusst, wie Liebe in unserem Alltag ist, denn es sind alltäglichen Situationen, die die Protagonisten durchleben. Eine Frau verliert ihren Liebhaber, eine andere beginnt erst zu lieben. Manchmal muss man eine Liebe aufgeben, um eine noch größere zu erleben. Liebe kann auch Verzicht bedeuten, doch insgesamt ist sie der größte Gewinn, den ein Mensch erfahren darf.

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    S
    sophia60vor einem Jahr
    Kurzmeinung: beeindruckende Kurzgeschichten rund um alle Facetten der Liebe, sehr anspruchsvoll geschrieben
    beeindruckende Kurzgeschichten

    Für mich persönlich ist die Autorin Valeria Parrella die Entdeckung des Jahres!
    Ihre acht Kurzgeschichten zum Thema Liebe sind kurzweilig, spannend und sehr unterhaltsam geschrieben. In der ersten Erzählung wird die Liebe in einer modernen Ehe zwischen Mann / Frau /Liebhaber thematisiert, deren Tochter das ganze Dilemma treffend beschreibt: "Ihr seid das Problem, nicht ich..."
    In der zweiten Geschichte wird eine Mutter -Tochter-Beziehung lebhaft und humorvoll geschildert. Die dritte handelt von der Liebe einer Nonne zu Jesus, die aus dem Kloster austritt, um ein ausgesetztes Findelkind zu versorgen.
    Die Autorin führt uns in den weiteren Kurzgeschichten durch viele außergewöhnliche Situationen und berichtet mal schwermütig, mal leicht und locker von allerlei menschlichen Begegnungen, die jedoch immer nachwirken und zum "noch einmal nachlesen" animieren.
    Ich kann dieses Buch allen Liebhabern von guter Literatur sehr empfehlen.

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    nichts für mich

    Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch Werbung auf verschieden Bücherforen...
    Somit war klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss...
    Ein Buch über die Liebe und dass diese überschätzt wird...

    Acht Kurzgeschichten, in denen es mehr oder weniger um die Liebe geht... unterschiedlichste Situationen und Menschen...

    Irgendwie hat der Schreibstil der Autorin mir nicht so recht zugesagt, er ist nicht gerade einfach und auch nicht flott zu lesen.
    Ich lese Kurzgeschichten gerne als kleine Beschäftigung zwischendurch. Dies war mir hier leider nicht möglich. Da die Geschichten nicht einfach zu verstehen waren. Und ich mich auf den Schreibstil sehr konzentrieren musste...

    Interessante Charaktere und schöne Geschichten. Jedoch leider nichts für mich.

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    lizlemons avatar
    lizlemonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührende Kurzgeschichten aus dem Alltag und der Liebe
    Sprachlich kunstvolle Kurzgeschichten rund um die Liebe

    „Liebe wird überschätzt“ ist eine kurzweilige Sammlung von acht Erzählungen, die sich mit verbotener, später, unerfüllter und alltäglicher Liebe beschäftigen. Obwohl sie die vielen Fassetten der Liebe behandelt, fällt Valeria Parrella nicht in die Kitschfalle. Besonders gut haben mir ihr einfühlsamer, aber nüchterner Schreibstil und die vielseitigen Protagonisten gefallen. Bei jeder Kurzgeschichte stehen interessante Charaktere im Mittelpunkt, von scheinbar unauffälligen älteren Paaren, die sich gegenseitig betrügen, über Eltern mit kranken Kindern bis hin zu einer Äbtissin. Liebe in all ihren Formen durchzieht die Kurzgeschichten: Liebe zwischen Partnern, Liebe zwischen Eltern und Kindern, Liebe zwischen Freunden und Liebe zur Freiheit. Damit widerlegt die Autorin im Grunde ihren eigenen Buchtitel, denn die Liebe ist der zentrale Erzählgegenstand.

    Mit nur 140 Seiten fällt das Buch etwas kurz aus, jedoch habe ich jede Seite genossen.

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    AnTheiavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbar feinfühlig erzählte Geschichten über die Liebe und ihre Fasetten. Bewegend, tiefsinnig und nichts für leichte Literaturliebhaber.
    Sprachlich außergewöhnlich und exzellent erzählt

    Liebe hat viele Fassetten. Und so vielschichtig wie die Liebe präsentiert sich dieses Buch von Valeria Parrella, in dem die Autorin in acht unterschiedlichen Erzählungen und Kurzgeschichten über die Liebe zu den eigenen Kindern, körperliche Liebe, zum Leben und zu Gott feinfühlig, laut, aber auch leise berichtet. Da ist die Liebe einer verheirateten Frau zu einem anderen Mann, deren Lebenslüge erst zusammenbricht, als dieser unerwartet stirbt und die eigene Tochter der verblüfften Eltern im Sommerurlaub deren Verlogenheit vorwirft. Da ist die Nonne, die ihre Liebe zu Gott aufgibt, um einem verlassenen Neugeborenen Mutter zu sein. Da ist die an Krebs schwer erkrankte Tochter, die ihren Eltern in der ihr verbliebenen Zeit den Sinn des Lebens näher bringt. Aber auch die Geschichte zweier Eltern, die die Liebe zu ihrem behinderten Sohn jeder auf seine Weise erlebt und interpretiert. Diese Geschichten sind mir persönlich am stärksten in Erinnerung gebliebe und haben mich sehr bewegt. Ich lese persönlich selten Kurzgeschichten oder Erzählungen. Aber ich war sehr neugierig auf die Autorin, da sie wohl in Italien schon den bekannten und gefeierten Autorinnen zählt. Das Cover ist wunderbar gestaltet und nimmt das Thema in seiner Vielschichtigkeit bereits eindringlich vorweg. Jede Geschichte ist anders erzählt und unterschiedlich lang und intensiv, manche leicht philosophisch angehaucht. Am stärksten bewegt hat mich allerdings die Sprache der Autorin. Die Geschichten sind nicht aufdringlich und hart. Sie sind sehr feinfühlig und sensibel erzählt. Viele Worte klingen wie Poesie. Überhaupt hat man manchmal das Gefühl die Erzählungen klingen so ganz anders als die meiste Gegenwartsliteratur. Hier schreibt wirklich eine Autorin, die von Sprache und die Art Geschichten zu vermitteln etwas versteht. Ich würde sogar behaupten, dass man nach so mancher Geschichte wirklich kurz innehält und über das Geschriebene reflektiert. Manche sind allerdings auch auf den ersten Blick nicht vollkommen erfassbar, was aber von der Autorin sicherlich auch so gewollt ist. Liebe ist nun mal nichts, was man leichtfertig abtut, manches tut weh, manches kompliziert, vieles wird erst begriffen, wenn es schon längst verloren ist. Genau ist der Sinn, den die Autorin vermitteln möchte. Daher zählt für mich dieses Werk schon jetzt zu den kleinen Schätzen in meinem Bücherregal. Fazit: Wunderbar feinfühlig erzählte Geschichten über die Liebe und ihre Fasetten. Bewegend, tiefsinnig und nichts für leichte Literaturliebhaber.

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    ferrucciovor einem Jahr
    Liebe hat viele Gesichter

    Finden, erinnern, verlieren, loslassen, überwinden, vergessen, neu beginnen. Und dies alles bei weitem nicht nur in partnerschaftlichen Beziehungen oder was erlaubt oder opportun ist. Ein Gefühlsreigen durch Menschenherzen.

    Goethes Spruch „Welch ein Glück, geliebt zu werden ...“ schwingt in jeder der acht faszinierenden Liebesgeschichten mit.

    Es geht nicht um Happyends, herkömmliche Klischees werden im vorliegenden Buch nicht bedient. Vielmehr werden Beweggründe geschildert, was Menschen so auf sich nehmen für einen anderen Menschen und auf welchen verschlungenen Gefühlspfaden sie sich dabei bewegen.

    Wunsch, Handeln, Resultat; Liebe, egal zu wem oder zu was, hat für gewöhnlich einen Anfang, doch hat sie je ein wirkliches Ende? Und erstens kommt es anders …, kein Ende der hier geschilderten Geschichten ist voraus zu sehen. Jede Erzählung behandelt andere Konstellationen und Facetten der Liebe. Schmerzvoll und unerfüllt lieben ist eben auch eine Spielart, die nur auf den zweiten Blick sinnlos erscheint. Niemand kann aus seiner Haut und eben dieser Umstand geht unter die Haut. Daher löst die Lektüre auch beim Leser die unterschiedlichsten Gefühle aus, ist doch jeder schon selbst durch dieses Minenfeld gewandert.

    Wunderschön und bitter zugleich. Die jeweiligen Hauptfiguren, die Liebenden und Geliebten, erscheinen so nah. Die Autorin versteht es, zu berühren, indem sie selbst emotional, dabei teilweise sehr sensibel und gleichzeitig mit etwas Abstand am Innersten derjenigen rührt, deren bewegende Schicksale sie beschreibt. Verschieden lag fallen dabei die einzelnen Intermezzi aus. Sie vermittelt so den Eindruck, als steht die Auswahl stellvertretend für noch unzählige weitere Geschichten, die zwar er- und gelebt wurden, nur noch nicht aufgeschrieben sind. Die Liebe – eine unendliche Geschichte, ein nie zu Ende geschriebenes Buch. 

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    Pressestimmen

    Über Menschen, die sich finden und verlieren. Valeria Parrellas Liebesgeschichten gehören zum Besten der italienischen Literatur der letzten Jahre.

    "Parrellas Geschichten sind kernig, haben aber auch einen Mut zum Drama, vor dem viele Erzähler zurückschrecken. Ihre Stilsicherheit hilft ihr dabei. Manche Konstellation wird sich im Gedächtnis verhaken, wie Dinge, die einem erzählt werden oder die man in der Zeitung liest." Christine Schneider, Frankfurter Rundschau, 15.12.17
    "Parrella versteht sich auf das Genre der Kurzgeschichte, arbeitet mit einem Wechsel aus Beschreibungen, knappen Dialogen und inneren Monologen, kann Spannung schüren und Pointen setzen. Etliche der Erzählungen sind originiell und entwickeln eine eigene Schärfe." Maike Albath, Deutschlandfunk Kultur, 03.11.17
    "In ihren mit leichter Hand geschriebenen Erzählungen lotet Valeria Parrella die Abgründe eines Lebens aus, in dem die Liebe – und das, was die Menschen dafür halten – naturgemäß eine Hauptrolle spielt." Martin Krumbholz, WDR5, 09.11.17
    "Valeria Parrella interessiert sich vor allem für die Dynamik, die unausgesprochene Konflikte entwickeln können. Sie variiert die Perspektive, schlüpft in verschiedene Erzählerrollen und probiert den abgeklärten Tonfall einer Lehrerin in den Wechseljahren ebenso aus, wie die ruppig-zärtliche Sprechweise eines Liverpooler Seemanns in Rente." Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 10.10.17
    "Menschen an einem zentralen Wendepunkt ihres Lebens. Das ist der Kern guter Erzählungen. Die italienische Schriftstellerin Valeria Parrella schreibt solche Geschichten." Frank Statzner, hr Info, 14.09.17
    "Valeria Parrellas Geschichten berühren mich existentiell. Das putzt die Seele durch. Kein Kitsch. Hier wird Liebe brutal ehrlich seziert. Grossartige Sprache. Präzise, leicht, vital, witzig. Die Short Stories lesen sich wie komponierte Romane. Haben alles drin. Starke Charaktere, kluge Pointen." Annette König, SRF1, 18.09.17
    "Diese 'Liebesgeschichten' sind tief bewegende Lebensgeschichten: Präzise und in glasklarer Sprache erzählt Parrella über die kleinen Wunder im Alltag. Ihre Figuren sind unprätentiös, manchmal sehr witzig, oft klug, immer authentisch. Und deshalb zutiefst menschlich." Die Presse, 17.09.17
    "Die neapolitanische Autorin erzählt realistische Geschichten, entwirft vor allem interessante Frauenfiguren, die nicht mehr jung, aber sehnsüchtig und sinnlich sind." Manuela Reichart, Kulturradio rbb, 27.07.17

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