Valerian Çaithoque Aschamdon

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Inhaltsangabe zu „Aschamdon“ von Valerian Çaithoque

Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen.

Eine packende Story mit wunderschönen Illustrationen und tollen Charakteren 😊

— ShellyArgeneau
ShellyArgeneau

Super spannend und ganz toll Illustriert. Das Buch hat Suchtgefahr.

— kidsfun72
kidsfun72

Fantastisch gestalteter Mix aus Historie, Fantasy und Religion - unbedingt mal reinlesen!

— JonasLight
JonasLight

Wundervoll gestaltet - fantastische Geschichte

— Dominique_Stalder
Dominique_Stalder

Grandios. Episch. Optisch ein Schmuckstück.

— John_Sheridan
John_Sheridan

Unglaublich gute Geschichte, hier und da aber leider etwas hölzern vom Schreibstil her - der Gesamteindruck ist trotzdem überaus positiv

— AndreaSchrader
AndreaSchrader

Ein Buch der etwas anderen Art. Absolute Leseempfehlung.

— kleinwitti
kleinwitti

Ein Fantasyroman, der völlig anders ist, als alles, was man als Fantasy kennt. Unbedingt lesen!

— FreydisNeheleniaRainersdottir
FreydisNeheleniaRainersdottir

Kampf der Engel - Atemberaubend!

— Micha1985
Micha1985

Ok, das ist wirklich ein sehr gutes Buch mit einer interessanten Story und erzähl Art und weise

— MatthiasPfaff
MatthiasPfaff

Stöbern in Fantasy

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  • [REZENSION] ASCHAMDON VON VALERIAN ÇAITHOQUE

    Aschamdon
    ShellyArgeneau

    ShellyArgeneau

    16. June 2017 um 11:53

    Inhalt:Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen.Quelle: AmizarasVorsicht!! Kann Spoiler enthalten!!Meine Meinung:Ein fantastisches Buch, mit tollen Illustrationen und die Story ist einzigartig😊 Der Einstieg ins Buch ist mir etwas schwer gefallen da es neue Kreaturen und alles gibt und Rafaela kam mir etwas komisch vor. Man wird halt sofort in die Geschichte hineingeworfen ohne den Grund zu kennen wieso dies und das passiert. Bei Atila konnte man sich leichter zurechtfinden und es hat mega Spaß gemacht bei einer Kartenlegerin seine Zukunft und alles zu erfahren 😊 Ich muss ehrlich sagen das mich Rafaela manchmal etwas genervt hat und bei Atila hat es mir richtig Spaß gemacht sein Abenteuer zu lesen 😃 Die gesamte Geschichte fand ich unglaublich faszinierend, vor allem Aschamdon mochte ich am Anfang sehr und hatte mir eigentlich erhofft, dass er sich in Rafaela verlieben würde und er sich auf die gute Seite schlagen würde aber leider ist das nicht geschehen. Da merkt man wie wie sehr ich eine Liebesgeschichte in einem Buch brauche 😂 Klar gab es eine klitzekleine Lovestory zwischen Atila und Liya aber die kam mir etwas zu kurz. Was mich auch etwas verwirrt hat, was aber nebenbei auch ziemlich toll war, sind die Zeitsprünge. Rafaela lebte im Jahre 1944 und Atila im Jahre 2002 wobei sich Rafaela's Geschichte in der Zeit öfters veränderte sowie auch ihr Aufenthaltsort. Neben Rafaela und Atila gibt es aber noch mystische Wesen die mit Engel vergleichbar sind: Ariach. Es gibt verschiedenen Ariach sowohl die guten als auch die bösen, wobei ich nicht sagen kann wer nun gut oder böse ist 😂 Aschamdon steht in dieser Geschichte im Vordergrund da er Rafaela benutzt um an das ewige Leben zu kommen, aber er taucht auch bei Atila auf um diesen... naja sagen wir mal, dass er ihn töten wollte aber zuletzt benutzt 😄 In der Story ist es wirklich schwer heraus zu finden wer nun gut und wer böse ist 😂 Das Ende des Buches war actionreich und spannend gehalten, wobei noch nicht alle Rätsel gelöst sind. Neben der Story gibt es viele Illustrationen die mich total gefesselt haben. Was ich sehr gut fand, war dass alles was beschrieben auch daneben als Illustration gezeigt wird . So konnte ich mir alles viel besser vorstellen was eine große Hilfe war 😊 Fazit: Eine packende Story mit wunderschönen Illustrationen und tollen Charakteren 😊

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  • Ein Fantasymix, der es in sich hat.

    Aschamdon
    JonasLight

    JonasLight

    28. February 2017 um 16:22

    Eins vorneweg: Wer das Buch wie ich vor dem Schlafengehen liest, sollte sich vorsehen. Ab der Storymitte tauchen so viele Namen und historisch-fiktive Bezüge auf, dass einem schwindelig wird und ich oftmals einfach auf dem Buchdeckel eingenickt bin. Nimmt man sich jedoch die Zeit, sich auf die Geschichte bei einer Tasse Chai-Tee einzulassen, dann entfaltet sich eine fiktive Geschichte, in die man durch die zahlreichen Illustrationen reingezogen wird. Ein schöneres Buch habe ich tatsächlich noch nicht in der Hand gehalten.

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  • Ein wahres Schmuckstück...

    Aschamdon
    Dominique_Stalder

    Dominique_Stalder

    16. November 2016 um 21:27

    In der heutigen Zeit sind Bücher oft Taschenbücher. Klebebindungen von immer gleichen - maximal zwischendurch ein wenig illustrierten - Seiten. Nicht so dieses Schmuckstück. Jede Seite, jeder Kapitelanfang ist liebevoll gestaltet. Hardcover, Fadenbindung - Leserherz, was begehrst du mehr. Natürlich ist es nicht so leicht in der U-Bahn zu lesen, aber die Blicke sind einmalig!Aber schauen wir uns den Inhalt an. Die zwei Handlungsstränge führen in einen angemessenem Tempo in eine Welt ein, die so bekannt und doch anders ist. Ich liebe es ja, wenn reale Geschehnisse und Entwicklungen genommen werden und zu etwas Neuem werden. Genau so ist es hier. Auf der Jagd nach Unsterblichkeit ist vieles anders, als wir denken. Ariach, Archonten, Tharoniter - alles Begriffe, die mit fortdauerndem Lesegenusses einem immer vertrauter und mehr sagen. Wenn ein der beiden Hauptfiguren (Rafaela) in die Abgründe unter der Ordensburg eintaucht, bekommt man ein Gefühl, wie das Christentum auf eine derartige Höllenidee kam. (Für mich meine Lieblingskapitel) Immer wieder stößt man auf historische Ereignisse und Personen, deren Kontext in angemessener Art und Weise angepasst worden ist. Sei es ein Borgia oder auch ein gewisser römischer Kaiser, der das Christentum nach einer Schlacht zur Staatsreligion erhob. Für den bedeutet dies vor allem zwei Dinge:1. Er sollte ein paar geschichtliche Ereignisse kennen2. Er kommt automatisch an den Punkt, wo er sich fragt... könnte das wirklich sein?Für mich war die Antwort auf die zweite Frage klar. JA - es könnte. Die Welt ist so stimmig und dicht beschrieben, dass man es einfach nicht leugnen kann. Es ist deutlich zu spüren, dass der Autor sich hier in einem großen Stil eine Welt ersonnen hat, die unglaublich komplex, stimmig und vielseitig ist. (nebenbei... ich mag Aschamdon total!)Dieser erste Band ist aber auch eine Einführung, zumindest fühlt er sich so an. Viele Dinge werden noch nur angedeutet, aber genau dies hebt die Vorfreude auf den nächsten Teil.Da ich aber nicht nur loben will, will ich auch ein wenig kritisieren. Die Darstellungen von Sex und Gewalt sind noch human und könnten an der einen oder anderen Stelle deutlicher sein. Aber das ist mein subjektives Empfinden.Ich kann es nur jedem empfehlen, der es ein wenig Dunkel, fantastisch und doch realitätsbezogen haben will.

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  • Sehr gelungener Auftakt einer Triologie

    Aschamdon
    kleinwitti

    kleinwitti

    15. May 2016 um 21:08

    Mit dem Buch "Aschamdon" ist Valerian Caithoque ein sehr gelungener 1. Teil zu einer Fantasytriologie gelungen. Ich bin auf dieses Buch bei einer Buchmesse aufmerksam geworden. Nicht nur der Klappentext, nein auch die gesamte Aufmachung des Buches hat mir sofort gefallen. Dann wurde mir noch genau erklärt wie das Buch entstanden ist und auf was alles geachtet wurde und da ist dann der Entschluß zum Kauf gefallen.In dem Buch haben wir zwei Handlungsstränge die sich aber nicht in diesem Buch verbinden. Das ausgewöhnliche ist auch das zwischen den Handlungssträngen Jahrzehnte liegen. Widerum haben wir aber auch in beiden Handlungssträngen gleiche Protagonisten, was die Geschichte wiederum sehr interessant macht.Rafaela ist eine junge Frau, die schon als Kind Dinge sehen kann die sonst kaum einer sieht. Sie geht einen Pakt mit Aschamdon ein und wird dafür von ihm ausgenutzt. Anscheinend ist sie aber sehr klug und auch sehr schlau. Sie meistert viele Aufgaben die sie von Aschamdon gestellt bekommt. Leider ist sie durch ihre Familie sehr erpressbar, was auch oft ausgenutzt wird.Atila ist ein Kunsthändler, der durch eine Fehlinvestition in eine Falle gelockt wurde. Er ist immer nur auf seine Vorteile aus und versucht dauernd seine  Nutzen aus allem zu ziehen. Man merkt das ihm seine Schulden sehr zu schaffen machen und er versucht alles diese abzuzahlen, auch wenn es heißt neue Freunde vor den Kopf zu stoßen. Aschamdon ist ein Ariach, ein höheres Wesen das anscheinend ewig leben kann. Auch besitzt er verschiedene Kräfte die ihn beschützen. Er ist ein sehr guter Kämpfer aber leider auch sehr sprunghaft in seiner Laune. Unter Stress tötet er auch schonmal jemanden den er nicht hätte töten müssen. Man merkt ihm an das er denkt er ist unangreifbar und unfehlbar. Auch alle anderen Charaktere, von denen es noch viele gibt, passen sehr gut in die Geschichte. Sie sind alle sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte bei keinem Protagonisten das Gefühl das er  nur als Lückenfüller herhalten musste. Alle haben einen Hintergrund und ihre Ecken und Kanten.Auch die vielen Handlungsorte sind ausreichend beschrieben und man hat immer einen passendes Bild vor Augen. Ich fand es gut das die Handlungsorte nicht zu genau beschrieben wurden, so blieb noch viel Platz für die Fantasie, des Weiteren bin ich der Meinung das zu ausschweifende Beschreibungen einer Story schaden.Der Schreibstil ist schon etwas anspruchsvoll, aber das Buch lässt sich trotzdem schön lesen. Durch die vielen Illustrationen und die Gestaltung der Seiten hat man aber leider manchmal ein paar Schwierigkeit beim lesen, was meiner Meinung aber nicht weiter ins Gewicht fällt da die Geschichte einen dermaßen fesselt. Die Kapitel sind in genau der richtigen Länge, aber für mal zwischendurch ist das Buch nichts, man muss sich schon etwas Zeit nehmen bei diesem Buch um gleich mehrere Kapitel zu lesen, da man immer im Wechsel die Handlungsstränge liest und sonst nicht wieder reinkommt in die Geschichte.Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, der gerne mal eine Fantasy-Geschichte der anderen Art lesen möchte. Ich werde auch noch die beiden anderen Teile dieser Triologie lesen.

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  • Ein innovatives Fantasy-Spektakel

    Aschamdon
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    11. May 2016 um 16:57

    Aschamdon ist schon etwas Besonderes. Es hat mich schon allein vom Äußeren und den Illustrationen im Buch angesprochen, obwohl ich anfangs glaubte, dass ich es bei dem Buch mit einem Regelwerk für ein Pen-and-Paper-Rollenspiel zu tun hatte und ich erst einmal daran vorbei gelaufen bin, weil sich meine Affinität für PAP und auch LARP in Grenzen hält. Jedenfalls ist die Geschichte um die engelsgleichen Wesen, die unter anderem als Archonten bezeichnet werden und in der Geschichte von Valerian Çaithoque den Lauf der Menschheitsgeschichte bedeutend beeinflusst haben, mal etwas völlig neues auf dem von Vampiren übersättigten Fantasy-Markt. Man kann die Story mit keiner bereits vorher dagewesen vergleichen. Auf der einen Seite steht da Raphaela, die im Teenageralter von ihrem Vater grausam gequält wird. Seit ihr der "Engel" Aschamdon einen neuen Lebensweg ermöglichte, ist sie auf der Suche nach dem Geheimnis um das ewige Leben und wie man es erlangen kann. Auf der anderen Seite steht Attila, der sich Probleme mir einem Geldgeber eingehandelt hat, den er als Mafiosi wähnt und nun dringend Geld benötigt. So schlittert er in eine unglaubliche Geschichte hinein, aus der er, Egoist und Lebemann, wie er ist, auch noch versucht, Kapital zu schlagen. Doch dabei legt er sich mit Mächten an, denen er nicht gewachsen ist und mit denen man sich besser nicht anlegen sollte. Ein interessanter und ziemlich spannender Auftakt einer innovativen Fantasy-Trilogie, die man gelesen haben muss.

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  • Kampf der Engel

    Aschamdon
    Micha1985

    Micha1985

    16. March 2016 um 19:10

    Inhalt:  Die Jagd nach dem ewigen Leben sowie der Kampf zwischen Guten und Bösen "Engeln" stehen hier im Vordergrund. Man erlebt diese einmal aus Sicht Atilas im Jahre 2002 in Wien, sowie aus der Sicht von Raffaela 1959 in Rom.   Fazit: Das Buch beginnt düster.  Kurz aber prägnant. Es  zeichnen sich komplex konstruierte Charaktere ab und die Reise in die düsteren Tiefen der menschlichen Seele. Der Autor lässt lebendige Bilder vor den Augen des Lesers entstehen durch seine detailgenauen Umgebungsbeschreibungen. -  Magisch & mystisch. Die Denkanstöße vor den jeweiligen Kapiteln finde ich hervorragend. Mein Interesse an Tarot hat der Autor nun definitiv geweckt. Ob wohl alle Angaben darüber stimmen? Die Sagen und Legenden die sich darum weben? Genauso die Mengen an Details aus der Geschichte sowie Religion. Was ist wahr? Was hat der Autor dazu erfunden damit sein Buch lebt? Es ist auf jedenfall toll geschrieben, absolut fesselnd und die Seitengestaltung ist ein Traum. Schon das Cover ist einfach mega! Insgesamt ist das Buch relativ düster, aber auch zum Teil mit Witz geschrieben. Gegen Ende wurden es mir dann ein wenig zu viele Details wer mit wem und warum... Glaub ich habe da dann doch leicht den Überblick verloren. :P Kann aber kaum erwarten die anderen beiden Teile in den Händen zu halten. Absolut empfehlenswert! Es hat mir nicht nur einmal den Atem stocken lassen und mir eine Gänsehaut verpasst!

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  • atemberaubende Kombination aus Mythen und Fantasie

    Aschamdon
    Chiawen

    Chiawen

    05. February 2016 um 08:44

    „Aschamdon – Amizaras Chronik Band 1“ von Valerian Caithoque ist der erste Teil einer Urbanfantasy-Trilogie. Schon als Kind sah Rafaela Dinge, die sonst keiner sah. Nach dem ihr kleiner Bruder tot aufgefunden wurde, schien sie unter Verdacht zu stehen. Darauf hin wurde sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort begegnete ihr ein Mann der flügelähnliche Gebilde am Rücken hat. Er versprach sie herauszuholen, wenn sie für ihn arbeiten würde. Rafaela kann diese flügelartigen Energieströme sehen, die die Ariach besitzen. Durch ihre Attacke auf ihren Vater wird sie in eine Irrenanstalt geschickt. Ihr Leben ist immer ein Gefängnis gewesen. Sie sucht immer einen Ausweg. Doch kommt sie nicht wirklich raus. Es ist egal ob es die beiden Protagonisten Rafaela und Atila sind oder einer der anderen Charaktere. Keiner ist einfach gestrickt. Jeder hat seine Ecken und Kanten, je mehr man liest desto besser lernt man sie kennen. Sie sind auch nicht die typischen Helden oder Stereotypen, die man sonst so kennt. Dennoch wirken sie sehr real. Valerian Caithoque hat eine sehr umfassende Welt hier geschaffen. Sie spielt in unserer Welt mit unseren Mythen. Die Ariach sind menschenähnliche Wesen, die an Engel erinnert. Es gibt verschiedene Gruppen, die unter anderem die Geschicke der Menschen lenken. Sie bieten ein sehr langes Leben, Macht und Reichtum. Doch sind sie untereinander in einem Krieg, den sie durch die Menschen austragen lassen. Es gibt zwei Handlungsstränge. Es sind nicht nur zwei verschiedene Sichtweisen, zwei Handlungsorte, … Sondern es liegen auch mehr als 50 Jahre dazwischen. Man steigt mit den beiden Protas langsam in die Geschichte und den Mysterien ein. Was auch wichtig ist, denn es gibt komplexe Strukuren. Sie vermischen unsere Sagen und Mythen mit den Fantasy-Aspekten. Man kann das Buch also nicht mal eben zwischen durch lesen, es fordert den Leser. Dennoch zieht es einen in seinen Bann und man möchte mehr erfahren. Das Cover zeigt ein wappenähnliches Gebilde mit merkwürdigen Schriftzeichen darauf. Sonst ist es eher unscheinbar. Schlägt man das Buch auf, sieht man überall verteilt Zeichnungen, die die Handlung untermalen oder gewisse Gegenstände verdeutlichen. Normal würde man ja sagen, dass ein gutes Buch solche Zeichnungen nicht braucht. Die Geschichte würde auch ohne sie auskommen, sie unterstreicht hier nur und macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis. Als es hies es werden Blogger für eine Blogtour zu diesem Buch gesucht, war ich sofort von den Zeichnungen begeistert, aber auch der Klappentext hat mich aufmerken lassen. Ich war gespannt was mich da erwartet und ich wurde mehr als überrascht. Es total komplex angefangen bei den Charakteren bis zu der Story selbst. Dennoch konnteich immer gut am Ball bleiben. Mit hat es gefallen, wie unsere Mythen da verpackt wurden; wie unsere Welt mit der Fantasie verknüpft wurde. Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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  • Anspruchsvoller und spannender Auftakt!

    Aschamdon
    Aleshanee

    Aleshanee

    01. February 2016 um 07:19

    4.5 Sterne für ein außergewöhnliches Buch! "Welche Konsequenzen würde das alles für ihn haben und welche weiteren Wahrheiten würden darauf lauern, auch die Reste seines bisherigen Weltbildes zu pulverisieren?" S. 393 Klappentext Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen. Meine Meinung Wow, was für ein abgefahrenes Buch! Ich bin ja völlig unvorbereitet daran gegangen und hatte eher ein High Fantasy Abenteuer erwartet - dabei habe ich mich in einem sehr differenzierten Mix aus Mythen, Fantasy, Thrill und Okkultismus wieder gefunden! Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen ~ einmal in einem Zeitraum Mitte des 20. Jahrhunderts, in dem Rafaela unter dem Einfluss eines mächtigen Ariachen nach dem Geheimnis des ewigen Lebens sucht ~ und im Jahr 2002, in dem Atila bei dem Versuch, seine horrenden Schulden einzulösen, inmitten eine jahrhundertealte Verschwörung gerät Ich habe etwas gebraucht, um in die Handlung reinzukommen, denn die Kapitel wechseln sich mit den beiden Zeitebenen ab und anfangs weiß man überhaupt nicht, um was es genau geht oder wohin das alles führen wird. Doch je tiefer man in die Mysterien uralter geheimer Orden eindringt und die Rollen der einzelnen Parteien Form annehmen, öffnet sich wie eine Blüte ein schier unglaubliches Geheimnis. Erzählt wird das ganze auktorial aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten, wodurch die Motive aller anderen größtenteils im Dunkeln bleiben, was die latente Spannung konsequent aufrecht erhält. Die Figuren sind insgesamt sehr facettenreich - einige davon scheinbar einfach gestrickt, andere wiederum von Anfang an undurchschaubar und/oder komplex. Das Tempo dabei ist konstant und sorgfältig, denn der Autor spart nicht an Details zu einem sehr umfangreichen Hintergrund über zahlreiche Mythen und okkulte Legenden, die er geschickt mit unserem heutigen, wissenschaftlichen Kenntnissen mischt. Dabei bekommen diese haarsträubenden Zusammenhänge tatsächlich einen glaubhaften Sinn und entwickeln sich immer mehr zu einem phantastischen Weltbild, das minuziös ausgearbeitet worden ist. Dabei musste ich oft sehr konzentriert lesen, denn durch die vielen Namen, fremden Begriffe und okkulten Zusammenhänge wirkte einiges auf mich doch kompliziert, um alles bis ins Detail zu verstehen; was mir nicht immer gelungen ist. Die vielen Hinweise und Vergleiche zu menschlichen Überlieferungen, grundsätzlichen Traditionen und philosophischen Gedanken zum Glauben sind hier wirklich überwältigend und haben mich sehr beeindruckt und ich hoffe, dass die zahlreichen Quellen hier gut recherchiert wurden und authentisch sind. Aber auch die Magie der Bannzauber hat etwas faszinierend düsteres und vor allem ihre Wirkung ist sehr originell! Mehr über den Inhalt möchte ich nicht verraten, um euch die Überraschung nicht vorweg zu nehmen! Dafür noch ein paar Worte zur Aufmachung, die ich auf jeden Fall erwähnen muss ... Schon das Cover ist wunderschön und der silbergraue Schnitt rundet das äußere Bild perfekt ab. Aber erst innen! *.* Ein Traum für alle Bücherfans: Wunderschön gestaltet und mit zahlreichen Bildern versehen ist das Lesen hier ein besonderes Erlebnis. Vor allem auch die Bilder zu den beschriebenen Gegenständen fand ich toll, so hatte man alles immer direkt vor Augen! Und ganz besonders finde ich auch die kleinen Zitate an den Kapitelanfängen, von denen ich euch einen gerne zeigen möchte: "Widerfährt Dir Übel und beschuldigst Du andere, so bist du ein Tor. Wiederfährt Dir Übel und beschuldigst Du dich selbst, so bist du ein Narr. Bist du weise, so tust Du weder das eine, noch das andere." S. 685 Fazit Auch wenn ich anfangs etwas orientierungslos durch die Geschichte getrudelt bin und ich (noch) nicht alle Hintergründe nachvollziehen konnte, bin ich sehr begeistert und vor allem beeindruckt. Im nachhinein ist es perfekt inszeniert ohne auf die typischen Spannungselemente zurückzugreifen und hat mich damit völlig in den Bann gezogen. Ein Mythos über Engel, der dämonische Ausmaße annimmt. © Aleshanee Weltenwanderer Amizaras Chronik 1 - Aschamdon 2 - Sarathoas 3 - Raphadona

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  • sehr komplexe Geschichte

    Aschamdon
    Letanna

    Letanna

    29. January 2016 um 08:45

    Bei diesem Buch ist auf jeden Fall das außergewöhnliche Design zu erwähnen. Insgesamt umfasst die Gesichte 720 Seiten, wobei es über 200 Illustrationen passend zur Handlung gibt. Außerdem ist ist der Text nicht auf weißes sondern auf graues Papier gedruckt, was den Eindruck von einem alten Buch vermitteln soll. Erzählt wird hier in diesem Buch die Suche von Rafaela und Atila nach der Formel für das ewige Leben. Das hört sich jetzt irgendwie banal an, aber der Autor hat sich hier  eine sehr komplexe und umfangreiche Geschichte ausgedacht. Abwechselnd aus der Sicht von Atila, einem etwas zwielichten Antiquitätenhändler und Rafaela, einer jungen Frau, mit der das Schicksal nicht besonders gut mitgespielt hat, wird uns hier diese Suche beschrieben. Die beiden trennt so einiges, vor allem eine Zeitspanne von fast 50 Jahren. Denn während die Handlung rund um Atila im Jahre 2002 spielt, erstreckt sich der Handlungszeitraum von Rafael über den Zeitraum 1944 - 1963. Der Autor mischt direkt mehrere Genre. Es gibt viele ein paar Verschwörungstheorien, Magie und eine große Macht im Hintergrund, die die Fäden zieht. Ich würde für den Roman am ehestens den Begriff Mysterie Thriller wählen, denn ein Thriller ist es auf jeden Fall. Das Buch ist keine leichte Kost. Der Autor erklärt sehr viel und ausführlich. Einerseits fand ich das ganze sehr interessant, andererseits manchmal auch etwas langatmig, da er einfach zu sehr ins Detail geht und an manchen Stellen einfach zu viel geredet und zu wenig gehandelt wird. Beide Charaktere sind auf der Suche nach einer Formel für das ewige Leben, wobei Atila anfangs überhaupt keine Ahnung von all dem hat und nur durch Zufall an der Suche beteiligt wird. Atila ist ein sehr zwielichter Charakter. Er denkt nur daran, das große Geld mit seinen Antiquitäten zu machen, was ihn erst einmal wenig sympathisch macht. Rafaela beteiligt sich eigentlich nur aus Zwang an der Suche, denn ihr wurde keine andere Wahl gelassen. Auch mit ihr wurde ich nicht richtig warm. Ständig jammert sie, dass sie mit der Suche aufhören will, lässt sich dann aber immer wieder überzeugen, dass sie weiter sucht. Großen Strippenzieher im Hintergrund sind die Ariach, die weitesten Sinne mit Engel gleichsetzen kann. Sie sind arrogant, extrem mächtig und selbstgefällig. Alles Eigenschaften, die sie sehr unsympathisch machen. Um diese Wesen hat sich eine Art Kult bildet, der in verschiedene Gruppierungen und Orden dargestellt wird. Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne Mysterie Thriller mag. Von mir gibt es 8 von 10 Punkte.

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  • Außergewöhnlich

    Aschamdon
    lenar

    lenar

    16. January 2016 um 16:48

    Meine Meinung:   Dieses Buch gehört zu den Büchern, bei den es Liebe auf den ersten Blick war, als ich sie zum ersten Mal in der Hand hatte.Das Buch fällt unheimlich auf. Es ist zum einen deutlich Größer als andere Bücher. Außerdem hat es einen Lederbuchrücken und die Seiten sind alle gefärbt und haben tolle Illustrationen! Hier bekommt ihr einen Einblick. Ich war super gespannt, ob der Inhalt mich auch so begeistert kann, wie das Aussehen des Buches, schon mal Vorweg gesagt, nicht ganz so sehr, aber begeistert hat es mich.Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. Zum einen spielt es in der Vergangenheit zwischen 19444 und 1965 und zum anderen in der Gegenwart. In der Vergangenheit begleitet man Rafaela, sie hat einen Gefährten nämlich Aschamdon, was das genau ist, müsst ihr natürlich selber lesen. In der Gegenwart begleitet man Atila, er ist Antiquitätenhändler und immer auf der Suche nach wertvollen Artefakten.Ich wusste erst nicht so recht, wie die beiden Handlungssträngen zu einander gehören. Man benötigt da etwas Geduld, um das herauszufinden.Ich bin total durch das Buch gerast, denn die Kapitel sind sehr kurz, sodass man schnell noch Kapitel liest.Es hält unheimlich viele Wendungen bereit, die das Buch zu einem Pagetuner macht.Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist anders als andere, aber man konnte ihn super lesen. Er war einfach besonders, genau wie das Buch.Ich weiß überhaupt nicht in welches Genre ich das Buch einordnen kann. Es enthält Fantasy, Mystery und Thriller. Es ist also für jeden etwas dabei!Das Ende ist komplett offen, sodass ich auch super gerne den zweiten Teil lesen möchte und muss. Fazit:Der erste Teil der Amizaras Chroniken  hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur die Aufmachung ist grandios, sondern auch der Inhalt hat mir wirklich gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich toll und kenne ich so noch nicht. Für 5 Sterne fehlte mir allerdings noch was, aber es bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung! 

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  • Aschamdon

    Aschamdon
    Sunnys9412

    Sunnys9412

    16. September 2015 um 11:18

    Es geht um Rafaela die unter die Fitiche eines Ariach gelangt und Atila der auf der Suche Reichtum ist.  Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie so ein schönes Buch gesehen. Von innen ist es mit vielen Zeichnungen gestaltet und die Seiten sehen aus als wären sie schon ziemlich alt . Das verleiht dem Buch etwas sehr besonderes. Am Anfang ist das Buch sehr flüssig geschrieben und man kann es schnell lesen. Doch ab dem Mittelteil sind so viele Details mit denen man sich auseinander setzt, dass man dann doch anfängt ziemlich langsam zu lesen. Im großen und ganzen hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. Besonders gut finde ich aber, dass man nicht aus der Geschichte raus sehen kann wer der gute und wer der böse ist .  

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  • Außergewöhnlich, außergewöhnlich gut

    Aschamdon
    Darayos-von-Wichelkusen

    Darayos-von-Wichelkusen

    22. July 2015 um 23:41

    Es ist sehr schwer mich mit einem Buch dieses Dicke so zu beeindrucken, das ich es an einem Stück weglese. Dieses Buch hat es geschafft. Alleine das Erscheinungsbild des Buches ist wunderschön, der Einband, die im Buch integrierten Zeichnungen und Randnotizen. Einziger Wehrmutstropfen ist, das die Randnotizen in einem Grau geschrieben sind, das sich teilweise schwer vom Papier abhebt und das in einer Schrift, die zwar schön anzusehen ist, aber das Lesen nicht unbedingt erleichtert. Inhaltlich ist dieses Buch genial, auch weil es nicht ganz einfach gestrickt ist, sondern durchaus teilweise verworren. Die Unterschiede zwischen Gut und Böse verschwimmen im laufe des Buches immer mehr und am Ende läßt sich die Frage gut oder böse einzig danach definieren, das man als Leser annimmt die Helden sind die Guten und ihre Gegner die Bäösen. Aschamdon ist im Sinne des Wortes schwere Kost. Sowohl was das Gewicht des Buches angeht, als auch bezüglich des Inhaltes. Man ist häufig gefordert mitzudenken und wer seichte Lektüre sucht, möge hiervon besser die Finger lassen.

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  • Rezension zu "Aschamdon" von Valerian Çaithoque

    Aschamdon
    Akad13

    Akad13

    11. January 2013 um 13:10

    Aschamdon fällt natürlich aufgrund seiner optischen Gestaltung auf. Ein richtiger Wälzer, grafisch ansprechendes Cover und im Innenteil ein Augenschmaus mit vielen Grafiken, von denen man oft nicht weiß, ob und wie sie mit der Geschichte zusammenhängen. Das fördert die Spannung beim Lesen. Negativ ist mir aufgefallen, dass durch das zu große, wiederkehrende Logo auf jeder Seite viel Text verloren geht, die Anzahl der Seiten täuscht also etwas. Die Geschichte beginnt spannend. Die bereits in anderen Rezensionen erwähnten Zeitsprünge mit vielfachen kleinen oder großen Cliffhangern erweckt ebenfalls Spannung. Das Buch hat jedoch auch seine Längen. Nach derzeit etwa zwei Dritteln bin ich jedoch insgesamt positiv überrascht und empfehle das Buch ausdrücklich. Ein Problem allerdings ist das offensichtlich schlampige Lektorat, denn im Buch wimmelt es von Schreibfehlern, zT sogar in den Einleitungstexten. Derartiges stört den Lesefluss schon.

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  • Rezension zu "Aschamdon" von Valerian Çaithoque

    Aschamdon
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    25. July 2012 um 23:45

    Bevor ich auf den Inhalt dieses Werkes näher eingehe, möchte ich meine Meinung zum Erscheinungsbild des Buchs kund tun. Bereits auf der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr durfte ich das Buch bestaunen. Selten ist mir so ein aufwändig gestaltetes Werk begegnen. Mystische Zeichen, auf alt getrimmte Seiten prägen den Anblick und faszinieren sogleich. Sicher weisen „die Amizaras-Chroniken“ kein handliches Format auf und das Gewicht ist nicht zum stundenlagen in der Hand halten geeignet. Aber die Gestaltung macht diesen Missestand mehr als wieder wett. Was allerdings in keinstem Fall zu entschuldigen ist, ist der unerträgliche Gestank des Buches! Auch nach über 3 Wochen des „ausdünsten“ und der Entfernung der Folie stinkt das Buch immer noch so modrig und widerlich, dass es mir Kopfschmerzen bereitet. Daher war es mir absolut nicht möglich, länger als eine halbe Stunde am Stück die geschriebenen Worte in diesem Buch zu genießen. Nun denn, dies alles hat ja nichts mit dem eigentlichen Inhalt des Buches zu tun. Also, zum einen ist das Buch in Kapitel aufgeteilt. Abwechselnd erzählen diese mal von Ereignisses aus den 50er und 60er Jahren und einmal aus dem Jahr 2002. Hier muss man gedanklich immer wieder „umschalten“. Zur Story selber, diese ist zwar in den Grundzügen verständlich, aber viel zu komplex. Letztendlich hätte ich mir einen Stift und Block von Anfang an zur Hand nehmen müssen um alle Zusammenhänge anhand von Notizen und selbsterstellten Schaubildern nachvollziehen zu können. Die Symbollastigkeit der Geschichte ist anstrengend und über 720 Seiten kaum auseinander zu klamüsern. Nichtsdestotrotz war Band 1 der Amizaras Chroniken fesselnd und spannend beschrieben. Gefühle wurden nicht übermäßig dargestellt, dennoch nachvollziehbar. Die Grundstory war allgemeinhin verständlich, die genauen Details waren für das Verständnis nicht maßgebend oder ausschlaggebend. Gier und Verrat bestimmen die Geschichte, aber auch Vertrauen spielt eine gravierende Rolle. Mystisch und abenteuerlich geht die Story einher und vermag den Leser auf ein Abenteuer mitnehmen, welches immer wieder überraschende Wendungen einnimmt. Für den Inhalt des Werkes gebe ich 4 von 5 P.S Mittlerweile ist die 2. Auflage im Handel. Durch eine Änderung im Druckverfahren, ist der Geruch des Buches jetzt im normalen Bereich. Literaturfee aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Aschamdon" von Valerian Çaithoque

    Aschamdon
    Tialda

    Tialda

    21. June 2012 um 15:43

    x Autor: Valerian Çaithoque x Titel: Aschamdon x Reihe: Amizaras-Chronik, Band 1 x Genre: Fantasy x Erscheinungsdatum: 15. Mai 2011 x 720 Seiten x Amizaras Management Service UG&Co.KG x ISBN: 3981442105 x Erste Sätze: Seit mehr als 800 Jahren sah ich nicht das Licht der Sonne. Gut. Ich brauche sie nicht. Ich brauche die Welt nicht. Sie braucht mich nicht. Und ich brauche die Menschen nicht. Ihre Händel sind mir gleich, ihre fleischgeborenen Ängste und Sehnsüchte ein Greul. Nie fand ich Vergnügen daran, die Welt in Wahnsinn ertrinken zu sehen. Also tat ich wie mir geheißen wurde: Ich wartete, verborgen im Dunkel. Klappentext: Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen. Rezension: “Aschamdon” ist der erste Band der Amizaras-Reihe und wurde von Valerian Çaithoque, der sich im Buch auch als Chronist darstellt, geschrieben. Der große Wälzer lag erstmal einige Zeit, in der ich ihn immer wieder zur Hand nahm und fasziniert darin blätterte, auf meinen Sofa, bevor ich mich dann an den Text traute. Ich hatte ein bisschen Angst, von den 720 Seiten erschlagen zu werden – doch das Gegenteil war der Fall. Schon nach den ersten Seiten zog mich die Geschichte in ihren Bann und ich musste mich regelrecht zu einer Unterbrechung zwingen. Die Seiten im Buch sind so aufgemacht, dass sie aussehen, als wären sie aus Pergament und außerdem sind über 200 Illustrationen abgebildet, die aus verschiedenen Epochen stammen. Wenn man die Bilder genau studiert, lassen sich darin zusätzliche Informationen zur Geschichte finden (welche sich aber später im Lauf der Story sowieso ergeben), wobei man teilweise dafür schon eine Lupe braucht, bei den winzig kleinen Lettern auf manchen Abbildungen. Aber gerade das erweckt den Charme einer richtigen Chronik – genauso wie Valerians handschriftliche Anmerkungen, die immer wieder am Rand neben dem gedruckten Text zu finden sind. In “Aschamdon” werden zwei Handlungsstränge verfolgt, die sich über die 52 Kapitel abwechseln. Zum Einen begleiten wir Rafaela, und zwar von 1944 bis 1965 über verschiedene Orte. Sie wird von Aschamdon, einem sogenannten Ariach, auserwählt, aus der Irrenanstalt befreit und in den Sarastro Orden eingeschleust, in dem sie eine Ausbildung zur Bannzauberin macht. Allerdings nicht weil das dunkle Wesen es gut mit ihr meint, sondern nur, um seine eigenen Pläne mit Rafaelas Hilfe zu verwirklichen. Und dabei scheut er auch nicht davor zurück, ihre Familie in Verbindung mit falschen Versprechungen immer wieder als Druckmittel einzusetzen. Zum Anderen begleiten wir Atila Fakili im Jahr 2002, einen schmierigen Kunst- und Antiquitätenhändler, der nach einem besonderen Artefakt sucht, mit dem er seine Schulden und die dazugehörigen Eintreiber loswerden kann. Doch plötzlich findet er sich inmitten einer Gruppe wieder, die eine Frau beschützt, welche von überirdischer Schönheit ist. Und auch diese Gruppe trifft auf Aschamdon – eigentlich das Einzige, das Rafaela und Atila verbindet: das Treffen auf verschiedene Ariach. Worum es sich bei den Ariach genau handelt, lässt sich nicht genau sagen – aber die Menschen würden sie wohl am ehesten der Gattung der Engel zuordnen. Außerdem ergibt die Story, dass sie wohl immer wieder ihre Finger in der Geschichte der Menschheit hatten. Es gibt verschiedene Unterarten, was ein Schaubild im Buch gut verdeutlicht und diese Unterarten führen seit einer wortwörtlichen Ewigkeit Krieg gegeneinander. Gegen Ende hin, wird die Geschichte immer dichter, so dicht, dass sich der Leser teils schwer tut sie zu entwirren und was bleibt ist nur der Strudel des Buches aus dem man wieder ausgespuckt wird und ein darauf folgendes Fragezeichen. Die Amizaras-Chronik hat ganz eindeutig Kult- und Suchtpotential und macht wahnsinnig neugierig auf den zweiten Band, der den Namen “Sarathoas” tragen wird, wobei es sich wieder um den Namen eines Ariach handelt. Fazit: Spannend, hypnotisierend, unvorhersehbar – und das alles in einer atemberaubenden Aufmachung, die man stolz jedem präsentieren möchte.

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