Dark Web

von Veit Etzold 
3,8 Sterne bei51 Bewertungen
Dark Web
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Positiv (37):
Kermels avatar

Ein Buch welches einen auch nach beenden noch im Kopf bleibt! Solche Thriller sind grossartig!

Kritisch (9):
H

Weniger Informationen und Charaktere wären an mancher Stellen mehr gewesen.

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Inhaltsangabe zu "Dark Web"

Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus.

Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten – und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex.

Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden.

Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426305508
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.04.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KKTVCAMs avatar
    KKTVCAMvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gutes Buch!
    Wahnsinn

    Das Buch ist absolut genial, es bietet eine sehr echt wirkende Einführung in den Aufbau von Verbrechern die im Dark Web handeln. Das Buch ist sehr realistisch, kalt aber gut geschrieben. Auch finde ich es sehr gut, dass das Thema NetzNeutralität (http://nopacommoncore.com/netneutrality-stay-open-interview-severin-kaempfer/) auch vorkommt, denn es wird ja auch von den "guten" Dark Web Seiten geschrieben.

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    trollchens avatar
    trollchenvor 8 Monaten
    Hochaktuell und brisant

    Dark Web

    Herausgeber ist Droemer TB (1. Februar 2017) und hat 592 beunruhigende Seiten.

    Kurzinhalt: Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus.

    Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten – und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex.

    Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden.

    Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.

    Meine Meinung: Ich war auch diesmal wieder überrascht, mit wie vielen neuen Ideen der Autor daher kommt. Gut, manches hat mich auch ein wenig angestrengt, da ich manches nicht so richtig verstanden habe, wie es denn funktionieren soll, aber im Gesamten ein tolles Buch. Auch die vielen Möglichkeiten, die heutzutage das WWW oder der Gegenpart das Dark Web bieten, ist echt erschreckend. Obwohl ich vieles schon mir so gedacht habe, finde ich es bizarr, dass es Bedarf gibt für einen Auftragskiller, gut Drogen und Waffen sind ja eh schon normal. Was aber auch schlimm ist, ist die Kinderpornographie oder die lebenden Dolls! Abartig, aber es scheint einen Markt zu geben. Aber alles nicht undenkbar, denn vieles ist heute schon fast normal, leider. Jasmin fand ich sehr sympathisch, auch wenn sie einen nervenden Mann hat, aber sie will sich ja auch um ihr Kind kümmern und trotzdem arbeiten gehen, finde ich gut. Eigentlich fand ich alle Protagonisten sehr realistisch und sympathisch, sogar den Oliver, obwohl man da schon gemerkt hat, dass er abstumpfte.

    Mein Fazit: Ein sehr brisanter, hochaktueller Thriller über die Gefahren des alltäglichen Konsums mit dem Internet! Ich will mehr solche Bücher von dem Autor, einfach nur top! Ich vergebe 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor einem Jahr
    Anstrengend

    Inhalt:

    Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus.
    Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten – und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex.
    Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden.
    Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.

    Was soll ich sagen? An sich klang das Buch spannend und auch die Idee dahinter hat mich gereizt. Leider ist die Umsetzung absolut nicht mein Fall.

    Die Kapitel sind von der Länge her angenehm zu lesen und bestehen aus verschiedenen Sichtweisen.
    Es wird anfangs viel über Politik, Mafiageschäfte, die EZB und ähnlichen Dingen geschrieben, was an sich kein Problem ist, es hört jedoch einfach nicht auf. 

    Mir hat es anfangs einfach alles zu lange gedauert. Sei es, bis Oliver ins Dark Web Geschäft einsteigt oder es mal wirklich Action mit der Russenmafia gibt. Ab ca. Seite 350 wurde das Buch spannend (ja, ich habe es vorher nicht abgebrochen), leider auch nur für 100 Seiten. Danach gab es wieder Finanzgequatsche und ne kurze Entführung wurde auch noch eben zwischen geschoben, die aber meiner Meinung nach zu schnell wieder aufgelöst wurde.

    Das Ende war für mich auch nicht zufriedenstellend, wobei ich das Ende, wie es im Buch beschrieben ist durchaus verstehen kann, da das Dark Web riesig ist und man nicht mal "eben" nen Serienkiller da festnimmt. Trotzdem für meinen Geschmack nicht gelungen.

    Ich habe mich teilweise echt gezwungen weiter zu lesen, da es stellenweise echt anstrengend (durch die ganzen Fachbegriffe) war und ich das Gefühl hatte, dass ich das, was ich vor 2 Seiten gelesen habe, schon wieder vergessen zu haben.

    Ich bin großer Fan von Veit Etzold, doch ist mir seine Clara Vidalis Reihe um einiges lieber.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass man von einem Dark Web Thriller natürlich nicht die übliche Ermittlerarbeit und die Suche nach dem einen Killer erwarten kann, ich habe mir die Story jedoch spannender vorgestellt.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es gibt spannende Bücher, es gibt extreme Bücher und es gibt Veit Etzold!
    Veit Etzold ist ein Meister seines Fachs

    Veit Etzold, der Schöpfer der unglaublich erfolgreichen und großartigen Clara Vidalis Reihe, entfernt sich mit dem Einzelbuch "Dark Web" ein Stück vom Berliner LKA und steigt mit uns als Leser tief ein in die Welt des deutschen Geheimdienstes. 


    Losgelöst von der bekannten Welt der Mordkommission wartet Veit Etzold dabei mit einem der bestrecherchiertesten und bestaufgebautesten Stories zum Thema "organisiertes Verbrechen" auf, die ich je gelesen habe. 


    Eigentlich bin ich nicht der größte Fan dieses Themas, aber in Veit Etzold setze ich mittlerweile ein solch leserisches Urvertrauen, dass das von ihm gewählte Thema fast schon nebensächlich wird. 


    Wie von ihm gewohnt steht auch in "Dark Web" Etzolds unglaubliche Bereitschaft zur HintergrundRecherche im Mittelpunkt. Wie beiläufig er Massen an von ihm ermittelten Informationen in seinen Text einflicht, sehe ich schon fast als Stilmittel an. Was bei anderen Autoren oftmals geltungsbedürftig und aufgesetzt wirkt, ist bei ihm einfach nur grandios. Kein anderer Autor verleitet mich so oft dazu, von ihm gewählte Orte, Zitate und Geschichten nachzurecherchieren. 


    Seine Bücher sind gewiss auch deswegen immer so lang, weil er auf scheinbar unwichtige Details viel wert legt. Viele andere macht das langatmig, seine Bücher macht es lebendig.  Ich wünschte mir immer noch 100 Seiten mehr. 


    Die Rahmengeschichte, die er sich auch dieses Mal wieder ausgedacht hat, lebt wieder von seinem Einfallsreichtum, der immer gerade genug realistisch bleibt, um absolut fesselnd und erschreckend zugleich zu sein. 


    Durch die vielen verschiedenen Perspektiven, Protagonisten und Zeiträume innerhalb der Story wird der Eindruck des Lesers, der durch dieses Buch nur einen ganz geringen Einblick in die Thematik und Abläufe des Dark Webs bekommt nur noch verstärkt,  dass dieses Thema schon fast einer weltweiten Verschwörung gleicht und wir alle nur noch kleine Lichtern am großen Sternenhimmel der Internethölle sind. 


    Fazit: ich könnte noch stundenlang über die Genialität des Autors und die sprachliche Finesse des Buches reden. Kurz und knapp gesagt: Großartig wie immer Herr Etzold. Ich freu mich auf das nächste Buch,  worüber auch immer es handelt! Für mich ist Veit Etzold der hellste Stern am Thrillerhimmel Deutschlands. 

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    Miias avatar
    Miiavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gruselig, brutal, sehr realitätsnah.Leider übertreibt Veit Etzold, was die vielen kleinen Details angeht und überfordert den Leser zeitweise
    Gruselig und brutal, dabei aber (leider) sehr realitätsnah

    Inhalt: 

    Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus.

    Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten – und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex.

    Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden.

    Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.


    Meine Meinung: 

    Ich lese Thriller über das Dark Web sehr gerne, muss aber auch jedes Mal zugeben, dass ich die Details sehr erschreckend finde und jedes Mal sehr lange darüber nachdenke, wie viel schlechtes es auf der Welt gibt. Es gibt im Dark Web einfach viel zu viele grausame Dinge, die wir uns nicht im Entferntesten vorstellen können und wollen. Wenn sich Autoren dann doch an diese Thematik trauen und gut recherchieren, wird der Albtraum des Dark Webs irgendwie zur Realität und ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir dann wünsche, dass das alles nur Fantasie wäre. Aber leider ist es das nicht. 

    Veit Etzold hat sich also ein sehr brilliantes Thema ausgesucht, welches Gänsehaut beschert. Die Geschichte ist oftmals sehr angsteinflößend, aber auch ziemlich brutal. Dabei aber eben auch unfassbar realitätsnah. Das Buch besteht aus ganz vielen unterschiedlichen Handlungssträngen und sehr vielen Personen. Das ist zwischenzeitlich etwas anstrengend, aber ich finde, dass gerade dadurch der Realitätsfaktor erhöht und vorallem  gezeigt wird, wie vernetzt die Welt und die Geheimdienste sind. Ich finde das auf diese Weise sehr glaubwürdig dargestellt. 

    Besonders gut hat mir auch das Nachwort gefallen. In der Geschichte und in seinem Nachwort macht Veit Etzold klar, dass Deutschland viel zu wenig in die Internetsicherheit und Datensicherheit investiert und damit viel zu wenig Innovationskraft und -wille zeigt. Wir sind abhängig von anderen Nationen und unsere Daten gehören auch nicht mehr uns. Das, was er kritisiert,  vermisse ich persönlich stark in unserer Politik: Menschen, die sich dafür einsetzen, dass unsere Daten weltweit sicherer sind, die aber auch erkennen, wie wenig wir gegen Cyberkriminalität tun. Deutschland ist da meiner Meinung nach in einer sehr schlechten Position. 

    Trotzdem ist nicht alles an der Geschichte gut und daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 Sterne. Das liegt daran, dass Veit Etzold sich auch ziemlich in seinen Details verliert. Ich muss nicht wissen, ob die Ermittlerin Jasmin in ihrer Ehe glücklich ist oder nun Kinder haben wollte oder nicht. Diese ganzen Details zu den Beziehungen der Personen waren mir teilweise zu viel, weil der Autor uns natürlich auch mit geschichtlichem und politischem Wissen überhäuft. Dadurch gab es einfach eine Masse an Information, die dann durch so unwichtige Kleinigkeiten noch erhöht wird. Das muss meiner Meinung nach nicht sein.


    Fazit: 

    Geschichten über das Dark Web sind immer erschreckend, gruselig, aber leider auch sehr realitätsnah. Veit Etzold verliert sich leider manchmal in Details. Durch die vielen Handlungssträngen und Personen sind das dann häufig einfach viel zu viele Informationen, die man verarbeiten muss. Da ich das Thema aber wirklich gut finde und der Meinung bin, dass Veit Etzold genau das richtige über Deutschland sagt, vergebe ich 4 Sterne!

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    reisemalkivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Krass, Krasser - DARK WEB!
    Krass, Krasser - DARK WEB!

    Ich konnte mir mit dem Titel "Dark Web" erstmal nichts wirkliches vorstellen. Auch der Klappentext ließ nicht wirklich viel auf den Inhalt zu. Ein Daytrader namens Oliver, welcher mit einem IT Spezi, Marc, einen "Laden" in einem Dark Web eröffnet, um Drogen zu verkaufen. Klingt erst mal nach einen entspannten Thriller. Allerdings hat es dieser Thriller echt ins sich. Man taucht wirklich in das Dunkelste ab, was sich Menschen eigentlich vorstellen können - einen absolut rechtsfreien Raum, in welchem man Killer bestellen, Drogen kaufen kann uns Sex in den perversesten Abstraktionen real kaufen kann und anonym bezahlt. Die Idee der beiden Protagonisten geht erstmal voll auf, Oliver kann seine Börsenzockerschulden ausgleichen und hat auch noch ordentlich Geld verdient. Aber.....wenn man in den dunkelsten Tiefen des World Wide Web riesig viel Geld verdienen kann, dann hat das in einem rechtsfreien Raum auch unangenehme Folgen und das Glück wendet sich schnell gegen die Beiden! Ein echt krasser Thriller, welcher einen in die dunkelnsten Ecken des menschlichen Bewusstseins mitnimmt. Sozusagen eine "Matrix" in Papierform. Das schlimme dabei ist nur, das es einem jederzeit real vorkommt, weil der Hintergrund der Handlung real ist, denn das Dark Web gibt es wirklich und man mag sich nicht vorstellen, wenn es das wirklich alles gibt, was in "Dark Web" in der Handlung eingewebt ist! Das gibt diesem Thriller nochmal eine Extranote. Ein echter Thrill mit Gänsehautcharakter.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Man hätte diese Idee auf weniger Seiten besser umsetzen können

    Inhalt:

    Mit dem Web-Konzern Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Doch die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten - und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex.
    Zwei Menschen: Jasmin Walters vom Geheimdienst BND und Oliver Winter, ein ehemaliger Daytrader, der verbotene Seiten des Internet nutzt, um dort mit Drogen zu dealen. Beide treffen sich in den Abgründen des Cyberspace; im DARK WEB, wo man alles kaufen kann: Waffen, Drogen, Kreditkarten, Auftragskiller, Sex - und Menschen. Zu spät merken beide, dass sie schon viel zu viel über Holos und das DARK WEB wissen. Denn die Hüter des DARK WEB sind bereits auf sie aufmerksam geworden. Und haben mit der Jagd auf sie begonnen...

    Meine Meinung:

    Die Idee an sich finde ich richtig gut und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen, aber die Umsetzung konnte mich nicht so ganz überzeugen.

    Es war am Anfang etwas schwer in die Geschichte reinzukommen. Es war etwas schwer einen Überblick zu gewinnen, da sehr viele Charaktere vorkommen. Trotz des Personenregisters am Anfang des Buches, fand ich mich nicht wirklich zurecht. Es dauerte etwas, bis ich verstand, wer was tat und mit wem zu tun hatte. Bis ich dann wirklich in der Geschichte drin war, hatte ich schon um die 100 - 150 Seiten gelesen. Auf diesen Seiten ist kaum was Spannendes passiert und deshalb haben sie sich etwas in die Länge gezogen.
    Allerdings kam ich schnell voran, da der Schreibstils des Autors ziemlich angenehm ist.

    Es kam Spannung auf, die allerdings nicht immer konstant war. Es gab auch Punkte, an denen diese komplett verschwand. Da die Kapitel abwechselnd von den einzelnen Charakteren handelten, wurde die Spannung teils unterbrochen. Inmitten einer spannenden Stelle kam ein Kapitel, welches einfach nicht hineinpasste und man besser hätte weglassen sollen. 

    Die Protagonisten, Oliver Winter und Jasmin Walters, mochte ich nicht besonders. Trotzdem waren sie echt gut ausgebaut und toll in Szene gesetzt. Allerdings fand ich, dass Jasmin Walters doch hätte etwas öfter vorkommen können. Die Nebencharaktere fand ich größtenteils okay, obwohl es manche nicht wirklich benötigt hätte.

    Ich finde einfach, dass man die Idee auf weniger Seiten hätte besser umsetzen können. Manche Stellen waren einfach nicht nötig.

    Fazit:

    Tolle Idee, die nicht ganz so gut umgesetzt wurde. Zu viele Seiten und zu wenig Spannung. Auch gab es zu viele Charaktere, weshalb man am Anfang nicht so gut in die Geschichte reinkam.
    Alles in einem lässt sich sagen, dass die Geschichte zwar nicht gut, aber auch nicht schlecht war. Ich vergebe 3/5 Sterne.

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    derMichis avatar
    derMichivor 2 Jahren
    von Transparenz und Schatten

    Es ist ein Buch, das unbedingt gelesen werden will. Kurze Kapitel, viel Handlung, finstere Verschwörungen und zumindest auf den ersten sechzig Seiten jede Menge Charaktere, über die man erst einmal einen Überblick bekommen muss. Zwischen all den Ereignissen geht die Figurenzeichnung öfter zugunsten der dicht erzählten Geschichte unter, doch meistens funktioniert "Dark Web" auch ohne psychologische Betrachtungen ziemlich gut. Das liegt unter anderem an den intensiv recherchierten Informationen, durch die sich der Roman zwischen dem eigentlichen Geschehen wie ein packendes Sachbuch liest. So fundiert erzählt im deutschsprachigen Raum sonst nur Frank Schätzing. Etzolds Biografie und das Nachwort lassen erahnen, woher sein Interesse für die hier behandelten Themen kommen. Und die haben es in sich.

    Für die Hintergrundrecherche bewegte sich der Autor unter professioneller Anleitung selbst in den Tiefen des Dark Web, wobei sich zeigt, dass viele der von den im Buch verübten Verbrechen und Perversionen, die man sonst als Standardverkaufsargument der Spannungsliteratur identifiziert hätte, durchaus auf realen Praktiken und Vorkommnissen basieren. Der Gedanke, nicht nur die Geheimnisse des normalen Internets à la Google zentralisiert zu erfassen und auszuwerten, sondern auch die des Dark Web den Klarnamen der Beteiligten zuzuordnen, beschwört zudem ein beängstigendes Szenario herauf. Anstatt zum hundertsten Mal Sicherheitsfragen, leichtsinnige User oder die Vorratsdatenspeicherung zu diskutieren, stellt Etzold die Abgründe des Menschen in den Vordergrund, die ihnen schließlich zum Verhängnis werden.

    Natürlich mischt auch die Politik kräftig mit, trotz einzelner Klischees ist die zentrale Verschwörung grundsätzlich durchaus denkbar. Mit den die einzelnen Teile einleitenden apokalyptischen Bibelzitaten wird für meinen Geschmack etwas dick aufgetragen, es verdeutlicht aber die Ausmaße der Vorgänge und der Rest der erkennbar konstruierten Handlung liest sich erfreulich bodenständig. Die häufigen Bezüge zur Popkultur, insbesondere zu Filmen und TV-Serien, verknüpfen die fiktive Welt mit der realen, insgesamt verwendet Etzold sie ein wenig inflationär. Darüber hinaus nötigt es selbst dem kritischsten Leser Respekt ab, wie schnell sich die knapp sechshundert dicht gefüllten Seiten lesen und wie informativ der Autor die jeweiligen Konflikte untermauert.

    Unterm Strich ein ordentlicher Genrebeitrag, der sich vor allem aufgrund der klug ausgewählten Hintergründe von der Masse abhebt.

    Seitenzahl: 592
    Format: 12,6 x 19,1 cm, Taschenbuch
    Verlag: Droemer
    Bonusmaterial: Leseprobe aus "Tränenbringer"

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 2 Jahren
    Dark Web

    "Dark Web" ist ein Thriller des Autors Veit Etzold. Auf dieses Buch bin ich durch die spannende Thematik aufmerksam geworden und wollte es aufgrund des interessanten Klappentextes sehr gerne lesen. 

     

     In diesem Thriller geht es um eine Cyber - Ermittlerin und einen Online - Broker, der aufgrund schlecht laufender Geschäfte seinen Weg ins Dark Web findet. Dort dealt er mit illegalen Waren und geht über einige Grenzen, doch als seine Geschäfte auf einmal Menschen betreffen sollen, muss der junge Broker eine Entscheidung treffen ... 


    Hinzu kommt eine Suchmaschine namens "Holos". Diese Suchmaschine ist das Google für Europa, doch was niemand ahnt ist, dass diese Datenkrake seine Ursprünge in einem geheimen Forschungskomplex hat ...

     

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte und hatte das Gefühl gleich mittendrin gelandet zu sein. Der Schreibstil von Veit Etzold ist ansich flüssig zu lesen, aber einige fachsprachliche oder besondere Begrifflichkeiten machten das Lesen für mich manchmal etwas holprig. 

     

    Durch die verschiedenen Erzählstränge und Themeninhalte baut Veit Etzold eine komplexe und interessante Geschichte auf, die einiges an Konzentration erfordert. Ich habe die Inhalte als spannend empfunden, nicht zuletzt, weil die Geschichte auch Themen beinhaltet, die einem im realen Leben, vielleicht nicht so übersteigert, auch begegnen könnten. 

     

    Die Charaktere hat der Autor gut ausgearbeitet und ich fand es schön, dass auch eine Entwicklung zu erkennen ist, die ich immer wünschenswert bei Charakteren finde. Manches war von den Themen ein bisschen zu stark überzogen, für meinen Geschmack, aber das war ein kleines Manko, über das ich im Gesamten auch fast ganz hinwegsehen konnte.

     

    Positiv: 

    * tolle und interessant aufgebaute Handlung

    * gut gehaltener Spannungsbogen

    * die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden

     

    Negativ: 

    * manches an der Thematik war, mir persönlich, zu überzogen

     

    "Dark Web" ist ein gelungener Thriller, der mit einer sehr aktuellen Thematik auch zum Nachdenken anregt und mir gut gefallen hat!

     

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: schockierender, realistisch wirkender Thriller
    schockierender, realistisch wirkender Thriller

    „Dark Web“ führt uns in die Abgründe des Internets und bietet realistische und schockierende Einsichten in eine Welt, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen mag. Dabei nimmt der Autor Bezug zu Politischen Ereignissen und lässt sie in seine Handlung mit einfließen.

    Titel: „Dark Web“

    Autor: Veit Etzold

    Genre: Thriller

    Verlag: Droemer Taschenbuch

    Um was geht es?

    Man nehme eine Cyber-Ermittlerin und einen pleite gegangenen Online Broker, gibt eine gigantische Suchmaschine in den dunkeln Weiten des Internets dazu und mischt noch ein paar Bösewichte hinzu, die Drogen und Waffen im Internet verkaufen und herauskommt ein sehr realistisch wirkender und zudem noch schockierender Thriller.


     

    Meinung:

    Der Autor vermag seine Leser ein sehr realistisches Szenario zu beschreiben, dazu verwendet er am Anfang viele Fachbegriffe, was bei dem einen oder anderen Leser zu Schwierigkeiten im Verständnis führen kann. Weiterhin werden anfangs sehr viele verschiedene Erzählstränge angeführt, viele Personen fließen in die Handlung mit ein, dies ist alles zu geballt und wirkt zu überladen. Für mich war der Einstieg wegen der vielen Fachbegriffe, den sehr vielen Personen und der Flut an Erzählsträngen zu schwerfällig und hat mich an Eindrücken doch sehr überfordert. Ein Einlesen war von Nöten.

    Zum Ende hin werden die Erzählstränge dann weniger, und der Autor legt an Spannung noch eins drauf, um nicht zu viel zu verraten, starke Nerven sind gefragt, denn sehr anschaulich, schockierend und mit Gänsehautfealing beschreibt der Autor manche Szene in erschreckenden Einzelheiten.

    Da viele Fachbegriffe verwendet wurden ist der Schreibstil nicht immer einfach. Zum Mittelteil hin wird es dann besser und angenehmer, ein schnelles und flüssiges Lesen ist hier gegeben.

    An Charakteren gibt es im Thriller eine Vielzahl, zu Anfang musste ich erst einmal sortieren, da war das Personenregister des Autoren am Anfang schon sehr hilfreich. Die Hauptprotagonisten sind Jasmin Walters, als Ermittlerin und Oliver Winter, als Hacker, wobei mir die Rolle der Ermittlerin etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt dargestellt wurde. Oliver wurde da schon besser ausgebaut, obwohl auch er mir zum Anfang nicht sehr sympathisch war, konnte er mich durch seine Taten zum Ende hin überzeugen.

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