Vea Kaiser

 4.3 Sterne bei 354 Bewertungen
Autorenbild von Vea Kaiser (©)

Lebenslauf von Vea Kaiser

Shootingstar der österreichischen Literatur: Vea Kaiser wurde 1988 in Österreich geboren. Als Autorin wurde sie durch ihren Debütroman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" bekannt, der im Jahr 2012 bei Kiepenheuer und Witsch veröffentlicht wurde und auf Anhieb Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte. Für ihr erstes Buch erhielt sie unter anderem das Hans-Weigel-Literaturstipendium und wurde mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet. 2014 wurde das erste von ihr verfasste Theaterstück „Die Argonauten“ in Wien uraufgeführt. Neben der Schriftstellerei studierte Vea Kaiser Altgriechisch an der Universität in Wien.

Alle Bücher von Vea Kaiser

Cover des Buches Rückwärtswalzer (ISBN:9783462051421)

Rückwärtswalzer

 (107)
Erschienen am 07.03.2019
Cover des Buches Makarionissi oder Die Insel der Seligen (ISBN:9783462049282)

Makarionissi oder Die Insel der Seligen

 (85)
Erschienen am 11.08.2016
Cover des Buches Reportagen #14 (ISBN:9783906024134)

Reportagen #14

 (0)
Erschienen am 05.12.2013
Cover des Buches Makarionissi oder Die Insel der Seligen (ISBN:9783839813904)

Makarionissi oder Die Insel der Seligen

 (23)
Erschienen am 21.05.2015
Cover des Buches Blasmusikpop (ISBN:9783990220788)

Blasmusikpop

 (0)
Erschienen am 14.05.2013

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Neue Rezensionen zu Vea Kaiser

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K

Rezension zu "Rückwärtswalzer" von Vea Kaiser

Seine Verwandten kann man sich (leider) nicht aussuchen
KleineHexevor 13 Tagen

Lorenz Prischinger ist ein ambitionierter aber erfolgloser Schauspieler. Aus Geldnot zieht er bei einer seiner drei Tanten und ihrem Lebensgefährten ein und lebt in den Tag hinein. So lange bis Onkel Willi überraschend stirbt und herauskommt, dass das Geld, das dieser für seine Überführung nach Montenegro gespart hatte, schon aufgebraucht ist. Um dem Toten seinen letzten Wunsch zu erfüllen, beschließen die Tanten und Lorenz, Onkel Willi im Auto zu transportieren - rund 1000 km und durch fünf Länder– von Wien in ein kleines Dorf in Montenegro. Die Leiche am Beifahrersitz ist ein Problem, aber in Kombination mit drei älteren eigenwilligen Damen am Rücksitz werden die Nerven von Lorenz auf eine harte Probe gestellt….

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, aber er hat mich auch nachdenklich gemacht. In den einzelnen Kapiteln werden die unterschiedlichen Lebenswege der drei Tanten beschrieben, von der gemeinsamen Kindheit im Krieg über die jeweiligen Berufswege bis hin zur Gegenwart als ziemlich schrullige alte Damen. Durch die jeweilige Sichtweise kann man besser verstehen, wieso die Frauen so handeln, wie sie handeln. Irgendwann wünscht man sich, die Schwestern würden sich untereinander auch so gut kennen, wie der Leser sie am Ende kennt. Und fragt sich, welche Geheimnisse wohl die eigenen Verwandten haben…

Der Stil ist charmant und witzig und der Text gespickt mit österreichischem Lokalkolorit – das man mögen - mir persönlich hat es gefallen. Schwierigkeiten hatte ich nur gelegentlich mit der Zuordnung der Töchter zu den jeweiligen Tanten. Aber nach einiger Zeit versteht man die Verwandtschaftsverhältnisse.

Am Ende lernen alle Beteiligten etwas aus den Geschehnissen und schaffen es, aus alten Gewohnheiten auszubrechen und das eigene Leben zu verbessern. Das motiviert, auch die eigenen festgefahrenen Eigenheiten zu hinterfragen. Und erinnert wieder einmal daran, dass es sich lohnt, hinter die Fassade von Menschen zu sehen. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht viel zu entdecken gibt.

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Rezension zu "Rückwärtswalzer" von Vea Kaiser

Herrlich, charmant und mit allerlei Gefühlsfahrten ...
SharonBakervor einem Monat

Lorenz ist Schauspieler und befindet sich gerade in einer Schaffenskrise, naja, er versucht fehlende Engagements mit Online-Shopping zu bekämpfen. Dass das keine gute Lösung ist, merkt er bald am eigenen Leib, so muss er die Familie um Geld anbetteln. Bei den Eltern ist nix zu holen, aber es kann ja nicht schaden die Tanten in Wien auch mal zu fragen. So schlägt er bei ihnen auf und bekommt außer gutes Essen, nur aufgewärmte Worte, aber was soll man einen verwöhnten jungen Mann auch sagen. Die Not lässt ihn aber zumindest bei den Damen einziehen und das ist auch gut, denn eines Morgens ist sein Onkel Willi tot. Da das Geld für die Beerdigung in Montenegro, nicht mehr da ist, kommen die Damen auf eine abenteuerliche Idee und bevor sich Lorenz versieht, ist er mitten drin. Das bedeutet, als Fahrer eines Pandas, mit einem durch gefrosteten Onkel Will als Beifahrer sowie drei Tanten auf der Rückbank, mit Ziel einmal Wien bis zum Balkan. Werden sie heil am Zielort ankommen? Welche Geschichten werden offenbart? Und welcher Mensch war Onkel Willi eigentlich?

Für Vea Kaiser ist es schon ihr dritter Roman und für mich, der Erste, den ich lese. Ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon viel früher etwas von ihr gelesen habe, aber seid der Buchmesse, war für mich klar, den Roman muss ich einfach lesen, denn der klingt richtig gut. Wie mir nun die Familiengeschichte Prischinger gefallen hat, erzähle ich euch nun.

Beginnen wir mit Lorenz, ein erfolgloser Schauspieler, der sich gerade in seinem Selbstmitleid suhlt, vor den Schuldenberg die Augen verschließt und sich der Hoffnung hingibt, bald wieder vor der Kamera zu stehen. Nur sich um alles kümmern, macht er nicht, das treibt er so weit, bis er Angst vor der Türklingel hat und sich dann an die Verwandten wendet und nach Geld fragt. Der Erfolg bleibt aus und somit muss sich Lorenz den Tatsachen stellen und zieht zu seinen Tanten. Das ist der Beginn der Geschichte, wenn man aber glaubt, es geht hier um diesen jungen Mann, der täuscht sich, denn die Geschichte hat viel mehr Mitspieler. Nach jedem Kapitel der Gegenwart widmen wir uns nämlich danach immer mit der Vergangenheit und der Familie Prischinger. Da haben wir die Geschwister Sepp, Mirl, Wetti, Hedi und Nenerl und wir schweifen nach Montenegro, zu Willi. Wie sie aufwachsen, was sie erleben, was sie prägt und welche Geheimnisse jeder in sich trägt, das decken wir hier auf.

Vea Kaiser schreibt Familienromane, da jeder eine hat, ob eine gute oder eine schlechte, aber jeder hat eine und kann dementsprechend mitreden. Die Familie Prischinger ist eine sehr originelle und hat einiges zu bieten. Auf einem Bauernhof wachsen die Geschwister auf, ärmlich, ohne Vater und in schwierigen Zeiten, da gab es noch Träume und Wünsche, jeder auf seine eigene Art und Weise. Ob sich diese erfüllen, dürfen wir Stück für Stück erfahren, dabei wechseln sich die erzählenden Figuren mit ihrer Vergangenheit ab.

Die Geschichte ist auf jeden Fall skurril, warmherzig, witzig, traurig, geistreich und sehr sehr charmant. Es lässt sich flott verschlingen, macht immer neugierig aufs nächste Kapitel und lässt einen förmlich mit im Panda sitzen. Diese Familie ist ein Original und herrlich diese drei Schwestern, die einen manchmal in den Wahnsinn treiben und trotzdem möchte man sie ständig umarmen. Dazu kommen noch die kleinen Ausflüge in die Antike und der Gedanke, das die Toten einen auch aus den Jenseits die Richtung zeigen, ist wirklich ein schöner und versöhnlicher Gedanke. Da kommt das Studium der Autorin doch direkt zum Einsatz und macht richtig Lust, auf die alten Mythen. Aber auch die österreichische Geschichte bekommt im Roman einen kleinen Platz, denn durch die Vergangenheit der Schwestern, tauchen auch manche andere gesellschaftliche Themen auf, die klar beschrieben sind, ohne mit den großen erhoben Finger auf die menschlichen Abgründe zu zeigen. Es ist eine Wanderung durch die Zeit und macht unglaublich viel Spaß beim Lesen.

Dazu die herrlichen Figuren, keine ist wie die andere, alle mit so viel Liebe gefüllt, einige ein bisschen übertrieben, aber kein bisschen unglaubwürdig. Ganz im Gegenteil, man hat das Gefühl richtige Persönlichkeiten vor sich zu haben. Mit Schwächen, Träumen und einem schweren Leben, was zu meistern ist. Man fühlt sich sofort mit ihnen vertraut, möchte auch am Küchentisch mit sitzen und auf die Köstlichkeiten warten. Ach, was soll ich euch noch sagen, es ist ein herrlicher Roman, ein wahrer Genuss und eine perfekte Mischung zum Verschlingen. Für mich der erste Kaiser, aber garantiert nicht der Letzte.

Rückwärtswalzer, ist so viel mehr als nur ein skurriler Roadtrip, sondern eine Familiengeschichte im Wandel der Zeit. Herrlich, charmant und so einem Schwanken zwischen heiter und traurig. Absoluter literarischer Genuss.

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Rezension zu "Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger" von Vea Kaiser

Kurzweiliger Roadtrip
EmmaZeckavor einem Monat

Inhalt
Nach den ersten 15 Minuten entfuhr mir ein tiefer Seufzer und ich fragte mich kurz, ob ich die Geschichte wirklich hören will. Wir lernen den Schauspieler Lorenz kennen, der sehr mit sich beschäftigt ist. Dann verliert er von heute auf morgen seinen Job, die Freundin und seine Wohnung. Und natürlich gehen diese Verluste nicht spurlos an ihm vorbei. Lorenz befindet sich also in einer waschechten Midlife-Crisis und ich war mir nicht sicher, ob ich genug Nerven hatte, ihn dabei zu begleiten, dort wieder herauszukommen. Doch dann nimmt die Geschichte eine interessante Wendung: Wir lernen nämlich Lorenz Familie, seine drei Tanten kennen, die eine wichtige Rolle in Rückwärtswalzer spielen.

Vea Kaiser baut hier Stück für Stück drei Handlungsstränge ein, die früher oder später zusammenkommen. Diese Handlungsstränge fand ich sehr spannend, weil sie sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Dennoch gab es zwei sehr drastische Brüche in der Handlung. Ich verstand zwar, worauf die Autorin hinaus wollte, allerdings wurden mir die Stränge zum Schluss nicht ausführlich genug aufgeklärt, sondern scheinbar in einem Nebensatz zusammengefasst. Außerdem führte der Bruch in der Handlung für mich dazu, dass ich den Bezug zu wichtigen Charakteren verlor und mir diese fremd blieben.

Während ich anfangs noch davon ausging, dass Lorenz der Protagonist unserer Geschichte ist, konnte ich schnell feststellen, dass er zum Nebencharakter wurde, nachdem wir seine drei Tanten kennenlernten. Vea Kaiser erzählt uns nämlich die Geschichte der Prischinger Schwestern, die in jungen Jahren schon sehr viel wegstecken mussten.

Obwohl wir viel über die Prischinger Schwestern lernten, waren mir die Entwicklungen der Frauen und auch die von Lorenz nicht klar herausgearbeitet. Es war zwar abenteuerlich und teils auch lustig, sie auf der Reise zu begleiten. Ich hätte mir gegen Ende aber etwas mehr Klarheit gewünscht.

Vea Kaisers Schreibstil ist sehr erzählend angelegt. Das heißt, es gibt verschiedene Perspektiven und die Autorin versteht sich darauf, vieles zu erklären, anstatt es uns selbst erleben zu lassen. An sich ist das ein Stilmittel, das ich gelegentlich recht gerne höre. Es gibt aber auch Hörer*innen, die der Schreibstil abschrecken könnte, weil viel vorgekaut wird.

Mir hingegen haben die Dialoge und die schrägen Situationen gefallen, in die Vea Kaiser ihre Charaktere hineinlaufen lässt. Das war für mich immer ein kleines Überraschungspaket, weil ich nicht wusste, was mich erwartet.
Außerdem - und jetzt komme ich zum wahrscheinlich wichtigsten Stilmittel - glänzt Vea Kaiser hier mit der österreichischen Atmosphäre, die mich sehr gut unterhalten hat.

Hörbuch Gestaltung
Erst einmal finde ich es schön, dass die Geschichte der Familie Prischinger ungekürzt beim Argon Verlag erschienen ist. Ich hätte nicht gewusst, an welcher Stelle hier gekürzt werden könnte. Natürlich gab es ab und an auch Längen. Diese waren aber wichtig, um die Atmosphäre der Geschichte zu erhalten.

Rückwärtswalzer wird von Cornelius Obonya, einem Österreicher, interpretiert. Und genau diesen österreichischen Dialekt braucht es für die Geschichte. Hier ging es nicht darum, Charakteren außergewöhnliche Stimmen zu verleihen, sondern die österreichische Atmosphäre zu transportieren. Und das ist Cornelius Obonya ziemlich gut gelungen.

Mir persönlich fehlte die Charakter Interpretation etwas, weil ich so Mühe hatte, die Prischinger Schwestern auseinanderzuhalten. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es hauptsächlich um die Darstellung des österreichischen Dialekts ging. Und aus dieser Perspektive betrachtet, ist die Interpretation gut gelungen.

Gesamteindruck
Rückwärtswalzer ist eine schöne Geschichte für Zwischendurch. Sie bietet interessante Themen und eine spannende, aber auch lustige Handlung. Gerade als es in Richtung Ende ging, konnte ich mich kaum von dem Hörbuch trennen, weil mich natürlich interessierte wie das Abenteuer der Familie Prischinger endet.

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Gespräche aus der Community

Neu

"Anfang der Fünfziger war Sepp Prischinger zwölf Jahre alt und sich bereits vollends darüber im Klaren, dass das Leben gemein und ungerecht war."

Mit "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" schrieb Vea Kaiser ein fulminantes Debüt. Mit "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" hat sie die griechische Nation geehrt. Vea Kaiser ist die Chronistin außergewöhnlicher und gleichermaßen liebenswerter Familien, deren Geschichten man nie vergessen kann. Ihr neuer Roman, "Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger", ist wieder voll eigenwilliger Persönlichkeiten, die alle Herzen erobern werden. Diesmal aber gibt es ein Familiengeheimnis, das gelüftet werden will.

Mehr zum Inhalt
Als Onkel Willi stirbt, stehen der Drittel-Life-Crisis geplagte Lorenz und seine drei Tanten vor einer Herausforderung. Willi wollte immer in seinem Geburtsland Montenegro begraben werden. Doch da für eine regelkonforme Überführung der Leiche das Geld fehlt, begibt man sich kurzerhand auf eine illegale Fahrt im Panda von Wien Liesing bis zum Balkan. Auf der 1029 Kilometer langen Reise finden die abenteuerlichen Geschichten der Familie Prischinger auf kunstvolle Weise zueinander.
Mirl, die älteste der Schwestern, muss nach dem Krieg schon früh Verantwortung übernehmen und will nur weg aus dem elterlichen Gasthof, weg vom Land. Doch weder die Stadt noch ihre Ehe entwickeln sich so, wie sie es sich erträumte. Wetti interessiert sich bereits als Kind mehr für Tiere als für Menschen. Als Putzfrau im Naturhistorischen Museum kennt sie die Präparate der Sammlungen bald besser als jeder Kurator, und als alleinerziehende Mutter einer dunkelhäutigen Tochter schockiert sie die Wiener Gesellschaft. Und Hedi, die Jüngste im Bunde, lernt Willi zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben kennen, an dem sie mit selbigem fast schon abgeschlossen hat. Denn die drei Schwestern haben in jungen Jahren einen schweren Verlust erlitten. Und sie alle geben sich die Schuld daran.

Leseprobe gefällig?

Zur Autorin
Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Altgriechisch, Latein und Germanistik studierte. Mit 23 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam", der ebenso wie ihr Zweitling "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" zum Bestseller avancierte und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. " Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger" ist ihr dritter Roman.

Neugierig geworden?
Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch verlosen wir 25 Exemplare von "Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger" unter allen, die an der Leserunde zu diesem herzerwärmenden Roman teilnehmen, sich mit anderen darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch bis zum 13.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und antwortet auf folgende Frage:

Eine 1029 Kilometer lange Reise verbindet die unterschiedlichsten Mitglieder der Familie Prischinger.
Wie können Reisen Menschen zusammenbringen?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

Zur Leserunde

"Nur an eine Sache dachte sie in ihrer Erleichterung nicht: dass Sonnenblumen die Blumen der unglücklichen, hoffnungslosen Liebe waren."

Vea Kaiser ist wieder da!
Ihr Roman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" war eins der erfolgreichsten Debüts im Jahr 2012.
Wer an Zeichen und Vorahnungen glaubt, sollte diese Lese- und Hörrunde zu Vea Kaisers neuem Roman "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" nicht verpassen. Und wer nicht daran glaubt kann sich eines Besseren belehren lassen - entweder beim Lesen dieses wunderbaren Romans oder beim Hören der Stimme von Burghart Klaußner in der Hörbuchfassung.

Zum Inhalt
In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.
Mit hinreißender Tragikomik, einem liebevollen Blick für Details und furioser Fabulierlust folgt Vea Kaiser der Geschichte einer unvergesslichen Familie, die auseinandergerissen werden musste, um zusammenzufinden. Ein Roman über das Aushalten von Sehnsucht und Einsamkeit, über Neuanfänge, Sandburgen für die Ewigkeit und die Schönheit des Lebens als Postkartenmotiv.


Leseprobe

Hörprobe

Zur Autorin
Vea Kaiser, geb. 1988 in Österreich, veröffentlichte 2012 ihren Debütroman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam", der Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte und Leser wie Presse gleichermaßen begeisterte. Übersetzungen ins Tschechische, Niederländische, Französische sowie eine Verfilmung sind in Arbeit. Nach ihrer Lesereise in über 100 Städte und 10 Länder studiert sie nun in Wien Altgriechisch. Vea Kaisers zweiter Roman "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" erscheint im Mai 2015.

Zum Sprecher
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, ist neben diversen Bühnen-Engagements in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen. 2009 spielte er in dem für den Oscar nominierten Kinofilm "Das weiße Band", der in Cannes mit der Goldenen Palme geehrt wurde. 2015 ist er im Kinofilm über den Hitler-Attentäter Georg Elser zu sehen. Für seine feinsinnigen Lesungen wurde er unter anderem mit dem Corine Buchpreis und dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Zusammen mit KiWi und Argon verlosen wir 15 Leseexemplare und 15 Hörbücher von "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" unter allen, die Lust haben, dieses Familienepos im Rahmen einer Lese- und Hörrunde zu lesen - oder hören -, sich darüber auszutauschen und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben. Möchtet ihr mit Vea Kaiser von Griechenland bis nach Niedersachsen reisen? Dann bewerbt euch* bis zum 13.05., indem ihr auf folgende Frage antwortet und angebt, ob ihr lieber hören oder lesen möchtet:

Glaubt ihr an göttliche und himmlische Zeichen? Oder seid ihr eher pragmatisch veranlagt?

Auf eure Antworten freue ich mich jetzt schon und wünsche allen viel Glück!

Übrigens: Vea Kaiser ist bei der Leserunde mit von der Partie und beantwortet eure Fragen gerne im entsprechenden Unterthema!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
Letzter Beitrag von  Daphne1962vor 4 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Vea Kaiser wurde am 21. Dezember 1988 in St. Pölten (Österreich) geboren.

Vea Kaiser im Netz:

Community-Statistik

in 411 Bibliotheken

auf 62 Wunschlisten

von 18 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

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