Seelenangst

von Veit Etzold 
4,1 Sterne bei177 Bewertungen
Seelenangst
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Positiv (135):
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Der zweite Band über und mit der Ermittlerin Clara Vidalis konnte mich jetzt richtig überzeugen und packen! Zwischen Himmel und Hölle!

Kritisch (8):
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Trotz bestialischen Morden und verstörenden Aspekten ansonsten eine geradezu einschläfernde Handlung ohne echten Spannungsbogen.

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Inhaltsangabe zu "Seelenangst"

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans -

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404168446
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.08.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.08.2013 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der zweite Band über und mit der Ermittlerin Clara Vidalis konnte mich jetzt richtig überzeugen und packen! Zwischen Himmel und Hölle!
    Zwischen Himmel und Hölle

    Kaum haben das Team um Clara Vidalis den Serienkiller "den Namenlosen" geschnappt gibt es einen neuen Täter
    der die volle Aufmerksamkeit des Teams beansprucht.
    Franco Gayo ist Schirmherr der gemeinnützigen Organisation "Dout des".
    Als Clara beginnt den Mord an Franco Gayo aufzuklären erhält sie einen USB-Stick der Grausames offenbart- denn
    Franco Gayo war kein Wohltäter sondern hat hinter dem Rücken seiner Organisation Kinder aus Haiti nach Europa
    "verkauft" und somit sein Geld gemacht.
    Schnell ist klar- der Täter macht Jagd auf gute Menschen die aber hinter dem Rücken selbst skrupellos und gierig sind.
    Immer wieder tauchen Bibelsprüche und Andeutungen auf und für Clara und dem Profiler MacDeath ist klar- hier geht es
    wahrlich um Himmel und Hölle und der Drache steht eindeutig auf der Seite von Satan und Co.
    Beide Beamte fliegen nach Rom um den Priester und obersten Exorzisten der Diözese Rom zu befragen- Don Alvaro
    de la Torrez....

    Ich bin zuerst ganz happy dass mich dieses Buch so begeistern konnte, denn der erste Band war mir überhaupt
    nicht sympathisch und ja, hier kann man aber sehr gut mitlesen wie der Autor seinen Schrebistil bzw. den Aufbau und
    die Handlung der Geschichte verändert hat, für mich zum sehr positiven Teil.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, sehr spannend, sehr schrecklich und oft musste ich schwer schlucken, alles in
    kurzen Kapiteln gehalten.
    Auch Clara war mir hier sehr sympathisch- beim ersten Band konnte ich mit ihr und auch gerade mit ihrer Art rein
    gar nichts anfangen- dies hat sich nun komplett aufgehoben.
    Auch die Erklärungen und das Profiling von MacDeath ist nicht mehr so überheblich, überladen und oft
    verständnislos sondern kürzer, präziser und auch so erklärt dass es für den Leser verständlich und nachvollziehbar ist.
    Grosser Pluspunkt der mich richtig glücklich gemacht hat.
    Die Thematik, auch in diesem Buch, für mich unheimlich interessant.
    Denn ich frage mich oft, wie vielleicht auch viele andere Menschen- gibt es Himmel und Hölle?
    Gibt es einen Gott?
    Kann ein Geist in einen "fahren" und den Menschen lenken?
    Wie findet eine Austreibung von Geistern statt?
    Wie sieht die Arbeit von einem Exorzisten aus?
    Viele Fragen die der Autor hier gekonnt erklärt, gut recherchiert hat und in eine spannende Geschichte gepackt hat.
    Natürlich ist es jedem selbst überlassen was er glauben möchte, aber Fakt ist nun mal dass die Kirche an dem
    Exorzisten festhält und dies immer noch ausgeführt wird.
    Der Täter hier...der hat mir einiges abverlangt wenn ich ganz ehrlich bin.
    Ich lese gerne Thriller und hatte schon einig Blutige zum lesen in der Hand aber Veit Etzold übertrifft momentan
    alles war ich je gelesen habe, was ich mir je vorstellen konnte.
    Eine Warnung- beim lesen  nicht unbedingt essen oder trinken, es könnte einem schlecht werden, immer
    eine Pause und Buch auf die Seite legen.
    Wer wirklich mit Blut, mit Kannibalismus und vielen anderen Dingen grosse Probleme hat- lasst die Finger von diesem
    Buch!
    Ein Thriller der den  Namen Thriller wirklich verdient hat und der Autor hat auf jeden Fall eine neue, begeisterte Leserin
    für sich gewinnen können.
    Wer einiges abhaben kann und gerne Thriller liest dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

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    Kermels avatar
    Kermelvor 7 Monaten
    Schreibstil gefaellt mir, aber das Thema ist nicht meines

    Sicherlich gut geschrieben, aber  ich kann mit Satanismus nicht wirklich etwas anfangen. Schon der Prolog war mir einen Zacken zu heftig, aber das gehört ja zum Genre- deswegen und weil ich sonst die Bücher Etzolds gern gelesen habe, lies ich mich auf das Buch ein. Gewohnt düster, das ist gut- wenn für mich persönlich auch oft zu bildlich und blutig beschrieben. Es gehört nicht zu meinen Lieblingsbüchern- über den Inhalt wurde hier schon zur genüge berichtet. Von mir drei Sterne, da der Schreibstil flüssig ist, aber mir die Geschichte sonst leider nicht so gefallen hat.

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    SanniRs avatar
    SanniRvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven.
    Veit Etzold - "Seelenangst"

    "Seelenangst" ist der zweite Fall für Clara Vidalis - Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. 
    Sie hat gerade die Folgen der Hetzjagd auf den "Namenlosen" verkraftet, da wartet auch schon der nächste Fall auf sie. 

    Während mich "Final Cut" von Anfang bis Ende begeistert hat, weißt "Seelenangst" für mich einige Schwächen auf. 

    Hatten die Einschnitte bei "Final Cut" noch einen Bezug zum Titel, so sind sie bei "Seelenangst" in Kreuz-Form und weisen schon auf einen Bezug zur Kirche hin. Dahinter kann man das (Höllen-)Feuer erkennen. 
    Die Covergestaltung ist zwar keine Neuheit, aber dennoch wieder originell. Und wer mich kennt, der weiß, dass ein gut gestaltetes Cover bei mir einen kleinen Bonus bringt ;-)

    In "Seelenangst" jagd Clara Vidalis mit ihrem Team einen Mörder, der sich "Der Drache" nennt. Er tötet Menschen, die nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. 

    Veit Etzold hält in diesem Buch wieder einige (etwas zu) grausame Details bereit. 
    Ich verkrafte ja wirklich so einige blutige Details in Büchern, aber selbst mir waren einige Szenen dann doch etwas zu heftig. 

    Schnell ziehen die Ermittler eine Verbindung zur Kirche und nehmen Kontakt zum Chef-Exorzisten des Vatikans auf. 
    Zwar finde ich das Thema rund um Besessenheit und Exorzismus sehr interessant, aber irgendwie passte es für mich einfach nicht zum Autor. 
    Wobei ich nicht einmal richtig erklären kann, warum.

    Auch wenn "Seelenangst" stellenweise etwas zu eklig war und mir die Verbindung zum Exorzismus nicht so richtig zugesagt hat, so war es doch ein sehr spannungsgeladener Thriller. 
    Wer ein Faible für satanistische Verschwörungen hat und hart im Nehmen ist, der wird an "Seelenangst" Lesefreude haben.

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    zickzacks avatar
    zickzackvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu viel Exorzismus, was der Spannung nicht gut tat. Schreibstil war so flüssig wie gewohnt.
    Seelenangst von Veit Etzold

    Ein Mörder, der Menschen tötet, die nach außen hin „Weltverbesserer“ spielen, dies aber nur eine Fassade ist. Im Hintergrund geht es nur um Profit und Macht, aber die Opfer stellen sich gern als die Guten hin. Sehr schnell kommt das LKA darauf, dass es sich um Ritualmorde handelt – Exorzismus.

    Etzold ist seinem Stil treu geblieben. Die Morde sind bestialisch, grausam und auch wenn die Ermittler über andere Fälle sprechen, sind diese die übelsten. Sein Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und in meinen Augen angenehm zu lesen. Er passt zu einem Thriller und würde die Spannung aufrechterhalten. Doch Spannung funktioniert nicht allein durch den Schreibstil, sondern auch Figuren und Inhalt haben dabei eine tragende Rolle.

     

    Erst einmal zu den Figuren:

    Etzold hat versucht die Ermittler mit äußerlichen Beschreibungen den Leser näher zu bringen (hier im Buch wurde eigentlich auf alle wichtigen Ermittler kurz eingegangen). Joa, überrascht war ich davon nicht sonderlich, da ich mir sie schon so im Groben vorgestellt habe. Clara Vidalis, klar italienischen Touch, Hermann der etwas dickere IT-Techniker der gern Gummibärchen isst und MacDeath mit der Hornbrille. Von Weinstein sollte etwas aus der Art schlagen als Rechtsmediziner, aber am Ende fand ich ihn trotzdem typisch.

    Nicht durch die äußerliche Beschreibung sind mir die Hauptcharas näher gekommen, sondern ich denke einfach, da ich mich langsam an sie gewöhne. Sie sind zwar immer noch sehr klischeehaft, aber auch lebendig. Je mehr man von ihnen liest, umso mehr wachsen sie einen ans Herz und Clara ist für mich ein sympathischer Chara, die gern mal zickig ist, mal emotional, menschlich. Das ist auch wichtig, weil ihre Perspektive die wichtigste im Buch ist.

    Nur könnten die Ermittler aktiver handeln. Die verbringen sehr viel Zeit mir reden, gerade Clara und MacDeath sind seitenlang am Analysieren. Kein Wunder, denn ihre großen Vorbilder sind ja auch die FBI-Agenten, die Profiler. Nur manchmal fraglich, ob man durch so intensive Analyse wirklich zu einem Ergebnis kommt. Man sollte seine Bemühen doch mehr in handfeste Beweise stecken, als über Dinge zu spekulieren, die man einfach nicht 100% wissen kann.

    Der Drache, der Antagonist - Täter… da hat der Autor mal wieder oft beschrieben „Mann mit schwarzer Brille“, „grausamen Mund“ und „stahlweißen Stoppelbart“. Diese Beschreibungen kamen immer wieder, wie beim ersten Buch mit… ich glaube, da wars auch immer eine Sonnenbrille gewesen. Scheint ein Markenzeichen von Etzold zu sein. Ich finde es immer noch nervig, da ich es nach der dritten Erwähnung dann doch geschnallt habe…

    Ach ja und mich hat auch gestört, dass nicht noch einmal auf die Augen eingegangen war, die der Drache sich im Prolog angeblich rausgeschnitten hat. Irgendwie war ich dann gar nicht mehr überzeugt, ob er es wirklich getan hat oder ob es überhaupt dieselbe Person war, denn ansonsten wäre sein Handeln doch sehr unrealistisch gewesen. Leider gibt es darauf keine Antworten, außer dass er vielleicht übersinnliche Kräfte hatte, dass er mit „Satans Augen“ sehen konnte.

     

    Inhalt:

    Die Thematik des Buches war einfach nicht meins. Ich habe keine religiöse Verbindung, weder zu Gott noch zu Satan. Das war mir teilweise zu spirituell, zu viel Exorzismus, zu viel Gott und Jesus. Mir fehlt da die Verbindung mit dem Thema und Etzold hat auch ziemlich weit ausgeholt. Klar, wenn man keine Berührungspunkte damit hat, wie er wohl bei seinen Lesern vermutet, braucht man auch viele Informationen, damit man hinter die Thematik steigen kann. Doch war es gerade im Mittelteil zu langatmig. Da musste ich mich durchquälen.

    Dazu waren mir die Ermittler zu passiv (besonders am Anfang). Wenn sie nicht zufällig auf den Mann gestoßen wären, dann hätten sie ihn nie erwischt und hätte der Drache nicht Vidalis als Ziel gesehen, dann hätten sie ihn nie zur Strecke gebracht. Auch wirkten die Beamten wieder einmal nicht sonderlich stark, sonderlich ließen sich mehrmals vom Täter täuschen – bis zum Schluss eigentlich (ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, um nicht zu spoilern).

    Da entwickelt man nicht sonderlich viel Vertrauen zu unseren Beamten, auch wenn das Buch natürlich nicht der Realität entspricht. Allerdings frage ich mich immer bei Etzolds Bücher, ob solche Taten wirklich schon verübt wurden, ob es wirklich solche kranke Menschen gibt oder es die künstlerische Freiheit ist, an der ein oder anderen Stelle etwas zu übertreiben? Man mag das kaum glauben, aber als kleiner Bürger kann man ja gar nicht erahnen, was sich alles im Hintergrund abspielt und was die Behörden vielleicht zu vertuschen suchen.

     

    Fazit:

    Ich muss einfach sagen, dass mir die Thematik in dem Buch nicht gefallen hat. Das erste Buch fand ich besser mit Einbindung von Facebook, allgemein dem Internet und auch den Täter an sich fand ich besser. Vielleicht auch weil es da mehr Perspektivenwechsel gab als hier.

    Mit Exorzismus, Fanatismus und allgemein religiösen Themen kann ich nicht viel anfangen. Da fehlt mir das Verständnis und die Verbindung zu dem Thema, weshalb es mir teilweise schwer gemacht hat weiterzulesen, wenn es doch sehr ins Detail ging. Viele Bibelzitate, die Offenbarung und was weiß ich. Nicht mein Fall, wodurch die Spannung abgeflacht ist. Zudem waren mir die Ermittler anfangs zu passiv.

    Daher drei Sterne.

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor einem Jahr
    Veit Etzold - Seelenangst

    Bei dem zweiten Clara Vidalis Fall bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits war die Geschichte echt fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Andererseits ist mir die Geschichte ein wenig zu sehr ins übernatürliche abgedrifftet. Da gab es zu viel, was nicht erklärt werden konnte (ja, ich weiß sowas gibt es immer wieder). Für mich war es beinahe ein dunkler Fantasythriller.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nur durchschnittliche Spannung, zuviel okkulter Hokuspokus
    Nur durchschnittliche Spannung, zuviel okkulter Hokuspokus

    Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze nur meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist in drei Hauptteile, und zusätzlich in einen Prolog und einen Epilog gegliedert die jeweils in viele kurze und knappe Kapitel unterteilt sind. Das erzeugt Tempo und verschleiert etwas dass dieses Buch doch ziemlich langatmig und spannungsarm daherkommt. Darüber helfen auch die recht harten, grausamen Mordpassagen nicht hinweg. Die dürften allerdings für zart besaitete Gemüter stellenweise zuviel sein. Abgesehen von diesen Höhepunkten verliert sich Autor aber in endlos lange, langweilige Passagen über Exorzismus und Okkultismus. Da kommt der Spannungsbogen gehörig "aus dem Tritt". 

    Die Schreibweise ist in Ordnung und dem Genre angemessen. Den Protagonisten fehlt allerdings die Tiefe und es werden störend viele Klischees bedient. 

    Nachdem mir der erste Band der Reihe um Clara Vidalis ("Final Cut") sehr gut gefallen hat, kann das vorliegende Buch die daraus resultierende Erwartung leider nicht erfüllen. Trotzdem werde ich sicher weitere Bücher aus der Reihe lesen und hoffe auf Besserung.

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    reisemalkivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Echt toller Thriller - nichts für schwache Nerven!
    Klasse Thriller über Satanismus!

    Seelenangst ist nach "Final Cut" der zweite Thriller mit der Berliner Ermittlerin Clara Vidalis, welchen ich gelesen hatte. Von "Final Cut" war ich entsprechend "vor"infiziert.
    Die Handlung ist auch nichts für weiche Nerven. Ein Mann, er nennt sich "Der Drache" mit schwarzer Sonnenbrille und schwarzem Mantel, ermordet bestialisch einen angesehenen Berliner Bürger, welcher mit der Sammlung von Spenden Gutes tut. Das allerdings auch nur vordergründig, denn der Drache mordet nicht einfach wahllos, denn auch bei dem Spendensammler kommen durch die Ermittlungen der Sinn und Zweck der Spendensammlungen heraus, und diese Zwecke hinterlassen auf der öffentlich reinen Weste des Ermordeten ziemlich hässliche Flecken. Clara mit den Kollegen "McDeath", von Weinstein und ihrem Vorgesetzten Winterfeld macht sich auf die Suche nach dem satanischen Mörder, eine Suche, welche auch nicht vor dem "Chef-Exorzisten" des Vatikan halt macht.
    Wie immer bei Veit Etzolds Romane finde ich die Charaktere sehr gut gezeichnet, es kommt im Roman sehr gut heraus, warum sich Clara erst Recht auf die Psychos in der Kriminellenszene stürzt. Jeder im Team hat seine Eigenheiten. Die Kapitel sind kurz und prägnant gehalten, vorzugsweise enden Sie, wenn es am spannensten ist. Manches Mal ist der Thriller echt nervenzerreißend, die Mordszenen sind für meinen Geschmack manches Mal noch etwas zu detailiert beschrieben. Alles in Allem ein echt klasse Thriller, nichts für schwache Nerven!

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    Ennis avatar
    Ennivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich weiß nicht... War mir zu viel Info und zu wenig Spannung. Ein Thriller war für mich nur das Ende. Die Morde waren allerdings bestialisch
    Zu viel Infos - zu wenig Spannung und Handlung

    Fazit:

    Leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht gekriegt. Zu viel Informationen über andere Serienkiller und Exorzismus und dafür zu wenig Spannung. Das Genre "Thriller" wird nur beim finalen Showdown wirklich erfüllt. Das Ende selbst fand ich leider auch etwas blöde... 

    Inhalt:

    Hauptkommissarin Clara Vidalis ermittelt in einem wahrhaftig teuflischen Verbrechen. Ein bekannter Wohltäter wird tot in seinen Büroräumen aufgefunden - längs aufgespießt von einem Schwert. Schnell wird klar, dass es sich um ein religiös motiviertes Verbrechen handelt. Satanistische Phrasen sind mit dem Blut des Opfers an die Wand geschrieben.

    Meine Meinung:

    Erzählt wird die Geschichte aus ständig wechselnden Perspektiven, aber jeweils in der dritten Person. So erfährt der Leser zunächst ein wenig vom Opfer und Täter selbst, bevor der eigentliche Mord geschieht. Außerdem spielt die Handlung teilweise im Vatikan. Don Alvaro de la Torrez ist der zukünftige Chefexorzist und hat schon einige Menschen von Dämonen befreit. Das Buch nimmt somit recht bald die Wendung zum Übernatürlichen, ohne sich darin zu verlieren. Es geht noch immer um einen echten Killer, aber mit anderen Motiven als üblich. Im Satanismus steigen diejenigen auf, die möglichst viele Menschen während ihres Lebens gequält und getötet haben. Der Leser erfährt viel über diese Art von fehlgeleiteter Religion, doch auch der Exorzismus wird dargestellt, als wäre er tatsächlich gerechtfertigt. Dies fand ich etwas schwierig - man sollte wohl schon an den Teufel und Dämonen glauben, um das nachvollziehen zu können. Die Mordkomission scheint dem Gedanken nicht abgeneigt, widmet sich diesbezüglich aber eher um die Motive und möglichen Ziele des Killers ersehen zu können.

    Die Handlung schritt für meinen Geschmack leider viel zu langsam voran. Zu oft wurden unfassbar viele Vergleiche zu bekannten (oder weniger bekannten) Serienkillern gezogen, sogar einem Exorzismus durfte der Leser beiwohnen. An sich ist das ja gar nicht so uninteressant, mir hatte dieser "Thriller" aber eindeutig zu wenig Tempo. 

    Clara Vidalis wirkte im ersten Drittel des Buches überhaupt nicht anwesend. Es wurden nur Fakten zusammengetragen. Das fand ich schade. Erst zum Ende hin schien sie überhaupt zu handeln. Auch die anderen Protagonisten bleiben sehr blass...

    Den Mörder fand ich wirklich gruselig. Bereits mit seiner ich-schneide-mir-mal-eben-selbst-die-Augen-raus-Aktion am Anfang hatte er bei mir Eindruck geschunden. Leider wird das am Ende überhaupt nicht mehr erwähnt - waren die Augen wirklich raus? Agierte er tatsächlich blind? Wenn ja, wie ging das? Oder hat er sich die Aktion eingebildet?

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    nasas avatar
    nasavor 3 Jahren
    Seelenangst

    Seelenangst ist der zweite Fall für Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. Insgesamt gibt es vier Bücher mit der Ermittlerin und jedes behandelt ein ganz eigenes Thema. Nicht jedem liegt dieses Thema im vorliegenden Buch. So ging es mir zu mindestens. Es wird das Thema Satanismus und die Werktaten dahinter beschrieben und dieses Thema liegt mir nicht ganz so. Sonst ist das Buch wieder ein toller Thriller der Spannend und blutig ist und es wirklich bis an die ekelschwelle schafft. So gibt es Szenen die einen dem Magen umdrehen, die aber trotzdem zum Buch passen.

    Es ist knapp 6 Monate her als Clara einen Serienkiller geschnappt hat der sich „Der Namenlose“ nannte. Die Ruhe die sich daraufhin im LKA eingestellt hat drückt, denn es gibt wieder einen neuen Serienmörder. Er nennt sich „Der Drache“ und tötet Menschen die  nach außen hin eine weiße Weste haben, doch eigentlich ein ganz schmutziges Geschäft betreiben. „Der Drache“ hat eine ganze Armee die ihm dabei unterstützen und eine dunkle Macht hinter sich. Er weist den Ermittlern einen ganz bestimmten Weg auf. Dieser führt sie nach Rom – zum Chef-Exorzisten des Vatikans…

    Was mir an dem Buch gut gefallen hat war die Spannung, aber auch das ungewisse bis zum Ende. Der Autor verrät nicht zu viel und hält so die Fäden bis zum Schluss zusammen. Er fügt sie am Ende brillant zusammen. Wenn es ein anderes, sagen wir mal, Hauptthema gewesen wäre hätte mir das Buch besser gefallen. Aber mit dem ganzen Satanismus etc war es mir doch zu heftig.

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    Patnos avatar
    Patnovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Exkurs in den Exorzismus mit Blickwinkel zum Satanismus. Kein einfacher Lesestoff! Insgesamt ein spannender Thriller
    Glaubenswahn

    Veit Etzolds "Seelenangst" ist das zweite Buch mit Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, erschienen 2013 bei Bastei Lübbe.

    Ein Mann, ein Mission - der Drache! Er tötet die scheinbar guten Vorzeige-Menschen, die jedoch in ihrem Kern abgrundtief böse sind! Am Tatort hinterlässt er eine Nachricht:
    "Mein Name ist Legion. Tausende gibt es von mir."
    Clara Vidalis und Prof. Friedrich, genannt McDeath sind zunächst ratlos, vermuten dann aber einen satanistischen Hintergrund, der sie bis nach Rom zum Chef-Exorzisten des Vatikans führt.

    Mein zweiter Etzold, aber ich gestehe, die Thematik hat mir einiges abverlangt. Bislang hatte ich mich mit dem Exorzismus noch nicht auseinandergesetzt. Natürlich ist mir der Satanismus bekannt, aber wirklich greifbar war er für mich nie. Und hier geht der Autor ziemlich in die Tiefe und ich hatte echt Mühe, ihm gedanklich immer zu folgen.
    In Wort und Stil bekommt Etzold wieder Bestnoten und sein Informationsgehalt ist extrem hoch. Die handelnden Personen sind alle gelungen inszeniert und beleben die spannende Handlung. Dieses Buch ist wie Magie. Man kann nicht aufhören zu lesen. Es muss eine ungeheuere Recherche für die Story von Nöten gewesen sein, die Der Autor absolut stimmig in die Handlung einbringt. Seine detailgetreuen Beschreibungen sind pures Kopfkino, ungeschönt, blutig und vermutlich sehr nahe an der Realität. Gerade die Beschreibungen der Leichen und deren Aufarbeitung in der Gerichtsmedizin sind definitiv nichts für schwache Nerven. Doch Etzold ist authentisch und will seinen Lesern das Grauen nicht vorenthalten.

    Wer harte Thriller mag und sich zudem noch für Satanismus und Exorzismus interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Dieser Autor ist zweifellos eine Meister seines Faches und ein Muss für alle Thrillerfans!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    VeitEtzolds avatar
    Liebe Thriller Fans,

    zunächst: wir verlosen nicht drei Bücher, sondern drei Reihen! Also: Wer gewinnt, bekommt Final Cut, Seelenangst und Todeswächter, die drei bisherigen Fälle mit Clara Vidalis!

    Ich freue mich, wenn Ihr mitmacht. Ebenso freue ich mich, wenn Ihr meinen neuesten Thriller Todeswächter, sofern er euch gefallen hat, für den Lovelybooks Leserpreis 2014 nominiert. Dies ist bis 19.11. möglich.

    www.lovelybooks.de/leserpreis/2014

    Wenn Ihr die Reihe gewinnen wollt, schreibt mir einfach hier einen Beitrag! Und wenn Ihr Todeswächter nominiert, freue ich mich noch mehr!

    Beste Grüße

    Euer Veit
    Zur Buchverlosung
    Daniliesings avatar
    In dieser Woche ist euch beim Fragefreitag Thrillerspannung garantiert. Veit Etzold steht euch nämlich hier Rede und Antwort! Wie immer dürft ihr gern schon ab sofort Fragen stellen, die der Autor dann morgen im Laufe des Tages beantworten wird. Sein neuer mitreißender Thriller "Seelenangst" ist im August erschienen. Neugierig geworden?

    Mehr zum Autor:
    Veit M. Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er über den Kinofilm Matrix. Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken und eine internationale Unternehmensberatung. Veit M. Etzold lebt in Berlin. Als Autor hat er sich dem Thriller-Genre verschrieben und hat schon mehrere Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht.

    Mehr zum Buch:
    Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans ...

    --> Leseprobe

    Los geht's mit unserer Fragerunde rund um Veit Etzold und seine fesselnden Bücher. Wer den Autor noch nicht kennt und jetzt gern kennen lernen möchte, kann ihn hier alles fragen. Und wer bereits Fan ist, hat bestimmt auch noch die ein oder andere Frage! Unter allen Fragestellern verlosen wir außerdem 5 Exemplare von "Seelenangst".

    Viel Spaß!


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