Vaseem Khan

 3,9 Sterne bei 52 Bewertungen

Lebenslauf

Vaseem Khan, geboren 1973 in London, sah zum ersten Mal einen Elefanten auf offener Straße im Jahr 1997, als er nach Indien kam, um dort als Unternehmensberater zu arbeiten. Es erschien ihm damals höchst seltsam und diente als Inspiration für seinen ersten Kriminalroman. 2006 kehrte er nach England zurück und arbeitet seitdem am University College London für die Abteilung Sicherheits- und Kriminalwissenschaften.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Vaseem Khan

Cover des Buches Inspector Chopra und der Juwelenraub (ISBN: 9783548289564)
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Rezension zu "Inspector Chopra und der Juwelenraub" von Vaseem Khan

ReiShimura
Charmant, aber nicht unvergesslich

Kriminalromane schaffen es in unregelmäßigen Abständen auf meine Leseliste. Wobei ich hierbei außergewöhnliche Ermittler, Handlungsorte am asiatischen Kontinent und eine möglichst unblutige Handlung bevorzuge. Dieser Roman hat alle meine Kriterien erfüllt und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn ich auch nicht restlos begeistert bin.

 

Erst im Laufe des Buches habe ich festgestellt, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Krimiserie handelt. Dies hat dem Lesegenuss aber nur bedingt getrübt. Autor Vaseem Khan geht an mehreren Stellen des Buches auf die Handlung des ersten Buches ein, so dass man dieses hier auch ohne die Vorkenntnisse lesen kann. Empfehlenswert ist aber wie immer, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

 

Hartgesottene Krimifans werden mit diesem Buch wahrscheinlich eher weniger Freude haben. Dies liegt vor allem daran, dass an vielen Stellen der eigentliche Kriminalfall eher in den Hintergrund rückt und andere Dinge eine größere Rolle spielen. Liebhaber von tierischen Cosy Crime Romanen kommen hier aber definitiv auf ihre Kosten. Der kleine Elefantenbulle Ganesha spielt eine tragende Rolle und wird, wie es oft in dieser Art von Roman ist, ein wenig vermenschlicht. Kritiker mögen den Punkt eventuell ein wenig überbewerten.

 

Der Roman besticht auf jeden Fall durch seine eindrucksvollen Beschreibungen von Mumbai, dem interessanten Einblick in die indische Kultur und das Essen und durch seinen humorvollen Ton. An manchen Stellen kommt der Witz für meinen Geschmack ein wenig zu platt daher, im Großen und Ganzen war es aber eine sehr unterhaltsame Geschichte.

 

An manchen Stellen, gerade was die Nebencharaktere betrifft, hätte ich gerne tiefergehende Beschreibungen gehabt. An anderer Stelle waren mir manche ausufernden Erklärungen ein wenig zu langatmig. Über gewisse Dinge kann ich hinwegsehen, da es sich um einen Teil einer Reihe handelt und mir bewusst ist, dass sich vieles über die Romane hinweg aufbaut und auflöst.

 

Alles in allem war dies wie erwähnt ein netter Roman für zwischendurch, der bei mir aber wenig Eindruck hinterlassen hat. Ganz salopp formuliert kann man sagen, dass man dieses Buch durchaus lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es sein lässt.

Cover des Buches Ein Elefant für Inspector Chopra (ISBN: 9783548288468)
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Rezension zu "Ein Elefant für Inspector Chopra" von Vaseem Khan

MartinA
Wenig überzeugende Umsetzung einer lustigen Idee

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein indischer Krimi mit Hang zum Skurrilen, das könnte meinen Geschmack treffen. Aber leider wurde ich enttäuscht. Der Elefant spielt eine kleinere Rolle wie erwarte, auch wenn er einige großartige Szenen hat. Inspector Chopra ist sympathisch und auch die anderen Charaktere wirken glaubwürdig, auch wenn sie etwas farblos wirken. Vaseem Khan ist eine nette Geschichte gelungen, mehr aber leider auch nicht, da sie zu langatmig ist und man manchmal das Gefühl bekommt, der Elefant ist nur Beiwerk und kaum von Bedeutung. Der Krimiaspekt kommt auch etwas zu kurz und die Auflösung kommt dann auch etwas zu schnell. Vieles ist vorhersehbar, Spannung darf man vermissen und abgesehen von einigen unterhaltsamen Szenen (Chopra im Bordell oder diverse Einsätze von Ganesha) bietet das Buch zu wenig um als wirklich unterhaltsam bezeichnet zu werden. Es ist zu wenig Cosy, zu wenig Spannend, zu wenig Action… und … auch ein bisschen zu wenig Indien. Da hätte ich mehr erwartet und manchmal kann man tatsächlich vergessen wo der Roman spielt.
EIN ELEFANT FÜR INSPECTOR CHOPRA bietet viel Potential für einen lustigen Krimi mit Elefant, aber die Umsetzung ist wenig überzeugend.

Cover des Buches Inspector Chopra und der Juwelenraub (ISBN: 9783956393174)
K

Rezension zu "Inspector Chopra und der Juwelenraub" von Vaseem Khan

katze102
seichter Krimi

Im zweiten Fall des bereits im Ruhestand befindlichen Inspector Chopras werden die britischen Kronjuwelen zum ersten Mal in Indien, im Museum in Mumbay ausgestellt. Geschickt und rätselhaft eingefädelt wird nach einer Sprengung dort die Krone von Königin Victoria, mitsamt dem berühmten Koh-I-Nor-Diamanten gestohlen. Chopra ermittelt....

Die Beschreibung von Land und Leuten - und auch die Erlebnisse mit Chopras Elefant Ganesha machen diesen Krimi aus. Man taucht als Zuhörer in eine andere Welt ein, staunt manchesmal über Redewendungen oder Ansichten. Der Fall selber steht nicht unbedingt im Mittelpunkt, denn direkt mehrere Geschichten werden erzählt. Ich muss gestehen, dass ich dies manchesmal etwas langatmig und weniger spannend fand. Dennoch haben mich die ungewöhnlichen Ideen, Beschreibungen und Wendungen gut unterhalten.

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