Veit Etzold Der Totenzeichner

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Inhaltsangabe zu „Der Totenzeichner“ von Veit Etzold

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: 'It╔s not over, ╔til it╔s over'.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Spannend, mitreißend, brutal - typisch für Etzold!

— zickzack

Absolut nichts für schwache Nerven.Top Thriller

— Trikerin

Dieses Buch macht einfach alles richtig!

— Frau-Aragorn

Nichts für Zartbesaitete! Sehr brutal und blutig, dennoch ein Muss für Etzold-Fans!

— Schmoekermaedchen

Nach ca. Der Hälfte abgebrochen, da absolut keine Spannung aufkommt.

— BettinaForstinger

Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend

— Thommy28

Ein durchweg solider Thriller. Bis kurz vor Schluss hätte sogar vier Sterne verdient, allerdings wirkt das Ende arg "konstruiert."

— Buecherhexe

Spannend zu lesen mit schönen, blutigen Details.

— Flavia_Heule

Unerwartet und einfach nur gut. Veit Etzold halt.

— mrsmeerlancholie

Brutal und spannend, wieder ein gelungener Thriller von Etzold

— soulhorse

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  • Veit Etzold - "Der Totenzeichner"

    Der Totenzeichner

    SanniR

    19. March 2018 um 16:36

    So langsam aber sicher nähere ich mich dem letzten Band der Clara-Vidalis-Reihe von Veit Etzold.  Mit "Der Totenzeichner" gibt es aber erst einmal Teil vier.  Schon vor Jahren hatte ich mich an diesem Buch versucht, bin aber irgendwie nicht so richtig "rein gekommen".  Jetzt, nachdem ich schon die ersten drei Teile kenne und auch ein bisschen warm geworden bin mit Clara Vidalis und ihrem Team, fiel mir die Lektüre schon etwas leichter.  Das Cover weißt - wieder einmal - einen charakteristischen Einschnitt auf.  Angesichts der Geschichte hätte dieser jedoch für meinen Geschmack eine andere Form haben sollen. Wer "Der Totenzeichner" gelesen hat oder noch liest, wird vielleicht wissen, auf welches Symbol ich hinaus will. In Berlin wird eine Leiche gefunden, dem mysteriöse Zeichen in die Haut geschnitzt wurden. Worm es sich bei den Zeichen handelt, ist zunächst unklar, doch Clara Vidalis kommen sie irgendwie bekannt vor.  Und im Laufe der Ermittlungen wird klar: vor zehn Jahren gab es in den USA bereits ähnliche Fälle. Denn dort trieb ein Serienkiller einen Sommer - dem so genannten Blutsommer - lang sein Unwesen. Bis er eines Tages einfach verschwand. Er wurde nie gefasst, er ist nicht tot, er ist wie vom Erdboden verschluckt. Handelt es sich in Berlin etwa um den gleichen Täter? Und wenn ja: warum hat man 10 Jahre lang nichts von ihm gehört?  Clara Vidalis und ihre Kollegen bekommen bei diesem Fall Unterstützung aus den USA. Gemeinsam versuchen sie, den Totenzeichner zu fassen. Auch wenn ich das Buch bereits zum zweiten Mal in Angriff nahm, fand ich die Geschichte etwas schwerfällig. Mir fiel es irgendwie schwer, den Ermittlungen zu folgen. Man hat sich sehr lange mit dem Thema Kannibalismus auseinandergesetzt, obwohl es nichts zur Lösung des Falles beigetragen hat. Erst ziemlich spät ist man mal auf die Idee gekommen, die Bedeutung des Zeichens zu hinterfragen, was den Opfern in die Haut geritzt wird. Das fand ich nicht ganz schlüssig.  Des Weiteren nahmen die privaten Probleme der Ermittler für meinen Geschmack einen etwas zu großen Teil der Story ein. Wenn ich einen Thriller lese, dann braucht es für mich keine Bettgeschichten zu geben.  "Der Totenzeichner" ist wohl eines der wenigen Bücher in denen das Böse "gewinnt" bzw. entkommt. Beängstigend finde ich den Gedanken, dass die Geschichte vielleicht nicht nur auf der Fantasie des Autors beruht, sondern etwas wahres dran sein könnte. Die Ausführungen von Veit Etzold klangen für mich jedenfalls zum Großteil sehr realistisch.  Ich freue mich jetzt auf den fünften Teil der Clara-Vidalis-Reihe und hoffe, dass mich dieser wieder voll überzeugt.

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  • Clara Vidalis vierter Fall "Der Totenzeichner"

    Der Totenzeichner

    zickzack

    11. December 2017 um 22:11

    Der vierte Band der Vidalis-Reihe von Veit Etzold hat mir richtig gut gefallen. Von der Spannung her war er ähnlich wie der erste. Zumindest war dieser Band wieder eine Steigerung zu Band 2 (der mir am wenigsten gefallen hat) und Band 3 (wo mir insbesondere die Ermittler nicht gefallen haben). Ein brutaler Killer wütet in Berlin, der einfach nicht zu greifen ist, wo aber schnell feststeht, dass dieser Mörder ursprünglich aus der USA – Los Angeles – stammt und dort bereits vor 10 Jahren gewütet hat. Das LKA ruft zur Hilfe die damaligen Ermittler aus der USA nach Berlin, um gemeinsam den Killer endlich zu schnappen.   Ich muss an dieser Stelle mal erwähnen, das Veit Etzolds Bücher, also alle nicht nur dieses, gut recherchiert wirken, was das Profiling, die Rechtsmedizin und die Hintergründe des Mörders betreffen. Natürlich kenne ich nicht alle Fakten auf die der Autor eingeht und weiß nicht, was wirklich passiert ist bzw. echt ist oder was der Autor hinzugedichtet hat, aber es wirkt stimmig. In diesem Band wirkten die Ermittler besonders kompetent. Überhaupt waren die Ermittler für mich in diesen Band wesentlich besser drauf. Sie waren diesmal tatsächlich die interessanteren Figuren, als der Killer, was aber auch daran liegen könnte, da man wenig über den Killer erfahren hat. Die Ermittler haben mich dieses Mal ganz gut unterhalten, einfach durch ihren Charakter und ihren dummen Scherze oder durch die interessanten Personen, die sie zu Tage befördert haben. Es hat mich auch dieses Mal komischerweise kaum gestört, dass die Ermittler dennoch ziemlich passiv waren. Im Grunde haben die viele Akten durchwälzt, DNA-Proben analysiert und viel geredet. Aber dieses Mal hat es der Autor bei mir geschafft, dass ich es spannend zu lesen fand, vielleicht auch weil er die Ermittler zuerst auf eine falsche Spur geschickt hat. Zwischendurch hatte es den Anschein, als hätten sie den Killer, obwohl sie das schnell als Irrtum erkannt haben. Von Weinstein, der nicht zum Punkt kommt, Hermann mit seinen IT Wissen und der guten Recherche im Internet, MacDeath der Profiler und der gern mal makabre Witze macht, ähnlich wie Winterfeld. Clara ist da eher verklemmt, aber wirklich gegen diese üblen Scherze tut sich auch nicht auflehnen, sondern ignoriert sie entweder oder schaut die Person strafend an. Ach ja, die gute Clara. Die hat sowieso ein Alkoholproblem. Es kann doch nicht normal sein, wie oft sie sich vornimmt nur einen Whiskey zu trinken und es dann doch mehr werden oder wie oft sie einen über den Durst im Allgemeinen trinkt. Und abends hat sie dann meistens einen Whiskey oder ein Weinglas in der Hand. Wenn jemand regelmäßig Alkohol trinkt, kann man schon von einer gewissen Abhängigkeit ausgehen, aber sie sieht das natürlich nicht so.   Die Verbindung mit Amerika hat mir in diesem Band sehr gut gefallen, dass man praktisch durch eine neue Mordserie, eine andere wieder aufgewickelt hat. Am Ende war die Lösung und Identifikation des Killers eigentlich recht amerikanisch typisch, aber das hat eigentlich sehr gut passt, da der Killer ja auch ursprünglich aus Amerika kommt. Das Buch ist wie so oft bei Etzold nichts für schwache Nerven. In diesem Band war der Killer wieder sehr brutal. Man sollte sich auf Kannibalismus einstellen und ziemlich detaillierte Verletzungsbeschreibungen. Ich geh dann immer so vor, dass ich mir an besonders blutigen Stellen mein Kopfkino versuche auszuschalten, aber ich bin da eh nicht so, dass es mir viel ausmacht. Wenn ich es live sehen würde, würde ich schreiend davonrennen, aber so beschrieben oder selbst wenn ich es im Fernsehen sehe, macht mir das nichts aus. Es ist ja weit weg. Doch Personen mit einem leichteren Gemüt sollten sich darauf einstellen, dass das keine seichte Lektüre ist.   Daher gebe ich diesen Band vier Sterne. Er hat mich gut unterhalten, wahr spannungsvoll, aber für fünf Sterne fehlt mir noch der Wow-Effekt am Ende. Vielleicht schafft Etzold das im nächsten Band.

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  • Großartig recherchiert, spannend geschrieben, super Protagonisten... Was will man mehr?

    Der Totenzeichner

    Frau-Aragorn

    23. September 2017 um 15:30

    Ein Killer geht um in unserer großartigen Stadt Berlin. Und noch dazu ein besonders brutaler: er sucht sich nur Opfer, die von körperlicher Stärke sind, schneidet Ihnen die Herzen raus und hinterlässt eingeritzte Zeichen in den Körpern. Carla Vidalis und ihr Team beginnen zu ermitteln,  und schon bald wird klar, dass der Täter absolut kein Unbekannter ist...Zuallererst: Dies ist einer der besten Thriller, den ich seit langer Zeit gelesen hab. Durch Zufall entdeckt, ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autors. Im Einzelnen: Die Protagonisten sind großartig aufgebaut und authentisch.  Dabei sympathisch und exzentrisch genug, um eigene Persönlichkeit darzustellen und interessant zu sein. Meine Lieblingsfigur: der Polizeipsychologe McDeath.  Etzold beschreibt seine Figuren mit genau genügend Einzelheiten, um sie menschlich zu machen, aber nicht so vielen, dass es überboardend wäre. SPITZE!DIE Geschichte ist ausgefallen,  schlägt große Wellen über mehrere Kontinente und hat schon fast was verschwörungstheoretisches,  schafft es aber so authentisch mit realen Ereignissen belegbar zu sein, dass es sich unfassbar anhört, aber nicht unrealistisch. Einfach super vom Autor recherchiert. Die Erzählperspektiven bewegen sich vom Täter auf die Ermittler zu,  kreuzen sich und bauen so Spannung auf. Super gemacht sind kleine Finten,  die den Leser mental in eine andere Szenerie versetzen, als die, die gerade gemeint ist. Man denkt, zu wissen, wo wie was sich gerade abspielt, wird vom Autor aber reingelegt. Auch hier eine super Autorenleistung, die die Waage perfekt hält, denn das könnte vom Leser auch leicht als Verarsche wahrgenommen werden, die sich auf die Lesemotivation niederschlägt. Super gemacht,  hier ist nämlich das Gegenteil der Fall. Ich mag den humorvollen und fast schon sarkastischen Unterton, mit dem sich die Kollegen in diesem Buch unterhalten. Sowas wirkt ganz oft polarisierend,  mich holt es total ab.Zuletzt als besonderes I-Tüpfelchen die wunderbare Darstellung Berlins. Viele Autoren vernachlässigen das Lokalkolorit.  Hier ist das glücklicherweise nicht geschehen. Fazit: Veit Etzold: sie haben einen neuen Fan!

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  • Zu viele uninteressante Infos...

    Der Totenzeichner

    rokat

    25. August 2017 um 08:12

    In Berlin wird eine Leiche gefunden, bei der geheimnisvolle Zeichen in die Haut geritzt wurden. Clara Vidalis vom LKA Berlin steht vor einem Rätsel. Mit Hilfe ihrer Kollegen findet sie jedoch heraus, dass es einen gleichen Modus Operandi schon einmal gab, vor 10 Jahren in den USA. Die Zeichen und die Art der Morde sind die genau gleichen. Dann hörten die Morde plötzlich auf. Zusammen mit dem amerikanischen Kollegen macht sich Clara daran, den Täter zu finden, während weitere Morde geschehen. Können die Ermittler den Täter stoppen? Der Einstieg in das Buch ist heftig, brutal und äusserst spannend, und ich freute mich richtig auf einen tollen Thriller. Leider hielt dies nicht so lange an. Die Stellen, an denen die Morde beschrieben werden sind die einzigen, die mich richtig überzeugen konnten. Allerdings beschreibt der Autor die Vorgehensweise des Täters, bringt dann ein anderes Kapitel – Spannungsabfall – und geht dann nochmals zurück zum Täter und dem Mord, um alles noch detaillierter und brutaler zu beschreiben. Auch sonst hat mich das Buch doch recht enttäuscht. Der vierte Band der Reihe, es ist mir klar dass ich die Charaktere nicht wirklich kenne. Doch ich wurde auch nicht richtig warm mit ihnen. Die persönlichen Probleme wurden noch so nebenbei ins Buch „gepresst“ – man hätte auch weglassen können. Und gewisse Personen waren einfach sehr klischeehaft dargestellt – Claras Chef zum Beispiel. Zudem habe ich hier die Ermittlungsarbeit an sich doch sehr vermisst. Die pathologischen Untersuchungen und Erkenntnisse sind gut und interessant. Doch ansonsten reden die Ermittler dauernd. Und jeder weiss unglaublich viel. Man redet seitenweise über Kannibalismus, und Tattos über die Bedeutung von Musikstücken, über Bücher, über die Geschichte, etc, etc. Mehrfach habe ich mich dabei ertappt, dass ich Seiten nur noch überflogen habe, weil ich die Infos nicht spannend und vor allem teilweise auch nicht relevant für den Fall fand. Hier erschien es mir, als ob der Autor einfach sein gesamtes Recherchewissen loswerden wollte. Ich musste mich echt zwingen dass ich das Buch nicht abbreche. Irgendwann hat es mich nicht mal wirklich interessiert, wer denn jetzt eigentlich der Täter ist. Den Schluss fand ich dann auch ziemlich enttäuschend und nicht wirklich passend. Es erschien mir eher so, als ob der Autor nichts Besseres gewusst hat, um aus der Geschichte rauszukommen. Alles in allem hat mir das Buch nach dem tollen Einstieg doch nicht besonders gut gefallen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne dafür.

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    • 2
  • Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend

    Der Totenzeichner

    Thommy28

    23. April 2017 um 15:30

    Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!Aber die Umsetzung hat es denn dann doch "in sich". Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, das war für die Geschichte von Vorteil. Zwar bleiben die Protagonisten recht blass, dafür punktet der Autor mit blutigen Details. Das Buch ist jedenfalls für zartere Gemüter eher nicht geeignet. Der Spannungsbogen ist dagegen eher flach weil die Story denn doch weitgehend vorhersehbar ist. Das gilt allerdings nicht für den Schluss mit dem der Autor wirklich überraschen kann. Endlich mal ein Ende das nicht unter das Schema 08/15 fällt!! Sehr gut!Weniger gefallen hat mir, dass im letzten Drittel des Buches eine Menge geopolitischer Probleme, die weltweite terroristische Bedrohung und deren militärstrategische Bewältigung thematisiert wurden. Das hat m.M. zu breiten Raum eingenommen. Insgesamt ein guter Thriller dem ich mit ein wenig gutem Willen knapp den vierten Stern zubilligen kann.

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  • Rezension zu "Der Totenzeichner" von Veit Etzold

    Der Totenzeichner

    LaDragonia

    21. December 2016 um 12:15

    Zum Inhalt: Er sieht die Angst in ihren Augen. Er spürt den letzten Schlag ihrer Herzen. Und wenn sein Werk vollendet ist, hinterlässt er sein Zeichen. Das Zeichen des Todes … In Berlin wird die grausam zugerichtete Leiche von Stephan Schiller, Boss der Deathguards aufgefunden. Ein Fall für Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. Während der Ermittlungen zieht McDeath ein Mitglied von Claras Ermittlungsteam, Erkundigungen über einen Bekannten in Amerika ein, weil ihm etwas an dem Modus Operandi bekannt vorkommt. Schnell wird klar, vor zehn Jahren, gab es in Amerika ähnliche Fälle. Sollte der Täter jetzt tatsächlich in Europa agieren? Meine Meinung: Auch „Der Totenzeichner“ ist wieder einmal Veit Etzold von seiner besten Seite. Wenn dieser Autor eines kann, das ist es den Leser absolut mit seinem vor Thrill nur so überquellenden Romanen zu fesseln. So auch wieder im vorliegenden bereits vierten Band der Clara Vidalis Reihe. Für Thrillerfans also genau das richtige. Zu zart besaitet sollte man bei der Lektüre allerdings absolut nicht sein. Da Etzold es wirklich versteht auch Mord und Obduktionsszenen sehr genau zu beschreiben. Da kann es durchaus schon einmal etwas blutiger werden. Überzeugt haben mich auch wieder einmal die Charaktere, die Ermittler ebenso wie der Mörder, mit dem wir dann durchaus auch das ein oder andere Kapitel hautnah erleben dürfen. Alles in allem also ein grandioser Thriller der allerdings nicht für Leser mit schwachen Nerven geeignet ist, für mich persönlich aber seine fünf Sterne absolut verdient hat.

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  • Der Totenzeichner

    Der Totenzeichner

    anina21

    20. May 2016 um 16:12

    Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »ItTs not over, till itTs over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?Ich habe mehr Handlung erwartet, es geschehen nicht so viele Morde.

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  • Der Totenzeichner

    Der Totenzeichner

    Engelchen07

    03. April 2016 um 13:18

    2004 ist für Los Angeles kein gutes Jahr. Aufgrund der Anzahl und der blutigen Tatorte wird dieser Sommer von der Presse nur noch als „Blutsommer“ bezeichnet. Wieder ein Anruf und der ermittelnde Beamte Brooks geht sofort vor Ort. Ein fast schon bekanntes Bild bietet sich den Ermittlern. Bestialisch ermordet liegt die Leiche in einer großen Blutlache und das Blut ist überall verteilt. In der Mitte des leblosen Körpers befindet sich ein schwarzes Loch: Das Herz wurde entfernt und ein Runenartiges Zeichen am Körper angebracht. Um den Leichnam herum verteilt wurden die Teile eines Hundes. Dieser hat das Massaker auch nicht überlebt. Der Tote ist kein Unbekannter. Es handelt sich hierbei um den Sohn des Chief of Police des LAPD. Der Sohn des Chefes wurde im Haus seines Vaters regelrecht abgeschlachtet. Aber das grausamstes fanden die Ermittler im Wohnzimmer: Auf dem schön gedeckten Tisch stand ein Teller mit Tellerhaube, als er diese anhob bot sich im ein schreckliches Bild. Das Herz des jungen Mannes lag darunter. Mit Kräutern und Pfeffer bestreut. Auf einer Serviette daneben lag mit Blut beschriftet eine Serviette mit den Worten: Enjoy it d(e)ad!. Genieß es tot. Genieß es, Vater. Zehn Jahre später wird Stephan Schiller, der Boss des Deathguard Chapters Berlin in seiner Wohnung überfallen und ermordet. Mit ihm Stirbt sein Pitbullterrier ebenso einen schlimmen Tod. Der Leiche wird das Herz entfernt und ein runenartiges Zeichen eingeritzt. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, bis sich der Psychologe daran erinnert, dies vor Jahren bei seiner Ausbildung in den USA schon mal gesehen zu haben. Ein wirklich tolles Buch und sehr spannend und fesselnd geschrieben. Nichts für schwache Nerven, denn das Buch strotzt nur so vor Brutalität!

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  • Absolut zu empfehlen

    Der Totenzeichner

    j125

    16. January 2016 um 20:18

    Inhalt: In Berlin wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. In die Haut des Opfers wurden seltsame Zeichen geritzt und das Herz fehlt. Clara Vidalis vom LKA Berlin glaubt die Zeichen schon einmal gesehen zu haben, kann sich aber nicht erinnern wo. Ziemlich schnell finden die Ermittler heraus, dass bereits vor Jahren ähnliche Verbrechen in Los Angeles begangen wurden. Ist der Täter von damals mittlerweile in Berlin angekommen? Meine Meinung: Ich hab schon viel Gutes von dem Autor gehört und habe daher zugegriffen, als ich diesen Thriller als Mängelexemplar gesehen habe. Auch wenn es der vierte Teil einer Reihe ist und ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, konnte ich der Handlung gut folgen. Schon der Prolog beginnt ziemlich blutig. Man befindet sich mit den Ermittlern in Los Angeles, an einem blutigen Tatort. Ich habe im Großen und Ganzen kein Problem mit Blut, Gewalt und Folter muss aber zugeben, dass ich hier an zwei oder drei Stellen schon an meine Ekelgrenze gestoßen bin. Man sollte also wissen, dass dies kein leichter Thriller ist. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich mochte auch die Charaktere sehr gern, sodass ich unbedingt die drei anderen Fälle von Clara Vidalis lesen möchte. Der Fall war zwar blutig und brutal, aber auch sehr spannend. Es geht unter anderem um Kannibalismus, worüber ich bisher noch nichts gelesen habe. Ich mochte auch die psychologischen Erklärungen die im Buch geliefert werden, auch wenn mich das echt hat Schlucken lassen. Wenn so etwas tatsächlich gängige Praxis in den USA ist… irgendwie bedenklich. Womit ich stellenweise Probleme hatte, ist der Stil. Das fängt schon mit den englischen Phrasen an. Einfachste Sätze und Worte werden für den Leser übersetzt, aber Songtexte oder Gedichte am Anfang der Abschnitte, die ich persönlich für anspruchsvoller halte, wurden nicht übersetzt. Das fand ich sehr schade. Außerdem hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Personen im Gespräch das vorher gesagte wiederholen. Ich konnte das schon in der Schule nicht leiden, wenn gewisse Leute aufzeigten, nur um in anderen Worten exakt das zu wiederholen, was eine Meldung vorher schon jemand gesagt hat. Das machen die Protagonisten hier genauso, was sich bei einem Dialog zwischen zwei Menschen recht seltsam liest. Fazit: Ein spannender Thriller, der zwar ziemlich brutal und blutig ist, mich aber durch ungeahnte Erklärungen und Zusammenhänge überzeugen konnte. Lediglich der Stil konnte mich nicht immer überzeugen.

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  • zu holprig und langatmig

    Der Totenzeichner

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 15:08

    Inhalt Vor zehn Jahren gab es in der USA eine grauenhafte Mordserie. Ein Ungeheuer ermordete scheinbar wahllos Menschen, entfernte ihnen das Herz und ritzte Zeichen in ihre Haut. Dann verschwand er plötzlich. Als in Berlin eine Leiche mit den gleichen Merkmalen gefunden wird, sind alle in Alarmbereitschaft. Ist es der gleiche Killer wie damals in der USA? Kann er diesmal endlich gestoppt werden? Eigene Meinung Kennt ihr das? Ihr fangt ein Buch an und merkt direkt nach den ersten paar Seiten 'uuuh das wird nichts, an dem Buch werde ich ewig lesen.'. So erging es mir beim Totenzeichner. Mir hat Veit Etzolds Schreibstil überhaupt nicht zugesagt und ich habe bis zum Schluss nicht richtig reinfinden können. Es war einfach viel zu holprig und gezwungen geschrieben. Die Ermittler reden teilweise wie Kleinkinder miteinander, müssen ihrem Gegenüber alles genaustens erklären. Ständig gibt es Wiederholungen wie z. B. das eine Ermittlerpaar findet eine Sache raus und erzählt es genauso später dem anderen Ermittlerpaar ' obwohl der Leser bei beiden anwesend war. Sehr unangenehm sind mir auch die englischen (kursiv geschriebenen) Sprüche und Zitate aufgefallen. Allerdings nicht die Tatsache, dass diese so oft vorkommen, sondern eher wie sie eingebaut wurden. Veit Etzold schreibt einen englischen Satz und muss ihn jedes Mal ein paar Zeilen weiter wortwörtlich auf Deutsch übersetzen und erklären. Musste das sein? Wenn er das Bedürfnis hatte, dem Leser all die vielen englischen Sätze zu übersetzen, hätte auch eine Fußnote gereicht. Da ich die englische Sprache, wie viele Leser, einigermaßen beherrsche, hatte ich keinerlei Probleme beim Verstehen der Sätze und war nur noch genervt von den vielen unnötigen Erklärungen. Zudem verliert sich Etzold in zu vielen Details und vor allem füttert er den Leser mit viel zu vielen unnötigen Informationen. Seitenlang wird über die verschiedensten Kannibalismusarten referiert, oder auch Körperverschönerungen, wie z.B. Tattoos, Brandings und ähnliches. Als würde ich im Internet nach solchen Dingen suchen, so werden sie mir hier präsentiert à la 'guck mal was ich weiß und wie gut ich recherchiert habe'. Dabei tut das absolut nichts zur Sache und hilft null weiter. In die Geschichte selber kam ich bis zum Ende nicht richtig rein. Es lief einfach nicht flüssig und oft hatte ich das Gefühl, den Kerninhalt nicht richtig zu sehen. Die Ermittler haben mich auch nicht begeistern können. Mac Death hat wohl einen Clown gefrühstückt und Clara ein Alkoholproblem. Die Ermittler aus Amerika sind einfach total überflüssig, da hätten Telefonate und Email völlig gereicht. Stattdessen werden sie extra eingeflogen, die eigentliche Arbeit machen aber hauptsächlich die Leute aus Berlin. Der Killer war die einzige, halbwegs interessante Person in dem Buch. Mehr als töten macht er aber auch nicht' Fazit Das Ende hat mich dann auch nicht mehr wirklich überzeugen können, passte aber zu diesem halbgaren Buch. Somit wird dies auch mein erster und letzter Etzold sein, da ich die Geschichte schlecht erdacht fand und mir sein Schreibstil überhaupt nicht zusagt. Da bleibe ich lieber bei flüssig geschriebenen Büchern.

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  • Die Gänsehaut gibt es gratis dazu

    Der Totenzeichner

    Emma.Woodhouse

    08. December 2015 um 22:59

    Inhalt: Clara Vidalis bekommt es mit einem Mord zu tun, den man auch nicht alle Tage sieht und das wo sie gerade erst aus ihrem Urlaub zurück ist. Das fängt ja gut an! Doch als ob die Grausamkeit noch nicht genug wären, gibt es überraschende Übereinstimmung zu einer Mordserie aus den USA, die 10 Jahre zurückliegen. Handelt es sich etwa um den gleichen Killer? Meinung: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wird durch den Titel und den Schnitt dominiert. In seiner Einfachheit ist das perfekt. Es sieht toll aus und macht einfach neugierig. Ich muss ja zugeben das dass mein erster Veit Etzold ist und ich war schon so gespannt. Der Name und seine Bücher haben schon so manches Mal meinen Weg gekreuzt. Und nun habe ich es endlich geschafft! Tja und was soll ich sagen, man bekommt eine Gänsehaut. Das schöne für mich ist ja auch da es in Berlin spielt. Da habe ich gleich einen anderen Bezug zu da ich aus der Nähe komme. Das macht das Ganze gleich noch einmal realer und irgendwie auch persönlicher. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben aber damit wird weder etwas verraten, noch verliert es an Spannung. Im Gegenteil, man bekommt eher die Gelegenheit in die verschiedene Köpfe unserer Charaktere zu sehen. Dabei fand ich natürlich den Killer am faszinierendsten. Na gut er war auch echt gruselig und an Brutalität wurde auch nicht gespart. Wer also eher zart besaitet ist, sollte hiervon die Finger lassen. Man muss schon einiges ab können denn die Abgründe in die man hier blickt sind wirklich dunkel und grausam. Und gleichzeitig hat man die Ermittlung, die frustrierend sein kann aber auch spannend. Jedes Puzzleteil gibt ein Stück des Gesamtbildes preis. Es ist ein bisschen so als ob man bei der Ermittlung direkt zuschaut. Dabei ist es aber nicht Hauptkommissarin Clara Vidalis, die dem Buch das besondere Etwas verleiht. Ich meine man lernt sie schnell kennen und auch schätzen. Es ist aber die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen, die die Geschichte verändert. Das Salz in der Suppe ist dabei eindeutig McDeath (Leiter Operante Fallanalyse). Allein dieser Spitzname, herrlich. Und dann sein Charakter! Er ist so morbide das man sich fragt ob er selbst nicht ein Serienkiller ist. Gleichzeitig ist er aber auch so interessant und charmant auch seine ihm eigene Art, das man gern mal einen Whisky mit ihm trinken gehen will. Doch nicht nur er können durch Skurrilität punkten. So hatten es mir auch gleich Winterfeld (Kriminaldirektor) und von Weinstein (Rechtsmediziner) angetan. Ich muss zugeben das ich sie am Anfang nicht auseinanderhalten konnte, fragt mich nicht warum. Im Laufe der Geschichte fand ich sie aber einfach nur noch herrlich und habe mich auf jede Minute mit ihnen gefreut. Dieses Team ist speziell und daher so interessant, das man ihnen gern bei der Arbeit zusieht. Aber auch die Beziehungen unter einander ergeben ein Bild. Es ist ganz subtil und dezent. Es passt aber zur Geschichte und zu den Charakteren. Obwohl man die Charaktere gut kennenlernt, nehmen sie nicht das ganze Buch in Besitz. Letztendlich geht es um Mord und dessen Aufklärung. So nun aber noch was zum Ende. Ich werde nicht viel verraten weil ich möchte das ihr es selber lest. Nur so viel. Die Ereignisse überschlagen sich und das große Ganze nimmt Ausmaße an mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte. Das hat richtig Spaß gemacht und war erfrischend. Es hat mich aber auch erschreckenderweise in das echte Leben geholt. Und so ist das Ende für mich, wie das im Leben manchmal so läuft - ernüchternd und bitter. Mit all dem hätte ich niemals gerechnet und das ist es was ich erleben will. Ein spannender Thriller, mit vielen Überraschungen, bei dem man bis zur letzten Seite mit allem rechnen muss. Danke für diese gewaltige Erlebnis! Der nächsteVeit Etzold kann kommen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. December 2015 um 17:12
  • Herausragend

    Der Totenzeichner

    Mellchen

    Endlich kann ich einem Buch mal wieder voll Punktzahl geben. Hier stimmt einfach alles. Das Buch besteht aus 4 Teilen: - Prolog: Im Sommer 2004 beendet ein Serienmörder seine Taten mit der Ermordung des Sohnes des Polizeichefs - Erster Teil: Die an den Ermittlungen Beteiligten werden vorgestellt - sowohl die Deutschen als auch die Amerikaner aus den Fällen von vor 10 Jahren; man geht als Leser mit dem Mörder zusammen auf "Tour"; Verhältnisse der Ermittler untereinander werden erklärt - Zweiter Teil: Die amerikanischen Ermittler fliegen in Deutschland ein, um ihre Erfahrungen zu teilen und zunächst denkt man, dass jetzt mal richtig Fahrt aufgenommen wird; das ist leider an dieser Stelle noch nicht der Fall; vielmehr gibt es Informationen über Kannibalismus und die amerikanische und deutsche Vergangenheit - sowohl geschichtlich als auch im Bereich der Serienmörder; jetzt beginnt auch die Phase in der man das Buch unmöglich nochmal aus den Händen legen kann - Dritter Teil: Man erfährt viel über die Arbeit von Geheimdiensten, Führung von Kriegen, insbesondere den kalten Krieg, die Geschichte von West-Berlin nach dem Krieg bis zum heutigen Tag - insgesamt eine kurze Zusammenfassung über Geschichte Die Beschreibungen der Taten sind sehr detailliert und somit auch sehr heftig - ich habe mir tatsächlich überlegt ob es eigentlich eine Jugendfreigabe wie bei Filmen auch bei Büchern gibt. Es wird zwischendurch auch das Thema Todesstrafe besprochen, von den US Ermittlern kommt da keine Wertung rüber, was ich sehr positiv finde. Auch ist super, daß es sich mal nicht um alkohol- und/oder drogenabhängige Ermittler mit Familienproblemen und Depressionen handelt. Wenn es noch keine Serie wäre, man müsste sie glatt erfinden. Habe mir direkt weitere Bücher aus der Serie besorgt, dieses war nämlich mein erstes Buch von Veit Ezold. Absolute Leseempfehlung für diejenigen, die Thriller gerne etwas heftiger mögen. Für zart besaitete Menschen nicht wirklich das Richtige.

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    • 2
  • Nervenkitzel und Spannung

    Final Cut

    Krimiwurm

    "Final Cut" von Veit Etzold: Schon lange habe Ich nach einem Buch, wie diesem gesucht. Der Anfang einer spannenden Thriller-Reihe! Und das es dabei noch ein deutscher Autor ist, hat mich umso mehr gefreut! Denn selten habe Ich einen deutschen Autor zu solch einer Höchstform auflaufen sehen! Inhalt: " Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird Dich suchen. Er wird Dich finden. Er wird Dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken. Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose." Handlung: Das Buch beginnt sofort mit einem sehr verstörenden Prolog und man ahnt noch nicht, inwiefern dieser Prolog etwas mit dem weiteren Handlungsverlauf zu tun haben könnte. Doch man merkt, dass es hier eindeutig um ein Spiel aus Macht, Erniedrigung und Unterdrückung geht. Doch wird das die ganze Geschichte so bleiben? Oder ist nichts so wie es scheint? Wem kann man trauen und in welche Richtung geht diese Ermittlung? In "Final Cut" dreht sich alles um einen Serienkiller - den Namenlosen. Er ist gerissen, schlau und kalt - eiskalt! Als die Hauptkomissarin Clara Vidalis eine CD von dem Mörder bekommt, wird ihr das schmerzlich bewusst. Doch warum wurde diese CD genau an Sie gesendet? Hat sie den Mörder gekannt? Woher sonst sollte er sie kennen? Er fühlt ihr mit immer mehr Nachrichten und Infos auf den Zahn und sie taucht ein in ihre grausame Vergangenheit. Sie wird schmerzlich daran erinnert, wie damals ihre kleine Schwester Claudia gestorben ist - entführt, vergewaltig und ermordet.. Clara sollte Ihr Schwester abholen.. und Sie hat es vergessen.. Seit diesem Moment an, macht sich Clara die größten Vorwürfe und schwört sich ab diesem Moment, diesen Menschen umzubringen und sich zu rächen! Sie geht zum LKA Berlin und ist dort Spezialistin für besonders schwere Kriminalfälle! Killer stehen bei ihr also auf der Tagesordnung.. So jemand wie "dem Namenlosen" ist sie aber noch nie begegnet und es beginnt eine Jagd aus Blut, Brutatilät und unvorhersehbaren Morden... Charakter: In diesem Buch gibt es 3 wesentliche Hauptcharaktere. Im Vordergrund steht natürlich Clara Vidalis, eine ermittelnde LKA Beamtin, sowie ihre Kollegen Hermann, Winterfeld und Martin Friedrich. Letzterer wird auch McDeath genannt. Er ist eine "Koryphäe" in den USA. Dort hatte er auch seinen Spitznamen her, er ist einer der besten Psychologen der Welt und auch in diesem Fall spielt er eine wichtige Rolle! McDeath erstellt ein genaues Täterorofil und gibt uns somit einen möglichen Einblick in die Psyche dieses Serienkillers - und damit liegt er gar nicht so falsch. Er ist ein großer Analytiker, weiß alles richtig einzuordnen und bringt so das LKA ein großes Stück weiter! Leider benutzt er viel zu oft Fachbegriffe, die Ich des Öfteren nachschlagen musste, das hat zum Teil etwas genervt. Winterfeld ist leitender Ermittler des LKA und kennt Clara schon sehr lange. Sie haben schon viele Fälle zusammen gelöst und auch in diesem Fall arbeiten sie wieder zusammen. Er ist ein schlauer und guter Polizist. Immer bedacht das Richtige zu tun und nicht zu voreilig zu handeln. Clara, die Protagonistin ist der "schlaue Kopf". Sie behält trotz des Psychoterrors einen kühlen Kopf und zieht die richtigen Schlüsse. Fokussiert und bedacht verknüpft sie im Laufe der Zeit alle Informationen und versucht so auf die richtige Spur zu kommen. Allgemein muss ich sagen, dass mir die Charaktere in diesem Buch alle sehr gut gefallen haben. Außerdem wurde der Kreis des Ermittlerteams klein und übersichtlich gehalten. So konnte man alle Personen "gut kennenlernen", die Handlungen gut nachvollziehen. Außerdem hat mir der leichte Humor im Ermittlerteam und einige immer verwendete Floskeln sehr gut gefallen! Ein sehr sympathisches Ermittlerteam Schreibstil/Schreibweise: Veit Etzold weiß den Leser zu fesseln und zu schockieren. Seine bildhafte Schreibweise ist einfach nur der Wahnsinn! Er beschreibt blutige Szenen mit einer Detailtreue, die einen schaudern lässt! Das ist nicht wirklich etwas für Leute mit schwachen Nerven! Man erfährt jedes schaurige Detail des Mordes und taucht tief in die Ermittlungen und die Psychologie des Täters ein! Zudem lässt sich das ganze Buch flüssig lesen und man fliegt nur von Seite zu Seite - Hochspannung pur! Bis auf die etwas längeren Ausschweifungen in den Gesprächen der Ermittler ist jede Seite des Buches einfach nur perfekt! Mit seinem Stil schafft es der Autor außerdem den Leser jedes Mal in die falsche Richtung laufen zu lassen! Ich konnte nicht begreifen, was da vor sich ging, denn Ich habe oftmals etwas völlig anderes erwartet! Einfach grandios! :) Meinung/Fazit: Final Cut von Veit Etzold ist ein grandioser und Hochspannungen Thriller, welcher mit seiner Detailtreue, seiner Schreibweise und seiner Story punktet! Man fiebert einfach von Seite zu Seite mit, mit den Ermittlern und hofft, dass sie den Täter bald fassen. Es ist ein großartiges Werk und ein super Einstieg in die Reihe, die Ich jedem Thriller-Fan mit der Anlage zum Nervenkitzel nur empfehlen kann!! Den einzigen Kritikpunkt, den Ich hier nennen kann, sind die etwas zu Ausschweifenden Dialoge. (Aber gerade das ist ja sowieso Geschmacksache ;) ) Alles in allem ist es ein großartiges Buch! Nervenkitzel und Spannung garantiert!

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    • 12
  • Die Stadt der Engel und das Dicke B im Fokus eines Serienkillers mit grausamer Handschrift des Todes

    Der Totenzeichner

    Floh

    Bestsellerautor Veit Etzold befasst sich mit seinem neuen Thriller und seinem neuen Fall für die Pathopsychologin Clara Vidalis in „Der Totenzeichner“ mit einer grauenvollen Handschrift des Mordes. Wird der Schrecken der USA von vor knapp 10 Jahren nun auch in Berlin Wirklichkeit? Religiöser Fanatismus, Rechtsmedizinische Fakten, brutalste Vorgehen (Kannibalismus, Nekrophilie, Body Modification… um nur einige Beispiele zu nennen) und die Zusammenarbeit über die Kontinente hinaus. Mit seiner Protagonistin Clara Vidalis setzt der Autor Veit Etzold seine Thriller Reihe fort. Um die einzelnen Fälle zu verstehen, braucht man aber keine Hintergründe anderer Titel. Jeder Thriller ist für sich abgeschlossen und unabhängig. Hier stoßen Psychopathie, Fanatismus, Glaube, Moral, Wissenschaft, Ethik, Gesetz und Korruption aufeinander. Erschienen im Lübbe Verlag (https://www.luebbe.de/) Inhalt: "Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?" Handlung: Alles fängt ganz unverfänglich mit einem vieldeutigem Prolog im Jahre 2004 an. Die Stadt der Engel: Los Angeles. Der Blutsommer. Knapp 10 Jahre später finden wir uns in berlin im Jahr 2014 wieder und die Handlung nimmt ihren Lauf in 3 Teilen gegliedert. Kaum ist Clara Vidalis im Spätsommer aus ihrem Urlaub zurück, wird sie zu einem brutalen Mordfall gerufen. Ein gefürchteter Berliner Bandenoberhaupt und sein Hund wurden tot aufgefunden. Die Leiche des Mannes wurde grauenvoll inszeniert, das Herz entnommen und auf seinem leblosen Körper wurde ein Zeichen in die Haut geschnitten. Das Berliner LKA steht vor einem Rätsel, dieser Fall trägt dieselbe Handschrift wie die tragischen Serienmorde des berüchtigten Blutsommers im Jahre 2004 in den USA. Als der Fallanalytiker Martin Friedrich, genannt Mc Death (was ein obskurer Name…) die Morde vergleicht, entdeckt er unmissverständliche Parallelen. Ist der Serienkiller zurück und treibt sein Spiel nun in Berlin weiter? Mc Death und das Ermittlerteam nehmen Kontakt zu den Kollegen in den USA auf, ein Wettlauf beginnt, denn wenn die Muster stimmen, lässt sich der Killer nicht mehr lange Zeit zu seinem nächsten Opfer… Schreibstil: Bisher wurde ich in keinem von Etzolds Thrillern enttäuscht, auch seine Jugendthriller haben mich stets gefesselt und beeindruckt. In „Der Totenzeichner“ legt der Autor noch einen Gang zu. Er wagt sich Unaussprechliches in bildhafte Umschreibungen zu lebendigen Szenen zu verarbeiten, die nicht immer leicht zu verdauen sind. Dieser Thriller ist keine leichte Kost und nichts für zarte Gemüter, denn V. Etzold durchstreift das gesamte Spektrum menschlicher Abgründe. Der Schreibstil des Autors besitzt eine sehr eindringliche Note, denn er wechselt die Erzählperspektiven gekonnt. Einmal aus Clara Vildalis Sicht geschildert und einmal aus den dunklen und kranken Gedanken des Killers und Psychopathen. Autor Veit Etzold weicht wenig von seinem Haupthandlungsstrang ab, bietet aber immer wieder kleine Nebenhandlungen als Spannungsmotor oder als Ruheoasen im Wechsel. Autor Etzold taucht ein in die Welt Rechtsmedizin, der internationalen Ermittlungstechniken, der Bandbreite der psychopathischen Denkmuster und die privaten Belange der Ermittler. Moral und Ethik. Besessenheit und psychische Störungen, Die Lust am Töten… Der Thrillerautor besitzt neben dem schriftstellerischen Können, ein geballtes Wissen über Medizin, Pathologie, Profiling, Polizeiarbeit, Wissenschaft und Forschung. Hier merkt man, dass Veit Etzold gute Recherche betrieben hat, und somit einen schlüssigen Thriller mit globaler Ermittlung aufweisen kann. Gerne gibt er diese Eindrücke und das Wissen an die Leser weiter. Zudem traut er sich zu heftigen Handlungen und brutalen Vorgehen seine Handlung auszurichten. Nicht jedermanns Sache, da seine Wortwahl und Heftigkeit nicht unbedingt alltäglich sind. Durch sein Knowhow und seiner Routine schreibt er klar, überzeugt, selbstbewusst und lässt durch Realität und Entsetzen diesen Thriller so glaubwürdig wirken. Charaktere: Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir hier in diesem Buch. Hier lernen wir Rollen und Nebenrollen aus unterschiedlichen Schichten und Hierarchien. Hauptprotagonistin Clara hatte erst kürzlich ein Stelldichein mit dem Fallanalytiker Martin, den alle nur Mac Death nennen. Doch schon bald nach Claras Urlaub treffen beide wieder aufeinander, als ein ernster Fall die Ermittler an die Grenzen des Aushaltbaren bringt. Die mitwirkenden Charaktere wie z.B. Prof. Martin Friedrich (Mc Death), Hermann für Internetkriminalität, Chef Walter Winterfeld und Rechtsmediziner Dr. von Weinstein (stets wie aus dem Ei gepellt)… Sowie die Kollegen aus den USA unter anderem Sergeant John Brooks und Captain Ted Williams (FBI Agent) sind mit einmaligen Psychogrammen und Eigenarten versehen. Ein beinahe unerschöpfliches Portfolio an Figuren und Charakteren. TOP. Ganz intensiv jedoch empfinde ich die Passagen des Killers. Mit seinen Gedanken und sein handeln. Grrrrrr. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich auch mit ihnen zu identifizieren. Schauplätze: Hier weiß es der Autor wie gewohnt besonders zu glänzen, hier beschwört er eine unglaublich reale Atmosphäre der Berliner Polizeiebene, sowie den amerikanischen Handeln der dortigen Behörden. Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig und flächendeckend wie das ganze Konstrukt an Problemen und Puzzleteilen für diesen Krimi und wie die einzigartigen Charaktere in dem Buch. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer sich nach Harmonie und Ruhe sehnenden Seele. Der Autor Etzold schreibt sehr bildhaft und lebendig, was bei dieser Schwere der Ermittlungen und der Taten nicht immer leicht zu verkraften ist für den Leser. Meinung: Dieser Thriller ist stellenweise ganz schön hart und äußerst perfide. Dessen sollte man sich Bewusstsein, denn hier wird nichts verschönt oder verschleiert. Etzold schreibt klar und krass und schockiert mich auf ganzer Linie. Ich mag den Wechsel der Perspektiven und den Sprung zwischen Amerika und Berlin. Außerdem sind seine Darstellungen der rechtsmedizinischen Schritte und Untersuchungen sehr plastisch und spannend geschildert. So etwas erlebe ich gern in gut konstruierten Thrillern. Pluspunkt dafür! Mich beeindruckt besonders die intensive Recherche und das faktische Wissen des Autors. Sehr gelungen! Gerade das Team um und mit Clara Vidalis beweist sich auch im vierten Fall der Thrillerreihe von Veit Etzold des Berliner LKA. Cover / Buch: Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover gefällt mir mehr als gut. Wunderbar. Es passt zum Titel und zum spannenden und vielversprechenden Klapptext, der auf die brisante Thematik hindeutet. Der Autor: „Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung.“ Fazit: Auch der neue Etzold hat mich nicht enttäuscht. Zwar ist es sehr harter Tobak und da wäre weniger Detail und Härte sicherlich angebrachter für mich gewesen, aber dennoch muss man ihm eines lassen: Er beherrscht die Kunst grandioser Thriller! 4 Sterne für dieses blutige und perfide Wagnis.

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