Veit Etzold Seelenangst

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Inhaltsangabe zu „Seelenangst“ von Veit Etzold

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans -

Spannung pur von Anfang bis Ende! Viele Schock-und Gruselmomente! Für mich einer der besten und brutalsten Thriller seit langem.

— AllyMcCat
AllyMcCat

Nur durchschnittliche Spannung, zuviel okkulter Hokuspokus

— Thommy28
Thommy28

Echt toller Thriller - nichts für schwache Nerven!

— reisemalki
reisemalki

Sehr gut. Genauso wie teil 1

— Kanaria
Kanaria

Sehr gut. Genauso wie teil 1

— Kanaria
Kanaria

Sehr gut. Genauso wie teil 1

— Kanaria
Kanaria

Ich weiß nicht... War mir zu viel Info und zu wenig Spannung. Ein Thriller war für mich nur das Ende. Die Morde waren allerdings bestialisch

— Enni
Enni

Ein Exkurs in den Exorzismus mit Blickwinkel zum Satanismus. Kein einfacher Lesestoff! Insgesamt ein spannender Thriller

— Patno
Patno

Sehr spannend.Ein Thriller der Extra Klasse.Lesenswert.

— Trikerin
Trikerin

Gut aber etwas langwierig

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Veit Etzold - Seelenangst

    Seelenangst
    Chrissy87

    Chrissy87

    01. August 2017 um 10:19

    Bei dem zweiten Clara Vidalis Fall bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits war die Geschichte echt fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Andererseits ist mir die Geschichte ein wenig zu sehr ins übernatürliche abgedrifftet. Da gab es zu viel, was nicht erklärt werden konnte (ja, ich weiß sowas gibt es immer wieder). Für mich war es beinahe ein dunkler Fantasythriller.

  • Nur durchschnittliche Spannung, zuviel okkulter Hokuspokus

    Seelenangst
    Thommy28

    Thommy28

    17. March 2017 um 16:25

    Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze nur meine persönliche Meinung:Das Buch ist in drei Hauptteile, und zusätzlich in einen Prolog und einen Epilog gegliedert die jeweils in viele kurze und knappe Kapitel unterteilt sind. Das erzeugt Tempo und verschleiert etwas dass dieses Buch doch ziemlich langatmig und spannungsarm daherkommt. Darüber helfen auch die recht harten, grausamen Mordpassagen nicht hinweg. Die dürften allerdings für zart besaitete Gemüter stellenweise zuviel sein. Abgesehen von diesen Höhepunkten verliert sich Autor aber in endlos lange, langweilige Passagen über Exorzismus und Okkultismus. Da kommt der Spannungsbogen gehörig "aus dem Tritt". Die Schreibweise ist in Ordnung und dem Genre angemessen. Den Protagonisten fehlt allerdings die Tiefe und es werden störend viele Klischees bedient. Nachdem mir der erste Band der Reihe um Clara Vidalis ("Final Cut") sehr gut gefallen hat, kann das vorliegende Buch die daraus resultierende Erwartung leider nicht erfüllen. Trotzdem werde ich sicher weitere Bücher aus der Reihe lesen und hoffe auf Besserung.

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  • Klasse Thriller über Satanismus!

    Seelenangst
    reisemalki

    reisemalki

    20. February 2017 um 19:44

    Seelenangst ist nach "Final Cut" der zweite Thriller mit der Berliner Ermittlerin Clara Vidalis, welchen ich gelesen hatte. Von "Final Cut" war ich entsprechend "vor"infiziert. Die Handlung ist auch nichts für weiche Nerven. Ein Mann, er nennt sich "Der Drache" mit schwarzer Sonnenbrille und schwarzem Mantel, ermordet bestialisch einen angesehenen Berliner Bürger, welcher mit der Sammlung von Spenden Gutes tut. Das allerdings auch nur vordergründig, denn der Drache mordet nicht einfach wahllos, denn auch bei dem Spendensammler kommen durch die Ermittlungen der Sinn und Zweck der Spendensammlungen heraus, und diese Zwecke hinterlassen auf der öffentlich reinen Weste des Ermordeten ziemlich hässliche Flecken. Clara mit den Kollegen "McDeath", von Weinstein und ihrem Vorgesetzten Winterfeld macht sich auf die Suche nach dem satanischen Mörder, eine Suche, welche auch nicht vor dem "Chef-Exorzisten" des Vatikan halt macht. Wie immer bei Veit Etzolds Romane finde ich die Charaktere sehr gut gezeichnet, es kommt im Roman sehr gut heraus, warum sich Clara erst Recht auf die Psychos in der Kriminellenszene stürzt. Jeder im Team hat seine Eigenheiten. Die Kapitel sind kurz und prägnant gehalten, vorzugsweise enden Sie, wenn es am spannensten ist. Manches Mal ist der Thriller echt nervenzerreißend, die Mordszenen sind für meinen Geschmack manches Mal noch etwas zu detailiert beschrieben. Alles in Allem ein echt klasse Thriller, nichts für schwache Nerven!

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  • Zu viel Infos - zu wenig Spannung und Handlung

    Seelenangst
    Enni

    Enni

    08. May 2016 um 21:16

    Fazit: Leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht gekriegt. Zu viel Informationen über andere Serienkiller und Exorzismus und dafür zu wenig Spannung. Das Genre "Thriller" wird nur beim finalen Showdown wirklich erfüllt. Das Ende selbst fand ich leider auch etwas blöde...  Inhalt: Hauptkommissarin Clara Vidalis ermittelt in einem wahrhaftig teuflischen Verbrechen. Ein bekannter Wohltäter wird tot in seinen Büroräumen aufgefunden - längs aufgespießt von einem Schwert. Schnell wird klar, dass es sich um ein religiös motiviertes Verbrechen handelt. Satanistische Phrasen sind mit dem Blut des Opfers an die Wand geschrieben. Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte aus ständig wechselnden Perspektiven, aber jeweils in der dritten Person. So erfährt der Leser zunächst ein wenig vom Opfer und Täter selbst, bevor der eigentliche Mord geschieht. Außerdem spielt die Handlung teilweise im Vatikan. Don Alvaro de la Torrez ist der zukünftige Chefexorzist und hat schon einige Menschen von Dämonen befreit. Das Buch nimmt somit recht bald die Wendung zum Übernatürlichen, ohne sich darin zu verlieren. Es geht noch immer um einen echten Killer, aber mit anderen Motiven als üblich. Im Satanismus steigen diejenigen auf, die möglichst viele Menschen während ihres Lebens gequält und getötet haben. Der Leser erfährt viel über diese Art von fehlgeleiteter Religion, doch auch der Exorzismus wird dargestellt, als wäre er tatsächlich gerechtfertigt. Dies fand ich etwas schwierig - man sollte wohl schon an den Teufel und Dämonen glauben, um das nachvollziehen zu können. Die Mordkomission scheint dem Gedanken nicht abgeneigt, widmet sich diesbezüglich aber eher um die Motive und möglichen Ziele des Killers ersehen zu können. Die Handlung schritt für meinen Geschmack leider viel zu langsam voran. Zu oft wurden unfassbar viele Vergleiche zu bekannten (oder weniger bekannten) Serienkillern gezogen, sogar einem Exorzismus durfte der Leser beiwohnen. An sich ist das ja gar nicht so uninteressant, mir hatte dieser "Thriller" aber eindeutig zu wenig Tempo.  Clara Vidalis wirkte im ersten Drittel des Buches überhaupt nicht anwesend. Es wurden nur Fakten zusammengetragen. Das fand ich schade. Erst zum Ende hin schien sie überhaupt zu handeln. Auch die anderen Protagonisten bleiben sehr blass... Den Mörder fand ich wirklich gruselig. Bereits mit seiner ich-schneide-mir-mal-eben-selbst-die-Augen-raus-Aktion am Anfang hatte er bei mir Eindruck geschunden. Leider wird das am Ende überhaupt nicht mehr erwähnt - waren die Augen wirklich raus? Agierte er tatsächlich blind? Wenn ja, wie ging das? Oder hat er sich die Aktion eingebildet?

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  • Seelenangst

    Seelenangst
    nasa

    nasa

    26. February 2016 um 18:11

    Seelenangst ist der zweite Fall für Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. Insgesamt gibt es vier Bücher mit der Ermittlerin und jedes behandelt ein ganz eigenes Thema. Nicht jedem liegt dieses Thema im vorliegenden Buch. So ging es mir zu mindestens. Es wird das Thema Satanismus und die Werktaten dahinter beschrieben und dieses Thema liegt mir nicht ganz so. Sonst ist das Buch wieder ein toller Thriller der Spannend und blutig ist und es wirklich bis an die ekelschwelle schafft. So gibt es Szenen die einen dem Magen umdrehen, die aber trotzdem zum Buch passen. Es ist knapp 6 Monate her als Clara einen Serienkiller geschnappt hat der sich „Der Namenlose“ nannte. Die Ruhe die sich daraufhin im LKA eingestellt hat drückt, denn es gibt wieder einen neuen Serienmörder. Er nennt sich „Der Drache“ und tötet Menschen die  nach außen hin eine weiße Weste haben, doch eigentlich ein ganz schmutziges Geschäft betreiben. „Der Drache“ hat eine ganze Armee die ihm dabei unterstützen und eine dunkle Macht hinter sich. Er weist den Ermittlern einen ganz bestimmten Weg auf. Dieser führt sie nach Rom – zum Chef-Exorzisten des Vatikans… Was mir an dem Buch gut gefallen hat war die Spannung, aber auch das ungewisse bis zum Ende. Der Autor verrät nicht zu viel und hält so die Fäden bis zum Schluss zusammen. Er fügt sie am Ende brillant zusammen. Wenn es ein anderes, sagen wir mal, Hauptthema gewesen wäre hätte mir das Buch besser gefallen. Aber mit dem ganzen Satanismus etc war es mir doch zu heftig.

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  • Glaubenswahn

    Seelenangst
    Patno

    Patno

    06. January 2016 um 21:00

    Veit Etzolds "Seelenangst" ist das zweite Buch mit Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, erschienen 2013 bei Bastei Lübbe. Ein Mann, ein Mission - der Drache! Er tötet die scheinbar guten Vorzeige-Menschen, die jedoch in ihrem Kern abgrundtief böse sind! Am Tatort hinterlässt er eine Nachricht: "Mein Name ist Legion. Tausende gibt es von mir." Clara Vidalis und Prof. Friedrich, genannt McDeath sind zunächst ratlos, vermuten dann aber einen satanistischen Hintergrund, der sie bis nach Rom zum Chef-Exorzisten des Vatikans führt. Mein zweiter Etzold, aber ich gestehe, die Thematik hat mir einiges abverlangt. Bislang hatte ich mich mit dem Exorzismus noch nicht auseinandergesetzt. Natürlich ist mir der Satanismus bekannt, aber wirklich greifbar war er für mich nie. Und hier geht der Autor ziemlich in die Tiefe und ich hatte echt Mühe, ihm gedanklich immer zu folgen. In Wort und Stil bekommt Etzold wieder Bestnoten und sein Informationsgehalt ist extrem hoch. Die handelnden Personen sind alle gelungen inszeniert und beleben die spannende Handlung. Dieses Buch ist wie Magie. Man kann nicht aufhören zu lesen. Es muss eine ungeheuere Recherche für die Story von Nöten gewesen sein, die Der Autor absolut stimmig in die Handlung einbringt. Seine detailgetreuen Beschreibungen sind pures Kopfkino, ungeschönt, blutig und vermutlich sehr nahe an der Realität. Gerade die Beschreibungen der Leichen und deren Aufarbeitung in der Gerichtsmedizin sind definitiv nichts für schwache Nerven. Doch Etzold ist authentisch und will seinen Lesern das Grauen nicht vorenthalten. Wer harte Thriller mag und sich zudem noch für Satanismus und Exorzismus interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Dieser Autor ist zweifellos eine Meister seines Faches und ein Muss für alle Thrillerfans!

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  • Die Geschichte ist ganz gut.

    Seelenangst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2015 um 17:53

    Dies ist meine persönliche Meinung und kann nicht verallgemeinert werden. Dies ist ein guter Thriller,der aber leider manchmal etwas langatmig ist.Ich finde die Geschichte ist sehr real,aber man muss sich manchmal dazu aufraffen weiter zu lesen.Man ist bis kurz vorm Ende nicht sicher,wer der Drache ist.Die Morde sind sehr grausam und bei dem Mord von Isabel Venturas ist auch mir die Gänsehaut gekommen.Die Morde sind sehr genau beschrieben und  sind so in meinem Kopfkino lange geblieben.Der Mord von Isabel Venturas hat mich sogar(und ich bin nicht schnell ängstlich in sowas) Nacht`s verfolgt.Da wir in einem Land leben wo einer den anderen kaum noch kennt,und ich nehme mich da nicht raus,sind solche Morde gut vorstellbar.Der Hintergrund ist ein zwei schneidiges Schwert.Einerseits muss das Böse besiegt werden,aber wie ist der rechte Weg.Das es Menschen gibt die daran glauben mit dem Bösen zusammen zu arbeiten,ist für mich nicht nach vollziehbar.Aber es ist Realität auf der Welt.Meiner Meinung nach ist auch Don Tomasso Tremonte`s Einstellung verständlich und ich muss zugeben das ich manchmal auf der Seite des Drachen`s stand,aber Selbstjustiz ist auch keine Möglichkeit.Die Informationen über den Exorzismus finde ich sehr  interessant , da ich auch den Film "Der Exorzist" nicht kenne,und so völlig unvoreingenommen war.Der Tod von Don Alvaro de la Torrez ist sehr bedauerlich,er war meiner  Meinung nach ein guter gläubiger Mann,der alles Tat um gegen das Böse vor zu gehen,was in seiner Macht stand.Am Schluss  möchte ich noch etwas zu Clara Vidalis schreiben.Es ist bewundernswert was solche Komissare alles miterleben und auch verdauen müssen .Ich finde der Charakter ist super gelungen,da sie nicht als Superheldin beschrieben wird,sondern als Gefühlsmensch.Sie wird durch Ihre professionelle Art sehr taff doch zeigt der Autor auch die schwache Seite der Clara Vidalis,wie sie innerlich mit dem Erlebten kämpft.Man mag Sie deshalb sofort und möchte Ihre Freundin sein,die Ihr gerne oft zur Seite stehen würde.Das Ende zeigt das es ewig weiter gehen wird Gut gegen Böse.Und das auch die Kirche nicht unfehlbar ist.

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  • Die Macht des Bösen

    Seelenangst
    makama

    makama

    21. July 2015 um 12:47

    Auch hier treibt wiederein Serienkiller sein Unwesen ....  er nennt sich "DER DRACHE" und tötet Menschen, die nach außen hin ein sehr vorbildches Leben führen, aber abgrundtief böse sind. Clara Vidalis, Mac Death und ihr Team ermitteln.... Die Ermittlungen führen sie bis nach Rom zum ----- zum Chef-Exorzisten des Vatikans. Denn es geht in diesem Thriller um Satanisten und ihr Werk. Der Thriller ist sehr spannend, extrem grausam, teilweise widerlich und eklig. (Nichts für schwache Nerven) . AN der Spannung gibts nicht zu rütteln -- aber es ist absolut nicht mein Thema. Es gibt viele Tote - die meisten haben schwere Schuld auf sich geladen, aber auch viele Unschuldige müssen dran glauben ..... Und auch Clara muss um ihr Leben kämpfen..... Es geht darum - wer nach dem Tod in der Hölle die höchste Macht hat.... Und dieser ERZBÖSEWICHT ist sehr sehr schlau - versteckt hinter einer undurchsichtigen Maske ...... und lasst seine Gefolgsleute foltern und töten --- bis hin zum Suizid. Wird es Clara und ihremTeam gelingen ihn zu überführen Ich kann mit dieser Thematik nichts anfangen ---- sie widert mich an. Deshalb gibts nur drei Sterne

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  • Satanskult, Exorzismus und der Vatikan

    Seelenangst
    Ambermoon

    Ambermoon

    Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans ------------------------------------------------ Dieser Thriller ist eine Mischung aus "Da Vinci Code" und "Der Exorzist", zusätzlich werden H.P. Lovecraft und Shakespeare zitiert. Dies alles + Veit Etzold ergibt einen Thriller der Extraklasse - blutig, morbid und, ja auch lehrreich. Man erkennt die Liebe zum Detail und auch zur Recherche von Veit Etzold. Man bekommt nicht nur Einblick in die Pathopsychologie und die Kriminalarbeit, sondern auch in die Exorzismus-Praktiken des Vatikans und des Satanskult und seinen Ritualen. Dabei geht der Autor auch sehr in die Tiefe, was dem Thriller allerdings nichts von der Spannung nimmt. Von seinem Schreibstil bin ich immer noch maßlos begeistert. Warum dann nur 3 Sterne? Lasst mich hierfür H.P. Lovecraft zitieren: "Ich frage nie einen Menschen nach seiner Arbeit, weil es mich nicht interessiert. Ich frage ihn nach seinen Gedanken und nach seinen Träumen." Ich allerdings frage mich - was hat sich der Autor bei dem Ende gedacht? Die Auflösung ist zwar überaus überraschend, ABER.... Achtung Spoiler!! 1. Auf den ersten Seiten wird beschrieben, wie sich "Der Drache" seine beiden Augen herausschneidet - ergo blind - und sein Herr "Satan" macht ihn wieder sehend. So far so good - aber es wird darauf nie wieder eingegangen, sprich bei der Auflösung, dem Ende. Hätte dieses nicht zu übersehende Merkmal von Weinstein, dem Rechtsmediziner, bei der Obduktion nicht irgendwie ein bissl auffallen müssen? Und wieso konnte "Der Drache" trotz schwarzer Augenhöhlen ohne Augen sehen? Einbildung, Visualisierung, irgendeine andere Erklärung? Nichts - is halt so., Der Tod des "Drachens" wurde auf 3 (!!) Seiten abgehandelt. Das war so schnell vorbei, wie es angefangen hat. Er kommt *kawusch* ist er auch schon tot. Das Finale hat sich dann auch relativ schnell erledigt. Die Ermittler mussten sich dafür weder in Gefahr begeben noch überhaupt irgendetwas machen. Fall erledigt - Klappe zu. Der Epilog konnte da auch nichts mehr retten. Spoilergefahr vorbei!! Im Großen und Ganzen hat mich das Ende also sehr enttäuscht. Fazit: Der Thriller hat alles was für mich einen guten Thriller ausmacht - blutig, morbid, spannend mit überraschender Wendung. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen - und dann kam das Ende, und mit dem Ende die Enttäuschung. Ich bin immer noch von dem Autor und seinen Büchern begeistert und mache mich auch gleich an den 3. Teil der Thriller-Reihe und hoffe, dass das Ende diesmal besser wird.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. June 2015 um 10:07
  • Absolut gelungen

    Seelenangst
    NeleSani2204

    NeleSani2204

    16. April 2015 um 16:12

    Von dem Autor habe ich bisher erst das Buch Final Cut gelesen und fand dies schon großartig.  Ein kleiner Mackel an dem Buch ist, dass man sich am Anfang fragt, wie gewisse Dinge zusammen hängen. Erst so nach und nach findet man es heraus. Falls einem dies komisch vorkommt, lohnt es sich auf jeden Fall bis zum Ende dran zu bleiben.  Das Buch ist aber auch wirklich nichts für schwache Nerven. Ich habe schon blutige Bücher gelesen, aber das hier ist wirklich das bisher gruseligste/blutigste Buch, das ich je gelesen habe. Teilweise habe ich mich echt geekelt. Wer aber auch genau sowas steht, sollte sich dieses Buch definitiv zu gemühte führen und auch noch alle weiteren von dem Autor.  Meine Lieblingsstelle: "...Manchmal ist eine Tür wie ein Eingang zu einer anderen Welt. In diesem Fall war es die Tür zu einer Welt, die es nicht geben durfte, nicht geben sollte. Mit Dingen, die man nicht sehen durfte, nicht sehen sollte. Bei denen man hoffte, dass man schreiend aufwachte und alles nur ein Albtraum war - um schließlich festzustellen, dass man zwar geschrien hat, aber der Traum noch lange nicht zu Ende ist. Weil es kein böser Traum war. Denn die Wirklichkeit kann brutaler sein als jeder Albtraum. " Endlich mal wieder ein Buch, was ein so richtig ekeln und gruseln lässt und ein Buch, bei dem der Klappentext hält, was er verspricht. Von mir voll und ganz zu empfehlen und bisher eines der Highlights in diesem Jahr.

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  • Rezension "Seelenangst" von Veit Etzold

    Seelenangst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2015 um 18:52

    Einordnung: Thriller Verlag: Bastei Lübbe (Taschenbuch, Originalausgabe 2013) Seiten: 414 (+ Buchempfehlung) ISBN: 978-3-404-16844-6 Ungefähr ein halbes Jahr ist vergangen seit Clara Vidalis den "Namenlosen", ein grausamer Serienkiller, gefasst hat. Doch das Böse schläft nie! Franco Gayo wird tot in seinem Büro gefunden. Hände und Füße sind wie bei der Kreuzigung ins Parkett genagelt, ein Schwert wurde durch seinen gesamten Körper gestoßen und in seinem Mund befindet sich eine kleine Drachenfigur. Nach ersten Ermittlungen kommen Clara und ihr Team zu dem Schluss, dass der Täter nach satanistischen Motiven handelt. Doch es bleibt nicht nur bei Gayos Tod. Alles Spuren führen zu Mandy Weiss, doch diese scheint vollkommen verrückt zu sein! Clara weiß nicht mehr weiter und zieht sich einen Experten zu Rate. Den Mann, der sich am besten mit Satan, diesbezüglichen Sekten und Ritualmorden am besten auskennt - den obersten Exorzisten des Vatikans! Bewertung: 10/10 Als allererstes muss ich die unglaublich gute Recherchearbeit in diesem Buch loben. Ich habe so unglaublich viele Sachen gelernt, auch in Bereichen, in denen ich dachte, dass es eigentlich gar nichts Spannendes zu erfahren gibt. So habe ich beispielsweise gelernt, dass vielen Soldaten im zweiten Weltkrieg Drogen verabreicht wurden, um sie leistungsfähiger zu machen. Als zweites muss ich dieses Buch als Ganzes in den höchsten Tönen loben - ich habe es verdammt noch mal geliebt (ich glaube "verdammt" darf man im Zusammenhang mit dem Buch an dieser Stelle mit reinem Gewissen verwenden). Mehr Spannung und Nervenkitzel darf man von einem Thriller gar nicht erwarten. Der Schreibstil war großartig - authentisch, realistisch und unglaublich fesselnd. In jeder Situation wird genau die richtige Stimmung erzeugt - und das fängt schon auf Seite 1 an! Das Thema rund um Satan, Sekten, Ritualmorden und Exorzismus hat mich sehr angesprochen. Daher musste ich mir auch gleich das Buch "Ein Exorzist erzählt" von Gabriele Amorth bestellen, aus dem im Buch zitiert wird. An diesem Buch hab ich von vorne bis hinten nicht das kleinste Fünkchen auszusetzen - tolle Figuren (am liebsten hab ich MacDeath), super Idee, das Buch lässt sich sehr gut lesen und der Überraschungseffekt am Ende gab noch mal den richtigen Kick. Fazit: Wer sich für satanistische Sekten und alles, was damit zu tun hat, interessiert - wer vor blutigen Beschreibungen nicht zurückschreckt und wer die volle Ladung Spannung erleben möchte, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Mein bisheriges Jahreshighlight.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Kirche und Exorzismus-perfekt verwoben

    Seelenangst
    trollchen

    trollchen

    08. March 2015 um 09:26

    Seelenangst Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (16. August 2013) und hat 416 spannende Seiten. Kurzinhalt: Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller "Der Namenlose" verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich "Der Drache" nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Besessenheit weist er Clara den Weg nach Rom: zum Chef-Exorzisten des Vatikans – Meine Meinung: Ich habe schon einiges über Veit Etzold gelesen. Aber diesmal war ich schon ein wenig enttäuscht, denn zwischendurch wurde  ja viel über den Exorzismus geschrieben, aber dies war nun wirklich nicht so prickelnd, eher war es ein wenig platt und es klang so, als wäre es irgendwo abgeschrieben. Da hätte ich ein wenig mehr erwartet. Denn ich habe schon mehreres darüber gelesen und es klang alles so, als wäre es billig abgeschrieben und irgendwie hingekleckst. Ansonsten war die Story recht spannend und einfallsreich, auch das Ende war nicht schlecht. Der szenarische Wechsel ist nicht schlecht und auch die interessanten Wendungen sind sehr gut gemacht. Das Buch liest sich sehr schnell, kurze Kapitel und eine gute Schriftgröße. Das Buch ist in drei große Bereiche gegliedert, den Prolog, den Hauptteil und den Finalteil und zum Schluß noch den Epoilog.Die Spannung hält sich von der ersten Seite an bis zum Schluß. Mein Fazit: Wer einen spannenden Thriller über Kriminalwissen und die Vatikansarbeit lesen will, ist hier sehr gut bedient. Packend und interessant zu lesen.  Toll, Kirche, Mord und Exorzismus, perfekt verwoben.

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  • zum Atem anhalten

    Seelenangst
    cvcoconut

    cvcoconut

    23. February 2015 um 12:48

    Ein wohltätiger Prominenter wird gefangen gehalten, gefoltert und brutal ermordet, auf eine Art und Weise, wie man es sich kaum vorstellen kann. Doch war er wirklich so unschuldig? Die Ermittlerin Clara begibt sich auf die Spuren und gerät bald auf einen Satanskult. Die bestialische Art zu Morden  kann nur vom Teufel persönlich kommen. Das Buch schildert wie grausam und dämonisch die Seele eines Menschen wirklich sein kann. Es zeigt aber auch den Kult und die Vorgehensweise bei einem Exorzismus. Es ist sehr spannend gehalten und auch immer wieder zum Atem anhalten.

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  • Alle Wege führen nach..

    Seelenangst
    Naschkatzenalarm

    Naschkatzenalarm

    28. January 2015 um 15:56

    Der Drache, so nennt er sich, ist auf einer Mission: Er tötet Menschen, die nur nach außen hin das Gute verkörpern. Die einzige Person, die ihn dabei stoppen kann ist Veit Etzold's Protagonistin Clara Vidalis und ihre Spur führt sie direkt nach Rom.. Allein der Umschlag des Buches, mit den Feuer unterlegenen Kreuzen, weckt sofort die Interesse des Lesers und hat sich, meiner Meinung nach, auch voll und ganz bestätigt. Dabei geht Etzold auch in die Tiefe, indem er nicht nur Einblicke in die Kriminalarbeit, sondern auch in die Praktiken des Vatikans gibt. Auch die szenischen Wechsel und Beziehung der Figuren verschleiern das Gelesene, sodass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Täter ist. Unglaublich ist hierbei auch Etzold's knallharter Schreibstil, der detailgetreu sogar die grausamsten Szenen beschreibt. Für jeden Thrillerliebhaber, der auch Fan von "Der Exorzist" ist, ein gelungenes Buch!

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