Unsterblich - Das Geheimnis der Sandkristalle

von Vanessa Mansini 
4,2 Sterne bei5 Bewertungen
Unsterblich - Das Geheimnis der Sandkristalle
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TheUjulalas avatar

Interessante Idee und durchaus spannend aber zu wenig Dramaturgie. Leider fehlt mir die Tiefe bei den Protagonisten.

Katharina_Ros avatar

Gelungenes Debüt im Urban-Fantasie

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Inhaltsangabe zu "Unsterblich - Das Geheimnis der Sandkristalle"

„Wenn du das nächste Mal einschläfst, stirbst du.“ Wird die Londoner Studentin Ava lange genug wachbleiben können, um das Rätsel hinter ihrem bevorstehenden Tod zu lösen? Kann der mysteriöse Sanitäter Kilian ihr dabei helfen? Sie gar retten? Schließlich behauptet er, schon seit mehr als zweihundert Jahren zu leben und das Geheimnis der Sandkristalle besser zu kennen, als ihm lieb ist ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947778003
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:310 Seiten
Verlag:Meisheit, Michael
Erscheinungsdatum:13.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    TheUjulalas avatar
    TheUjulalavor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante Idee und durchaus spannend aber zu wenig Dramaturgie. Leider fehlt mir die Tiefe bei den Protagonisten.
    Interessante Idee und durchaus spannend aber zu wenig Dramaturgie

    Durch eine Empfehlung einer Autorin auf Facebook landete dieses Buch von Vanessa Mansini (alias Michael Meisheit) kurzerhand auf meiner Urlaubsleseliste, und es hat sich gelohnt. Bisher kannte ich noch keinen Titel von diesem Autor, aber auf der Recherche musst eich mit Erstaunen feststellen, dass Michael Meisheit 20 Jahre für die Fernsehserie „Lindenstraße“ Drehbücher geschrieben hat und dieser Titel nicht seine erste Veröffentlichung war. Das hat mich natürlich um so neugieriger gemacht.

    Coverbild

    Die illustrative Darstellung einer Sanduhr dominiert das in eintönig dunkle Cover. Die grafisch verspielte serifenbetonte Font des Titel harmonisiert gut in das Arrangement der Komponenten. Der Lila Farbton nimmt Bezug auf einen Element im Buch und lässt auf schon das Genre Fantasy erkennen. Im Grunde ist es schlicht aber eindrücklich und hat Wiedererkennungswert. Die grafische Arbeit und der Schriftsatz sind professionell umgesetzt.

    Handlung

    Ava und ihre Freundinnen verbringen einen ausgelassenen Abend in einer Bar. Doch am nächsten Tag sind sie Tod, nur die junge Studentin nicht. Ob das mit dem merkwürdigen Typen zusammen hing, der sie berührt hatte und in ihr ein komisches Gefühl ausgelöst hat? Und dann warnt sie auch noch der sympathische Sanitäter davor einzuschlafen, denn dann wird auch Ava sterben. Aber Ava darf nicht einschlafen und sucht verzweifelt mit Kilian einen Weg, sich von dem Fluch zu befreien. Und plötzlich beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und die bleiernde Müdigkeit.

    Buchlayout / eBook

    43 Kapitel teilen die knappen 300 Seiten in angenehme Längen ein. Jedes Kapitel ziert eine Stunden. und Minutenzahl, die von Kapitel nach Kapitel sich erhöht. Ich habe erst später verstanden, dass es sich dabei um die Zeit handelt, die Ava wach ist. Dazwischen gibt es Kapitel, die im 19. Jahrhundert handeln. Ansonsten ist die Gestaltung schlicht aber klassisch.

    Idee / Plot

    Die Zeit rennt Ava davon, und das menschliche Bedürfnis auf erholsamen Schlaf wird sie Töten. Die Ursache für diesen Umstand, liegen in der Vergangenheit. Ivor findet mit seinem Vater 1815 in einer Höhle einen seltsamen Sandkristall, von dem aus eine merkwürdige Kraft ausgeht. Vater und Sohn verbindet eine traurige Vergangenheit. Ivor hat seine ganze Familie verloren und Liam ist als letzter Sohn übrig geblieben. Ivor kämpft um das Überleben seines Sohnes, der als Sandman mit einer Staublunge nahe am Tod lebt. Diese übermäßige Vaterliebe wird zur Obsession. Die Verknüpfung der Vergangenheit mit dem krankhaften Verhältnis von Liam und Ivor und Avas der Wettlauf gegen den Schlaf machen dieses Buch außerordentlich interessant.

    Emotionen / Protagonisten

    Mit Ava bin ich nicht ganz so zurecht gekommen. Sie ist im Grunde sympathisch und tough und sieht sich jede Minute ihrem Tod gegenüber. Das ist kein schöner Gedanke. Aber sie trifft doch immer wieder Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann und ich doch auch manchmal heftig den Kopf schütteln musste.

    Die Gefühle zwischen Ava und Kilian bleibt mir dabei leider auch zu flach und plump, auch ein wenig zu kitschig. Die Entwicklung der Beziehung kann ich deswegen auch nicht so richtig nachvollziehen. Interessanter ist dabei diese manische Vater-Sohn Beziehung.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Anfänglich ist die Handlung nicht ganz klar, da der Zusammenhang zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart erst im Laufe des Buches verständlich wird. Der Spannungsbogen wird gleich früh angehoben - ist schon fast dystopisch - und stetig aufgebaut; erfährt auch ein paar Höhepunkte aber bleibt trotzdem unspektakulär. Das Ende ist überraschend aber ohne fulminanten Showdown, den ich mir hier gewünscht hätte. Dabei ist es durchaus spannend und eine schöne Geschichte.

    Szenerie / Setting

    Wir sind zum Einen im heutigen London und zum Anderen in den Schottischen Highlands des 19. Jahrhundert. Die mystische Umgebung Schottlands passt perfekt zu der fantastischen Idee mit dem rätselhaften Sandkristall und die Entwicklung der Unsterblichen. Passend dazu auch die Anspielungen im Buch zum Film „Highlander (Es kann nur einen geben)“.

    Sprache / Schreibstil

    Sprachlich wirken die kurzen Sätze am Anfang etwas hakelig und die Satzkonstellationen komisch. Der Autor scheut sich auch nicht davor nicht so geläufige Begriffe zu verwenden, die aber trotzdem sehr gut passen. Im Verlauf wird die Sprache dann ausgefeilter und reifer. Ungewöhnlich ist auch in diesem Genre die Wahl der Multiperspektive zwischen Ava und Ivor. Trotzdem fällt er in wenigen Szenen auch in den auktorialen Erzähler.

     

    FAZIT

    Insgesamt ist es eine interessante Idee in mal einer anderen Umsetzung als man aus dem Genre gewohnt ist. Leider fehlt mir die Tiefe bei den Protagonisten, trotzdem fand ich es durchaus spannend und mitreißend.

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    Katharina_Ros avatar
    Katharina_Rovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungenes Debüt im Urban-Fantasie
    Toll geschrieben und mal was anderes

    Meine Meinung:

    Das Cover ist sehr schön mit diesen Lilatönen und mit der Sanduhr auch sehr passend zur Geschichte und doch verrät es nichts, sondern macht nur neugierig.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, er hat mich richitg in die Geschichte gezogen. Das Buch spielt zum einen in der heutigen Zeit also im 21sten Jahrhundert und im 19ten Jahrhundert. Die Zeitsprünge in der Geschichte sind sehr gut abgrenzbar und die Übergänge sind schön herrausgearbeitet.

    Die Handlung im 19ten Jahrhundert geht um einen Sandmann Ivor und seinen Sohn Liam. Es wird der schwere Alltag von ihnen dargestellt bis die Beiden zusammen mit einigen anderen Sandmänner auf ein Geheimnis stoßen, das deren Leben komplett ändern kann. Diese Geschichte ist immer in einer Art rückblick dargestellt worden und erklärt so die Vorgeschichte von den Geschehnissen des 21sten Jahrhundert.

    Ava ist eine junge Studentin, die ein Stipenduim an der London Fim School hat. Auf Grund ihres ehrer kindlichen Auftrettens wird sie von Anderen gerne unterschätzt. Für Ava ist ihr Studium sehr wichtig, darum stellt sie Party und Liebschaften erstmal hinten an. Für ihre Freundin und Mitbewohnerin Amy macht sie für deren Geburtstag eine Ausnahme. Sie konnte ja nicht ahnen, dass dieser Abend ihr Leben verändert.

    Als nach der Feier ihrer Freundin diese am nächsten Morgen nicht mehr erwacht und auch einige anderen aus diesem Club in der selben Nacht starben. Möchte Ava sich nicht damit abgeben, das sie evtl. auch sterben wird, sobald sie einschläft. Im Krankenhaus trifft sie den jungen gutaussehenden Sanitäter Kilian kennen, er scheint mehr zuwissen als er zugeben will. Kurzentschlossen verfolgt sie ihn und eine spannende Reise über Leben und Tod beginnt.

     Fazit:

    Ein tolles Buch, das mich sehr zum positivem überrascht hat. Das Debüt im Urban-Fantasy-Bereicht ist Vanessa hiermit mehr als geglückt und ich freue mich noch mehr von ihr zu lesen.

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    Assis avatar
    Assivor 3 Monaten
    Geniale Mischung aus Fantasy, Spannung, Liebe und Drama

    Das Cover dieses Romans finde ich mega gelungen. Sowohl die Farben als auch die Sanduhr und die Symbole passen perfekt zu dieser Fantasy-Geschichte.
    Ja, Vanessa Mansini hat mit dieser Story ihr Fantasy-Debüt und es ist ihr mehr als nur gelungen. Sie hat mich mit ihrer Handlung begeistert und durch die Spannung, die sich durch den ganzen Roman zieht gefesselt.
    Die Protagonisten sind wieder mega ausgearbeitet und jeder für sich etwas besonderes. Ava hat mich von Anfang an fasziniert. Sie ist ein Kämpfertyp, was man durch die ganze Geschichte hindurch immer wieder merkt. Was mir besonders gefällt, ist, dass sie von allen unterschätzt wird und sie dadurch überrascht.
    Kilian finde ich einfach toll, wobei ich mir über seine Beweggründe nicht immer wirklich im klaren bin. Dadurch wird er natürlich noch interessanter. Sein Schicksal ist schon sehr bewegend.
    Ivor ist krass. Für mich schon fast eine gespaltene Persönlichkeit. Aber vor allem am Schluss habe ich meinen Frieden mit ihm geschlossen.
    Am Anfang war ich von den "historischen" Kapiteln etwas überrascht, weil ich nicht sofort verstanden habe, warum diese Kapitel da sind und welchen Zweck sie haben, aber dann fand ich sie sehr toll und informativ. Ich finde sie für die Geschichte unheimlich wichtig und sie passen perfekt.

    Fazit:
    Vanessa Mansini hat sich hier selber übertroffen. Sie hat eine geniale Mischung aus Fantasy, Spannung und Liebe, aber auch Drama geschrieben. Für mich ein Highlight dieses Jahr.

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    Arachn0phobiAs avatar
    Arachn0phobiAvor einem Monat
    MaraJades avatar
    MaraJadevor 3 Monaten

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