Final Cut

von Veit Etzold 
3,9 Sterne bei520 Bewertungen
Final Cut
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (378):
N

Teilweise brutal, aber wenn man es durchgezogen hat super. Ein Thriller nichts für schwache Nerven.

Kritisch (47):
Lila09s avatar

Abgebrochen, zu brutal

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Inhaltsangabe zu "Final Cut"

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell,
der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404166879
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:18.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.05.2012 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    J
    joasvor 9 Tagen
    Spannend & und interessante Wendungen

    ...

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor einem Monat
    Kurzmeinung: Konnte mich leider so gar nicht packen. Die Protagonistin ist mir einfach nur unsympathisch.
    Unsympathische Protagonistin

    Clara Vidalis ist Hauptkommissarin und Expertin für Forensik und Pathopsychologie beim LKA in Berlin.
    Während sie mit ihrer Vergangenheit wieder kämpfen muss wendet sich ein Serienkiller an sie mit einer DVD
    die einen schrecklichen Inhalt offenbart.
    Für Clara und ihr Team ist klar- der Täter will alleine Clara eine Botschaft überbringen, will um ihre Gunst und wohl
    auch um ihr Verständnis buhlen und das Opfer ist nicht das letzte Opfer gewesen.
    Clara muss schneller handeln als der Namenlose, wie sich der Täter nennt, doch er macht es ihnen alles andere als leicht...
    denn der Namenlose hat das Talent sich in Computer zu hacken und kann so seine Opfer ausspionieren, manipulieren
    und alle zum Narren halten.
    Und dann gibt es noch einen Medienmogul namens Albert Torino der mit einer ganz neuen TV-Serie an den Start gehen will,
    schonungsloser und vor allem ohne Kompromisse, genau das was die Leute im Fernseh und Netz sehen wollen....

    Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold und ich bin mehr als unentschieden zurückgeblieben.
    Erstmal ist der Schreibstil sehr flüssig, angenehm zu lesen und die kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so dahinlesen.
    Auch die Thematik die der Autor gewählt hat fand ich äusserst spannend, realistisch aber auch erschreckend, denn was
    der Autor hier beschreibt ist die Realität- egal ob es nun um das Internet geht oder das Fernsehprogramm.
    Die Leute wollen dumpf unterhalten werden, gerne so wenig Regeln und Kompromisse wie möglich und wenn es
    schmutziger wird als erwartet dann erst ist es perfekt.
    Die Leute teilen heute alles und wahrlich jeden Mist im Netz, das Leben findet eher im  Netz statt anstatt ausserhalb, dass
    man sich mit den Leuten in der Realität trifft und sich austauscht, die Vorsicht nicht komplett vergisst- dies hat
    der Autor gekonnt und sehr erschreckend umgesetzt.
    Womit ich so gar nicht klar gekommen bin war die Ermittlerin Clara Vidalis... sie war mir von Beginn an mehr als
    unsympathisch was sich auch die ganze Geschichte durch wenig geändert hatte.
    Ich hatte oft das Gefühl dass es noch zig vorige Bücher über die Ermittlerin gibt welches erklärt was genau in ihrer
    Vergangenheit passiert ist, warum sie so ist wie sie ist, aber "Final Cut" ist das erste Buch des Autors und somit kam sie
    mir einfach "unfertig" vor.
    Auch der Profiler MacDeath- dieser war mir von Beginn an sehr sympathisch aber seine Erklärungen waren oft sehr
    ausschweifend, langweilig und ich hatte dann irgendwann auch den Faden komplett verloren was er denn nun
    wirklich aussagen wollte.
    Es war ein spannendes Buch von der Thematik her, die fand ich zu 100% genau getroffen, umgesetzt und sehr
    lesenswert, aber die ein oder andere Person die darin vorkommt hat mir den Lesespass dann doch fast verdorben
    oder ordentlich abgebremst.
    Der Autor gehört zu den Menschen die Thriller wörtlich nehmen, ich habe selten so einen Thriller gelesen der gewisse
    Dinge so genau und auch brutal beschreibt- ich selbst hatte damit jetzt nicht so das Problem, aber wenn jemand
    eher zurückhaltend ist- dem würde ich diesen Thriller nicht unbedingt ans Herz legen.
    Ich hoffe trotzdem dass der Autor den nächsten Band etwas verbessert hat, weil wie gesagt, von Thematik und
    Umsetzung fand ich den Thriller mehr als gelungen, ein toller Spannungsbogen, ein schrecklicher Gegner aber
    es gibt eben auch die Seite die mir unsympathisch war und somit den Lesespass gebremst hat.

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    Amis_Buecherwelts avatar
    Amis_Buecherweltvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Story, wenig Bezug zu den Protagonisten
    Gute Story, wenig Bezug zu den Protagonisten

    Heute habe ich den ersten Teil der Clara Vidalis Reihe beendet. Die Story an sich ist sehr gut und auch spannend. Durch viel Wissen und Details werden bestimmte Aspekte genau beschrieben. Für schwache Nerven ist das Buch nichts. Leider fehlt mir in diesem Buch der nähere Bezug zu den Charakteren. Vor allem bei Buchreihen ist mir dies immer besonders wichtig, da ich den weiteren Werdegang der Protagonisten immer sehr interessant finde. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und ob dieser mehr darauf eingehen wird.

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    Monique_Oehmss avatar
    Monique_Oehmsvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht meins ... hat mir irgendwie gar nicht gefallen
    Final Cut

    Das war mein erstes Buch von Veit Etzold.
    Mit dem Schreibstil kam ich gut zu Recht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als angenehm empfunden habe.

    Die Hauptfigur in diesem Fall ist Clara Vidalis, Hauptkommissarin in der Abteilung für Pathopsychologie Berlin. Eine Person mit Vergangenheit, die im Laufe des Buches immer wieder thematisiert wird. Der Fall beginnt damit, dass Clara eine an sie persönlich gerichtete DVD mit schaurigem Inhalt erhält.

    Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Unter anderem geht es noch um Albert Torino, einem Medienmogul, der ein ganz neues und doch etwas fragwürdiges TV-Casting-Format auf den Markt bringen will.
    Von Kapitel zu Kapitel fügen sich die losen Handlungsstränge zusammen, was vom Autor meiner Meinung nach ganz gut umgesetzt wurde.
    Der Kern des Falles beruht auf den Möglichkeiten und damit verbundenen Tücken des Internets. Dem Leser wird auf eine anschauliche Weise bewusst, welche Tragweite die sozialen Netzwerke & Co. haben können. Das Thema an sich finde ich schon sehr spannend, so wir doch täglich damit selbst in Berührung kommen.

    Mein Fazit:
    An sich ein guter Thriller. Ich hab mich allerdings sehr schwer getan. Irgendwie wurde ich mit dem Buch nicht warm. Ich fand, es ist von allem viel zu viel, so dass ich es als nicht wirklich spannend empfand. Auch wenn sich durch den Schreibstil des Autors das Buch gut lesen ließ, hat es mich einfach nicht gefesselt. Der Figur Clara Vidalis kam ich auch irgendwie nicht näher. Irgendwie fehlte mir der Bezug zu ihr, so dass ich noch nicht einmal sagen kann, ob sie mir sympathisch erschien. Ich vergebe 3 Sterne, weil es mir einfach persönlich nicht gefallen hat, was jedoch nicht heissen soll, dass das Buch schlecht ist.

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    zickzacks avatar
    zickzackvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fesselnder Thriller. Ziemlich brutal und blutig, mit inhaltlichen Ungereimtheiten.
    Final Cut

    Ein gnadenloser Mörder treibt sein übles Spiel mit der Hauptkommissarin Clara Vidalis. Er ist berechnend und sadistisch zu gleich und er wird nicht aufhören, wenn man ihn nicht aufhält.

    „Final Cut“ ist der Beginn einer Serie von Veit Etzold um die Kommissarin Clara Vidalis.

    Ich beginne mal mit dem Einband. Es ist ein Klappcover, ziemlich schlicht eigentlich. Ein paar Risse im Deckel, die den Cut darstellen soll. Schlicht, aber effektiv, besser als jede kitschigen Coverbilder auf so manch anderen Buch. Mich spricht es an, auch wenn diese Machart dazu neigt, schnell kaputt zu gehen. Allerdings bin ich auch nicht die Erste, die das Buch liest. Ich habe es mir von meiner Freundin ausgeliehen, die es gelesen hat, dann ihre Mutter, jetzt ich.

    Für mich sollte ein Buch kein Schmuckstück im Schrank sein, sondern es ist richtig, wenn man sieht, dass es gelesen wurde. Erst dann wird das Buch für mich zu einem Buch. Trotzdem ist es schade, dass es bereits kaputt ist.


    Kommen wir nun zum Buch selbst:

    Die Sprache von Veit Etzold ist flüssig und gut zu lesen. Sie hat für mich die perfekte Rhythmik, die zu einem Thriller passt – fesselnd, spannend, man will es kaum aus der Hand legen.

    Obwohl ich sagen muss, dass die wiederkehrenden Metapher und Redewendungen irgendwann abgegriffen waren. Wie die Sache mit „der Säure die ihre Speiseröhre hochkommt“ oder das mit der U-Bahn, die kurz auftaucht und verschwindet oder die Brille des Killers mit dem „matten Edelstahlrahmen“. Ich weiß nicht, warum Etzold das dauernd wiederholt hat, welchen Effekt das Auslösen sollte. Bei mir ist das nicht angekommen.

     

    Die Thematik in dem Buch ist sehr brutal. Da wird kein Verbrechen außer Acht gelassen – Missbrauch an verschiedenen Personen wie Geschlechtern und Alter, Zerstückelung mit einer Axt, Enthauptung, Sex mit einer Leiche…

    Ich fand jetzt nicht, dass der Autor jetzt zu sehr ins Detail gegangen ist, allerdings hat er mit wenigen Sätzen und den richtigen Worten dazu geführt, dass ich mir das ohne große Probleme bildlich vorstellen konnte. Wer da etwas sanft besaitet sein sollte, für den ist dieses Buch nichts. Auch wenn man sich diese Verbrechen durch die knackigen Beschreibungen gut vorstellen konnte, sollte man doch wissen, wo seine eigenen Grenzen liegen und dann abblenden können, wenn es zu viel wird.

    Mich hat es gefesselt und mich hat es immer wieder geschaudert, wenn es noch grausamer wurde. Der Tod und das Verbrechen wirken auf viele eine bestimmte Faszination aus. Nicht umsonst werden gern Krimis gelesen oder Krimiserien angeschaut.

    Der Autor hat auch viele Dinge angesprochen, die einen zum Nachdenken bringen. Einerseits die Tatsache, wie nachlässig heutzutage mit Daten umgegangen wird. Selbst ganz persönliche Sachen werden im Internet auf sozialen Netzwerken geteilt. Man macht sich damit selbst angreifbar, regelrecht zu einer Zielscheibe. Muss das sein? Kann man nicht auch Dinge privat halten, wie zum Beispiel Kinderbilder oder Hochzeitstag oder was weiß ich?

    Dann die Sache mit der Sensationsgeilheit der Menschen. Shows im Fernsehen werden immer extremer (Dschungelcamp), immer bloßstellender (DSDS). Liegt das wirklich an den Machern, die so krank sind oder an den Zuschauern, die immer verrücktere Sachen sehen wollen, damit sie sich nicht langweilen? Und wie weit werden die Kandidaten für etwas Geld und Berühmtheit noch gehen?

    Und dann die Sache, dass Polizisten für ihre Arbeit zu wenig Beachtung geschenkt wird, dass sie stattdessen noch in ihrer Arbeit behindert werden. Oder wenn ein Beamter zu einem extremen Mittel greifen muss, er dafür verachtet wird, während ein Verbrecher auf freien Fuß gesetzt wird, da die Gesetze es so verlangen und die wenigstens sich dafür interessieren.

    Alles Themen über die jeder Einzelne mal nachdenken sollte, obwohl ich mir gewünscht hätte, wenn der Autor bei einem geblieben wäre und es dafür intensiver behandelt hätte. Die Einbindung von Facebook war ja gut und dieses Thema, dass man mit Daten viel zu leichtsinnig umgeht, war auch sehr präsent. Trotzdem hätte er sich darauf konzentrieren sollen.

     

    Die Charaktere:

    Ein Kommentator hat geschrieben, dass er Vidalis zu weich für den Job sieht. Finde ich nicht. Dieser Fall war sehr persönlich für sie, dass es schlimm gewesen wäre, wenn sie es kalt gelassen hätte. Überhaupt wäre es doch schrecklich, wenn man hier über eine Kommissarin lesen würde, die die Fälle überhaupt nicht berühren. Es macht sie doch erst griffig, wenn sie nicht nur rationale Kommissarin ist, sondern auch nur ein Mensch. Ich finde ihren Charakter allgemein noch nicht so ausgereift, da man über sie nicht allzu viel erfahren hat, außer dass ihre Schwester ermordet wurde. Mal sehen wie sich Clara in den nächsten Bänden entwickeln wird.

    Allgemein muss ich zu den Charas sagen, dass sie mir sehr klischeehaft rüberkamen. Wintefeld, Mentor von Clara mit der Angewohnheit zum Rauchen. Bellmann, cholerischer und überarbeiteter Chef. Hermann, dicker gummibärchenessender IT-Chef. Von Weinstein, Rechtsmediziner mit einem Tick und dann noch MacDeath oder auch Dr. Friedrich, Profiler natürlich mit Brille.

    Gerade Bellmann, Hermann und MacDeath kamen mir sehr klischeehaft vor und selbst Clara mit ihren Trauma in der Vergangenheit und der Killer an sich. Es kann ja nicht angehen, dass er von Natur aus böse ist, sondern dass er mehrere traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit haben musste, um zu diesen eiskalten Killer zu werden, dass irgendwas in ihm zerstört sein muss, dass er so austickt. Fragt sich nur, wenn jeder, der etwas traumatisches erlebt hat, zum Killer wird, ob es dann überhaupt noch Leute gebe, die keine Killer wären.

    Weniger klischeehaft hätte dem Buch gutgetan.

    Und dieser Albert Torino… ob er überhaupt eine Perspektive verdient hatte, stellt sich mir langsam die Frage. Man hätte auch nur über seine Show kurz berichten brauchen, anstatt das man ihn so groß aufzieht. Der war als Charakter meiner Meinung total unnötig.

     

    Zum Inhalt:

    Ja, die klügsten waren die Beamten nicht. Die haben nur analysiert und waren doch dem Killer die ganze Zeit einen Schritt hinterher. Im Klappentext heißt es, dass Clara nach und nach kapiert, dass er es persönlich auf sie abgesehen hat. Aber eigentlich war dies doch von Anfang an klar, da er sich schon bei seiner ersten Kontaktaufnahme an sie gerichtet hatte. Ich weiß auch nicht, warum die solange gebraucht haben, um zu kapieren, was Clara und ihn verbindet. Eigentlich haben sie das ja auch erst, als er es ihnen auf den Präsentierteller serviert hat. Sie wären niemals auf seine Spur gekommen, wenn er nicht von sich aus gezielte Hinweise gestreut hätte.

    Das Ende war im Übrigen Humbug. Warum lassen die Clara überhaupt allein fahren, wenn sie eigentlich in der Zentrale bleiben soll? Warum schicken die da nicht jemand anderen? Und warum zum Kuckuck geht sie dann auch noch allein einem Hinweis nach, ohne jemand zu benachrichtigen?

    Und dann kommt eine Nachricht von „Clara“ und Winterfeld glaubt dieser natürlich gleich und fährt dieser falschen Spur nach, anstatt mal zu hinterfragen, ob sie wirklich von ihr stammen kann.

    Und am Ende brauchten sie sich gar nicht feierlich auf die Schulter zu klopfen. Es war so, wie der Killer es in seiner letzten Nachricht gesagt hatte, nicht das LKA hat es beendet, sondern der Killer selbst.

     

    Fazit:

    Wie gesagt fand ich es spannend, allein durch die Thematik und den guten Schreibstil. Die Figuren finden ich entwicklungsbedürftig an der einen oder anderen Stelle, damit sie mehr Ecken und Kanten bekommen, um nicht länger wie ein großes Klischee zu wirken. Auch inhaltlich hoffe ich auf mehr Intelligenz der Beamten.

    Das Buch hat mich aber gut unterhalten, dass ich erst im Nachhinein über diese inhaltlichen Pannen nachgedacht habe. Daher gebe ich dem Buch für den guten Auftakt vier Sterne.

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    SanniRs avatar
    SanniRvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach diesem Thriller hat man ein mulmiges Gefühl, wenn man sich in den sozialen Netzwerken bewegt!
    Veit Etzold - "Final Cut"

    Bei "Final Cut" von Veit Etzold kommen auch Fans von blutigen Thrillern auf ihre Kosten.
    Das Cover ist wieder einmal dunkel gehalten. Und - wie so oft bei Thrillern - ist auch wieder die Farbe rot im Spiel. Doch nicht einfach nur in Form von "langweiligen Zeichnungen", sondern in Form von Einschnitten in die Vorderseite des Covers. Es sieht beinahe aus, als wäre das Buch durch Schnitte verletzt worden und unterstreicht somit den Titel - "Final Cut".  Ich mag ja solche besonderen Cover. Deshalb gibts dafür von mir schon mal einen Pluspunkt! ;-)
     
    Klappentext: Du hast 438 Freunde auf Facebook.
    Und einen Feind.

    Die Freunde sind virtuell,
    der Feind ist real.

    Er wird Dich suchen.
    Er wird Dich finden.
    Er wird Dich töten.

    Du hast 438 Freunde auf Facebook.
    Und keiner wird etwas merken.



    Zum Inhalt:  In Berlin treibt ein Killer sein Unwesen, der wie ein Computervirus agiert. Er ist scheinbar unsichtbar und allgegenwärtig. Zudem nennt er sich Der Namenlose. Es ist der erste Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team. Zwar sind sie sowieso schon für besonders schwere Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise des Namenlosen raubt selbst ihnen den Atem. Denn er lenkt die Ermittler stets in die falsche Richtung und er nutzt dafür auf grausam-geniale Weise die sozialen Medien.  Erst allmählich versteht die Hauptkommissarin, dass der Killer sein Spiel nur mit einer spielt: nämlich mit ihr: Clara Vidalis. Noch während die Polizei versucht, die Identität des Namenlosen zu lüften, startet Albert Torino - gewiefter Medienmogul - eine neue Castingshow. Keiner ahnt, dass einer diese Show für seine eigenen Zwecke nutzen wird... 
    Eigene Meinung Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Ich dachte, es geht viel mehr um die Nutzung der sozialen Medien wie Facebook, etc.  Doch obwohl dies bloß eher am Rande eine Rolle spielte, war "Final Cut" außergewöhnlich spannend! Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal mit einem Buch des Autors Veit Etzold einen Versuch gewagt und bin absolut nicht mit dem Schreibstil klar gekommen. Doch vielleicht lag der Fehler einfach darin, dass ich mitten in der Clara-Vidalis-Reihe angefangen hatte. Einige Monate später dachte ich deshalb, ich wage erneut einen Versuch und starte mit dem ersten Fall der Hauptkommissarin.  Und dieses Mal war ich sofort mitten im Geschehen und musste immer weiter lesen! Anfangs hatte ich noch keine Ahnung wie die ganze Sache mit Albert Torino zu den Morden und dem Namenlosen passt. Aber Veit Etzold lässt am Ende nichts ungeklärt! 
    Fazit Wer regelmäßig die sozialen Medien nutzt, dem wird beim Lesen von "Final Cut" sicher ein bisschen anders. Mir ist jedenfalls das ein oder andere Mal eine Gänsehaut über den Rücken gekrochen, bei der Vorstellung, wie einfach jemand komplett Fremdes alles über einen herausfinden kann. 
    Ich werde nun auf jeden Fall auch noch weitere Bücher von Veit Etzold lesen!

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor einem Jahr
    Veit Etzold - Final Cut

    Gerade im Krimi- und Thriller Bereich lese ich so gut wie nie deutsche Autoren. Warum weiß ich nicht, ist aber so. Deswegen bin ich auch echt lange um den ersten Clara Vidalis Fall herum geschlichen, aber schlussendlich hat meine Neugier gesiegt, da meiner Meinung nach der Klappentext perfekt war. Eigentlich stand da nicht viel, aber was da stand hat mir so dermaßen in den Fingern gejuckt. Und ich habe es nicht bereut. Das war seit langem der spannendste Thriller den ich gelesen habe. Brutal, blutig, aber auch so unglaublich smart.
    Ich lese zwar nach wie vor kaum deutsche Krimiautoren, aber die Bücher von Herrn Etzold sind ein Muss für mich.

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    T
    Trina284vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich ein wenig an MacGyver erinnert, der konnte auch aus einem Kaugummipapier und einem Streichholz eine Bombe bauen...
    Nicht ganz meines...

    Das Buch hat mich ein wenig an MacGyver erinnert, der konnte auch aus einem Kaugummipapier und einem Streichholz eine Bombe bauen...

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, hart - nix für schwache Nerven.
    Serienauftakt

    Wenn Bücherrücken sich mit Sprüchen wie "Spannung bis zur letzten Seite" schmücken, trifft es selten zu. Das ist bei diesem Buch anders.

    Grausam entstellte Leichen geben dem Berliner LKA Rätsel auf. Wieso vermißt niemand die Toten? Wieviel Zeit hat der Killer, seine Opfer in aller Ruhe derart herzurichten? Warum nimmt er ausgerechnet mit der Hauptkommissarin Vidalis Kontakt auf bzw. was bezweckt er, agiert er doch nahezu perfekt? 

    Ignoriert man mal, daß Etzold bei der Kommissarin ein wenig auf ein ausgelutschtes Schema zurückgreift - leicht traumatisiert, weil sie sich den Tod ihrer kleinen Schwester vorwirft - und man so schnell bei US-Vorbildern ankommt, gelingt ihm hier ein knallharter Thriller, der sich widerum vor US-Schockern wie jenen von McFayden nicht zu verstecken braucht.

    Ganz nebenbei rührt der Autor noch bittersüße Zeitgeistkritik an unserer deutschen Medienlandschaft oder Strafzumessung unter. 

    Ganz großes Kopfkino. Hart und nichts für schwache Nerven.

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    Bibbeys avatar
    Bibbeyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Thema, guter Thriller! Lesenswert!
    Schockierender Thriller mit kleinen Schwächen

    Inhalt
    Clara Vidalis, Hauptkommissarin der Pathopsychologie in Berlin, wird von einem Killer, der mithilfe des Internets seine grausamen Taten plant und durchführt, zu einem schaurigen Spiel gezwungen. Der „Namenlose“ agiert unglaublich intelligent und geschickt, führt das Team rund um die Kommissarin immer wieder hinters Licht und wirft gleichzeitig die Frage auf, was mithilfe von sozialen Netzwerken und ein bisschen technischem Know-How alles möglich sein kann. Ist es überhaupt möglich, diesem Killer das Handwerk zu legen? Wird er es schaffen, auch andere Medien zu seinen Zwecken zu nutzen? Und was hat Clara Vidalis‘ Vergangenheit mit den grausamen Morden in Berlin zu tun?



    Meinung
    Das Buch war ein echter „Cover-Kauf“! Das Deckblatt überzeugt absolut, außerdem macht der Klappentext sofort neugierig. Ich finde das Thema rund um die Möglichkeiten des Internets unglaublich spannend. Es ist ein Bereich, der jeden von uns betrifft. Sind wir nicht alle in sozialen Netzwerken unterwegs, posten Bilder, schreiben, was wir gerade tun? Genau das macht sich der „Namenlose“ hier zunutze und wie genau er das tut wird von Veit Etzold hervorragend beschrieben. Der Autor hat mit genauen Erklärungen rund um das Medium Internet punkten können.
    Etzold schreibt stilistisch sehr ansprechend und bildlich, an manchen Stellen sehr blutig aber dafür ist es ja auch ein Thriller!

    Die Charaktere sind schön ausgeführt, allerdings hatte ich an manchen Stellen meine Probleme mit der Protagonistin Clara Vidalis. Ich wurde nicht recht warm mit ihr, habe zwar mit ihr gelitten und gehofft, hatte aber zeitweise das Gefühl, von ihren Gedanken ausgeschlossen zu werden. Gerade in der Mitte des Buches war das besonders auffällig, mir fehlte ein wenig das Private, die Handlung bestand stellenweise nur aus Dialogen, die zwar interessante Ermittlungsansätze hervorgebracht haben, mir aber ein bisschen zu eintönig wurden.
    Dafür überzeugen allerdings die anderen Charaktere, ganz besonders Prof. Dr. Martin Friedrich. Mit seiner Shakespeare-Besessenheit war er mir sofort sympathisch. Und auch den Spitznamen MacDeath fand ich in dem Zusammenhang unglaublich passend und einprägsam.

    Die Geschichte hat verschiedene lose Handlungsstränge, die sich irgendwann miteinander verbinden. Ab einem bestimmten Punkt wird allerdings klar, wie der Inhalt zusammenhängt und als Leser wird man schließlich nicht so sehr hinters Licht geführt wie bei anderen Thrillern, was ich aber bei einem spannenden Ende nicht weiter schlimm fand.


    Fazit
    Ein schockierender Thriller, dessen grausame Handlung genau so hätte passieren können und der immer wieder auch durch seine Gesellschaftskritik überzeugt. Blutig und nichts für schwache Nerven!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    VeitEtzolds avatar
    Liebe Thriller Fans,

    zunächst: wir verlosen nicht drei Bücher, sondern drei Reihen! Also: Wer gewinnt, bekommt Final Cut, Seelenangst und Todeswächter, die drei bisherigen Fälle mit Clara Vidalis!

    Ich freue mich, wenn Ihr mitmacht. Ebenso freue ich mich, wenn Ihr meinen neuesten Thriller Todeswächter, sofern er euch gefallen hat, für den Lovelybooks Leserpreis 2014 nominiert. Dies ist bis 19.11. möglich.

    www.lovelybooks.de/leserpreis/2014

    Wenn Ihr die Reihe gewinnen wollt, schreibt mir einfach hier einen Beitrag! Und wenn Ihr Todeswächter nominiert, freue ich mich noch mehr!

    Beste Grüße

    Euer Veit
    Zur Buchverlosung
    Liebe lovelybooks-Community,

    auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

    Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

    (Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de) senden)

    Liebe Grüße,
    Chris und die booknerds

    (Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)
    Zur Buchverlosung
    DeneraXs avatar
    Hallo ihr Lieben ;-)

    Final Cut darf nun auch auf die Reise gehen.

    INFO: Das Buch kommt aus einem Raucherhaushalt, in dem auch ein Hund lebt, der beim Lesen gerne kuschelt. Das Buch darf also gerne in Raucherhaushalte mit und ohne Tiere. Das ein oder andere Hundehaar wird garantiert mitgeliefert ;-)

    Hier die Regeln:

    * maximal 10 Teilnehmer

    * Bitte schreibt einen Kommentar, wenn das Buch angekommen ist und wenn ihr es wieder verschickt habt. 

    * Die Adressen des nächsten Teilnehmers erfragt ihr bitte selbstständig.

    * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    * Das Buch wird in einem Luftpolster-Umschlag verschickt. Die Portokosten trägt jeder selbst, und am Ende wird das Buch an mich zurück geschickt.

    * 2 Wochen Lesezeit sollten eigentlich für jeden reichen... Falls das nicht so sein sollte, meldet euch einfach ;-)




    Teilnehmer:

    1. Sommerleser angekommen am 5. Juli
    2. Schnippsi
    3. michaela_sanders
    4.Lizzy1984w ---) Buch ist hier
    5.Bücherwurm
    6. 28horseshoe 
    7. Queenelyza
    8. Punxie
    9.Marakkaram
    10. SmilingKatinka

    Warteliste:
    1. Misssatia
    2 . Sarius


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