Valerie Geary Das Schweigen der Bienen

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Inhaltsangabe zu „Das Schweigen der Bienen“ von Valerie Geary

"Ein Tag war alles, was mir noch blieb.
Um nach den Bienen zu sehen.
Um Bears Unschuld zu beweisen.
Um die Scherben unserer Familie zusammenzukitten."

Oregon im Sommer 1988:
Nach dem Tod ihrer Mutter ziehen die fünfzehnjährige Sam und ihre kleine Schwester zu ihrem Vater Bear, einem exzentrischen Bienenzüchter. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft gerät der fragile Neuanfang in Gefahr: Im Crooked River wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt und Bear als Mörder verhaftet. Sam ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Niemals könnte er jemandem Gewalt antun. Verzweifelt und allein auf sich gestellt macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter, hilflos beobachtet von ihrer jüngeren Schwester. Seit dem Tod der Mutter kann sie kein Wort mehr sprechen - dabei hätte sie so viel zu sagen: Nicht nur zu der Toten im Fluß sondern auch zu Sams erster großer Liebe Travis ...

"Ein dichtes, dunkles Spiel um die Geheimnisse des Erwachsenwerdens."
Library Journal

"Ein Buch wie ein mysteriöser Sommerabend, voller Gefühle, Geräusche und eindringlicher Empfindungen. Die Leser werden es nicht mehr aus der Hand legen wollen."
Booklist

"Ein literarischer Thriller und eine psychologische Studie darüber, wie Verlust die Menschen beeinflusst. Gratulation zu "Das Schweigen der Bienen"!
Huffington Post

"Gearys Charaktere sind realitätsnah und das Setting dynamisch. Der beängstigend mysteriöse Mordfall, die Geister der Vergangenheit … Sie weiß, wie man eine fesselnde Geschichte erzählt, die einem im Kopf bleibt."
Mystery Tribune

Ein spannendes und tiefgehendes Buch über zwei Schwestern die dabei sind alles zu verlieren.

— verruecktnachbuechern

Traurig, packend, poetisch - ein wunderbares Buch, dass einen nicht mehr loslässt!

— _Maggi

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    Das Schweigen der Bienen

    verruecktnachbuechern

    16. January 2018 um 15:02

    Sam und ihre kleine Schwester Ollie ziehen, nachdem plötzlichen Tod ihrer Mutter, zu ihrem Vater. Dieser ist ein Einsiedeler und wohnt auf einem Feld in einem Tipi, seine einzige Gesellschaft besteht aus mehrerern Bienenstöcken.Während die Mädchen noch den Tod der Mutter verarbeitet, verändert sich wieder alles für sie. Im Fluss wird die Leiche einer jungen Frau gefunden und ihr Vater Bear wird verdächtigt und letztendlich verhaftet.Die beiden Geschwister sind überzeugt von Bears Unschuld und begeben sich auf die Suche nach dem wahren Täter.Das Cover gefällt mir sehr. Die kleine Biene passt zum Titel und zum Inhalt. Der Hintergrund it der Fluss aus welche die Leiche gezogen wird. Es ist alles sehr stimmig und lädt zur genauerer Betrachtung ein.Die Geschichte startet gleich sehr spannend und interessant. Man lernt die Charaktere und ihre Geschichte im laufe des Buches kennen.Die Kapitel werden entweder von Sam oder von der jüngeren Ollie erzählt, wobei die Kapitel von Ollie meistens viel kürzer sind. Beide Ansichten werden aus der Ich-Perspektive erzählt. So gelangt man schnell Einsichten in die Gedanken der beide Mädchen und versteht sie und ihr Handeln besser. Sam ist die Haupterzählerin dieses Romans.Die Sprache ist flüssig und leicht zu verstehen. Ich habe sogar einiges über die Imkerei und den Umgang mit Bienen gelernt.Als Leser fühlte ich mich genauso machtlos, wie die beiden Mädchen. Ihr Vater wird verhaftet und sie können ihm nicht helfen. Die Verzweiflung der beiden ging mir unter die Haut und ich konnte und wollte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, bis ich weiß, wie es ausgegangen ist.Wer die Frau umgebracht hat, ist auch nicht sofort ersichtlich und ich hatte Spaß dabei mit den Beiden den Fall zu untersuchen und das Rätsel zu lösenAm Ende wird es noch einmal richtig spannend und die dunkeln Geheimnisse der Charaktere werden ausgebreitet. Ich möchte nicht zu viel verraten.Das Buch hat mir sehr gefallen und ich kann es empfehlen.

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  • Traurig, packend, poetisch - ein wunderbares Buch, dass einen nicht mehr loslässt!

    Das Schweigen der Bienen

    _Maggi

    07. December 2017 um 14:17

    Gleich vom ersten Satz an hat "Das Schweigen der Bienen" mich gepackt. Es beginnt nämlich damit, dass zwei kleine Mädchen eine Leiche finden. Ihr Vater Bear wird dann verdächtigt, der Mörder zu sein und Sam, die ältere der beiden, versucht, den Mord aufzuklären und ihn zu retten.Eine unglaublich bewegende, spannende Geschichte. Die poetische, bildhafte Sprache tut ihr übriges: Man sieht Bears Bienen quasi vor sich schwirren, hört die Bäume rauschen und das Glucksen des Crooked River. Toll sind auch die Perspektivwechsel: Abwechselnd erfahren wir die Geschichte aus Sicht der kleinen Mädchen, Sam und Ollie. Da Ollie seit dem Tod der Mutter nicht mehr spricht, ist das besonders dramatisch. Denn eigentlich weiß sie viel mehr als Sam, die sich blind in die Ermittlungen stürzt, kann es ihr aber nicht mitteilen.Natürlich ist das Buch auch wahnsinnig traurig: Die zwei kleinen Mädchen haben gerade erst ihre Mutter verloren und jetzt sollen sie auch noch von ihrem Vater, wo sie gerade ein neues Zuhause gefunden haben, getrennt werden.Ich hoffe, dass es bald neuen Lesestoff von Valerie Geary gibt, diese junge Autorin hat echt Talent!

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  • Sehr eindrucksvoll!

    Das Schweigen der Bienen

    Sommerregen

    Kurz nachdem ihre Mutter gestorben ist, leben die fünfzehnjährige Sam und ihre elfjährige Schwester Ollie bei ihrem Vater Bear, einem auf einer Weide im ländlichen Oregon lebenden Eigenbrötler, der Bienen züchtet und sich weitestgehend selbstzuversorgen versucht. Daher gibt es bei ihm nicht den Luxus eines Hauses, wie es Verwandte für die Mädchen vorsehen, sodass ihr Vater vorerst nur eine Art Probezeit bekommt, in der er sich als verantwortungsvolles Elternteil beweisen soll. Doch für die beiden Mädchen ist die Weide der schönste erdenkbare Ort auf der gesamten Welt, ihr kleines Paradies. Jedoch beginnt dieses zu bröckeln, als sie kurz nach ihrer Ankunft die Leiche einer Frau im an die Weide angrenzenden Fluss, dem Crooked River, entdecken.Bald schon wird Bear verdächtigt, da dieser doch so anders lebt als alle anderen in der Gegend. Der Aussteiger war sowieso jedem suspekt. Als dann noch Indizien auf Bear als Täter schließen lassen, ist der Mörder scheinbar für die Polizei bereits gefunden. Selbst Zeb und Franny, die Bears einzigen Freunde zu sein scheinen, beginnen an seiner Unschuld zu zweifeln. Trotzdem können seine Töchter nicht glauben, dass der mit den Bienen Sprechende und ihren Liedern Lauschende Bear, der keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte, mit dem Mord an der jungen Frau in Verbindung gebracht werden könnte. Also bleibt der praktisch veranlagten und stets anpackenden Sam nur übrig, selbst die Initiative zu ergreifen und den tatsächlichen Täter zu entlarven. Das ist die einzige Möglichkeit, um ihren bereits festgenommenen Vater zu befreien, das, was nach dem Tod ihrer Mutter noch von der Familie übrig geblieben ist, zu retten und nicht zu ihren Großeltern geschickt werden zu müssen. Aber leider bleibt ihr dafür nur wenig Zeit.Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf immer mehr Ungereimtheiten, sodass sie sich jedes Mal wieder aufraffen muss, um nicht die Hoffnung zu verlieren. Denn wenn sie nicht auf ihren Vater aufpasst, wer soll es dann tun?So gerne Ollie ihrer großen Schwester auch helfen möchte - sie kann es nicht. Denn seit dem Tod ihrer Mutter ist sie verstummt. Das gleiche ist ihr zuvor bereits als ihre Tante verstorben war passiert. Doch ist es nun etwas anderes: Jetzt muss sie schließlich auch auf ihre Schwester aufpassen, sie müssen sich gegenseitig beschützen! Denn wenn Bear nicht der Mörder ist muss dieser noch irgendwo dort draußen umherstreifen - und er wird keineswegs davon begeistert sein, wenn man ihm auf die Schliche zu kommen droht.Auch sieht Ollie "Schimmernde"; Tote, die ihren Frieden noch nicht gefunden haben, weswegen sie noch umherwandeln. So auch die tote Frau aus dem Crooked River, von der Ollie um Hilfe angefleht wird und die dem Mädchen seine Stimme stiehlt. Aber Ollie kann nichts von alledem, nichts von dem was sie weiß, erzählen. Und so muss sie mit ansehen, wie der Albtraum seinen Lauf nimmt...Abwechselnd wird das Geschehen aus der Sicht von Sam und Ollie beschrieben, sodass man zu beiden Mädchen sehr schnell eine Bindung aufbauen kann. Beide möchten aufeinander Acht geben und halten sich aneinander fest. Man merkt wie schwer sie es haben und es ist beeindruckend wie sie dennoch nicht die Hoffnung aufgeben. Außerdem sind sie von ihren Charakteren her sehr angenehm: Ollie zum Beispiel hat eine auf der einen Seite kindliche Sicht auf die Welt, ist auf der anderen Seite aber immer wieder sehr erwachsen für ihr Alter. Ich habe ihre Art zu beschreiben, was sie sieht, denkt und fühlt sehr genossen, da ihre verträumte, poetische und außergewöhnlich bildhafte Sprache dafür sorgt, dass man sofort in die Geschichte gezogen wird und sie trotz ihrer Stärke am liebsten in den Arm nehmen und ihr Mut zusprechen möchte. Außerdem finde ich die Idee sehr süß, dass Ollie hin und wieder versucht auf ihre ganz eigene Art mit ihrer Schwester zu sprechen, indem sie Stellen in dem Alice im Wunderland-Buch, das sie mit ihrer Mutter nicht zu Ende zu lesen geschafft hat, unterstreicht. Aber auch die Passagen, welche aus Sams Sicht geschrieben wurden, lassen einen nicht los. Auch sie schafft es, den Leser mit ruhigen Tönen zu verzaubern, ihn die Bienen summen und den Crooked River fließen zu hören. Mich hat der bezaubernde Schreibstil der Autorin sehr beeindruckt.Wie ich bereits angesprochen habe, sind für mich die Charaktere auch sehr eindrucksvoll: Sie sind alle vielschichtig und man spürt beim Lesen von Seite zu Seite stärker, dass sich bei dem ein oder anderen Bewohner unter der Oberfläche etwas Düsteres verbirgt. Aber auch wenn ich mit jedem Kapitel misstrauischer - und neugieriger - wurde, kam ich nicht auf die Lösung des Falles. Und das obwohl doch gefühlt jeder schon auf meiner Verdächtigenliste stand. So gelingt es der Autorin, den Leser direkt mit auf die Mördersuche zu nehmen, ihn in die Irre zu führen, um das Ganze zu einem feuerwerksartigen, krönenden Abschluss zu bringen, der zwar sehr überraschend und eindrucksvoll, jedoch auch sehr nachvollziehbar und in sich schlüssig ist.Mich hat das Buch mit seiner wunderbar ruhigen sowie leisen Sprache und der subtilen Spannung bemerkenswerter Weise von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Nach und nach entwickelt sich die Handlung, Stück für Stück, was die Spannung immer aufrecht erhält. Sehr hat mir auch die Idee mit den schimmernden Geistern, die Ollie sieht, gefallen.Alles in allem ist "Das Schweigen der Bienen" ein sehr sanftes und leises Buch mit subtiler Spannung, ganz liebenswerten und authentischen Charakteren - und auch solchen vor denen man am liebsten davonrennen würde. Der Schreibstil ist wirklich herausragend, da einem beim Lesen sofort Bilder in den Kopf gepflanzt werden und man so beispielsweise Bear an seinen Langstroth-Beuten herumwerkeln sehen, die Bienen summen hören, die Sonne über und das Gras unter einem spüren sowie den süßen Duft von frisch abgefülltem Honig riechen kann.Ich bin von diesem facettenreichen Buch ganz begeistert und hoffe, dass ich schon bald ein weiteres wunderbares Werk der Autorin werde lesen können.Von mir gibt es daher 5/5 honiggelbe und -süße Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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    • 7

    Floh

    18. May 2016 um 08:10
  • Bei den Bienen auf der Weide

    Das Schweigen der Bienen

    TochterAlice

    17. January 2016 um 21:27

    wohnen die Schwestern Sam und Ollie nun nach dem Tod ihrer Mutter: bei ihrem Aussteigervater, der allen nur als Bear bekannt ist. Die beiden 15- und 10jährigen Mädchen, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, haben Schreckliches durchgemacht, doch leider bleibt ihnen mehr nicht erspart: im Fluss finden sie die Leiche einer Frau, wie es sich herausstellt, einer Journalistin, und alle Indizien deuten auf Bear als Täter, der denn auch in Untersuchungshaft genommen wird. Sam, die ältere der beiden, beginnt selbst zu ermitteln - auf ganz besondere Art unterstützt von der kleinen Ollie, die seit dem Tod ihrer Mutter verstummt ist. Kann sie helfen? Und begreift Sam das? Was für eine Rolle spielen die anderen Leute um sie herum, sind sie Hilfe oder Bedrohung? Ein leiser, ein subtiler Roman mit vielen Spannungs- ja, Thrillerelementen, der sich behutsam entwickelt. Man sollte einen Sinn für die Natur und die parallele Entwicklung der Dynamik zwischen den Figuren haben - beides spielt hier eine wichtige Rolle. Warum hat Bear eigentlich nicht mehr bei Sam, Ollie und ihrer Mutter gewohnt. Was genau wollte die Journalistin? Diese und viele weitere Fragen mehr verfolgen den Leser die ganze Lektüre hindurch und lassen ihn das Ende einer teils zwar voraussehbaren, teils aber auch sehr überraschenden Geschichte einerseits herbeisehnen, andererseits aber auch scheuen, weil er ja dann auf die eigenartige, seltsame, dabei wunderbare Sprache der Autorin Valerie Geary, auf ihre Bilder, die sie mit Worten malt, verzichten muss. Man könnte dem Buch vorwerfen, zu wenig Überraschendes zu beinhalten, unspektakular zu sein, aber das wäre ufair, gibt es doch am Ende einen gewaltigen Knall, der in Kontrast zu den bis dahin eher stillen Entwickungen steht. Dennoch kein lautes oder schnelles Buch: Wer offen ist für Leises und Sanftes, der kann darin schwelgen und wird sich schon jetzt auf das nächste Buch dieser ungewöhnlichen Autorin freuen.

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