Valeska Réon

 4,8 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Der Bibelkiller, Das falsche Spiegelbild und weiteren Büchern.
Autorenbild von Valeska Réon (©)

Lebenslauf von Valeska Réon

Valeska Réon wurde im Rheinland geboren und ging nach dem Abitur zu ihrer Tante Christa nach Düsseldorf auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Visagistin, danach war sie als Model tätig. Sie hat drei Schönheits- / Gesundheitsratgeber unter einem anderen Autorennamen geschrieben. Vor drei Jahren hat sie ihre Privatdetektei zugunsten ihres Lektorates aufgegeben. Ihre Autobiografie "Blumen für ein Chamäleon" wird dieses Jahr mit Katja Riemann, Udo Kier und Justus von Dohnányi fürs Kino verfilmt.

Alle Bücher von Valeska Réon

Cover des Buches Der Bibelkiller (ISBN: 9783946762461)

Der Bibelkiller

 (23)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Das falsche Spiegelbild (ISBN: 9783942661348)

Das falsche Spiegelbild

 (16)
Erschienen am 02.09.2013
Cover des Buches Vererbte Lügen (ISBN: 9783903091450)

Vererbte Lügen

 (10)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Blumen für ein Chamäleon (ISBN: 9783863001124)

Blumen für ein Chamäleon

 (9)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Undercover Dogs (ISBN: 9783950332353)

Undercover Dogs

 (0)
Erschienen am 07.10.2014
Cover des Buches Zuckermanagement (ISBN: 9783946762188)

Zuckermanagement

 (0)
Erschienen am 31.08.2018

Neue Rezensionen zu Valeska Réon

Cover des Buches Der Bibelkiller (ISBN: 9783946762461)Fuexchens avatar

Rezension zu "Der Bibelkiller" von Valeska Réon

packend und lesenswert
Fuexchenvor 4 Monaten

Maastricht 1978: Der Bibelkiller hält die Stadt in Atem. Bei seinen Morden stellt er die biblischen Plagen auf den Gemälden des Malers Rui de Lombarde nach – der ist jedoch bereits 1962 unter mysteriösen Umständen verschwunden. Kommissar Stijn von der Rijns versucht mithilfe der Kunsthistorikerin Tessa van Eertvelt alle Rätsel zu lösen, die der Mörder ihnen aufgibt. Denn er will, so absurd dies auch sein mag, anscheinend unbedingt gefasst werden. Ist Rui de Lombarde gar nicht tot und will nach all den Jahren endlich seine Rache? Sucht er seine Opfer willkürlich aus oder steckt ein System dahinter? Und vor allem: Welches Geheimnis möchte er unbedingt an die Öffentlichkeit bringen? In einem Wettlauf gegen die Zeit setzt Stijn alles daran, den wahnsinnigen Mörder zu stoppen – und muss dabei tiefer in seine eigene Vergangenheit eintauchen, als ihm lieb ist.

Von der Autorin Valeska Réon kenne ich das Buch „Wie auf Sand“ und da dies eins meiner Herzensbücher wurde, war ich sehr gespannt, was mich bei diesem Buch erwarten würde und freute mich darauf.
Hatte ich einen „normalen“ Kriminalroman erwartet? Teilweise schon, aber ich wollte mehr. Ich wollte berührt werden, auf welcher Ebene auch immer. Dadurch waren die Erwartungen natürlich hoch, aber manchmal kann man das einfach nicht beeinflussen. 

Anfangs hatte ich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Wie der Klappentext hergibt, spielt das ganze in Belgien. Und entsprechend ungewohnt waren die ganzen Namen. Sei es von Personen oder örtlichen Gegebenheiten. Das legte sich dann aber schnell und dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 

1978 ist schon eine Ecke her und daher weiß ich nicht, ob die Erzählung oder Wortverwendungen der damaligen Zeit angepasst sind, und um ehrlich zu sein: es ist mir egal. Der konstante Spannungsbogen insgesamt, die Ermittlungen, die Rückblicke und die Charaktere nahmen mich so ein, dass ich gebannt zwischen den Zeilen hing und als glückliche Leserin das Buch beenden konnte.

Der Schreibstil ist unkompliziert und weist ein angenehmes Erzähltempo mit genügend Ausführlichkeit auf, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen die nötige Tiefe, die es mir leicht macht, mich in sie hineinversetzen zu können. 

Wer einen spannenden, emotionalen und unterhaltsamen Krimi sucht ist hier genau richtig. Mich konnte die komplexe Story mit tollen Plottwists überzeugen. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Cover des Buches Der Bibelkiller (ISBN: 9783946762461)Aylin_loves_bookss avatar

Rezension zu "Der Bibelkiller" von Valeska Réon

Fesselnd, spannend & schockierend
Aylin_loves_booksvor 7 Monaten

Es gibt Dinge, die irgendwann einmal aufhören wehzutun und es gibt die, die wie mit Widerhaken in der Seele verankert sind und deren Schmerz niemals verebbt.


Der Bibelkiller von Valeska Réon ist ein spannender Krimi und doch so viel mehr als das.

Die Geschichte fängt im Jahr 1942 in Maastricht an. Rebecca und Aaron werden nach Auschwitz gebracht und wissen, dass sie diesen Ort nicht mehr lebend verlassen werden. Die Gegenwart spielt auch in Maastricht, aber im Jahr 1978. Ein Mann wird an ein Holzkreuz genagelt tot aufgefunden. Kurz darauf ereignen sich weitere auffällige Morde. Hauptkommissar Stijn und sein Team bzw. weitere Experten versuchen den Bibelkiller zu entlarven. Während der Ermittlungen lernt Stijn Tessa kennen, die auch nicht gerade unverdächtig wirkt.


Stijn scheint ein vernünftiger, etwas distanzierter Mann zu sein. Tessa wirkt sehr sympathisch und einfach wundervoll. Sie hat eine sehr schwierige und traumatische Vergangenheit. Sie tat mir zwischendurch so leid. Tessas Schicksal ist nicht das einzige, das mich sehr berührt hat.

Auf die anderen Protagonisten möchte ich nicht näher eingehen, aber sie sind sehr faszinierend.


Die Ermittlungen sind wahnsinnig interessant und spannend. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, das wäre mir nie in den Sinn gekommen. Ich fand es toll, dass im Nachhinein alles, z.B. die Hintergründe der Fälle, detailliert erklärt wurden. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, genau genommen mehr als eine. Vor allem die zweite hat mich sehr berührt.


Die Geschichte ist durchweg spannend und emotional. Sie besitzt sehr viel Tiefgang und behandelt sensible Themen wie Verbrechen des Nationalsozialismus, Intersexualltät und Kindesmissbrauch. Die Story zeigt auch wie wichtig (sowohl positive als auch negative) Erlebnisse in der Kindheit sind und wie sich Traumata auf die Zukunft unschuldiger Kinder auswirken können.


Einige Geschehnisse und Darstellungen sind sehr grausam und  daher nichts für zarte Gemüter. Die Geschichte ist auch nichts für zwischendurch, sie geht tief unter die Haut und man muss sie sacken lassen. 

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Cover des Buches Der Bibelkiller (ISBN: 9783946762461)UlrikesBuecherschranks avatar

Rezension zu "Der Bibelkiller" von Valeska Réon

Ich kann es Krimifans nur empfehlen
UlrikesBuecherschrankvor 7 Monaten

Maastricht am 05 . März 1978 : Vor der Basilika ist ein Mann grausam ermordet worden . Er wurde an ein Holzkreuz genagelt . Hauptkommissar Stijn van der Rijns kommt es so vor als ob alles arrangiert worden wäre . Die Kunsthistorikerin Tessa van Eertveld zeigt ihm ein Gemälde von dem Maler Rui de Lombarde das genauso aussieht wie der Tatort . Etwas später wird Tessa's Chef tot aus dem Beatrixhaven gezogen ... alles deutet darauf hin dass der Mörder die biblischen Plagen nachahmt . 

Die Protagonisten sind glaubwürdig und interessant dargestellt . Tessa ist in meinen Augen komplex dagegen sind Stijn und sein jüngerer Assistent Henk ein gutes eingespieltes Team und sehr sympathisch . Der Schreibstil ist flüssig und etwas schwerer geschrieben , im positiven Sinne . Die Spannung ist von Anfang an da und ab ca . der Mitte des Buches nimmt sie dann an Fahrt auf . 

 Fazit : Es gibt immer mal wieder Rückblenden in der Stijen's aber auch Tessa's Familie eine Rolle gespielt haben, das fand ich sehr interessant . Der Leser*in kommt viel in Maastricht herum und wird mit der Stadt bekannt gemacht . Es war für mich wie eine Zeitreise in die Vergangenheit und musste zwischendurch schmunzeln weil es noch keine Handys gab und die Ermittlungen liefen damals ja noch ganz anders ab . Die Autorin hat es aber ausgezeichnet beschrieben und und auch sehr gut umgesetzt . Dass Henk von diversen Neuerungen träumt die aber noch lange nicht erfunden sind rundet das ganze ab . Nicht nur die Morde und die Ermittlungen sind spannend auch was das Privatleben von Tessa und Stijen anbelangt haben mich an das Buch gefesselt . Die Überschneidung dieser zwei Komponenten ist sehr gelungen . Auch gab es immer wieder Fragen die mich weiterlesen ließen . Im zweiten Teil des Buches gibt es praktisch die Auflösung der Morde aber es kommt auch ein Thema zur Sprache das aktueller nicht sein könnte . Nur dass sie in sechziger und siebziger Jahren totgeschwiegen wurden . Der zweite Teil hat mir sogar ein wenig besser gefallen . Es sind praktisch zwei Sichtweisen und Erzählungen über die Morde des Bibelkillers . Dieses komplexe Buch kann ich jedem Krimifan nur empfehlen . Empfohlen wird das Buch ab 16 Jahren . Dieser Thriller wird verfilmt . Ressigeur ist Nicolai Tegeler.

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