Veit Etzold

 3.9 Sterne bei 1.636 Bewertungen
Autor von Final Cut, Spiel des Lebens und weiteren Büchern.
Veit Etzold

Lebenslauf von Veit Etzold

Veit M. Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er über den Kinofilm Matrix. Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken und eine internationale Unternehmensberatung. Veit M. Etzold lebt in Berlin.

Neue Bücher

Staatsfeind

 (4)
Neu erschienen am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Staatsfeind

 (2)
Neu erschienen am 01.03.2019 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

Staatsfeind

Neu erschienen am 01.03.2019 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

Alle Bücher von Veit Etzold

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Final Cut

Final Cut

 (537)
Erschienen am 18.05.2012
Spiel des Lebens

Spiel des Lebens

 (201)
Erschienen am 13.09.2012
Seelenangst

Seelenangst

 (184)
Erschienen am 16.08.2013
Todeswächter

Todeswächter

 (149)
Erschienen am 15.08.2014
Der Totenzeichner

Der Totenzeichner

 (144)
Erschienen am 16.07.2015
Skin

Skin

 (107)
Erschienen am 14.07.2016
Tränenbringer

Tränenbringer

 (64)
Erschienen am 01.09.2017
Dark Web

Dark Web

 (56)
Erschienen am 01.02.2017

Neue Rezensionen zu Veit Etzold

Neu

Rezension zu "Todesdeal" von Veit Etzold

interessant aber nicht zu leichte Kost
Tayavor 12 Stunden

Mit Todesdeal hat Veit Etzold einen Politthriller geschrieben, den ich selber persönlich gar nicht wirklich als Thriller einstufen möchte.
Doch trotzdem merkt man, dass der Autor sich wirklich mit den Themen, über die er schreibt auseinander gesetzt hat.

Trotzdem hatte ich Anfangs meine kleineren Schwierigkeiten richtig in den Verlauf rein zu kommen. Lernen wir doch anfangs erstmal einen Haufen MEnschen kennen, die offenbar mit diesem Buch etwas zu tun haben werden. Besser gesagt mit dieser Geschichte.

Ob es nun Martin Fischer, der Journalist ist, der endlich einen Auftrag im Ausland bekommt. Dass es nun ausgerechnet in der Nähe vom Kongo sein muss, hat ja auch keiner mit rechnen können.

Aber auch Andreas Schmidt, der noch eine Chance bekommt, obwohl er wegen der Syrien Krise eigentlich kurz vorm Fall ist.
Janine Drieling oder Bernd Köppke begleiten wir ebenfalls. Oder die junge Lucia Ming aus HongKong, um nur ein paar der ganzen Charaktere zu nennen.
Natürlich ist es klar, dass wir hier diesen Haufen an Charakteren brauchen, wenn man bedenkt, was hier im Verlauf der Story alles passieren wird.

Veit Etzold schafft es aber auf jeden Fall, dieses Tiefe der Story und der Problematik der Staaten/Länder verständlich an den Mann/die Frau zu bringen, so das man doch immer dran bleibt und einfach wissen will, wie es weiter geht, was mit den einzelnen Personen, die vorkommen, passiert. Die Spannung bleibt erhalten und nimmt immer mehr Fahrt auf, je näher wir dem Ende kommen.

Ein spannender und fesselnder Politthriller, der Freude macht zu lesen, wenn man sich erstmal durch das Charaktergewusel gearbeitet hat.

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Rezension zu "Schmerzmacher" von Veit Etzold

Leider der schwächste Band der Reihe
j125vor 3 Tagen

Reiheninformation:

„Schmerzmacher“ ist der sechste Fall für Clara Vidalis. Grundsätzlich kann man die Reihe durcheinander lesen (habe ich selbst auch gemacht), aber den sechsten Band sollte man erst nach den anderen Büchern lesen. Er spoilert sowohl auf den Vorgänger „Tränenbringer“, als auch auf den Reihenauftakt „Final Cut“.

Inhalt:
Am Tatort eines Tötungsdelikts taucht die DNS eines Mannes auf, der eigentlich tot sein sollte. Für Clara Vidalis ist das ein Schock, denn der Tote verfolgt sie in ihren Albträumen. Wie ist es möglich, dass ein eindeutiger toter Mann trotzdem mordet?

Meine Meinung:
Ich halte inhaltliche Beschreibung absichtlich kurz und vage, da der originale Klappentext Informationen enthält, die man vielleicht nicht hätte geben müssen.

Mit Clara Vidalis bzw. ihren Fällen, hatte ich so meine Aufs und Abs. Der erste Band gefiel mir gar nicht, Band drei und vier waren großartig, Band zwei und fünf befinden sich irgendwo dazwischen. Daher war ich gespannt auf den sechsten Fall, von dem ich mir durch die Identität des Toten sehr viel erhofft habe. Wer die Reihe kennt, kennt nämlich auch den Toten.

Leider beginnt das Buch sehr schwach, sowohl in Claras Privatleben als auch im Beruf. Privat dreht es sich um Babys, Taufen und Familienglück, was ich grundsätzlich nicht schlimm finde, aber hier als zu viel empfunden habe. Beruflich wird Clara in einen Fall hineingezogen, der ziemlich schnell abgehandelt wird und überhaupt nichts mit der späteren Geschichte zu tun hat. Nicht nur diese Sache verläuft ins Leere, sondern auch ein weiterer Faden kommt für mich zu keinem Ende. Dazu kann ich aus Spoilergründen nichts sagen, aber es hat mit dem ersten Band zu tun.

Wie gewohnt werden viele Themen angesprochen, die speziell Berlin betreffen und/oder gesellschaftskritisch sind. Auch das finde ich grundsätzlich interessant, weil so der Handlungsort nicht austauschbar ist. Aber auch hier war es mir wieder zu viel. Es gibt massive Kritik am BER (zu Recht, aber ich wollte kein Sachbuch über den BER lesen), es geht um Steuerbetrug, die Stasi und und und.

So gern ich Clara und MacDeath sonst mag, diesmal hatte ich meine Probleme mit ihnen. Besonders eine Szene hat mich so irritiert, dass ich mich gefragt habe, ob MacDeaths Beruf ihn völlig emotionslos hat werden lassen.

Hoffnungen habe ich in das Ende gesetzt, aber leider wurden auch diese enttäuscht. Wenn man schon einige Thriller gelesen hat, sich in Forensik und/oder Biologie auskennt und/oder Sendungen wie Medical Detectives schaut, kann man sich schon denken, was die Auflösung des Falls ist. Es ist auf jeden Fall ein glaubwürdiges Ende, aber es ist eben auch vorhersehbar.

Einzig und allein der Schreibstil des Autors hat mir wieder gut gefallen. Trotz meiner Enttäuschung und meiner vielen Kritikpunkte, habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen.

Fazit:
Leider enttäuscht der sechste Band. Einige Handlungsstränge verlaufen ins Leere, die Protagonisten agieren hin und wieder unverständlich und das Ende war absolut vorhersehbar. Schade.

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Rezension zu "Staatsfeind" von Veit Etzold

Verschwörungen via Autopilot
MichaelSterzikvor 19 Tagen

Verschwörungstheorien sind unsterblich. Sie überleben alle logischen Erklärungen, wissenschaftliche Beweise, Gegendarstellungen usw. Es wird immer Menschen geben, die die Logik beiseiteschieben, die ungeachtet aller Vernunft, die Realität ausblenden. All das kann Teil einer gefährlichen Ideologie sein. Kann – muss nicht.

Die Politik, Wirtschaft, das Militär und selbst die Religion sind durchsetzt von Geheimbünden, Logen, Vereinigungen und Systemen – die unsere Regierungen unterwandert haben und die Geschicke des Staates wie eine Schattengesellschaft steuern. Ist dem so? Können wir manipuliert werden und verschließen mit offenen Augen das offensichtliche? Es gibt keine abschließenden, befriedigenden Antworten auf alle diese konstruierten Fragen. Alles nur Mythos, alles eine fragwürdige Legendenbildung?

Der aus Bremen stammende Bestsellerautor Prof. Dr. Veit Etzold befasst sich in seinem neuesten Thriller „Staatsfeind“ mit ebendieser Thematik. Die Story spielt in Deutschland – just in Time in diesem Jahr – die Wiedervereinigung nähert sich mit großem Schritten seinen 30jährigen Jubiläum. Ein Grund zum Feiern? Nicht für jeden – es gibt offensichtliche, wirtschaftliche, militärische und soziale Interessenvertreter, die diese Party wortwörtlich sprengen möchten. Es müssen Feindbilder her um Deutschland in Europa wieder stark zu positionieren. Der Kalte Krieg war eine höchst willkommene Komfortzone für die „alten“ Krieger. Eine ganze einfache „schwarz/weiß-Feindbildaufstellung.

Der ehemalige KSK-Soldat Iwo Retzick wird von seinem alten Kameraden Philipp kontaktiert, der als Politiker Karriere macht. Philipp braucht Iwos Hilfe bei einem Vorhaben, das die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland für alle Zeiten verändern soll. Was sich da zwischen Dubai und Berlin zusammenbraut, ist so ungeheuerlich, dass es selbst Iwos schlimmste Albträume übersteigt. Doch die Verschwörung reicht bis in die allerhöchsten Kreise von Finanzwesen, Politik und Sicherheitsdiensten, und wenn Iwo sie stoppen will, gibt es dafür nur einen Weg: von innen. (Verlagsinfo)

Veit Etzold verarbeitet in seinem Roman „Staatsfeind“ alle Verschwörungstheorien wie Autopilot. Dabei lässt er wirklich keine tragende Säule der Wirtschaft, des Militärs, der Regierung aus dem Spiel. Gelenkter Terror, oder elitärer Befreiungskampf? Man kann davon halten was man will – beim Lesen des vorliegenden Romans wird man mit Höchstgeschwindigkeit auf dieser Verschwörungswand zusteuern. Veit Etzold erzählt geschickt, und solide spannend, aber die Story verliert sich im Dickicht dieser Verschwörungen, die so zahlreich sind, dass ein wirkliches Storytelling in wilden Mutmaßungen abdriftet.

Es ist gar nicht so abwegig, dass es innerhalb unseres Staates zu solchem gefährlichen Gedankengut kommt – die gegenwärtige politische und soziale Struktur unserer Republik ist in manchen Augen fragwürdig. Nennen wir es ruhig – Jammern auf hohem Niveau. Doch diese Menschen sind vielmehr auf der Suche nach Macht, Einfluss und Selbstbestätigung – weniger interessiert an eine Revolution, und die Freiheit und der Frieden daran verschwenden sie in ihrem kleinen Kosmos wenig Gedanken.

Manchmal ist weniger mehr – die Charakterzeichnung ist gar nicht schlecht konzipiert, der Grundgedanke fabelhaft, die Erklärungen zu den Verschwörungstheorien regen zum Nachdenken an – die Handlung verliert sich in diesem Labyrinth und überschlägt sich am Ende zu einem ganz und gar unrealistischen Szenario.

Veit Ezold versteht es zu provozieren – alle Achtung – in den Augen der sogenannten Reichsbürger, die unsere Regierung nicht anerkennen, ist „Staatsfeind“ ein wirklicher Pageturner. Selbst die einen oder anderen etwas rechtsgelegenen Politiker könnten applaudieren. Jeder andere Leser, der im hier und jetzt lebt und etwas über den eigenen Tellerrand blickt, könnte meinen eine Dystopie zu lesen.

Seien wir ehrlich – Bücher sollen unterhalten, sollen es uns ermöglichen eine andere Perspektive zu (er)leben. Bücher können spannend sein – „Staatsfeind“ von Veit Etzold ist es – aber ob dieses polarisierendes Marketing erfolgreich ist – bleibt abzuwarten.
Veit Etzold schriftstellerischer Talent ist interessant – entweder verliert er sich abstruse, bluttriefende, brutale Splatterhandlungen, oder aber wie in „Staatsfeind“ – ein toller Plot – der übereifrig ausufert und alle Chancen einer tragfähigen Handlung ignoriert.
Lieber Veit Ezold – beenden Sie ihre Clara-Vidalis-Reihe und schreiben Sie bitte weiter Politthriller – sie sind auf den richtigen Weg.

Fazit

„Staatsfeind“ ist für Verschwörungstheoretiker ein kleiner Leitfaden, eine Minibibel voller alter und neuer Gedanken. Ein Roman der unterhaltsam polarisiert.

Michael Sterzik

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Gespräche aus der Community

Neu
V
Liebe Leserinnen und Leser!


Zum Welttag des Buches, am 24.April 2015, gibt es wieder eine kleine Buchverlosung. 
Und zwar gibt es ein signiertes Clara Vidalis Buchpaket zu gewinnen: Final Cut, Seelenangst und Todeswächter. 

Und es gibt eine Sache, die man nirgends kaufen kann und die es jetzt, im April 2015, einmalig nur hier bei Lovelybooks gibt: Es gibt 3 Manuskript Seiten aus dem unveröffentlichten neuen Clara Vidalis Thriller "Der Totenzeichner" (erscheint am 16.7. 2015), ebenfalls signiert! 

Was Ihr dafür tun müsst: Schreibt mir, welche Szene aus einem der drei Bücher ihr a) am grausigsten und b) am unterhaltsamsten / humorvollsten fandet. Die Verlosung endet am 1. Mai 2015.

Ich drücke die Daumen und freue mich, von Euch zu hören. 

beste Grüße
Euer Veit


Letzter Beitrag von  sabine0910vor 4 Jahren
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!
Zur Buchverlosung
Liebe Thriller Fans,

zunächst: wir verlosen nicht drei Bücher, sondern drei Reihen! Also: Wer gewinnt, bekommt Final Cut, Seelenangst und Todeswächter, die drei bisherigen Fälle mit Clara Vidalis!

Ich freue mich, wenn Ihr mitmacht. Ebenso freue ich mich, wenn Ihr meinen neuesten Thriller Todeswächter, sofern er euch gefallen hat, für den Lovelybooks Leserpreis 2014 nominiert. Dies ist bis 19.11. möglich.

www.lovelybooks.de/leserpreis/2014

Wenn Ihr die Reihe gewinnen wollt, schreibt mir einfach hier einen Beitrag! Und wenn Ihr Todeswächter nominiert, freue ich mich noch mehr!

Beste Grüße

Euer Veit
Zur Buchverlosung
Liebe lovelybooks-Community,

auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

(Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de) senden)

Liebe Grüße,
Chris und die booknerds

(Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Veit Etzold im Netz:

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