Vaseem Khan Ein Elefant für Inspector Chopra

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Inhaltsangabe zu „Ein Elefant für Inspector Chopra“ von Vaseem Khan

Am Tag seiner Pensionierung stolpert Inspector Chopra gleich über zwei mysteriöse Ereignisse: Das erste ist der rätselhafte Fall eines ertrunkenen Jungen, dessen Tod niemanden zu kümmern scheint. Die zweite Überraschung ist ein Babyelefant. Chopra nimmt sich beider an. Ohne seine Polizeimarke, dafür aber mit tatkräftiger Unterstützung von Elefantenbaby Ganesha, sucht er jeden Winkel Mumbais nach dem Mörder des Jungen ab. Er muss bald feststellen, dass sowohl an seinem Fall als auch an seinem neuen Schützling mehr dran ist, als es auf den ersten Blick scheint.

"Spannend, anrührend und beglückend wie ein kunterbunter Bollywood-Film." WDR 2 Krimitipp

Warmherziger Krimi mit Humor, empfehlenswert!

— secretworldofbooks

Unterhaltsam, spannend und ein toller Einblick in die indische Kultur.

— KleinerKomet

Inspector Chopra und Elefantenbaby Ganesha, ein herrliches neues Ermittlerduo !!!

— Literaturwerkstatt-kreativ

Diesen Inspector habe ich ins Herz geschlossen! Herrlich skurrile Figuren und Handlungsstränge, die zu einem ganz besonderen Krimi werden.

— Tigerkatzi

Lustig, spannend, authentisch, warmherzig - freue mich schon auf Teil 2

— Sara_1801

Ein amüsanter, kurzweiliger Krimi - zudem interessante Einblicke in die indische Kultur.

— Marvey

Unterhaltsamer Kriminalroman -> perfekte Lektüre für die aktuelle Hitzewelle

— LeloLovesBooks

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    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

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    • 05. December 2017 um 23:59
  • Krimi einmal anders

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    secretworldofbooks

    13. October 2017 um 12:30

    Inhaltsangabe :Am Tag seiner Pensionierung stolpert Inspector Chopra gleich über zwei mysteriöse Ereignisse: Das erste ist der rätselhafte Fall eines ertrunkenen Jungen, dessen Tod niemanden zu kümmern scheint. Die zweite Überraschung ist ein Babyelefant. Chopra nimmt sich beider an. Ohne seine Polizeimarke, dafür aber mit tatkräftiger Unterstützung von Elefantenbaby Ganesha, sucht er jeden Winkel Mumbais nach dem Mörder des Jungen ab. Er muss bald feststellen, dass sowohl an seinem Fall als auch an seinem neuen Schützling mehr dran ist, als es auf den ersten Blick scheint.Meinung :Was für eine Überraschung! So wohl und unterhalten habe ich mich schon lange nicht mehr in einem Buch gefühlt. Neben der eigentlichen Handlung, die Aufklärung des rätselhaften Todes eines jungen Inders, erfährt man sehr viel über die Lebensweise Indiens und deren Bevölkerung. Über Elefanten erfährt man auch so einiges Wissenswertes.Und das alles ist so drum herum und gleichzeitig mit in die Handlung eingebettet.Der Inspektor mit seiner Familie ist so liebherzig, davon kann ich nicht genug bekommen. Dies steht auch im Gegensatz zu den tödlichen Machenschaften des mafiösen Untergrundes, wo ihn seine Ermittlungen hinführen. Ich freue mich auf einen weiteren Teil von Inspektor Chopra.

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  • Chopra und Ganesha

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    Literaturwerkstatt-kreativ

    31. August 2017 um 22:43

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert: „Ein Elefant für Inspector Chopra“ von Vasem Khan Inspector Ashwin Chopra muss krankheitsbedingt den Vorruhestand antreten. Doch genau am Tage seiner Pensionierung passieren Dinge, die ihn erst einmal überhaupt nicht zur Ruhe kommen lassen. Ein junger Mann ertrinkt unter sehr rätselhaften Umständen, aber Chopras Nachfolger will den Fall ganz schnell als Unfalltod zu den Akten legen. Doch unserem Inspector lässt dieser Fall keine Ruhe. Immer wieder hört er die Worte der Mutter des Opfers: „Mein Sohn ist tot, und die rühren keinen Finger!“, schrie sie.“Die sind nur hier, um den reichen Herrschaften zu dienen!“. Da Chopra, aber ein sehr ehrenwerter und vor allem gerechter Polizist ist, der die Wahrheit liebt, beginnt er in seinem Ruhestand zu ermitteln. Außerdem bekommt er von seinem Onkel Bansi einen Babyelefanten vererbt, um den er sich nun kümmern soll. Inspector Chopra lebt mit seiner Frau und Schwiegermutter, jedoch im 15. Stock eines Hochhauses, in einem Wohnkomplex in Mumbai. Dieser Babyelefant den Chopra auf den Namen „Ganesha“ tauft sorgt natürlich für ziemlichen Wirbel in der Nachbarschaft. Inspector Chopra hat nun alle Hände voll zu tun und nebenbei beginnt auch noch eine aufregende Verbrecherjagd. Fazit: Vaseem Khan hat einen flotten, temporeichen und humorvollen Krimi geschrieben, den ich in einem Rutsch so weg gelesen habe. Der Autor hat 10 Jahre in Mumbai gelebt und man merkt in seinen Beschreibungen, dass die Stadt ihm ans Herz gewachsen ist und er sich dort gut auskennt. Sein Erzählstil ist einfach und ohne viel Geschnörkel, wodurch es mir überhaupt nicht schwer fiel, wenigstens ein bisschen in die indische Welt einzutauchen zu können. Durch seine bildhafte Sprache erzeugen er wunderbare Phantasien im Kopf. Mit Inspector Chopra hat der Autor natürlich auch einen sehr interessanten Ermittler kreiert. Das Elefantenbaby Ganesha ist natürlich der Clou. Wunderbar humorvoll fand ich die Szene, als Ganesha nach einem heftigen Monsunregen in der Wohnung vom Inspector verweilt und von Poppy, der Frau des Inspectors erst einmal richtig sauber geschrubbt wird. Ein absoluter Hingucker ist aber auch das schöne Cover. Die bunten Farben lassen einen bereits in die Farbenwelt Indiens eintauchen. Vaseem Khan ist mit „Ein Elefant für Inspector Chopra“ ein wunderbarer Debütroman gelungen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band der im Februar 2018 erscheinen soll. Ein wunderbares Buch nicht nur für Krimifans !!! www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/08/31/chopra-und-ganesha Besten Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Unterhaltsamer Kriminalroman -> perfekte Lektüre für die aktuelle Hitzewelle

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    LeloLovesBooks

    23. June 2017 um 16:40

    Dies ist ein sehr liebenswürdiger Krimi, der zwar nicht ganz realistisch, dafür aber seeeeehr niedlich ist.Alle Elefentenliebhaber auf jeden Fall zugreifen...    ... jeder andere auch. xDEine komplette Rezension ist auf meinem Blog...Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischauen würdest! :3[nicht erschrecken, mein Blog ist sehr, sehr klein und auf Englisch, ich hoffe das stört dich nicht]Liebe Grüße,leonie=^.^=

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  • Amüsant und nett

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    Sigismund

    09. April 2017 um 22:08

    AMÜSANT und NETT sind nicht gerade typische Beschreibungen für einen Krimi. Doch in dem Roman des in London geborenen indischstämmigen Autors Vaseem Khan "Ein Elefant für Inspector Chopra" (Februar 2017) ist die Krimi-Handlung eigentlich nur Mittel zum Zweck, wie man schon an der bunten Karikatur des Covers erkennen muss: Liebevoll ironisch nimmt der Autor schmunzelnd sein indisches Heimatvolk durchaus kritisch unter die Lupe. Er beschreibt mittels der skurrilen Detektiv-Erlebnisse des pensionierten, ehrlich-braven Inspectors den noch immer leidvollen Gegensatz zwischen sehr Armen und sehr Reichen, die Politik, Wirtschaft und Ganstertum verbindende Korruption im Land, den Pfusch am Bau und manches andere, unter dem Indien und hier speziell die Einwohner von Mumbay zu leiden haben, zugleich aber auch die aufstrebende Wirtschaftsmacht. Man darf und soll beim Lesen sich amüsieren. Da ist die unwirkliche(?) Krimi-Handlung eigentlich Nebensache. Nach vom Leser erwartetem Happy-End eröffnet Inspector i.R. Chopra mit seinem intelligenten und sensiblen Elefantenbaby, das ihm so manches Mal das Leben rettete, ein Detektivbüro. Ich freue mich auf den zweiten Band und kann allen Lesern mit Sinn für Humor dieses Buch nur EMPFEHLEN.

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  • Spannender und außergewöhnlicher Krimi

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    marjana_

    02. March 2017 um 09:58

    Inhalt: Eigentlich sollte Chopra sich nach seiner Pensionierung ruhigeren Dingen zuwenden, doch ausgerechnet an diesem Tag wird ein ertrunkener Junge entdeckt. Chopra glaubt nicht an einen Unfall, leider ist er damit der einzige und er geht als pensionierter Polizist dem Fall nach. Hinzu kommt noch das außergewöhnliche Geschenk seines Onkels, nämlich ein Babyelefant namens Ganesha. Der kleine Elefant macht bei seiner Ankunft einen sehr traurigen Eindruck und er verweigert das Essen. Chopra und seine Frau Poppy versuchen Ganesha wieder aufzupäppeln und wer weiß, vielleicht steckt hinter der traurigen Fassade etwas ganz besonderes? Meine Meinung: Mir hat es viel Spaß gemacht über Mumbai und seine Einwohner zu lesen. Wenn man sich an die indischen Namen gewöhnt hatte, konnte man ganz in das indische Flair eintauchen. Ich wusste vor dem Buch nicht viel über Indien und ich kann mir jetzt aber ein sehr gutes Bild von Mumbai machen. Der Autor hat die Stadt und die verschiedenen Gegenden sehr detailreich geschildert und auch über die Lebensweise hat man viel mitbekommen. Chopra hat mir von Anfang an gefallen, er ist sehr engagiert und liebt seinen Job und seine Frau, Poppy. Poppy ist auch sehr liebenswert, sie sorgt sich sehr um ihren Mann und ist impulsiv. Mir hat es sehr gefallen, dass man viel über das Eheleben der beiden erfahren hat. Das war ein schöner Ausgleich zum Krimi. Den Babyelefant musste man einfach mögen, auch wenn er anfangs zerbrechlich ist, entwickelt er sich zu einem echten Helden. Die Aufklärung des Falls war sehr spannend und schockierend, ich hätte mit der ein oder anderen Wendung nie gerechnet, auch das Ende war sehr überraschend. Was mir etwas gefehlt hat, war Ganesha. Ich habe erwartet das man mehr über den kleinen Elefanten erfährt oder das es stärker am Fall beteiligt ist. Das fand ich etwas schade, könnte mir aber vorstellen, dass Ganesha im zweiten Teil eine größere „Rolle“ spielt. Fazit: Das besondere an diesem Krimi ist ganz klar der indische Flair und die Auflösung des Falls. Ich habe sehr viel Neues über Indien erfahren, hatte einige spannende und interessante Lesestunden und es gab einen Babyelefanten, was sowieso außergewöhnlich ist. Ich hoffe, das die Fortsetzung bald erscheint und ich Chopra, Poppy und Ganesha wieder sehe.

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  • Ganesha Baby

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    walli007

    25. February 2017 um 08:23

    Nach langen Jahren im Polizeidienst wird Inspector Chopra krankheitsbedingt frühpensioniert. Und nun? Was soll er eigentlich mit seiner Zeit anfangen? Er hat viel Glück gehabt im Leben, eine tolle Frau und auch mit seiner Tätigkeit war er immer sehr zufrieden. Ja, vielleicht wäre es schön gewesen, ein paar Kinder zu haben, aber doch, er ist zufrieden. Während er noch dabei ist, seine Sachen in der Wache zusammen zu packen, hört er das Klagen einer Frau. Mitfühlend fragt er, was ihr denn fehle. Ihr Sohn sei tot und niemand wolle die Sache untersuchen, sie seien eben arm, da könne man nichts besseres erwarten. Auch wenn er Polizei-Inspector i. R. ist, diese Klage einer Mutter lässt Chopra keine Ruhe. Er war immer ein Gerechter und Ermittlungen haben ohne Ansehen der Person oder deren Stellung zu erfolgen. An dem Tod des jungen Mannes kommt Chopra tatsächlich einiges eigenartig vor. Und daheim erwartet ihn ein Geschenk seines Onkels, ein kleiner Baby-Elefant, der den Namen Ganesha trägt. Momentan ist es noch ein Elefant von einer traurigen Gestalt, der zudem die Nahrungsaufnahme verweigert. Ganeshas Anblick rührt Chopras Herz und er will dafür sorgen, dass es dem Tier besser geht.  Schon das farbenfrohe Cover mit dem niedlichen kleinen Elefanten darauf ist ein echter Hingucker, der einen verführt, das Buch aus dem Regal zu nehmen. Und auch der Inhalt hat einiges zu bieten. Der Lokalkolorit einer indischen Großstadt wird ausgesprochen gut getroffen. Auch wenn man Bilder vielleicht nur aus Nachrichten oder Fernsehberichten kennt, kann man sich anhand der lebendigen Beschreibungen das Gewusel auf den Straßen, den Gegensatz zwischen Arm und Reich, zwischen Moderne und Tradition sehr gut vorstellen. Fast hört man das Tröten der Motorradhupen, fast sieht man die Kühe auf der Straße liegen. Und auch der angedeutete Schnurrbart auf dem Titel verschafft eine ungefähre Vorstellung des liebenswerten und aufrechten Inspectors. So schnell kann er von seiner Berufung nicht lassen und natürlich will er wissen, weshalb der junge Mann sterben musste. Das der kleine Elefant sich dabei als unerwartete Hilfe erweist gibt dem Roman noch eine besondere Note.  Ein Roman, dessen Cover Aufmerksamkeit erregt und der dieser Aufmerksamkeit mit einer spannenden und interessanten Geschichte völlig gerecht wird. Ein Blick auf die web.site des Autors lässt Vorfreude auf weitere Abenteuer des braven Inspectors i. R. und seines kleinen Elefanten aufkommen. 4,5 Sterne

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  • Ein aufrechter indischer Polizist und sein Elefant

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    utaechl

    13. February 2017 um 15:08

    Ein im indischen Mumbai spielender Krimi, ein pensionierter Inspector, ein Babyelefant und ein Toter, dessen Untersuchung unter den Teppich gekehrt werden soll. Eine tolle Mischung mit viel indischem Flair. Inhalt: Inspector Chopra muss gesundheitsbedingt in Frührente gehen, als an seinem letzten Arbeitstag noch ein Ertrunkener gefunden wird. Eigentlich ein Fall für seinen Nachfolger, der allerdings keinerlei Anstalten macht, sich um die Ermittlungen zu kümmern. Da Chopra der Fall nicht loslässt beginnt er selbst zu ermitteln. Gleichzeitig bekommt er von seinem Onkel einen einjährigen Elefanten, den er Ganesha tauft, vererbt. Dieser sorgt in der Familie und der Wohnanlage für aufsehen. Der neue Lebensabschnitt beginnt also durchaus turbulent und steht für weit mehr Veränderungen, als sich der Inspector je hätte vorstellen können. Setting und Stil: Man merkt sofort, dass sich Vaseem Khan mit Indien, seinen Eigenheiten, den Menschen und insbesondere Mumbai sehr gut auskennt. Es gelingt ihm, dieses Wissen sehr gut weiterzugeben und in die Handlung einfließen zu lassen. Natürlich gibt es dabei einiges, dass mir unbekannt war, Namen die mir nichts sagten und vieles wurde bestätigt und verstärkt. Man erfährt also nebenbei viel über die indische Seele und die Auswirkungen, die das System auf die über eine Milliarde Menschen hat. Das alltägliche Leben, Familien und natürlich die Polizeiarbeit spielen eine große Rolle. Dabei verwundert es fast, dass der Fall nicht aus den Augen verloren wird und es trotzdem irgendwie dank einiger glücklicher Zufälle weitergeht. Wir erleben das Buch aus Inspector Chopras Sicht und sind ihm als Beobachter sehr verbunden. Charaktere: Inspector Chopra scheint der einzige Fels in der indischen Brandung zu sein, der sich durch Ehrlichkeit, Prinzipien und Regeltreue zu einer aussterbenden Art entwickelt hat. Er ist umgeben von Korruption, Verbrechen und Kastengebaren. Dies macht es natürlich besonders leicht, sich auf seine Seite zu schlagen. Die zweite Hauptfigur ist natürlich Ganesha, der kleinwüchsige einjährige Elefantenbulle, der anfangs so gar nicht in Chopras Leben zu passen scheint. Doch Elefanten sind halt etwas besonderes, und dieser ist da keine Ausnahme. Poppy, Chopras Ehefrau, entspricht zum Teil dem typischen indischen Frauenbild, allerdings hat auch sie ihre Momente, um gegen das System aufzubegehren. Erschwert wird dies durch ihre Mutter, die seit dem Tode ihres Mannes bei ihnen wohnt. Da Inspector Chopra hauptsächlich als Einzelkämpfer sich dem Fall stellt, gibt es gar nicht so viele Helfer, die eine größere Rolle spielen. Die Gegner kristallisieren sich langsam heraus und der anfängliche Mord führt zu etwas ziemlich Großem und Bedeutendem. Spannend, dabei zuzusehen. Geschichte: Es hört sich absurd an, wenn man sich die Kurzbeschreibung durchliest und als Leser kann man sich kaum vorstellen, was einen bei dem Krimi erwarten wird. Umso toller ist es, wenn einen die Handlung schnell packt und man ihr mitten ins indische Alltagsleben folgen kann. Im Endeffekt passt alles, alle Handlungspfade führen ins Ziel und es ergibt sich eine runde Sache. Eine Geschichte, die man auf sich zukommen lassen muss, deren Verlauf man nicht erraten kann. Fazit: Viele Leser werden nicht allzu viel über Indien und das doch sehr unterschiedliche Leben dort wissen. Der Krimi ist also die ideale Gelegenheit, sich mehr mit der fremden Kultur zu beschäftigen. Hinzu kommt ein spannender Fall, interessante Charaktere und ein liebenswerter Elefant. Ein tolles Buch, dessen Fortsetzung zum Glück schon geschrieben ist. Ein Krimi für Fans anderer Kulturen.

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  • Mit einem Elefant auf Verbrecherjagd

    Ein Elefant für Inspector Chopra

    lesefreude_book

    11. February 2017 um 15:25

    Inspector Chopra tritt seinen Ruhestand an. Doch an Ruhe ist noch lange nicht zu denken. Am Tag seiner Pensionierung ertrinkt ein Junge unter rätselhaften Umständen und niemand will sich darum kümmern. Vor seiner Haustür wartet ein geschenkter Babyelefant. Chopra nimmt sich beiden an. Zwar hat er keine Dienstmarke mehr, dafür aber die Unterstützung des Elefantenbabys Ganesha. Gemeinsam gehen sie dem Fall nach und stoßen auf eine riesige Verschwörung in Mumbai. Mit Indien hatte ich bisher nicht viele Berührungspunkte. Deshalb ist mir die Kultur auch relativ fremd. So war es für mich manchmal schwer zu verstehen, wenn über Fest, Essen und Brauchtümer geschrieben wurde. Hier fehlten mir Erklärungen, die ein Eintauchen in die Kultur ermöglicht hätten. Die indischen Namen haben es mir zu Beginn schwer gemacht in die Geschichte zu finden. Ob Absicht oder nicht versucht Vaseem Khan dem Leser dies durch stark unterschiedliche Namen zu erleichtern. Inspector Chopra ist der klassische Polizist, der auch nach seiner Pensionierung die Finger nicht von Kriminalfällen lassen kann. Dabei mochte ich vor allem seine grundehrliche Art in einem Land in dem Korruption an der Tagesordnung steht. Vaseem Kahn zeigt immer wieder Beispiele wie es, selbst in einem Land mit regierendem Kastensystem, gelingen kann auszubrechen. Wenngleich es sich hier vermutlich um hoffnungsvolle Einzelfälle handelt. Der Elefant ist eine willkommene Aufheiterung. Er spielt zwar eine tragende Rolle in der Geschichte, ich hätte mir allerdings mehr Szenen mit dem Elefanten gewünscht. Das Leben mit einem Babyelefanten in einer riesigen, wuseligen Stadt wie Mumbai stelle ich mir anstrengend und fast unmöglich vor. Hier hätte ich mir mehr gemeinsame Erlebnisse gewünscht. Vor allem zwei Sidestories werden immer wieder viel zu oberflächlich angerissen. Zum einen die Geschichte rund um Inspector Chopras Frau Poppy und ihre Ängste um die Ehe, weil ihr Mann nach der Pensionierung plötzlich ohne Erklärung bis tief in die Nacht unterwegs ist. Die zweite Sidestories beinhaltet Inspector Chopras Pläne für die Zeit nach seiner aktiven Polizeikarriere. Da er allerdings ständig ermittelt und der Fall im Buch sowie in seinem Leben absolut im Vordergrund steht, geht diese Geschichte sehr unter. Im letzten Kapitel wird der Leser schließlich vor vollendete Tatsachen gestellt und kann die Beweggründe nicht immer nachvollziehen. Fazit: „Ein Elefant für Inspector Chopra“ ist ein spannender Kriminalfall in Mumbai. Allerdings fehlen mir intensivere Einblick in die Kultur Indiens. Das Elefantenbaby Ganesha hätte sich mehr Aufmerksamkeit verdient. Schade, dass es nicht in mehr Szenen vorkommt.

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