Valerie Colberg

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Talvars Schuld.

Alle Bücher von Valerie Colberg

Valerie ColbergTalvars Schuld
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Talvars Schuld
Talvars Schuld
 (15)
Erschienen am 02.02.2017

Neue Rezensionen zu Valerie Colberg

Neu
misery3103s avatar

Rezension zu "Talvars Schuld" von Valerie Colberg

Intrigen in Kessel
misery3103vor einem Jahr

Kadevis wird von seiner Familie in die Hauptstadt Kessel geschickt, um dort von einem Mentor darauf vorbereitet zu werden, in die Politik zu gehen. Hier geschieht es, dass er Sotan Talvar begegnet, dem Mann, der vor 15 Jahren angeklagt war, weil er Kadevis‘ Eltern ermordet und von ihnen gemachte Kriegsbeute unterschlagen haben soll. Er wurde freigesprochen, doch Kadevis‘ Familie ist immer noch von seiner Schuld überzeugt. Nun will Kadevis selbst nach der Wahrheit suchen, angestiftet von seinem Mentor, der jedoch noch einen anderen Plan zu verfolgen scheint.

Die Welt, in der Kadevis und Talvar leben, ist sehr schön beschrieben und erinnert ein wenig an das Römische Reich. Die Charaktere sind gut gezeichnet und es macht Spaß, Kadevis bei seinen ersten Schritten in der Stadt zu begleiten. Auch die Geschichte, die ihn mit Talvar verbindet, ist spannend, weil man sich immer fragt, ob der Mann schuldig war und trotzdem freigesprochen wurde. Trotz dieser Umstände dümpelte die Geschichte ab etwa der Hälfte etwas vor sich hin und die Beschreibungen der Umgebung und der Treffen verschiedener Leute wurde zu ausführlich geschildert, während man als Leser nur daran interessiert ist, wie die Geschichte von Kadevis und Talvar ausgeht.

Die Geschichte ist schön zu lesen und die erschaffene Welt sehr schlüssig und interessant beschrieben. Trotzdem hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können.

Kommentieren0
4
Teilen
denise7xys avatar

Rezension zu "Talvars Schuld" von Valerie Colberg

Erholsame Geschichte für zwischendurch
denise7xyvor einem Jahr

Erster Satz

Der Regen ist so stark, dass das gurgelnde Wasser unter dir den Boden fortspült und dich ins Straucheln bringt.

Meinung

Nach seinem Militärdienst wird Kadevis von seiner Tante in die Hauptstadt Kessels geschickt, um Einblicke in die dortige Politik und den Rat zu erhalten. Sein Mentor ist niemand anderes, als einer der besten und erfolgreichsten Gerichtsredner der Stadt, Malkar der Bluthund. Nach dem Tod eines gegnerischen Redners, begegnet Kadevis Sotan Talvar, dem Mann, dem vor 15 Jahren die Ermordung an Kadevis Eltern und Unterschlagung von Kriegsbeute vorgeworfen wurde. Sein Mentor überzeugt ihn dazu, Nachforschungen darüber anzustellen, um den Fall wieder neu aufzunehmen. Ehe Kadevis sich versieht gleitet er immer mehr zwischen die Fronten und als er Lerina, Talvars Tochter, näher kommt ist er sich nicht mehr sicher ob er das Richtige tut.

Der Schreibstil war von Beginn an flüssig zu lesen und brachte die Welt, deren Regeln und Bewohner super rüber. Geschrieben ist die Geschichte aus der aus der Sicht eines Erzählers und folgt Kadevis, bis auf im Prolog, das gesamte Buch über. Die Story beginnt sachte und zusammen mit Kadevis lernt der Leser die Stadt und seinen Mentor kennen, erhält Unterweisungen in den Rat, der die Stadt regiert und den Unterschied der Schichten, in die man hineingeboren wird. Kadevis gehört einer der großen Familien an, die den Rat leiten und für die Macht und Anerkennung viel bedeutet. Erst nach den ersten hundert Seiten nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Das gesamte Buch ist ruhig, es gibt nur wenig bis gar keine actionreiche Szenen, stattdessen dreht es sich eher um kleine, familiäre und politische Machtspielchen. Das Ende war realistisch und wäre anders auch einfach nicht möglich gewesen, ohne unglaubwürdig zu wirken.

Charaktere

Kadevis ist in so ziemlich allen Situationen unsicher und weiß nie so recht was er tun soll. Oft entscheidet er viel zu unüberlegt oder folgt naiv einer anderen Person. Zwei Eigenschaften, die nicht gerade vorteilhaft sind, besonders bei Protagonisten. Das gesamte Buch über war es ein auf und ab mit ihm, trotzdem bangte und fieberte ich an einigen Stellen mit ihm mit. Und im Großen und Ganzem war er mir doch recht sympatisch.


Sein Mentor Malkar war das gesamte Buch über nicht zu durchschauen. Der Bluthund, dessen Beinamen durch seine gnadenlos gewonnenen Fälle vor Gericht entstand, konnte seine Absichten perfekt verstecken.


Ebenso wie Malkar, spielte auch Talvar sein Spiel. In einigen Momenten zeigte er jedoch wohl auch sein wahres Ich, das zerbrechlich und schwach war. Aus dem einst stolzen Mann ist ein gebrechlicher Greis geworden, dem nichts außer seiner Familie blieb. Nichtsdestotrotz war er nicht zu unterschätzen. Besonders wenn es um seine Tochter Lerina ging, verstand er keinen Spaß und hütete sie wie seinen Augapfel.

Fazit

Erholsame Geschichte für zwischendurch, denn nur selten gibt es Bücher ohne viele körperliche Auseinandersetzungen und Handgemengen. 4/5 Sterne

Kommentieren0
13
Teilen
carathiss avatar

Rezension zu "Talvars Schuld" von Valerie Colberg

Macht, Intrigen und der Weg des Herzens
carathisvor einem Jahr

Der junge Kadevis, Lehrling des einflussreichen Gerichtsredners Malkar, wird in diesem Buch gezwungen ganz genau auf seinen Verstand und Intuition zu achten, um Schuld von Unschuld zu unterscheiden. Er steht am Anfang seiner Ausbildung und trifft zufällig auf Talvar - jenen Mann, der vor Jahren verdächtigt wurde, Kadevis Eltern ermordet zu haben. Mit der Zeit lernt er ihn kennen und hat Schwierigkeiten an die böse Seite in ihm zu glauben. Dazu kommt noch, dass Talvars Tochter ihm heillos den Kopf verdreht.
Kadevis ist zum Teil sehr naiv in seiner Herangehensweise, er hat kaum Erfahrung in der Politik und städtischen Gesellschaft. Da er auf dem Land aufgewachsen ist und sich lieber um Weinstöcke und Olivenbäume kümmert als um Machtspielchen, ist er anfangs ziemlich überfordert mit den Aufgaben und Vorstellungen seines Mentors. Dieser wirkt sehr kaltherzig und berechnend, aber auch geheimnisvoll, was ihn durchaus interessant macht. Als Leser weiß man lange nicht, welche Ziele er verfolgt.
 
Talvar, dessen Schuld in Frage gestellt wird, hätte meiner Meinung nach etwas ausführlicher zu Wort kommen sollen. Oft erfährt man nur durch kurze Dialoge von seiner Einstellung, und natürlich durch seine Taten. Aber ich hätte mir ab und an auch seine Gedanken zu hören gewünscht. Seine Motivation und Gesinnung bleiben etwas vage. 

Umso genauer wird man über Kadevis Wünsche und Hoffnungen unterrichtet. Er ist ein sehr herzlicher Mensch, zwar lässt er sich manchmal zu leicht von seinem Weg abbringen, aber findet ihn am Schluss doch wieder.
 
Die Personen und die Kessler Gesellschaft (fiktional) stehen deutlich im Mittelpunkt der Handlung, jedoch bekommt man auch ein wenig von der Landschaft und der Welt drum herum mit, die einem antiken Rom oder Griechenland recht nahekommt. Dies spiegelt sich auch im Cover wider, welches meiner Meinung nach etwas zu sehr nach Krieg und Zerstörung aussieht. Darum geht es aber im Roman so gut wie nicht, nur kurz in der historischen Rückblende. 

Mir hat der Roman von Valerie Colberg gut gefallen, die Handlung ist spannend bis zum Schluss, die Charaktere interessant und vielfältig in ihrer Prägung und auch sprachlich war es sehr angenehm zu lesen. Die Welt in der das Ganze spiet, lässt das Buch eher wie einen historischen als einen Fantasyroman wirken. 

Die Autorin, die auch unter dem Pseudonym Kaja Evert schreibt, hat nicht nur diesen Roman über die Kessler Welt geschrieben, sondern auch einige andere. Zu finden unter http://kaja-evert.de/kessler-chroniken/romane/. Ich könnte mir durchaus vorstellen weitere davon zu lesen. 

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Kaja_Everts avatar

Sein Leben lang hatte er sich davor gefürchtet, dem Mörder seiner Eltern zu begegnen. Als Monster hatte er ihn sich vorgestellt, mit grausamen Augen und fleischigen Händen. Und nun stand ein abgemagerter Mann in Trauerkleidung vor ihm?


Inhalt:

Mord an der Feldherrin und Unterschlagung von Kriegsbeute, so lauteten die Vorwürfe ― doch das Gericht sprach den Beschuldigten Talvar frei.
Fünfzehn Jahre später versucht Kadevis, der Sohn der Ermordeten, den Fall neu aufzurollen und Talvars Schuld am Tod seiner Mutter zu beweisen. Doch je besser Kadevis Talvar, den Todfeind seiner Familie, kennenlernt, umso mehr beginnt er, an seinem Vorhaben zu zweifeln. Und dann ist da auch noch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina …

~

Habt ihr Lust, in eine antike Welt abzutauchen? Dann seid ihr hier richtig. Ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde meines neuen Romans „Talvars Schuld“ ein.
Mein Verlag stellt freundlicherweise 15 Exemplare des Buchs zur Verfügung. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte die folgende kleine Frage:

Woran denkt ihr bei dem Stichwort „Antike“?

Voraussetzung für die Teilnahme ist auch die Bereitschaft, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu verfassen.

Kurz zum Roman:
„Talvars Schuld“ ist kein klassischer Fantasyroman. Magie gibt es darin keine. Stattdessen erwartet euch – wie ihr auch in den Rezensionen nachlesen könnt – eine Kombination aus Politthriller, Familiendrama und historischem Roman. Ein wenig Liebesgeschichte ist auch dabei.  Wer interessiert ist, kann sich gern die Leseprobe bei Amazon zu Gemüte führen.

Reist mit mir in den Frühling eines fiktiven antiken Stadtstaats, trefft ungewöhnliche Menschen, wandert durch verwilderte Gärten und lernt die erbarmungslose Welt der Politik kennen!
Ich freue mich auf euch!

Eure Kaja/Valerie
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks