Die verborgene Sprache der Blumen

von Vanessa Diffenbaugh 
4,3 Sterne bei250 Bewertungen
Die verborgene Sprache der Blumen
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (208):
Kitty_Catinas avatar

Ein einzigartiges Buch, dass mich emotional mitgerissen hat.

Kritisch (4):
Queenelyzas avatar

Typischer "american style", pathetisch bis zum Geht-Nicht-Mehr. Sorry, aber für mich funktioniert das nicht...

Alle 250 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die verborgene Sprache der Blumen"

Das Wichtigste im Leben der jungen Victoria sind Blumen. Sie weiß alles über sie und kennt vor allem ihre Bedeutung. Aufgewachsen in Waisenhäusern und Pflegefamilien, rettet dieses Wissen sie immer wieder. Mit achtzehn findet Victoria Arbeit in einem Blumenladen und bindet mit viel Erfolg und Einfühlungsvermögen für jeden Kunden den richtigen Strauß: Myrte für Liebe, Jasmin für Nähe, Maiglöckchen für Rückkehr des Glücks. All das wünscht sich Victoria auch, als sie Grant kennenlernt. Erstaunt stellt sie fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht – und sie von demselben Menschen gelernt hat wie sie selbst …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426509173
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:03.09.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.03.2011 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne127
  • 4 Sterne81
  • 3 Sterne38
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein einzigartiges Buch, dass mich emotional mitgerissen hat.
    Überraschungshit

    Victoria ist ein recht störrisches Heimkind und es fällt ihr schwer, sich anzupassen. Doch ein Jahr verändert alles, das Jahr, in dem sie auch lernt, die Sprache der Blumen zu verstehen. Bis etwas Schreckliches passiert. Acht Jahre später, Victoria hat die letzten Jahre im Heim verbracht und ist gerade erst 18 geworden, muss sie lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Doch ihre verschlossene Art macht es ihr nicht leicht. Bis sie einen jungen Mann kennen lernt, der, genau wie sie, die Sprache der Blumen versteht.

    Ewig lange stand dieses Buch nun in meinem Regal und immer wieder hat es mich nicht angesprochen, leider. Denn als ich endlich spontan dazu gegriffen habe, um es endlich einmal zu lesen, hat es mich einfach nur überrascht und umgehauen.

    Dieser Roman wird abwechselnd in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, wobei diese recht nahe beieinander liegen. Einerseits begleitet man Victoria ab dem Tag, als sie 18 wird, andererseits erlebt man ihr zehntes Lebensjahr, in dem sie bei ihrer Pflegemutter Elizabeth lebt. Erzählerin ist dabei immer Victoria selbst. Dies machte es besonders leicht, sich in ihre ganz eigene, besondere Welt hineinzudenken. Der Schreibstil an sich ist ziemlich unaufgeregt und doch packend und lässt sich super schnell und einfach lesen. Ich bin jedenfalls einfach nur so durch die Seiten geflogen.

    Viktorias Geschichte fand ich, trotz dass sie eher ruhig daher kommt, einfach nur groß- und einzigartig. Sie besticht nicht nur durch die Mischung verschiedener Themen, sondern auch durch viele emotionale Momente, ohne dabei zu gefühlsduselig zu werden oder unnötig auf die Tränendrüse zu drücken. Dennoch habe ich jede einzelne Zeile mit der Protagonistin mitgefühlt, denn man begleitet eine junge Frau, die es nicht leicht im Leben hatte und immer wieder mit sich selbst hadert. Man möchte ihr einfach nur helfen, kann es aber nicht und wünscht sich, dass sie endlich zur Ruhe kommt. Und obwohl ich dachte, dass Blumen und ihre Bedeutungen langweilig wären, wurde ich eines Besseren belehrt. Die Autorin schafft es nämlich, dieses Thema perfekt in die manchmal einfach nur schöne aber meist traurige und dramatische Handlung einzubinden. So wurde es nie langweilig und da ich sowieso immer nur die Entwicklung von Victoria vor Augen hatte, habe ich die ganze Zeit einfach nur mit ihr gegrübelt, gehofft und gelitten.

    Denn so wie die Geschichte, ist auch die Protagonistin einzigartig. Anfangs, muss ich sagen, fand ich sie wirklich gewöhnungsbedürftig, aber es stellte sich immer mehr heraus, welch eine tragische und verzweifelte Persönlichkeit sie ist und umso länger ich sie begleitete, umso mehr wuchs sie mir ans Herz. Und obwohl ich nicht alles gut fand, was sie getan hat, so konnte ich sie voll und ganz verstehen und ihr Handeln nachvollziehen. So ging es mir auch mit allen anderen Charakteren, denn das ganze Buch kommt ohne klischeebelastete, dafür aber mit wunderbar und liebevoll geschriebenen Figuren daher.

    Ich weiß eigentlich gar nicht mehr so recht, was ich noch zu diesem Roman sagen sollte, außer dass ich ihn einfach nur toll fand und er mich von der ersten Seite an gepackt hat, weshalb ich ihn nur weiter empfehlen kann. Man merkt einfach, wie viel Liebe in jeder einzelnen Zeile dieses Buches steckt, aber auch wie viel Wut und Trauer und davon war ich total hingerissen.

    Kommentieren0
    49
    Teilen
    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor einem Jahr
    Zwischen Weglaufen und Bleiben...

    Es ist dein 18. Geburtstag, du fühlst keine echte Freude in dir, packst deine wenigen Habseligkeiten und kehrst deinem letzten Zuhause auf Nimmerwiedersehen den Rücken. Victoria ist ein Waisenkind mit einer langen Liste von potentiellen Zuhausen und potentiellen Eltern, aber keinem Erfolgserlebnis, denn alle Wege führten sie zurück ins Heim. Aber mit ihrem 18. Geburtstag endet auch ihre Zeit dort. Victoria weiß nicht wirklich, ob sie darüber traurig sein soll, denn immerhin kann sie sich nun der Obhut ihrer Betreuerin Meredith entziehen und versuchen selbst den Weg in ein verkraftbares Leben zu finden. So verlässt sie bereits nach kurzer Zeit das Übergangswohnheim und glaubt auf ewig in dieser verstohlenen grünen Ecke im Park bleiben zu können. Um sich dort „einzurichten“ hat sie Tage und Wochen damit verbracht im Übergangswohnheim die Pflanzen zu kultivieren, mit denen sie sich in ihrem neuen „Zuhause“ gerne umgeben und vor der Außenwelt verbergen möchte. Aber Victoria stellt schnell fest, dass es tagsüber schwer und schwerer wird sich Essen zu beschaffen oder nicht als Abschaum der Gesellschaft identifiziert zu werden und nachts dringen zudem immer wieder Störenfriede in ihre sichere Zone ein. Ihre grüne Oase ist nun auch nicht mehr der Rückzugsort, den sie sich so herbeigesehnt hatte. Victoria wird von den Regeln der Gesellschaft in die Enge getrieben und muss beginnen sich eine Arbeit und Unterkunft zu suchen.

    „Die verborgene Sprache der Blumen“ erzählt Victorias Geschichte in Zeitwechseln zwischen der Gegenwart und Stationen ihrer wenig unbeschwerten Kindheit aus ihrer eigenen Sicht. Zu größten Teilen schafft Vanessa Diffenbaugh eine sehr überzeugende Darstellung des Waisenkindes und der jungen Frau, die niemals in den Genuss echter Geborgenheit, Nähe und Vertrauen gekommen ist. Victoria ist kein Charakter, der nach Symphatien zu heischen versucht. Diffenbaugh erzählt sehr geschickt, wie Victoria sich ihr Wissen um die im viktorianischen Zeitalter entstandene „Sprache der Blumen“ zunutze macht und bei einer Floristin mit ihrem Können auch menschlich ein Stück weit Fuß zu fassen. Diffenbaugh wird dabei nie zu rührselig und gibt Victoria viele authentisch wirkende Wesenszüge, um sie an sich und ihren Erfahrungen „in der Freiheit“ wachsen zu lassen. Ich würde den Roman nicht als romantische Lektüre bezeichnen, auch wenn Diffenbaugh Victoria Zuneigung, Liebe finden lässt. Sie muss jedoch hart um jedes positive Gefühl an sich arbeiten und dass wirkt auch wesentlich glaubhafter. Daher nicht von den Stimmen auf den Buchklappen irritieren lassen und trotzdem mit vielen Höhen und Tiefen rechnen.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne und auch bewegende Geschichte mit einer schwierigen, leider oft nicht gerade sympathischen Protagonistin.
    Eine schöne Geschichte mit einer wenig sympathischen Protagonistin

    "Ich mag überhaupt nichts an dir, und an der Welt mag ich auch nichts." (Seite 118)

    "Die verborgene Sprache der Blumen" erzählt die Geschichte von Victoria, die, wie das Zitat bereits ausdrückt, misanthropisch ist und alle Menschen in ihrem Umfeld von sich stößt. Genau diese Haltung hat es mir die meiste Zeit sehr schwer gemacht, sie zu mögen; Victoria ist kein schlechter Mensch, aber unglaublich kratzbürstig und schwierig. Dadurch, dass sie die Ich-Erzählerin ist, bekommt der Leser ihre Gedanken aus nächster Nähe mit und merkt, dass sie die meisten Menschen wirklich kein bisschen mag. Ich konnte diese Einstellung sogar verstehen; ihre Kindheit war furchtbar, sie wurde von einer Pflegefamilie in die nächste geschoben und hat insgesamt höchstens ein glückliches Jahr erlebt, doch nur weil ich sie verstehen und mit ihr mitfühlen konnte heißt das nicht, dass ich sie sympathisch gefunden hätte. Es gab Szenen, in denen es so war, gerade gegen Ende. Dennoch ist es mir lange wirklich schwer gefallen, an ihrem Schicksal Interesse zu haben. Dies hat sich langsam geändert, als man mehr über ihre Vergangenheit und das eine gute Jahr, das sie erlebte, erfahren hat. In diesen Abschnitten gab es viele schöne, berührende Momente und ihren Umgang mit Elizabeth fand ich toll.

    Faszinierend fand ich vor allem Victorias Arbeit mit den Blumen, wie die verschiedenen Bedeutungen in die Handlung integriert wurden und das Wörterbuch, das sie selbst angelegt hat. Es war interessant, mehr über die verschiedenen Aspekte und Bedeutungsunterschiede zu erfahren. Die Liebesgeschichte dagegen konnte mich kaum bewegen; sie war gut geschrieben und hat zu den Charakteren gepasst, allerdings schien sie mir vergleichsweise bedeutungslos zu sein. Gefallen hat mir, dass die Autorin ihrer Protagonistin treu geblieben ist und sie sich durch die Liebe nicht einfach verändert hat, selbst wenn das vielleicht gar nicht verkehrt, dafür aber vermutlich unrealistisch gewesen wäre.

    Die Bewertung des Buches ist mir nicht leicht gefallen. Auf der einen Seite konnte ich gar nichts mit der Hauptperson anfangen und oft war sie mir nicht gerade sympathisch, auf der anderen Seite war die Geschichte schön und ließ sich gut lesen. Es gab durchaus Momente, die mich berührt haben, zudem fand ich den Handlungsstrang um die Blumen sehr interessant; deshalb habe ich mich letztlich auch dazu entschieden, 3,5/5 Sternen zu vergeben.

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    Reebock82s avatar
    Reebock82vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Geschichte, aber irgendwie kam die Romantik viel zu kurz :(
    Blumen, die helfen

    Die Idee und Umsetzung der Geschichte haben mir wirklich gut gefallen. Ich hatte jedoch eigentlich mit etwas mehr Romantik gerechnet. Oft konnte ich auch das Handeln der Hauptpersonen nicht wirklich nachvollziehen. Insgesamt jedoch gut zu lesen und einmal etwas ganz anderes.  

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    LaMenschs avatar
    LaMenschvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eigenartige Anfang, doch im Endeffekt eine super Geschichte
    Wie sich ein Leben verändern kann


    Die 18-jährige Victoria wird vom Kinderheim in eine freie Wohngruppe verlegt. Sie kann für einige Wochen kostenfrei in dieser Unterkunft bleiben, danach muss die Miete zahlen. Jedoch fehlte jegliche Antriebskraft sich eine Arbeit zu suchen. Lieber riskiert sie ihre Obdachlosigkeit, als sich um irgendetwas zu kümmern.
    Soweit kommt es auch, doch nach einigen Tagen im öffentlichen Park beginnt sie mit der Jobsuche. Sie hat Hunger und ernährt sich nur von stehen gelassenen Essensresten oder von Diebstahl. Ihr Weg führt sie in ein Blumenfachgeschäft. Dort bekommt sie eine Stelle und lernt eine unendliche Leidenschaft kennen.
    Doch schon nach kurzer Zeit verändert eine bestimmte Begegnung ihr Leben von Grund auf.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und unterstützt das Einfühlungsvermögen mithilfe vieler, treffender Beschreibungen. Der Leser taucht vollkommen in das Buch ein, kann etwas über die Sprache der Pflanzen lernen und spürt einfach vollkommen mit Victoria mit. Viele kleine Exkurse in ihre Vergangenheit in verschiedenen Pflegefamilien machen die Geschichte lebendig. Und das Ende der Geschichte raubt einem den Atem.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: B-E-W-E-G-E-N-D!!!
    Bis sich die Angst in Vertrauen umwandelt ...

    Die Buchrückseite:

    Victoria - stachelig wie eine Distel und zart wie eine Orchidee

    Die elternlose 18-jährige Victoria hält jeden, der ihr nahekommen will, auf Abstand. Nur durch Blumen und deren Bedeutung kann sie ihre zarte und gefühlvolle Seele zeigen. Als kleines Mädchen hat sie diese Sprache erlernt, im glücklichsten Jahr ihres Lebens. Als sie nun einen jungen Mann kennenlernt, der ihre Sprache versteht, schwankt sie wieder zwischen Weglaufen und Bleiben ...

    Meine Meinung:

    Die erste Frage, die man sich stellt, wenn man die Buchbeschreibung liest: wieso interessiert sich ein rebellischer Teenager für so zarte, sanfte Geschöpfe wie Blumen? Was kann ein Mensch wie Victoria daran nur so faszinierend finden?
    Nun, die Antwort darauf erschließt sich einem recht schnell. Victoria ist selbst ein sehr zerbrechliches, dünnhäutiges Wesen. In ihrer Kindheit und Jugend ist sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergegeben worden, fast so, als wäre sie ein Mensch ohne Gefühle, dem das nichts ausmacht. Vertrauen aufbauen hat nie funktioniert. Victoria sagt selbst, dass sie noch nie jemanden länger als ein halbes Jahr gekannt hat, wenn man ihre Sozialarbeiterin außer Acht lässt.
    Da wundert es mich nicht, dass sie zu einem 'schwierigen' Teenager geworden ist, und sich lieber für Pflanzen, als ihre Mitmenschen, begeistert. Eine Blume kann dich nämlich nicht verletzen oder enttäuschen ...

    Mich hat Victorias Geschichte von Anfang an bewegt. Verständnis für einen Teenager aufzubringen, der ziemlich launisch ist und immer genau das Gegenteil von dem tut, um was man ihn bittet, fiel mir anfangs zwar schwer, aber schon bald lernt man als Leser Victorias Innenleben kennen und das hat dazu geführt, dass ich mich automatisch immer auf ihre Seite gestellt habe. Mein Mitgefühl für Victoria ist von Seite zu Seite gewachsen. Und ich habe ihr so sehr gewünscht, dass sie eines Tages ein glückliches, angstfreies Leben mit Menschen, denen sie vertraut, führen kann.

    Erzählt wird hier aus zwei verschiedenen Zeiten. Einmal aus Victorias Sicht im Alter von etwa 9-10 Jahren und einmal (ebenfalls aus Victorias Sicht) ab dem Beginn ihrer Volljährigkeit.
    Diese beiden Erzählstränge haben wunderbar miteinander harmoniert, denn so hat man idealerweise nach und nach die Hintergründe herauslesen können, die nun zu ihrem teilweise wirklich traurigen Erwachsenenstandpunkt geführt haben.

    Und die Sprache: wirklich zauberhaft! Das Buch ist so poetisch geschrieben. Es wird weniger gesprochen, dafür bekommt man mehr Einblick in Victorias Gedankenwelt und so kann man voll und ganz in dieser Erzählung versinken, ohne zu bemerken, wie viele Seiten man eigentlich schon gelesen hat.
    Also genau genommen ein 'stilles' Buch, wenn man so will.
    Ein Buch, das trotz seiner vergleichsweise wenigen direkten Reden unglaublich wortgewaltig ist, mich mitreißen und bewegen konnte.
    Ein Buch über Angst, Gefühle, Vertrauen und Verzeihen. Und über eine starke Protagonistin, die einen Mut entwickelt, mit dem sie sich dem Leben mit all seinen Unvorhersehbarkeiten stellen kann.

    Kommentare: 2
    39
    Teilen
    tintenelfe14s avatar
    tintenelfe14vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es streicht die Seele wie die Flügel eines Schmetterlinges
    Fingerspitzengefühl und Leichtigkeit

    Die Sprache der Blumen ist ein wunderbares Buch mit viel Feingefühl und Dramatik.
    Gerade die Hauptfigur Victoria ist sehr facettenreich- verletzlich und mutig zugleich- und mir wirklich sehr, sehr sympatisch.
    Um die zarte Liebesgeschichte von Victoria und einem jungen Mann rankt sich die Sprache der Blumen, mit der Victoria wahre Wunderwerke schafft und verschlüsselte Botschaften sendet.
    Wenn man das Buch liest, versinkt man in eine Welt voller kleiner Geheimnisse und Textpassagen, die mit unvorstellbar viel Feingefühl geschrieben wurden sind.
    Für alle Weltenreiter und Träumer die perfekte Lektüre- eines meiner Lieblingsbücher ;-)

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    KatharinaJs avatar
    KatharinaJvor 4 Jahren
    Stellenweise etwas langatmig aber trotzdem bewegend

    Ihre komplette Kindheit verbringt Victoria im ständigen Wechsel von Pflegefamilien zu Kinderheimen. Ungewollt und unverstanden verstockt das kleine Mädchen immer mehr und wird zu einem „Problemfall“. Nur mit Hilfe von Blumen und deren Bedeutung kann sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringen.
    Als sie mit 18 Jahren den Blumenverkäufer Grant kennenlernt, möchte sie wieder vor ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen fliehen denn auch er kennt die Sprache der Blumen und berührt damit ihr Herz.

    „Die verborgene Sprache der Blumen“ ist ein sehr gefühlvoller Roman. Die raue Protagonistin Victoria macht es einem nicht immer leicht sie zu mögen. Trotzdem ist man voller Mitgefühl für das kleine, einsame Mädchen.
    Der Leser erlebt eine mühsame und doch erstaunliche Entwicklung der stacheligen Distel zu einer zarten Orchidee die sich langsam Menschen und deren Zuneigung und Liebe gegenüber ihr öffnen kann.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Christin87s avatar
    Christin87vor 4 Jahren
    Kraftvoll und tiefgründig

    Das Leben als Waisenkind ist für Victoria ein Leben im stetigen Kampf. Sie fasst nur schwer Vertrauen und erträgt nur schwerlich Liebe.
    Nur die Blumen begleiten Sie von früher Kindheit an und geben ihr Kraft. Und mit Hilfe dieser Leidenschaft erreicht sie schließlich das Glück in Beruf- und Privatleben.

    Das Buch ist in zwei Handlungsstränge gegliedert die sich in jedem Kapitel abwechseln: Victorias Leben im Hier und Jetzt und jenes ihrer Kindheit.

    Ein sehr schönes Buch mit tiefgründigen Gedanken über die Widrigkeiten eines jungen Lebens und darüber wie man aus nichts alles herausholen kann.


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    arunaas avatar
    arunaavor 4 Jahren
    Fürs Herz

    Das Buch lag schon länger auf meinem Wunschzettel, und als es mal als Mängelexemplar zu erwerben war, las ich eine Leseprobe und war nicht begeistert. Eine Stippvisite bei den Rezensionen ließen mich das Buch kaufen.
    Ich hatte keine Erwartungen und ging eher davon aus es würde mir nicht gefallen ....

    Ich bin begeistert von dieser rührenden traurigen und melancholischen Geschichte. Ich wurde so in den Bann gezogen von dem Drama und der Hoffnung auf schöne lichte Momente.
    Es geht ans Herz und auch die Blumen! Mit diesem Buch entwickelt man eine Liebe und ein Verständnis für Blumen dass es mich selbst überrascht.
    Blumen als emotionale Botschaft das geht ans Herz!

    Dieses Buch ist mal wirklich was anderes außergewöhnliches!

    Kann ich von Herzen empfehlen!

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Sophiiies avatar
    Mein Blog wurde vor kurzem ein Jahr alt und deswegen verlose ich jetzt dieses Buch. Ich finde ein ganz besonderes!
    Die Verlosung findet auf meinen Blog statt und zwar hier:
    http://www.schlaue-eule.blogspot.co.at/2014/10/gewinnspiel.html


    genauere Infos findet ihr auf meinen Blog!
    Zur Buchverlosung

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks