Geisterkinder

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orfe1975s avatar

Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter

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Eine Biographie die einen bewegt und erschüttert und aufzeigt was die SS und die Nationalsozialisten getan haben.

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Geisterkinder"

20. Juli 1944: In Paris läuft der Umsturz nach Plan, doch mit dem Scheitern des Stauffenberg-Attentats bricht der Widerstand zusammen. Wenige Tage später wird Cäsar von Hofacker, Anführer der Pariser Verschwörer, verhaftet. Seine Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder werden von der Gestapo abgeholt und in "Sippenhaft" genommen. Die drei Jüngsten, darunter auch Anna-Luise, werden in ein Kinderheim verschleppt. Niemand soll wissen, wer sie sind. Es sind die "Geisterkinder". Basierend auf den Tagebüchern ihrer Mutter Anna-Luise erzählt Valerie Riedesel die bewegende Geschichte ihrer Familie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548377773
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:30.11.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Traeumerin109s avatar
    Traeumerin109vor 8 Monaten
    Ein Stück Geschichte

    Als das Stauffenberg-Attentat 1944 scheiterte, wurden viele der Verantwortlichen gefasst und schließlich hingerichtet. Aber damit nicht genug, auch ihre Familien, Frauen und Kinder, Geschwister, Eltern usw. wurden in Sippenhaft genommen. Darunter auch die Familie des Pariser Verschwörers Cäsar von Hofacker. Es folgen Monate in immer wechselnden Lagern, Gefängnissen und anderen Unterkünften. Stets im Geheimen werden seine Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder gefangen gehalten und werden, einem scheinbar willkürlichen Plan folgend, mal besser und mal schlechter behandelt. Die jüngeren Geschwister werden in ein NS-Kinderheim gebracht, und auch dort darf niemand erfahren, wer sie sind. Die „Geisterkinder“ werden sie genannt….

    In diesem Buch erzählt die Tochter von Anna-Luise, der ältesten Tochter der Familie, basierend auf den Tagebüchern ihrer Mutter, die Geschichte der Sippenhäftlinge. Dabei zitiert sie immer wieder Tagebucheinträge und Briefe oder streut andere Informationen aus verschiedenen Quellen ein. Ein unglaublich erschütterndes und spannendes Buch. Zwar ist allseits bekannt, welche Grausamkeiten unter NS-Herrschaft verübt wurden, jedoch ist ein Bericht einer Betroffenen noch einmal etwas Anderes. Klar und präzise werden die Monate der Haft bis zur Befreiung geschildert. Die Gefühle der Kinder, die früh erwachsen werden müssen, Begegnungen mit anderen Sippenhäftlingen, Krankheiten, zerstörte und immer wieder neu aufkeimende Hoffnung, die Trennung von der Heimat – all dies und noch viel mehr findet Platz in diesem Buch. Die scheinbare Willkür der Behandlung ist ebenso grausam wie das Fehlen jeglicher Informationen über den Verbleib der anderen Familienmitglieder. Jedoch werden auch Bewacher und Soldaten erwähnt, die freundlich den Gefangenen über waren. Wir lernen eine sehr beeindruckende Familie kennen, die ein ganz besonderes Band verknüpft. Aber wir erfahren auch von der Unmöglichkeit, über das Erlebte zu sprechen, nachdem alles vorbei ist. Nach der Befreiung wird die ganze Geschichte mit keinem Wort erwähnt, sie wird totgeschwiegen. Nicht nur von offizieller Seite, auch von den Familien. Gerade deshalb stellt dieses Buch wohl ein wichtiges Stück Geschichte dar, mit der wir alle uns dringend beschäftigen sollten.

    Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen. Wenngleich in einem christlichen Verlag erschienen, sollten auch diejenigen, die sonst einen Bogen um Bücher aus diesen Verlagen machen, sich damit auseinandersetzen, denn es ist ein Thema, das immer noch alle angeht.

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    Martinchens avatar
    Martinchenvor 10 Monaten
    "Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft"


    "20. Juli 1944. In Paris läuft der Umsturz nach Plan,doch mit dem Scheitern in Berlin bricht der Widerstand zusammen. Wenige Tagespäter wird Cäsar von Hofacker, Anführer der Pariser Verschwörer, verhaftet.Kurz darauf holt die Gestapo seine Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder ab – Sippenhaft in Gefängnissen und Konzentrationslagern folgen. Die drei Jüngsten werden in ein Kinderheim verschleppt. Nach der Befreiung schreiben die 13 und15 Jahre alten Schwestern Christa und Anna-Luise ihre Erlebnisse auf – bewegende Berichte von Kindern, die früh erwachsen wurden. Die Tochter vonAnna-Luise erzählt nun die Geschichte ihrer Familie." - soweit derKlappentext.

    Das Buch ist 2017 bei SCM-Hänssler erschienen und hat 372
    Seiten. Es ist hochwertig und mit einem Lesebändchen versehen.

    Der Schutzumschlag zeigt das etwas verschwommeneSchwarz-Weiß-Foto eines Kindes, das vorsichtig aus einem Fenster schaut. Espasst gut zum Stil der Zeit und zum Titel. Dieser ist in weißer Schrift geprägt, haptisch sehr schön gemacht.

    Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach, die Enkelin von Cäsar von Hofacker schildert anhand von Tagebüchern ihrer Mutter Anna-Luise und ihrer Tante Christa, Briefen und mündlichen Überlieferungen ihrer Familie sowie Berichten von Zeitzeugen das Schicksal ihrer Großmutter und deren Kindern. Sie teilt ihren Bericht in vier Abschnitte ein. Den ersten Abschnitt "Kriegskindheit" beginnt sie im April/Mai 1945, in den letzten Kriegstagen, um dann zurückzugehen in das Jahr 1943, um das Leben der Familie und dann den
    letzten Besuch des Vaters 1944 zu beschreiben. Mit Beginn des zweiten Abschnitts "Attentat und Verfolgung" berichtet sie die Ereignisse in chronologischer Abfolge. Den größten Teil des Buches nimmt der dritte Teil "Himmlers Gefangene", die eigentliche Odyssee der getrennten Familie ein, bevor im letzten Teil "Freiheit auf Raten" die Rückkehr nach Krottenmühl erzählt wird und das Buch mit dem Anna-Luises Tagebucheintrag von Silvester 1946 endet.

    Nachworte der Autorin und ihrer Tante Christa, eines der Geisterkinder, umfangreiche Anmerkungen, eine Karte mit dem Verlauf der Odyssee, die Stammbäume der wichtigsten Familien, ein Personenregister, dasLiteraturverzeichnis sowie umfangreiches Bildmaterial runden das Buch ab. Diese Zusatzmaterial habe ich als sehr hilfreich empfunden.

    Valerie Riedesel schreibt sachlich, flüssig und gut lesbar.
    Sie vergisst dabei die politischen Zusammenhänge und den geschichtlichen Hintergrund nicht und fügt sie dort ein, wo sie zum Verständnis des Textes notwendig sind. Durch die Zitate aus den Tagebüchern und den von Anna-Luisegeschriebenen Gedichten ist der Bericht sehr lebendig. Dennoch kann derLeser/die Leserin nur erahnen, was sich in den Köpfen und Herzen der Beteiligten abgespielt haben muss. Die Mutter Lotte von Hofacker will es ihren
    Kindern nicht noch schwerer machen und überspielt ihren Kummer, ihre Sorgen um den geliebten Mann und die drei jüngeren Kinder, über deren Verbleib sie zunächst nichts erfährt. Erst im Verlauf der Verschleppung wird ihr der Aufenthaltsort durch Verwandte bekannt. Auch die beiden Kinder Anna-Luise und Eberhard behalten ihren Kummer, ihre Angst für sich, um die Mutter nicht noch mehr zu belasten.

    Obwohl der Titel etwas anderes suggeriert, steht die Zeitder drei jüngeren Geschwister im Kinderheim in Bad Sachsa nicht im Vordergrund des Berichtes. Christa führt ein Tagebuch, in dem sie alles festgehalten hat. Darüber hinaus scheint es jedoch sehr schwierig zu sein, Dokumente oder andere Berichte aus dieser Zeit zu bekommen, um diese Tagebucheinträge zu ergänzen.

    Die Familie von Hofacker ist evangelisch und hat einen starken Glauben. In diesem Buch wird sehr klar, dass dieser Glaube die Familie durch diese Zeit und die Unbarmherzigkeit eines Teils der Bewacher getragen hat. Dies gilt ganz besonders für Christa, die in ihren Eintragungen immer wieder auf Gott vertraut. Aber auch in Anna-Luises Tagebuch und vor allem in ihren Gedichten finden sich diese Hinweise.

    "Geisterkinder. Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft" ist ein berührendes und sehr wichtiges Buch, ein Buch, das vor allem diejenigen lesen sollten, für die der Zweite Weltkrieg ein "historisches Ereignis" ist, um zu begreifen, was in dieser Zeit tatsächlich geschehen ist.

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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter
    Was mit den Angehörigen der Hitler-Attentäter passierte

    Cover und Gestaltung:

    Auf dem Cover ist das verschwommene Bild eines "Geisterkindes" zu sehen, der Titel leicht ausgestanzt, was einen schönen, haptischen Effekt hat. Die Farben sind in Schwarz, Weiß und Grautönen und stehen damit sowohl für die damalige Zeit, aber auch für das graue Leben, das hinter den Fenstern stattfand. Das Buch ist ein Hardcover mit Schutzumschlag, sogar an ein Lesebändchen wurde gedacht. Das Buch macht einen tollen optischen und haptischen Eindruck und ist sehr hochwertig.

    Inhalt:

    Nachdem am 20.Juli 1944 das Attentat auf Hitler misslungen ist, werden nicht nur die Attentäter und ihre direkten Verbündeten verhaftet, auch viele ihrer Angehörigen werden in sogenannte Sippenhaft genommen. Auch die Frau und Kinder von Cäsar von Hofacker, der eine der treibenden Kräfte war, werden verhaftet. Doch nicht nur das: während die jüngeren 3 Kinder ohne das Wissen der Mutter und Geschwister in ein Kinderheim verschleppt werden, werden Cäsars Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder Anna-Luise und Eberhard von einem Ort zum anderen verfrachtet. Keine Seite weiß genau, was mit den anderen ist. Mal werden sie etwas besser, mal schlechter von der Gestapo behandelt, aber immer schwebt die Angst, hingerichtet zu werden oder an Krankheit oder Verhungern sterben zu müssen.

    Die jüngeren Kinder dürfen ihre Identität nicht preis geben, sie sind die "Geisterkinder". Nach der Befreiung schreiben Anna-Luise und ihre jüngere Schwester Christa ihre Erlebnisse in Form von Tagebüchern auf. Die Tochter von Anna-Luise erzählt basierend auf den Tagebucheinträgen unter Einbeziehung weiterer Quellen sehr einfühlsam und spannend über diese Zeit.

    Bis dato hatte ich von dem missglückten Stauffenberg-Attentat zwar gehört, aber mir war vorher nicht bewusst, welche Folgen dies hatte, vor allem auch für die Angehörigen der an dem Attentat Beteiligten. Daher war ich sehr neugierig, mehr über die Geisterkinder zu erfahren und wurde nicht enttäuscht.

    Mein Eindruck:

    Alleine die Aufmachung des Buches hat mich direkt begeistert: Neben Cover und Außengestaltung gefiel mir auch das Innenleben sehr gut. Die Kapitel sind chronologisch in Kriegskindheit, Attentat und Verfolgung, Himmlers Gefangene, Freiheit eingeteilt, innerhalb der Kapitel werden nach der Trennung der Familie stets abwechselnd das Leben von Lotte mit den älteren und dann wieder das von Christa mit den jüngeren Geschwistern geschildert. So ist stets ein roter Faden erkennbar und man kann den Geschehnissen gut folgen. Im sehr ausführlichen Anhang sind die Stammbäume der wichtigsten Familien, ein Abkürzungsverzeichnis, ein umfangreiches Personenverzeichnis sowie die obligatorischen Literatur- und Bildnachweise für weitere Recherchen enthalten. Auf diese Weise findet man sich gut zurecht.

    Ich war von Anfang an sehr gefesselt von diesem Buch. Die Autorin versteht es, persönlicher Quellen wie Briefe oder Tagebucheinträge geschickt mit Fakten aus anderen Quellen so zu verbinden, dass der Leser das Gefühl hat, die Gefangenen zu begleiten. Durch den stetigen Wechsel zwischen den beiden Familienteilen wurde auch eine gewisse Spannung erzeugt. Obwohl ich durch den Klappentext wusste, dass die beiden Mädchen überleben, habe ich ständig mitgefiebert, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man erfährt viel über die Ängste, Sorgen und Nöte der von Hofackers, aber auch viel von Mitgefangenen, zu denen auch bekannte Persönlichkeiten wie Isa Vermehre und Dietrich Bonhoeffer gehörten. Sie wussten nie, was als nächstes geplant war und ob sie die Gefangenschaft überleben würden und doch haben sie sich alle das Vertrauen in Gott und dadurch auch ihre Hoffnung bewahrt. Ich war berührt davon, wie sich alle gegenseitig helfen, um die Notlage gemeinsam zu überstehen.

    Schockiert hat mich dabei zum einen die Trennung der Familie, zum anderen die Tatsache, dass die jüngeren Kinder ihm NS-Heim ihre Identität vollkommen vergessen sollten, damit keiner was merkte.

    "Die Verschleppung der Kinder nach Bad Sachsa als staatliche Fürsorge darzustellen, ist geradezu ein Paradestück wirklichkeitsverzerrender Nazi-Propaganda, an die viele der Verantwortlichen sicherlich selber glauben. Als einschüchternde Bedrohung ist die Sippenhaft gewollt, ihre konkrete Umsetzung jedoch soll im Verborgenen geschehen und nicht weiter in das Bewusstsein der Bevölkerung dringen. Die Sippenhäftlinge sollen unsichtbar bleiben." (S. 140).

    Als dann Soldaten werden in einem Gebäude des Kinderheims untergebracht werden, heißt es:
    "Sich begegnen oder gar miteinander reden dürfen sie nicht: Für die Soldaten sind die Schemen hinter der Scheibe nur die 'Geisterkinder'..." (S.172)

    Ich bin sehr froh, dass einige dieser Geisterkinder über ihr Schicksal berichtet haben und dass die Autorin es geschafft hat, ein solch umfassendes und berührendes Werk über diese Schicksale zu schreiben. Ich kann das Buch sehr empfehlen, da es einen unschönen, aber wichtigen Teil deutscher Geschichte lebendig und sehr eindringlich erzählt.

    Fazit:

    Packend und eindringlich geschriebener Zeitzeugenbericht über die Sippenhaft der Angehörigen der Stauffenberg-Attentäter

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    lenicool11s avatar
    lenicool11vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Biographie die einen bewegt und erschüttert und aufzeigt was die SS und die Nationalsozialisten getan haben.
    Eine sehr informative Biographie über die Sittenhaft im 2 Weltkrieg

    Inhalt
    20. Juli 1944. In Paris läuft der Umsturz nach Plan, doch mit dem Scheitern in Berlin bricht der Widerstand zusammen. Wenige Tage später wird Cäsar von Hofacker, Anführer der Pariser Verschwörer, verhaftet. Kurz darauf holt die Gestapo seine Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder ab – Sippenhaft in Gefängnissen und Konzentrationslagern folgen. Die drei Jüngsten werden in ein Kinderheim verschleppt. Nach der Befreiung schreiben die 13 und 15 Jahre alten Schwestern Christa und Anna-Luise ihre Erlebnisse auf – bewegende Berichte von Kindern, die früh erwachsen wurden. Die Tochter von Anna-Luise erzählt nun die Geschichte ihrer Familie.



    Meine Meinung
    Ein sehr angenehmer leicht verständlicher Schreibstil der mir persöhnlich ein Thema näher gebracht hat über die ich bis dato noch nie etwas gehört hab. Das Buch hat mich bewegt und hat deutlich auf gezeigt wie die SS mit Menschen um gegangen ist die eigentlich nichts gemacht haben nur weil einer aus der Familie versucht hat Hitler zu töten. Ein informatives Buch das man lesen sollte wenn man erfahren will was im 2 Weltkrieg so alles passiert ist. 


    Fazit
    Eine interessante Biographie die mich bewegt hat und ich absolute Empfehlen kann,

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    Taluzis avatar
    Taluzivor einem Jahr
    Die Geschehnisse im Borntal in Bad Sachsa

    Caesar von Hofacker ist am 20. Juli 1944 an dem versuchten Attentat auf Hitler mitbeteiligt. Sein Vetter Claus Schenck Graf von Stauffenberg zündet eine Bombe in Hitlers Hauptquartier. Die Widerstandskämpfer rund um Stauffenberg werden hingerichtet. Für ihre Familien beginnt eine lange Zeit der Angst und Ungewissheit.Caesar von Hofacker hinterlässt seine Frau Lotte und ihre gemeinsamen fünf Kinder. Lotte und die beiden ältesten Kinder werden von der Gestapo abgeholt. Sie kommen in Sippenhaft in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern. Die drei jüngsten Kinder kommen ins Heim in Bad Sachsa im Südharz. Niemand darf wissen wer sie sind. Sie dürfen ihre Namen nicht sagen, sie sind die „Geisterkinder“.
    Die Enkelin von Caesar von Hofacker erzählt in diesem Buch die historischen Ereignisse aus Sicht ihrer Familie. Dieser Zeitzeugenbericht greift dabei auf Tagebücher, Briefe und mündliche Überlieferungen der Familie zurück. Die beiden Schwestern Christa und Anna-Luise haben ihre damaligen Erlebnisse in ihren Tagebüchern festgehalten. Ein Beleg auch darüber, wie schnell die Geschwister erwachsen werden mussten.Der Schreibstil ist authentisch und geht zu Herzen. Besonders die Berichte rund um die 5 Kinder sind ergreifend und interessant. Sie lassen sich flüssig lesen und die Geschehnisse werden lebendig.Die politischen Zusammenhänge und geschichtlichen Hintergründe sind nicht so flüssig zu lesen, es ist anstrengender. Sie sind sachlich dargestellt und mit vielen Namen gespickt. Aber um die Situation und die damaligen Abläufe zu verstehen, sind diese Abschnitte unheimlich wichtig.Die älteren Geschwister Eberhard und Anna-Luise - genannt Ännerle – bleiben bei ihrer Mutter während der Verschleppung. Lotte meistert ihre Situation mit Mut und Kraft und gibt während der Zeit in Gefangenschaft nie auf. Monatelang ist sie in Ungewissheit wo ihre jüngeren Kindern Christa, Lieselotte, genannt „Goldie“ und Alfred sind und wie es ihnen geht. Durch andere Inhaftierte erfährt sie, dass die Kinder in Bad Sachsa sind. Die Geschehnisse rund um die Geschwister im Kinderheim im Harz kommen manchmal etwas zu kurz. Schließlich erweckt der Titel „Geisterkinder“ die Vorstellung, dass diese Kinder und ihr Schicksal im Vordergrund stehen. Aber sie sind zweitrangig nach den Geschehnissen rund um Lotte und die älteren Kinder.Am Ende des Buches findet der Leser das Nachwort der Autorin und das Nachwort von Christa, die Stammbäume der wichtigsten Familien, ein Namensverzeichnis, eine Karte über die vielen Stationen der Sippenhäftlinge während ihrer Verschleppung und weitere Anmerkungen und Verzeichnisse. Besonders die Karte der Verschleppung ist interessant, zu sehen, wo die Familie überall untergebracht war. Im Buch befinden sich Fotos, die die damaligen Geschehnisse dokumentieren.„Geisterkinder“ ist ein berührendes Zeitzeugendokument.

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die letzten Monate der Nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland &damit des Zweiten Weltkriegs - aus der Sicht eines jungen Mädchens
    Ein ganz besonderer Zeitzeugenbericht

    ist dies und zwar aus mehreren Gründen - ersten ist es ein junges Mädchen, aus deren Warte geschrieben wird und zweitens ist sie im Nachgang zu den Vorfällen des 20. Juli 1944 inhaftiert worden - als Sippenhäftling. Ihr Vater Cäsar von Hofacker war maßgeblich daran beteiligt und musste seine mutige Tat mit dem Leben bezahlen - seine Familie mit vielen langen Monaten der Haft, der teilweisen Trennung und einer unglaublichen, ja unwirklich erscheinenden Odyssee durch Deutschland, das damals noch sehr, sehr groß war. Und drittens ist nicht sie selbst die Autorin dieses ergreifenden und erschütternden Buches, sondern ihre Tochter Valerie Riedesel, die freilich Zugang zu diversen Dokumenten der Mutter hatte und auch vieles über Gespräche  - auch mit weiteren Verwandten erfuhr.

    Hofackers wurden getrennt: die Mutter mit den beiden älteren Kindern wurde in Gefängnissen wie auch KZs inhaftiert und kam in Gefangenschaft ganz schön herum - ihre letzte Station war in Südtirol am Pragser Wildsee, wo sie quasi schon als halb Befreite festsaßen - immer noch. Und nicht selten genug waren sie nahe genug am Tod, während die jüngeren Geschwister in einem Kinderheim untergebracht - richtiger gesagt: isoliert wurden.

    Unvorstellbares erlebten Luise Hofacker und ihre Kinder, von denen zu dem Zeitpunkt noch keines erwachsen, die jüngste Tochter sogar erst sechs Jahre alt war. Auf ihrer Odyssee trafen sie auf zahlreiche Leidensgenossen: vor allem Verwandte, aber auch andere Sonderhäftlinge des Dritten Reiches, darunter abtrünnige Politiker und Offiziere, ausländische Staatsherren und Kirchenmänner.

    Ein sehr persönlicher Bericht gespickt mit Tagebucheinträgen ist es, den Valerie Riedesel und hier präsentiert - und er ist aus meiner Sicht sehr gelungen, ist doch auch stets der größe Rahmen bzw. das Umfeld mit im Fokus. Nur ganz selten - wie bei der unfreiwilligen Übergabe der Häftlinge von der SS an die Wehrmacht - wirkt der Stil ein wenig wirr bzw. verwirrend - aber wirklich überschlagen sich hier die Ereignisse ganz schön.

    Außerdem hilft im Anhang ein detailliertes Personenverzeichnis mit ebenso detaillierten Erläuterungen dabei, den Überblick zu behalten. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gefallen und ich empfehle es jedem, der den deutschen Widerstand in den letzten Kriegsmonaten aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben will.

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    X-tinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die packende aber auch schreckliche Geschichte einer Familie rund um das Stauffenberg-Attentat
    Was die 5 Kinder von Cäsar von Hofacker durchmachen mussten

    Inhalt: (laut Scm-Shop.de)
    "Ich könnte Dir stundenlang erzählen, auch von Dingen, die einem trotz allem neue Kraft und neuen Mut geben. Aber mein Mund muss verschlossen bleiben" , schreibt der deutsche Offizier Caesar von Hofacker an seine Frau am 26. Juni 1944 aus Paris. Weniger als einen Monat später, am 20. Juli 1944, zündet sein Vetter Claus Schenck Graf von Stauffenberg eine Bombe in Hitlers Führerhauptquartier. Caesar von Hofacker hat das Attentat von Paris aus maßgeblich mit geplant. Sogar Erwin Rommel versucht er für den Umsturz zu gewinnen. Dafür wird er wie alle anderen Widerstandskämpfer rund um Stauffenberg als Verschwörer hingerichtet. Zurück lässt er seine Frau Lotte und fünf Kinder. Für sie beginnt eine unermessliche Odyssee in Gefängnissen und versteckten Baracken in den Konzentrationslagern Stutthof, Buchenwald und Dachau. Die drei Jüngsten werden in ein Kinderheim in den Harz verschleppt. Niemand soll wissen, wer sie sind. Es sind die "Geisterkinder".

    In "Geisterkinder. Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft" erzählt Valerie Riedesel, die Enkelin Caesar von Hofackers, die historischen Ereignisse aus Sicht ihrer Familie - menschlich, berührend und echt. Sie greift dabei zurück auf einen einzigartigen Fundus unveröffentlichter Originaldokumente. In Briefen und Tagebüchern erwacht ein liebender Vater und Ehemann zu neuem Leben; eine Mutter und Ehefrau, die ihr Schicksal mit Haltung meistert; sowie sensible und mutige Töchter, die unerwartet früh erwachsen werden müssen. Sie alle sind Zeitzeugen, deren Geschichte "trotz allem neue Kraft und neuen Mut" bewahrt hat. Glaube und Liebe sind stärker als Terror und Angst, raunt uns jede Zeile zu. Mit "Geisterkinder" erinnert Valerie Riedesel an einen beeindruckenden, menschlichen Wertekompass, der uns in stürmischen Zeiten zu navigieren hilft.

    Fazit:
    Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total ergriffen und bewegt. Ich konnte nicht zu viele Seiten auf einmal lesen, weil es teilweise echt unter die Haut ging, was die Mutter mit ihren Kindern und alle anderen durchmachen mussten. Das Abschiedsgedicht der Tochter an den Vater hat mich fast zum Weinen gerührt. Heutzutage kann man sich kaum solche Bedingungen vorstellen, doch das Buch ist so gut geschrieben, dass ich mich fast im Kriegsgeschehen fühlte. Durch Erzählungen meiner Oma, weiß ich von Kriegserlebnissen, doch diese Beschreibungen und vor allem die Tagebucheinträge zeigen wirklich auf anschaulichste Weise, was damals passiert. Toll sind einfach die geschichtlichen Hintergrundinformationen. Allein um die deutsche Geschichte besser zu kennen und zu verstehen, sollte jeder dieses Buch lesen. Bisher war über dieses Thema viel zu wenig bekannt. Aber beeindruckt hat mich auch sehr der christliche Aspekt, der immer wieder durchscheint und der Familie Kraft gibt. Der Vater traut sich sogar kurz vor dem Attentat in einem Brief offen über den christlichen Glauben zu sprechen und auch seine Einstellung zur Konfirmation der Kinder finde ich beeindruckenswert, wenn man bedenkt, dass die Briefe wohl alle geöffnet wurden. Wie schrecklich muss es für eine Mutter sein, nicht zu wissen, wo ihre drei kleinen Kinder sich befinden, die älteste Tochter schwer erkrankt und dann noch die Todesnachricht vom Vater. Ich glaube dieser Winter 1945 war die Hölle für Lotte von Hofacker, aber heute kann das wohl niemand mehr verstehen. Ich finde es aber wichtig und richtig, diese Erfahrungen im Gedächtnis zu behalten, damit wir zu schätzen wissen, in welcher Welt wir heute leben. Dass wir Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit ... in Deutschland haben, versorgt sind mit Lebensmittel, Kleidung, nicht diese schlimmen Umstände und unmenschliche Behandlung haben und dass aktuell trotz Anschlägen in Deutschland eigentlich Frieden herrscht. Man sollte dieses Buch lesen und sich genau das bewusst machen. Es ist unsere Geschichte und gehört dazu, wir dürfen es nicht verdrängen/verleugnen, aber wir sollten einfach daraus lernen, damit niemand mehr ein solches Unglück erleiden muss.

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    Achtsamkeits avatar
    Achtsamkeitvor einem Jahr
    Ein wichtiges Zeitdokument!

    Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an. Es schildert die Geschehnisse in den Kriegsjahren 44/45 der Familie Hofacker, dem Attentat auf Hitler, den Verhaftungen der Angehörigen, deren Leidensweg als Sippenhäftlinge. Tagebuchaufzeichnungen von Ännerle Hofacker, der ältesten Tochter von Cäsar von Hofacker, der das Attentat mit geplant hatte, und von Christa, die mit ihren zwei jüngeren Geschwistern, als Geisterkinder in Heimen versteckt wurden, spiegeln eindrucksvoll das Denken und die Erlebnisse wider.
    Das Buch vermittelt dem Leser in eindrucksvoller Weise die Geschehnisse, die den Leser in den Bann ziehen ihn dabei mit vielen Informationen über diese Kriegsjahre bereichern. 
    Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen und ich bin der Autorin und den Familienmitgliedern dankbar, dass dieses Buch geschrieben wurde.

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    liebelesens avatar
    liebelesenvor einem Jahr
    sehr lesenswert

    Ein sehr berührendes Buch über das Leben der Familien und Kinder der Attentäter nach dem Attentat vom 20.Juli 1944. Alle kamen in "Sippenhaft", kleine Kinder in Kinderheime und ältere und Erwachsene ins KZ. Außerdem wurde ihr ganzer Besitz aberkannt, stehlen und morden war damals sowieso an der Tagesordnung durch die verbrecherrische Regierung.
    Einige mutige Menschen die dagegen etwas tun wollten. Ihre Angehörigen traf die Rache der Nazis. Auch über die letzten Tage von Dietrich Bonhoeffer findet man etwas in dem Buch. Ein Buch was eigentlich jeder mal lesen sollte, vielleicht auch gerade heute wieder.

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    strickleserls avatar
    strickleserlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gelungener Zeitzeugenbericht über einen mutigen Mann, eine schwere Gewissensentscheidung , und die Auswirkungen auf seine Familie.
    Mutiger Widerstandskämpfer und seine Familie


    In diesem gut dokumentierten und ausführlichem Bericht schreibt eine Enkelin von Caesar von Hofacker über die Gewissensentscheidung ihres Großvaters, und die Auswirkungen dieser Entscheidung auf seine Familie. Von Hofacker, ein Cousin Stauffenbergs war an den Plänen zum Umsturz der nationalsozialistischen Regierung am 20.7.1944 beteiligt. Er wurde in Haft genommen und später hingerichtet. Aber das Regime war damit nicht zufrieden, die meisten Familien der Täter wurden auch festgenommen und in Sippenhaft genommen, denn „bei der Blutrache wird ausgelöscht bis zum letzten Glied in der ganzen Sippe". 


    Das Buch schildert mit Hilfe von Tagebucheinträgen, Briefauszügen und Berichten wie seine Familie das erlebte. Die kleineren Kinder wurden in einem Heim verwahrt, während die älteren Geschwister mit der Mutter in wechselnde Gefängnisse und KZs gebracht wurden.


    Ich finde diesen Bericht sehr bewegend! Die Verflechtung von Zeugenberichten und historischen Dokumenten gelingt der Autorin ausgesprochen gut. Es bleibt Bewunderung für Menschen, die ihrem Glauben auch dann treu bleiben, wenn schwere Zeiten kommen, und die sich ganz für das einsetzen, wovon sie überzeugt sind.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Zu einem Thema aus unserer geschichtlichen Vergangenheit gibt es eine beeindruckende Biographie, eine Neuerscheinung aus dem SCM Verlag. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

    Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach Geisterkinder







    Zum Inhalt:



    "Ich könnte Dir stundenlang erzählen, auch von Dingen, die einem trotz allem neue Kraft und neuen Mut geben. Aber mein Mund muß verschlossen bleiben" , schreibt der deutsche Offizier Caesar von Hofacker an seine Frau am 26. Juni 1944 aus Paris. Weniger als einen Monat später, am 20. Juli 1944, zündet sein Vetter Claus Schenck Graf von Stauffenberg eine Bombe in Hitlers Führerhaupt-quartier. Caesar von Hofacker hat das Attentat von Paris aus maßgeblich mit geplant. Sogar Erwin Rommel versucht er für den Umsturz zu gewinnen. Dafür wird er wie alle anderen Widerstandskämp-fer rund um Stauffenberg als Verschwörer hingerichtet. Zurück lässt er seine Frau Lotte und fünf Kinder. Für sie beginnt eine unermessliche Odyssee - Sippenhaft in Gefängnissen und versteckten Baracken in den Konzentrationslagern Stutthof, Buchenwald und Dachau. Die drei Jüngsten werden in ein Kinderheim in den Harz verschleppt. Niemand soll wissen, wer sie sind. Es sind die "Geisterkinder".

    In "Geisterkinder. Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft" erzählt Valerie Riedesel, die Enkelin Caesar von Hofackers, die historischen Ereignisse aus Sicht ihrer Familie - menschlich, berührend und echt. Sie greift dabei zurück auf einen einzigartigen Fundus unveröffentlichter Originaldokumente. In Briefen und Tagebüchern erwacht ein liebender Vater und Ehemann zu neuem Leben; eine Mutter und Ehefrau, die ihr Schicksal mit Haltung meistert; sowie sensible und mutige Töchter, die unerwartet früh erwachsen werden müssen. Sie alle sind Zeitzeugen, deren Geschichte "trotz allem neue Kraft und neuen Mut" bewahrt hat. Glaube und Liebe sind stärker als Terror und Angst, raunt uns jede Zeile zu. Mit "Geisterkinder" erinnert Valerie Riedesel an einen beeindruckenden, menschlichen Wertekom-pass, der uns in stürmischen Zeiten zu navigieren hilft.



    Zur Leseprobe:


    https://www.scm-shop.de/media/import/mediafiles/PDF/395791000_Leseprobe.pdf







    Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 26. Juli 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ?





    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

    NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!



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