Valeria Parrella Zeit des Wartens

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Inhaltsangabe zu „Zeit des Wartens“ von Valeria Parrella

Lebensnah, bewegend, kraftvoll

Maria ist Lehrerin in Neapel und freut sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Doch als die kleine Irene schon nach sechs Monaten auf die Welt kommt, kann keiner der Ärzte sagen, wie sich das Kind entwickeln wird. Plötzlich sieht Maria ihr Leben und ihre Umgebung in einem ganz neuen Licht. Sie muss akzeptieren, wie unberechenbar das Schicksal ist, doch sie spürt auch, wie sie innerlich an dieser Erfahrung wächst.

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  • Rezension zu "Zeit des Wartens" von Valeria Parrella

    Zeit des Wartens

    Leselust

    15. September 2009 um 17:41

    Maria ist Lehrerin in Neapel und hat ihr Leben fest im Griff: Sie ist ungebunden, emanzipiert und freut sich auf ihr erstes Kind. Doch dann kommt Irene schon im sechsten Monat zur Welt, muss in den Brutkasten, und niemand weiß, wie es weitergehen wird. Die Ausnahmesituation ändert Marias Blick auf sich und ihre Umgebung: Sie erlebt eine Stadt, deren Zerrissenheit zwischen überbordender Vitalität und tiefer Resignation täglich spürbar ist. Zudem schwankt sie zwischen dem Pflichtgefühl, ständig bei ihrer Tochter zu sein, aber auch bei ihren Schülern in der Schule. Sie muss akzeptieren, dass das Schicksal unberechenbar ist, doch sie merkt auch, wie sie innerlich daran wächst. Nach mehreren Wochen ist Irenes Zustand stabil. Für Mutter und Tochter beginnt das Leben neu. Der Roman wurde in einer klaren, unsentimentalen Sprache geschrieben. Ein absolut empfehlenswerter Roman mit beeindruckender Sprache und Thematik.

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  • Rezension zu "Zeit des Wartens" von Valeria Parrella

    Zeit des Wartens

    papalagi

    26. August 2009 um 15:00

    Valteria Parrellas Buch umfasst nur 126 Seiten ist aber bei weitem viel umfassender. Soviel hat sie in das dünne Büchlein gepackt. Die Angst und Unsicherheit, ob Maria's Tochter Irene die Zeit im Brutkasten überleben wird, und wenn ja wie - mit oder ohne Behinderung - begleitet uns durchs Buch. Auf der Fahrt ins Spital, im Spital, allein zu Hause: Immer wieder lässt uns Maria zurückblicken in ihre eigene Kindheit in ihr Leben vor der Schwangerschaft. Sie, die Literatur studiert hat, kann nicht mehr lesen, ihre Gedanken kreisen immer nur um Irene: "...die dabei ist zu sterben oder auf die Welt zu kommen. ...." und das schon während 40 Tagen. Die Freude ist gross, wenn eines der Frühchen aus dem Spital entlassen werden kann. Aber es ist immer auch eine Spur Angst dabei. Ein wirklich sehr eindrückliches Buch!

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