Vanessa Lafaye

 4.3 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorin von Die Farbe des Sturms, Das Haus des Kolibris und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Vanessa Lafaye

Das Vermächtnis der Lafaye: Vanessa Lafaye, geboren 1963 in Talahassee, war eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte an der Zoologie an der Duke University. 

1987 kam sie nach einigen Zwischenstops in Paris und Oxford schließllich nach England, wo sie dann ihr Debüt als Autorin gab. Dort lebte sie dann zusammen mit ihrem Mann , bis zu ihrem Tod im Jahr 2018.

Alle Bücher von Vanessa Lafaye

Cover des Buches Die Farbe des Sturms (ISBN:9783641245313)

Die Farbe des Sturms

 (31)
Erschienen am 18.06.2019
Cover des Buches Das Haus des Kolibris (ISBN:9783809026990)

Das Haus des Kolibris

 (8)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Das Haus des Kolibris (ISBN:9783869743660)

Das Haus des Kolibris

 (2)
Erschienen am 06.08.2019
Cover des Buches Das Haus des Kolibris (ISBN:B07VG77GL8)

Das Haus des Kolibris

 (0)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Summertime (ISBN:9781409155393)

Summertime

 (2)
Erschienen am 01.05.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Vanessa Lafaye

Neu
S

Rezension zu "Das Haus des Kolibris" von Vanessa Lafaye

Super!! Spannend und packend
Sandrevor 2 Monaten

Das Buch hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Story spielt Ende des ersten Weltkrieges und verbindet viele interessante Themen. Ich war sofort begeistert. Interessant fand ich auch die Perspektivenwechsel, somit erhielt man Einblicke auf das Geschehen von verschiedenen Blickwinkeln. Die Figuren haben sich auch auf eine spannende Art und Weise über den Roman hinweg weiterentwickelt.
Die Zeitliche Verknüpfung zwischen der Rahmengeschichte und dem Hauptstrang hat von Anfang an Spannung aufgebaut.
Atmosphärisch ist der Roman sehr gut aufgebaut, da ich mich gut in dieses Milieu einfühlen konnte. 

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Rezension zu "Das Haus des Kolibris" von Vanessa Lafaye

Eine wahre unglaubliche Geschichte
pallasvor 3 Monaten

Das Hörbuch "Das Haus des Kolibris " von Vanessa Lafaye beruht auf einer wahren Begebenheit.
Der Roman beginnt unvermittelt damit, dass im Jahr 1993 eine sehr alte Dame Alicia Cortez auf offener Straße einen im Rollstuhl sitzenden Mann erschießt. Der Grund für diese unfassliche und schockierende Tat wird im Lauf des Geschehens immer klarer und führt über eine sehr spannende Story zu einer überraschenden Auflösung. Es scheint so zu sein, dass damit eine alte Schuld beglichen worden ist.

Der zweite Handlungsbogen spielt in Florida um das Jahr 1919. Die zweiundzwanzigjährige Alicia Cortez muss ihre Heimat Kuba verlassen und wandert in die USA, genauer nach Key West, zu ihrer Cousine Beatriz aus, die einen Teesalon führt. Bei ihrer Ankunft merkt Alicia recht schnell, dass das Etablissement doch nicht das ist was sie erwartet hat. Keine Andeutung ihrer Cousine hat darauf hingedeutet unter welchen Umständen sie nun leben sollte. In Kuba hat sie sich gegen ihren gewalttätigen und dominanten Mann wehren müssen und durfte keine Sekunde länger bei ihrer Familie bleiben. Alicia hat eine afrikanische Mutter und einen kubanischen Vater und ist somit eine Mulattin. Als geborene Kämpfernatur lässt sie sich jedoch auch in der neuen Heimat nicht unterkriegen. Während einer schweren Grippewelle stirbt ihre Cousine Beatriz, die ihr den Teesalon als Erbe vermacht. Bevor sie an der Krankheit stirbt, rät ihr die Cousine noch, sich an ihren Nachbarn John Morales zu wenden, wenn sie Hilfe benötigen würde. John ist ein Veteran aus dem Ersten Weltkrieg, der eine Bar direkt neben dem Teesalon führt. Schon bald nachdem sich Alicia an John wendet, erwachen leidenschaftliche Gefühle zwischen diesen beiden Menschen, was allerdings dem zu dieser Zeit sehr mächtigen Ku- Klux - Klan mehr als ein Dorn im Auge ist. John verspricht Alicia sie vor dieser Organisation zu beschützen.
Dwayne, ein Sohn eines Pastors, möchte Anerkennung bei seinem Vater finden und unterstützt heimlich seine Arbeit für den Ku - Klux - Klan. Bigotterie und Rassismus beherrscht schon bald den Alltag des jungen Mannes. Der Ku-Klux-Klan gibt vor die Bevölkerung zu "reinigen". Viel zu spät merkt Dwayne, wie falsch sein Wunsch nach Anerkennung durch seinen Vater war. Dwaynes Freunde werden erheblicher Gefahr ausgesetzt und für manchen kommt die späte Reue bereits zu spät.
Den sehr spannenden und informativen Roman habe ich als Hörbuchfassung mit der Sprecherin Claudia Adjei gehört, die der Story durch ihre fabelhafte Stimme eine weitere tiefe und gefühlvolle Facette verlieh. Dieser sehr schöne Roman geht sehr zu Herzen und schenkt seinen Hörern ein ganz besonders packendes literarisches Erlebnis. Einen herzlichen Dank an Steinbachsprechende Bücher für diesen erstklassigen Roman.

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Rezension zu "Das Haus des Kolibris" von Vanessa Lafaye

Florida / Key West 1919 – 1993
Literaturwerkstatt-kreativvor 4 Monaten

Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor 

„Das Haus des Kolibris" (Hörbuch)  von Vanessa Lafaye

Florida / Key West   1919 – 1993

1993 erschießt die 96-jährige Alicia Cortez in Key West einen alten Mann im Rollstuhl, dieser war ein hochrangiges Mitglied des Ku Klux Klan. Sie kennt diesen Mann aus längst vergangenen Zeiten.

1919 muss Alicia aus Kuba fliehen und macht sich auf den Weg nach Key West. Dort unterhält ihre Cousine Beatriz einen Teesalon und sie kann dort mitarbeiten. Schnell stellt sie jedoch fest, dass dieser Teesalon in Wahrheit ein äußerst anrüchiges Etablissement ist. Alicia aber gibt nicht auf und baut sich nach und nach ein neues Leben auf, fast Fuß in ihrer neuen Heimat. Während dieser Zeit lernt sie auch den Kneipenbesitzer John Morales kennen, einen Kriegsveteran aus dem Ersten Weltkrieg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Liebe.

Da Alicia eine afrikanische Mutter und einen kubanischen Vater hat, ist ihre Hautfarbe kaffeebraun. John Morales ist Weißer. Dies ist 1919 in den USA grundsätzlich – in Zeiten der Rassentrennung – ein Problem. In Key West wird dies jedoch nicht ganz so streng genommen, wie im übrigen Amerika. Das ändert sich aber schlagartig, als der Klu Klux Klan in der Stadt aktiv wird. Rassendiskriminierung und Fremdenhass halten Einzug und die Liebe von Alicia und John wird auf eine harte Probe gestellt.


Fazit:

Vanessa Lafaye, die leider 2018 verstarb, ist mit ihrem letzten Buch noch einmal etwas Besonderes gelungen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die die Autorin hervorragend zu erzählen weiß. Mit ihrem schönen, packenden Erzählstil hat sie mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Sie erzählt sehr detailliert, verliert sich aber dabei nicht. Und so hat die Geschichte überhaupt keine Längen und behält ihre Spannung bis zum Schluss. Fokussiert wird diese Spannung noch durch die zwei Zeitebenen 1919 und 1993, zwischen denen immer wieder sehr gekonnt hin und her gesprungen wird.

Mit Alicia Cortez und John Morales hat Vanessa Lafaye zwei sehr interessante Protagonisten kreiert, die beide sehr viel Charisma haben. Der Autorin ist es hier hervorragend gelungen, die Liebesgeschichte zwischen den Beiden in keinster Weise kitschig werden zu lassen. Vor allem die Szene, wo John Alica das Schwimmen beibringt, fand ich sehr anmutig.

Lafaye hat sich mit ihrem Thema Rassendiskriminierung und Fremdenhass einer absolut wichtigen Problematik gewidmet. Denn bis heute hat es Amerika nicht geschafft dieses dunkle Kapitel seiner Geschichte hinter sich zu lassen. Ein absolut hoch aktuelles Thema und nicht nur in Amerika!

Aber auch die Sprecherin Claudia Adjei verdient ein großes Lob, denn sie hat den Roman stimmlich mit Bravour umgesetzt. Sie hat sich gut in die Protagonisten hineinversetzten können und auch die verschiedenen Stimmungen gut widerspiegelt. Mich hat sie mit ihrer angenehmen und ruhigen Erzählstimme auf eine wunderbare Reise mitgenommen.

Ein wunderbares Buch mit einer starken Aussagekraft!

 


https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2019/10/25/das-haus-des-kolibris-von-vanessa-lafaye/


Besten Dank an „Steinbach Sprechende Bücher Verlag“ für das Rezensionsexemplar.




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