Valerie Colberg Talvars Schuld

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Inhaltsangabe zu „Talvars Schuld“ von Valerie Colberg

Intrigen, Machtspiele, politische Ränke in einer von der Antike inspirierten Welt, und mittendrin: eine große Liebe - das ist der neue Roman "Talvars Schuld" von Valerie Colberg Mord an der Feldherrin und Unterschlagung von Kriegsbeute, so lauteten die Vorwürfe — doch das Gericht sprach den Beschuldigten Talvar frei. Fünfzehn Jahre später versucht Kadevis, der Sohn der Ermordeten, den Fall neu aufzurollen und Talvars Schuld am Tod seiner Mutter zu beweisen. Doch je besser Kadevis Talvar, den Todfeind seiner Familie, kennenlernt, umso mehr beginnt er, an seinem Vorhaben zu zweifeln. Und dann ist da auch noch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina. Sind die Ehre von Kadevis‘ Familie und Gerechtigkeit für seine Mutter es wert, Lerinas Leben zu zerstören? …

Ein spannendes Buch über Intrigen, Moral und Macht in einem antik angehauchten Fantasy-Setting.

— Arienn
Arienn

Intrigen & Ränkespiel für Machterhalt. Kessel ist ein Sündenpfuhl. Ein junger Mann versucht sich dennoch treu zu bleiben. Sehr unterhaltsam!

— elane_eodain
elane_eodain

Ein spannender Roman in einer wunderschönen Welt

— Larissa_Schira
Larissa_Schira

Was treibt die Menschen an? Schuld, Sühne, Strafe? Ein spannendes Werk in einer antiken Welt.

— carathis
carathis

Ein Klasse Fantasy- Roman

— Mattder
Mattder

Ein Buch mit viel Spannung, das immer wieder neue Fragen aufwirft, die man sofort beantwortet haben möchte.

— Vanessa_Noemi
Vanessa_Noemi

Komplexe Geschichten mit durchgehend moralisch ambivalenten, interessanten Charakteren - trotzdem extrem leicht und schnell zu lesen.

— Ka-Punkt
Ka-Punkt

Intrigen, Machtspiele und Intensität, ein sehr empfehlenswerter Roman in Anlehnung an die Antike Roms!

— Nyansha
Nyansha

Setting erinnert an das alte Rom mit ein bisschen Krimi-Zutaten, aber schafft es nicht mich mitzureißen.

— Tammy1982
Tammy1982

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    Talvars Schuld
    denise7xy

    denise7xy

    12. June 2017 um 00:26

    Erster SatzDer Regen ist so stark, dass das gurgelnde Wasser unter dir den Boden fortspült und dich ins Straucheln bringt.MeinungNach seinem Militärdienst wird Kadevis von seiner Tante in die Hauptstadt Kessels geschickt, um Einblicke in die dortige Politik und den Rat zu erhalten. Sein Mentor ist niemand anderes, als einer der besten und erfolgreichsten Gerichtsredner der Stadt, Malkar der Bluthund. Nach dem Tod eines gegnerischen Redners, begegnet Kadevis Sotan Talvar, dem Mann, dem vor 15 Jahren die Ermordung an Kadevis Eltern und Unterschlagung von Kriegsbeute vorgeworfen wurde. Sein Mentor überzeugt ihn dazu, Nachforschungen darüber anzustellen, um den Fall wieder neu aufzunehmen. Ehe Kadevis sich versieht gleitet er immer mehr zwischen die Fronten und als er Lerina, Talvars Tochter, näher kommt ist er sich nicht mehr sicher ob er das Richtige tut. Der Schreibstil war von Beginn an flüssig zu lesen und brachte die Welt, deren Regeln und Bewohner super rüber. Geschrieben ist die Geschichte aus der aus der Sicht eines Erzählers und folgt Kadevis, bis auf im Prolog, das gesamte Buch über. Die Story beginnt sachte und zusammen mit Kadevis lernt der Leser die Stadt und seinen Mentor kennen, erhält Unterweisungen in den Rat, der die Stadt regiert und den Unterschied der Schichten, in die man hineingeboren wird. Kadevis gehört einer der großen Familien an, die den Rat leiten und für die Macht und Anerkennung viel bedeutet. Erst nach den ersten hundert Seiten nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Das gesamte Buch ist ruhig, es gibt nur wenig bis gar keine actionreiche Szenen, stattdessen dreht es sich eher um kleine, familiäre und politische Machtspielchen. Das Ende war realistisch und wäre anders auch einfach nicht möglich gewesen, ohne unglaubwürdig zu wirken.CharaktereKadevis ist in so ziemlich allen Situationen unsicher und weiß nie so recht was er tun soll. Oft entscheidet er viel zu unüberlegt oder folgt naiv einer anderen Person. Zwei Eigenschaften, die nicht gerade vorteilhaft sind, besonders bei Protagonisten. Das gesamte Buch über war es ein auf und ab mit ihm, trotzdem bangte und fieberte ich an einigen Stellen mit ihm mit. Und im Großen und Ganzem war er mir doch recht sympatisch.Sein Mentor Malkar war das gesamte Buch über nicht zu durchschauen. Der Bluthund, dessen Beinamen durch seine gnadenlos gewonnenen Fälle vor Gericht entstand, konnte seine Absichten perfekt verstecken. Ebenso wie Malkar, spielte auch Talvar sein Spiel. In einigen Momenten zeigte er jedoch wohl auch sein wahres Ich, das zerbrechlich und schwach war. Aus dem einst stolzen Mann ist ein gebrechlicher Greis geworden, dem nichts außer seiner Familie blieb. Nichtsdestotrotz war er nicht zu unterschätzen. Besonders wenn es um seine Tochter Lerina ging, verstand er keinen Spaß und hütete sie wie seinen Augapfel. FazitErholsame Geschichte für zwischendurch, denn nur selten gibt es Bücher ohne viele körperliche Auseinandersetzungen und Handgemengen. 4/5 Sterne

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  • Leserunde zu "Talvars Schuld" von Valerie Colberg

    Talvars Schuld
    Kaja_Evert

    Kaja_Evert

    Sein Leben lang hatte er sich davor gefürchtet, dem Mörder seiner Eltern zu begegnen. Als Monster hatte er ihn sich vorgestellt, mit grausamen Augen und fleischigen Händen. Und nun stand ein abgemagerter Mann in Trauerkleidung vor ihm? Inhalt:Mord an der Feldherrin und Unterschlagung von Kriegsbeute, so lauteten die Vorwürfe ― doch das Gericht sprach den Beschuldigten Talvar frei.Fünfzehn Jahre später versucht Kadevis, der Sohn der Ermordeten, den Fall neu aufzurollen und Talvars Schuld am Tod seiner Mutter zu beweisen. Doch je besser Kadevis Talvar, den Todfeind seiner Familie, kennenlernt, umso mehr beginnt er, an seinem Vorhaben zu zweifeln. Und dann ist da auch noch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina … ~Habt ihr Lust, in eine antike Welt abzutauchen? Dann seid ihr hier richtig. Ich lade euch ganz herzlich zu einer Leserunde meines neuen Romans „Talvars Schuld“ ein. Mein Verlag stellt freundlicherweise 15 Exemplare des Buchs zur Verfügung. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte die folgende kleine Frage: Woran denkt ihr bei dem Stichwort „Antike“? Voraussetzung für die Teilnahme ist auch die Bereitschaft, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu verfassen.Kurz zum Roman:„Talvars Schuld“ ist kein klassischer Fantasyroman. Magie gibt es darin keine. Stattdessen erwartet euch – wie ihr auch in den Rezensionen nachlesen könnt – eine Kombination aus Politthriller, Familiendrama und historischem Roman. Ein wenig Liebesgeschichte ist auch dabei.  Wer interessiert ist, kann sich gern die Leseprobe bei Amazon zu Gemüte führen.Reist mit mir in den Frühling eines fiktiven antiken Stadtstaats, trefft ungewöhnliche Menschen, wandert durch verwilderte Gärten und lernt die erbarmungslose Welt der Politik kennen! Ich freue mich auf euch! Eure Kaja/Valerie

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    • 200
  • Macht, Intrigen und der Weg des Herzens

    Talvars Schuld
    carathis

    carathis

    02. June 2017 um 18:48

    Der junge Kadevis, Lehrling des einflussreichen Gerichtsredners Malkar, wird in diesem Buch gezwungen ganz genau auf seinen Verstand und Intuition zu achten, um Schuld von Unschuld zu unterscheiden. Er steht am Anfang seiner Ausbildung und trifft zufällig auf Talvar - jenen Mann, der vor Jahren verdächtigt wurde, Kadevis Eltern ermordet zu haben. Mit der Zeit lernt er ihn kennen und hat Schwierigkeiten an die böse Seite in ihm zu glauben. Dazu kommt noch, dass Talvars Tochter ihm heillos den Kopf verdreht. Kadevis ist zum Teil sehr naiv in seiner Herangehensweise, er hat kaum Erfahrung in der Politik und städtischen Gesellschaft. Da er auf dem Land aufgewachsen ist und sich lieber um Weinstöcke und Olivenbäume kümmert als um Machtspielchen, ist er anfangs ziemlich überfordert mit den Aufgaben und Vorstellungen seines Mentors. Dieser wirkt sehr kaltherzig und berechnend, aber auch geheimnisvoll, was ihn durchaus interessant macht. Als Leser weiß man lange nicht, welche Ziele er verfolgt.  Talvar, dessen Schuld in Frage gestellt wird, hätte meiner Meinung nach etwas ausführlicher zu Wort kommen sollen. Oft erfährt man nur durch kurze Dialoge von seiner Einstellung, und natürlich durch seine Taten. Aber ich hätte mir ab und an auch seine Gedanken zu hören gewünscht. Seine Motivation und Gesinnung bleiben etwas vage. Umso genauer wird man über Kadevis Wünsche und Hoffnungen unterrichtet. Er ist ein sehr herzlicher Mensch, zwar lässt er sich manchmal zu leicht von seinem Weg abbringen, aber findet ihn am Schluss doch wieder.  Die Personen und die Kessler Gesellschaft (fiktional) stehen deutlich im Mittelpunkt der Handlung, jedoch bekommt man auch ein wenig von der Landschaft und der Welt drum herum mit, die einem antiken Rom oder Griechenland recht nahekommt. Dies spiegelt sich auch im Cover wider, welches meiner Meinung nach etwas zu sehr nach Krieg und Zerstörung aussieht. Darum geht es aber im Roman so gut wie nicht, nur kurz in der historischen Rückblende. Mir hat der Roman von Valerie Colberg gut gefallen, die Handlung ist spannend bis zum Schluss, die Charaktere interessant und vielfältig in ihrer Prägung und auch sprachlich war es sehr angenehm zu lesen. Die Welt in der das Ganze spiet, lässt das Buch eher wie einen historischen als einen Fantasyroman wirken. Die Autorin, die auch unter dem Pseudonym Kaja Evert schreibt, hat nicht nur diesen Roman über die Kessler Welt geschrieben, sondern auch einige andere. Zu finden unter http://kaja-evert.de/kessler-chroniken/romane/. Ich könnte mir durchaus vorstellen weitere davon zu lesen. 

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  • Ein spannender Roman in einer wunderschönen Welt

    Talvars Schuld
    Larissa_Schira

    Larissa_Schira

    23. May 2017 um 17:03

    Kadevis kommt zu seinem neuen Mentor vom Land in die Stadt, um etwas über das Gericht und die Politik zu lernen. Dort erwarten ihn viele neue Herausforderungen, die größte jedoch ist etwas ganz persönliches -  er begegnet Talvar, dem der Mord an Kadevis Eltern nachgesagt wird. Als er den Mann genauer kennenlernt, weiß er immer weniger, wem er vertrauen kann und wem nicht. Seine aufflammenden Gefühle für Talvars Tochter Lerina machen die Situation noch komplizierter....Von den ersten Seiten an wird man in eine fremde Welt entführt, die an das antike Rom angelehnt ist. Die Autorin schafft es, mit wenigen Worten eine dichte und stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen, die einen direkt mitreißt. Mag das Auftaktkapitel zunächst noch etwas wirr auf den Leser wirken, klärt sich im weiteren Laufe der Geschichte jedoch schnell, worum es eigentlich geht und in welchem Zusammenhang dieser Abschnitt zu sehen ist. Die Charaktere bekommen schnell ein eigenes Gesicht - wirklich durchschaubar ist für den Leser allerings nur Kadevis. Seine Gedanken und Gefühle werden ausführlich geschildert und der Leser fiebert mit ihm mit. Ander Figuren, wie z.b. seibn Mentor und Talvar, bleiben jedoch sehr geheimnisvoll und völlig unberechenbar, was der Geschichte Würze und Spannung verleiht. Man grübelt das ganze Buch über mit, wer von den beiden nun "Der Böse" und wer "Der Gute" ist. Die Liebesgeschichte steht nicht im Fokus dieses Buches, sondern bleibt in einem sehr angenehmen Rahmen.Das einzige, was mich zeitweise etwas gestört hat, war Kadevis' Naivität. Teilweise handelte er schon sehr berechenbar und vor allem in jugendlichem Leichtsinn, sodass ich einige Male mit dem Kopf schütteln musste. Normalerweise schmälert das für mich die Qualität eines Buches. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich es in diese Maße noch in Ordnung fand. Kadevis war mir trotzdem durchweg sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen.Abschließend kann ich nur sagen, dass das Buch mich schlichtweg begeistert hat. Die Atmosphäre und die Handlung konnten mich mitreißen, der Schreibstil der Autorin ist grandios und "Talvars Schuld" zählt nun definitiv zu meinen liebsten Fantasy-Büchern! Ich würde es uneingerschränkt weiterempfehlen, vor allem aber jungen Lesern im Alter von Kadevis.Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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  • Kadevis Erlebnis bei sein Onkel

    Talvars Schuld
    Mattder

    Mattder

    12. May 2017 um 20:02

    Habe das Buch hier gewonnen, danke dafür.   Ein klasse Buch sehr gut geschrieben ein Geschichte die gut nach vollziehen kann. Worum geht es Kadevis wird von seiner Tante so Sein Mentor geschickt der in die Rechtsanwaltliche Laufband bringen soll der Lernet die Tricks und kniffe wie man hier überlebt und besteht. Der Mentor hat auch den Fall von den Tot Kadevis Eltern verhandelt, der Schuldige wird frei gesprochen. Diesen Lernt in der Geschichte Des Romans näher kennen auch seine Tochter es entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Toll Geschreibe Geschichte die Beachtung verdient. Also Lesen. 

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    • 2
  • Talvars Schuld

    Talvars Schuld
    Vanessa_Noemi

    Vanessa_Noemi

    05. May 2017 um 16:28

    Inhalt:Intrigen, Machtspiele, politische Ränke in einer von der Antike inspirierten Welt, und mittendrin: eine große Liebe - das ist der neue Roman "Talvars Schuld" von Valerie Colberg Mord an der Feldherrin und Unterschlagung von Kriegsbeute, so lauteten die Vorwürfe - doch das Gericht sprach den Beschuldigten Talvar frei. Fünfzehn Jahre später versucht Kadevis, der Sohn der Ermordeten, den Fall neu aufzurollen und Talvars Schuld am Tod seiner Mutter zu beweisen. Doch je besser Kadevis Talvar, den Todfeind seiner Familie, kennenlernt, umso mehr beginnt er, an seinem Vorhaben zu zweifeln. Und dann ist da auch noch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina. Sind die Ehre von Kadevis' Familie und Gerechtigkeit für seine Mutter es wert, Lerinas Leben zu zerstören? ...Vor fünfzehn Jahren wurde der berühmte Stratege Talvar vom Vorwurf des Mordes an seiner Feldherrin und der Unterschlagung von Kriegsbeute freigesprochen. Aber nun trifft Kadevis, der Sohn der Ermordeten, in der Hauptstadt ein. Dem Familienwillen nach soll er Politiker werden, und so führt ihn sein Mentor in die politische Elite ein. Doch Kadevis möchte diesem Berufsweg nicht folgen, denn er will den Mord an seiner Mutter aufklären. Und so sucht er Talvars Nähe, um Beweise für dessen Schuld zu finden. Als er jedoch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina kennenlernt, geraten seine Vorsätze ins Wanken. Meine Meinung:Das Buch ist mir sofort aufgefallen, da mir das Cover unglaublich gefällt. Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten die Namen auseinander zu halten, da sie sehr speziell waren und sich viele ähnlich waren. Mit der Zeit hat sich das jedoch gelegt und dann wurde auch das Lesen einfach, da ich nicht mehr bei jedem Namen überlegen musst, wer das ist.Bei den Protagonisten war ich überhaupt nicht im Stande, diese einzuschätzen. Ich wusste nie, ob Malkar oder Talvar nun gut oder böse waren oder ob es überhaupt so etwas wie das gibt. Ein ist jedoch klar. Ich habe beide Personen nicht unbedingt sympathisch gefunden, da sie hin und wieder etwas gemacht oder gesagt haben, was ich eigenartig fand.Wie Talvar seine Tochter praktisch einsperrt, damit sie nie in Gefahr ist oder dass kein Junge sie auch nur anschauen kann, ohne von Talvar gleich angeschnauzt zu werden, finde ich schon sehr übertrieben. Ich kann verstehen, dass er sich Sorgen um seine Tochter macht, jedoch hat er es, meiner Meinung nach, sehr übertrieben. Kadevis ist schon sehr naiv und manchmal auch ein wenig eigenartig. Jedoch ist er ein guter Mensch, der gerade lernt, was er will und wie er das umsetzten kann. Er ist sehr hin und her gerissen von den ''Seiten''. Mal möchte er die Treue zu Malkar, seinem Mentor, beweisen und dann findet er plötzlich, dass Talvar es nicht verdient hat, dass er ihn hintergeht und lügt seinen Mentor an. Er kann sich einfach nicht entscheiden, zu wem er ehrlicher sein möchte. Das Buch spielt in einer Stadt, die definitiv historisch ist. Diese Atmosphäre, die das Buch damit aufbaut, hat mich sehr begeistern können. Mein Fazit:Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie enthält viel Spannung und es werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, die man endlich gelöst haben möchte. Dazu enthält das Buch auch ein wenig Liebe für die, bei denen es Liebe in einem Buch haben muss.

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  • Ein Sommerbuch für den Winter, voller Menschenkenntnis und Intrigen

    Talvars Schuld
    Ka-Punkt

    Ka-Punkt

    29. April 2017 um 11:16

    Zu diesem Buch werde ich immer wieder zurückkehren, dass weiß ich jetzt schon. Wenn ich einen Scheiß-Tag hatte und ein bisschen Wärme und Licht brauche, werde ich 'Talvars Schuld' aus dem Regal nehmen und mit Kadevis durch Kessel wandern.Die Welt erinnert tatsächlich an das antike Rom. An ein Rom, dass gerade erst beginnt, den Traum von der Weltmacht zu träumen, in dem die Prinzipien der Republik noch eher und der Mythos des Bauern lebendig ist.Die Hauptfigur Kadevis stolpert in die Macht-politische Wirklichkeit, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen und lernt nach und nach und manchmal reichlich schmerzhaft, was hinter den ehernen Prinzipien liegt und worum es wirklich geht: Nicht um Ehre, Gerechtigkeit oder Freundschaft, sondern um Macht.Keine Menschen denen Kadevis begegnet und auch er selbst nicht, lassen sich in ein einfaches Gut/Böse oder Held/Schurke Schema pressen. Am Ende kann zu allen Figuren genausogut sagen "Du bist ein Aas!" wie auch "Ich verstehe, warum du das getan hast. eigentlich bist du ein guter Kerl."Das macht diesen Roman vor allem eins: Sehr realitätsnah und menschlich.Dabei ist der Stil sehr leicht und flüssig zu lesen und die Welt - wie oben beschrieben - sehr sommerlich, warm und schön und die Geschichte insgesamt eher kurz. Ein wenig bin ich geneigt, es als 'Lied von Eis und Feuer' für ein jugendliches Publikum zu bezeichnen. Aber ich bin jetzt Mitte dreißig und habe auch meinen Spaß daran.Es gibt übrigens in diesem Fantasy-Werk keine Magie oder Nicht-menschliche Völker. Selbst der Glaube an Geister wird von vielen eher belächelt, weil es für alles eine rationale Erklärung gibt.Trotzdem spürt man den sehr sorgfältigen Weltenbau und die allgemeine Ausdehnung der Welt. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und es in drei, vier langen Schritten durchgeschmökert.

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  • Leider nicht so überzeugend wie erhofft

    Talvars Schuld
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    28. April 2017 um 12:06

    Der berühmte Stratege Talvar wurde wegen Unterschlagung von Kriegsbeute und dem Mord an der Feldherrin angeklagt - das Gericht sprach ihn frei.15 Jahre später wird Kadevis, der Sohn der Ermordeten, in die Politik eingeführt und trifft dabei unweigerlich auf Talvar. Dieser Sucht Kontakt zu Kadevis und bittet ihn um Vergebung für die Vorfälle, Malkar, Kadevis Mentor, sieht darin die Chance den Fall um den Mord neu aufzurollen. Kadevis selbst möchte die Vergangenheit eigentlich Vergangenheit bleiben lassen, doch er gerät zwischen die Fronten. Und dann ist da auch noch Talvars Tochter Lerina, auf die er ein Auge geworfen hat.Meine Meinung:"Talvars Schuld" hat mich beim durchstöbern des Verlagsprogramms sehr angesprochen. Ich war neugierig auf die Geschichte und habe mich darauf gefreut, sie zu lesen.Ich muss sagen, dass ich etwas anderes erwartet habe, als ich letztendlich bekommen hab. In der Vorschau wurde es als "Women's Fantasy" deklariert und so dachte ich, dass es gewisse Fantasyelemente beinhaltet, ich weiß nicht, wie ich das genau erklären soll. Letztendlich hätte ich "Talvars Schuld" aber eher als historischen Roman eingeordnet. Da ich offen für alles bin, sofern es mich anspricht, hat mich das aber nicht weiter gestört!Der Einstieg ins Geschehen fiel mir leider ziemlich schwer. Im Prolog geht es um Talvars Prozess und ich muss ehrlich sagen, dass ich diese 20 oder 25 Seiten recht verwirrend fand. Kapitel 1 spielt dann 15 Jahre später und auch wenn sich meine Verwirrung legte, konnte ich erst nicht so richtig in die Geschichte eintauchen. Nach einigen Seiten wurde ich dann langsam warm mit dem Buch - richtig fesseln konnte es mich allerdings nie.Der Handlungsverlauf ist recht unterhaltsam und interessant, langweilig wurde es nie, spannend oder mitreißend war es für mich persönlich aber leider auch nicht. Ich habe mich ganz gut unterhalten gefühlt, die Geschichte war zwar überzeugend, konnte mich aber nicht aus den Socken hauen.Das Ende des Buches schließt die Geschichte rund ab und lässt meiner Meinung nach nichts offen.Bei den Charakteren war es ähnlich, sie waren zwar in ihren Rollen nicht unglaubwürdig, aber insgesamt fand ich sie allesamt ein wenig farblos und ich hätte mir mehr Tiefe, mehr Lebendigkeit gewünscht - ich hatte nie das Gefühl, dass ich einer Figur nah war oder mich eine von ihnen in irgendeiner Weise berührt hat.Fazit:"Talvars Schuld" konnte mich leider nicht so überzeugen, wie ich es gehofft hatte. Die Geschichte war zwar insgesamt ganz gut und ich habe mich nie gelangweilt, doch es fehlte mir an Tiefe und ich habe mich außen vor gefühlt.Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Geist der Antike Roms spürbar und spannend umgesetzt

    Talvars Schuld
    Nyansha

    Nyansha

    22. April 2017 um 21:17

    „Talvars Schuld“ von Valerie Colberg erschien im Februar 2017 beim Knaur Verlag. Der Arbeitstitel war „Schattendämmerung“. Es umfasst 402 reine Textseiten. Worum geht es? Vor fünfzehn Jahren wurde der berühmte Stratege Talvar vom Vorwurf des Mordes an seiner Feldherrin und der Unterschlagung von Kriegsbeute freigesprochen. Aber nun trifft Kadevis, der Sohn der Ermordeten, in der Hauptstadt ein. Dem Familienwillen nach soll er Politiker werden, und so führt in sein Mentor in die politische Elite ein. Doch Kadevis möchte diesem Berufsweg nicht folgen, denn er will den Mord an seiner Mutter aufklären. Und so sucht er Talvars Nähe, um Beweise für dessen Schuld zu finden. Als er jedoch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina kennenlernt, geraten seine Vorsätze ins Wanken. Gestaltung Auf dem Cover ist eine Art antike Stadt zu sehen, die auf einer hügeligen Landschaft gebaut wurde. Im Vordergrund befinden sich ruinenhafte Gebilde und das imposanteste Gebäude scheint Feuer gefangen zu haben. Die verbauten Materialen sind Stein und Holz, das Dach eines Gebäudes ziert ein steinerner Kopf. Ein fliegender Vogel ist zu erkennen, ebenso mehrere, rote Federn. Der Himmel scheint wolken- und rauchverhangen zu sein.Insgesamt umfasst das Buch einen Prolog und 24 Kapitel, die im Blocksatz und mit ausreichend Absätzen gehalten sind. Im Anhang befinden sich eine Anmerkung zu den Kessler Namen und die Dramatis Personae sowie eine Danksagung. Die Charaktere Der Protagonist des Romans ist Kadevis, ein Sohn aus gutem Hause, dessen Eltern jedoch in der Schlacht gefallen sind. So wächst er bei der Schwester seiner Mutter und deren Mann auf. In der Familie gibt es außerdem seinen Cousin Vesekir. Knapp fünfzehn Jahre nach dem Tod seiner Eltern gelangt Kadevis in die Hauptstadt. Dort trifft er auf Malkar, der von nun an sein Mentor sein und ihn in die politische Welt einführen wird. Die Beziehung der beiden beginnt holprig, da Malkar ein eiskalter und berechnender Mann ist, der Kadevis Angst und gleichzeitig Bewunderung einflößt. Schon bald befindet er sich jedoch als Spielfigur in einem sehr perfiden Spiel. Kadevis ist voller Emotionen, lernt allerdings mit der Zeit, dass diese einem Mann, der in der Hauptstadt bestehen will, oftmals im Weg stehen und gefährlich werden können. Malkars Ziel ist es nämlich, den Fall um Talvar erneut aufzurollen, bei dem dieser angeklagt war, Kriegsbeute unterschlagen und Kadevis Eltern ermordet zu haben. Im Verlauf des Buches zeigt sich, dass Malkar jedes Mittel Recht ist, um seine Ziele zu erreichen, denn eine Niederlage ist nichts, was er mit sich selbst vereinbaren kann. Sein Beiname ist „Der Bluthund“. Kadevis merkt schnell, dass Malkar ein Mann mit hohen Ansprüchen ist und schließlich immer bekommt, was er will. Talvar ist ein gebrochener Mann, seit er aus der Schlacht heimgekehrt ist. Nach einem Schädelbruch ist sein Gesicht entstellt, sodass ihm auch aus gesundheitlichen Gründen nichts anderes übrig blieb, als sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. Er lebt gemeinsam mit seinem Sohn Takis und seiner Tochter Lerina, die er so sehr liebt, dass er sie von allem und jedem fernhält. Nachdem es zu einer Begegnung zwischen ihm und Kadevis kommt, versucht Talvar alles, um dem Jungen näher zu kommen. Die Nebencharaktere des Buches sind ebenfalls vielfältig und gut durchdacht. Sie gehören unterschiedlichen Schichten an und treiben die Geschichte an vielen Punkten zusätzlich voran. Bewertung Wichtig zu erwähnen ist zuerst, dass sich die Welt rund um Kedevis, Malkar und Talvar sehr an der römischen Antike orientiert. Dies ist vor allem an den Schilderungen der politischen Merkmale zu erkennen, aber auch an dem Fokus auf den Adel und auf Ansehen &  Ämter. Ein bedeutender Unterschied zeigt sich jedoch darin, dass Frauen und Männer in dieser Welt gleichgestellt sind. Die Geschichte hat einen deutlich erkennbaren Spannungsbogen, der durch viele Intrigen, Machtspiele und auch emotionale Szenen unterstützt wird. Die Charaktere sind gut durchdacht und passen in ihrem Denken und Handeln sehr gut in eine Kulisse wie das antike Rom. Es zeigt sich sehr schön, wie junge Männer häufig dem Wohlwollen von mächtigeren und einflussreicheren Mentoren unterworfen waren. Ebenso wird deutlich, dass man zu allem bereit sein muss, um in so einer Welt zu bestehen. Moral und Anstand bleiben da häufig auf der Strecke und oft genug hat man schon viel gewonnen, wenn man mit dem eigenen Leben davonkommt. Positiv zu bewerten finde ich ebenso, dass das Thema Homosexualität eine Rolle gespielt hat und auch nicht – wie in vielen anderen, zeitgenössischen Werken – zwar angesprochen, dann aber unter den Tisch gekehrt wurde. Dass hochrangige Herren auch gleichgeschlechtliche Begegnungen und Beziehungen hatten, ist in „Talvars Schuld“ ein Thema und wird auch nicht negativ konnotiert. Ebenso wird auf die Problematik einer reinen Liebesbeziehung hingewiesen, denn natürlich ist es in derartigen Zeiten viel wichtiger, aus politischen Gründen zu heiraten. Ebenso wurde sehr spannend umgesetzt, wie Kadevis sich langsam immer weiter an die Wahrheit herantastet und lernt, dass es oft nicht ausreicht, den Menschen zu glauben, was sie einem direkt ins Gesicht sagen. Kadevis ist zu Beginn ein recht unbedarfter Landbursche von adeliger Herkunft, wird durch die Nähe zu Malkar und Talvar aber ein Stück weit verdorben und verliert die Unschuld, die an ihm haftete. Malkar und Talvar sind dagegen auf den ersten Blick sehr starke Persönlichkeiten, deren Machtgefüge aber mit der Zeit viele Brüche erhält. Gerade Malkar hat eine sehr mysteriöse Aura und bis zuletzt bleibt rätselhaft, woran man bei ihm eigentlich ist. Der Schreibstil ist leicht verständlich, angenehm zu lesen und sehr treffend bezüglich der Personen und Welt, in der sich diese aufhalten. Kritik Ich bin keine Freundin von offenen Enden, tatsächlich hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über die Zukunft der Figuren erfahren. Ebenso hätten ein paar erotisch angehauchte Szenen für mich dem ganzen noch ein bisschen mehr Feuer verpasst. Es gab einige, sehr vielversprechende Momente, allerdings wurde der Akt an sich entweder ausgelassen, oder oberflächlich angedeutet. In einem tiefgründigen Roman wie diesem hätte das in meinen Augen eine sehr gute Gegenkomponente zu den eher düsteren Intrigen ermöglicht. Gerade, da Kadevis ja zwei sehr unterschiedlichen Frauen körperlich näher kommt, hätte hier noch ein ebenso toller Gegensatz erzeugt werden können, nach dem Schema „erklärender, erster Liebhaber“ der Frau gegen „erfahrene Dame und Jüngling“. Ebenso war ich mit Lerina nicht so ganz glücklich. Ich hätte sie mir ohne weiteres in einem Roman über das alte Rom vorstellen können, als Tochter eines Patriarchen, der die Hände gebunden sind. Nun wurde jedoch oft angedeutet, dass Frauen und Männer in der Welt um Kadevis gleichgestellt sind. Lerina mag noch jung sein, dennoch kam sie mir insgesamt zu naiv und passiv vor. Fazit Insgesamt hat „Talvars Schuld“ einen Charme an sich, den ich persönlich in Büchern über die Antike sehr zu schätzen weiß. Eine Mischung aus Intrigen, mysteriösen Persönlichkeiten und einer gewissen Unbarmherzigkeit ist in solchen Romanen einfach genau richtig. Mir hat das Lesen großen Spaß bereitet und abgesehen von den Kritikpunkten, die ich oben geäußert habe, bin ich mit dem Buch so auch sehr zufrieden. Man merkte, dass auch Einzelheiten gut recherchiert waren, wie etwa die Komponente, die mit den Olivenbäumen zusammenhing, oder aber auch alles rund um die Gerichtsprozesse und Ämter. Trotz der Kritikpunkte, die ich zuvor benannt habe, möchte ich dem Roman 5/5 Sternen geben, da er mich insgesamt überzeugt hat und auch die Beiträge der Autorin in der Leserunde sehr interessant und aufschlussreich waren, sodass ich die Handlungsstränge aus weiteren Blickpunkten betrachten konnte.

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  • Machtspielchen und Intrigen in der Antike

    Talvars Schuld
    Athene1989

    Athene1989

    20. April 2017 um 22:41

    Wer ist gut? Wer ist böse? Wer will helfen und wer will einen nur benutzen? Diese Fragen stellt man sich während des gasamten Buches. Machtspielchen sind hier an der Tagesordnung. Intrigen werden gesponnen und Hinterhalte werden gelegt.In Talvars Schuld geht es um Kadevis,dessen Eltern vor 15 Jahren umgebracht wurden. Der Mörder soll Talvar sein,der allerdings von Richtern im Jahre 428 freigesprochen wurde. Während Kadevis selbst keinen allzugroßen Antrieb besitzt, das Gegenteil zu beweisen, drängt sein neuer Mentor Malkar ihn genau dazu, um den Namen seiner Familie reinzuwaschen und in der Politik Fuß fassen zu können. Daher gibt Kadevis vor, eine Freundschaft mit Talvar zu schließen, aber schon bald muss er sich fragen, ob Talvar wirklich Schuld am Tod seiner Eltern hat. Und was sind Malkar´s wahre Gründe diesen veralteten Fall wieder aufzurollen? Kann er seinem Mentor trauen oder ist er bei dem mutmaßlichen Mörder seiner Eltern sicherer? Und dann verliebt sich Kadvis noch in die Tochter von Telvar...Wer Intrigen und Machtspielchen mag wird dieses Buch lieben. Erst am Ende weiß man,was die Wahrheit ist und warum die einzelnen Protagonisten so agieren,wie sie es tun. Sicherlich gibt es leichtere Kost,aber es lohnt sich das Buch zu lesen.

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  • Nettes Buch, wenig Tiefgang

    Talvars Schuld
    Tammy1982

    Tammy1982

    09. March 2017 um 15:44

    Das Buch spielt in einer fiktiven Welt, die mich sehr an das antike Rom erinnert hat. Die gesamte Handlung findet in der Stadt Kessel statt, die von einem Rat regiert wird, in den rein prinzipiell jeder Bürger von Kessel sich wählen lassen könnte, jedoch nur die alten traditionsreichen Familien wirklich hinein kommen. Aus so einer Familie stammt Kadevis, der auf Wunsch seiner Familie Politiker werden und auch den Namen seiner Eltern wieder reinwaschen soll. Diese wurden vor 15 Jahren nach ihrem Tod in einem erbitterten Krieg als unfähig dargestellt und Talvar, der eigentlich ursprünglich beschuldigt wurde Kadevis' Mutter hinterlistig getötet zu haben, von jeglicher Schuld freigesprochen.Kadevis selber will die Vergangenheit eigentlich ruhen lassen und gerät eher durch Zufall an Talvar, der unbedingt seine Vergebung haben möchte und ihn somit versucht enger an sich zu binden.Die gesamte Handlung dreht sich fast ausschließlich um die Frage, ob Talvar eigentlich doch am Tod von Kadevis' Eltern schuld ist oder nicht und ganz am Rande noch um die junge Liebelei zwischen Kadevis und Talvar's Tochter.Kadevis ist ein sehr sympathischer Charakter, der etwas naiv in die Geschichte hinein stolpert, aber etwas während der Geschichte wächst und ein kleines bisschen seiner Naivität verliert. Talvar ist undurchschaubar und ich selber hatte eigentlich die ganze Zeit keine wirkliche Idee ob Talvar vor allem gerissen ist oder zu bemitleiden. Auch Kadevis' Mentor ist eine interessante Persönlichkeit, die nicht viel von sich preisgibt und mich dann doch wieder überrascht hat.Alles in allem liest sich das Buch schnell und flüssig weg, die Geschichte ist ganz nett zu verfolgen, aber leider ist das auch schon mein Fazit: Nett, aber zu wenig Tiefe. Die Handlung wird schnell herunter erzählt, aber bei mir kamen keine richtigen Gefühle auf: ich fieberte nicht mit, der Ausgang war mir eigentlich die ganze Zeit relativ egal und ich wurde nicht wirklich von dem Buch mitgerissen. Woran das genau lag, kann ich nicht mal so genau benennen, vielleicht daran, dass die Autorin - wie man im Nachwort erfährt - die Geschichte um Kessel als einen großen Zyklus angelegt hat und dieses Buch ein kleiner Ausschnitt daraus ist. So liest es sich auch: Ein kleiner Ausschnitt, aus einer bestimmt interessanten Welt, von der man nur leider viel zu wenig in diesem Buch mitbekommt.Daher alles in allem leichte, nette Lektüre, die man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. Dafür gibt es von mir drei Sterne.

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  • Ein aufregendes Machtspiel in der Antike!

    Talvars Schuld
    Sirene

    Sirene

    13. February 2017 um 20:50

    Inhalt: Intrigen, Machtspiele, politische Ränke in einer von der Antike inspirierten Welt, und mittendrin: eine große Liebe - das ist der neue Roman "Talvars Schuld" von Valerie Colberg Mord an der Feldherrin und Unterschlagung von Kriegsbeute, so lauteten die Vorwürfe — doch das Gericht sprach den Beschuldigten Talvar frei. Fünfzehn Jahre später versucht Kadevis, der Sohn der Ermordeten, den Fall neu aufzurollen und Talvars Schuld am Tod seiner Mutter zu beweisen. Doch je besser Kadevis Talvar, den Todfeind seiner Familie, kennenlernt, umso mehr beginnt er, an seinem Vorhaben zu zweifeln. Und dann ist da auch noch Talvars schöne und kluge Tochter Lerina. Sind die Ehre von Kadevis‘ Familie und Gerechtigkeit für seine Mutter es wert, Lerinas Leben zu zerstören? … Das Buch wurde zu "Woman Fantasy" zugeordnet und das Cover war das Erste, dass mir auffiel. Man erkennt darauf eine gewaltige Stadt auf einem Hügel, die brennt. Es fliegen rote Federn umher, ein Vogel umkreißt die Zerstörung und an den Ecken der linken Seite befinden sich zarte Verschnörkelungen, die ich erst auf den zweiten Blick entdeckt habe. Die Autorin selbst schreibt in ihrer Danksagung, dass es ein Buch ist, dass "sich in kein Genre pressen lässt" (S.408) und während des Lesens ist mir aufgefallen, dass ich das auch schwer kann. Wir befinden uns in der Antike, lernen dort das Leben und die Politik kennen, durch Kadevis Talvar, der beim gefürchteten Malekis in die Lehre gut, um ebenfalls eine politische Laufbahn einzuschlagen. Sein Mentor, der auch Bluthund genannant wird, führt ihn in eine neue Welt ein und sie begeben sich auf die Spuren eines alten Falles, der Tod von Kadevis Eltern - nicht ganz zu Kadevis Freude.  Kadevis ist ein junger Bursche und auch so kommt er rüber, unsicher, naiv und impulsiv schlägt er sich durch die Geschichte und entwickelt sich langsam. Aus Malekis wird man zuerst nicht schlau und er ist ein geheimnisvoller Charakter mit Spannung, den ich besonders interessant fand und gut für Überraschungen ist. "Der Regen ist so stark, dass das gurgelnde Wasser unter dir den Boden fortspült und dich ins Straucheln bringt. Der Sturm greift nach dir; um nicht weggerissen zu werden, klammerst du dich an einem Baum fest, du presst das Gesicht gegen die Rinde, und dein Herz schreit, während dein Verstand noch nicht erfasst hat, dass dich der Hammer der Geschicke zu Boden geschmettert hat." - S. 5 "Talvars Schuld" ist in meinen Augen ein Paradebeispiel für einen fließenden Roman, den ich fast in einem Zug lesen konnte. Es lag daran, dass die Autorin sehr leicht historische Details einfließen ließ und sie schaffte es alles interessant zu gestalten. Am Ende der Geschichte fragte ich mich nur, ob so etwas wirklich damals passieren konnte? Genau so? Ich konnte sehr gut in den Roman eintauchen und all die Intrigen und Machtspiele! Spannend! Zum Ende hin wurde es immer aufregender und ich war schon enttäuscht gewesen, als es zu Ende war. Außerdem hat ihre Sprache etwas federndes, schönes, das man gerne liest und ich freue mich auf weitere Romane von ihr.   "Im kühlen Abendwind wippten die Zweige der Obstbäume. Ihre Blüten schlossen sich allmählich, doch der süße Duft wehte noch über die Wege." - S. 115 Wie erwähnt wurde der Roman zu "Woman Fantasy" zugeordnet, aber er ist vieles, wömöglich auch alles andere mehr, als ein Fantasyroman. Es ist ein historischer Roman. Ein politischer Thriller. Ein Familiendrama. Ein Liebesdrama? Und Magie findet sich ebenfalls, aber nicht im Sinne von Zauberer oder Anweder von Magie. In erster Linie würde ich es als historisches Drama bezeichnen, das verschiedene Charaktere besitzt, die es schaffen alle eine wichtige Rolle zu spielen - einfach gut eingefädelt. Daher würde ich das Buch Fans von historischen Romanen empfehlen, die sich gerne in einem Buch verlieren und die Antike erkunden möchten!

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  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathisCaro_LesemausChattysBuecherBlog Code-between-lines Cornelia_RuoffCorsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerulrikerabeValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe Wichellawidder1987 WollyYolande

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