Veit Etzold Spiel des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Spiel des Lebens“ von Veit Etzold

Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?

Gute Unterhaltung mit kleinen Einschränkungen

— brauneye29

Großartiger (Jugend)thriller. Kann ich nur empfehlen ;)

— crazy_book_lover1

nett geschriebener Jugendkrimi; sehr gutes Buch, um in die Krimi-Welt einzusteigen

— bookwalker

Ein guter Jugendthriller, bei dem man neugierig ist und sich die ganze Zeit fragt, was, wer und warum!

— Sarina_Schulte

Rasanter Beginn, aber nach der Hälfte schleppend und voraussehbar, leider keine große Überraschungen

— Federzauber

guter 2. Band, auch wenn es sich schon stark wiederholt : 3,5 Sterne

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein spannendes Spiel aber ein enttäuschendes Ende.

— violetbooklady

Eigentlich gut gemacht, aber manchmal doch recht vorhersehbar....

— Mikki

Rasante Spannung

— kaboe

Ich liebe es. So sehr. Es ist fantastisch. Lieblings Buchreihe. Es ist so toll. Danke Veit für dieses Meisterwerk.

— Lilybooktopia

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  • Gute Unterhaltung mit kleinen Einschränkungen

    Spiel des Lebens

    brauneye29

    14. September 2017 um 10:11

    Zum Inhalt:Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?Meine Meinung:Das Buch war schon insgesamt spannend aber der letzte Kick hat mir gefehlt. Die Auflösung des Falls fand ich auch ein wenig an der Haaren herbei gezogen. Dennoch war das Buch gute Unterhaltung. Der Schreibstil ist besonders hervorzuheben, da dieser wirklich sehr gut lesbar und flüssig geschrieben ist. Die Protagonistin Emily war mir sehr sympathisch. Das Ende wartet mit einem Knaller auf, der alle Möglichkeiten offen hält.Fazit:Gute Unterhaltung mit kleinen Einschränkungen.  

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  • Sieg oder Tot!? Das ist das Spiel des Lebens

    Spiel des Lebens

    crazy_book_lover1

    02. August 2017 um 22:05

    Klappentext: Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt? Inhalt: Endlich beginnt das Studium am ehrwürdigen King’s College in London – Emily Waters kann es kaum erwarten, ihrer überbesorgten Mutter zu entkommen, die es schon kaum ertragen kann, wenn Emily länger allein unterwegs ist – und das, obwohl Emily London in- und auswendig kennt und genau weiß, wie sie sich verhalten muss und wohin man an dunklen Herbstabenden besser nicht geht. Schweren Herzens lässt ihre Mutter Emily in ein Wohnheim ziehen – und zunächst scheint Emily dort einfach nur glücklich zu sein. Sie freut sich auf ihre Vorlesungen, ihre Kommilitonen und auf das Studentenleben – bis sie eines Tages Post bekommt, die ihr ziemlich unheimlich ist. Irgendein Fremder will mit ihr das “Spiel des Lebens” spielen und bedroht sie. Wenn Emily nicht in Windeseile knifflige Rätsel löst, die irgendwie alle mit John Miltons “Paradise Lost” zu tun haben, werden schreckliche Dinge geschehen – und nur zu schnell wird klar, dass der Unbekannte wirklich vor nichts zurückschreckt – nicht mal vor Mord. Aber was soll Emily getan haben, was will der Fremde von ihr? Sie hat keine Ahnung, was hinter der ganzen Sache stecken könnte; doch bald schon beschleicht sie der Verdacht, dass ihre Eltern wissen könnten, was hier eigentlich los ist und anscheinend hat alles mit ihrer Vergangenheit zu tun. Doch die schweigen zu allem – bis es nicht mehr anders geht und alle “Mitspieler” der Wahrheit ins Gesicht sehen müssen… Meinung: Ein spannender Jugenthriller ist es auf jeden Fall. Zu beginnt gibt es schon einen relativ interessanten Einstiegder Lust auf mehr macht. Über das Gesamte Buch lernt man nicht nur Emily kennen, sondern erfährt auch was im "Spielemacher" vor sich geht. Ein Zentraler Punkt im Buch ist auch John Milton und sein Werk "Paradise Lost" über das man auch einiges erfährt. Durch die relativ kurzen Kapitel wird es auch nicht so schnell langatmig und man verliert nicht so leicht die Lust am weiterlesen. Insgesamt hat "Spiel des Lebrns" seine sowohl spannenden als auch normalen Passagen. Das Cover wirkt sehr einladend und passt relativ gut zum Inhalt. Fazit: Der gut gelungene Jugendthriller ist super  für Neulinge und Einsteiger geeignet, aber auch für eingeschweiste Thrillerfans die mal was leichteres zwischendurch brauchen. Das Buch ist auf jeden Fall Lesenswert und man freut sich auf Band 2, weshalb das Buch 4 von 5 Sternen bekommt.

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  • Rezension zu Spiel des Lebens von Veit Etzold

    Spiel des Lebens

    bookwalker

    25. June 2017 um 19:55

    Einleitend ist das Buch spannend und fließend zu lesen. Die Protagonistin, Emily, wird als wohlbehütetes Mädchen dargestellt, dessen Eltern alles für ihre Sicherheit tun, gerade dann, als der von Emily als „Irrer“ bezeichnet anfängt, seine Spielchen zu spielen. Leider agiert Emily im gesamten Buch doch oftmals naiv und leichtsinnig. Sie geht mitunter leicht auf die Spielchen ein und bestreitet diese ohne Widerstand. Auch die Rätsel sind an sich interessant, nur leider leicht zu lösen und wenig durchdacht. Die verschiedenen Standorte (Wohnheim, College, Elternhaus,…) werden in dem Buch gut beschrieben und versetzen den Leser auch immer wieder gut in das Buch hinein. Auch Nebenfiguren wie ihre Freundin Julia und ihr Freund Ryan werden für den Leser einigermaßen gut beleuchtet, das Hauptaugenmerk bleibt jedoch bei Emily. Leider verliert das Buch zunehmend an Spannung, weshalb es in den letzten Kapiteln sehr träge zu lesen ist. Der Schluss hingegen verleitet so manchen Leser doch dazu, sich den Folgeteil zu kaufen, da es im letzten Kapitel doch wieder spannender wird und mit einem unerwarteten Ende abschließt.

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  • Rasanter Beginn mit schleppendem Ende...

    Spiel des Lebens

    Federzauber

    20. September 2016 um 21:32

    Das Buch hatte mich vom Klappentext extrem neugierig gemacht. Und habe ein extrem spannendes und rasantes Buch erwartet.Dies habe ich anfänglich auch bekommen. Super spannend,  actionreich und schon beängstigend was er Protagonistin alles passiert. Mich konnte es vollkommen überzeugen und packen. Ich war noch nicht bei der Hälfte angelangt,  da dachte ich schon, es würde ein 5 Sterne Buch werden. Doch leider wurde es ab der Mitte des Buches sehr schleppend. Plötzlich passierte nichts mehr, es zog sich unnötig in die Länge.  Als wäre die Luft rausgegangen. Hätte die Story gegen Ende wieder richtig Fährt genommen, hätte ich es nicht so schlimm gefunden, doch der Versuch den Leser wieder mitzureißen scheiterte. Die Auflösung war mir nicht spektakulär genug, es war mir schon zu sehr an den Haaren gezogen.Und der Täter durchschaubar und nicht überraschend.  Es fing so gut an und endete leider ziemlich träge für mein Empfinden.  Das Buch war ganz ok, aber ich denke nicht dass ich den Folgeband lesen werde. Das Ende war mir so abgeschlossen genug .Note: 3,5/5

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  • Wenn der Spielemeister ruft

    Spiel des Lebens

    violetbooklady

    09. April 2016 um 22:01

    Inhaltsangabe EINER NACH DEM ANDEREN...   » Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod. « Emily schaut völlig fassungslos auf den zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und dann geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreiflicher Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, stirbt jemand. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt? ______________________________ Klapptext Es vergingen vier Sekunden.Dann vibrierte das Handy. Eine SMS. Emily konnte nicht anders.Sie öffnete sie.DAS SPIEL DES LEBENS BEGINNT JETZT. Ein Foto war angehängt. Der logische Menschenverstand riet ihr, es nicht anzusehen, stattdessen sofort zur Polizei zu gehen. Das Problem war nur, dass sie wisse musste, was auf dem Foto war, sonst würde sie auf der Stelle wahnsinnig. Sie fühlte Schweiß, der ihren Körper bedeckte wie ein Film aus Angst und Schmerz. Die Prellung an ihrem Kopf pochte, als wollte da irgendwas heraus, als wollte ihr Körper, die Furcht, die in ihm wohnte, wie einen Dämonen austreiben. Sie wählte den Anhang aus, und das Foto erschien auf dem Display... ______________________________ Cover Gibt es für einen Thriller immer ein passendes Cover? Ich kann von mir sprechen und sagen, dass ich ein Cover für diese Genre nicht immer passend finde, da ich solch eine Story immer mit etwas düsterem in Verbindung setze. Dies sollte nicht überraschend sein. Wenn ich mir dieses Cover ansehe, finde ich es gewöhnungsbedürftig. Dennoch gefällt es mir.Mir gefällt dieser Hintergrund sehr und dies hängt wohl mit meiner Schwäche für lilane Farbtöne zusammen. Auch das Farbspiel auf diesem Cover finde ich klasse. Es wirkt nicht zu dick aufgetragen und hat stattdessen eine angenehme Wirkung auf mich.Auch das Bild - das nicht all zu klein wirkt - finde ich an sich gut gewählt. Rücklickend auf die gesamte Story beziehe, - selbst, wenn ich es nur auf die Inhaltsangabe beziehe - passt das Bild genau zu dieser. Im ersten Moment dürfte das Cover nicht als etwas besonderes gelten aber es hatte mich neugierig gemacht. Auch wenn ich finde, dass der Titel etwas zu groß ist. Wäre dieser auch nur ein wenig kleiner, würde sich die Aufmerksamkeit wohl trotzdem auf das Cover bzw. auf das Buch lenken.Unter anderem muss ich an dieser Stelle die Seitengestaltung erwähnen, die ich genial finde! Anstatt auf langweilige, weiße Innenseiten zu blicken, ist auf dieser die London-Skyline abgebidet. So betrachtet dürfte dieses Buch nicht nur ein Schmuckstück im Bücherregal sein. Inhalt "Spiel des Lebens" von Veit Etzold beginnt - so, wie es bei vielen Jugendbüchern der Fall ist - mit einer sympathischen Protagonistin. Der Leser bekommt von jener Protagonistin - Emily Waters - einen Einblick, sodass sich der Leser diese und ihre Situation besser verstehen kann. Emily Waters hat ein Leben als Studentin vor sich, sodass sie in diesem Buch noch ganz neu im Studentenjahr ist. Auch wenn sie anfangs nur einen Gedanken vor Augen hatte, um sich auf das Leben als Studentin einzulassen. Ihrer Meinung nach hätte Emil alles studiert, wenn dies bedeutete, dass sie endlich von ihrem Elternhaus fort kann.Dadurch bekommen wir nicht nur einen Einblick in Emilys neues Leben, ihren neuen Alltag, sondern auch in ihre Welt voller Gefühle. Das die Gefühlwelt nicht immer einfach ist, wissen wir nur zu gut aber wie schwer sie tatsächlich sein kann, wird der Leser in dieser Geschichte noch merken. Wie schwer es Emily wirklich hat, darf der Leser noch frühzeitig feststellen. In dem Moment hatte ich es mit der Protagonistin beim Lesen schwer. Bei dem hin und her anfangs den Überblick zu behalten, war zu Beginn nicht einfach.Dennoch gestaltete es sich interessant und trug zu einem guten Verlauf der Geschichte bei. Der Grund, dass die Geschichte nicht nur aus einem Blickwinkel betrachtet werden kann, sorgte dafür, dass es beim Lesen interessant blieb.In der Geschichte ist es nicht nur die Protagonistin, die zu dem "Spiel des Lebens" eingeladen wird - ob sie will oder nicht. So wird der Leser in jenes Spiel eingezogen und beginnt selbst damit, nach den Lösungen zu grübeln. Dies hatte mir in dieser Geschichte sehr gefallen - was nicht nur mit meiner Schwäche für Sherlock zusammen hängen soll. Schließlich bleibt der Leser beim Lesen aufmerksam und kommt nicht in Versuchung abzudriften oder die Seiten zu überspringen. Dies kenne ich von mir nur zu gut.Was mir bei dieser Geschichte gfallen hatte, war der Fakt, dass nicht alles auf Anhieb vorhersehbar war - womit ich ab einem Punkt in der Geschichte gerechnet hatte. Auch die Eintönigkeit bleibt aus, die bei solch einem "Spiel" eben fehl am Platz gewesen wäre. Also ist nicht nur die Geschichte, sondern auch das Spiel interessant gestaltet und hält die Spannung auf jeden Fall aufrecht. Auch wenn ich manche "Spiele" kritisch betrachten musste, wenn ich an die jeweilige Zielgruppe denke. Schreibstil Wer mit dem Schreibstil von Veit Etzold vertraut ist, der weiß, dass Emily nicht die erste Protagonistin, in seinen Werken ist. Früher hatte ich es kritisch betrachtet, wenn ein männlicher Autor aus der Sicht einer weiblichen Figur schreibt, doch bei diesem Werk hatte es mich nicht sonderlich gestört.Veit Etzold gelingt es eine glaubenswürdige und wechselnde Atmosphäre zwischen einem normalen, unbeschwerten Alltag und eine düstere Stimmung zu gestalten. Dies hatte mir beim Lesen sehr gefallen, da die Erlebnisse und Emotionen der Protagonistin nachvollziehbar zu folgen waren. Auch die aufrechthaltende Spannung fand ich für diese Genre passend. Gerade bei solch eine Genre finde ich es wichtig, dass der Leser von dem Moment erfasst wird und nicht alles vorhersehbar ist. Auch wenn mir nicht alles an den Charakteren gefallen hatte, so finde ich es dennoch gut, wie ihre Beziehungen untereinander gestaltet sind. Ja, in dieser Geschichte ist sogar ein wenig Platz für Romantik, die nicht überheblich beschrieben ist und den Leser nicht stören dürfte.Auch wenn ich mit einigen Werken von Veit Etzold vertraut bin und "Spiel des Lebens" somit das dritte Buch ist, das ich von ihm gelesen habe, so war ich von einigen Szenen doch überrascht. Sicher, es handelt sich um einen Thriller aber auch um ein Buch, dass eine jüngere Zielgruppe im Sinn hat.Aus diesem Grund bin ich mir nicht sicher, ob einige Szenen wirklich so sehr ins Detail gehen müssen. Dennoch bin ich von Veit Etzolds und auch von dem Perspektivenwechsel begeistert. Gerade aus dem Grund, weil mich ein Perspektivenwechsel in Geschichten nicht immer überzeugen und zufrieden stellen kann. Doch in dieser Geschichte glich es keinem Beinbruch.Für mich war es interessant solch eine Geschichte nicht nur aus der Perspektive des "Opfers" zu lesen. ______________________________ Charaktere Emily Mit Emily bin ich am Anfang nicht so recht warm geworden. Obwohl ihre Wenigkeit nicht uninteressant wirkte, gerade wenn ich an den Grund denke, der sie manchmal vom Schlafen abhält.Wenn ich davon absehe, passt sie in die Rolle eines "normalen Mädchen", die ich in Bücher nicht immer gut heiße. Trotzdem wirkte Emily anfangs sympathisch, realistisch und authentisch und es wäre gerade in dieser Geschichte gut gewesen, wenn jene Meinung aufrecht gehalten wird.Emily lebte in einer familiären Situation, in der sie von ihrer Mutter überbehütet wird und dies dürfte kein unbekanntes Bild sein aber es trug dazu bei, dass ich Emily gut verstehen kann, wenn diese froh ist endlich einen Schritt Richtung eigenes Leben und Ünabhängigkeit tätigen zu können. Ich schätze, dass wohl jeder froh darüber wäre, sein eigenes Leben umarmen zu können, wenn er zuvor überbehütet wurde.Nur reichte dies leider nicht die Sympathie länger aufrecht zu halten. Mit der Zeit verstand ich ihr Verhalten nicht mehr, so sehr ich mich auch anstrengte. In solch einem Fall ist es vermutlich nicht immer leicht, den Charakter aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Denn es ist nichts Neues, wenn ich euch sage, dass der Leser die Handlung des Charakters anders gestaltet hätte.So oft ich es versucht hatte, konnte ich Emily nicht aus einem positiven Blickwinkel betrachten, auch wenn ich ihre Erinnerungsfetzen sehr interessant fand. Der SpielemeisterKennt ihr das, wenn ihr die Feinde eines Superheldens interessanter findet, als den Helden selbst?So erging es mir in dieser Geschichte. Deswegen möcte ich ihn in dieser Rezension nicht unerwähnt lassen. Was mir bei Emily fehlte, wurde bei ihm hervorgehoben.Natürlich kann man nicht gut heißen, was er tut aber so hat mich seine Vorgehensweise doch ein wenig begeistert. Er gehört nicht zu den Bösewichten, die sich willkürlich Personen von dem Protagonisten aussuchen, die diesem nahestehen, sodass dies genug von seinen Taten aussagt.Stattdessen ist dieser ein genialer Stratege und Emily sowie den anderen, jedes Mal einen Schritt voraus. Nun könnte man sagen, dass es genau so sein sollte, da der Fall ansonsten zu schnell gelöst wäre. Aber bedenkt an dieser Stelle, dass nicht in jedem ein Sherlock Holmes vertreten ist.Es wird bewusst, dass sich Emilys Fragmente der Erinnerung nicht nur auf Emily selbst beziehen, sodass sich der Leser selbst ein Bild von dem Spielemeister machen kann.Da es noch einen zweiten Teil gibt, bin ich gespannt, wie sich der Spielemeister entwickelt. ______________________________ Fazit . Auch wenn ich zu Beginn Schwierigkeiten mit der Protagonistin hatte und mehr an den Spielemeister interessiert war, fand ich die Geschichte wirklich interessant. Woran der Perspektivenwechsel einen großen Teil beigetragen hat.Rückblickend finde ich die Indee hinter dem "Spiel" gelungen und den "Spielemeister" passend in seiner Rolle. Auch, wenn man selbst anders reagiert und das Spiel kürzer gestalten könnte. Ob die Zielgruppe passend ist, finde ich immer noch etwas fraglich aber es handelt sich um ein gutes Werk, wie ich finde. Wer sich also von einer etwas anderen Spannung erfassen lassen möchte und meint, dass er diesem 'Spiel' gewachsen ist, der sollte sich selbst auf die Probe stellen und dieses Buch lesen.

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  • Willkommen im Spiel des Lebens!

    Spiel des Lebens

    Mikki

    20. January 2016 um 19:10

    Emily kommt aus einer wohl behüteten Familie. Sie beginnt gerade ihren neuen Lebensabschnitt am College und freut sich schon dort zu beginnen. Doch dann wird die Freude rasch durch einen seltsamen Anrufer getrübt, der Emily gefährliche Rätsel stellt. Und das alles wegen etwas, was sie ihm angeblich weggenommen hatte ... doch warum kann Emily sich keinen Reim darauf machen und was versucht ihr Unterbewusstsein ihr zu sagen? Ich fand die Idee auf jeden Fall super spannend und vielversprechend für einen tollen Thriller, allerdings bin ich mit der gesamten Entwicklung nur so semi zufrieden. Als Emily den ersten Anruf bekommt fand ich es extrem spannend und habe wirklich mitgefiebert und auch fast schon schwitzige Hände bekommen, aber bei den anderen Rätsel konnte mich das Prinzip einfach irgendwie gar nicht mal so überzeugen. Ich fand es im Ganzen dann doch irgendwie recht vorhersehbar...z.B. nach der Sache auf der Dachterrasse...wer das Buch schon kennt weiß vll noch was ich meine, wer nicht, den will ich nicht spoilern. Jedenfalls hat mich das, was da war und dessen Entwicklung nicht wirklich überrascht, wäre es nicht so gewesen wäre ich überraschter gewesen :D Das Finale hingegen fand ich dann wirklich gut gemacht, vor allem weil Emily auch selbst die Initiative ergreift und die Sache in die Hand nimmt. Dafür dass sie mir vorher dann doch schon mal eher "schwach" vorgekommen war, hat sie mich an dieser Stelle wirklich beeindruckt und das Ende des Buches hat mir dann wirklich wieder gut gefallen! Was den Schreibstil und die Erzählweise angeht sind mir hier an sich keine all zu großen Besonderheiten aufgefallen. Man kommt gut durch die Kapitel und ist immer mitten drin im Geschehen. Was ich ganz gut gemacht finde, ist der Perspektivwechsel. Wir erleben den Großteil der Handlung aus Emilys Sicht und müssen uns mit ihr dem Spiel des Lebens stellen. Manchmal jedoch schauen wir auch durch die Augen des uns unbekannten Täters. Diese Teile fand ich in sofern sehr spannend, als dass sie immer mal wieder kleine Krumen hinwerfen, wer es denn nun sein könnte, so kann man mit raten und auch drauf kommen, wer da mit Emily ein perfides Spiel spielt! Insgesamt auf jeden Fall ein spannendes Buch, das mir durchaus gefallen hat und mir an die Nerven gegangen ist, wenn wieder eine neue Spielrunde anstand, allerdings war es mir ab und an dann doch auch etwas zu vorhersehbar, leider! Ich werden den 2. Teil der Dilogie "Spiel der Angst" aber auf jeden Fall noch lesen!

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  • Spiel des Lebens

    Spiel des Lebens

    Claudia-Marina

    10. January 2016 um 12:40

    Was ist das nur für ein perfides Spiel, das da mit Emily gespielt wird? Da fängt sie gerade an, auf eigenen Füßen zu stehen, ihr steht das erste Semester am renommierten Londoner King’s College bevor und um nicht länger an Mamas Rockzipfel zu hängen, ist sie sogar ins Studentenwohnheim gezogen. Sie ist gerade dabei, sich einzurichten und neue Freunde zu finden, als sie eine SMS bekommt. Mit einem Foto. Und einem Rätsel. Wenn sie das Rätsel nicht in der angegebenen Zeit löst, wird jemand sterben. Kein Witz. Emily merkt schnell, dass es dem anonymen Schreiber verdammt ernst ist mit seiner Nachricht. Eine Hetzjagd durch London beginnt, und noch immer weiß Emily nicht, warum sich dieser Psychopath gerade sie für seine Spielchen ausgesucht hat. Es muss irgendetwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben – aber was? Veit Etzold baut seinen Roman wie eine klassische Schnitzeljagd auf – Emily hetzt von Hinweis zu Hinweis und muss dabei eine Menge wirrer Rätsel entschlüsseln – und gibt dem Ganzen durch den Druck, der auf Emilys Schultern lastet noch zusätzlich Spannung, die gegen Ende ins Unerträgliche steigt. Zudem ich nie genau wusste, ob nicht doch jemand aus Emilys direktem Umfeld in die Sache verstrickt war – ein sehr geschickter Schachzug, mich immer wieder in neue Fallstricke zu verwirren. Zudem spielt sich die Handlung des Romans innerhalb weniger Tage – abgesehen von den Rückblenden – ab und gibt dem Ganzen so ein wahnsinnig hohes Tempo, bei dem ich mich kaum zurücklehnen kann. Kaum habe ich das eine Rätsel zusammen mit Emily gelöst, klingelt das Handy und das nächste steht an; und durch den ständigen Fokus auf Emily als Hauptperson bin ich die ganze Zeit ganz dicht an ihr dran, erlebe alles hautnah mit. Spiel des Lebens ist von Anfang bis (zum unerwarteten) Ende ein gelungener Thriller, mit dem man nur eins machen kann – ihn in einer Nacht durchlesen.

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  • Das Spiel ist eröffnet

    Spiel des Lebens

    Daphne1962

    08. December 2015 um 11:06

    Emily hat einen Studienplatz in London an einem College und ist froh aus ihrem behüteten und reichen Elternhaus entkommen zu sein. Das wahre Leben kennen zu lernen. Studentenwohnheim, Party mit netten Leuten, Spaß haben. Doch schon nach dem 1. Tag ist es mit dem Spaß vorbei. Emily findet eine Nachricht auf einem Zettel. Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod. Das es hier kein Spiel ist begreift Emily in ein paar Minuten dann wirklich. Ein ausgeklügeltes Psychospiel treibt der Täter mit ihr. Er schlägt umbarmherzig aus heiterem Himmel zu, noch ehe sie versucht zu begreifen, warum er es auf sie abgesehen hat. Wer hinter der Fassade sich verbergen mag, läßt sich auch nicht erahnen. Ihre besorgten Eltern stellen ihr sogar 2 Bodyguards zur Seite. Wirklich sicher fühlt sie sich dennoch nicht. Auch als die Polizei eingeschaltet wird, schafft der Täter es, sie herauszulocken und durch die Stadt zu jagen. Es ist ein spannender Jugendthriller, der allerdings auch ein wenig durchschaubar war. Der Schreibstil ist flüssig und man bewegt sich gedanklich schnell in der Weltmetropole London. Das Cover des Buches ist ein Highlight, da auf der Buchkante die Skyline von London aufgedruckt ist. Das macht schon was her. Der Autor Veit Etzold hat diverse Jugendbücher geschrieben und dieses ist der 1. Band von zweien, bei dem es um einen wahnsinnigen Psychopaten geht. Werde auch den 2. Band lesen, denn ich fühlte mich gut unterhalten. Werde das Buch allerdings an jemanden verschenken,der mindestens das Alter von 15 Jahren erreicht hat.

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  • Die Stadt der Engel und das Dicke B im Fokus eines Serienkillers mit grausamer Handschrift des Todes

    Der Totenzeichner

    Floh

    Bestsellerautor Veit Etzold befasst sich mit seinem neuen Thriller und seinem neuen Fall für die Pathopsychologin Clara Vidalis in „Der Totenzeichner“ mit einer grauenvollen Handschrift des Mordes. Wird der Schrecken der USA von vor knapp 10 Jahren nun auch in Berlin Wirklichkeit? Religiöser Fanatismus, Rechtsmedizinische Fakten, brutalste Vorgehen (Kannibalismus, Nekrophilie, Body Modification… um nur einige Beispiele zu nennen) und die Zusammenarbeit über die Kontinente hinaus. Mit seiner Protagonistin Clara Vidalis setzt der Autor Veit Etzold seine Thriller Reihe fort. Um die einzelnen Fälle zu verstehen, braucht man aber keine Hintergründe anderer Titel. Jeder Thriller ist für sich abgeschlossen und unabhängig. Hier stoßen Psychopathie, Fanatismus, Glaube, Moral, Wissenschaft, Ethik, Gesetz und Korruption aufeinander. Erschienen im Lübbe Verlag (https://www.luebbe.de/) Inhalt: "Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?" Handlung: Alles fängt ganz unverfänglich mit einem vieldeutigem Prolog im Jahre 2004 an. Die Stadt der Engel: Los Angeles. Der Blutsommer. Knapp 10 Jahre später finden wir uns in berlin im Jahr 2014 wieder und die Handlung nimmt ihren Lauf in 3 Teilen gegliedert. Kaum ist Clara Vidalis im Spätsommer aus ihrem Urlaub zurück, wird sie zu einem brutalen Mordfall gerufen. Ein gefürchteter Berliner Bandenoberhaupt und sein Hund wurden tot aufgefunden. Die Leiche des Mannes wurde grauenvoll inszeniert, das Herz entnommen und auf seinem leblosen Körper wurde ein Zeichen in die Haut geschnitten. Das Berliner LKA steht vor einem Rätsel, dieser Fall trägt dieselbe Handschrift wie die tragischen Serienmorde des berüchtigten Blutsommers im Jahre 2004 in den USA. Als der Fallanalytiker Martin Friedrich, genannt Mc Death (was ein obskurer Name…) die Morde vergleicht, entdeckt er unmissverständliche Parallelen. Ist der Serienkiller zurück und treibt sein Spiel nun in Berlin weiter? Mc Death und das Ermittlerteam nehmen Kontakt zu den Kollegen in den USA auf, ein Wettlauf beginnt, denn wenn die Muster stimmen, lässt sich der Killer nicht mehr lange Zeit zu seinem nächsten Opfer… Schreibstil: Bisher wurde ich in keinem von Etzolds Thrillern enttäuscht, auch seine Jugendthriller haben mich stets gefesselt und beeindruckt. In „Der Totenzeichner“ legt der Autor noch einen Gang zu. Er wagt sich Unaussprechliches in bildhafte Umschreibungen zu lebendigen Szenen zu verarbeiten, die nicht immer leicht zu verdauen sind. Dieser Thriller ist keine leichte Kost und nichts für zarte Gemüter, denn V. Etzold durchstreift das gesamte Spektrum menschlicher Abgründe. Der Schreibstil des Autors besitzt eine sehr eindringliche Note, denn er wechselt die Erzählperspektiven gekonnt. Einmal aus Clara Vildalis Sicht geschildert und einmal aus den dunklen und kranken Gedanken des Killers und Psychopathen. Autor Veit Etzold weicht wenig von seinem Haupthandlungsstrang ab, bietet aber immer wieder kleine Nebenhandlungen als Spannungsmotor oder als Ruheoasen im Wechsel. Autor Etzold taucht ein in die Welt Rechtsmedizin, der internationalen Ermittlungstechniken, der Bandbreite der psychopathischen Denkmuster und die privaten Belange der Ermittler. Moral und Ethik. Besessenheit und psychische Störungen, Die Lust am Töten… Der Thrillerautor besitzt neben dem schriftstellerischen Können, ein geballtes Wissen über Medizin, Pathologie, Profiling, Polizeiarbeit, Wissenschaft und Forschung. Hier merkt man, dass Veit Etzold gute Recherche betrieben hat, und somit einen schlüssigen Thriller mit globaler Ermittlung aufweisen kann. Gerne gibt er diese Eindrücke und das Wissen an die Leser weiter. Zudem traut er sich zu heftigen Handlungen und brutalen Vorgehen seine Handlung auszurichten. Nicht jedermanns Sache, da seine Wortwahl und Heftigkeit nicht unbedingt alltäglich sind. Durch sein Knowhow und seiner Routine schreibt er klar, überzeugt, selbstbewusst und lässt durch Realität und Entsetzen diesen Thriller so glaubwürdig wirken. Charaktere: Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir hier in diesem Buch. Hier lernen wir Rollen und Nebenrollen aus unterschiedlichen Schichten und Hierarchien. Hauptprotagonistin Clara hatte erst kürzlich ein Stelldichein mit dem Fallanalytiker Martin, den alle nur Mac Death nennen. Doch schon bald nach Claras Urlaub treffen beide wieder aufeinander, als ein ernster Fall die Ermittler an die Grenzen des Aushaltbaren bringt. Die mitwirkenden Charaktere wie z.B. Prof. Martin Friedrich (Mc Death), Hermann für Internetkriminalität, Chef Walter Winterfeld und Rechtsmediziner Dr. von Weinstein (stets wie aus dem Ei gepellt)… Sowie die Kollegen aus den USA unter anderem Sergeant John Brooks und Captain Ted Williams (FBI Agent) sind mit einmaligen Psychogrammen und Eigenarten versehen. Ein beinahe unerschöpfliches Portfolio an Figuren und Charakteren. TOP. Ganz intensiv jedoch empfinde ich die Passagen des Killers. Mit seinen Gedanken und sein handeln. Grrrrrr. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich auch mit ihnen zu identifizieren. Schauplätze: Hier weiß es der Autor wie gewohnt besonders zu glänzen, hier beschwört er eine unglaublich reale Atmosphäre der Berliner Polizeiebene, sowie den amerikanischen Handeln der dortigen Behörden. Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig und flächendeckend wie das ganze Konstrukt an Problemen und Puzzleteilen für diesen Krimi und wie die einzigartigen Charaktere in dem Buch. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer sich nach Harmonie und Ruhe sehnenden Seele. Der Autor Etzold schreibt sehr bildhaft und lebendig, was bei dieser Schwere der Ermittlungen und der Taten nicht immer leicht zu verkraften ist für den Leser. Meinung: Dieser Thriller ist stellenweise ganz schön hart und äußerst perfide. Dessen sollte man sich Bewusstsein, denn hier wird nichts verschönt oder verschleiert. Etzold schreibt klar und krass und schockiert mich auf ganzer Linie. Ich mag den Wechsel der Perspektiven und den Sprung zwischen Amerika und Berlin. Außerdem sind seine Darstellungen der rechtsmedizinischen Schritte und Untersuchungen sehr plastisch und spannend geschildert. So etwas erlebe ich gern in gut konstruierten Thrillern. Pluspunkt dafür! Mich beeindruckt besonders die intensive Recherche und das faktische Wissen des Autors. Sehr gelungen! Gerade das Team um und mit Clara Vidalis beweist sich auch im vierten Fall der Thrillerreihe von Veit Etzold des Berliner LKA. Cover / Buch: Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover gefällt mir mehr als gut. Wunderbar. Es passt zum Titel und zum spannenden und vielversprechenden Klapptext, der auf die brisante Thematik hindeutet. Der Autor: „Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung.“ Fazit: Auch der neue Etzold hat mich nicht enttäuscht. Zwar ist es sehr harter Tobak und da wäre weniger Detail und Härte sicherlich angebrachter für mich gewesen, aber dennoch muss man ihm eines lassen: Er beherrscht die Kunst grandioser Thriller! 4 Sterne für dieses blutige und perfide Wagnis.

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    • 13

    Floh

    12. November 2015 um 01:47
    LimaKatze schreibt "Nichts für zarte Gemüter" ... also eher nichts für meine ohnehin oft schlaflosen Nächte ;-)). Aber deine Rezension ist erstklassig, liebe Floh!

    Der Autor schreibt auch Jugendthriller, die sind dann auf ganz andere Weise spannend und fesselnd.

  • Rezension zu "Spiel des Lebens": Einer nach dem anderen...

    Spiel des Lebens

    Buchblume

    07. June 2015 um 14:49

    Inhalt: Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechtet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt? Meine Meinung: Das Cover ist wirklich toll, vor allem der Skyline-Aufdruck von London auf der Seite. Da steigt schon die Freude, wenn man das Buch nur in die Hand nimmt. Und die spannende Geschichte lässt einen das Buch kaum wieder aus der Hand legen. Gerade sollte für Emily die beste Zeit ihres Lebens beginnen. Sie geht zur Uni, studiert mit ihrer besten Freundin Julia und lernt Ryan kennen. Und auf einmal wird sie quer durch London gejagt. Von einem Psychopathen, der mit ihr ein grausames Spiel auf Kosten anderer spielt. Die Geschichte wird nicht nur aus Emilys Sicht geschrieben, sondern auch aus der des Psychopathen. Was mir manchmal auch Gänsehaut bereitete, da es erschreckend ist, wie er sich in seine Opfer hineinversetzen kann... Besonders gut fand ich den Schreibstil, der einen wirklich fesselt und süchtig nach mehr macht. Deshalb sollte man den zweiten Teil am besten schon zu Hause haben :) Fazit: Es war das erste Buch, das ich von Veit Etzold gelesen habe und ich muss sagen, ich bin begeistert! Das Buch ist durchgehend spannend und sorgt garantiert für keine Langeweile! "Spiel des Lebens" wird einem Thriller wirklich gerecht, denn man muss jederzeit auf etwas gefasst sein. Nervenkitzel pur!5 Blumen

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  • Seeeeehr spannend!

    Spiel des Lebens

    Plumblossoms

    24. April 2015 um 14:00

    "Nach einigen erfolglosen Versuchen ihre Mutter zu überzeugen, ist es Emily nun endlich gelungen sich von zu Hause zu entfernen. Sie beginnt in einem anderen Stadtteil Londons ein Studium und zieht mit ihrer besten Freundin in ein Studentenwohnheim. Schon bald lernt sie den Iren Ryan kennen zu dem sich Emily hingezogen fühlt. Klingt vorerst also nach einem perfekten Lebensabschnitt auf dem Weg zum endgültigem Erwachsen werden. Doch das ist es nicht.  Nachts wird Emily von merkwürdigen Alpträumen geplagt und auch tagsüber fühlt sie sich beobachtet oder es geschehen merkwürdige Dinge. Bald wird klar, dass Emily Opfer eines Psychopathen ist, der sein ganz eigenes Ding mit Emily spielen möchte.  Das Spiel des Lebens ist fortan Emilys größte Angst, da wenn sie die Aufgaben nicht erfüllt Menschen sterben müssen. Ohnehin schon schlimm genug kann sich Emily partout keinen Reim auf den Täter machen und schon bald wird klar, dass man den Täter lieber ernst nehmen sollte..." (Klappentext) Fängt man erst einmal an das Buch in die Hand zu nehmen, ist es schwer die eigene Begeisterung zu bremsen. Doch es fängt nicht erst beim Lesen an, sondern schon bei der Aufmachung, die ich bei diesem Buch besonders loben muss. Das Cover ist einzigartig, gruselig und ein echter Blickfang. Zudem gibt es die Szene, die auf dem Buchdeckel dargestellt ist, wirklich und ich würde sie auch als eine Hauptszene bezeichnen. Doch das außergewöhnlichste an der Aufmachung ist wohl der Buchseitendruck, auf dem man die Skyline von London sehen kann. Da gerät man schon fast in Versuchung das Buch falsch herum ins Bücherregal reinzustellen ;) Insgesamt also eine sehr gelungene Aufmachung, die man auf dem folgenden Bild noch einmal näher betrachten kann! Aber nun zum Inhalt des Buches, der bekanntlich das Entscheidende ist. "Spiel des Lebens" hat mich positiv überrascht und es ist nicht übertrieben, dass ich wie der Egmont INK Verlag immer so schön sagt, zu einem echten Nächtedurchleser wurde. Dieses Spiel des Leben in das Emily verwickelt wird, ist einfach unheimlich actionreich, spannend, abwechslungreich und sorgt für immer neue Überraschungen. Mehrere Male stehen verschiedene Charaktere vor der Schwelle zum Tod und man denkt sich einfach "jetzt ist alles vorbei". Doch dann kommt es eben anders als man denkt und ohne Umschweife erwartet Emily dann schon die nächste Aufgabe. Aber nicht nur die Spannung, sondern auch die Verheimlichung des Täters fand ich sehr gelungen. Wenn man einen Thriller liest ist es eig. immer so, dass man versucht mit zu rätseln um den Täter zu entlarven. Oft gelingt dies einem auch, aber hier war es zumindest für mich gar unmöglich den Übeltäter zu entlarven. Der Täter fand ich insgesamt sehr gut dargestellt, denn alle paar Kapitel konnte man mal ein paar Seiten aus seiner Sicht lesen, die im Übrigen sehr authentisch und beängstigend rüberkamen. Immer mehr stellte sich also die Frage warum Emily das Spiel des Lebens spielen muss und warum oder wie sie ihm das Leben "gestohlen" hat. Lange war ich am Rätseln um das Grundgerüst der Beweggründe des Täters, aber auch hier wäre ich nie im Leben auf die Auflösung gekommen. Leider war diese Auflösung nicht das, was ich mir erhofft hatte. Diese war mir nämlich irgendwie zu flach und zu unspektakulär. Es kann natürlich auch daran denken, dass ich mich nicht so gut in solch eine Persönlichkeit hinein versetzen kann, aber letztendlich war der Grund für dieses schlimme Spiel des Lebens irgendwie nur "Kleinvieh". Es lässt sich zwar nicht leugnen, dass zum Schluss dann viele Fragen geklärt worden und es echt interessant war, aber naja...vlt. sind Psyschopathen wirklich so krank, dass sie wegen jeder kleiner Sache die Kontrolle über ihren Verstand verlieren. Das Ende ist richtig gemein und gleichzeitig ebenso genial gewählt. Das Buch ist zwar in sich geschlossen, jedoch enthält es, da man weiß, dass eine Fortsetzung geplant ist, einen fiesen Cliffhänger, der richtig zum Grübeln anregt. Zum Schluss möchte ich nun auch noch den Schauplatz loben, denn London eignet sich für die Geschichte extrem gut. Emily wird durch die ganze Stadt gejagt und so lernt man auch viele Sehenswürdigkeiten kennen zu denen auch hier und da ein paar Infos gestreut werden. Da ich London noch nicht sehr gut kenne, war es echt interessant die Atmosphäre der verschiedenen Plätze näher kennen zu lernen und jetzt ist es unausweichlich, dass ich selber mal London besuchen möchte! Spannend, spannender, Spiel des Lebens von Veit Etzold. So könnte man die mitreißende Jagd quer durch London gut beschreiben. Täter und Opfer kommen unheimlich realistisch rüber und auch wenn Thriller nicht mein Genre sind, konnte mich das Buch, bis auf den Anlass des Täters für diese schreckliche Spiel, auf vollster Linie überzeugen. Taucht in das Buch tief ein und spürt die Angst Emilys, die sofort auf euch überspringen zu droht! 4/5 Erdbeeren

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  • Etzold, Veit - Spiel des Lebens (Band 1)

    Spiel des Lebens

    Fjolamausi

    20. March 2015 um 23:20

    Cover und Titel Das Cover finde ich total schön gestaltet. Die Farben sind nicht zu aufdringlich, deuten aber gleichzeitig auf eine gewisse Spannung hin - passend für einen Thriller. Auch die weitere Gestaltung, wie die Abbildung der Silhouette der Londoner Skyline gefällt mir wirklich sehr. Der Titel ist Programm und weckt definitiv das Interesse der (potentiellen) Leser. Meine Meinung Zuerst war ich recht skeptisch, ob ein Thriller es schaffen wird, mich von sich zu überzeugen. Doch ich muss tatsächlich sagen, dass ich positiv überrascht worden bin. Die Story rannte quasi über die Seiten und konnte mich mit sich ziehen. Unterstützt wurde dies von kurz gehaltenen Kapiteln und einer generell geringeren Seitenzahl (also.. für mich gelten ca 350 Seiten als relativ wenig :D). Während die Story an sich mich also fesseln konnte, habe ich zu den Charakteren und insbesondere zu unserer Hauptperson Emily keine richtige Bindung aufbauen können. Das könnte zum einen daran liegen, dass es sich hier um eine Er/Sie/Es-Perspektive handelt, die mir im Allgemeinen nicht so ganz liegt. Zum Anderen fehlt mir bei ihrer Charaktergestaltung allerdings noch irgendetwas.. das kann ich gerade so nicht mal genau benennen... aber vielleicht werde ich ja im nächsten Band mit ihr warm :) Gut gefallen haben mir dafür die ab und zu eingebauten Zwischensequenzen, in denen wir "den Irren" näher kennen lernen können und seine Sicht der Dinge etwas erfahren. Gleichzeitig gibt der Autor dem Leser so die Chance besser miträtseln zu können, um wen es sich da eigentlich handelt. Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist der Schreibstil an sich. Viele kleine Wortwiederholungen sorgen dafür, dass ich mit diesem nicht so ganz warm werde. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass das Ansichtssache ist und lesbar ist er dennoch. Fazit Kurzum: Die Story konnte mich fesseln und hat mich positiv überrascht. Auch wenn ich mit unserem Hauptcharakter noch nicht ganz warm werden konnte, werde ich auf jeden Fall zum zweiten Band greifen. Empfehlung Wenn ihr ein Fan von Thrillern im Jugendbuchstil seit und nicht zu viele Seiten vor euch haben möchtet, dann dürft ihr euch gerne in diese Seiten stürzen! :) http://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2015/03/rezension-etzolf-veit-spiel-des-lebens.html

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  • Kurzweilig und spannend

    Spiel des Lebens

    kaboe

    04. March 2015 um 14:56

    Emily startet in ein neues Leben. Zum Studium verlässt sie ihr behütetes Elternhaus und landet prompt in einem Alptraum: Ein Unbekannter drängt ihr das sogenannte Spiel des Lebens auf. Menschen im Emilys Umfeld sterben, sie selbst ist nirgendwo sicher. Der Täter scheint übermächtig, er hat alle Mittel und Möglichkeiten. Er kennt Emilys Ängste und steuert sie wie eine Marionette. Der Thriller "Spiel des Lebens" führt rasant durch die Handlung, springt dabei aber auch durch die einzelnen Szenen. Es fällt nicht immer leicht diesen Sprüngen zu folgen, manche Stellen hätte etwas mehr Ausführlichkeit sicher nicht geschadet. Zum Ausgleich wird es nicht langweilig, das große Rätsel im Hintergrund ist überraschend nicht zu erraten. Allein an der Glaubwürdigkeit hapert es, das Ende des Buchs wirkt etwas zu konstruiert. Alles in allem ist „Spiel des Lebens“ von Veit Etzold kurzweilige Unterhaltung für junge Erwachsene.

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  • Spiel des Lebens

    Spiel des Lebens

    juliaaholic

    26. November 2014 um 19:39

    Spiel des Lebens S. 318Verlag : Egmont InkISBN: 9783863960483Flexibler Einband: 352 SeitenSprache: Deutsch Klappentext: Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?” Meine Meinung: Spiel des Lebens hat eine typische Geschichte, welche auch im Filmbereich bereits viel Anklang fand - ein Psychopath und ein Opfer, welche eine gemeinsame Vergangenheit haben. Das Opfer erinnert sich an nichts bzw ist sie keiner Schuld bewusst, wohingegen der Psychopath sein Leben auf Rache ausrichtet. Jedoch soll es keine simple und schnelle Rache sein. Das Opfer soll gezwungen sein, ein Spielchen mit ihm zu Spielen - um das Leben derer, die dem Opfer etwas bedeuten.. und um das eigene. Der Psychopath erfreut sich an der Verzweiflung und vor allem an jedem Scheitern. Damit ist die Geschichte nicht unbedingt etwas Neues oder Besonderes, trifft jedoch den richtigen Nerv und schafft es, den Leser zu fesseln. Denn wie das Opfer selbst, möchte der Leser hinter die Wahrheit kommen. Die Handlung vermag an einigen Stellen zu überraschen, auch, wer sich als Psychopath rausstellt, ist nicht direkt verwunderlich. Jedoch versteht es der Autor in mehreren Punkten, den Leser auf falsche Fährten zu schicken, daher kann man sich selten wirklich sicher sein. Fazit: Spiel des Lebens ist wirklich ein Wundervolles Buch, bei dem ich es überhaupt nicht bereut habe, es zu lesen. Die Protagonistin Emily war mir durchweg sympathisch und ihre Handlungsweise klar nachvollziehbar. Auch schafft es der Autor, den Leser das eine oder andere Mal vielleicht auf eine falsche Spur zu locken. Ich freue mich schon auf den 2 Teil. Zitat: Und jetzt konnte sie einfach nicht mehr. Wollte sich hinsetzten und warten, bis er kam und es tat, was er tun wollte. Es zu Ende bringen. Und dann Ruhe zu haben. Für immer. Aber natürlich tat sie das nicht.

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  • Jugendthriller

    Spiel des Lebens

    MelliSt13

    08. November 2014 um 16:17

    Emily mag keine Luftballons und sie mag auch nicht ihren Geburtstag? Warum nur? Emily wird von einem Psychopathen quer durch London gejagt. Er stellt ihr schier unlösbare Rätsel, sollte sie es nicht schaffen stirbt irgendwer, es wird jemand entführt oder es verschwindet jemand... Der Killer treibt Emily in den Wahsinn und in die Hände von Ryan, dem sie abgrundtief vertraut, doch ist die Endscheidung richtig ? Können die beiden Bodyguards sie wirklich beschützen? Kann Julia eine richtige Freundin sein? Viele Fragen, die Ihr lösen könnt, indem ihr dieses Buch lest, es lässt sich wirklich gut und schnell lesen...  

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