Vanessa F. Fogel Sag es mir

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Inhaltsangabe zu „Sag es mir“ von Vanessa F. Fogel

Eine junge Jüdin zwischen Tel Aviv, New York und Berlin Sie wächst auf zwischen den pulsierenden Metropolen von Tel Aviv und New York – immer auf dem Sprung, ohne richtige Heimat. Doch nun bittet ihr Großvater die junge Jüdin Fela, mit ihm nach Polen zu reisen, in das Land seiner Kindheit, in die Heimat, die ihm die Nazis geraubt haben. Anfänglich skeptisch spürt Fela zunehmend, wie sehr ihr eigenes Leben mit dem Leidensweg des Großvaters verstrickt ist. Auch sie kennt die Zeiten bewaffneter Konflikte. Und trotz der erdrückenden Last der Vergangenheit erkennt Fela, dass es da noch mehr gibt – Liebe, Verständnis, Humor und vor allem eine Zukunft.

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  • Rezension zu "Sag es mir" von Vanessa F Fogel

    Sag es mir
    Lupus

    Lupus

    19. February 2011 um 22:14

    Fela ist die Enkelin eines Schoa-Überlebenden. In Israel erlebt sie jedes Jahr voller Furcht den Jahresgedenktag des Holocaust, der mit Sirenengeheule eingeleitet wird. Ein Tag, der immer nach den gleichen Ritualen abläuft, dessen Bedeutung sich aber der zweiten nachgeborenen Generation nur noch in Ansätzen erschließt. Erst als sie zusammen mit ihrem Großvater dessen alte Heimat Polen bereist, begreift sie, wie sehr die Schatten der Vergangenheit das Leben ihrer Familie auch heute noch bestimmen. Ein eindringlicher Roman über das Erwachsenwerden und den Umgang mit Geschichte.

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  • Rezension zu "Sag es mir" von Vanessa F Fogel

    Sag es mir
    Clari

    Clari

    04. January 2011 um 17:28

    Liebe, Krieg und die Folgen..... Oszillierend zwischen Gegenwart und Vergangenheit entwirft Vanessa Fogel in ihrem Debütroman ein Bild ihrer Generation und damit der dritten nach dem Holocaust. Die Icherzählerin Fela lebt zu Beginn ihrer Geschichte in New York und will mit ihrem Großvater nach Polen reisen, um ihm auf seinen Spuren in die Vergangenheit zu folgen. Über Berlin führt sie der Weg dorthin. Hier hört sie viele Geschichten aus des Großvaters Leben als KZ Häftling und über seine Familie, von denen nur wenige den Holocaust überlebt haben. Seine Mutter war schon 1931 gestorben, so dass ihr Grab die einzige Erinnerungsstätte für ihn bleibt. Die Asche aller anderen ist weit verstreut. Mit den Erzählungen des Großvaters begleitet Vanessa ihn auf einer Reise, in der sie über eigene Befindlichkeiten und gegenwärtige Zustände ebenso nachdenkt wie über ihre Kindheit in Israel in den achtziger Jahren. Sie ist die Tochter einer Deutschen und eines Zionisten, deren Ehe über die bewaffneten Konflikte in Israel zerbricht. Auch Fela erlebte in ihrer Kindheit die Ängste und Schrecken einschlagender Raketen und eine stets gegenwärtige Todesfurcht. Ihr Vater postuliert, dass es den Juden nie wieder so ergehen soll wie im dritten Reich. Mit dieser Aussage bekräftigt der Vater den Überlebenswillen seines Volkes in Zeiten der Kriege und der versuchten Auslöschung des Staates Israel. Mit der Mutter lebt Fela nach der Trennung ihrer Eltern einen großen Teil ihrer Jugendjahre in New York. Doch die Sehnsucht nach ihrem Bruder Tom und dem Freund ihrer Kindheit hält sie innerlich gefangen. In langen Reflexionen gedenkt sie ihres jungen vergangenen Lebens. Die sehr hübsche, wache und sensible Erzählerin trifft mit ihrem Ton die Stimmung der jüngeren Menschen unter den Juden, die teilweise eine Heimat in Israel fanden, und teilweise immer auf der Suche nach der wahren Heimat blieben. Die Wurzeln ihrer Vorväter reichen in zahlreiche europäische Länder zurück, aus denen sie als Folge des Zweiten Weltkriegs vertrieben wurden oder den Tod fanden. Mit der Hypothek um das Wissen dieser Vergangenheit sucht auch Vanessa Fogel einen Weg, auf dem sie sich sicher und zu Hause fühlen könnte. Wird das überhaupt möglich sein? Venessa Fogel hat einen Jugend -und Entwicklungsroman der ganz feinen Sorte geschrieben. Ihre Gedanken sind sensibel, hoch empfindsam, wechselnd zwischen Fragen, Antworten, Phantasien und täglicher Realität. Angerührt und betroffen legt man den Roman beiseite, in dem noch einmal und immer wieder das Schicksal der Juden in aller Welt angesprochen wird. Dass eine persönliche Liebesgeschichte und Adoleszenz hineingestrickt ist, gibt dem Roman die persönliche Note, die ihn so anrührend macht und Empathie auslöst.

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