Valerie Geary

 3.4 Sterne bei 34 Bewertungen
Autorin von Alles, was wir verloren haben, Das Schweigen der Bienen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Valerie Geary

Krimi trifft aus Mystery: Die amerikanische Autorin Valerie Geary wuchs in Albany, Oregon auf und hat schon während ihrer Kindheit ihre freie Zeit viel in der Natur verbracht und gelesen. Nach dem Studium der englischen Literatur an der Vanguard University of Southern California, war sie im Ausland unterwegs und in Spanien einen Sprachkurs gemacht. Mit ihrem Debütroman "Crooked River" war sie Finalistin des Oregon Book Preises. Ihre Kurzgeschichten wurden unter anderem bei Weekly Rumpus, Day One, Menda City Review, Boston Literary Magazine, Foundling Review, the UK publication Litro veröffentlicht. Wenn sie nicht an einem neuen Roman schreibt, liest sie gerne, geht wandern, segeln und Gartenarbeit. Außerdem spielt sie in ihrer Freizeit Discgolf. Valerie Geary lebt mit ihrer Familie in Portland, Oregon.

Alle Bücher von Valerie Geary

Alles, was wir verloren haben

Alles, was wir verloren haben

 (22)
Erschienen am 01.10.2018
Das Schweigen der Bienen

Das Schweigen der Bienen

 (12)
Erschienen am 01.12.2017
Crooked River

Crooked River

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

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Neue Rezensionen zu Valerie Geary

Neu

Rezension zu "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary

Trügerische Wahrheiten
AnnieHallvor 3 Tagen

Alles, was wir verloren haben ist ein Roman von Valerie Geary und 2018 bei HarperCollins erschienen.
Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als ihr älterer Bruder Nolan verschwand. Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den verworrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist.

Valerie Geary erzählt eine faszinierende Geschichte von Verlust, Veränderung und Akzeptanz, die zeigt, wie trügerisch die eigene Erinnerung sein kann. Auch Nolans Verschwinden ist rätselhaft, seine anfängliche Begeisterung für Astronomie steigert sich zur Ufo-Besessenheit, wodurch es viel Raum für Verschwörungstheorien gibt. Geary taucht tief in die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Figuren ein, eindringlich schildert sie Nolans zunehmende Wahnvorstellungen und seine Entfremdung, auch Lucys Schmerz über den Verlust ist spürbar. Sie kann mit der Vergangenheit nicht abschließen, hofft auf Antworten, aber hat Angst, die entscheidenden Fragen zu stellen und muss schlussendlich lernen, die Situation zu akzeptieren.

Ein packender, tiefgründiger und beklemmender Roman, der viel Raum für Spekulationen lässt und im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Verschwörungstheorien am Ende keine einfache Wahrheit anbietet, denn etwas Unumstößliches anzunehmen ist wichtiger als die Dinge zu erklären.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary

Enttäuschend und irreführend
tine1211vor 18 Tagen

Alles was wir verloren haben

Lucy ist 14 Jahre alt, als ihr Bruder Nolan  unter mysteriösen Umständen verschwand. Dieser hatte zuvor an Wahnvorstellungen gelitten und war besessen von Ufos und Verschwörungstheorien. Zehn Jahr sind vergangen und die Spur ist kalt, doch Lucy kann den Verlust noch immer nicht ertragen und versucht alles, um nicht an ihren Bruder zu denken. Als gewisse Umstände Lucy zurück in ihren Heimatort führen, ist sie gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie versucht herauszufinden, was mit ihrem Bruder passiert ist.

 

Die Geschichte ist aus Nolans und Lucys Perspektive geschrieben. Ich habe lange gebraucht, um mich mit Nolans Charakter einzufinden. Er ist einfach eine schräge Figur. Bei Lucy merkt man sehr, wie sehr sie unter dem Verlust gelitten hat und niemanden hatte, dem sie sich anvertrauen konnte.

Der Leser nimmt durch den Perspektivwechsel an den Kindheitsjahren der beiden Figuren teil. Ich habe von Beginn an keinen wirklichen Bezug zu der Geschichte entwickeln können und kam einfach nicht in den Lesefluss. Die Figur des Nolan war mir einfach zu skurril. Mir hat auch der Schreibstil nicht zugesagt, was wohl auch dazu führte, dass ich mich nicht einlesen konnte. Ich habe das Buch ab der Hälfte abgebrochen.

Die Idee zu der Geschichte ist nicht schlecht und hat mich dazu bewogen, diese Geschichte lesen zu wollen.

Für mich war dieses Buch leider sehr enttäuschend und erhält nur zwei Sterne.

 

 

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Rezension zu "Das Schweigen der Bienen" von Valerie Geary

Das Schweigen der Bienen
Buecherseele79vor einem Monat

Die zwei Schwestern Sam und Ollie müssen den frühen Tod ihrer Mutter verkraften.
Sie ziehen zu ihrem Vater Bear, der ein sehr einfaches Leben als Bienenzüchter geniesst.
Das Verhältnis zwischen ihnen ist nicht so leicht da Bear irgendwan die Familie verließ um ein ruhigeres Leben zu beginnen.
Seit dem Tod der Mutter redet Ollie gar nicht mehr, Sam muss langsam erwachsen werden.
Doch alles ändert sich als die beiden eine junge Frauenleiche am Fluss entdecken und der ganze Ort plötzlich Bear als den Täter sieht... während Bear sein Schicksal annimmt will Sam es nicht akzeptieren und beginnt zu recherchieren....

Alleine der Titel hat mich schon sehr neugierig gemacht und ja, es ist schwer das Buch in ein Genre fliessen zu lassen...auf der einen Seite ist es ein Drama, dann wieder ein Roman und zum Ende des Buches ein sehr guter Krimi mit Thrilleraspekten, ich denke damit kommt nicht jeder Leser klar.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, manchmal fast leise, melancholisch und doch schön zu lesen.
Die Sichtweise erfährt man immer von Sam und Ollie im Wechsel und hier zeichnet die Autorin gekonnt zwei unterschiedliche Mädchen die beide mit ihrem Schicksal zurecht kommen müssen.
Während Sam schon die Verantwortung übernehmen muss, nicht nur für ihre Schwester sondern oft auch für ihren Vater, hüllt sich die kleine Ollie hartnäckig in Schweigen.
Die Autorin hat eine sehr bilderhaft gewaltige Sprache welches die Phantasie des Leser ankurbelt, egal ob es um die Wälder und Felder geht wo die Mädchen sich gerne aufhalten, die Bienenstöcke von Bear, der Fluss der zum schwimmen einlädt, die Radtouren die sie in die kleine Stadt unternehmen- hier kann die Autorin, in meinen Augen, vollkommen überzeugen.
Der Geschichte muss man Zeit geben, Zeit um sich zu entwickeln, ebenso wie man den Protagonisten in diesem Buch Zeit geben muss, es fühlte sich oft so an als würde man ein Teil dieser kleinen Familie sein und sieht ihr beim Zusammenwachsen zu.
Während man noch dabei ist die Familie kennenzulernen finden die zwei Mädchen die Frauenleiche, halten sich aber zurück und geben nichts Preis.
Auch das ein oder andere Verhalten von Bear lässt auch den Leser aufhorchen und man fragt sich selbst- wie gut kennen die Mädchen ihren Vater?
Welche Geheimnisse trägt er womöglich mit sich herum?
Hat er die Frau wirklich getötet und wenn ja warum?
Warum glauben alle in der kleinen Stadt dass Bear der Täter sein muss?
Als Sam alles zu hinterfragen beginnt, ab da baut das Buch sehr gut an Spannung auf, zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen weil ich einfach wissen wollte wie die Zusammenhänge ein Gesamtbild ergeben.
Wer kein Problem hat einem Buch Zeit zu geben und verschiedene Genre gerne liest kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

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Gespräche aus der Community

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„Meisterhaft schafft es die Autorin zwei mögliche Szenarien vorzugeben: Entweder war Nolan paranoid – oder er wurde tatsächlich von den »Men in Black« verfolgt. Der Leser sollte niemandem trauen und alles infrage stellen! Perfekt für Fans von Joyce Maynard und Jennifer McMahon.“
Booklist

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

 

"Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary


ein. Bitte bewerbt euch bis zum 20.09.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


Über den Inhalt:

Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als sie ihren älteren Bruder Nolan verlor. Zuerst an seine paranoiden Wahnvorstellungen, als er zunehmend von UFOs und Regierungsverschwörungen besessen war. Dann verschwand er spurlos.
Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Sie fühlt sich wie in einer Warteschleife gefangen und tut, was sie kann, um nicht an Nolan zu denken. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den verworrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist.

Du möchtest "Alles, was wir verloren haben" von Valerie Geary lesen?


Dann bewirb dich jetzt um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Valerie Geary im Netz:

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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