Valerie Menton Ein bretonisches Erbe

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Inhaltsangabe zu „Ein bretonisches Erbe“ von Valerie Menton

Mit der vom Friedhof entwendeten Urne ihres Großvaters rast Yuna Lindberg auf dem Motorrad in die Bretagne, um sie dort in der Baie des Tréspassés, der Bucht der Verstorbenen, beizusetzen und damit seinen Letzten Willen zu erfüllen. Sie ahnt nicht, dass sie mit seinem Haus "An Triskell" auch ein Geheimnis ihres Großvaters geerbt hat, das ihre Familie in ihren Grundfesten erschüttern wird. Als sie beharrlich Fragen stellt, stößt sie in dem idyllischen bretonischen Dorf auf eisige Ablehnung und selbst ihr Jugendfreund Julien stellt sich gegen sie.

Schöne Geschichte um die Verwirrungen des Lebens, obwohl sie teilweise leicht verwirrend war.

— DieFlammende
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    Ein bretonisches Erbe
    Herbstrose

    Herbstrose

    Mit einer Urne im Rucksack ist Yuna auf dem Weg in die Bretagne. Es war zu Lebzeiten immer Großvaters Wunsch, dort, wo er die schönsten Jahre verbracht hatte, im Meer seine letzte Ruhe zu finden. Aber die Familie möchte lieber eine großartige Beerdigung in der Heimat. Um Großvaters letzten Willen doch zu erfüllen klaut Yuna die Urne auf dem Friedhof, entwendet das Motorrad eines Freundes ihres Bruders, um dann heimlich Richtung Westen zu düsen. Noch weiß sie nicht, was sie durch diese Aktion erwartet. Sie wird Großvaters Haus erben, ihren Jugendfreund Julian wieder treffen und dort im Dorf auf ein dunkles Geheimnis stoßen. Dass dieses Geheimnis auch ihre Familie betreffen wird, ahnt sie nicht … Die Geschichte beginnt wie ein Roadmovie, wird dann zu einer Lovestory, gleitet manchmal über ins Mystische, wobei auch natürlich etwas Kriminalität und ein Bezug zum II. Weltkrieg nicht fehlen darf, um dann selbstverständlich im großen Happy End zu enden. Das ganze Geschehen beruht meist auf Zufällen, vielen Absurditäten und oft unlogischen Handlungen, was sich aber durch den angenehmen Schreibstil und die großartige Beschreibung der bretonischen Küste, der schönen aber kargen Landschaft und dem rauen Klima, dennoch recht angenehm lesen lässt. Es ist zu merken, dass die Autorin Valerie Menton viele Jahre dort gelebt und Land und Leute kennen und lieben gelernt hat. Fazit: Eine leichte Lektüre für zwischendurch, zum Entspannen oder fürs Urlaubsgepäck.

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    • 2
  • Rezension zu Ein bretonisches Erbe von Valerie Menton

    Ein bretonisches Erbe
    DieFlammende

    DieFlammende

    13. February 2014 um 21:52

    Inhalt: Yuna, die Protagonistin, entführt die Asche ihres Großvaters, dessen letzter Wunsch es war, in der Bretagne, in der Baie des Tréspassés, der Bucht der Verstorbenen,  beizusetzen. Yuna fährt mit der Asche also nach Frankreich, um sie dort ins Meer zu streuen. In An Triskell, dem Haus ihres Großvaters war ihre Familie eingetroffen. Doch diese verabschiedet sich schnell wieder, da sie noch andere Verpflichtungen haben. So ist Yuna also mit Hund Emo alleine, um ihr Haus, das ihr Großvater ihr vererbt hat, in Schuss zu halten. Durch Zufall trifft sie auf dem Hinweg ihre erste große Liebe Julien wieder; aus dem schlacksigen Jungen ist ein hübscher, fröhlicher Medizinstudent geworden, welcher Yuna sofort in seinen Bann zieht. Sie verlieben sich ineinander, doch Yuna entdeckt in einer Höhle eine Inschrift auf einem Stein mit dem Geburtsdatum ihres Vater, die nur ihr Großvater gemacht haben konnte. Sie beginnt mit ihren Nachforschungen, doch die Gemeindemitglieder wollen ihr nichts sagen und auch Julien weiß nichts. Ob das Dorf ein großes Geheimnis hat? Covergestaltung: Das Cover finde ich ganz bezaubernd. Man sieht eine in dunklen Farben gehaltene Steinküste  und im Hintergrund das von der Sonne angestrahlte Meer mit ein paar Wellen. Typisch Bretagne!  Am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen und mich auf den Weg zu diesem wunderbaren Ort machen, denn ich war selbst früher jeden Sommer in der Bretagne und vermisse diese wunderbaren, rustikalen Strände. Meine Meinung: Am Anfang hat es mich zugegebenermaßen etwas geschockt, dass  Yuna so ohne Skrupel in den Friedhof einbricht, um die Urne zu klauen. Allerdings wurden durch diverse Rückblicke in die Vergangenheit Yunas verkorkste Situation sehr gut dargestellt. Sie hat ihren Großvater geliebt und möchte seinen letzten Wunsch respektieren und erfüllen. Einfache Idee. Nur die Umsetzung, zum Beispiel die Fahrt in die Bretagne, kam mir etwas überstürzt vor. Ohne Plan, fährt sie mit dem Motorrad eines Freundes des Bruders los. Zwei Tage und Nächte braucht sie damit bis zu An Triskell. Zuvor trifft sie – natürlich ganz zufällig – ihre Jugendliebe Julien an einem Strand wieder. Als sie dann endlich in ihrem Haus angekommen ist, scheint ihre Mutter, die mit dem Bruder im Gepäck schon vor Yuna dort war (wie auch immer ihr das gelungen sein mag), auch nicht besonders sauer, dass Yuna so einfach abgehauen ist. Vielmehr hat sie Verständnis dafür, was ich nicht nachvollziehen kann.  Spontan beschließt Yuna mit ihrer Mutter, einfach noch eine Weile in der Bretagne zu bleiben. Die Beziehung mit Julien reift und die beiden entdeckten Gemeinsamkeiten aus ihrer Kindheit wieder. Jedoch wird es etwas eigenartig, als Yuna das in Stein gemeißelte Geburtsdatum ihres Vaters in einer Grotte entdeckt. Das ganze Dorf verhält sich bei Yunas Fragen merkwürdig, was man erst am Ende verstehen wird. Auch wenn manche Details und Zusammenhänge in der Geschichte etwas merkwürdig erscheinen, muss ich doch zwei Dinge an dem Roman besonders loben. Am Anfang von jedem Artikel ist ein Auszug aus Pierre Lotis „Islandfischern“ zu lesen. Anfangs wollte ich es nicht glauben, dass es das Buch wirklich gibt, dann allerdings habe ich mich etwas besser informiert und es dann natürlich sofort gekauft! Mal schauen, wie sich das Buch liest. Jedenfalls ist die Idee super, das Buch mit der zu schreibenden Geschichte zu kombinieren. Gefällt mir, die Idee. Außerdem wäre da noch die liebevolle Beschreibung der Bretagne. Wenn Yuna mit ihrem Hund an den Feldern nahe der Küste entlang spaziert, hat man das Gefühl, dass der Wind mit den Haare spielt und die Sonne die Haut wärmt. Beurteilung: 4/5 Sternen

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  • Leserunde zu "Ein bretonisches Erbe" von Valerie Menton

    Ein bretonisches Erbe
    ValerieMenton

    ValerieMenton

    Offene Leserunde für alle zu Valerie Menton : „Ein bretonisches Erbe“ mit Gratisdownload des E-Books! Jeder kann mitlesen, der möchte, denn dieses Buch wird allen Interessierten von Do. 3.10.13 , 9.00 Uhr – So. 6.10. 13 , 9.00 Uhr als Gratisdownload unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: http://www.amazon.de/Ein-bretonisches-Erbe-ebook/dp/B00DUXH6HE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1380707425&sr=8-1&keywords=Ein+bretonisches+Erbe Begleitet Yuna Lindberg auf ihrem Motorradtrip mit der geklauten Urne ihres Großvaters in die Bretagne, wo sie nicht nur ein wildromantisches Haus in den Klippen von ihm geerbt hat, sondern auch ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Bald verwirren unerklärliche Ereignisse und eine alte Liebe ihre Gefühle und dunkle Schatten der Vergangenheit trüben ihr neues Glück. Als sie beharrlich Nachforschungen anstellt, erntet sie eisige Ablehnung und wird schließlich mit einer tragischen Katastrophe konfrontiert, die wie ein Fluch über dem idyllischen Dorf liegt. Aber in ihr entdeckt sie zugleich auch den Schlüssel zu dem Geheimnis ihres Großvaters. Die schicksalhafte Geschichte einer mutigen jungen Frau auf dem Weg in die Vergangenheit, zu sich selbst und in ein neues Leben, in dem auch die Liebe wieder eine wichtige Rolle spielen darf. Stimmungsvoll in die atemberaubende und mystische bretonischen Landschaft gesetzt, die jeden einfängt, der einmal dort war. Valerie Menton ist ein Pseudonym. Die Autorin hat selber zehn Jahre ein kleines Haus in der Bretagne bewohnt und dort Bücher geschrieben. Ein bretonisches Erbe ist der erste Band ihrer E-Book-Reihe bei KMI-Publishing mit romantischen Spannungsromanen für Frauen. Sie beantwortet gerne Eure Fragen, ansonsten soll die Leserunde als social reading funktionieren und gegenseitigen Austausch ermöglichen. Die Autorin freut sich über Anregungen und ein Feedback, wünscht aber vor allem zunächst mal ein schönes Leseerlebnis mit diesem Buch, in das viele Jahre Bretagne-Erfahrung mit Menschen, Landschaft und Kultur eingeflossen sind. Die Leserunde startet am Montag, den 7.10.2013 und endet am Sonntag, dem 27.10.2013 Hier geht es zum kostenlosen Download!

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    • 53
    IraWira

    IraWira

    21. November 2013 um 10:25
  • Zu viele Ungereimtheiten

    Ein bretonisches Erbe
    In7Sane

    In7Sane

    19. October 2013 um 19:47

    Inhalt: Als Yunas Großvater stirbt, muss sie sich mit ihrer ganzen Familie anlegen. Sie planen, die Asche auf einem Friedhof beizusetzen, doch Yuna ist fest entschlossen, den letzten Wunsch ihres Großvaters zu erfüllen und die Asche in der Bretagne ins Meer zu streuen. Sie klaut die Asche und flieht damit in die Bretagne, wo auch das Haus steht, dass er ihr vererbt hat. Noch ahnt sie nicht, dass in dem kleinen, beschaulichen Dorf seit langem ein dunkles Geheimnis gehütet wird. Um es zu erfahren, sie die eisige Ablehnung der Bewohner ertragen. Und vor allem auch die ihres ehemaligen Jugendfreundes Julian. Kritik: "Ein bretonisches Erbe" hat mich etwas ratlos zurück gelassen. Einerseits fand ich die Geschichte, die Yuna aufdeckt, wirklich ergreifend, aber andererseits gab zu viele unsinnige Begebenheiten. Die Charaktere waren für mich zu platt, zu klischeehaft und ich konnte die meisten ihrer Verhaltensweisen überhaupt nicht nachvollziehen. Auch die Gefühle der Leute zueinander waren für mich unverständlich. Ansonsten fand ich dafür die Beschreibung der Bretagne wundervoll, da hat man gemerkt, dass die Autorin dort selbst lange gelebt hat. Ich konnte mir wirklich vorstellen, wie es dort aussah. Die vielen Beschreibungen, was genau gerade gegessen wurde, waren mir jedoch etwas zu viel. Fazit: Das Buch bekommt von mir drei Sterne. Für die Dorfgeschichte, die Landschaftsbeschreibungen und dafür, dass es mich dazu gebracht hat, mir "Islandfischer" von Pierre Loti zu holen. Wirklich packen konnte mich "Ein bretonisches Erbe" aber leider nicht.

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  • Vergangenheitsbewältigung

    Ein bretonisches Erbe
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    14. October 2013 um 18:26

     In dem hier  beschriebenen Buch geht es um  die leicht chaotische Yuma ,die   mit der Asche ihres verstorbenen Großvaters abdüst Richtung Bretagne.Dort wo er  früher lebte und gerne beerdigt werden wollte,seine 2.Frau  es jedoch verhindern wollte.Kaum  dort angekommen  findet Yuma ihre Jugendliebe wieder und  erneut  beginnt eine Romanze sich  zwischen den beiden anzubahnen.Yuma findet am Strand ein altes Medaillion und  in einer Höhle am Strand entdeckt sie eine Tafel mit den Geburtdaten ihres vaters  eingemeiselt.Sie beginnt Fragen zu stellen doch keiner der  Ortsansässigen   gibt ihr  Auskunft ,jeder versucht sie ab zu wimmeln,doch  sie läßt sich nicht  beirren und  sucht  weiter.Auch wenn das sie fast ihre  Beziehung kostet. Im ersten Teil des Buches hab ich   etwas mit mir gerungen  ob ich weiter lesen soll oder  nicht ,da einiges ziemlich  weit hergeholt und  ab und zu  etwas Chaotisch war ,aber   spätenstens als Yuma anfing  an die Geschichte der  Islandfischer   zu glauben und sich  damit identifizierte  da machte es auch bei mir klick und  die Geschichte  nahm Fahrt auf und lies mich nicht mehr los.  Die Schilderungen der Bretagen waren sehr schön und  man  möchte  sie gerne selber mal sehen. Ich  bin   sehr froh    weiter gelesen zu haben  sonst hätte ich eine zauberhafte Story verpasst

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  • Zufallsprinzip

    Ein bretonisches Erbe
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    13. October 2013 um 14:50

    Ich gebe zu, ich habe zu Anfang ziemlich mit dem Buch gehadert, mir fehlte eine Zielführung. Im letzten Drittel konkretisiert sich dann alles und der rote Faden taucht buchstäblich aus dem Nebel der bretonischen Atlanikküste auf. Der Fortlauf der Story basiert (eigentlich bis zum Schluss) auf ziemlich vielen Zufällen, was mir zeitweilig ein Kopfschütteln abgerungen hat, aber was ich dem Buch eigentlich nicht übel nehmen kann, da die Hauptprotagonisten selbst in ihren Überlegungen Zufallsprinzip und Chaostheorie bemühen. Die Logik bleibt dabei leider einige Male auf der Strecke, z.B. wenn Yuna nach 15 Jahren den alten Geländewagen aus der Garage holt, ihn volltankt, Öl auffüllt, ein Duftbäumchen reinhängt und losfährt als gäbe es in Frankreich keine Zulassung, keine Versicherung, keinen TÜV... Der Schreibstil selbst hat mir gefallen, ich hätte mir lediglich eine intensivere Charakteresierung von Yuna und Julien gewünscht, weil ich mich teilweise wirklich fragte, was der eine am jeweils anderen findet, auch wenn Julien zeitweise wie Superman anmutete mit seinen vielfältigen Fähigkeiten und Talenten. Für Bretagne-Fans sicherlich interessant zu lesen und der Einbezug des Buches "Islandfischer" von Pierre Loti gibt dem Buch etwas Besonderes.

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