Der Totenzeichner

von Veit Etzold 
3,8 Sterne bei137 Bewertungen
Der Totenzeichner
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Positiv (96):
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Heiligt der Zweck den wirklich immer die Mittel. Toller zum nachdenken anregender Vierer Fall

Kritisch (16):
BettinaForstingers avatar

Nach ca. Der Hälfte abgebrochen, da absolut keine Spannung aufkommt.

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Inhaltsangabe zu "Der Totenzeichner"

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: 'It╔s not over, ╔til it╔s over'.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404172290
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.07.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.07.2015 bei Lübbe Audio erschienen.

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    Büchermäuschens avatar
    Büchermäuschenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Heiligt der Zweck den wirklich immer die Mittel. Toller zum nachdenken anregender Vierer Fall
    Der Zweck wird schon die Mittel heiligen.

    Clara Vidalis Hauptkomissarin kommt frisch erholt aus dem Urlaub zurück, sie wird begrüßt von einem Killer der speziellen Art. Der Killer tötet Männer die man normalweise nicht in die Kategorie Opfer stecken würde und was das ganze so außergewöhnlich macht. Er öffnet den Beustkorb seiner Opfer und nimmt das Herz mit. Und zu Haus, isst er es. Veit Etzold schafft es immer wieder beim lesen eine Art Schwarm hervorzurufen. In dem er Vorlieben und Verbrechen anspricht und beschreibt mit denen ein ‚normaler’ Mensch nichts zutun hat oder zutun haben möchte. In dem vierten Fall haben seine Beschreibungen von Gewalt aber nicht so einen großen Ekel hervorgerufen wie in anderen Fällen was aber auch am Täter liege; mag. Bei Clara und McDeath (Martin) entwickelt sich vllt. eine romantische Beziehung was ich persönlich spannend finden würde. Denn in Gesprächen bzw. im aktuellen Fall sieht man von ihrer Anziehungskraft zueinander nicht viel. Es braucht schon Alkohol. Toll, finde ich das am Ende des Buches nach dem Abschluss des Falls nochmal auf die beiden aufmerksam gemacht wird. Und im Epilog haben wir noch einmal den Killer. Wie gesagt. Es ist nicht vorbei, bevor es nicht vorbei ist.

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    Steliyanavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Düster, spannend, typisch Etzold
    Ganz gut

    "Der Totenzeichner" war das erste Buch, was ich von Veit Etzold gelesen habe, das letzte wird es auf jeden Fall nicht sein! Ich fand es seit dem Anfang bis zum Ende spannend. Das beste Buch war es jetzt auch nicht, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe, da ich einen neuen Autor für mich gefunden habe, der ein bisschen düsterer schreibt.

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    SanniRs avatar
    SanniRvor 6 Monaten
    Veit Etzold - "Der Totenzeichner"

    So langsam aber sicher nähere ich mich dem letzten Band der Clara-Vidalis-Reihe von Veit Etzold. 
    Mit "Der Totenzeichner" gibt es aber erst einmal Teil vier. 

    Schon vor Jahren hatte ich mich an diesem Buch versucht, bin aber irgendwie nicht so richtig "rein gekommen". 
    Jetzt, nachdem ich schon die ersten drei Teile kenne und auch ein bisschen warm geworden bin mit Clara Vidalis und ihrem Team, fiel mir die Lektüre schon etwas leichter. 

    Das Cover weißt - wieder einmal - einen charakteristischen Einschnitt auf. 
    Angesichts der Geschichte hätte dieser jedoch für meinen Geschmack eine andere Form haben sollen. Wer "Der Totenzeichner" gelesen hat oder noch liest, wird vielleicht wissen, auf welches Symbol ich hinaus will.

    In Berlin wird eine Leiche gefunden, dem mysteriöse Zeichen in die Haut geschnitzt wurden. Worm es sich bei den Zeichen handelt, ist zunächst unklar, doch Clara Vidalis kommen sie irgendwie bekannt vor. 
    Und im Laufe der Ermittlungen wird klar: vor zehn Jahren gab es in den USA bereits ähnliche Fälle. Denn dort trieb ein Serienkiller einen Sommer - dem so genannten Blutsommer - lang sein Unwesen. Bis er eines Tages einfach verschwand. Er wurde nie gefasst, er ist nicht tot, er ist wie vom Erdboden verschluckt.
    Handelt es sich in Berlin etwa um den gleichen Täter? Und wenn ja: warum hat man 10 Jahre lang nichts von ihm gehört? 
    Clara Vidalis und ihre Kollegen bekommen bei diesem Fall Unterstützung aus den USA. Gemeinsam versuchen sie, den Totenzeichner zu fassen.

    Auch wenn ich das Buch bereits zum zweiten Mal in Angriff nahm, fand ich die Geschichte etwas schwerfällig. Mir fiel es irgendwie schwer, den Ermittlungen zu folgen. Man hat sich sehr lange mit dem Thema Kannibalismus auseinandergesetzt, obwohl es nichts zur Lösung des Falles beigetragen hat. Erst ziemlich spät ist man mal auf die Idee gekommen, die Bedeutung des Zeichens zu hinterfragen, was den Opfern in die Haut geritzt wird. Das fand ich nicht ganz schlüssig. 
    Des Weiteren nahmen die privaten Probleme der Ermittler für meinen Geschmack einen etwas zu großen Teil der Story ein. Wenn ich einen Thriller lese, dann braucht es für mich keine Bettgeschichten zu geben. 

    "Der Totenzeichner" ist wohl eines der wenigen Bücher in denen das Böse "gewinnt" bzw. entkommt. Beängstigend finde ich den Gedanken, dass die Geschichte vielleicht nicht nur auf der Fantasie des Autors beruht, sondern etwas wahres dran sein könnte. Die Ausführungen von Veit Etzold klangen für mich jedenfalls zum Großteil sehr realistisch. 

    Ich freue mich jetzt auf den fünften Teil der Clara-Vidalis-Reihe und hoffe, dass mich dieser wieder voll überzeugt.

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    zickzacks avatar
    zickzackvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend, brutal - typisch für Etzold!
    Clara Vidalis vierter Fall "Der Totenzeichner"

    Der vierte Band der Vidalis-Reihe von Veit Etzold hat mir richtig gut gefallen. Von der Spannung her war er ähnlich wie der erste. Zumindest war dieser Band wieder eine Steigerung zu Band 2 (der mir am wenigsten gefallen hat) und Band 3 (wo mir insbesondere die Ermittler nicht gefallen haben).

    Ein brutaler Killer wütet in Berlin, der einfach nicht zu greifen ist, wo aber schnell feststeht, dass dieser Mörder ursprünglich aus der USA – Los Angeles – stammt und dort bereits vor 10 Jahren gewütet hat. Das LKA ruft zur Hilfe die damaligen Ermittler aus der USA nach Berlin, um gemeinsam den Killer endlich zu schnappen.

     

    Ich muss an dieser Stelle mal erwähnen, das Veit Etzolds Bücher, also alle nicht nur dieses, gut recherchiert wirken, was das Profiling, die Rechtsmedizin und die Hintergründe des Mörders betreffen. Natürlich kenne ich nicht alle Fakten auf die der Autor eingeht und weiß nicht, was wirklich passiert ist bzw. echt ist oder was der Autor hinzugedichtet hat, aber es wirkt stimmig. In diesem Band wirkten die Ermittler besonders kompetent.

    Überhaupt waren die Ermittler für mich in diesen Band wesentlich besser drauf. Sie waren diesmal tatsächlich die interessanteren Figuren, als der Killer, was aber auch daran liegen könnte, da man wenig über den Killer erfahren hat.

    Die Ermittler haben mich dieses Mal ganz gut unterhalten, einfach durch ihren Charakter und ihren dummen Scherze oder durch die interessanten Personen, die sie zu Tage befördert haben. Es hat mich auch dieses Mal komischerweise kaum gestört, dass die Ermittler dennoch ziemlich passiv waren. Im Grunde haben die viele Akten durchwälzt, DNA-Proben analysiert und viel geredet. Aber dieses Mal hat es der Autor bei mir geschafft, dass ich es spannend zu lesen fand, vielleicht auch weil er die Ermittler zuerst auf eine falsche Spur geschickt hat. Zwischendurch hatte es den Anschein, als hätten sie den Killer, obwohl sie das schnell als Irrtum erkannt haben.

    Von Weinstein, der nicht zum Punkt kommt, Hermann mit seinen IT Wissen und der guten Recherche im Internet, MacDeath der Profiler und der gern mal makabre Witze macht, ähnlich wie Winterfeld. Clara ist da eher verklemmt, aber wirklich gegen diese üblen Scherze tut sich auch nicht auflehnen, sondern ignoriert sie entweder oder schaut die Person strafend an.

    Ach ja, die gute Clara. Die hat sowieso ein Alkoholproblem. Es kann doch nicht normal sein, wie oft sie sich vornimmt nur einen Whiskey zu trinken und es dann doch mehr werden oder wie oft sie einen über den Durst im Allgemeinen trinkt. Und abends hat sie dann meistens einen Whiskey oder ein Weinglas in der Hand. Wenn jemand regelmäßig Alkohol trinkt, kann man schon von einer gewissen Abhängigkeit ausgehen, aber sie sieht das natürlich nicht so.

     

    Die Verbindung mit Amerika hat mir in diesem Band sehr gut gefallen, dass man praktisch durch eine neue Mordserie, eine andere wieder aufgewickelt hat. Am Ende war die Lösung und Identifikation des Killers eigentlich recht amerikanisch typisch, aber das hat eigentlich sehr gut passt, da der Killer ja auch ursprünglich aus Amerika kommt.

    Das Buch ist wie so oft bei Etzold nichts für schwache Nerven. In diesem Band war der Killer wieder sehr brutal. Man sollte sich auf Kannibalismus einstellen und ziemlich detaillierte Verletzungsbeschreibungen. Ich geh dann immer so vor, dass ich mir an besonders blutigen Stellen mein Kopfkino versuche auszuschalten, aber ich bin da eh nicht so, dass es mir viel ausmacht. Wenn ich es live sehen würde, würde ich schreiend davonrennen, aber so beschrieben oder selbst wenn ich es im Fernsehen sehe, macht mir das nichts aus. Es ist ja weit weg. Doch Personen mit einem leichteren Gemüt sollten sich darauf einstellen, dass das keine seichte Lektüre ist.

     

    Daher gebe ich diesen Band vier Sterne. Er hat mich gut unterhalten, wahr spannungsvoll, aber für fünf Sterne fehlt mir noch der Wow-Effekt am Ende. Vielleicht schafft Etzold das im nächsten Band.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch macht einfach alles richtig!
    Großartig recherchiert, spannend geschrieben, super Protagonisten... Was will man mehr?

    Ein Killer geht um in unserer großartigen Stadt Berlin. Und noch dazu ein besonders brutaler: er sucht sich nur Opfer, die von körperlicher Stärke sind, schneidet Ihnen die Herzen raus und hinterlässt eingeritzte Zeichen in den Körpern. Carla Vidalis und ihr Team beginnen zu ermitteln,  und schon bald wird klar, dass der Täter absolut kein Unbekannter ist...




    Zuallererst: Dies ist einer der besten Thriller, den ich seit langer Zeit gelesen hab. Durch Zufall entdeckt, ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autors. 


    Im Einzelnen: 
    Die Protagonisten sind großartig aufgebaut und authentisch.  Dabei sympathisch und exzentrisch genug, um eigene Persönlichkeit darzustellen und interessant zu sein. Meine Lieblingsfigur: der Polizeipsychologe McDeath.  Etzold beschreibt seine Figuren mit genau genügend Einzelheiten, um sie menschlich zu machen, aber nicht so vielen, dass es überboardend wäre. SPITZE!


    DIE Geschichte ist ausgefallen,  schlägt große Wellen über mehrere Kontinente und hat schon fast was verschwörungstheoretisches,  schafft es aber so authentisch mit realen Ereignissen belegbar zu sein, dass es sich unfassbar anhört, aber nicht unrealistisch. Einfach super vom Autor recherchiert. 


    Die Erzählperspektiven bewegen sich vom Täter auf die Ermittler zu,  kreuzen sich und bauen so Spannung auf. Super gemacht sind kleine Finten,  die den Leser mental in eine andere Szenerie versetzen, als die, die gerade gemeint ist. Man denkt, zu wissen, wo wie was sich gerade abspielt, wird vom Autor aber reingelegt. Auch hier eine super Autorenleistung, die die Waage perfekt hält, denn das könnte vom Leser auch leicht als Verarsche wahrgenommen werden, die sich auf die Lesemotivation niederschlägt. Super gemacht,  hier ist nämlich das Gegenteil der Fall. 


    Ich mag den humorvollen und fast schon sarkastischen Unterton, mit dem sich die Kollegen in diesem Buch unterhalten. Sowas wirkt ganz oft polarisierend,  mich holt es total ab.


    Zuletzt als besonderes I-Tüpfelchen die wunderbare Darstellung Berlins. Viele Autoren vernachlässigen das Lokalkolorit.  Hier ist das glücklicherweise nicht geschehen. 


    Fazit: Veit Etzold: sie haben einen neuen Fan!

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    rokats avatar
    rokatvor einem Jahr
    Zu viele uninteressante Infos...

    In Berlin wird eine Leiche gefunden, bei der geheimnisvolle Zeichen in die Haut geritzt wurden. Clara Vidalis vom LKA Berlin steht vor einem Rätsel. Mit Hilfe ihrer Kollegen findet sie jedoch heraus, dass es einen gleichen Modus Operandi schon einmal gab, vor 10 Jahren in den USA. Die Zeichen und die Art der Morde sind die genau gleichen. Dann hörten die Morde plötzlich auf. Zusammen mit dem amerikanischen Kollegen macht sich Clara daran, den Täter zu finden, während weitere Morde geschehen. Können die Ermittler den Täter stoppen?

    Der Einstieg in das Buch ist heftig, brutal und äusserst spannend, und ich freute mich richtig auf einen tollen Thriller. Leider hielt dies nicht so lange an. Die Stellen, an denen die Morde beschrieben werden sind die einzigen, die mich richtig überzeugen konnten. Allerdings beschreibt der Autor die Vorgehensweise des Täters, bringt dann ein anderes Kapitel – Spannungsabfall – und geht dann nochmals zurück zum Täter und dem Mord, um alles noch detaillierter und brutaler zu beschreiben. Auch sonst hat mich das Buch doch recht enttäuscht. Der vierte Band der Reihe, es ist mir klar dass ich die Charaktere nicht wirklich kenne. Doch ich wurde auch nicht richtig warm mit ihnen. Die persönlichen Probleme wurden noch so nebenbei ins Buch „gepresst“ – man hätte auch weglassen können. Und gewisse Personen waren einfach sehr klischeehaft dargestellt – Claras Chef zum Beispiel.

    Zudem habe ich hier die Ermittlungsarbeit an sich doch sehr vermisst. Die pathologischen Untersuchungen und Erkenntnisse sind gut und interessant. Doch ansonsten reden die Ermittler dauernd. Und jeder weiss unglaublich viel. Man redet seitenweise über Kannibalismus, und Tattos über die Bedeutung von Musikstücken, über Bücher, über die Geschichte, etc, etc. Mehrfach habe ich mich dabei ertappt, dass ich Seiten nur noch überflogen habe, weil ich die Infos nicht spannend und vor allem teilweise auch nicht relevant für den Fall fand. Hier erschien es mir, als ob der Autor einfach sein gesamtes Recherchewissen loswerden wollte. Ich musste mich echt zwingen dass ich das Buch nicht abbreche. Irgendwann hat es mich nicht mal wirklich interessiert, wer denn jetzt eigentlich der Täter ist.

    Den Schluss fand ich dann auch ziemlich enttäuschend und nicht wirklich passend. Es erschien mir eher so, als ob der Autor nichts Besseres gewusst hat, um aus der Geschichte rauszukommen.

    Alles in allem hat mir das Buch nach dem tollen Einstieg doch nicht besonders gut gefallen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne dafür.

    Kommentare: 1
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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend
    Ziemlich harter Thriller - allerdings nur mäßig spannend

    Der Plot bietet an sich wenig Neues - es geht um einen Serienkiller der sowohl in den USA als auch in Berlin auf´s grausamste zuschlägt. Insofern - alles schonmal gehabt...!

    Aber die Umsetzung hat es denn dann doch "in sich". Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, das war für die Geschichte von Vorteil. Zwar bleiben die Protagonisten recht blass, dafür punktet der Autor mit blutigen Details. Das Buch ist jedenfalls für zartere Gemüter eher nicht geeignet. Der Spannungsbogen ist dagegen eher flach weil die Story denn doch weitgehend vorhersehbar ist. Das gilt allerdings nicht für den Schluss mit dem der Autor wirklich überraschen kann. Endlich mal ein Ende das nicht unter das Schema 08/15 fällt!! Sehr gut!

    Weniger gefallen hat mir, dass im letzten Drittel des Buches eine Menge geopolitischer Probleme, die weltweite terroristische Bedrohung und deren militärstrategische Bewältigung thematisiert wurden. Das hat m.M. zu breiten Raum eingenommen. Insgesamt ein guter Thriller dem ich mit ein wenig gutem Willen knapp den vierten Stern zubilligen kann.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Totenzeichner" von Veit Etzold

    Zum Inhalt:

    Er sieht die Angst in ihren Augen.

    Er spürt den letzten Schlag ihrer Herzen.

    Und wenn sein Werk vollendet ist, hinterlässt er sein Zeichen.

    Das Zeichen des Todes …

    In Berlin wird die grausam zugerichtete Leiche von Stephan Schiller, Boss der Deathguards aufgefunden. Ein Fall für Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. Während der Ermittlungen zieht McDeath ein Mitglied von Claras Ermittlungsteam, Erkundigungen über einen Bekannten in Amerika ein, weil ihm etwas an dem Modus Operandi bekannt vorkommt. Schnell wird klar, vor zehn Jahren, gab es in Amerika ähnliche Fälle. Sollte der Täter jetzt tatsächlich in Europa agieren?

    Meine Meinung:

    Auch „Der Totenzeichner“ ist wieder einmal Veit Etzold von seiner besten Seite. Wenn dieser Autor eines kann, das ist es den Leser absolut mit seinem vor Thrill nur so überquellenden Romanen zu fesseln. So auch wieder im vorliegenden bereits vierten Band der Clara Vidalis Reihe.

    Für Thrillerfans also genau das richtige. Zu zart besaitet sollte man bei der Lektüre allerdings absolut nicht sein. Da Etzold es wirklich versteht auch Mord und Obduktionsszenen sehr genau zu beschreiben. Da kann es durchaus schon einmal etwas blutiger werden.

    Überzeugt haben mich auch wieder einmal die Charaktere, die Ermittler ebenso wie der Mörder, mit dem wir dann durchaus auch das ein oder andere Kapitel hautnah erleben dürfen. Alles in allem also ein grandioser Thriller der allerdings nicht für Leser mit schwachen Nerven geeignet ist, für mich persönlich aber seine fünf Sterne absolut verdient hat.

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    anina21s avatar
    anina21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich zu detailiert und grausam beschrieben, das Ende finde ich scheisse und ich habe ehrlichgesagt mehr erwartet.
    Der Totenzeichner

    Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »ItTs not over, till itTs over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?


    Ich habe mehr Handlung erwartet, es geschehen nicht so viele Morde.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 2 Jahren
    Der Totenzeichner

    2004
    ist für Los Angeles kein gutes Jahr. Aufgrund der Anzahl und der blutigen
    Tatorte wird dieser Sommer von der Presse nur noch als „Blutsommer“ bezeichnet.
    Wieder ein Anruf und der ermittelnde Beamte Brooks geht sofort vor Ort. Ein
    fast schon bekanntes Bild bietet sich den Ermittlern. Bestialisch ermordet
    liegt die Leiche in einer großen Blutlache und das Blut ist überall verteilt.
    In der Mitte des leblosen Körpers befindet sich ein schwarzes Loch: Das Herz
    wurde entfernt und ein Runenartiges Zeichen am Körper angebracht. Um den Leichnam
    herum verteilt wurden die Teile eines Hundes. Dieser hat das Massaker auch
    nicht überlebt. Der Tote ist kein Unbekannter. Es handelt sich hierbei um den
    Sohn des Chief of  Police des LAPD. Der
    Sohn des Chefes wurde im Haus seines Vaters regelrecht abgeschlachtet. Aber das
    grausamstes fanden die Ermittler im Wohnzimmer: Auf dem schön gedeckten Tisch stand ein Teller mit Tellerhaube, als er diese anhob bot sich im ein schreckliches Bild. Das Herz des jungen Mannes lag darunter. Mit Kräutern und Pfeffer bestreut. Auf einer Serviette daneben lag mit Blut beschriftet eine Serviette mit den Worten: Enjoy it d(e)ad!. Genieß es tot. Genieß es, Vater.

    Zehn Jahre später wird Stephan Schiller, der Boss des Deathguard Chapters Berlin in seiner Wohnung überfallen und ermordet. Mit ihm Stirbt sein Pitbullterrier ebenso einen schlimmen Tod. Der Leiche wird das Herz entfernt und ein runenartiges Zeichen eingeritzt. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, bis sich der Psychologe daran erinnert, dies vor Jahren bei seiner Ausbildung in den USA schon mal gesehen zu haben.

    Ein wirklich tolles Buch und sehr spannend und fesselnd geschrieben. Nichts für schwache Nerven, denn das Buch strotzt nur so vor Brutalität!

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