Valerie Geary

 3.5 Sterne bei 28 Bewertungen
Autorin von Alles, was wir verloren haben, Das Schweigen der Bienen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Valerie Geary

Krimi trifft aus Mystery: Die amerikanische Autorin Valerie Geary wuchs in Albany, Oregon auf und hat schon während ihrer Kindheit ihre freie Zeit viel in der Natur verbracht und gelesen. Nach dem Studium der englischen Literatur an der Vanguard University of Southern California, war sie im Ausland unterwegs und in Spanien einen Sprachkurs gemacht. Mit ihrem Debütroman "Crooked River" war sie Finalistin des Oregon Book Preises. Ihre Kurzgeschichten wurden unter anderem bei Weekly Rumpus, Day One, Menda City Review, Boston Literary Magazine, Foundling Review, the UK publication Litro veröffentlicht. Wenn sie nicht an einem neuen Roman schreibt, liest sie gerne, geht wandern, segeln und Gartenarbeit. Außerdem spielt sie in ihrer Freizeit Discgolf. Valerie Geary lebt mit ihrer Familie in Portland, Oregon.

Neue Bücher

Alles, was wir verloren haben

 (17)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei HarperCollins.

Alle Bücher von Valerie Geary

Alles, was wir verloren haben

Alles, was wir verloren haben

 (17)
Erschienen am 01.10.2018
Das Schweigen der Bienen

Das Schweigen der Bienen

 (11)
Erschienen am 01.12.2017
Crooked River

Crooked River

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

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Neue Rezensionen zu Valerie Geary

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Lena_Sophies avatar

Rezension zu "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary

Alien-Alarm!
Lena_Sophievor einem Tag

„Es gab so viele Sackgassen im Leben, so viele falsche Schritte, die man versehentlich tun konnte, so viele Abwege, und das alles und noch viel mehr lähmte sie.“


Zehn Jahre ist es nun her, dass Nolan Durant, der Bruder von Lucy verschwunden ist. Die Gründe sind unklar, es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten. Entweder lief er freiwillig weg, er wurde Opfer eines Verbrechens oder... er wurde von Außerirdischen entführt. Schon Jahre bevor Nolan verschwand, entfremdete er sich immer weiter von seiner Familie und verstrickte sich in Verschwörungstheorien, war wie besessen von Ufos und außerirdischen Lebensformen. Er war in der Schule als Freak verschrien und hatte kaum Freunde, man nahm in kaum irgendwo ernst.

Lucy, mittlerweile 24 Jahre alt, hat nach all der Zeit immer noch nicht mit Nolans Verschwinden abschließen können und tritt den Weg zurück in ihre Heimat und somit zum Ort des Geschehens an, um sich auf die Suche nach Spuren und Antworten zu machen. War es ein Unfall, ein Verbrechen oder gibt es doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man glauben mag?


Der Klappentext des Buches erschien mir gleichzeitig spannend und sonderbar. Ich war mir nicht sicher, inwiefern die Außerirdischen thematisiert werden würden, ob das Buch einen Fantasy-Touch haben, die Aliens als echt erklärt und eine Rolle der Geschichte spielen würden oder ob sich lediglich Nolans Besessenheit und Paranoia damit beschäftigen.

Das Cover zeigt den Mond oder einen anderen hellen Planeten oder Stern am Nachthimmel und die Schatten einiger Personen, umgeben von kleinen hellen Sprenkeln, vermutlich weiter entfernten Sternen. Ich finde es ziemlich hübsch und in Kombination mit dem erst einmal interessant klingenden Inhaltstext wurde ich neugierig und wollte es gern lesen.


Erzählt wird in zwei Perspektiven, einmal in der Vergangenheit aus der Sicht auf Nolan und in der Gegenwart aus der Sicht von Lucy, zehn Jahre nach dem Verschwinden ihres Bruders. Der Erzählstil gefiel mir allerdings nicht besonders, die Personen waren mir teilweise zu oberflächlich beschrieben und ich konnte weder zu Nolan noch zu Lucy eine richtige Beziehung aufbauen.

Gepackt wurde ich auch nicht richtig, an vielen Stellen wurde es etwas langweilig und ich hatte Mühe am Ball zu bleiben. Die Leselust hatte mich nicht im Griff wie sonst, aber dennoch ließ sich das Buch relativ leicht runterlesen, auch wenn es nicht so viel Spaß gemacht hat, wie erhofft.


Lucy war seit jeher der Meinung, Nolans Verschwinden ließe sich rational erklären. Sie glaubte nicht an seine Alien-Geschichten mit denen er sie in der Schule vor allen anderen bloßstellte und schämte sich für ihren großen Bruder. Ihr einst so gutes Verhältnis wurde durch seine Besessenheit zerstört und Nolan machte es sich mit einigen Gleichgesinnten zur Aufgabe, die Ungläubigen davon zu überzeugen, dass Sie (die Außerirdischen) unter ihnen seien. Doch nach all der Zeit spürt Lucy immer noch den Verlust ihres Bruders und will den Fall aufklären und es war interessant zu sehen, wie immer mehr Details zu der Nacht ans Licht kamen.

Nolans Entwicklung jedoch war wesentlich spannender. Als kleiner Junge hat er noch die Sterne beobachtet und sich mit der Zeit in etwas hineingesteigert, was man schon als krankhafte Paranoia bezeichnen kann. Seine gedankliche Radikalisierung mitzuerleben war schon extrem, am Ende war ich regelrecht geschockt, dass ein Mensch ernsthaft solche Gedanken und Wahnvorstellungen als real erleben kann.


Leider war das Ende nicht wirklich das, was ich erwartet habe. Man wird als Leser mehr oder weniger im Regen stehengelassen, wirklich sehr unbefriedigend, da hatte ich mir mehr erhofft. Die gesamte Alien-Thematik war auch nicht wirklich meins, dafür fand ich die Ansichten der Gläubigen viel zu frustrierend, für mich ist das alles Humbug. Wäre für das Buch vorausgesetzt worden, dass Aliens existieren, wäre meine Meinung da sicher auch wohlwollender ausgefallen, aber dann fiele das Buch auch vermutlich eher in die Kategorie Sci-Fi und nicht Belletristik.


Mein Fazit:
Einerseits interessant und spannend, an anderen Stellen jedoch leider auch etwas langatmig und thematisch anstregend. Eine Verbindung zu den Charakteren konnte ich zwar nicht aufbauen, aber Nolans Wandel war faszinierend mitanzusehen. Wäre das Ende nicht so nichtssagend ausgefallen, gäbe es vielleicht auch mehr Sterne.

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Biest2912s avatar

Rezension zu "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary

Rezension Alles, was wir verloren haben
Biest2912vor 3 Tagen

Rezension
(unbezahlte Werbung)
Alles was wir verloren haben
Valerie Geary

Huptfigur:
Lucy: war 14 Jahre alt als ihr Bruder Nolan verschwand. 10 Jahre später kämpft sie immer noch mit dem Verlust, deshalb geht sie in ihre Heimatstadt zurück.

Klappentext:
Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als sie ihren älteren Bruder Nolan verlor. Zuerst an seine paranoiden Wahnvorstellungen, als er zunehmend von UFOś und Verschwörungstheorien besessen war. Dann, als er spurlos verschwand. Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Sie fühlt sich wie in einer Warteschleife gefangen und tut, was sie kann, um nicht an Nolan zu denken. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den vereorrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist.

Cover:
Ein dunkles Cover mit einem gelben Mond drauf und mehreren Personen. Ich hab mich gleich in das Cover verliebt, deshalb würde ich es auch gleich aus dem Regal nehmen und den Klappentext lesen.

Meinung:
Danke an Valerie Geary für Geschichte und an Harper Collins für das Leseexemplar. Zuerst möchte ich sagen das die Geschichte recht gut ist nur die Umsetzung passt nicht. Für mich war es schwer in das Buch herein zu finden, als ich auf Seite 254 war wahr ich an der Stelle abgebrochen.

Achtung Spoiler:
Für mich wurde einfach zu viel das gleich Erzählt. Vieles kommt öfters vor: "Wie die Lichter, die Nolan als Ufo sieht." Ich habe an der Leserunde mitgemacht und durch einen Spoiler erfahren, dass kein richtiges Ende gibt. Die Geschichte baut bei Nolan auf der Verschwunden ist und keiner weiß von seinem Verbleib. Lucy seine Schwester möchte nach 10 Jahren wissen was passiert ist. Man findet laut anderen aussagen aber nicht heraus was aus Nolan wurde, nur das Lucy sich damit abfindet und ihr Leben lebt. In meinen Augen hat die Geschichte echt potenzial, wenn nicht immer die gleichen Erzählungen auftauchen würden und das Ende nicht offen wäre.
Deshalb gebe ich Lucy und Nolan 2/5 Sterne.

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Elizzys avatar

Rezension zu "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary

Alles, was wir verloren haben
Elizzyvor 10 Tagen

Alles, was wir verloren haben
ist berührend und überirdisch gut!
Worum geht es?
Alles, was wir verloren haben handelt von einer Familie, die selbst etwas verloren gegangen ist. Die Eltern geschieden, die Mutter beinahe Alkoholikerin, die Geschwister Nolan und Lucy so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und besonders die Nacht hat es Nolan angetan, er beobachtet die Sterne und glaubt ganz fest daran, dass wir nicht die einzigen im Universum sind. Er ist überzeugt davon, dass ausserirdisches Leben unter uns weilt und seine Überzeugung wird noch stärker, als er Celeste begegnet. Ein Mädchen, dass nicht von dieser Welt sein kann.
Eines Tages geht Nolan ganz verloren und es stellt sich die Frage; wurde er von Ausserirdischen entführt? Zehn Jahre später geht Lucy dieser Sache auf den Grund, was ist wirklich in der Nacht seines Verschwindens geschehen? Wieso hatte sie blutige Knie und kann sich an so gut wie gar nichts mehr erinnern? Wo ist Nolan jetzt?

Erster Satz:
„Lucy Durant stand auf dem Haus ihres Vaters, mit den Fußspitzen an der Dachkante, und blickte in einen schwarzen Abgrund hinunter.“

Klappentext
Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als sie ihren älteren Bruder Nolan verlor. Zuerst an seine paranoiden Wahnvorstellungen, als er zunehmend von UFOs und Regierungsverschwörungen besessen war. Dann verschwand er spurlos. Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Sie fühlt sich wie in einer Warteschleife gefangen und tut, was sie kann, um nicht an Nolan zu denken. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den verworrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist. (Quelle: Harper Collins)

Meine Meinung
Alles, was wir verloren haben beginnt mit einem Familien Drama. Lucy ist 24 Jahre alt und wohnt bei ihrem Vater, dessen Freundin beinahe gleich alt ist wie sie. Zu ihrer Mutter hat sie nun seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr, seitdem dies mit Nolan passiert ist.
Doch als sie eines Tages von Reportern belästigt wird, kehrt sie wiederwillig zurück nach Bishop und damit zurück in ihre Vergangenheit. Einer Vergangenheit vor der sie eigentlich flüchten wollte.

„Laufen hatte etwas Meditatives. Man konnte dabei alles vergessen, die Alltagssorgen hinter sich lassen, die Welt vollständig ausblenden und ganz bei sich und seinem Atem bleiben.“ S. 245
Die Kapitel werden abwechselnd von Lucy in der Gegenwart und von Nolan in der Vergangenheit erzählt. So erfährt man als Leser Schritt für Schritt was in der Vergangenheit geschehen ist und wie es dazu kam, dass Nolan verschwunden ist.
Bereits früh erfährt man, das Nolan ein absoluter Universum-Fan war und sich für alles rund um die Sterne und überirdisches interessierte. Als er eines Tages auf Celeste trifft, ein Mädchen, das plötzlich in Bishop auftaucht, ist er überzeugt davon, dass sie von einem anderen Stern ist.

„Es gibt im Universum etwa zweihundert Milliarden Galaxien, und das ist noch zurückhaltend geschätzt. Wir haben den Rand des Universums nicht einmal annähernd beobachtet, es scheint endlos zu sein.“ S. 368
Doch leider wird Nolan nicht wirklich von seinen Klassenkameraden akzeptiert und oftmals als Loser und Alien bezeichnet. Alles, was wir verloren haben behandelt nicht nur Themen wie Scheidung und UFO’s, es beschäftigt sich auch mit Mobbing, Vergewaltigung und Drogen sowie Alkoholmissbrauch. An ein oder der anderen Stelle musste ich auch heftig den Kopf schütteln, Nolan tat mir Leid und auch Lucy hatte es, egal wie gemein sie sich benahm nicht leicht.
Nur langsam wird dem Leser das Ausmass dieses Familien Dramas bewusst und man begreift bis zum Ende nicht, was genau geschehen ist. Ein Punkt der mich störte, waren die vielen Wiederholungen, ich hatte teilweise das Gefühl mehrere Seiten doppelt zu lesen, da es zuerst aus Lucy’s Sicht und dann nochmals aus der Sicht von Nolan erzählt wurde. In manchen Büchern mag das funktionieren, hier fand ich es doch mit der Zeit ein wenig störend. Und auch das Ende stellte mich nicht wirklich zufrieden und ich hätte mir irgendwie mehr gewünscht.
Schreibstil & Cover
Nichtsdestotrotz mochte ich die Protagonisten wie auch den Schreibstil sehr. Die Autorin fand schöne Wörter und verstecke einige tolle Botschaften in diesem Buch. Das Cover von Alles, was wir verloren haben gefällt mir richtig gut und es macht sich sehr gut in meinem Bücherregal.

„Es gibt keine Zufälle. Alles hängt mit allem zusammen, jede Person und jedes Ereignis, jeder Planet, jeder Stern und jede Galaxie, jedes Lebewesen, jeder Windstoss und jeder Regentropfen. (…) Jeder muss sein Schicksal erfüllen, und jedes Ereignis führt zu einem anderen Ereignis.“ S. 415
Fazit
Alles, was wir verloren haben erfüllte meine Erwartungen nicht komplett, hier hätte ich mir auf jeden Fall ein weniger offenes Ende gewünscht. Als Buch für zwischendurch ist es durchaus einfach zu lesen, auch wenn die Themen einen nicht ganz unberührt lassen. Auch hier gilt, denkt darüber nach was ihr gelesen habt – Mobbing und Alkohol sind keine leichten Themen über die man hinweg sehen sollte.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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Gespräche aus der Community

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HarperCollinsGermanys avatar

„Meisterhaft schafft es die Autorin zwei mögliche Szenarien vorzugeben: Entweder war Nolan paranoid – oder er wurde tatsächlich von den »Men in Black« verfolgt. Der Leser sollte niemandem trauen und alles infrage stellen! Perfekt für Fans von Joyce Maynard und Jennifer McMahon.“
Booklist

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

 

"Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary


ein. Bitte bewerbt euch bis zum 20.09.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


Über den Inhalt:

Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als sie ihren älteren Bruder Nolan verlor. Zuerst an seine paranoiden Wahnvorstellungen, als er zunehmend von UFOs und Regierungsverschwörungen besessen war. Dann verschwand er spurlos.
Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Sie fühlt sich wie in einer Warteschleife gefangen und tut, was sie kann, um nicht an Nolan zu denken. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den verworrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist.

Du möchtest "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary lesen?


Dann bewirb dich jetzt um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Valerie Geary im Netz:

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auf 10 Wunschlisten

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