Vanessa Mansini Dornröschen hatte es leichter

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Inhaltsangabe zu „Dornröschen hatte es leichter“ von Vanessa Mansini

Stell Dir vor, Du wachst auf und die Welt hat sich zwanzig Jahre weitergedreht! Eben noch stand Hermine kurz vor dem Abi, war unsterblich verliebt und träumte von Reisen, Beruf und Familie. Jetzt ist sie siebenunddreißig, Single und arbeitslos. Ihre biologische Uhr tickt gewaltig. Doch Hermine hat im Koma das komplette Internet verschlafen, weswegen die Online-Suche nach Mr. Right sich schwierig gestaltet. Ein gefühlter Teenager in einer fremden, erwachsenen Welt voller Smartphones, Hipster und mit der komischen Umweltministerin als Kanzlerin. Wenn nur nicht ständig alle fragen würden, wo denn ihr Harry Potter sei – denn sie hat keinen Schimmer, wer das sein soll …

Einfach schön... *Verträumt schau*

— Franka2702
Franka2702

Nostalgie pur, aber auch ein Spiegel, der einem zeigt, dass es heute gar nicht so schlimm ist, wie wir Alten denken...

— MonaSilver
MonaSilver

Interessante Idee, die Heldin von 1996 bis 2016 schlafen zu lassen.

— JoJansen
JoJansen

Amüsante Idee und gelungener Einbau aktueller Trends. Für mich persönlich insgesamt jedoch viel zu dramatisch.

— daydreamin
daydreamin

Ich habe diesen amüsanten Roman gerne gelesen! Manches darf man nicht so ernst nehmen...

— Carigos
Carigos

ein wahnsinns Buch....

— Almeri
Almeri

Witzig und kurzweilig

— Walli_Gabs
Walli_Gabs

Ein sehr gelungenes, humorvolles Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

— kleinstadtprinzessin
kleinstadtprinzessin

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— MyFiyana
MyFiyana

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Unterhaltsam und gut geschrieben, aber teilweise auch recht vorhersehbar.

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    Dornröschen hatte es leichter
    SueAeppelwoiAstra

    SueAeppelwoiAstra

    09. April 2017 um 00:22

    Das Cover ist sehr auffällig durch seine Farbgebung, was mir gut gefällt. Auch die verschiedenen Schriften passen zur Geschichte. Ich hätte das Buch anhand des Covers definitiv im Buchladen aus dem Regal gezogen. Innen ist das Buch sehr schlicht gehalten. Die Geschichte beschäftigt sich sehr gründlich mit dem Wandel der Technologien innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Es muss ziemlich krass sein nach so vielen Jahren aufzuwachen aus einem Koma und festzustellen, dass alles anders ist. Deine Eltern sehen aus wie Oma und Opa, deine Freunde haben die Schule beendet, haben neue Freunde und Partner. Vanessa Mansini stellt diese Kluft zwischen Hermine und ihrem Umfeld sehr gut da. Allerdings ist es natürlich etwas unglaublich, dass nach zwanzig Jahren Koma keine bleibenden Schäden zurück bleiben... Aber sonst ist die Geschichte gut geschrieben. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Figuren sind gut geschrieben und man kann sich gut in sie hinein versetzen.

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  • Der gute alte Walkman und seine Magie...

    Dornröschen hatte es leichter
    Franka2702

    Franka2702

    15. January 2017 um 13:33

    Hermine hatte mit 17 Jahren einen schweren Motorradunfall und erwacht als medizinisches Wunder aus einem Zwanzigjährigen Koma.Sie sehnt sich nach ihrer Jugendliebe Jan und deren Träume und Wünsche und flüchtet somit Hilfe von Lucy aus dem Krankenhaus.Auf dem Weg zu Jans Elternhaus wird ihr mehr und mehr bewusst das die Welt sich weiterentwickelt hat und sie jetzt im Jahr 2016 lebt.Um sich diesem Leben zu stellen, entlässt sie sich aus dem Krankenhaus und zieht zu Lucy in die WG.Ob sie Jan wieder gefunden hat, welche Rolle Bene spielt und welche ihrer Träume und Wünsche aus 1996 in 2016 für sie wahr werden.... Lesen Sie selbst... ----------------------------------------------------------Einfach ein tolles Buch mit einer wunderschönen Liebesgeschichte.Ja, Dornröschen hatte es leichter... nach 100 Jahre Schlaf sich wachküssen lassen und da weiter machen wo die Zeit stehen geblieben ist...Ich bin selber 37 Jahre und konnte mich gut in die Zeit hineinversetzen.Mit Walkman und ohne Handy groß geworden zeigt einem die Geschichte aber auch, wie unpersönlicher, schnelllebiger und unkontrollierbarer die Welt wird.Zum Glück kann ich das Handy auch mal Handy sein lassen, mich über persönliche Begegnungen freuen und liebe es genau wie Hermine... den Duft von Buchseiten.Hmmmm....

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  • Nostalgische Liebeskomödie mit viel Selbstironie

    Dornröschen hatte es leichter
    MonaSilver

    MonaSilver

    15. January 2017 um 12:36

    Der erste EindruckMeinen ersten Eindruck konnte ich bereits als Mitglied der FB-Gruppe Backstage mit Vanessa Mansini und bei Fortschrift.net während des Schreibprozesses bekommen, der bei Michael Meisheit alias Vanessa Mansini in rasender Geschwindigkeit voranschritt. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt mit eigenen Projekten sehr eingebunden war, was dazu führte, dass Michael mir davon lief beim Schreiben und ich mit dem Lesen nicht hinterher kam. In Nullkommanichts hatte er das Projekt von der Idee zum fertigen Roman durchgezogen. Ich war auch dabei, als das Cover gesucht wurde und da ich mich ebenfalls für das gewählte Motiv ausgesprochen habe, kann ich jetzt nur sagen: Ich finde es für Genre und Story einfach passend. Das LeseerlebnisDie erste Hälfte des Romans habe ich wie schon erwähnt in Rohfassung noch während des Schreibens mitgelesen und konnte dort auch mit Ideen und Gedanken dabei helfen, die Erinnerungen an die 90er Jahre aufleben zu lassen. Meine Zeit! Damals war ich jung und hatte noch das Gefühl, die Welt könnte mir gehören. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Frauen in meinem Alter dieses Buch lieben, denn es führt uns zurück zu den Dingen, die wir heute noch mögen und die man neuerdings "retro" findet. Während also die Protagonistin nach dem zwanzigjährigen Koma die teilweise merkwürdig anmutenden heutigen Trends mit der Distanz begegnet, die wir selbst nicht dazu haben, können wir uns einfach gehen lassen und in Erinnerungen schwelgen. Was waren das für schöne Zeiten damals! Kein Smartphone, das und die Zeit weg fraß und keine sozialen Netzwerke, die sowohl Fluch als auch Segen darstellen können. Und während man zu Beginn des Buchs nostalgisch wird und sich die gute alte Zeit zurückwünscht, merkt man doch bei fortschreitender Geschichte, dass auch die heutigen Zeiten ihre Vorteile haben und dass jedes Alter und jede Zeit ihre Vor- und Nachteile hat. Humorvoll, optimistisch und mit dem ungeminderten Drang, ihr Leben selbst in den Griff zu bekommen ausgestattet, steht Hermine für viele als leuchtendes Beispiel, dass die Zeiten sich zwar ändern mögen, aber wir Herren unseres eigenen Glücks sind. Und so muss Hermine im Verlauf des Buchs nicht nur die Erfindungen des neuen Jahrtausends kennen- und meistern lernen, sondern auch die ein oder andere Gefühlsachterbahn unbeschadet hinter sich bringen, ehe sie zum genreklassischen Happy-End geführt wird. FazitFür Leser und Leserinnen, die ihre "wilden Jahre" in den 90ern hatten, ein absolutes Muss. Wer Nostalgie liebt und die guten alten Zeiten vermisst, darf dieses Buch einfach nicht verpassen. Und auch wer erst später geboren wurde und sich vielleicht wundert, warum Mutti immer so von diesen Zeiten schwärmt, kann hier vielleicht herausfinden, was sie dazu treibt. 

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  • Cooles, naives Dornröschen

    Dornröschen hatte es leichter
    JoJansen

    JoJansen

    22. December 2016 um 08:16

    Hermine ist 17, verliebt, steht kurz vor dem Abitur und malt sich ihr Leben mit Jan in wundervollen Farben aus. Gefühlt ein paar Tag später wacht sie im Krankenhaus auf, denn sie hatte einen Unfall mit ihrer Vespa. Was Hermine erst nach und nach bewusst wird: Es sind nicht nur einige Tage vergangen, sondern sie lag 20 Jahre im Koma! Nun erwacht sie als 37-jährige Frau, die von Internet und Smartphones keine Ahnung hat, ihre große Liebe ist mit ihrer ehemals besten Freundin verheiratet und ihre Mutter sieht aus wie ihre Oma. Ein sehr interessanter Ansatz, unsere heutige Welt mit den Augen einer 17-jährigen aus dem Jahr 1996 zu betrachten, denn innerlich ist Hermine noch der Teenager von damals mit all den Wünschen und Hoffnungen.Aber genau an dieser Stelle wurde das Buch für mich ein bisschen unglaubwürdig. Hermine reagiert einfach viel zu cool. Zu Anfang will sie zwar nicht wahrhaben, was passiert ist, aber dann versucht sie ganz fix, das Beste daraus zu machen. Ernsthaft? Welches Mädchen von 17 würde mal eben mit den Schultern zucken 'Okay, bin ich halt 37 und muss sehen. wie ich klarkomm'? Für 17-jährige ist 37 uralt. Erst recht für weibliche 17-jährige. Jeder Blick in den Spiegel müsste Schreiattacken auslösen. Für Hermine gibt es nur zwei Ziele: 1. Weg von ihren Eltern, die sich 17 plus 20 Jahre lang um sie gekümmert haben und 2. Ein Mann zum Heiraten und Kinderkriegen muss her, da Jan diese Pläne ja bereits mit einer anderen verwirklicht hat. Dabei stolpert Hermine mit ihrer Teenie-Naivität in viele große und kleine Fettnäpfchen, findet sich mit Hilfe ihrer neuen Freundin Lucy aber erstaunlich schnell in der für sie neuen Welt zurecht. Plötzlich erweist sich ihr wahres Alter von 37 sogar als Vorteil, denn so kommt sie in die angesagten Berliner Clubs rein. Schön wär's ...Priorität hat für Hermine eindeutig die Suche nach einem Mann. Alle anderen Ziele, die sie als "eben noch" 17-Jährige hatte (Reisen, Studium, toller Job) stellt sie hintenan. Hier fragte ich mich ernsthaft, ob das so ist, weil ein Mann das Buch geschrieben hat. Die im Chick-lit üblichen Verwicklungen kamen mit einer überschaubaren Anzahl an Personen aus, das empfand ich als angenehm. In der zweiten Hälfte des Buches bewegte sich die Handlung dicht an der Grenze zum Klamauk. Es tauchen immer wieder neue Tatsachen und Zusammenhänge auf, von denen Hermine bisher keine Ahnung hatte, um die Geschichte letztendlich doch zu einem guten Ende zu bringen.Fazit: Sehr interessante Grundidee, aus der man mehr hätte machen können. Unterhaltsame Lektüre, aber kein bleibender Eindruck. 3***

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    • 3
  • Hermine hätte es auch leichter haben können...

    Dornröschen hatte es leichter
    daydreamin

    daydreamin

    17. December 2016 um 16:14

    Hermine erwacht 2016 mit nun 37 Jahren aus dem Koma und findet sich in einer komplett anderen Welt wieder, als sie sie vor 20 Jahren gekannt hat. Während ihre Eltern über die Jahre hinweg nicht von ihrem Bett gewichen sind, ist ihr damaliger Freund nun verheiratet und lebt den Familientraum mit einer anderen. Auch auf ihre damals beste Freundin kann sie heute nicht mehr zählen und einen Berufsabschluss hat sie auch nicht. Die neumodischen Smartphones sind ein Rätsel und dass das World Trade Center nicht mehr steht, ein Schock. In Dornröschen hatte es leichter begleitet der Leser Hermine daher auf ihren witzigen und chaotischen Schritten in ihrem Leben nach dem Koma. Die Idee hat mich sehr angesprochen und wurde meiner Meinung nach auch witzig umgesetzt. Man merkt einmal mehr, wie absurd unsere heutige Internetobsession eigentlich ist, und wie aufgeschmissen man ohne Smartphone dasteht. Amüsant war es auch zu lesen, wie Hermine auf Game of Thrones, Youtube und Pokemon Go reagiert, denn alle relevanten Trends und Themen wurden in diesem Roman aufgegriffen, was ich sehr gut fand. Ebenfalls lachen musste ich bei Hermines ersten Erfahrungen mit Tinder, die bei der Suche nach einem Mann im heutigen Zeitalter natürlich nicht fehlen dürfen. Der Roman hält außerdem einige unerwartete Wendungen bereit, die mich positiv überrascht haben!   Meine trotzdem eher durchschnittliche Bewertung liegt an Hermine selbst. Natürlich ist sie ein wenig verloren und total überfordert mit dem technischen Schnick-Schnack, ihrem Gefühlschaos und der Suche nach sich selbst. Trotzdem verhält sie sich sehr naiv und hat mich nach wenigen Kapiteln schon genervt. Sie blockt zunächst alles ab, was mit der Gegenwart zu tun hat. Gleichzeitig möchte sie sich aber voll ins Leben stürzen, verweigert die Hilfe ihrer Eltern, zieht in eine WG zu wildfremden Menschen und bringt das Leben ihres Ex-Freundes Jan gehörig durcheinander. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wie Hermine zunächst jegliche Aufklärung und Hilfe von sich stößt. Sie verhält sich so kindisch, dass ihre neue Freundin Lucy (übrigens selbst noch keine 20) ihr eines Tages eine kräftige Standpauke hält. Dafür hab ich sie sofort in mein Herz geschlossen und Lucy ist auch mein Lieblingscharakter im ganzen Roman gewesen. Hermine selbst legt im gesamten Roman nur eine minimale Entwicklung hin, die mir ganz und gar nicht ausgereicht hat. Mir ist klar, dass sie anfangs im Kopf noch 17 Jahre alt ist, aber dieser Eindruck wurde leider bis zur letzten Seite nicht so zurecht gerückt, wie ich es mir erhofft hatte.  Außerdem fand ich das Liebesdreieck zwischen Hermine, Jan und Jans Frau unfassbar anstrengend. Dass ein Kind im Kindergartenalter involviert ist, machte die Sache für mich zusätzlich schwierig. An Hermines Stelle hätte ich mich geschämt, mich derart in eine Ehe einzumischen, egal wie gut oder schlecht sie läuft. Die Intrigen beider Frauen haben gegen Ende dafür gesorgt, dass ich beide Charakter gar nicht mehr mochte. Am liebsten hätte ich mir die kleine Mila geschnappt und wäre durchgebrannt. Sich wieder an Jan heranzumachen reicht Hermine übrigens nicht. Auf zahlreichen Online-Plattformen lernt sie Männer kennen, denn es gibt natürlich nichts wichtigeres für sie, als auf den letzten Metern ihrer Fruchtbarkeit noch ein Kind zu zeugen. Über ihre berufliche und finanzielle Zukunft macht sie sich exakt null Gedanken, auch nicht über mögliche Komplikationen, mit denen eine Schwangerschaft in dem Alter verbunden ist (und mit den Risiken, die vor allem für ihr Kind dabei bestehen). Nicht nur diese Naivität hat mich gestört, sondern auch dass sich sehr viele Seiten nur der Tatsache widmeten, wen Hermine nun vögelt und wie viel Sex sie nachzuholen hat. Auch wenn in diesem Roman eine Liebesgeschichte eingebaut war, hat mich die Romantik gar nicht gepackt und es ist wirklich gar kein Funke übergeflogen. Fazit Insgesamt kann ich nur 2 Sterne vergeben. Die Grundidee finde ich super und besonders das erste Drittel war wirklich witzig und kurzweilig umgesetzt. Je länger man Hermine aber begleitet, desto mehr geht ihr kindliches Verhalten auf die Nerven. Mir war alles viel zu dramatisch und anstrengend und ich hätte mir gewünscht, dass Hermine ihren Platz und Frieden im Jahr 2016 findet, ohne dabei eine Spur der Verwüstung anderer Leben hinter sich herzuziehen. 

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    • 3
  • Literarische Seifenoper mit einer Prise Dramatik

    Dornröschen hatte es leichter
    Carigos

    Carigos

    14. December 2016 um 13:52

    Über eine Lovelybooks-Verlosung bin ich an diesen Roman gekommen, von dem ich zunächst dachte, er sei von einer Frau - nämlich Vanessa Mansini - geschrieben worden. In der Zwischenzeit habe ich erfahren, dass Vanessa ein Pseudonym für den Autor Michael Meisheit ist, der dieses Buch als Selfpublisher und im Rahmen eines besonderen Projektes an die Frau gebracht hat. Dem Buch selbst sieht man es kaum an, dass ein kleiner Verleger dahintersteckt. Die äußere Qualität des Buches stimmt, sowohl vom Material her, als auch vom professionell anmaßenden Cover. INHALT: Hermine genießt im Jahr 1996 das unbeschwerte Leben einer 17-jährigen, als sie nach einem schweren Unfall in ein Koma fällt – das 20 Jahre andauern soll. Wie durch ein Wunder wacht sie im Jahr 2016 wieder auf, ohne erkennbare Langzeitschäden. Ihre Eltern, die von der Tochter zunächst nicht erkannt werden, sind fassungslos. Doch so wunderbar ihr Erwachen ist: für Hermine bricht erst mal eine Welt zusammen als ihr klar wird, in welchem Maße sich die Welt weitergedreht hat. Dies gilt insbesondere für das Leben ihrer großen Liebe Jan. Doch sie packt auch ihr eigenes Leben an und begibt sich zu aller erst auf Männersuche – denn die Uhr tickt… MEINUNG: Eigentlich möchte ich mich nicht so lange an dieser Rezension aufhalten. Es handelt sich nicht um ein literarisches Meisterwerk, das viele Schätze birgt, nach denen man tauchen müsste. Das Buch lässt sich lesen, wie sich eine Seifenoper anschauen lässt. Entweder möchte man das – oder eben nicht. Im Grunde ist der Plot recht simpel und stellenweise wahlweise zu schön oder zu grauenvoll, um wahr zu sein. Es hat einen Moment gedauert, bis mich Hermines Schicksal fesseln konnte, aber dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Zwar wirkten manche Szenen brutal heraufbeschworen (mir fällt jetzt spontan die Szene zwischen Steff und Hermine in der Apotheke ein), aber die Neugierde auf den Ausgang der Geschichte war dann doch stärker. Da auch der Schluss nicht vorhersehbar ist und der Plot mehrere Wendungen hätte nehmen können, war ich „besänftigt“. Die Konstellation zwischen den Protagonisten ist interessant und voller Konfliktpotential. Es prallen viele verschiedene Charaktere aufeinander, denen man durchaus im Jahr 2016 begegnen könnte. Besonders Bene (als der typische Großstadt-Hipster) hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Man kann Hermines Wechselbad der Gefühle gut nachvollziehen und durchlebt auch als Leser die zwischenmenschlichen Auf und Abs. Stellenweise war mir der Sinneswandel aber ZU abrupt (ACHTUNG, SPOILER: z.B. der Übergang zwischen dem Aufenthalt in Frankreich bzw. dem Entschluss von Bene, eine Familie zu gründen und Jans Bedenken - die in Hermine sofort Zweifel sähen, obwohl sie sich doch eigentlich so sicher war – glaubt man als Leser jedenfalls. Natürlich zeigt sich SOFORT, dass Jan Recht hatte…das war mir dann doch zu viel des Guten.) Alles in einem hat es der Autor natürlich darauf angelegt, seine wohl überwiegend weibliche Leserschaft zufrieden zu stellen. Auch wenn man stellenweise merkt, dass ein Mann am Werk war, ist ihm im Großen und Ganzen der Sprung in die weibliche Gefühls- und Gedankenwelt doch ganz gut gelungen. Das Buch enthält alles, was „Frau“ möchte: Humor, Gefühl und ein Happy End – was erwartet man von leichter Unterhaltung mehr? FAZIT: Wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man es sich bei diesem Buch um eine, ich nenne es mal „literarische Seifenoper mit einer Prise Dramatik“ handelt und sich dafür entschieden hat, sich darauf einzulassen, wird man mit kurzweiliger Unterhaltung belohnt. Ich selbst habe mich jedenfalls amüsiert.

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  • Ein Buch einfach zum Mitfühlen!

    Dornröschen hatte es leichter
    Almeri

    Almeri

    11. December 2016 um 23:43

    Ich durfte dieses wundervolle Buch zu der Blogtour testlesen. Ich wurde so schön mit kleinen einfachen Sätzen und Dialogen in die Handlung eingeführt. Es ist eine wirklich herzzerreissende Geschichte von Anfang bis zum Ende. Der Autor hat mit so viel Gefühl einen sehr schönen und aufregenden an Spannung geladenen Liebesroman erschaffen. Und das als Mann! Ich bin beeindruckt, auch von der Idee der Geschichte. Der Schreibstil sehr leicht und flüssig zu lesen. Man kann nach eingelegten Pausen, sofort wieder in der Handlung fortführen wo man geendet hatte. Ich hatte alle Emotionen durchlebt, Lachen, Weinen, Wut, Zorn, Trauer und Verzweiflung usw. Für mich ist es das Highlight Buch im Dezember. Der absolute Wahnsinn. Ich werde mir demnächst einen weiteren Roman aus der Feder diesen Autors vornehmen. Absolute Kaufempfehlung!

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  • Unfreiwillige Zeitreise

    Dornröschen hatte es leichter
    Walli_Gabs

    Walli_Gabs

    11. December 2016 um 08:43

    Ich habe „Dornröschen hatte es leichter“ in einem Rutsch ausgelesen. Es war genau die richtige Lektüre für einen nicht ganz kurzen Flug: witzig, gefühlvoll und mit unerwarteten Wendungen. Die Hauptfigur Hermine wacht 2016 aus dem Koma auf – nach 20 Jahren! Und hat sich in der Zwischenzeit erst einmal nur äußerlich von einer 17-Jährigen in eine 37-Jährige verwandelt … ihre Ankunft im Heute gestaltet sich erstmal schmerzhaft: Zu viel hat sich verändert – in der Welt wie in ihrem Privatleben. Aber Hermine ist eine Kämpferin und sie als Leser dabei zu begleiten, wie sie sich ihr Leben zurückerobert, macht wirklich Spaß. Dornröschen hatte es sicher leichter, aber am Ende kann auch Hermine ganz zufrieden sein. Schöne Unterhaltung!  

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  • Buchverlosung zu "Dornröschen hatte es leichter" von Vanessa Mansini

    Dornröschen hatte es leichter
    Meisheit

    Meisheit

    NOMINIERT FÜR DEN LESERPREIS! Stell Dir vor, Du wachst auf und die Welt hat sich zwanzig Jahre weitergedreht!Eben noch stand Hermine kurz vor dem Abi, war unsterblich verliebt und träumte von Reisen, Beruf und Familie. Jetzt ist sie siebenunddreißig, Single und arbeitslos. Ihre biologische Uhr tickt gewaltig. Doch Hermine hat im Koma das komplette Internet verschlafen, weswegen die Online-Suche nach Mr. Right sich schwierig gestaltet. Ein gefühlter Teenager in einer fremden, erwachsenen Welt voller Smartphones, Hipster und mit der komischen Umweltministerin als Kanzlerin. Wenn nur nicht ständig alle fragen würden, wo denn ihr Harry Potter sei – denn sie hat keinen Schimmer, wer das sein soll …Ich verlose fünf Taschenbücher (gerne mit persönlicher Widmung) von meinem neuen Roman "Dornröschen hatte es leichter". Wer in den Lostopf hüpfen möchte, möge bitte folgende Frage beantworten: Was spricht Euch an dem Roman an, so dass Ihr ihn gerne lesen möchtet? Die Verlosung geht bis zum 25.11. und ich freue mich über jeden, der dabei ist! 

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    • 169
  • In jeder Hinsicht perfekt

    Dornröschen hatte es leichter
    MyFiyana

    MyFiyana

    05. December 2016 um 13:25

    Dornröschen hatte es wirklich leichter, denn auf Hermine warten weder ihr Traumprinz noch Harry Potter, als sie nach zwanzig Jahren aus dem Koma erwacht. Stattdessen sind es ihre Eltern, die auf sie warten und die bittere Erkenntnis, dass sich die Welt weiter gedreht hat. Kaum etwas ist noch so, wie Hermine es gekannt hat. Und was ist eigentlich aus Jan geworden, mit dem sie glücklich werden wollte und Kinder bekommen? Für Hermine sind seitdem höchstens Tage vergangen, für ihn zwanzig Jahre.Ich habe das Buch in Rekordzeit durchgelesen. Das habe ich schon lange nicht mehr geschafft. Aber es hat mich dermaßen in seinen Bann gezogen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.Ich habe in letzter Zeit kaum ein Buch gelesen, was mir so umfassend gefallen hat. Sowohl vom Schreibstil (klingt jetzt so abgedroschen, aber es war einfach genau richtig. Sehr gradlinig, aber kein bisschen sachlich) als auch von der Idee dahinter, von der Umsetzung dieser Idee, dem Verlauf der Story und dem Happy End. Halb hatte ich die ganze Zeit befürchtet, dass da noch was kommt, was mir nicht so gefällt, aber es kam nichts. Bis zum Ende wusste man nicht, wie es ausgeht, auch etwas, was bei Liebesromanen schwer ist (da weiß ich, wovon ich rede). Deshalb möchte ich mich hiermit voller Ehrfurcht verbeugen und meinen Hut ziehen. Ein wahrhaftes Meisterwerk, welches die volle Punktzahl verdient hat.

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  • 20 Jahre sind eine lange Zeit

    Dornröschen hatte es leichter
    Assi

    Assi

    26. October 2016 um 18:53

    Diese Geschichte befasst sich mit einem sehr interessanten Thema, dass mich zum Nachdenken angeregt hat. Wie würde es uns gehen, wenn wir vor 20 Jahren, mit 17 Jahren ins Koma gefallen wären und jetzt erst wieder aufgewacht wären. Es ist ja nicht nur die verlorene Teenagerzeit, sonder auch die ganze technische Entwicklung, die in den letzten Jahren wirklich rasant war. Aber auch die Freunde haben sich ja alle weiterentwickelt.Vanessa Mansini schafft es perfekt alle diese Gesichtspunkte mit in dieser Story aufzunehmen. Ihr Schreibstil ist wie immer wunderbar flüssig und schön zu lesen. Man durchlebt mit der Hauptprotagonistin Hermine viele unterschiedliche Situationen und Gefühle und das alles im Eiltempo.Fazit:Lasst euch von Vanessa Mansini auf eine Reise durch die letzen 20 Jahre mitnehmen. Dieses Buch von Vanessa Mansini habe ich diesmal ganz anders kennen gelernt. Michael Meisheit hat Interessierte an der Entstehung des Buches teilhaben lassen. Ich war also von Beginn an dabei und durfte meinen Senf abgeben und miterleben, wie ein Autor auch mit unerwarteten Problemen, wie einem Laptop, der den Geist aufgibt und einem türkischen Windows PC samt türkischer Tastatur fertig wird nicht aufgibt.

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  • Ein wundervoller Roman, der eine schöne Lesezeit garantiert!

    Dornröschen hatte es leichter
    lissy94

    lissy94

    25. October 2016 um 20:21

    Meine MeinungInhalt:Der neue Roman von Vanessa Mansini beschäftigt sich mit einem sehr interessanten Thema. Die Protagonistin Hermine wacht nach 20 Jahren aus dem Koma auf und kann es nicht fassen, dass sie nicht mehr siebzehn Jahre jung ist. Alles ist neu für sie, nichts ist mehr, wie es mal war. Eine sehr schwierige Situation für Hermine, mit der sie nicht so leicht umgehen kann.Nicht nur die Technik hat sich verändert. Hermines damaliger Freund hat ihre beste Freundin geheiratet, wie kann dies nur sein? Hermine versteht die Welt nicht mehr und möchte sich deshalb erst mal von allen, die ihr helfen wollen entfernen, sie möchte Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ob Hermines Träume aus der Jugendzeit in Erfüllung gehen? Lest selbst dann werdet ihr dies wissen...SchreibstilDer Schreibstil von Vanessa Mansini ist leicht und humorvoll, man verschlingt die Bücher, da man diese nicht mehr aus der Hand legen kann.Die Geschichte ist in der Ich - Form geschrieben und wird aus Hermines Sicht erzählt,ProtagonistenHermine ist eine sympathische etwas naive Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Ich wollte Ihr oft helfen und habe voll und ganz mitgefiebert, mitgelacht, gehofft und gelitten.Hermines ehemalige beste Freundin Stefanie, ist ein echtes Miststück, welche es Hermine nicht gerade einfach macht.Jan ist ebenfalls ein sympathischer Protagonist, ihm konnte man nicht so einfach hinter die Fassade blicken. So war ich teilweise überrascht, wie er handelt.FazitDa ich die Bücher von Vanessa Mansani sehr gerne lese, musste ich auch dieses lesen. Die Geschichte rund um Hermine ist tiefgründig und lädt zum Nachdenken ein.Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Romane mit Herz liest. Ich gebe dem Buch die Fünf von fünf Sternen und bin schon sehr gespannt was als nächstes kommt!Ich möchte mich noch herzlichen bei Michael Meisheit bedanken, da ich das Buch vorab lesen durfte! Danke :)Larissa

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