Vanessa Walder Das wilde Määäh

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Inhaltsangabe zu „Das wilde Määäh“ von Vanessa Walder

Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne… auf dem Kopf. Er jagt gerne… saftige Blätter. Er heult den Mond an… und es klingt wie Määäh. Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche…Das gleichnamige Buch ist im Loewe Verlag erschienen.

Eine supersüße Geschichte rund um das Schaf Ham, dass im Wolfspelz steckt. ;-)

— Larii-Mausi

Am Anfang etwas verwirrend, aber vll lag es auch nur an mir :)

— FAMI_Anke

Das wilde MÄÄÄH, das nicht wusste, ob es Wolf, Schaf, Ziege oder anderes Getier ist... eine Geschichte zum lachen, schmunzeln, grübeln...

— thoresan

Super schöne Geschichte über Freunde und Familie! Und so schön gesprochen

— Tine_1980

Megatöfte Geschichte mit grandioser Sprecherleistung!

— Irve

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  • Määäh!

    Das wilde Määäh

    Larii-Mausi

    04. July 2017 um 17:22

    Zum Hörbuch: „Das wilde Määäh“, geschrieben von Vanessa Walder wird von Robert Missler gesprochen und ist beim Jumbo Hörbuchverlag erschienen.Bei dem auf zwei CDs aufgeteilten Hörbuch handelt es sich um den ersten Teil der "Määäh-Trilogie". Inhalt: Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne… auf dem Kopf. Er jagt gerne… saftige Blätter. Er heult den Mond an… und es klingt wie Määäh. Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche… Meine Meinung: Nachdem mein Bruder schon vollkommen begeistert vom Buch war, habe ich beschlossen mir das Hörbuch anzuhören und ich wurde nicht enttäuscht! Das Hörbuch hat mir so gut gefallen! Die Geschichte rund um das Lamm Ham, welches eines Nachts im Wald gefunden wird und fortan den Wölfen angehört ist so goldig. Ganz besonders süß fand ich auch, wie alle Waldtiere immer gerätselt haben, was für ein Tier Ham denn nun ist. Grandios gesprochen wird das Hörbuch von Robert Missler, der es perfekt beherrschte die unterschiedlichen Stimmen der Waldbewohner zu imitieren. Durch seine lustige Art und die Kunst die Stimme in bestimmt zehn verschiedene Arten zu verstellen, wurde das Hörbuch zu einem ganz besonderen Hörerlebnis. 3 Stunden lang fühlte ich mich bestens unterhalten und es kam keinerlei Langeweile auf. Die Tiere habe ich alle sehr ins Herz geschlossen. Ham war mir sehr sympathisch, ebenso wie Feder, seine „Schwester“ bei den Wölfen und Flöckchen, ein kleiner Rehbock, der Ham’s bester Freund wird.Aber auch die anderen Waldbewohner mochte ich sehr gerne.  Die Geschichte zeigt kindgerecht auf, wie wichtig Familie, Freundschaft und Zusammenhalt ist und dass man alles gemeinsam schaffen kann. Das Ende dieses ersten Teiles der „Määäh“ Trilogie hat mich sehr neugierig auf die nächsten Teile gemacht und das Buch werde ich auch noch lesen, damit ich auch die ungekürzte Fassung kenne! ;-) Fazit: Ein wunderschönes Hörbuch, dass zeigt wie wichtig doch die Familie ist! 5 von 5 Sternen!

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  • Ein Wolf, eine Kuh, eine Ziege oder ein Schaf?

    Das wilde Määäh

    FAMI_Anke

    Ich hab das Buch in der Bibliothek meines Vertrauens entdeckt und wusste sofort, dass ich es mitnehmen muss. Ich finde Schafe total niedlich und da auf dem Cover ja erstmal ein Schaf abgebildet ist, stand dem Lesegenuss nichts mehr im Wege. Auch der Text auf dem Buchrücken klang sehr vielversprechend. Ein kleines Tier wird von einem Rudel Wölfe aufgenommen. Da dieser Wolf allerdings Mahlzähne hat, wiederkäut und auch so ein viel zu flauschiges Fell hat, ist sich das Rudel bald nicht mehr so sicher und auch der kleine Ham, so heißt der kleine "Wolf" fühlt sich etwas verloren. Also macht er sich zusammen mit seiner kleinen Schwester Feder und seinem Rehbockfreund Flöckchen auf die Suche nach ähnlichen Geschöpfen seiner Art. Unterwegs stoßen sie natürich auf das eine oder andere Hinderniss, welches aber auch ohne Probleme erledigt werden kann. Am Anfang, muss ihr ehrlich gestehen, wusste ich selber nicht so richtig was es denn nur eigentlich ist. Ist es wirklich ein Schaf oder doch ein Wolf im Schafspelz? Aber als dann immer mehr Eigenschaften eines Schafes zum Vorschein kamen, war ich mir dann doch etwas sicherer. An sich ist die Geschichte wirklich sehr schön gemacht. Freundschaft spielt eine große Rolle. Auch ein paar Klischees wurden mit verarbeitet: Schafe sind blöd, Kühe fressen nur Gras und Eichhörnchen vergessen alles. Zwischendurch "singen" immer mal ein paar Tiere wie Frösche zum Beispiel. Dieses ist dann immer in Reimform geschrieben, was den Text an sich etwas auflockert und auch die paar liebevoll gestalteten Bilder sind sehr schön anzuschauen. Wer also ein Buch über Freundschaft sucht und verschiedene Tieren, die am Ende sich zu einem Rudel zusammengeschlossen haben, der ist hier an der richtigen Stellen.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Das wilde Mäh" von Vanessa Walder

    Das wilde Määäh

    VanessaWalder

    *** Abenteuer im Ohr *** Lesen Sie schon oder blättern Sie noch? Wer sich lieber vorlesen lässt, als selbst hundert Mal die Seiten umzublättern, der hat hier die Gelegenheit, eines von 5 Hörbüchern zu "Das wilde Määäh" zu gewinnen. Erzählt wird die die Geschichte um den kleinen Wolf, der Määäh macht und der sich zusammen mit seinem Rehfreund und seiner Wolfsschwester auf die Suche nach seinen Wurzeln macht, mit leidenschaftlicher Hingabe und ohrenscheinlich viel Spaß von Stimmakrobat Robert Missler.  Saukomisch und sehr einfühlsam brüllt, knurrt, flüstert und haucht er den Figuren Leben ein.  Laufzeit: 3 Stunden (Buchfassung gekürzt) *** Ohrwürmer kann jeder haben, Ohrwölfe bekommt ihr nur vom Jumbo-Verlag. *** Reinhören könnt ihr unter http://www.jumboverlag.de/Das-wilde-Maeaeaeh/a_2305.html *** Bei der Bewerbung verratet uns einfach, was euer letzter Ohrwurm war. Alle Mitwirkenden (bei Jumbo und auch beim Buchverlag Loewe, natürlich Robert Missler und ich) sind gespannt auf eure abschließende Rezension. *** Wer doch lieber selbst blättert, findet hier zur Verlosung der Buchausgabe: http://www.lovelybooks.de/autor/Vanessa-Walder/Das-wilde-M%C3%A4%C3%A4%C3%A4h-1089939547-w/buchverlosung/1153235092/ Einen schönen Welttag des Buches und herzliche Grüße,  Vanessa Walder

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    • 144

    Kuhni77

    14. June 2015 um 00:04
    VanessaWalder schreibt Übrigens bin ich der Ansicht, dass alle guten Eltern "richtige" Eltern sind. Ob sie mit ihren Kindern nun verwandt sind oder nicht. Liebe Grüße aus Salzburg, Vanessa

    Da hast du Recht. Für unserer Kinder sind wir richtige Eltern. Aber sie kennen auch ihre leibl. Eltern, Somit sind sie immer stolz sagen zu können "wir haben 2 Mamas und 2 Papas". Wie heißt es ...

  • Ein tolles Hörbuch mit einem fantastischem Erzähler

    Das wilde Määäh

    Kuhni77

    13. June 2015 um 23:58

    Das wilde Määäh Inhalt: Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne auf dem Kopf. Er jagt gerne saftige Blätter. Er heult den Mond an und es klingt wie Määäh. Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche Fazit: Gesprochen wird diese tolle Geschichte von Robert Missler und ich ziehe echt den Hut vor so einem tollen Sprecher. Das war ein Hörbuch nicht nur für Kinder, sondern mich hat der Erzähler auch direkt fasziniert. Diese Stimmgewalt, die  verschiedenen Stimmarten, einfach nur klasse. Jedes Tier hat seine eigene Stimme und wird dadurch auch direkt wiedererkannt. Ich habe noch nie ein Hörbuch gehört, wo die verschiedenen Tiere/Menschen so gut rübergebracht wurden. Ein ganz großes Lob an Robert Missler. Aber auch ein sehr großes Lob an Vanessa Walder für diese tolle Geschichte. Uns hat sie sehr gut gefallen und wir werden auf jeden Fall noch den 2. Teil lesen. Ein Geschichte die nicht nur lustig ist, sondern auch gleichzeitig spannend und traurig. Da Ham nicht weiß, wer ihn in den Wald gelegt hat und „WAS“ er überhaupt ist, will er natürlich seine Wurzeln finden. Das Buch vermittelt sehr schön, dass man „seine“ richtige Familie kennenlernen möchte, obwohl man weiß, dass mein „Seine“ Familie ja schon längst hat. Da wo man lebt, sich wohlfühlt und akzeptiert wird, da ist Familie und da wird sie auch immer sein. Auch wenn man sich auf die Suche nach seinen Wurzeln macht. Die spannenden Abenteuer, der tolle Erzählstil und einfach die ganze Geschichte rund um Määäh haben uns sehr gut gefallen.

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  • MaMäähhhh

    Das wilde Määäh

    Tine_1980

    Ham ist ein Schaf, doch dies weiß er nicht, da er in den Wald gebracht wird und dort von Rhea und ihrer Wolfsfamilie aufgezogen wird. Doch irgendwann begibt er sich auf die Reise um herauszufinden, was er ist und wo er her kommt. Ein ganz großes Lob an Vanessa Walder, denn sie hat mit diesem Hörbuch eine wirkliche tolle Geschichte über Ham erzählt, der es an nichts fehlt. Es wird einem bewußt gemacht, wie wichtig für einen Freunde und Familie sind, wie man unterstützt wird, auch wenn man sich dafür entscheidet, seine "richtige" Mama zu finden und das man den Zusammenhalt benötigt. Von der Aufnahme bei den Wölfen, über die Freundschaften zu den anderen Waldtieren bis hin zur Suche und dem Finden anderer Freunde wird man von dieser Geschichte mitgerissen und möchte nicht mehr aufhören zu erfahren, wie es weiter geht. Aber auch die Erfahrung was Freiheit bedeutet, wird hier sehr gut dargestellt und für Kinder super rübergebracht. Die Abenteuer von Ham sind spannend, aber auch nicht zu spannend, so daß auch unsere Tochter mit ihren fast 6 Jahren schon eine begeisterte Zuhörerin war. Und auch ein sehr großes Lob an den Erzähler. Ich fand es super, wieviel Stimmgewalt man von einer Person erfahren kann. Es ist für jedes Tier die passende Stimme (unserem Sohn hat der Bär: "Das ist so eine Art IIIIIGELLLL! am besten gefallen) und so liebevoll gesprochen, daß es eine Freude ist zuzuhören. Von mir bekommt dieses Hörbuch eine klare Empfehlung, da es mit viel Freude eine superschöne Geschichte erzählt. Da muß doch das Buch und auch Band 2 eindeutig folgen!

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    • 3
  • Ein MÄÄÄH das nicht weiß, das es eines ist....

    Das wilde Määäh

    thoresan

    17. May 2015 um 17:14

    Kennt ihr die Geschichte vom "wilden MÄÄÄH" ? Vanessa Walder hat sich ihrer angenommen. Sie berichtet von einem Wesen, das selbst nicht weiß, was es ist. Es wurde widerrum von einem fremdartigen, zweibeinigen Wesen im Wald in einem ausgehöhlten Baumstamm niedergelegt. Dort wird es von den Tieren des Waldes aufgefunden. Neugierig versammeln sie sich um das fremde Wesen. Wölfin Rhea, selbst Mutter eines Rudels sieht das kleine Getier und nachdem sie es näher betrachtet ist sie sicher, das es sich um einen kleinen Wolf handelt und nimmt diesen in ihr Rudel auf. Der kleine "Wolf" trägt fortan den Namen Ham. Ham wächst auf bei den Tieren des Waldes. Den Bären sieht es als seinen Onkel an, die Wölfe sind natürlich seine Geschwister, ein Rehbock ist sein bester Freund. Doch immer wieder fällt Ham auf, das er anders ist als die anderen Wölfe. Auch die Tiere des Waldes sind nicht davon überzeugt, das er ein echter Wolf ist. So zieht Ham eines Tages los, um herauszufinden, wer oder was er überhaupt ist. Dabei beweist er unheimlich viel Mut.... Vanessa Walder hat so eine wunderbare Geschichte geschaffen, in der es um Freundschaft geht, um Einzigartigkeit, darum anders zu sein als andere der eigenen Art. Sprecher des Hörbuches ist Robert Missler. Ich hatte zuvor noch nie von ihm gehört. Das ist wirklich fatal, denn er hat das Hörbuch so unglaublich gut in Szene gesetzt. Er schafft es, das beim Hören auch nicht einmal Langeweile aufkommt. Das gelingt nur wenigen Sprechern. Mir ist es wirklich schon oft passiert, das ich bei einem Hörbuch eingeschlafen bin und keine richtige Lust verspürte weiter zu hören. So aber nicht beim "wilden MÄÄÄH". Robert Missler gibt jedem Charakter eine eigene Stimme. Er arbeitet dabei z.B. mit verschiedenen Akzenten, somit gibt es einen Bären der bayrisch spricht, ein lispelndes Eichhörnchen, den knurrigen Hütehund des Bauern..... Man möchte einfach nicht aufhören den tollen Stimmen zu lauschen. Die tiefsinnige und kindgerechte Geschichte - erschaffen von Vanessa Walder und gesprochen von Robert Missler kann ich nur jedem empfehlen, egal ob Kind oder junggebliebener Erwachsener. Den Kindern wird zugleich vermittelt wie einzigartig jedes Wesen ist und das ein jeder auf seine Weise etwas ganz besonderes ist. Da nur 5 Sterne möglich sind gibts die auch, wären 6 möglich - gäbe es auch die ;) Vielen Dank für diese tolle, tiefsinnige und unterhaltsame Geschichte.

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  • Die Umsetzung als Hörbuch ist einfach nur toll

    Das wilde Määäh

    Antek

    15. May 2015 um 17:43

    Ich war vom gedruckten Buch und auch von dessen Fortsetzung so begeistert, dass ich unbedingt wissen musste, wie die tolle Geschichte als Hörbuch umgesetzt wurde und ich bin wirklich begeistert. Alles beginnt damit, dass eine mysteriöse, zweibeinige Gestalt nachts in den Wald schleicht, ein Bündel in einer Baumstammhöhle ablegt und sich wieder davonschleicht. Spätestens als das Bündel dann auch noch einen Schrei von sich gibt, sind natürlich die Waldbewohner alarmiert. Was könnte das für ein Wesen sein, einen solchen Schrei hat noch keiner von ihnen gehört? Der Fuchs wäre dafür, einmal eine Kostprobe zu nehmen, dann wisse man gleich, was da so schreit. Das kann allerdings Rhea, die Chefin des Wolfrudels, gerade noch rechtzeitig verhindern. Sie weiß zwar auch nicht, um welches Tier es sich hier handelt, aber als Ham ihr über die Nase schleckt, ist ihr Mutterherz schon gefangen und so landet Ham beim Wolfsrudel und wächst mit den anderen Wolfsjungen auf. Die Geschichte mit dem Namen verrate ich hier nicht, aber die ist natürlich auch so richtig gut. Nach dem ersten überstandenen Winter kehrt der vorlaute Kuckuck zurück und da dem niemand den Hals rechtzeitig umgedreht hat, erzählt er Ham brühwarm, dass er nie im Leben ein Wolf ist. Wissen kann man nicht zurück geben und deshalb lässt es Ham keine Ruhe mehr, er muss wissen, wer seine andere Mama und vor allem welches Tier er selbst ist. Er begibt sich auf eine ungewisse, gefährliche und anstrengende Reise um mehr über sich in Erfahrung zu bringen. Die Charaktere sind alle so liebevoll und originell ausgesucht, die muss man einfach ins Herz schließen. Ham hat das ja ganz besonders schnell geschafft. Den süßen Kleinen muss man einfach mögen. Schwer beeindruckt bin ich vor allem von seiner Höflichkeit, an der es ihm niemals mangelt und auch seiner steten Sorge um das Wohl seiner Freunde sowie seiner Familie. Neben Ham ist Rhea hier meine Favoritin. Schon wie sie anfangs beherzt eingreift und Ham selbstlos zu sich nimmt, einfach nur toll. Auch bei der Erziehung macht sie alles richtig, sie weiß oft um die Schandtaten, kann aber auch über Dinge großzügig hinwegsehen. Sie behandelt alle gleich, ob Wolf oder Schaf. Sie urteilt auch mit Verstand, denn manchmal gibt es nämlich Ausnahmen und da kann man z.B. nicht nur mit Beute sprechen, sondern diese sogar zum besten Freund haben. Richtig toll ist auch, dass sie Ham für seine Suche ziehen lässt, auch wenn er natürlich versprechen muss, dass er auf jeden Fall wieder kommt. Schön war für mich auch mit zu verfolgen, wie sich die Freundschaft zwischen Flöckchen und Ham entwickelt, das hat mich richtig gerührt. Freundschaft und Zusammenhalt sind hier zwei Werte, die ganz deutlich zum Ausdruck kommen. Es gibt jeder Menge Stoff, der einen schmunzeln, grinsen und herzhaft lachen lässt. Angefangen bei den Hörnern, die Ham wachsen und entweder für Igelstacheln oder Eckzähne gehalten werden, über die gefürchteten Flusstiere, die gefährlich oder auch ganz lieb sein können, ganz abhängig davon, wer denn gerade rein schaut, bis hin zur eingebildeten Madame Katze, die sich ganz clever tragen lässt. Die Geschichte an sich ist aber nicht nur witzig. Teilweise wird es ganz schön gefährlich, schon zu Beginn wäre Ham ja schon um ein Haar verspeist worden, dann hat er bei seiner Suche Verfolger, die auch gefährlich sein könnten und auch bei den Menschen und auf Bauernhöfen tummeln sich gefährliche Wesen, wie z.B. Bluthunde. Als Bonbon oben drauf kann man hier mit ganz viel Spaß noch jede Menge lernen. Was fressen die Waldbewohner, wie geht es in einem Wolfsrudel zu, oder auch wer Winterschlaf hält und wer nicht, das weiß man nach dem Lesen mit Sicherheit. Die Geschichte muss einem einfach ans Herz gehen. Wie groß Mutterliebe sein kann, welche Gedanken einen beschäftigen, wenn man nicht um seine Wurzeln weiß, was Heimweh ist, alles Themen, die wirklich hervorragend dargestellt sind. Die Umsetzung als Hörbuch ist hervorragend gelungen. Ich kannte Robert Missler bisher nicht als Sprecher, aber ich bin wirklich begeistert. Es gelingt ihm perfekt die Stimmungen einzufangen, angefangen bei drohender Gefahr, über Freude bis hin zu Unsicherheit. Außerdem ist er ein Meister der Dialekte und der Stimmenvariationen. Der bayrische Bär, das lispelnde Eichhörnchen, der alte Hofhund, der vorlaute Kuckuck und sogar die Fledermaus, hier bekommt ein jeder seine ganz individuelle Stimme, die besser nicht passen könnte. Wirklich absolut super singt er von Schlaflied über Kuhgesang alles so, dass es sich auch noch so richtig toll anhört, so gut kenne ich das bisher noch von keinem Hörbuch. Ich bin absolut begeistert, allerdings gibt es einen Wehrmutstropfen. Wenn man hier nur zum Hörbuch greift, verpasst man die liebevolle Illustration, die man im Buch bekommt und außerdem auch die eine oder andere Geschichte, weil hier fürs Hörbuch gekürzt wurde. Ich bin von beidem so begeistert, dass ich keinen anderen Kauftipp geben kann, als, dass man einfach am allerbesten beides nimmt.

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  • *+* Megatöfte Geschichte mit grandioser Sprecherleistung *+*

    Das wilde Määäh

    Irve

    19. April 2015 um 17:09

    Liebe Lesefreunde, . bevor ich euch schreibe, wie Sohnemann und mir die Geschichte an sich gefallen hat, muss ich erst ein paar Worte zum Sprecher Robert Missler sagen. . Er hat „Das wilde Määäh“ gelesen, wie man es wohl besser nicht machen könnte. So lebendig, voller Begeisterung und Herzblut, dass man sich schon mit den ersten Sätzen mitten in der Geschichte wiederfand, an Hams Seite – und dort die gesamte Lauflänge lang blieb! . Es ist phantastisch, wie Robert Missler den Charakter eines jeden Tieres allein mit seiner Stimme einfängt. Dabei variiert er nicht nur in der Tonlage. Er spielt ebenfalls mit der Lautstärke und machte auch vor Dialekten und anderen Finessen nicht halt. Selbst wenn uns Hams Geschichte nicht gefallen hätte, hätte die stimmliche Umsetzung uns mitgerissen und bei der Stange gehalten…..aber die Geschichte hat uns gefallen, sehr sogar. . Ham ist toll, aber nicht nur er. Es spielen so viele Tiere in dieser Geschichte mit. Tiere, die an sich schon sehr verschieden sind, aber auch die verschiedenen Charaktere, die es gibt, verkörpern. Da ist zum Beispiel Rhea, frischgebackene Wolfsmutter, die Ham einfach so annimmt. Er ist definitiv kein Wolf, aber das ist ihr egal. Sie übernimmt die Verantwortung und kümmert sich einfach, schenkt ihm genauso ihre ganze Liebe wie ihrem eigenen Nachwuchs. Sie hat drei Wolfsjunge, die sie ganz nach Wolfsart erzieht, bei Ham wird – ganz selbstverständlich – modifiziert. Er ist anders, aber Rhea lehrt ihre eigenen Kinder, ihren Bruder dennoch nicht auszuschließen, ihn anzunehmen wie er ist und ihn als Bruder zu sehen. Diese Wolfsmutter zeigt mehr Größe als mancher Mensch und war eine meiner Lieblingsfiguren. Ich möchte jetzt nicht jeden einzelnen Charakter dieses Buches durchgehen, lasst euch einfach überraschen! . Ham spürt irgendwann, dass er ein „Adoptivtier“ ist und möchte zu gerne seine wahre Mama kennenlernen. Jedoch muss er dazu erst wissen, welches Tier er überhaupt ist. . Auf der Reise zu seinem Herkunftsort lernt er so manchen Gesellen kennen und erlebt Abenteuer, aber auch die eine oder andere Überraschung. . Was mich sehr gefreut hast ist, dass die Autorin den erwachsenen Leser ein Stück weit vom Schubladendenken wegzieht und vielleicht sogar bewirkt, dass die Kinder diesem ungerechten Schema nicht verfallen. Wie im wahren Leben so bildete ich mir auch beim Hören unbewusst einen ersten Eindruck von jeder Figur, so auch hier. Dabei sind einige Tiere zunächst eher schlecht weggekommen. Jedoch musste ich meine vorschnelle Meinung revidieren. Der erste Gedanke mag zwar meist richtig sein, aber sicher nicht immer. In jedem steckt etwas Gutes, ist es nicht so? Das hat Vanessa Walder auf sehr sympathische Art und Weise an Kind (und elterliche Mithörer) gebracht. Einfach toll. . Aber nicht nur Moral, Charaktere und Geschichte stimmten uns froh. Ich war ziemlich überrascht, dass bei diesem Hörbuch an einigen Stellen Spannung im kindgerechten Maß aufflammte, was uns zusätzlich zum Hören animierte. Um ehrlich zu sein sind wir durch das Hörbuch galoppiert. An einem Nachmittag war es komplett gelauscht….Das Aufhören wäre Sohnemann und mir sehr schwer gefallen. . Mein/ Unser Fazit: Tolle Moral verpackt in einer wunderschönen Geschichte. Und als Sahnehäubchen obendrauf wurde „Das wilde Määäh“ sprachlich gigantisch gut umgesetzt! Ich möchte es jedem ans Herz legen, der für seine Kinder Hörbücher mit „Mehrwert“ liebt. . Inhalt: Ham ist ein Wolf. Das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne … auf dem Kopf. Er jagt gerne … saftige Blätter. Er heult den Mond an … und es klingt wie Määäh. Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche … Stimmenakrobat Robert Missler spricht das Hörbuch voller Witz und Humor. Das gleichnamige Buch ist im Loewe Verlag erschienen. Quelle: Jumbo-Verlag . Zum Hörbuch: „Das wilde Määäh“ (Vanessa Walder) ist unter der ISBM-Nr. 978-3-8337-3303-1 im Jumbo Verlag erschienen. Das Audiobook umfasst 2 CDs mit einer Gesamtspielzeit von 3 Std. 03 Min. und wird von Robert Missler gesprochen. . Zum Sprecher: Robert Missler, 1962 in Berlin geboren, ist Schauspieler, Kabarettist, Radio- und Synchronsprecher. Viele kennen ihn als Stimme von “Grobi” aus der Sesamstraße. Nach seinem Studienabschluss als Diplom-Designer ließ Robert Missler sich als Sprecher ausbilden. Seit 1987 hat er bei mehr als 1700 Live-Auftritten mitgewirkt, unter anderem im Comedy-Duo “Muskelkater” und am Hamburger Schmidt-Theater. Er ist in Kinofilmen wie “Käpt’n Blaubär”, “Ottifanten – Das Gold der Störtebeker”, “Werner 4″, “Küss den Frosch” und “Gnomeo und Julia” sowie in den US-Serien “Dr. House” und “King of Queens” zu hören. Robert Missler lebt in Hamburg. Quelle: Jumbo-Verlag

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  • ein grandioser Sprecher sorgt für einen tollen Hörgenuss!

    Das wilde Määäh

    Normal-ist-langweilig

    Gesamtspielzeit: 2 CD´s, ca. 3 Stunden Die Geschichte “Das wilde Määäh” gibt es auch als Buch im Loewe Verlag. Reiheninfo: Band 2 erscheint im März 2015 mit dem Titel "Das wilde Määäh und die Monstermission" - danke hier an momone! :-) Unsere Meinung: Meine Tochter und ich hatten das Buch in der Buchhandlung gesehen und uns sofort in das Cover verliebt. Tolle Farben, viele Tiere und ein schwarzes Schaf, das den Mond anheult. Das sah nach einer wirklich netten und lustigen Geschichte aus! Gekauft haben wir das Buch dann doch nicht, da wir nicht wussten, ob die eigentliche Geschichte nicht schon zu kindlich ist, obwohl das Buch erst ab 8 Jahren empfohlen wird. Ein Schaf, das sich für einen Wolf hält, obwohl jedes Tier sehen kann, was es ist. Die Suche nach seinem Geburtsort… Freundlicherweise wurde uns dann das Hörspiel vom Jumbo Verlag zur Verfügung gestellt, so dass wir in den Genuss kamen, die Geschichte doch kennen zu lernen. Zum eigentlichen Hörspiel: Robert Missler, der Sprecher dieses Hörspiels, ist Schauspieler, Kabarettist und Radio- und Synchronsprecher. Er ist Mitwirkender bei Kinofilmen (z.B. “Küss den Frosch”), der Sesamstraße (“Grobi”) und auch bei US-Serien wie “Dr. House” oder “King of Queens”! Vor allem aber arbeitet er nicht das erste Mal für den Jumbo Verlag. Er gestaltet “Wieso? Weshalb? Warum?” mit und ein anderes Buch/ eine andere Reihe, die meine Tochter und ich gleichermaßen toll finden: “Scary Harry”. Rober Missler macht einen grandiosen und phänomenalen Job beim Sprechen der vielen unterschiedlichen Tiere, die in dieser Geschichte vorkommen. Er bedient sich dabei nicht nur verschiedener Stimmtiefen – und höhen, variiert zudem auch in der Lautstärke und lässt die Tiere Dialekt sprechen. Dass er zwischendurch nicht durcheinander kommt, ist bemerkenswert. Wie lange es wohl gedauert hat, bis das Hörspiel “so im Kasten war”? Beim Hören hat man selbst als Erwachsener sehr viel Spaß. Meine Tochter fand “Onkel Bär” sehr lustig. Insgesamt findet man hier viel Humor und witzige Szenen. Die Geschichte selbst ist – wie erwartet – doch sehr kindlich und auch schon für Kinder ab 5/6 Jahren geeignet, wenn sie entweder vorher zusammen erlesen oder das erste Mal gemeinsam gehört wird. Die Handlung ist einfach, aber trotzdem unterhaltsam und vor allem kindgerecht. Es kommen viele wichtige Themen, wie Freundschaft, Familie, Zusammengehörigkeit, Freiheit, (Sehnsucht nach eben dieser), Zusammenhalt, gegenseitiges Helfen, Ausgrenzung, Liebe, … in dieser Geschichte vor. Man kann diese Geschichte sicherlich ein paar Mal hören und entdeckt immer wieder neue Themen, über die man nachdenken oder mit seinem Kind sprechen kann. Fazit: Wer eine aufregende und spannende Geschichte sucht, ist hier mit Kindern ab 8 Jahren wahrscheinlich nicht mehr gut aufgehoben – wohl aber, wer eine niedliche, lustige und pädagogisch wertvolle Geschichte (vielleicht auch gemeinsam mit seinen Kindern) hören möchte, in der es viel zu entdecken gibt.

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    • 9

    SmillasFeeling

    24. August 2014 um 19:46
    Normal-ist-langweilig schreibt Danke für deine interessante Meinung und die Information, dass das Buch doch so anders ist als das Hörbuch! Das werde ich auf meinem Blog noch ergänzen!

    Bitte, gerne. Mein Herzchen wurde auch erst heute angezeigt ... Es wundert mich auch sehr, dass das Buch so dermaßen stark gekürzt wurde für die Hörbuchfassung. Teilwiese sind auch echt Brüche ...

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