Final Cut

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Inhaltsangabe zu „Final Cut“ von Veit Etzold

Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird Dich suchen. Er wird Dich finden. Er wird Dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken. Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

Grandios!Ein spannender Thriller,nur zu empfehlen!

— Nicole1989
Nicole1989

Tolles Thema, guter Thriller! Lesenswert!

— Bibbey
Bibbey

Spannende und blutige Thrillerkost - empfehlenswert

— Thommy28
Thommy28

Spannend bis zur letzten Seite. Und mal etwas ganz anderes als alles was man schon kennt.

— Cat78
Cat78

Sehr gut. Wobei ein Fehler sich in der Biografie eines aufgezählten serienkiller aus der Vergangenheit eingeschlichen hat. Sehr blutig und s

— Kanaria
Kanaria

Sehr sehr blutig ;)

— PinkFlyingElephant
PinkFlyingElephant

Fängt langsam an, aber entwickelt sich zu einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel, welches man unbedingt lösen möchte!

— merlification
merlification

Blutrünstig und bestialisch! Hoch spannend! Habe es regelrecht verschlungen.

— MikeschMaus
MikeschMaus

Ziemlich spannend und blutrünstig!

— diamondsarentforever
diamondsarentforever

Sehr spannungsreicher Thriller. Toller Schreibstil. Sehr interessanter Täter, aber leider etwas stereotype Kommissarin. Gespannt auf Band 2

— NyangrisFire
NyangrisFire

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  • Schockierender Thriller mit kleinen Schwächen

    Final Cut
    Bibbey

    Bibbey

    09. March 2017 um 09:19

    InhaltClara Vidalis, Hauptkommissarin der Pathopsychologie in Berlin, wird von einem Killer, der mithilfe des Internets seine grausamen Taten plant und durchführt, zu einem schaurigen Spiel gezwungen. Der „Namenlose“ agiert unglaublich intelligent und geschickt, führt das Team rund um die Kommissarin immer wieder hinters Licht und wirft gleichzeitig die Frage auf, was mithilfe von sozialen Netzwerken und ein bisschen technischem Know-How alles möglich sein kann. Ist es überhaupt möglich, diesem Killer das Handwerk zu legen? Wird er es schaffen, auch andere Medien zu seinen Zwecken zu nutzen? Und was hat Clara Vidalis‘ Vergangenheit mit den grausamen Morden in Berlin zu tun?MeinungDas Buch war ein echter „Cover-Kauf“! Das Deckblatt überzeugt absolut, außerdem macht der Klappentext sofort neugierig. Ich finde das Thema rund um die Möglichkeiten des Internets unglaublich spannend. Es ist ein Bereich, der jeden von uns betrifft. Sind wir nicht alle in sozialen Netzwerken unterwegs, posten Bilder, schreiben, was wir gerade tun? Genau das macht sich der „Namenlose“ hier zunutze und wie genau er das tut wird von Veit Etzold hervorragend beschrieben. Der Autor hat mit genauen Erklärungen rund um das Medium Internet punkten können.Etzold schreibt stilistisch sehr ansprechend und bildlich, an manchen Stellen sehr blutig aber dafür ist es ja auch ein Thriller! Die Charaktere sind schön ausgeführt, allerdings hatte ich an manchen Stellen meine Probleme mit der Protagonistin Clara Vidalis. Ich wurde nicht recht warm mit ihr, habe zwar mit ihr gelitten und gehofft, hatte aber zeitweise das Gefühl, von ihren Gedanken ausgeschlossen zu werden. Gerade in der Mitte des Buches war das besonders auffällig, mir fehlte ein wenig das Private, die Handlung bestand stellenweise nur aus Dialogen, die zwar interessante Ermittlungsansätze hervorgebracht haben, mir aber ein bisschen zu eintönig wurden. Dafür überzeugen allerdings die anderen Charaktere, ganz besonders Prof. Dr. Martin Friedrich. Mit seiner Shakespeare-Besessenheit war er mir sofort sympathisch. Und auch den Spitznamen MacDeath fand ich in dem Zusammenhang unglaublich passend und einprägsam. Die Geschichte hat verschiedene lose Handlungsstränge, die sich irgendwann miteinander verbinden. Ab einem bestimmten Punkt wird allerdings klar, wie der Inhalt zusammenhängt und als Leser wird man schließlich nicht so sehr hinters Licht geführt wie bei anderen Thrillern, was ich aber bei einem spannenden Ende nicht weiter schlimm fand.FazitEin schockierender Thriller, dessen grausame Handlung genau so hätte passieren können und der immer wieder auch durch seine Gesellschaftskritik überzeugt. Blutig und nichts für schwache Nerven!

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  • Spannende und blutige Thrillerkost - empfehlenswert

    Final Cut
    Thommy28

    Thommy28

    01. February 2017 um 15:51

    Einen guten Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung: Das Buch ist in drei Hauptteile, und zusätzlich in einen Prolog und einen Epilog gegliedert. Die drei Hauptteile umfassen insgesamt stolze 100 knackig kurze Kapitel.  Da die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird (darunter auch eine aus Tätersicht) ergibt sich eine sehr abwechslungsreiche Erzählung. Der Spannungsbogen kann durchweg hoch gehalten werden.  Die Schreibweise ist sehr gut, detailliert aber auch "blumig". Dem Autor gelingt es damit den Leser auch gefühlsmässig "einzufangen".   Leider ist es nicht gelungen dem Leser die Hauptprotagonistin wirklich nahe zu bringen. Bis auf die Tatsache, dass diese wegen eines Ereignisses aus der Vergangenheit schwer traumatisierte ist (ein Klischee, dass der Leser schon bis zum Überdruss häufig gelesen hat) bleibt diese seltsam blass und ohne Tiefe. Dafür versöhnt aber die rasante Handlung und auch das Thema, das noch nicht "ausgelutscht" ist. Sehr schön...! Für zartbesaitete Leser ist dieses Buch vielleicht nicht so ganz geeignet, denn es wird nicht mit Blut und Grausamkeiten gespart.  Insgesamt ein sehr guter Thriller mit noch ein wenig Luft nach oben. Auf jeden Fall aber ein sehr gelungener Einstand in die Thrillerreihe um "Clara Vidalis" die ich sicher weiter lesen werde. 

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  • mit Schwächen

    Final Cut
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    04. October 2016 um 21:27

    Blutig. Fängt an sich ganz gut an und auch der Nebenplot mit der Castingshow ist amüsant, womit Etzold seine Story als Seitenhieb gegen den Castingshow- und Social Network-Wahn verstanden wissen will. Die Integration dieser Nebenstory gelingt aber nicht wirklich und ist ziemlich gekünstelt. Am Ende verläuft sich die Handlung dann in zu vielen Klischees, die man woanders gesehen bzw. gelesen hat.

  • Final Cut oder Schuld und Sühne?

    Final Cut
    Ascari0

    Ascari0

    18. July 2016 um 10:56

    Ursprünglich wollte ich diesen Roman eigentlich lesen, habe jetzt aber beschlossen, doch auf das Hörbuch zurückzugreifen, weil es von Franziska Pigulla, der deutschen Stimme von Dana Scully aus "Akte X", gelesen wird. Ich bin zwar im Allgemeinen eher ein Fan von männlichen Stimmen, aber Franziska gehört zu meinen absoluten Lieblingen in der weiblichen Liga :).Jetzt zum Hörbuch: Die Version, die ich gehört habe, ist gekürzt, aber soweit ich gesehen habe (Habe den Roman auch als E-Book da), wurde gut und intelligent gekürzt. Es fiel mir die längste Zeit nicht mal auf, dass ich eine gekürzte Fassung vor der Nase hatte. Soweit ich weiß, gibt es auch eine ungekürzte Version, dazu kann ich allerdings nichts sagen.Zur Story: Veit Etzold steigt zügig und ziemlich detailliert in seinen Roman ein. Da gleich am Anfang jemand zu Tode kommt, bekommt man auch recht schnell einen Eindruck davon, wie detailliert. Die Geschichte setzt dann mit dem Fund einer anderen Leiche an - und Kommissarin und Ermittler-Team sind mit einem Serienmörder konfrontiert, der bis dato wenigstens 13 Personen auf dem Gewissen hat und seine Opfer über das Internet ausspioniert.Mein Eindruck: Wer vorher schon Vorbehalte gegenüber sozialen Netzwerken und Dating-Portalen hatte, wird sie nach dem Lesen des Romans erst recht haben. Hier kommen einige wirklich üble Dinge zum Vorschein, die man am liebsten nicht sehen will. Hier liegt meiner Meinung nach aber auch die Stärke des Romans, da ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass Etzold wirklich genau recherchiert hat.Was den Eindruck allerdings ein wenig getrübt hat, war das Ende. Das kam mir a) zu schnell und war b) auch gespickt mit Fehlern, die einem erfahrenen Team eigentlich nicht passieren hätten dürfen. Die gesteigerte Spannung baute allerdings darauf auf, das hinterließ damit bei mir einen etwas schalen Nachgeschmack.Insgesamt: Ein interessanter Thriller, der gut recherchiert ist, dessen Spannungsaufbau am Ende aber für meinen Geschmack eher verunglückt ist.

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  • Final Cut

    Final Cut
    Prinzesschn

    Prinzesschn

    18. May 2016 um 13:28

    Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Tatsächlich hätte ich aufgrund der Rezensionen ein bisschen mehr erwartet. Ich bin zwar gut in das Buch reingekommen, da der Schreibstil flüssig und angenehm ist, jedoch hat es mich irgendwie nicht ganz abgeholt. Auch wenn ich die Perspektivwechsel mochte, besonders die des Killers, konnte es mich nicht ganz überzeugen. Manche Szenen sind definitiv nicht für schwache Nerven oder Mägen gemacht, aber ich als Thrillerfan, lese natürlich gerade sowas unheimlich gerne. Die Einbindung von Facebook fand ich recht spannend, da man viel zu leichtfertig mit Informationen umgeht, obwohl man eigentlich gar nicht weiß, wer alles darauf Zugriff hat. Ein bisschen unglaubwürdig fand ich allerdings, dass man einen Menschen über Monate hinweg digital am Leben halten kann, ohne dass es jemandem auffällt.

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  • Ein sehr packendes Leseerlebnis

    Final Cut
    _ThrillerTante_

    _ThrillerTante_

    23. March 2016 um 01:53

    Dies war mein erstes Buch von Veit Etzold. Wäre ich nicht durch den Weltbild-Katalog auf ein Bundle mit diesem Buch aufmerksam geworden, so würde ich wohl noch nicht einmal von diesem Autor wissen. Ich muss zugeben, dass ich wenige deutsche Autoren kenne, die ein Händchen für das Thriller-Genre haben. Hier jedoch hat man so jemanden vor sich. Zugegeben, ich bin geprägt durch Sebastian Fitzek, doch es gibt eben nicht nur den einen deutschen Thrillerautor, den man zumindest einmal angelesen haben sollte. Aber jetzt zu dem Buch: Es fängt schon sehr spannend an, wobei ich dazu sagen muss, dass man von der härteren Sorte sein sollte um nicht gleich nach dem Prolog das Buch wegzulegen. Die Story an sich war wirklich spannungsgeladen und ich konnte den Schmöker kaum aus der Hand legen. Ich habe auch innerhalb von nur 1 ½ Tagen das Buch gelesen. Die Brutalität vom Anfang zieht sich wie ein Band durch die gesamte Geschichte. Man wechselt mit den Kapiteln teilweise die Perspektive und mir gefällt das hier ziemlich gut. Zwar ist es kein so großes Rätselraten wer Der Namenlose ist, jedoch erfährt man nach und nach immer mehr von ihm. Etwas schade fand ich, dass ich im Voraus grob gewusst habe, wie es endet. Aber ich verrate hier nichts, falls sich jemand das Buch kaufen will (nichts ist schlimmer als Spoiler). Wer schon die ein oder anderen Thriller gelesen hat, der kann hier ruhigen Gewissens zugreifen, denn man bekommt so ziemlich alles, was ein Thriller benötigt. Spannung, Action, Morde und nicht zu vergessen der nötige Thrill.

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  • Spannungsreicher Thriller

    Final Cut
    NyangrisFire

    NyangrisFire

    27. February 2016 um 21:26

    Klappentext: Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird dich suchen. Er wird dich finden. Er wird dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken. Erster Satz: Nummer 12! Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass dieses Buch ein reiner Cover Kauf war! Ich sah das Cover im Internet und wusste sofort, dass ich es haben muss und unbedingt lesen möchte. Auch als ich es dann endlich zu Hause hat, wusste ich noch nicht worum es ging. Erst als ich von jemandem gefragt wurde, worum es eigentlich ging, las ich den Klappentext und das Buch sprach mich noch mehr an. So habe ich es noch am gleichen Tag begonnen und verschlungen! Ein schrecklicher Serienmörder treibt sein Unwesen im Internet und in Berlin. Das Team rund um die Kommissarin Clara Vidalis ist ratlos und haben kaum verwertbare Spuren um ihn auf die Schliche zukommen, denn erst als der Täter ein Video von einer seiner Taten zu Clara persönlich schickt, bekommen sie etwas von seinen Taten mit. Es ist nicht seine erste gewesen und es wird auch nicht seine letzte sein. Zu aller erst muss ich den Schreibstil von Veit Etzold loben: ich finde seinen Stil absolut klasse. Ich konnte mir während dem lesen alles genau vorstellen und seine Beschreibungen sind wirklich gelungen. Leider waren es mir fast schon zu viele Beschreibungen, die sich manchmal etwas in die Länge zogen. Auch waren es mir etwas zu viele Anspielungen und Zitate im Bezug auf die Kirche und die Bibel. Die Idee selbst finde ich sehr toll, vor allem in Kombination mit dem Internet, welches in diesem Thriller eine sehr entscheidende Rolle spielt. Die Story selbst ist sehr logisch aufgebaut und es gab keine Momente, in denen ich das Erzählte nicht geglaubt habe. Clara Vidalis ist in dieser Buchreihe die Hauptperson. Leider war sie mir etwas zu stereotyp, dies kann aber auch sehr gut daran liegen, dass ich solche Hauptpersonen einfach schon zu oft in Büchern oder Filmen angetroffen habe. Trotz allem war sie mir sympathisch und sie ist eine sehr intelligente und engagierte Ermittlerin und Profilerin. Der Täter selbst war sehr interessant. Nur nach und nach erfährt man sein Motiv, wie genau er seine Taten plant und wie er sie dann schlussendlich durchführt. All das war wahnsinnig interessant und für mich war der Täter und sein Charakter facettenreicher als Clara Vidalis. Wie am Anfang schon erwähnt finde ich das Cover sehr ansprechend und der Klappentext ist auch sehr gelungen. Sowohl der, der hinten auf dem Buchrücken zu lesen ist (den könnt ihr unter "Klappentext" in dieser Rezension nachlesen), als auch der den man innen auf der Buchklappe lesen kann. Die Geschichte hat einen sehr gelungenen Spannungsbogen und ich habe die ganze Zeit mit gerätselt was noch passieren wird, wer der Täter ist und ob sie ihn schnappen werden. Das Ende gefiel mir sehr gut und ich habe die letzten Kapitel in weniger als 20 Minuten verschlungen. Des weiteren gibt es einige sehr lustige Momente auf Grund einer bestimmten Person, welche ich meine, werde ich nicht verraten. Fazit und Bewertung: "Final Cut" von Veit Etzold ist ein sehr gelungener und spannungsreicher Thriller und ein guter Auftakt der "Clara Vidalis" Reihe. Der Schreibstil ist wirklich toll und ich kam sehr schnell im Buch voran. Der Serienmörder ist sehr interessant, aber leider war mir  Clara Vidalis selbst etwas zu stereotyp. 8/10 Bücher _________________________Mein Blog: www.michelles-secret-storys.blogspot.com

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  • Final Cut - Veit Etzold

    Final Cut
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    12. January 2016 um 16:38

    Inhalt Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose. Meine Meinung Dieses Buch habe ich seit September 2015 und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin. Jetzt habe ich es gelesen und es hat viel zu lang gedauert, was daran wohl liegt, dass ich beim Lesen immer wieder eingeschlafen bin! Gleich im Prolog bekommen wir mit, dass ein Killer soeben sein zwölftes Opfer getötet hat. Jetzt liegt er in seinem eigenen Erbrochenen und Dreck auf feuchten Boden, schreit und verliert das Bewusstsein. Im ersten Kapitel treffen wir auf Clara Vidalis, Hauptkommissarin beim Morddezernat des LKA Berlin und Expertin für Forensik und Pathopsychologie. Sie beichtet gerade, weil sie sich schuldig fühlt, am Tod ihrer Schwester Claudia. Vor 20 Jahren hätte sie ihre Schwester abholen sollen, hat es aber vergessen. Claudia ist deswegen einem Serienmörder in die Hände gefallen, der sie tagelang missbraucht und am Ende getötet hat. Der Täter wurde nie gefasst. Und jetzt jagt Clara den Mörder und hofft eines Tages den Killer ihrer Schwester zu finden und zu töten. Von Anfang bis Ende bleiben Protagonistin und Antagonist flach und ohne Charakter. Man bekommt relativ bald den Eindruck, dass Clara Vidalis den falschen Beruf hat! Sie sollte inzwischen einiges gewohnt sein und trotzdem kommt es so oft vor, dass ihr »Magensäure wie flüssiger Stahl die Speiseröhre hinaufkriecht«. Wenn man das zum dritten Mal liest, kann man nur mehr seufzen und denken »schon wieder? Jetzt wird’s fad«. Der stärkste Eindruck von ihr ist, dass sie eher schwach ist, gar nicht dazu imstande brutale Serienkiller zu jagen. An einer Stelle muss sie Kraft sammeln, wegen eines traumatischen Ereignisses. Was laut ihren eigenem Denken 2 Jahre brauchen würde, überwindet sie in 5 Minuten! Ja, klar. Der Serienkiller, den sie nun jagen muss, ist nur etwas interessanter, liegt aber eher daran, dass er absolut geistesgestört ist. Bei ihm wird immer wieder erwähnt, dass er eine Brille mit mattem Edelstahlrahmen trägt. Habe ich spätestens beim zweiten Mal kapiert, aber für die Begriffsstutzigen muss man das wohl öfter erwähnen. Seine Vorgehensweise ist nicht schlecht, das muss ich ehrlich zugeben. Was sein eigentliches Ziel ist, er hat nämlich ein Ziel, blieb für mich ein Rätsel. Alle Figuren blieben für mich gesichtslos und leider auch charakterlos. Die Atmosphäre ist düster, liegt aber sehr stark daran, dass einiges in irgendwelchen Kellergewölben spielt. Eigentlich sollten die Beschreibungen der Taten, und die Opfer die gefunden werden, in mir ein Grausen hervorrufen, was aber nicht gelungen ist. Hauptkommissarin Clara Vidalis ist wieder einmal kurz vor dem erbrechen und mich lässt es völlig kalt. Vielleicht habe ich zu viele Krimis/Thriller gelesen und bin etwas abgestumpft? Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, weil mich andere Bücher wirklich mitreißen können und eine Empathie mit dem Opfer eines brutalen Verbrechens hervorrufen. Die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Partnersuche-Websites werden etwas verteufelt. Klar muss man im Internet Vorsicht walten lassen, man weiß nie, wer wirklich am anderen Ende vor dem PC sitzt. Auch geht es um solche Sendungen wie Dschungelkampf oder DSDS, nur schlimmer, weil es immer eine Steigerung geben muss. Ob das, was der Täter technisch umsetzt, auch tatsächlich möglich ist, kann ich als normaler Benutzer des Internets nicht sagen. Der Plot ist eigentlich ganz okay und auch neu. Tatsächlich hat mich die Idee, wie der Killer vorgegangen ist, an sich fasziniert, auch wenn die Umsetzung unwahrscheinlich scheint. Wären die Charaktere nicht so seicht und langweilig, gäbe es einiges an Potential. Alle halten Vorträge, auch der Autor selbst, während ein Serienkiller weiter mordet. Diese Vorträge haben mich regelmäßig in den Schlaf versetzt, was ein Grund ist, warum ich für die rund 450 Seiten eine Woche gebraucht habe! Einiges ist auch so unlogisch und unglaubwürdig. Eine angeschlagene Hauptkommissarin fährt allein zu einer Befragung und darauf zu einem möglichen Tatort? Obwohl ihr Vorgesetzter weiß wohin sie gefahren ist, fährt er auf eine SMS hin in die entgegengesetzte Richtung? Logisches Denken ist wohl nicht seine Stärke. Das Orten eines Handys fällt ihm auch reichlich spät ein. Ja, klar, muss halt so sein. Trotzdem fehlt es an Spannung, zumindest war es für mich so. Was die Inhaltsangabe verspricht konnte das Buch für mich nicht halten. Langweilige, konturlose Charaktere, unlogische Handlungen und eine Verteufelung von sozialen Netzwerken, haben mich nicht überzeugt. Der Plot hätte das Potenzial eines guten Thrillers, die Taten und Vorgehensweise des psychopathischen Killers sind neuartig, und trotzdem fehlt es für mich an Spannung. Es scheint, dies ist ein Buch, das man wirklich selbst lesen muss, um sich ein Urteil zu bilden, da die Meinungen sehr auseinandergehen. Empfehlen kann ich es nicht.

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  • Mord als Reality Show?

    Final Cut
    Patno

    Patno

    Er trägt eine Brille mit einem Rahmen aus mattem Edelstahl und ist "Namenlos" Veit Etzolds Thriller "Final Cut" ist der Auftakt einer Buch-Reihe mit der Hauptkommissarin Clara Vitalis, erschienen 2012 bei Bastei Lübbe. Im multimedialen Zeitalter kommunizieren wir inzwischen hauptsächlich über soziale Netzwerke und übersehen mitunter die Gefahren, die die virtuelle Welt mit sich bringt. Nehmen wir einmal an, eine Facebook-Freundin wäre schon seit sechs Monaten tot und keiner hätte es gemerkt. Für ihre Freunde und Familie ist sie auf Weltreise und ein unsichtbarer Namenloser übernimmt die Kommunikation. Eben dieses Szenario macht sich in "Final Cut" ein Serienkiller zu Nutze und tötet, ohne das jemand die Leichen findet. Er inszeniert, er manipuliert, er ist ein Wahnsinniger, ein Perfektionist in seiner Rolle und führt dabei die Ermittler gradezu grotesk an der Nase herum. Hauptkommissarin Clara Vitalis versucht alles, um ihn aufzuspüren. Doch alle Ansatzpunkte scheinen sich im nichts aufzulösen. Plötzlich tritt der Täter mit Clara in Verbindung, macht sie zur Schachfigur in seinem perfiden Spiel. Denn auch in ihrer Vergangenheit gab es traumatische Ereignisse, die sie nie mehr loslassen und irgendwie scheinen zwei Schicksale miteinander verbunden zu sein. Für mich war es der erste Etzold und doch könnte man mich schon jetzt als Fan seiner Schreibkunst bezeichnen. Ich werde mit Sicherheit all seine Thriller lesen. Selten begegnete mir ein so perfekter, hochintelligenter Autor, in dessen Story einfach alles stimmt und der es zudem noch vermag interessantes Hintergrundwissen zu vermitteln. Etzolds Schreibstil ist unglaublich facettenreich. Seine bildlichen Beschreibungen des Wetters sind genauso faszinierend wie die detaillierte Darstellung der Leichen, bis hin zur Schilderung der Gedanken einer kranken Seele. Eine bemerkenswerte Wortwahl gepaart mit einer ideenreichen und anspruchsvollen Handlung runden das Ganze ab. Authentizität bekommt die Geschichte durch die Einbindung realer Bezüge und detailgetreue Ortsbeschreibungen. Clara Vitalis ist eine starke Persönlichkeit, die von ihrer eigenen kranken Seele beeinflusst wird und dadurch zu Höchstform aufläuft. Aber auch der Täter ist beeindruckend ausgearbeitet und ließ mich erschaudern. Klasse gemacht! Spannungsgeladen und gefesselt trieb ich durch die kurzen Kapitel, unfähig das Buch aus der Hand zu legen. "Final Cut" - ein Muss für alle Thrillerfreunde und mein 5 Sterne Lese-Highlight! Aber Vorsicht, dieses Buch ist nervenaufreibend, denn der Leser wird nicht verschont, sondern mit knallharten Tatsachen konfrontiert!

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    • 3
    Floh

    Floh

    07. January 2016 um 09:38
  • Genial durchdacht!

    Final Cut
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    18. December 2015 um 10:14

    Clara ist Polizistin geworden, um Mörder zu jagen, seit ihre kleine Schwester vor mehr als 20 Jahren entführt, missbraucht und schließlich getötet wurde. Ihr wohlverdienter Urlaub steht vor der Tür, als sie bei der Arbeit ein mysteriöses Päckchen mit Blutflecken, auf ihren Namen erhält! Es beginnt die Jagd nach einem Psychopathen, der seine Opfer auf brutalste Art und Weise hinrichtet. Warum wurde das Päckchen ausgerechnet an die Kommissarin Clara adressiert? Was will der Mörder erreichen? Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil sofort in seinen Bann gezogen. Von Anfang an baut sich langsam Spannung auf und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.  Nicht nur Personen und Orte werden detailliert beschrieben! Empfindliche Menschen sollten die Finger von diesem Buch lassen, denn es werden viele Szenen haargenau und brutal beschrieben, sodass ich öfter mal schlucken musste! Die Polizistin Clara war mir sympathisch, aber ich empfand auch Mitleid mit ihr, da sie so stark an der Vergangenheit festhält und dabei vergisst zu leben. Bei den Ermittlungen konnte man richtig mit ihr mitfiebern und hoffen, den Mörder zu fassen.  Ab dem zweiten Teil wird auch aus der Sicht des Täters erzählt, man erfährt zudem nach und nach Details zu dessen Kindheit! Viele Wendungen und Vorgehensweisen des Psychopathen sind auf grausame Art genial durchdacht! Es hat wirklich viele Wow- und Schock-Momente gegeben und auch wenn manche Dinge durchschaubar waren, konnte mich der Autor oftmals überraschen. Für Thriller-Fans ein absolutes Must-Read!!!

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  • Nervenkitzel und Spannung

    Final Cut
    Krimiwurm

    Krimiwurm

    "Final Cut" von Veit Etzold: Schon lange habe Ich nach einem Buch, wie diesem gesucht. Der Anfang einer spannenden Thriller-Reihe! Und das es dabei noch ein deutscher Autor ist, hat mich umso mehr gefreut! Denn selten habe Ich einen deutschen Autor zu solch einer Höchstform auflaufen sehen! Inhalt: " Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird Dich suchen. Er wird Dich finden. Er wird Dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken. Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose." Handlung: Das Buch beginnt sofort mit einem sehr verstörenden Prolog und man ahnt noch nicht, inwiefern dieser Prolog etwas mit dem weiteren Handlungsverlauf zu tun haben könnte. Doch man merkt, dass es hier eindeutig um ein Spiel aus Macht, Erniedrigung und Unterdrückung geht. Doch wird das die ganze Geschichte so bleiben? Oder ist nichts so wie es scheint? Wem kann man trauen und in welche Richtung geht diese Ermittlung? In "Final Cut" dreht sich alles um einen Serienkiller - den Namenlosen. Er ist gerissen, schlau und kalt - eiskalt! Als die Hauptkomissarin Clara Vidalis eine CD von dem Mörder bekommt, wird ihr das schmerzlich bewusst. Doch warum wurde diese CD genau an Sie gesendet? Hat sie den Mörder gekannt? Woher sonst sollte er sie kennen? Er fühlt ihr mit immer mehr Nachrichten und Infos auf den Zahn und sie taucht ein in ihre grausame Vergangenheit. Sie wird schmerzlich daran erinnert, wie damals ihre kleine Schwester Claudia gestorben ist - entführt, vergewaltig und ermordet.. Clara sollte Ihr Schwester abholen.. und Sie hat es vergessen.. Seit diesem Moment an, macht sich Clara die größten Vorwürfe und schwört sich ab diesem Moment, diesen Menschen umzubringen und sich zu rächen! Sie geht zum LKA Berlin und ist dort Spezialistin für besonders schwere Kriminalfälle! Killer stehen bei ihr also auf der Tagesordnung.. So jemand wie "dem Namenlosen" ist sie aber noch nie begegnet und es beginnt eine Jagd aus Blut, Brutatilät und unvorhersehbaren Morden... Charakter: In diesem Buch gibt es 3 wesentliche Hauptcharaktere. Im Vordergrund steht natürlich Clara Vidalis, eine ermittelnde LKA Beamtin, sowie ihre Kollegen Hermann, Winterfeld und Martin Friedrich. Letzterer wird auch McDeath genannt. Er ist eine "Koryphäe" in den USA. Dort hatte er auch seinen Spitznamen her, er ist einer der besten Psychologen der Welt und auch in diesem Fall spielt er eine wichtige Rolle! McDeath erstellt ein genaues Täterorofil und gibt uns somit einen möglichen Einblick in die Psyche dieses Serienkillers - und damit liegt er gar nicht so falsch. Er ist ein großer Analytiker, weiß alles richtig einzuordnen und bringt so das LKA ein großes Stück weiter! Leider benutzt er viel zu oft Fachbegriffe, die Ich des Öfteren nachschlagen musste, das hat zum Teil etwas genervt. Winterfeld ist leitender Ermittler des LKA und kennt Clara schon sehr lange. Sie haben schon viele Fälle zusammen gelöst und auch in diesem Fall arbeiten sie wieder zusammen. Er ist ein schlauer und guter Polizist. Immer bedacht das Richtige zu tun und nicht zu voreilig zu handeln. Clara, die Protagonistin ist der "schlaue Kopf". Sie behält trotz des Psychoterrors einen kühlen Kopf und zieht die richtigen Schlüsse. Fokussiert und bedacht verknüpft sie im Laufe der Zeit alle Informationen und versucht so auf die richtige Spur zu kommen. Allgemein muss ich sagen, dass mir die Charaktere in diesem Buch alle sehr gut gefallen haben. Außerdem wurde der Kreis des Ermittlerteams klein und übersichtlich gehalten. So konnte man alle Personen "gut kennenlernen", die Handlungen gut nachvollziehen. Außerdem hat mir der leichte Humor im Ermittlerteam und einige immer verwendete Floskeln sehr gut gefallen! Ein sehr sympathisches Ermittlerteam Schreibstil/Schreibweise: Veit Etzold weiß den Leser zu fesseln und zu schockieren. Seine bildhafte Schreibweise ist einfach nur der Wahnsinn! Er beschreibt blutige Szenen mit einer Detailtreue, die einen schaudern lässt! Das ist nicht wirklich etwas für Leute mit schwachen Nerven! Man erfährt jedes schaurige Detail des Mordes und taucht tief in die Ermittlungen und die Psychologie des Täters ein! Zudem lässt sich das ganze Buch flüssig lesen und man fliegt nur von Seite zu Seite - Hochspannung pur! Bis auf die etwas längeren Ausschweifungen in den Gesprächen der Ermittler ist jede Seite des Buches einfach nur perfekt! Mit seinem Stil schafft es der Autor außerdem den Leser jedes Mal in die falsche Richtung laufen zu lassen! Ich konnte nicht begreifen, was da vor sich ging, denn Ich habe oftmals etwas völlig anderes erwartet! Einfach grandios! :) Meinung/Fazit: Final Cut von Veit Etzold ist ein grandioser und Hochspannungen Thriller, welcher mit seiner Detailtreue, seiner Schreibweise und seiner Story punktet! Man fiebert einfach von Seite zu Seite mit, mit den Ermittlern und hofft, dass sie den Täter bald fassen. Es ist ein großartiges Werk und ein super Einstieg in die Reihe, die Ich jedem Thriller-Fan mit der Anlage zum Nervenkitzel nur empfehlen kann!! Den einzigen Kritikpunkt, den Ich hier nennen kann, sind die etwas zu Ausschweifenden Dialoge. (Aber gerade das ist ja sowieso Geschmacksache ;) ) Alles in allem ist es ein großartiges Buch! Nervenkitzel und Spannung garantiert!

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    • 12
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    22. November 2015 um 13:05
  • Sehr Brutal

    Final Cut
    Mutou16

    Mutou16

    26. October 2015 um 10:49

    Dieses Buch wurde mir von Amazon empfohlen. Eigentlich höre ich ungerne auf so Empfehlungen, da mir keiner was dazu sagen kann, sondern einfach geschrieben wird „Sie haben dies gelesen, lesen sie doch auch das!“ Dabei ist auch schon haufenweise was schief gegangen. Jetzt bin ich froh, dass ich mich trotzdem dazu überreden konnte dieses Buch zu lesen. Wie man schon an das Cover und an den Titel des Buches „Final Cut“ unschwer erkennen kann, ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Es ist sehr blutig und düster geschrieben. Das Buch ist in verschiedenen Sichten geschrieben. Die meisten Kapitel sind natürlich in der Sicht von Protagonistin Clara Vidalis und dem Serienmörder. Clara arbeitet in der Abteilung für Pathopsychologie als Hauptkommissarin. Sie freundet sich gerade mit den Gedanken an in den Urlaub zu gehen, als ihr Anonym eine DVD geschickt wird, in der ein Mädchen ihr eigenes Todesurteil erläutert und den „Namenlosen“ vorstellt. Somit beginnt das Chaos für Clara. Das Buch thematisiert, was alles über Internet passieren kann. Das ist zur heutigen Zeit besonders fies, da dies meinem Erachten nach absolut möglich ist. Kaum ein Mensch ist es klar, dass wenn man nur eine Handynummer raus gibt oder den kompletten Namen, dass jemand der sich auskennt deine Adresse, dein Facebook Profil und alles was noch dazu gehört herausfinden kann. Eigentlich kann ich sehr gut Krimis lesen, auch wenn diese Blutig sind. Dieses Buch beinhaltet jedoch teilweise Morde, mit denen ich absolut nichts zu tun haben mochte. Ich habe sogar ein komplettes Kapitel übersprungen, da sich die Vorstellung so Bildlich eingebrannt hatte, dass mir alles weh tat und so etwas wollte ich garantiert nicht weiter lesen. Im Allgemeinen ist das Buch für jeden zu empfehlen, der immun gegen ausführlicher Folter Beschreibung ist und dem brutale Beschreibungen nicht stören. Jemand, der nichts blutiges lesen kann sollte absolut die Finger von diesem Werk lassen! Ich hab es nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, was der Serienkiller wirklich wollte.

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  • Psychothriller würde es besser treffen!

    Final Cut
    PhiaM

    PhiaM

    01. October 2015 um 12:58

    Ein sehr interessantes und fesselndes Buch, da der Serienmörder die Kommissarin im Laufe der Geschichte persönlich mit einbezieht und somit auch der Lesern ein Interesse daran hat so schnell wie möglich mehr Informationen von Täter zu erhalten.

  • virtuell und doch real

    Final Cut
    Pat82

    Pat82

    27. September 2015 um 11:52

    Final Cut hat ja schon ein düster wirkendes Cover und man ahnt schon, dass es nicht unblutig wird! Sehr blutig und brutal ... Das kann der Autor sehr gut, eine blutige Szene erschaffen ... die Idee zur Story find ich gut, und evt wird den Lesern auch klar was online alles passieren kann ... jedoch kam irgendwie zu wenig Spannung auf .. ich habe das Buch zwar in einer nacht durchgelesen aber dennoch hat es mich nicht gepackt ... ob es an mir liegt oder doch am Buch ,.. ich weiss es nicht .. aber hier mehr zur Story: Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und einen Feind. Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real. Er wird Dich suchen. Er wird Dich finden. Er wird Dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etwas merken. Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

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  • Wenn es ein Film wäre, würde ich ihn bei "Splatter" einsortieren

    Final Cut
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    16. September 2015 um 22:24

    Von Veit Etzold wollte ich schon lange ein Buch lesen und hatte nun im Rahmen einer Wanderbuchrunde die Gelegenheit dazu.  Ich habe es nach gut 100 Seiten abgebrochen. Bei mir bekommt jedes Buch 100 Seiten eingeräumt, um mich zu fesseln, ist es bis dahin nicht der Fall, kommt es weg.  Die Story ansich finde ich gar nicht schlecht, leider gefällt mir die Umsetzung nicht. Die Protagonistin ist mir leider nicht sympathisch, ich werde mit ihr einfach nicht warm. Dazu kommt, dass mir einige Szenen einfach zu brutal sind und ich nicht immer auf Detailtreue bestehe.  Ich lese unheimlich gern Thriller, dieser aber konnte mich leider nicht begeistern.  Zwei Sterne gibt es dennoch, einen für die Schreibweise ansich, das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und entbehrt nicht eines gewissen Wortwitzes. Den zweiten für die gute Idee zur Story und für das gelungene Cover mit den Einschnitten.  Schade!

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