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vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Nur an eine Sache dachte sie in ihrer Erleichterung nicht: dass Sonnenblumen die Blumen der unglücklichen, hoffnungslosen Liebe waren."

Vea Kaiser ist wieder da!
Ihr Roman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam" war eins der erfolgreichsten Debüts im Jahr 2012.
Wer an Zeichen und Vorahnungen glaubt, sollte diese Lese- und Hörrunde zu Vea Kaisers neuem Roman "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" nicht verpassen. Und wer nicht daran glaubt kann sich eines Besseren belehren lassen - entweder beim Lesen dieses wunderbaren Romans oder beim Hören der Stimme von Burghart Klaußner in der Hörbuchfassung.

Zum Inhalt
In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.
Mit hinreißender Tragikomik, einem liebevollen Blick für Details und furioser Fabulierlust folgt Vea Kaiser der Geschichte einer unvergesslichen Familie, die auseinandergerissen werden musste, um zusammenzufinden. Ein Roman über das Aushalten von Sehnsucht und Einsamkeit, über Neuanfänge, Sandburgen für die Ewigkeit und die Schönheit des Lebens als Postkartenmotiv.


Leseprobe

Hörprobe

Zur Autorin
Vea Kaiser, geb. 1988 in Österreich, veröffentlichte 2012 ihren Debütroman "Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam", der Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte und Leser wie Presse gleichermaßen begeisterte. Übersetzungen ins Tschechische, Niederländische, Französische sowie eine Verfilmung sind in Arbeit. Nach ihrer Lesereise in über 100 Städte und 10 Länder studiert sie nun in Wien Altgriechisch. Vea Kaisers zweiter Roman "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" erscheint im Mai 2015.

Zum Sprecher
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, ist neben diversen Bühnen-Engagements in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen. 2009 spielte er in dem für den Oscar nominierten Kinofilm "Das weiße Band", der in Cannes mit der Goldenen Palme geehrt wurde. 2015 ist er im Kinofilm über den Hitler-Attentäter Georg Elser zu sehen. Für seine feinsinnigen Lesungen wurde er unter anderem mit dem Corine Buchpreis und dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Zusammen mit KiWi und Argon verlosen wir 15 Leseexemplare und 15 Hörbücher von "Makarionissi oder Die Insel der Seligen" unter allen, die Lust haben, dieses Familienepos im Rahmen einer Lese- und Hörrunde zu lesen - oder hören -, sich darüber auszutauschen und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben. Möchtet ihr mit Vea Kaiser von Griechenland bis nach Niedersachsen reisen? Dann bewerbt euch* bis zum 13.05., indem ihr auf folgende Frage antwortet und angebt, ob ihr lieber hören oder lesen möchtet:

Glaubt ihr an göttliche und himmlische Zeichen? Oder seid ihr eher pragmatisch veranlagt?

Auf eure Antworten freue ich mich jetzt schon und wünsche allen viel Glück!

Übrigens: Vea Kaiser ist bei der Leserunde mit von der Partie und beantwortet eure Fragen gerne im entsprechenden Unterthema!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Autor: Vea Kaiser
Bücher: Makarionissi oder Die Insel der Seligen,... und 1 weiteres Buch

TinaLiest

vor 2 Jahren

Jetzt könnt ihr euch bewerben!

Simi159

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Glaubt ihr an göttliche und himmlische Zeichen? Oder seid ihr eher pragmatisch veranlagt?

Also von Haus aus, bin ich eher pragmatisch, wie es sich für einen Naturwissenschaftler gehört...aufgeräumt...strukturiert.... Und an die Wissenschaft glaubend....
Doch in meinem Leben gab es mittlerweile so viel Zufälle, gute Fügungen, wie immer man das nennen mag, dass ich mittlerweile denke, dass es so etwas eine ein höheres System gibt, egal ob man das mit einem Gott benennt oder ähnlichem.
Ich glaube vieles macht die Einstellung, oder besser ein positives Karma... Hilft bei der Parkplatzsuche und ähnlichem....
Und so hoffe ich hier auch, dass mir mein Karma und das Glück holt ist....würde mich freuen hier bei der Leserunde dabei zu sein.

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Beiträge davor

Buecherwurm1973

vor 2 Jahren

IX. Gesang
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Ginevra schreibt:
Ich fand es etwas schade, dass über Eleni so wenig geschrieben wird - sie macht Yoga, kümmert sich ums Hotel, lernt sich zu entschuldigen - das hätte ich gerne ausführlicher gehabt. Aber der Fokus liegt auf den beiden jungen Männern und Lefti, was ja auch spannend ist.

Ich hätte auch gerne mehr Eleni und Aspasia gelesen. Aber ich glaube, dann hätte Buch plusminus 1500 Seiten ;)

Buecherwurm1973

vor 2 Jahren

IX. Gesang

Was für ein Ende! Iannis hat bei seiner Ankunft das Gefühl, es sei alles noch beim Alten. Schnell merkt er, dass überhaupt nicht mehr so ist wie bei seiner Abreise. Elenis Geständnis hat mich sehr gerührt. Dazu braucht es sehr viel Stärke und Einsicht.

Manolis glaubt, wenn er den Ehering findet, wird alles wieder gut. Verzweifelt sucht er nach diesem. Als man die Maschinen abstellt dreht er durch. Er gibt sich die Schuld.

Wie meine Vorschreiberinnen finde ich den Schlusssatz wunderbar. Er verbindet den Anfang mit dem Schluss.

Buecherwurm1973

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Nun endlich auch meine Rezension. Vielen Dank für diese wunderbare Leserunde.

http://www.lovelybooks.de/autor/Vea-Kaiser/Makarionissi-oder-Die-Insel-der-Seligen-1121521953-w/rezension/1166131907/

Maggi

vor 2 Jahren

III. Gesang
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Gela_HK schreibt:
Deutschland, kalt und düster. Eleni möchte am liebsten weiterziehen. Doch Lefti zieht die sichere Arbeitsstelle vor. Schade, dass Hildesheim so farblos beschrieben wird. Ich mag diese Stadt sehr gern, besonders die schöne Altstadt. Eleni kann sich mit dem "Nein" nicht anfreunden. Interessant, wenn man mit fremden Augen betrachtet wird. Warum kann man kein Tütchen Samen bekommen, wenn doch soviel vorhanden ist. Dass Eleni, ihre Arbeit in der Fabrik nicht mag, ist verständlich. Doch in der Wäscherei wird sie sicherlich auch nicht lange bleiben. Lefti dagegen blüht in Deutschland auf. Lustig, wie er die Pünktlichkeit zelebriert. Vielleicht findet Lefti bei Fräulein Haselbacher sein Glück.

Ich finde auch schade, das Hildesheim so schlecht weg kommt. Ich war zum Beispiel noch nie da und bei den Beschreibungen im Hörbuch bekomme ich auch keine Lust, mir Hildesheim mal anzugucken. Dann habe ich mal gegoogelt und es gibt ja voll schöne Fachwerkhäuser dort!
Eigentlich schade, dass diese neue Art Schönheit Eleni nicht so richtig auffällt...

Lefti empfindet sein neues Leben ganz anders! Ihm gefällt das geregelte deutsche Leben und er mag seine Arbeit.
Auf jeden Fall wird sofort klar, dass Elena und Lefti in keinerlei Weise wie ein Paar leben. Sie wohnen nur in der selben Wohnung, haben aber ansonsten kaum etwas mit dem Leben des jeweils andern zu tun. Schade, wo die beiden sich doch als Kinder so nahe standen. Ich hatte die Hoffnung, dass sie daran wieder anknüpfen könnten.

Maggi

vor 2 Jahren

III. Gesang
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LeonoraVonToffiefee schreibt:
Die beiden sind in Deutschland und der Anfang ist ein kleiner Kulturschock, besonders für Eleni, die immer noch sehr stark an ihrer Heimat festhält und mit den Deutschen nicht so viel anfangen kann. Ich finde es toll, dass in ihr immer noch die Kämpferin steckt, die kratzbürstige und starke Eleni, die sich für das einsetzt, was sie ist. Stark! Ich mag sie echt gerne und finde es klasse, dass sie auf der Kundgebung ihre Geschichte erzählt. Ich hab mir schon gedacht, dass sie mit ihrer Rede alle überraschen und begeistern wird. Lefit hingegen wird immer deutscher. Zwar finde ich es toll, dass er seinen Job liebt (was ich nicht so ganz verstehen kann) und sich integriert und anpasst, aber irgendwie verliert er dadurch seine Wurzeln ein bisschen. Das finde ich ein bisschen schade, weil sein früheres Leben und seine Heimat ihn schon stark geprägt haben und ein Teil von ihm sind, den er jetzt zu vergessen scheint. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Unterstützung für Eleni gewünscht. Ich finde es auch schade, dass die beiden sich so voneinander abwenden. Ich kann verstehen, dass sie sich nicht lieben, aber sie waren einmal so gut befreundet und ich schätze, man hätte mit der Situation auch anders umgehen können. Schade, dass sie sich so voneinander trennen. Schön finde ich aber, dass beide einen Partner gefunden haben, der zu ihnen passt und sie glücklich macht. Das haben sie verdient. Grade Trudi finde ich bezaubernd! Sie passt toll zu Lefti. Otto hingegen ist nicht mein Favorit, aber das kann sich auch noch ändern. Allerdings geht mir das alles ein bisschen zu schnell. Die Beziehungen werden nicht genauer erklärt, vielmehr wird das alles so runtergespult. Schade, da hätte ich mir mehr Details und Informationen gewünscht.

Bei den Begegnungen Trudi/Lefit und Otto/Eleni war mir in beiden Fällen sofort klar, dass daraus Beziehungen würden. Ich finde Trudi auch bezaubernd. Sie ist mehr der Typ "graue Maus", sehr zart und schüchtern, ruhig aber herzensgut. Ich glaube, bei ihr kann Lefti sich eher als Mann fühlen, als bei der burschikosen, starken und alles andere als zurückhaltenden Eleni. Eleni als Charakter mag ich sehr und ich schätze ihre Stärke, aber sie ist nicht der Typ, der zu einem Mann aufblickt und vielleicht ist es aber gerade das, was Lefit braucht.

Maggi

vor 2 Jahren

IV. Gesang
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Leseratte87 schreibt:
Die Ironie an diesem Gesang ist doch aber, dass Eleni die politische Umwälzung Griechenlands verpasst, weil sie in Indien weilt. Immer war sie da für ihre Freunde vom Verein, hat sich engagiert, alles andere vernachlässigt und dann zieht das wichtigste an ihr vorbei, unbemerkt. Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie sie sich nach dieser Information fühlt.

Ich fand das auch tragisch-komisch.
Jahrelang müht sie sich für den Griechenland-Verein, gehört zum harten Kern. In griechenland war sie sogar im Gefängnis und dann verpasst sie den Umsturz, um in Indien in einer Hängematte zu liegen oder zu meditieren...
Das Otto sie dazu überredet zeigt nicht nur die absolute Unfähigkeit, die politische Situation in Griechenland einigermaßen realistisch einzuschätzen, sondern auch, dass er nicht hinter Eleni und ihren Idealen steht. Sie darf ihn ruhig inspirieren, seine Muse sein, ihm in den Arsch treten, wenn er selbigen mal wieder nicht selber hoch kriegt ... aber Otto ist wirklich schlecht darin, für Eleni da zu sein.

Dass er dann das Kind nicht will war echt zu viel für mich. Ich fand es aber gut, dass erklärt wurde, wie das Verhältnis zu seinem eigenen Vater war und dass er deswegen Angst hat.

Ich finde es erschreckend, dass Eleni einfach so abhaut und sich nicht noch mal mit Otto ausspricht. Irgendwie sieht wahre Liebe anders aus, als bei den beiden...
Und es zeigt auch mal wieder die negativen Eigenschaften Elenis, nämlich, dass sie schlecht Verantwortung tragen kann. Sie versucht ja auch, Lefti wieder mit rein zu ziehen. Aber wenigsten akzeptier sie dann, dass er mit Trudi leben will und sagt ihm nichts.

Daphne1962

vor 2 Jahren

III. Gesang
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@Maggi

Warum bist Du jetzt so spät mit dem Hörbuch dran? Ich dachte schon, ich wäre einer der Letzten Teilnehmer gewesen.

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