Vanessa Walder Das wilde Määäh

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Inhaltsangabe zu „Das wilde Määäh“ von Vanessa Walder

Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar.
Er hat spitze Eckzähne … auf dem Kopf.
Er jagt gerne … saftige Blätter.
Er heult den Mond an … und es klingt wie Määäh.
Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz.
Aber wie ist er im Wald gelandet?
Und wo kommt er wirklich her?
Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche …

Ein Buch über Freundschaft und Anderssein, sehr klug, sehr witzig, sehr rührend. Sehr, sehr (vor-) lesenswert!

— TanyBee

Der kleine Wolf im Schafspelz ist uns ans Herz gewachsen. Ein spannendes, lustiges Buch für Kinder und größere (Vor-)Leser.

— black_horse

Unglaublich süß!!

— -Bitterblue-

Das wilde Määäh hat sich deutlich in mein Herz gemäht ;)

— Seelensplitter

einfach wunderschön für Groß und Klein

— Jashrin

Auf der Suche nach der eigenen Identität - sehr schön geschrieben, voller Liebe und Freundschaft ! Eine echter Leseschatz!

— Mrs_Nanny_Ogg

eine absolute Top-Empfehlung für Erstleser oder auch zum gemeinsamen Lesen

— his_and_her_books

Nettes Vorlesebuch, allerdings teilweise etwas langatmig. Die Sprüche / Witze sind cool ;-) Schwierig einem Alter zuzuordnen...

— Jungenmama

Berührt, ohne je oberflächlich oder anbiedernd zu werden. Hat so manche Träne und manches laute Lachen hervorgerufen. Herausragend!

— bookfool

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— mermeoth

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  • Auf der Suche nach dem Ich

    Das wilde Määäh

    buecherwurm1310

    13. November 2017 um 13:21

    Ham ist ein Wolf, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in einem Rudel im Wald lebt. Aber es kommt ihm oft gar nicht so vor, als wäre er ein Wolf, denn er ist anders als seine Geschwister. Er mag nicht jagen, frisst lieber saftige Blätter und ist auch nicht so schnell wie die andern. Wenn er den Mond anheult, hört sich das sonderbar an – wie ein „Määäh“. Irgendwann wird im klar, dass er wissen will, warum das so ist und er macht sich auf die Suche. Ham ist natürlich kein Wolf. Er ist ein schwarzes Lamm, welches im Wald ausgesetzt wurde. Die Wölfe nehmen es auf. Nur leider kann man das, was einem die Natur mitgegeben hat, nicht ablegen. So ist Ham zwar ein Mitglied der Wolfsfamilie, aber er ist doch ein wenig anders. Auf der Suche nach seiner wahren Identität begegnet er eine ganzen Reihe von Tieren, die höchst unterschiedlich leben. Es geht sehr spannend zu. Dieses Buch ist einfach toll. Es macht so viel Spaß, denn es ist witzig und unterhaltsam, aber es ist auch spannend. In der Geschichte werden unterschiedliche Themen aufgegriffen: Anderssein, Vorurteile, Toleranz, sich selbst finden und akzeptieren, Freundschaft und Unterstützung. Es ist also ein Buch, das pädagogisch wertvoll ist und trotzdem nie den erhobenen Zeigefinger hervorholt. Ein wunderbares Kinderbuch, welches ich nur empfehlen kann.  

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  • Witzig und klug. Tolles Kinderbuch!

    Das wilde Määäh

    TanyBee

    17. January 2017 um 17:08

    Ham ist ein Wolf. Er wächst mit seiner Wolfsmutter Rhea und seinen Wolfsgeschwistern im Rudel im Wald auf. Doch manchmal kommt ihm der Verdacht, dass er anders ist, als die anderen Wölfe: Er rennt nicht so schnell, geht nicht gerne auf die Jagd und frisst lieber „den Boden“ wie seine Schwester Feder sagt. Eines Tages wird im klar: er muss herausfinden, was er ist! Und so begibt er sich auf Spurensuche jenseits des Waldes. Die einzelnen Figuren in diesem Buch sind so wunderbar. Da gibt es Feder, Hams Schwester, die in zwar öfter aufzieht, aber doch zu ihm hält wenn es darauf ankommt. Flöckchen, ein Rehbock, der ja eigentlich „Beute“ ist für Ham, den „Wolf“, aber doch sein bester Freund ist. Unterwegs treffen sie Madame Nobia, eine arrogante, aber kluge Katze. Und Quentin, einen freiheitsliebenden Bullen, der sich nicht länger von Zäunen einsperren lassen will. Vanessa Walder hat es geschafft jedem der Tiere eine ganz eigene Stimme und Sprache zu verleihen, was mir beim Vorlesen immer besonders gut gefällt. Dieses Buch hat mich sehr begeistert! Einerseits ist es total witzig und ich habe viel gelacht mit meinen Kindern. An einigen Stellen ist es sehr spannend. Und es ist auch so klug und rührend. Es geht um Anderssein und um Freundschaft. Und um Liebe. In dieser Geschichte stecken so viele tolle Botschaften, ohne dass es einen erhobenen Zeigefinger braucht. Die Illustrationen sind sehr passend und niedlich. Sie sind schwarz-weiß, wie meist bei Büchern für diese Altersgruppe. Für meinen persönlichen Geschmack könnten sie etwas größer und/oder zahlreicher sein, denn ich liebe schöne Illustrationen, aber meine Kinder haben eigentlich nichts vermisst. Das ist also nicht direkt ein Kritikpunkt. Fazit: Ein wunderbares Buch, nicht nur für ältere Kinder zum Selbstlesen, sondern auch zum Vorlesen. Mein Sohn ist 5 und liebt die Geschichte. „Das wilde Mäh“ ist spannend, bringt den Leser zum Lachen und wärmt das Herz. So schön! Ich habe direkt Band zwei besorgt.

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  • Buchverlosung zu "Das wilde Määäh" von Vanessa Walder

    Das wilde Määäh

    VanessaWalder

    *** Wääähr will mich? *** Zu adoptieren: kleines, schwarzes Wollknäuel, vermutlich Wolf, macht Määäh, auf jeden Fall ein Underdog. Hört auf den Namen Ham, hört aber nicht immer. Frisst gern den Boden, ungern andere Waldtiere. Liebt seine Wolfsfamilie, seinen besten Freund, den Rehbock - und Abenteuer ... Zum Welttag des Buches stellt der Loeweverlag 5 Exemplare von "Das wilde Määäh" zur Verfügung. Bewerben können sich Leser aller Altersgruppen. Einzige Bitte: Über eine Rezension freuen sich alle Beteiligten.  *** Damit niemand die Katze im Sack adoptieren muss, gibt's hier einen Blick auf Ham: http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/das_wilde_maeaeaeh-7041/ (Warnung: Buch enthält Katze!) *** Zukünftige Adoptiveltern geben bitte an, wohin ihr Exemplar des "Wilden Määäh" reisen würde (Land und Bundesland genügt) und warum es ihm dort gefallen würde.  *** Viel Glück beim Adoptionsprozess und einen schönen Welttag des Buches! Und wer doch lieber lesen lässt, findet hier zur Verlosung der Hörbuch-Ausgabe: http://www.lovelybooks.de/autor/Vanessa-Walder/Das-wilde-M%C3%A4h-1104503457-w/buchverlosung/1153235096/1153246250/ Herzlichst, Vanessa Walder

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    • 199

    esposa1969

    02. May 2016 um 13:56
    Seelensplitter schreibt Es ist halb so wild! Verändert aber komplett mein leben. Habe keine Gallenblase mehr! Diese wurde mir leider in der not op entnommen.

    Habe ich seit Jahren auch nicht mehr, habe aber nie einen Unterschied gemerkt ob mit oder ohne, wie soll man das merken?? Außer dass ich danach keine Kolliken mehr hatte ;-)

  • Ein kleiner Wuschelwolf auf der Suche nach seiner Identität

    Das wilde Määäh

    mermeoth

    Ham ist ein waschechter Wolfsjunge.... im Schafspelz. Sein schwarzes Fell ist ziemlich wuschelig, die Eckzähne wachsen aus seinem Oberkopf und das Jagen liegt ihm nicht besonders, außer vielleicht, es handelt sich beim Objekt der Begierde um saftiges grünes Gras. Dennoch lebt er glücklich mitten im Wald mit seiner Wolfsmama Rhea und ihren drei anderen Welpen, bis... ja, bis der vorlaute Kuckuck sich eines Tages verplappert und lauthals verkündet, das Ham gar kein Wolf ist! Nun wird zwar klar, warum nicht mal Hasenbabys vor ihm Angst haben, aber was um Himmels Willen ist er dann für ein Tier? Und wie sieht seine echte Familie aus? Tief in seinem jungen Herzen weiß Ham sofort, was zu tun ist: er muss seine Mama suchen! Wild entschlossen macht er sich auf den Weg, um das Geheimnis seiner Identität aufzuklären und seine Familie zu finden. Es wird eine erlebnisreiche und auch gefährliche Reise zu seinen Wurzeln, die er glücklicherweise nicht alleine durchstehen muss. Schon bald vereint er ein kunterbunt zusammengewürfeltes Team an seiner Seite und lernt, wie wertvoll Freundschaft ist und dass die Definition einer Familie nicht zwangsläufig auch das Wort Blutsverwandtschaft beinhalten muss. Ich habe in den letzten neun Jahren mit meinen beiden Söhnen unzählige Kinderbücher gelesen, aber keines hat mich so berührt wie dieses. Der Humor und die vielen einzigartigen Charaktere machen die Geschichte um Ham und seine Freunde schon lesenswert, aber dann gibt es da auch noch einige Momente, wo ich als Mutter mit den Tränen kämpfen musste vor lauter Rührung und die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Diesen kurzwolligen - äh - natürlich kurzweiligen Roman empfehle ich unbedingt, und zwar nicht nur Kindern, er ist auch ein (Vor-)Leseerlebnis für Erwachsene die sich gerne von wunderbaren und ideenreichen Geschichten verzaubern lassen.

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    • 2
  • Schaf im Wolfspelz?

    Das wilde Määäh

    Mrs_Nanny_Ogg

    20. April 2016 um 08:31

    Vanessa Wader hat mit diesem Buch eine wunderbare Trilogie begonnen, die VorleserInnen und kleine LeserInnen gleichermaßen begeistert. Es steckt voller sprachlicher Finessen und witziger Details, die den Spaß am Lesen erhöhen.Ein seltsames kleines Tier wird eines Morgens im Wald gefunden . Die Waldversammlung ist sich nicht sicher, um was es sich handelt. Kann man es vielleicht fressen? Sollte man es vielleicht fressen, bevor es einen selbst verschlingt? Nichts da, bestimmt Wölfin Rhea und nimmt den kleinen Ham unter ihre pelzigen Fittiche. Gemeinsam mit ihren kleinen Wolfskinder wird Ham großgezogen. Doch er scheint nicht die rechte Lust am Jagen zu haben, Gras schmeckt ihm besser als Fleisch und dann ist auch noch ein Rehbock sein bester Freund. Ham muss los und herausbekommen, wer er wirklich ist.Absolut liebenswert und lesenswert!

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  • Der kleine Wolf im Schafspelz

    Das wilde Määäh

    black_horse

    19. April 2016 um 17:16

    Was ist denn das für ein Tier? Ein wolliges kleines Ding mitten im großen Wald? Die Wölfin Rhea nimmt sich dem ausgesetzten Lämmchen an und zieht es wie einen Wolf groß. Doch irgendwie ist Ham anders als seine Geschwister und so stellt er sich natürlich die Frage: Wo komme ich her? Wer sind meine Eltern?Zusammen mit seinem Freund Flöckchen und seiner Schwester Feder begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche nach sich selbst.Nachdem ich mit meiner Tochter begeistert den 2. Band von der Monster-Mission gelesen hatte, war für mich klar, dass wir wissen müssen, wie alles begann. Ich wusste ja schon, wie einfühlsam, poetisch, fantasievoll und witzig die Autorin ihre Bücher gestaltet. Und wir wurden natürlich nicht enttäuscht. Auch das erste Buch hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Es ist eine tiefgründige Geschichte über die Bedeutung von Familie, Herkunft und Freunde. Niedliche passende Illustrationen begleiten Hams Abenteuer. Es ist Vanessa Walder hervorragend gelungen, den Tieren menschliche Züge einzuhauchen und Moral geschickt einzubauen, dass es nie wie ein erhobener Zeigefinger klingt.Auch der (erwachsene Vor-)Leser wird seine Freude an dem Buch haben, denn es stecken viele liebevolle Details darin, die die Kinder vielleicht noch gar nicht so erkennen, aber die älteren Lesern als Zugabe geboten werden.Dieser erste Band hat uns ebenfalls vollständig überzeugt und erhält 5+ Sterne genau wie der Nachfolgeband. Wir sind schon sehr gespannt auf Teil 3.

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  • Kinderbuch-Challenge von LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich! Hier geht es zur Challenge 2017 https://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2017-1358362693/ Lest ihr gerne Kinderbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Kinderbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Kinderbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den gleich folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1 bis 31.12.21016. Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Kinderbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Hier geht es übrigens zu Kinder- und Jugendliteraturgruppe, mit vielen Tipps, Austausch, Interviews und interessierten Lesern und Autoren. (Das hier ist auch ein Beispiel für den Sammelbeitrag ) Themen für die Kinderbuchchallenge 2016 1.     Bilderbuch von 0 - 5 Jahren, Comics, Comicromane Erscheinungsdatum 2016 2.     Bücher aus dem Bereich Fantasie, Abenteuer, SF, Grusel  Erscheinungsdatum 2016 3.      Bücher aus dem Sachbuchbereich  (Bsp. Insekten, der Körper, der Weltraum), Malbücher Erscheinungsdatum 2016 4.     Allgemeines Kinderbuch, Freundschaft, Tiere usw. Erscheinungsdatum 2016 5.     Hörbuch oder Hörspiele Erscheinungsdatum 2016 6.     Alte Kinderbuchschätze ( alle Bücher, die vor 2016 erschienen sind) Es sollen jeweils 2 Bücher zu jedem der Themen gelesen werden und rezensiert werden, also insgesamt 12 Bücher. >> Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 im Kinderbuchbereich Challenge Beendet ( Übersicht) Floh Black-Horse Connychaos danielamariaursula MarTina3 lauchmotte Smilla507 Barbara62 kellerbandewordpresscom Solveig Lehmas AndFe Lesezirkel Vucha Teilnehmerliste1. JuliB abgemeldet2. Buchgespenst3. DieBertha4. Mabuerle5. buchfeemelanie6. Floh  Challenge beendet7. Lesezirkel Challenge beendet8. smilla507 Challenge beendet9. anke300610 Black-horse  Challenge beendet11. Buchraettin12. Arwen1013. Nele7514. thoresan15. connychaos Challenge beendet16. Solveig challenge beendet17. conneling 18. danielamariaursula Challenge beendet19. Taluzi20. Kuhni7721. lesebiene2722. Getready23. MarTina3 Challenge beendet24. lexi21618925. Engel197426. Donauland27. Gela_HK28. Barbara62 Challenge beendet29. kellerbandewordpresscom challenge beendet30. AndFe1 Challenge beendet31. Lehmas Challenge beendet32. Buechernische33. lauchmotte  Challenge beendet34. Clar35. Tine_198036. AnjaFrieda37. Vucha  Challenge beendet38. Enysbooks   39. 40.Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:)

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    • 1446
  • Der kleine Wolf im Schafspelz

    Das wilde Määäh

    -Bitterblue-

    31. October 2015 um 21:35

    Ich habe mich sofort in Cover und Klapptext verliebt. Viele Kinderbücher sind süß, dieses ist aber zuckersüß. Ham, der Möchtegern-Wolf, ist auf der Suche nach seiner Herkunft und begibt sich mit seinen Freunden auf ein Abenteuer. Ham und die anderen Protagonisten sind mit viel Liebe gestaltet, jedes der Tiere hat seine ganz besondere Art und ist zum knuddeln. Die Geschichte überzeugt mit viel Witz und Freundschaft und viele kleine Zeichnungen machen das Buch noch viel lebendiger. Es eignet sich somit auch toll zum Mit- bzw. Vorlesen. Auch mit über 20 fühle ich mich noch nicht zu alt für dieses Buch und kann es nur jedem empfehlen der Lust auf eine unschuldige Story hat. Euch wird warm ums Herz werden <3 5 Sterne

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  • "Freiheit für alle!"

    Das wilde Määäh

    R_Manthey

    21. August 2015 um 14:12

    Ein kleiner Mensch schleicht durch den dunklen Wald und legt etwas in einer Baumhöhle ab. Argwöhnisch verfolgen die Waldtiere, was da vor sich geht. Sie versammeln sich und rätseln, was für ein seltsames Tier in ihr Revier gelangt ist. Der Fuchs findet, dass es lecker riecht und schlägt vor, es zu kosten. Doch die kluge Wölfin kommt ihm zuvor und teilt allen anderen mit, dass das Neue zu ihr gehören und fortan Ham heißen würde. Aber Ham ist ein merkwürdiger Wolf: Er geht nicht gerne jagen, frisst heimlich Gras und gibt seltsame Geräusche von sich, die man von einem Wolf gar nicht gewöhnt ist. Irgendwie sieht Ham auch nicht so aus wie seine wölfischen Geschwister. Dass er sich mit einem kleinen Rehbock prima versteht, will auch nicht so recht ins Bild passen. Seine weise Adoptivmutter kennt natürlich sein Geheimnis genau. Als Ham schon ein wenig größer geworden ist, lässt sie ihn ziehen, um seine wahre Herkunft zu ergründen. Aber natürlich nicht, ohne für unterstützende Begleitung zu sorgen. Hams aufregende Reise führt ihn zurück zu den Menschen auf einen Bauernhof, wo er schließlich seine wirkliche Mutter findet, die ihr Leben hinter Gittern völlig in Ordnung findet. Das aber ist nicht Hams Welt. Er ist es nicht gewohnt, eingesperrt zu sein. Immerhin weiß er aber nun, wer er ist und warum er in den Wald gebracht wurde. Wie diese Geschichte (die ja nur der erste Teil von etwas Größerem ist) niedergeschrieben wurde, ist einfach wunderbar. Man könnte es süß oder niedlich nennen, aber das trifft es nicht richtig, denn wie liebevoll die Autorin ihren hintergründigen und sehr sicheren Humor einsetzt und damit die verschiedenen Charaktere ins Spiel einbringt, ist sehr ungewöhnlich. "Das wilde Määäh" ist ein warmherziges, hervorragend geschriebenes, tolles Kinderbuch, das ganz nebenbei und für Kinder leicht nachvollziehbar Fragen nachgeht, die wir alle haben, nämlich "Wer bin ich?" und "Wo komme ich her?". Ich hätte es glatt übersehen, weil die Kinder in meiner Familie, die im Zielgruppenalter sind, solche Tierbücher schon nicht mehr lesen wollen. Nach meinem Eindruck kann man dieses Buch auch bereits kleineren Kindern vorlesen, selbst wenn es für sie vielleicht noch etwas zu lang ist.

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  • Hätte ich ein Kind, würde es das Buch sofort in die Hand gedrückt bekommen

    Das wilde Määäh

    merle88

    04. July 2015 um 19:53

    Inhalt: Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne ... auf dem Kopf. Er jagt gerne ... saftige Blätter. Er heult den Mond an ... und es klingt wie Määäh. Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche ... Meine Meinung: Das kleine Lamm Ham wird im Wald von einem Menschen ausgesetzt. Die Waldtiere sind ganz erstaunt über das fremdartige Wesen und rätseln was es sein könnte, ähnelt es doch keiner ihnen bekannten Tierart. Durch das beherzte Eingreifen der Wölfin und Rudelführerin Rhea findet Ham im Wald ein neues Zuhause und mit Rheas Wolfsrudel eine neue Familie. Während Ham jedoch größer und größer wird, fällt ihm immer öfter auf, dass er nicht wie seine Geschwister Feder, Wolke und Brise ist. Eines Tages kommt die ganze Wahrheit über Hams Herkunft ans Licht. Dieser beschließt nun seine leibliche Mutter zu finden. Mit auf die Reise machen sich seine Schwester Feder und sein Freund Flöckchen. Nachdem ich damals von Band 2 total begeistert war, stand für mich fest, dass ich auch den Beginn von Hams Geschichte nicht verpassen darf. Viele Charaktere kannte ich bereits aus dem zweiten Teil, doch gerade Rhea nimmt in Teil 1 eine größere und bedeutendere Rolle ein. Ihre Muttergefühle für ein „fremdes Wesen“ fand ich sehr berührend. Aber nicht nur Rhea ist ein besonderer Charakter auch die übrigen Tiere wurden mit so viel Liebe erarbeitet, dass mir mal wieder nichts anderes übrig blieb, als mich in alle Charaktere Hals über Kopf zu verlieben. Kinder werden ihre wahre Freude an dieser Abenteuergeschichte haben und bekommen unterschwellig noch einige wichtige Botschaften mit auf den Weg. Gerade die leicht versteckt eingebauten Botschaften haben mir sehr gut gefallen. Der Blick hinter die Fassade eines Menschen/Tieres sowie Toleranz und Selbstfindung spielen hier eine große Rolle. Wieder wird die Geschichte von wunderbar passenden Bildern untermalt, die den einzelnen Tieren noch mehr Leben einhauchen. Zwar ahnt man als Erwachsener den Verlauf der Geschichte, dennoch hat dies meinen Lesespaß zu keiner Zeit getrübt. Am Ende habe ich das Buch mit einem lachenden und einem weinende Augen zur Seite gelegt. Lachend, da mich das Buch wieder auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Weinend, da Band 3 noch nicht erschienen ist und ich doch so ein ungeduldiger Mensch bin.  Fazit: Dieses Buch, nein die ganze Reihe, ist ein besonderer Buchschatz. Hätte ich ein Kind, würde es das Buch sofort in die Hand gedrückt bekommen, denn die Charaktere sind einfach nur liebenswert, die Geschichte für Kinder spannend erzählt und die Botschaften werden nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern gut versteckt, an die Kinder vermittelt. Ich kann es gar nicht erwarten mich in das nächste Abenteuer mit Ham und seinen Freunden zu stürzen.

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  • Buchverlosung zu "Das wilde Mäh" von Vanessa Walder

    Das wilde Määäh

    VanessaWalder

    *** Abenteuer im Ohr *** Lesen Sie schon oder blättern Sie noch? Wer sich lieber vorlesen lässt, als selbst hundert Mal die Seiten umzublättern, der hat hier die Gelegenheit, eines von 5 Hörbüchern zu "Das wilde Määäh" zu gewinnen. Erzählt wird die die Geschichte um den kleinen Wolf, der Määäh macht und der sich zusammen mit seinem Rehfreund und seiner Wolfsschwester auf die Suche nach seinen Wurzeln macht, mit leidenschaftlicher Hingabe und ohrenscheinlich viel Spaß von Stimmakrobat Robert Missler.  Saukomisch und sehr einfühlsam brüllt, knurrt, flüstert und haucht er den Figuren Leben ein.  Laufzeit: 3 Stunden (Buchfassung gekürzt) *** Ohrwürmer kann jeder haben, Ohrwölfe bekommt ihr nur vom Jumbo-Verlag. *** Reinhören könnt ihr unter http://www.jumboverlag.de/Das-wilde-Maeaeaeh/a_2305.html *** Bei der Bewerbung verratet uns einfach, was euer letzter Ohrwurm war. Alle Mitwirkenden (bei Jumbo und auch beim Buchverlag Loewe, natürlich Robert Missler und ich) sind gespannt auf eure abschließende Rezension. *** Wer doch lieber selbst blättert, findet hier zur Verlosung der Buchausgabe: http://www.lovelybooks.de/autor/Vanessa-Walder/Das-wilde-M%C3%A4%C3%A4%C3%A4h-1089939547-w/buchverlosung/1153235092/ Einen schönen Welttag des Buches und herzliche Grüße,  Vanessa Walder

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    • 144

    Kuhni77

    14. June 2015 um 00:04
    VanessaWalder schreibt Übrigens bin ich der Ansicht, dass alle guten Eltern "richtige" Eltern sind. Ob sie mit ihren Kindern nun verwandt sind oder nicht. Liebe Grüße aus Salzburg, Vanessa

    Da hast du Recht. Für unserer Kinder sind wir richtige Eltern. Aber sie kennen auch ihre leibl. Eltern, Somit sind sie immer stolz sagen zu können "wir haben 2 Mamas und 2 Papas". Wie heißt es ...

  • Määäh ist schee

    Das wilde Määäh

    Seelensplitter

    31. May 2015 um 23:23

    Meine Meinung zum Buch: Das wilde Määäh Aufmerksam wurde ich schon letztes Jahr auf dieses Buch. Denn allein das Cover ist so bezaubernd und die Idee der Geschichte fand ich schon von Anfang faszinierend, um so schöner war es für mich, das ich dieses Buch zum Welttag des Buches von der Autorin erhalten durfte, vielen dank Vanessa! Inhalt in meinen Worten: Auch wenn es eigentlich um Määäh geht, um ein kleines Schaf, was auf der Suche ist, was es denn ist. Denn aufgewachsen ist der kleine liebenswerte Kerl bei Wölfen. Wo er noch drei liebenswerte Geschwister hat. Doch er wusste, irgendwas ist mit ihm anders. So macht er sich auf die Reise nach seinen Wurzeln, und merkt schnell, das er wirklich sehr gute Freunde hat. Freunde die für ihn alles machen, selbst Blödsinn.  Doch allein das ist nicht die Geschichte, wenn man tiefer in die Geschichte blickt, zwischen die Zeilen liest, dann erkennt man viele Punkte, die mit in diese Geschichte gewebt worden sind. 1) Zusammenhalt, auch wenn jemand komplett anders ist. 2) Mut, auch mal anderes zu machen und sich nicht in starren Grenzen zu bewegen. 3) Freundschaft ist das allerwichtigste, doch das wichtigste ist die Liebe! 4) Alleine geht man ein, doch in Gemeinschaft kann man vieles stemmen. Was hat mir besonders gut an diesem Buch gefallen? 1) Es hat so besondere Facetten im Buch. Sei es durch die Zeichnungen, oder aber auch durch diverse Wortspiele. 2) Ich hab es selten das ich bei Büchern kaum weiter lesen kann, weil ich mich fast am Boden wieder finde, weil ich so lachen musste. Und das finde ich doch sehr berührend.  3) Vanessa hat vieles zwischen die Zeilen geschrieben, wo ich selbst als Erwachsene noch gut staunen konnte. 4) die Sprache im Buch. Jedes Tier hatte einen anderen Dialekt und die Geräusche die die Tiere machen wurden auch deutlich hervor gehoben.  5) Das Buch ist schnell gelesen denn es ist spannend und gleichzeitig witzig. Was hat mir nicht so gut an diesem Buch gefallen? Ehrlich? Ich habe keinen Kritik Punkt. Denn ich fand das Buch so bezaubernd so wunderschön. Fazit: Ihr wollt ein Buch lesen, das euch zum staunen, zum schmunzeln zum lachen bringt, dann greift zu diesem ganz besonderen Werk von Vanessa. Määäh hat sich lauthals in mein Herz gemäht. Bambis: Für dieses tierische Abenteuer gucken 5 Rehe aus dem Dickicht.  Original Text von Nicole - www.goldkindchen.blogspot.com

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  • Wunderschöne und herzerwärmende Suche nach sich selbst

    Das wilde Määäh

    Jashrin

    29. May 2015 um 12:54

    Ham wächst bei seiner Familie im Wald auf, doch irgendwie ist das Findelkind anders als alle anderen Wölfe in seinem Rudel. Sein Fell ist flauschig, die „Reißzähne“ wachsen auf seinem Kopf und jagen ist auch nicht so ganz sein Fall. Zudem ist seine Freundschaft mit dem jungen Rehbock Flöckchen auch nicht gerade typisch – ganz zu schweigen von seiner Vorliebe für saftige Gräser und Kräuter. Ob Ham vielleicht doch kein Wolf ist? Gemeinsam mit Flöckchen und seiner Schwester Federchen macht Ham sich auf die Suche nach sich selbst… „Das wilde Määäh“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Hams Ankunft im Wald fand ich grandios. Wie sich all die Waldtiere versammeln und rätseln, was es mit dem kleinen Wesen wohl auf sich hat, und sich keiner so recht herantraut war herrlich amüsant. Ham habe ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Vanessa Walder hat bezaubernde und eigenwillige Charaktere erschaffen bei denen man einfach gar nicht anders kann als sie zu mögen. Sei es Rhea, Hams kluge Adoptivmutter, seine wilde Schwester Federchen, das Eichhörnchen, das überzeugt ist, dass der Mader immer seine Nüsse klaut, die vornehme Katze Madame Nobia oder eines der vielen anderen Tiere, denen Ham begegnet. Alle sind liebevoll entworfen und keines bleibt blass. Hams Suche nach seiner Herkunft ist spannend und lustig und stets geprägt vom festen Zusammenhalt mit seinen Freunden. Bei der gemeinsamen Suche gehen die drei durch dick und dünn und lernen neue Freunde kennen. Alles lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen oder auch vorlesen. Gut gefallen haben mir die vielen Kleinigkeiten, z.B. die Geschichte, wie Ham zu seinem Namen gekommen ist. Ergänzt wird die tolle Geschichte durch schöne und kindgerechte Zeichnungen im selben Stil wie das Cover. Insgesamt eine wundervolle Geschichte für Klein und Groß und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Ham und seinen Freunden im nächsten Band.

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  • Ham- Mal Wolf mal Lamm

    Das wilde Määäh

    Antek

    15. May 2015 um 17:22

    Ich war vom zweiten Teil der Geschichte „Das wilde Määäh und die Monster Mission“ einfach nur so sehr begeistert, dass ich erstens Nachschub an solch guten Geschichten brauchte und zweitens ganz unbedingt wissen wollte, wie Ham in den Wald kam, woher er eigentlich kam und vor allem wer ihm diesen Namen verpasst hat. Deshalb musste ich dieses Buch einfach lesen und ich habe keine Sekunde der Lesezeit bereut, eine richtig tolle Geschichte. Alles beginnt damit, dass eine mysteriöse, zweibeinige Gestalt nachts in den Wald schleicht, ein Bündel in einer Baumstammhöhle ablegt und sich wieder davonschleicht. Spätestens als das Bündel dann auch noch einen Schrei von sich gibt, sind natürlich die Waldbewohner alarmiert. Was könnte das für ein Wesen sein, einen solchen Schrei hat noch keiner von ihnen gehört? Der Fuchs wäre dafür, einmal eine Kostprobe zu nehmen, dann wisse man gleich, was da so schreit. Das kann allerdings Rhea, die Chefin des Wolfrudels, gerade noch rechtzeitig verhindern. Sie weiß zwar auch nicht, um welches Tier es sich hier handelt, aber als Ham ihr über die Nase schleckt, ist ihr Mutterherz schon gefangen und so landet Ham beim Wolfsrudel und wächst mit den anderen Wolfsjungen auf. Die Geschichte mit dem Namen verrate ich hier nicht, aber die ist natürlich auch so richtig gut. Nach dem ersten überstandenen Winter kehrt der vorlaute Kuckuck zurück und da dem niemand den Hals rechtzeitig umgedreht hat, erzählt er Ham brühwarm, dass er nie im Leben ein Wolf ist. Wissen kann man nicht zurück geben und deshalb lässt es Ham keine Ruhe mehr, er muss wissen, wer seine andere Mama und vor allem welches Tier er selbst ist. Er begibt sich auf eine ungewisse, gefährliche und anstrengende Reise um mehr über sich in Erfahrung zu bringen. Wie schon der zweite Teil hat mich auch dieser hier wieder regelrecht begeistert. Ham ist so süß, den muss man einfach mögen. Wenn er sich nicht schon längst ganz fest in meinem Herz eingenistet hätte, er hätte hier nicht lange gebraucht. Ich freue mich jetzt auch richtig, dass ich die Geschichte über ihn von Anfang an kenne, da hätte mir wirklich etwas gefehlt. Eine Vielzahl der Charaktere kannte ich schon, aber hier konnte ich noch einmal ganz andere Seiten sehen. Besonders markant ist das bei Rhea, denn die Wolfschefin nimmt sich im zweiten Band ja sehr zurück. Hier konnte ich ihre tollen Charakterzüge kennenlernen und neben Ham ist sie meine Favoritin. Schon wie sie anfangs beherzt eingreift und Ham selbstlos zu sich nimmt, einfach nur toll. Auch bei der Erziehung macht sie alles richtig, sie weiß oft um die Schandtaten, kann aber auch über Dinge großzügig hinwegsehen. Sie behandelt alle gleich, ob Wolf oder Schaf. Sie urteilt auch mit Verstand, denn manchmal gibt es nämlich Ausnahmen und da kann man z.B. nicht nur mit Beute sprechen, sondern diese sogar zum besten Freund haben. Richtig toll ist auch, dass sie Ham für seine Suche ziehen lässt, auch wenn er natürlich versprechen muss, dass er auf jeden Fall wieder kommt. Schön war für mich auch mit zu verfolgen, wie sich die Freundschaft zwischen Flöckchen und Ham entwickelt, das hat mich richtig gerührt. Freundschaft und Zusammenhalt sind hier zwei Werte, die ganz deutlich zum Ausdruck kommen. Wie auch im zweiten Teil gibt es jeder Menge Stoff, der einen schmunzeln, grinsen und herzhaft lachen lässt. Angefangen bei den Hörnern, die Ham wachsen und entweder für Igelstacheln oder Eckzähne gehalten werden, über die gefürchteten Flusstiere, die gefährlich oder auch ganz lieb sein können, ganz abhängig davon, wer denn gerade rein schaut, bis hin zur eingebildeten Madame Katze, die sich ganz clever tragen lässt. Die Geschichte an sich ist aber nicht nur witzig. Teilweise wird es ganz schön gefährlich, schon zu Beginn wäre Ham ja schon um ein Haar verspeist worden, dann hat er bei seiner Suche Verfolger, die auch gefährlich sein könnten und auch bei den Menschen und auf Bauernhöfen tummeln sich gefährliche Wesen, wie z.B. Bluthunde. Als Bonbon oben drauf kann man hier mit ganz viel Spaß noch jede Menge lernen. Was fressen die Waldbewohner, wie geht es in einem Wolfsrudel zu, oder auch wer Winterschlaf hält und wer nicht, das weiß man nach dem Lesen mit Sicherheit. Die Geschichte muss einem einfach ans Herz gehen. Wie groß Mutterliebe sein kann, welche Gedanken einen beschäftigen, wenn man nicht um seine Wurzeln weiß, was Heimweh ist, alles Themen, die wirklich hervorragend dargestellt sind. Schon das Cover ist ein richtiger Hingucker, aber auch im Buch gehen die liebevollen, süßen Illustrationen weiter. Ich finde diese so richtig toll und hätte beim Lesen am liebsten die Zeichenstifte gezückt. Alles in allem ein Kinderbuch das man unbedingt gelesen haben muss, weil man wirklich etwas verpassen würde. Völlig begeisterte 5 Sterne, mehr geht ja leider nicht.

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  • Ich bin ich

    Das wilde Määäh

    solveig

    14. May 2015 um 10:56

      „Ich bin Ham, mal Wolf, mal Lamm …“ singt Ham der „Großen Wölfin“ vor, welche die Menschen phantasielos als „Vollmond“  bezeichnen. Er ist glücklich und er hat auch allen Grund dazu: als hilfloses schwarzes Schäfchen einst ausgesetzt im Wald, findet er in der klugen Wölfin Rhea eine liebevolle Pflegemutter, die den Winzling zusammen mit ihren eigenen Jungen aufzieht. Dass er bei aller Mühe sich anzupassen, die er sich gibt, dennoch Eigenarten aufweist, die in einem Wolfsrudel so gar nicht gut gelitten sind, nimmt sie gelassen hin und liebt den kleinen schwarz-wolligen „Wolf“ mit den „spitzen Eckzähnen auf dem Kopf“  allen Widerständen zum Trotz. Ham findet nicht nur eine Familie, sondern auch gute Freunde, die zu ihm halten und ihn sogar bei der gefährlichen Suche nach seiner wirklichen Mutter unterstützen.   Sehr liebevoll hat Vanessa Walder die tierischen Charaktere mit ihren typischen Verhaltensmustern kreiert. Eine launische, selbstbewusste Katze, ein gutmütiger Bär, ein aufmüpfiger Jungstier  -  viele sympathische Tiere bevölkern und beleben die Geschichte und machen sie zu einem spannenden, aber auch witzigen Buch für Jung und Alt. Zahlreiche Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Frank Holzapfel illustrieren Hams Geschichte humorvoll und bilden mit dem Text eine harmonische Einheit.   Der Autorin geht es aber nicht nur um die Erzählung von Hams Suche nach seiner wahren Herkunft und sich selbst. Vielmehr lernt das wissbegierige kleine Lamm wesentliche Motive und Prinzipien im Umgang miteinander. Mit einer spielerischen Leichtigkeit und viel Humor thematisiert Walder Werte wie Toleranz, Mitgefühl und Freundschaft. Und die Frage nach dem Sinn des Zauns, der eine Herde umgibt, wirkt schon fast philosophisch: bedeutet er Gefangenschaft oder Schutz? Eine Frage, über die auch schon jüngere Kinder ins Grübeln geraten. „Das wilde Määäh“ :  ein Buch zum Lachen und Mitfiebern, aber auch ein Anstoß zum Weiterdenken!

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