Schmerzmacher

von Veit Etzold 
4,0 Sterne bei14 Bewertungen
Schmerzmacher
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (10):
steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Etwas schwächer als der Vorgänger, aber durchaus lesenswert, spannend und schockierend.

Kritisch (1):
guybrushs avatar

Ermüdend, wenn ein Autor sich pausenlos selbst zitiert

Alle 14 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Schmerzmacher"

Hauptkommissarin Clara Vidalis findet sich in einem Albtraum wieder, als mehrere Tötungsdelikte, die als Suizide getarnt sind auftauchen, in denen die DNS von Ingo M. sichergestellt wird – desselben Ingo M., der vor über zwanzig Jahren ihre kleine Schwester missbraucht und ermordet hat. Und dessen sterbliche Überreste in der Berliner Rechtsmedizin seziert wurden. Wie kann es sein, dass ein Toter mordet, wieder und wieder? Und warum hat sich sein Modus Operandi, die Handschrift jedes Mörders, so verändert? Die Wahrheit ist handfester und zugleich entsetzlicher, als Clara es sich in ihren dunkelsten Nächten ausgemalt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426521120
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2018 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne5
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Steliyanas avatar
    Steliyanavor 4 Tagen
    Nicht sein bestes Werk

    Die Geschichte:
    Der neue Fall für Clara Vidalis bringt sie an die Grenzen des Wahnsinns. Ihr größter Feind Ingo M., der gestorben ist, schickt ihr einen Brief und seine DNA wird bei Mordopfern gefunden. Wie ist das denn möglich? Das ganze Ermittlungsteam arbeitet auf Hochtouren. Und Claras Liebstes ist in Gefahr.
    Schreibstil und Buchcover:
    Das Buchcover ist wieder sensationell geworden. Es passt von der Optik sehr gut zu den vorherigen Thrillern aus der Clara-Vidalis-Reihe. Der Schreibstil hat sich auch gut erhalten. Spannung wird aufgebaut, die Kapitel sind kurz gehalten und es darf natürlich an grausamen Szenen nicht fehlen. Es ist eben Veit Etzold.
    Meine Meinung:
    Ich muss leider sagen, dass mich der Thriller etwas enttäuscht hat. Ich hatte manchmal keine Lust mehr darauf, weiterzulesen. Als die Ermittlungen auf Hochtouren gelaufen sind, fand ich die ganzen politischen Hintergründe etwas zu viel. Ich war oft verwirrt, wie das alles jetzt zusammenhängen sollte. Auf die ganzen Abkürzungen von den Organisationen hätte man oft verzichten können. Ich musste oft überlegen, wofür diese stehen.
    Für mich muss ein Thriller einzigartig sein. Dieser ist es für mich nicht. ACHTUNG, SPOILER!!! Die Geschichte über Pollux und Kastor kenne ich schon von einem anderen Thriller, nämlich "Der Näher". Da ging es auch um zwei Brüder, bei denen der eine im Bauch von anderem war und quasi "geboren" wurde. Hier war die Geschichte genau die gleiche. Meiner Meinung nach war dieser Teil geklaut und das finde ich nicht schön.
    Der Fall hat mit Nancy begonnen, die Obdachlosen verbrannt hat. Dann kam die Nachricht von Ingo M. und man hat Nancy vergessen. Am Ende wurde auch nicht über die Verbindungen dazwischen diskutiert. Sehr unglaubwürdig war die Szene mit dem Hund, als Victoria verschwunden ist. Da hätten die Eltern etwas länger zittern dürfen. Außerdem fand ich es etwas unrealistisch, dass jemand so schnell gefunden wurde, der seit Jahren Morde so gut plant und die Spuren und verwischt. Ich glaube nicht, dass man so schnell an Namen kommt, wenn es sich um solche "wichtige" Personen handelt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Etwas schwächer als der Vorgänger, aber durchaus lesenswert, spannend und schockierend.
    Etwas schwächer als der Vorgänger, aber durchaus lesenswert, spannend und schockierend.

    Kurzbeschreibung:
    Hauptkommissarin Clara Vidalis findet sich in einem Albtraum wieder, als mehrere Tötungsdelikte, die als Suizide getarnt sind auftauchen, in denen die DNS von Ingo M. sichergestellt wird – desselben Ingo M., der vor über zwanzig Jahren ihre kleine Schwester missbraucht und ermordet hat. Und dessen sterbliche Überreste in der Berliner Rechtsmedizin seziert wurden. Wie kann es sein, dass ein Toter mordet, wieder und wieder? Und warum hat sich sein Modus Operandi, die Handschrift jedes Mörders, so verändert? Die Wahrheit ist handfester und zugleich entsetzlicher, als Clara es sich in ihren dunkelsten Nächten ausgemalt hat.

    Meinung:
    Nachdem mir ja der letzte Teil „Tränenbringer“ ganz gut gefallen hatte, war ich natürlich auch gespannt, was mich im neuen Fall erwarten würde.

    Dabei muss ich sagen, dass ich den Einstieg ins Buch nicht ganz so gelungen fand. Da in der Handlung vom letzten Teil bis jetzt eine große Zeitspanne übersprungen wurde, in der sich für Protagonistin Clara auch viel ereignet hat. Denn, der Stand im letzten Teil war, dass sie ihr Kind verloren hat. Nun hat sie eine Tochter, die bereits in die Kita geht. Dieser Umstand hat mich anfangs schon ziemlich verwirrt, weil ich dachte, ich habe einen Teil dazwischen verpasst oder so viel vom Vorgänger falsch in Erinnerung. Auch, was in dieser Zeit sonst alles passiert ist, erfährt man leider nicht.

    Nachdem ich mich damit arrangiert hatte, bin ich aber doch ganz gut ins Buch gekommen. Das Widersehen mit bekannten aus dem letzten Teil ist schön, auch wenn sie dieses Mal zum Teil doch etwas sehr kleine Rollen haben.

    Im Fall muss sich Clara stark mit ihrer schmerzvollen Vergangenheit auseinandersetzten. Denn die DNA vom Mörder ihrer Schwester Ingo M. taucht wieder auf und sorgt für Verwirrung, da er eigentlich tot ist und reißt natürlich auch alte Wunden auf. Aber auch noch ein alter Täter aus dem ersten Band der Reihe tritt wieder in Erscheinung, nämlich der Namenlose. Da ich die alten Teile nicht kenne, konnte ich vielleicht nicht alle Verknüpfungen herstellen, auch wenn der Autor sich schon bemüht hat, alle wichtigen Infos dazu nochmal mit einfließen zu lassen. Dies war auch ausreichend, aber Leser wollen ja immer gern alles genau wissen, weshalb es doch nicht schaden würde, wenn man „Final Cut“ gelesen hat.

    Erzählt wird die Geschichte auch wieder aus mehreren Perspektiven. Dabei gibt es auch noch Rückblicke in die Vergangenheit bzw. die Gedankenwelt des Täters, in der einige grausame Sachen ans Licht kommen.

    Prinzipiell hat der Autor wieder eine gute Mischung aus schockierenden Andeutungen und Entwicklungen, die das Kopfkino lebendig werden lassen, ohne dass er die Details wirklich ausschreiben muss und ein bisschen wohlplatziertem Humor, Dramatik und zusätzlichen Infos geschaffen. Leider verrennt er sich manchmal auch ein bisschen in unnützen Details, z. B. werden die Aussagen bei der Taufe ständig wiederholt, aber im Großen und Ganzen lässt sich „Schmerzmacher“ gut und schnell lesen.

    Die Handlung ist zumeist kurzweilig und durchdacht, auch wenn der Fokus auf den alten Ereignissen liegt. Es gibt einige Wendungen, die für den Leser zum Teil aber doch eher ersichtlich sind, als für die Ermittler. Das Ende ist recht zufriedenstellend.

    Fazit:
    Insgesamt fand ich „Schmerzmacher“ ein kleines bisschen Schwächer als den Vorgänger, aber durchaus lesenswert und spannend. Vor allem die angedeuteten Grausamkeiten schockieren und fesseln den Leser sehr ans Buch, wobei er natürlich auch die Antworten auf die offenen Fragen wissen möchte. Diese Antworten sind für den Leser doch teilweise etwas leicht kombinierbar und manchmal verrennt sich der Autor auch etwas in unnötigen Details, aber im Großen und Ganzen lässt sich der Thriller gut lesen und sorgt zumeist für kurzweilige Unterhaltung. Deshalb vergebe ich doch noch knappe 4 Sterne.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder ein großartiges Fünf-Sterne-Buch von Veit Etzold
    Einfach spitze

    Ich bin Veit Etzold einfach zu 100 Prozent verfallen! Dieses Buch bildet keine Ausnahme. 


    Die ausführliche Rezension findet ihr bei uns www.buchszene.de
    https://buchszene.de/schmerzmacher-veit-etzold-rezension/

    Kommentieren0
    41
    Teilen
    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder sehr spannend und diesmal mit "alten Geistern" der Ermittlerin Clara Vidalis. Nicht aus der Hand zu legen!
    Die "alten Geister" von Clara Vidalis

    Wie kann es sein?
    Clara Vidalis, Hauptkommissarin und Expertin für Pathopyschologie beim LKA Berlin hat es mit einem ihrer ärgsten Feinde zu tun- der "Namenlose" geht wieder umher.
    Und eigentlich sind Clara und ihr Team sich sicher dass sie ihn damals getötet haben...und doch erhält sie eine Nachricht von ihm.
    Als wäre dies nicht schon schlimm genug gibt es eine Reihe von Suiziden in den höheren Kreisen die Schlimmes ahnen lassen- ist auch Ingo M. von den Toten auferstanden?!
    Der Mann der damals die kleine Schwester von Clara entführt und brutal ermordet hat.. eigentlich tot, soll nun Schuld an den Suiziden sein?!

    Mit Vorfreude habe ich auf den 6.ten Band der Clara Vidalis Reihe gewartet und ich für meinen Fall kann sagen- ich wurde nicht enttäuscht!
    Vorweg- um das Buch und die Hintergründe zu verstehen sollte den ersten Band des Autors "Final Cut" gelesen haben.
    Denn mit diesen beiden Bänden schliesst sich ein Kreis, wie der Autor in seinem Nachwort schon anmerkte.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, man ist sofort in der Geschichte drin und hat die gewohnte Spannung um sich herum.
    Die Veränderungen durch die Bände die Clara durchgemacht hat gefallen mir im Ganzen sehr gut und in diesem Band ist sie wohl endlich da angekommen wo sie doch sein wollte.
    Sie ist glücklich aber mit der neuen Aufgabe als Mutter kommt auch viel Angst und Sorge.
    Ich war von Beginn an am raten wie der Namenlose jetzt noch reagieren kann, was seine Absichten sind, was sind seine Pläne mit Clara?
    Und auch wie Ingo M. noch in dieses Schema passen kann, ich war wirklich ständig am grübeln und überlegen aber die einfachste Lösung kam mir nicht in den Sinn, von daher ein gelungenes Katz und Mausspiel mit dem Leser.
    Ich kann mir vorstellen dass der ein oder andere Leser mit gewissen Dingen seine Probleme hat- erstmal ist Veit Etzold dafür berühmt seine Szenen doch sehr genau umzusetzen und bei der Thematik Missbrauch bzw. Nekrophilie wird einem als Leser schon ganz anders und lässt keinen unberührt.
    Das zweite Thema- diesmal spielt die Politik eine grössere Rolle in seinem Thriller.
    Mich persönlich stört sowas nicht denn ich finde solche Dinge erstmal sehr spannend und ein Autor der gut recherchiert hat auch einiges zu erzählen was immer ein bisschen Wahrheit enthält.
    Hier geht es um die Bankenkrise, die DDR und die Zeit ihrer Auflösung sowie den Berliner Flughafen, um Erpressung, Machtausübung und dass manche höheren Stellen keine Probleme haben gewisse Grenzen zu überschreiten.
    Unter dem Strich ein wieder sehr gelungener Thriller mit Clara Vidalis und ein würdiger Abschnitt mit einem Monster aus ihrer Vergangenheit.
    Ich kann diese Reihe nur empfehlen!

    Kommentieren0
    45
    Teilen
    Krimines avatar
    Kriminevor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein rasanter und spannender Thriller, der mit einer schonungslos brutal in Szene gesetzten Verbrechensserie überzeugt.
    Ein rasanter Thriller mit einer schonungslos brutal in Szene gesetzten Verbrechensserie

    Clara Vidalis, Expertin für Forensik und Pathopsychologie beim LKA, ist mehr nur als geschockt, als die DNS von Ingo M. im Zusammenhang mit mehreren Tötungsdelikten sichergestellt werden kann. Denn der Killer, der einst auch ihre Schwester brutal ermrodet hat, wurde nach seinem Tod in der Berliner Rechtsmedizin seziert. Aber nicht nur das Auftauchen seiner körperlichen Spuren entsetzt sie zutiefst. Auch die Tatsache, dass dessen Opfer aus ihren Gräbern verschwunden sind. Ein schrecklicher Albtraum, der kein Ende zu nehmen scheint und sie über kurz oder lang zu zerstören droht.


    "Schmerzmacher" ist der sechste Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis, die sich mittlerweile von dem Verlust ihres Babys erholt hat und Mutter einer kleinen Tochter geworden ist. Ein Zeitsprung, der nur wenig Erklärung findet, dafür aber jede Menge Fragen aufwirft. Doch bevor der Leser nachgrübeln kann, was sich in den letzten Monaten ereignet hat oder wie die traumatisierte Polizistin mit ihrem Verlust umgegangen ist, wird er in eine rasante Ermittlung katapultiert, die mit einer Reihe an rätselhaften Suiziden seine volle Aufmerksamkeit verlangt.

    Veit Etzold nimmt wie gewohnt in seinem Thriller keine Rücksicht auf die Psyche des Lesers und konfrontiert ihn mit schockierenden Einzelheiten und einer Sprache, die oft brutal und drastisch ist. Vor allem, wenn er ihn in die Gedankenwelt eines Killers blicken lässt oder ihn mit dessen abartigen Taten konfrontiert. Dadurch ist die Serie um Clara Vidalis und MacDeath nicht für jeden Thrillerfan geeignet, der mit Vorliebe gut durchdachte und wendungsreiche Mordgeschichten liest. Denn obwohl der "Schmerzmacher" mit einen superspannenden und unterhaltsamen Plot zu überzeugen weiß,
     spart er nicht mit abnormalen Handlungen und grauenvollen Details.
    Die Figuren selbst sind mit Ausnahme des Täters wunderbar normal und in ihren Handlungen nachvollziehbar dargestellt. So bilden sie einen gelungenen Kontrast zu dem Bösen, das auf jeder Seite des Buches regelrecht spürbar ist. Aber auch die Glaubwürdigkeit bleibt nicht auf der Strecke. Denn in ihrer täglichen Arbeit bekommen es die verschiedenartigen Ermittler, Spurensicherer oder Rechtsmediziner mit verübten Verbrechen zu tun, die es auch im wahren Leben gibt. Ob vorgetäuschter Mord, Kindesentführung oder Leichenraub. Kein noch so übles Vergehen ist ihnen fremd und wartet darauf, entdeckt zu werden.

    Fazit:
    Ein rasanter und spannender Thriller, der mit einer schonungslos brutal in Szene gesetzten Verbrechensserie überzeugt und mit einer angenehm menschlichen Ermittlerin, die hoffentlich noch oft in Erscheinung tritt. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Bookiliciouss avatar
    Bookiliciousvor einem Monat
    Ein genialer Roman, der Spaß macht!

    *Inhalt*
    "Hauptkommissarin Clara Vidalis findet sich in einem Albtraum wieder, als mehrere Tötungsdelikte, die als Suizide getarnt sind auftauchen, in denen die DNS von Ingo M. sichergestellt wird – desselben Ingo M., der vor über zwanzig Jahren ihre kleine Schwester missbraucht und ermordet hat. Und dessen sterbliche Überreste in der Berliner Rechtsmedizin seziert wurden. Wie kann es sein, dass ein Toter mordet, wieder und wieder? Und warum hat sich sein Modus Operandi, die Handschrift jedes Mörders, so verändert? Die Wahrheit ist handfester und zugleich entsetzlicher, als Clara es sich in ihren dunkelsten Nächten ausgemalt hat." (Quelle: Verlagshomepage)
     
    *Erster Satz des Buches*
    ">Ich bin der Sensenmann, ich bin der Untergang, ich bin der Namenlose."
     
    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 400 Seiten
    Verlag: Knaur TB
    ISBN: 978-3-426-52112-0
    Preis: 10,99 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook)
    -> Reihe:
    Final Cut
    Seelenangst
    Todeswächter
    Der Totenzeichner
    Tränenbringer
    Schmerzmacher
     
    *Infos zum Autor*
    "Dr. Veit Etzold ist Autor von sieben Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt und rund eine Million Mal verkauft wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking. Er ist Berater des Auswärtigen Amtes, Mitglied in unterschiedlichen Expertengruppen der Atlantikbrücke und Dozent für Geopolitik an der IESE Business School und an der Singapore Management University. http://www.veit-etzold.de/" (Quelle: Verlagshomepage)

    *Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
    Nachdem ich vom "Tränenbringer" total begeistert war, freute ich mich sehr, als ich Überraschungspost vom Verlag bekam - natürlich wollte ich wissen, wie es mit Clara Vidalis und ihrem Team weitergeht! 

    -> Cover: 
    Ein richtig cooles Cover - blutig, fies, passend!

    -> Story + Charaktere:
    Der Roman beginnt direkt mit einem mehr oder weniger kryptischen Text des "Namenlosen", der nicht nur von Missetaten spricht, sondern auch davon, wie er neben den Trauernden am jeweiligen Grab stand. Allein dieser Abschnitt bringt den Leser zum nachdenken, auch wenn man den ersten Roman der Clara Vidalis Reihe ("Final Cut") noch nicht kennt. 

    Wer sich überlegt, den "Schmerzmacher" zu lesen, sollte aber evtl. doch vorher zu "Final Cut" greifen, da sich ziemlich viel Inhalt um ebendiesen Namenlosen dreht, außerdem um einen gewissen Ingo M., der damals die Schwester von Clara Vidalis grausam ermordete. Auch wenn ich dieses Buch bisher nicht kenne, konnte ich mich zwar sehr gut auf die Story von "Schmerzmacher" einlassen und auf Grund der eingestreuten Erklärungen auch allem folgen, dennoch hätte ich mir gewünscht, "Final Cut" vorher gelesen zu haben. 
    Der Plot ist ebenso schlüssig wie spannend und auf die Auflösung wäre ich so ehrlich gesagt nicht gekommen, auch wenn  der ein oder andere Hinweis, im Nachhinein betrachtet, schon darauf hätte schließen lassen können. Auch wenn ich mir mit politisch angehauchten Romanen normalerweise etwas schwer tue, ging mir der "Schmerzmacher" erstaunlich gut von der Hand, denn auch wenn der Plot mehr oder weniger auf politischen Ereignissen beruht (bzw. die Ermittler im Zuge ihrer Tätigkeit damit in Kontakt geraten), fand ich es äußerst interessant. 
    Die Charaktere sind gewohnt überzeugend und obwohl man von meinem Lieblingscharakter des Vorgängerbandes ("Tränenbringer") Winterfeld nicht ganz so viel mitbekommt, so wird dies durch Dr. Martin alias MacDeath mehr als wieder gutgemacht. MacDeath macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist nicht nur Leiter der operativen Fallanalyse des LKA, sondern auch bekennender Shakespeare Fan - insbesondere von MacBeth, woher eben auch sein Spitzname stammt.  Darüber hinaus ist er nicht nur literarisch sehr bewandert, sondern grundsätzlich ein sehr helles Köpfchen - mit seiner sympathischen Art schafft er es definitiv auf meinem persönlichen Podest direkt neben Winterfeld zu stehen! Fantastisch fand ich in diesem Band auch den Charakter Alfons de Groot, der mich mit seiner morbiden und etwas schrulligen Art total begeisterte!
    Protagonistin Clara Vidalis muss in diesem Band der Reihe vieles erleiden und ihre Emotionen sind greifbar - auch wenn sie sich aus beruflichen Gründen oft zusammenreißt, wo andere schon längt ausgeflippt wären. Auch den Leser lassen die Emotionen nicht kalt und man fiebert regelrecht mit, schwitzt, bangt und hofft auf ein positives Ende. 

    -> Schreibstil: 
    Der Schreibstil ist gut verständlich und besonders die kursiven Passagen, die aus der Sicht des vermeintlichen Täters geschrieben wurden, sorgen für eine Menge neuen Schwung!

    -> Gesamt: 
    Wer gute Thriller mag und sich nicht vom politischen Hintergrund abschrecken lässt, dem wird "Schmerzmacher" auf jeden Fall zusagen. Der Plot ist ebenso schlüssig wie spannend und die Charaktere überzeugen sowieso auf ganzer Linie!
    Wertung: 5 von 5 Sterne!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Nirenas avatar
    Nirenavor einem Monat
    Ein neuer Fall für Clara Vidalis

    "Schmerzmacher" ist der siebte Teil von Veit Etzolds Reihe um Clara Vidalis und ihre Kollegen. Ich persönlich bin ja ein großer Fan von MacDeath, der in "Schmerzmacher" leider ein bißchen blass bleibt.

    "Schmerzmacher" lässt sich unabhängig lesen, da aber einiges auf Dingen fußt, die in früheren Teilen passiert ist,  schadet es sicher nicht, die Vorgänger zu kennen.

    Man hat als Leser natürlich im Laufe einer Reihe gewisse Ansprüche an den Autor. Von Veit Etzold erwarte ich Spannung, schwarzen Humor und einen intelligenten Plot, der mich als Leser zwischenzeitlich auf Holzwege und in Sackgassen führt. Diesbezüglich kann ich mich in "Schmerzmacher" definitiv nicht beschweren. Das alles führt zu einem exzellenten Lesefluss, zwischenzeitlich unterbrechen ist schwierig.

    Der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich habe ist der, dass die Ermittler lange Zeit an einem Detail herumrätseln, dessen Lösung für mich tatsächlich von Anfang an auf der Hand lag. Als dann auch die Ermittler soweit waren, wurde es Geistesblitz schlechthin dargestellt... Man darf durchaus die Intelligenz der Leser akzeptieren und fordern ;-)

    Insgesamt haben wir hier aber einen typischen Etzold-Thriller: spannend, mitreißend mit Verwicklungen und Irrwegen. Selbstverständlich empfehlenswert!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    guybrushs avatar
    guybrushvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Ermüdend, wenn ein Autor sich pausenlos selbst zitiert
    Kommentieren0
    lenisveas avatar
    lenisveavor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ich hatte mir etwas mehr Spannung erhofft
    Kommentieren0
    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Der 6. Fall für Clara Vidalis. Gut, aber nicht das beste Buch der Reihe.
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks