Veit Etzold Todesdeal

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Inhaltsangabe zu „Todesdeal“ von Veit Etzold

"Packend und hochrelevant - und viel näher an der Wirklichkeit, als einem lieb ist." Sebastian Fitzek "Brandheißes Thema! Für mich der Polit-Thriller des Jahres." Andreas Eschbach Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte.

Gut recherchiert, für einen Thriller fehlte eindeutig die Spannung

— Crimiwonderwoman
Crimiwonderwoman

Spannender Politthriller mit vielen interessanten Infos zu Afrika

— Sunshine29
Sunshine29

Langatmig und ohne Spannung. Schade!

— Jare
Jare

Spannender politischer Thriller um die blutige Herkunft unserer smarten Technik

— Jazebel
Jazebel

Mehr Spannung geht kaum!

— suppenfee
suppenfee

Brillianter EInblick in die verlogene Welt von Politik, Wirtschaft, Macht und Gier... http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Wieder viele Wiederholungen, die mich gestört haben. Aber insgesamt ganz interessant zu lesen, wenn auch nicht hochspannend.

— angi_stumpf
angi_stumpf

Ein wirklich spannender Politthriller, der in Deutschland, China und im Dreiländereck Ruanda, Uganda und der DR Kongo spielt.

— Meteorit
Meteorit

"Todesdeal mit Afrika - in jedem Handy steckt ein Stückchen Kongo". Sehr spannend geschrieben. Sehr viele Körner Wahrheit in dem Thriller!

— oztrail
oztrail

Mehr als nur ein Thriller...

— nicigirl85
nicigirl85

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Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

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    Todesdeal
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    15. February 2016 um 00:37

    Der junge Journalist Martin sieht in einem Rechercheauftrag, der ihn nach Afrika führen soll, seine große Chance. Endlich weg von Klatsch und Tratsch Artikeln hin zum ernstzunehmenden Reporter. Er ahnt noch nicht, wie gefährlich das Gebiet im Kongo ist, in das ihn seine Reise führen soll. Sein Kollege wird bald erschossen, Martin selbst gefangen genommen. Er überlebt, aber nur um als politischer Spielball herhalten zu müssen.. Etzold behandelt hier ein Thema, das hochaktuell ist und von viel zu vielen Menschen ignoriert wird. In jedem Handy stecken kostbare Rohstoffe, für die Tag für Tag in Afrika Menschen sterben zu müssen. Unverantwortlich also, was wir ständig tun. Ein neues Modell kommt auf den Markt? Weg mit dem Alten. Doch an diesen kleinen schicken Teilchen klebt eine Menge Blut.  Selbst wenn man all das in der Theorie weiß - dieses Buch schockt. Denn Etzold hat das Talent, den Leser mit in die Handlung hinein zu ziehen. Und auf einmal wird das Grauen der Menschen dort real. Abgesehen davon, dass dieses Buch Spannung bis zur letzten Seite bietet, weckt es vielleicht auch noch den einen oder anderen Leser auf. Lesespaß mit Mehrwert also. Auch wenn Etzold mit seinem Buch mehr als einen Protagonisten liefert, verliert man als Leser hier nicht den Überblick. Die verschiedenen Erzählstränge, die geschickt miteinander verwoben werden, kann man durch das Personenregister vorne im Buch gut zuordnen. Auch wenn es hilft glaube ich eigentlich nicht, dass das unbedingt nötig gewesen wäre. Jeder Charakter ist so gut durchdacht und individuell ausgearbeitet, dass sie sich klar voneinander abgrenzen. Verwechslung ausgeschlossen. Eigentlich habe ich wirklich nicht viel Spaß an Politthrillern. Meistens ist mir das permanente Ränkeschmieden viel zu trocken und abstrakt - Etzold hat es allerdings geschafft, all das so authentisch und bedrückend zu erzählen, dass man kaum zum durchatmen kommt. Getrieben von Egoismus, Macht und Geldgier findet man hier kaum jemanden, mit dem man als Leser getrost sympathisieren darf. Eine Ansammlung von Graustufen in allen Nuancen, wie im echten Leben auch. Das Sternchen Abzug gibt es für die überdurchschnittlich vielen Rechtsschreibfehler. Das Lesevergnügen stört das zwar nicht, lässt sich aber meiner Meinung nach bei einem derart großen Verlag einfach vermeiden. Unbedingt Lesen - und nicht nur lesen, auch drüber nachdenken. Denn was hier Fiktion ist ist leider mehr als realistisch.

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  • Interessantes Thema, schwache Ausführung!

    Todesdeal
    Jare

    Jare

    05. February 2016 um 17:49

    Der Journalist Martin Fischer bekommt den Auftrag nach Afrika zu reisen und dort eine Reportage über die Berggorillas zu machen. Er wittert die Chance seines Lebens. Diese Chance wittert auch Andreas Schmitt. Der Staatssekretär im Verteidigungsministerium hofft nach einem verpatzten Deal auf einen Neuanfang. Als Martin im Kongo ankommt, gerät er in die Fänge des Warlords Robert Otega. Doch damit nicht genug. Fischer muss erkennen, dass es im Kongo ganz unterschiedliche Parteien gibt, die ein böses Spiel um die dortigen Rohstoffe spielen. So sind es russische Oligarchen, deutsche Waffenhändler und chinesische Investoren, die sich in Schwarzafrika positionieren möchten.  Nach diversen Psychothrillern legt Veit Etzold mit "Todesdeal" seinen ersten Politthriller vor. Etzold weiß, wovon er schreibt, studierte er doch in Boston und Shanghai, arbeitete in Europa und Asien und ist Berater des Auswertigen Amtes. Leider sind all diese Referenzen kein Garant für einen spannenden Thriller. Denn daran mangelt es nach meiner Meinung ganz gewaltig.  Sicher, das Thema ist hochaktuell und brisant. Aber Veit Etzold schafft es nicht, diesen Plot mitreißend zu erzählen. Vielmehr zieht sich das erste Drittel endlos in die Länge. In kurzen Kapiteln führt er seine Figuren ein, ohne das irgendetwas Spannendes passiert. Danach wird es etwas besser, wobei sich wirklicher Thrill bei mir nicht eingestellt hat.  Dazu trägt auch der hölzerne, oft belehrend wirkende Schreibstil seinen Teil bei. Immer wieder werden Phrasen, Aussprüche und Ansichten der Charaktere wiederholt. Hinzu kommt, dass mich keine der Figuren wirklich begeistern konnte. Sie bleiben über die gesamte Länge eindimensional und klischeehaft. Und wenn dann noch ärgerliche Sätze wie "Go!", befahl er in radebrechendem englisch hinzukommen, mindert sich der Lesespaß doch ganz erheblich.  Fazit: "Todesdeal" ist mein erster Veit-Etzold-Roman gewesen. Ich vermute, dass es auch mein letzter war, denn der Schreib- und Erzählstil hat mich leider überhaupt nicht angesprochen. "Todesdeal" ist ein langatmiger, spannungsarmer Thriller, dem eine gute Idee zugrunde liegt, dessen Umsetzung mich aber nicht überzeugen konnte. 

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  • a life is cheap in Africa

    Todesdeal
    Jazebel

    Jazebel

    29. January 2016 um 16:10

    Das Taschenbuch kommt in modernem Design mit einem schicken Cover daher. Der Titel ist erhaben und rauh gedruckt und macht einen edlen Eindruck. Auf den Innenseiten des Pappeinbands ist ein kurzes Interview mit dem Autor und sein Werdegang abgedruckt. Die Aufmachung könnte also kaum besser sein und das Cover ist ein guter Eyecatcher, der sicher so manchen im Buchhandel verführen wird das Buch wenigstens in die Hand zu nehmen und vielleicht auch zu kaufen. Der Roman selbst ist dem Genre Politthriller zuzurechnen und entbehrt nicht einigen Fakten die auch außerhalb des Romans wahr sind. Columbit- Tantalit ist ein weltweit begehrter Rohstoff. Man braucht es für Handys, Tablets u.s.w. Die Arbeitsbedingungen derer die es fördern, spotten jeder Beschreibung. Durch den Raubbau wird der Lebensraum der Berggorillas immer weiter verringert. Ein Menschenleben in Afrika ist so gut wie nichts wert. Auf diesen Fakten baut Veit Etzold einen packenden Thriller auf. Seine Protagonisten handeln vielleicht manchmal etwas klischeehaft (die dienstbeflissene Asiatin, der gewissenlose Russe, der naiv- ehrgeizige Journalist, der verzweifelt- durchtriebene Ex- Staatssekretär, der abgebrühte, skrupellose Warlord) entwickeln im Verlauf der Geschichte jedoch einen Tiefgang der jeder Figur eine Glaubwürdigkeit verleiht. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, es eignet sich gut dazu es an einem Wochenende zu verschlingen. Aber man bleibt mit einem unguten Gefühl im Bauch zurück, da zwar die Figuren Fiktion sind, der Rahmen und die Bedingungen unter denen sie handeln jedoch höchst real. Für mich ein Buch das man, als jemand aus der Generation der "digital natives", gelesen haben muss. Es ist mir allerdings eine konsequente Falschschreibung aufgefallen, die sich durch das gesamte Buch zieht. Der Genitiv von Kongo wird grundsätzlich "Kongoss" geschrieben, ich habe extra nochmal auf der Website vom Duden nachgeschaut, es muss "Kongos" heißen.

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  • Todesdeal

    Todesdeal
    suppenfee

    suppenfee

    29. January 2016 um 13:39

    Ich habe schon lange keinen Thriller mehr auf meinem Lesestapel gehabt. Irgendwie war die Lust darauf verflogen. Doch Todesdeal hat mich eines besseren belehrt und mich wirklich von den Socken gerissen.   Martin Fischer, aufstrebender Reporter, soll zusammen mit einem Kollegen in den Kongo reisen und dort eine Story über Gorillas zusammentragen. Doch alles kommt ganz anders. Der Kongo ist hart umkämpft. Warlords, Politiker von praktisch überall, Stammeskämpfe und und und. Bernd wird erschossen und Martin gerät in Gefangenschaft eines unheimlich grausamen Warlords. Er wird befreit, nur um kurz darauf an eine noch gefährlichere Person zu geraten. Martin wird  in einen Streit um Bodenschätze, Waffen und Menschenhandel verschiedenster Nationen hineingezogen. Offenbar hat hier niemand eine weiße Weste und es werden die größten Opfer stillschweigend und ohne Skrupel hingenommen.   Anfangs ist das Buch nicht ganz einfach zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz und daher wird das Tempo auch ziemlich hoch gehalten. Es dauert etwas, bis man sich an die vielen Personen- und  Ortswechsel gewöhnt hat und gut durchblickt. Da sie auch alle erst einmal in die Geschichte eingeführt werden müssen, braucht die Handlung ihre Zeit ins Rollen zukommen. Aber wenn es erstmal soweit ist, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen! Durchhalten lohnt sich also. Ich war begeistert, wie detailliert  die Charaktere ausgearbeitet wurden, obwohl es doch so viele sind. Ganz zu schweigen von den politischen Informationen. Das Thema ist natürlich hochaktuell. Stellenweise ist das Buch furchtbar beklemmend und regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig ist es unheimlich spannend und lässt einen die Nacht durchlesen ;)

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  • Interessanter Polithriller

    Todesdeal
    sChiLdKroEte

    sChiLdKroEte

    27. January 2016 um 12:11

    In jedem digitalen Gerät stecken kostbare Rohstoffe. Der Kongo in Afrika verfügt über beträchtliche Vorkommen dieser seltenen Rohstoffe. Daher  herrscht dort seit Jahrzenten ein Kampf um die kostbaren Bodenschätze, bei dem unter anderem die Chinesen, die Russen und auch die Deutschen mitmischen. Martin, ein junger Journalist, sieht in seinem ersten Rechercheauftrag, der ihn nach Afrika führen soll, ein Sprungbrett für seine Karriere. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd macht er sich auf die Reise. Kurz nach ihrer Ankunft im Kongo werden die beiden von Milizen eines Warlords überfallen. Bernd wird getötet und Martin gefangen genommen. Er wird jedoch von einer schwarzen Geschäftsfrau ausgelöst. Martin glaubt sich zunächst gerettet, doch schon bald darauf stellt er fest, dass er nur Verhandlungsmasse in einem internationalen Spiel ist, in dem es um die Rohstoffverteilung geht. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Politthrillern, aber da mich die Clara-Vidalis-Reihe des Autors immer wieder begeistert, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Der Anfang der Geschichte besteht hauptsächlich aus der Vorstellung der handelnden Personen und einigen Beschreibungen, wie zum Beispiel die der Verhältnisse in Afrika. Da mag zunächst nicht so recht Spannung aufkommen. Richtig fesselnd wird die Handlung erst ungefähr im letzten Drittel. Hier fiebert man als Leser richtig mit Martin mit und es fiel mir oft schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Doch trotz der mangelnden Spannung zu Beginn habe ich mich beim Lesen zu keiner Zeit gelangweilt. Veit Etzold nimmt mit dem Thema „Seltene Erden“ und der damit verbundenen Ausbeutung und dem Blutvergießen eine brandaktuelle Problematik als Grundlage für die Handlung. Die beschriebenen Vorkommnisse in Afrika sind ziemlich erschreckend. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, denke ich, dass auch einiges an Wahrheit in ihr steckt. Das lässt mich ein wenig nachdenklich zurück. Alles in allem hat mir „Todesdeal“ gut gefallen. Es handelt sich um einen tollen Politthriller mit einer packenden und interessanten Handlung, die zum Nachdenken anregt.

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  • *+* Zitronenfalter, die keine Zitronen falten *+*

    Todesdeal
    Irve

    Irve

    24. January 2016 um 19:38

    Liebe Lesefreunde, Martin konnte sein Glück kaum fassen. Na gut, zunächst musste er sich an den Gedanken gewöhnen, nach Afrika zu gehen. Der Journalist bekam zum ersten Mal die Chance auf eine richtig große Story. Hatte er bisher eher über nicht wirklich interessante B-Promis zu berichten, sollte er nun in den Virunga-Nationalpark reisen und zu Ehren Dian Fosseys für einen großartigen Artikel über Berggorillas recherchieren. Sogleich teilte ich Martins Bedenken mit ihm, denn der Virunga-Nationalpark liegt in der Nähe einer wirklich gefährlichen Gegend Afrikas. Im Dreiländereck Ruanda-Uganda-Kongo toben häufig Stammeskriege zwischen den Tutsi und Hutu-Kriegern, aber das ist definitiv nicht das einzige Problem der Gegend. „Der Kongo ist zu reich für den Frieden.“ Reichhaltige Rohstoffvorkommen fordern ihren Tribut, denn nicht nur die Oberen in der Hackordnung der hiesigen Gegend beuten die Natur und Bevölkerung für die eigene Tasche aus, auch außerkontinentale Staatschefs und Machthungrige strecken ihre Fühler in die entsprechenden Gebiete aus. Die Originalrezi findet ihr auf meinem Blog: https://irveliest.wordpress.com/2016/01/21/veit-etzold-todesdeal/ Mit harten Bandagen, Tricks und ohne Rücksicht auf Verluste wird verhandelt – jeder will das größte Stück vom Kuchen und man gönnt den Widersachern nicht den kleinsten Krümel – der armen Landbevölkerung übrigens auch nicht. „In jedem Handy steckt ein Stück Kongo“. Martin reiste nach reiflicher Überlegung nach Afrika und sah sich schneller als ihm lieb war, mit seinen Bedenken und Befürchtungen konfrontiert. Er geriet zwischen die Fronten, wurde zum Spielball zwischen Warlords und Verhandlungspartnern verschiedener Erdteile…. Von der ersten bis zur letzten Seite wusste mich dieser erste Wirtschafts-Politthriller von Veit Etzold zu begeistern. Das Ganze fängt – mitten in der Geschichte – äußerst spannend mit einer ziemlich ausweglosen Situation für Martin an; Nach dem Prolog werden die Begebenheiten dann chronologisch erzählt. Ich zitterte und bangte um den Journalisten, wusste bis zum Schluss nicht, ob er seine Haut würde retten können. Ein bisschen naiv war er manchmal schon, aber ich mochte ihn. Nachdem er übel in Bedrängnis geraten war, wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass er die allgegenwärtigen, üblen Machenschaften würde aufdecken können, aber das war wohl eher Wunschdenken. Zu groß waren Macht, Gier, die finanziellen Möglichkeiten und die Kanäle, über die die „Verhandlungspartner“ verfügten. Martin wurde zunehmend zum Spielball der Willkür und das Interesse der verschiedenen Parteien diente nicht dazu, ihm zu helfen, sondern sich selbst in eine bessere Verhandlungsposition zu manövrieren. „Ein Toter ist eine Tragödie. Millionen Tote reine Statistik“ In „Todesdeal“ finden recht viele Protagonisten einen Platz und der Autor hat sehr gut daran getan, vor den eigentlichen Thriller ein Personenregister zu setzen. So konnte ich mich vorab mit all den Handlungsträgern vertraut machen, was mir half, leichter in die Geschichte einzutauchen. Die Charaktere sind sehr detailliert geschnitzt, individuell, mit einem relativ hohen Widererkennungswert. Gemein war fast allen die starke Identifikation mit ihrem jeweiligen Land. So las ich immer wieder Zitate längst abgedankter früherer Staatschefs, deren Ideologien auch heute offenbar noch in vielen Köpfen verankert sind. So bekam ich immer wieder Aussagen von Lenin, Stalin, Mao etc. zu lesen. Was mich allerdings nicht störte, im Gegenteil. Mir gefiel dieses Stilmittel zur Unterstreichung der verbohrten, veralteten Ansichten und Ideologien einiger der Handlungsträger sehr gut. „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Überhaupt ist die Einführung in die Machenschaften der Verhandlungspartner sehr überzeugend gelungen. Genau so stelle ich mir Politik hinter verschlossenen Türen vor. Jeder denkt in erster Linie an sich selbst, drückt sein Recht mit allen rechten und unrechten Mitteln durch und geht zur Not auch über Leichen. Skrupellosigkeit und ethische Beweglickeit scheinen grenzenlos… Veit Etzold schildert gnadenlos und dennoch sehr glaubwürdig die interstaatlichen Verhandlungen, die Absprachen, bei denen keiner dem anderen wirklich traut und jeder nur das eigene Interesse im Sinn hat – zu fast jedem Preis. „Sie müssen vielleicht einige ihrer früheren Prinzipien verraten, aber das muss man ja häufig.“ Neben Martins Schicksal fesselten mich die Schilderungen dieser Verstrickungen sehr. Es war manchmal sehr bedrückend, denken zu müssen, das dies zwar eine fiktive Geschichte ist, die Basis und Grundlagen dazu aber leider sehr real sind. Und natürlich rührte sich immer wieder ein schwaches schlechtes Gewissen in mir, dass wir durch unseren Wohlstand indirekt die afrikanischen Menschen leiden lassen. „Wer glaubt, dass Volksverteter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.“ Das Thema, die Umsetzung, die Ausarbeitung der Charaktere, der Stil, all das hat mich fast durch das Buch fliegen lassen. Dieser Thriller ist am Puls der Zeit und ist ein Augenöffner für uns Leser aus den reichen Konsumländern. Denn so grausam die Gewinnung und der Vertrieb des Coltans (ohne dieses Metall würde kein Handy funktionieren) auch sind, so wenig wird dieses Wissen darüber öffentlich verbreitet. Ich finde es richtig, dass solch kritischen Themen zunehmend Eingang in die Gegenwartsliteratur finden. Veit Etzold hat durch einige berufliche Stationen ein umfassendes Hintergrundwissen zu allen Aspekten seines Thrillers, das er sehr anschaulich an den Leser heranträgt. Einziger Wermutstropfen waren die überdurchschnittlich vielen Rechtschreibfehler, die manchmal den Lesefluss störten. Aber dafür kann der Autor nichts und es mindert auch nicht die inhaltliche Qualität des Thrillers. Allen Freunden der Spannungsliteratur und allen politisch und wirtschaftlich interessierten Lesern kann ich diesen Thriller sehr empfehlen! Inhalt Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte. Das Buch „Todesdeal“ von Veit Etzold ist im Oktober 2015 unter der ISBN-Nr. 978-3-426-30434-1 Im DroemerKnaurVerlag erschienen. Der Thriller umfasst 480 Seiten und ist auch als eBook und Hörbuchdownload erhältlich. Der Autor Dr. Veit Etzold ist Autor von vier Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking. Er ist Berater des Auswärtigen Amtes, Mitglied in unterschiedlichen Expertengruppen der Atlantikbrücke und Dozent für Geopolitik an der IESE Business School und an der Singapore Management University. http://www.veit-etzold.de/ Quelle: Droemer Knaur Verlag

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  • Einfach brilliant!

    Todesdeal
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    24. January 2016 um 17:46

    "Packend und hochrelevant - und viel näher an der Wirklichkeit, als einem lieb ist." Sebastian Fitzek Diesen Worten von Sebastian Fitzek kann ich mir nur anschließen, nach diesem Thriller wird man sprachlos zurück bleiben und man wird in lieben! Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum :01.10.2015 Verlag : Droemer Taschenbuch ISBN: 9783426304341 Flexibler Einband 416 Seiten Sprache: Deutsch Art: Einteiler Genre: Politthriller Autor: Dr. Veit Etzold ist Autor von vier Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking. Klappentext: Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte. Cover: Top - gefällt mir richtig gut und greift sich durch die Effektes sehr gut an. Generell liegt das Buch sehr gut in der Hand und durch den stabileren Taschenbucheinband gelang es mir auch keine Leserillen zu verursachen - gute Verarbeitung und tolles Cover für mich ein Hingucker in jedem Regal. Schreibstil: Packend, fesselnd und mega interessant. Veit Etzold überzeugt auf ganzer Linie mit seinem Politthriller. Ich liebe dieses Buch von ihm und würde liebend gerne mehr Politthriller von ihm lesen. Er trifft den Zeitgeist und überzeugt mit extrem guter Recherche man nimmt ihm die Geschichte einfach zu 100% ab es gibt keinen Moment an dem ich die Story angezweifelt hätte. Von den ersten Seiten an hat mich die schnell drehende Geschichte in seinen Band gezogen. Die vielen Perspektivenwechsel sind geschickt eingesetzt und die kürzeren Kapitel geben dem Buch im wieder einen frischen Wind ohne den Leser auch nur ansatzweise zu verwirren. Meinung: Mehrere Sichten, mehrere Eindrücke und eine Tatsache. Dieses Buch überzeugt durch Aktualität und guter Recherchearbeit. Authentisch, realistisch, spannend und einfach fesselnd von Seite 1 bis zum Ende. Besonders gelungen fand ich wie Veit Etzold die diversen Handlungsstränge verknüpfte so dass ich für den Leser nach dem sogenannten "AHA-Effekt" ein klares Bild abzeichnete und die offenen Fragen beantwortet wurden. Respekt an Dr. Veit Etzold, dass trotz der zahlreichen Perspektiven niemals den roten Faden aus den Augen gelassen hat und so eine schlüssige und packende Geschichte konstruiert hat. Ebenso erwähnen möchte ich, dass die Protagonisten sehr gerne mochte vor allem Janine und nicht nur weil sie meine Namensvetterin ist fand ich sie toll auch ansonsten wie sich die junge Frau in diesem Roman präsentiert hat. Eine Leseempfehlung von mir gibts oben drauf! Fazit: Ein spannendes und mitreißendes Buch, dass ich wirklich jedem ans Herz lege! Mein 2ter Veit Etzold ich bereue, dass ich diesen Autor erst seit Anfang dieses Jahres auf dem Schirm habe. Cover: 1 von 1 Stern Schreibstil: 1 von 1 Stern Protagonisten: 1 von 1 Stern Thematik/Umsetzung: 2 von 2 Sternen Gesamteindruck: 5 von 5 Sternen und somit volle Punktzahl!!!

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  • Todesdeal - in jedem Handy steckt ein Stückchen Kongo

    Todesdeal
    oztrail

    oztrail

    Ein Satz aus dem Thriller steht für den Kampf mit den Rohstoffen dieser Welt: "Todesdeal mit Afrika - in jedem Handy steckt ein Stückchen Kongo". Allein schon dieser Satz muss nachdenklich machen. Hier im tiefsten Kongo ist der kostbarste, wertvollste und der meist umkämpfte Rohstoff der Welt und nur alles deswegen weil die die Mobiltelefone und alle anderen digitalen Geräte mit diesem Rohstoff auskommen müssen. Sie würden sonst nicht funktionieren. Der Thriller fängt schon hammerhart an,  mit der Flucht von Martin. Der Prolog ist schon so aufwühlend geschrieben, dass man sich richtig in den Dschungel versetzt fühlt und hofft das einen auf der Wohnzimmercouch keiner verfolgt.  Richtig hammermäßig geschrieben. Martin Fischer der Jungjournalist wird von seiner Redaktion nach Afrika geschickt um einen Rechercheauftrag über die letzten Berggorillas und Diane Fossey  durchzuführen. Für Martin wäre das ein riesen Sprung in seiner Karriere.  Martin und sein Kollege Bernd organisieren alles und auf geht's nach Ruanda. Was aber dann auf die beiden zukommt, sollte sich  jeder Leser selber zu Gemüte führen. Soviel sei verraten, was hier alles seitens des BND und der Regierungen verschiedenster Länder zu Tage kommt, lässt einen erschauern. Die Thematik des Thrillers, die Rohstoffgewinnung und die Machenschaften vieler Länder hat der Autor sehr gut umgesetzt.  Auch wenn es nur Fiktion ist, es stecken hier mehr als nur ein paar Körnchen Wahrheit dahinter.  Und die ganze östliche Welt ist in diesem Buch vereint.  Der große rote Drache genauso wie der schwarze Kontinent und mittendrinn Deutschland. Ein Wort auch zum Cover, weißer Hintergrund mit den Umrissen eines Mobiltelefons  an dem Blut  runter tropft und der Titel mit der roten Schrift, ist sehr gelungen. Von mir gibt es eine klare Kauf-und Leseempfehlung.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Hätte besser sein können ...

    Todesdeal
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    06. January 2016 um 16:19

    Die Geschichte: Der Journalist Martin Fischer erhält den Auftrag, zusammen mit einem Kollegen nach Afrika zu reisen, um dort eine Reportage über die Berggorillas im Virunga-Nationalpark zu schreiben. Er hat schon etwas Respekt vor der Aufgabe, denn sein Ziel liegt im Dreiländereck Ruanda, Uganda und Kongo und diese Gegend ist nicht gerade konfliktfrei. Auch einige andere Personen brechen zur gleichen Zeit auf nach Afrika: u. a. der deutsche Staatssekretär Andreas Schmidt, die chinesische Investmentmanagerin Lucia Ming und der Russe Wasily Worotnikow. Mit Berggorillas haben diese Leute allerdings nichts zu tun, viel eher mit Rohstoffhandel und Weltpolitik. Trotzdem treffen alle diese Menschen auf schicksalshafte Weise bald aufeinander und für manche von ihnen geht es dann um Leben oder Tod … Meine Meinung: Nachdem ich von Veit Etzolds “Clara Vidalis”-Reihe inzwischen extrem enttäuscht bin und keine weiteren Teile mehr davon lesen werde (wegen Logikfehlern, ständigen Wiederholungen, etc.), war ich zunächst auch sehr skeptisch, ob ich diesem Thriller noch eine Chance geben soll. Da er mir aber empfohlen wurde, sprang ich über meinen Schatten und habe das Buch gelesen. Zunächst störte mich ein ständig wiederkehrendes Wort, das ich als total falsch empfand: beispielsweise in “Die Kinder des Kongoss hatten wenige Möglichkeiten.” Wieso zwei “s” am Ende? Wenn doch auch im Duden Folgendes steht: “Kongos, auch: der Kongo; Genitiv: des Kongo[s]”. Also maximal ein “s” am Ende … sehr seltsam. Selbst wenn man das noch irgendwie sinnvoll begründen könnte, bleiben genug andere Schreibfehler übrig, die mich schon etwas gestört haben in so einem gehypten Buch. Durch die kurzen, wechselnden Kapitel, in denen wir immer wieder eine andere Figur begleiten dürfen, ist die Story zwar niemals langweilig, aber so richtige Hochspannung habe ich auch nicht verspürt. Von den Charakteren konnte ich niemanden so richtig sympathisch finden, was wohl auch daran liegt, dass es in der Geschichte keinen einzigen gänzlich unschuldigen, netten Protagonisten gibt. Es ist eher so “wie im richtigen Leben”, denn da ist auch niemand ohne Schuld. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber leider finden sich auch in diesem Buch wieder zahlreiche Wiederholungen, so dass einem oft der Gedanke kommt “Ja, ich weiß … das hatten wir vorhin schon mal, fast im gleichen Wortlaut!” Will man damit unbedingt viele Seiten füllen? Oder wird der Leser für etwas doof gehalten, so dass man alles mehrfach erklären muss? Mich stört es jedenfalls gewaltig, genau wie manche Passagen, in denen nichts vorwärts geht, sondern wortreich ausgeschmückt ein kurzer Sachverhalt erklärt wird. Auf mich wirkte die Story recht gut durchdacht und durchaus sehr realitätsnah, aber ich habe mich mit diesen Themen auch noch nicht näher befasst. Es war jedenfalls interessant zu lesen, allerdings kippt das Ganze doch sehr, als plötzlich die “Liebe” ins Spiel kommt. Ab diesem Punkt wurde die Handlung zunehmend unglaubwürdiger. Trotzdem ist es lobenswert, den Menschen ein bisschen die Augen zu öffnen und sie für globale Zusammenhänge etwas sensibler zu machen. Denn viele schauen eben nicht gerne über ihren Tellerrand und was irgendwo weit weg auf der Welt passiert, das ist ihnen herzlich egal. Sollte es aber nicht sein, denn irgendwann holen uns die Probleme alle ein! Fazit: Wäre schön, wenn dieses Buch einige Menschen zum Nachdenken bewegen würde! Es war ganz interessant zu lesen, wenn auch die üblichen Wiederholungen mich doch sehr gestört haben.

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  • In deinem Handy, ein Stück Kongo.

    Todesdeal
    Meteorit

    Meteorit

    Rezension ,,Todesdeal" von Veit Etzold Todesdeal ist der erste Politthriller vom deutschen Autor Veit Etzold. Das Buch ist mit 416 Seiten am 1.10.15 im Droemer Verlag erschienen. Inhalt: Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte. (Klappentext) Cover: Das Cover gefällt mir in erster Linie ganz gut. Ich finde es schön, dass es eher in weiß gehalten wird, da heutzutage ja die meisten Thriller schwarz sind. Die Haptik stimmt auch, der Titel ist ein wenig angeraut und gefällt mir somit ganz gut. Charaktere: Die Hauptperson ist der junge Journalist Martin, der zuerst für eine Gorillabesichtigung in den Kongo reisen soll. Schnell wird er jedoch zum Gefangenen eines politischen Machtspiels zwischen verschiedenen Ethnien. Martin ist ein interessanter und soweit symphatischer Charakter und gefällt mir echt gut. Die anderen Personen gefallen mir auch gut. Mit Lucia Ming, einer Chinesin und Janine hat der Autor authentische Personen erschaffen. Die ,,Bösen" sind genauso gut ausgearbeitet und bereiteten mir teilweise bei der Personenvorstellung schon einen Schauer. Veit Etzold schafft es mit der Personenkonstellation, dass man mit den Charakteren mitfiebert und mitleidet. Meine Meinung: Ich kannte bislang noch keinen Thriller oder ein anderes Buch von Veit Etzold. Ich hatte aber schon viel Gutes gehört und konnte also mit Recht auf ein gutes Buch hoffen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das gesamte Buch ist kein einfaches Thema und kann nicht in ein paar Sätzen beschrieben oder in ein paar Sätzen bearbeitet werden. Deswegen fiel es mir auch schwer, erstmal in die Thematik reinzufinden. Wer ist wer und welches Ziel verfolen die einzelnen Gruppen im Kongo, habe ich mir oft zu Beginn gefragt. Dank des Personenregisters konnte man zumindest noch mal zurückblättern und sich die Informationen zu den Personen in Erinnerung rufen. ,,Deutschland befeuert einen Krieg, der schon MIllionen von Menschenleben gekostet hat, nur damit westliche Industrien billig produzieren können und damit Leute wie wir jedes halbe Jahr ein neues Smartphone haben." S.427 Der Schreibstil ist auch angenehm und gut zu lesen. Teilweise schweifte mir der Autor kurz mal eine Seite zu viel ab, das fand ich manchmal ein wenig störend, dass er dann kurz eine Information zu irgendeinem Gebäude oder Vorgang erläuterte. Andererseits ist dort der Lerneffekt groß und dies Buch ist sicher keines, bei dem man nicht schlauer hinausgeht. Gerade, dass Veit Etzold im Wirtschaftsbereich arbeitet, merkt man, denn man erfährt hierzu viel Neues. Positiv finde ich, dass er öfter Aphorismen und Zitate benutzt hat. Teilweise wurde es aber auch ein bisschen viel und der ein oder andere Satz wiederholte sich. (Auf Seite 291 und 293 haben sich zwei kleine Fehler eingeschlichen. Ein Wort zu wenig und einmal das Komma am Zeilenanfang) ,,Alle haben gerne iPhones und iPads, aber mit den Mineralien, die man dafür braucht, wollen sie nichts zu tun haben. Die Produkte gelten als gut und cool. [...] Aber die Firmen, die für die Rohstoffe sorgen, gelten als böse." S.277 Fazit: Das Thema um den Kongo und um die seltenen Erden finde ich interessant und zugleich hochbrisant. Man will es nicht für wahr halten, dass es ohne Bürgerkriege und Tote wohl kaum so eine große Smartphone-Produktion geben würde. Es regt durch dieses relevante und wichtige Thema zum Nachdenken an und wird mir wohl länger in Erinnerung bleiben. Auch, wenn es nicht einfach zu lesen war, ist dies ein wichtiges Buch, das trotz ein paar Längen überzeugt.

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    • 7
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    20. December 2015 um 22:14
  • Todesdeal

    Todesdeal
    Lesemone

    Lesemone

    09. December 2015 um 12:33

    Der Journalist Martin wird von seinem Chef in den Virunga-Nationalpark im Kongo geschickt, eigentlich, um eine Reportage über Berggorillas zu schreiben. Zusammen mit seinem Kollegen Bernd und einem Guide geraten sie auf dem Weg in den Park in eine brenzlige Situation. Sie beobachten, wie ein Stammesfriedhof gesprengt wird und werden alle drei entdeckt. Martin wird von einem Warlord gefangen genommen und soll als politische Geisel her halten. Er landet mitten in der Geschäftswelt von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern, die alle nur Profit machen wollen mit den kostbaren Rohstoffen des Kongos. Das Thema des Buches ist sehr aktuell. Der Autor beleuchtet nicht nur den Rohstoffhandel, sondern auch die Abbaubedingungen. Er weist auf Kindersoldaten, den Genozid zwischen den Hutu und Tutsi, sowie die verschiedenen kontrollierenden Banden der Minen hin. In dem Buch tauchen am Anfang viele Personen auf und diese müssen erst mal miteinander verknüpft werden. Das fand ich sehr interessant, aber das hat dann doch sehr lange gedauert bis mal die Geschichte in Fahrt kommt und dann geht es im Mittelteil sehr viel um politische Handlungen. Gegen Ende des Buches wird es dann nochmal sehr spannend und es kommt zum Showdown. Die Kapitel sind kurz gehalten, was ich persönlich super finde. Auch die flüssige Schreibweise des Autors hat dafür gesorgt, dass die etwas langatmigen Stellen auszuhalten waren. Am Anfang des Buches findet man ein Personenverzeichnis, damit man sich besser zurecht findet. Das Buch sollte uns die Augen öffnen, unter welchen Zuständen die kostbaren Rohstoffe abgebaut werden, welche in unseren technischen Geräten verbaut sind und wer da, politisch gesehen, alles die Finger mit im Spiel hat.

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  • Mein erster Etzold und Politthriller in Einem...

    Todesdeal
    nicigirl85

    nicigirl85

    29. November 2015 um 16:19

    Bisher habe ich weder ein Buch des Autors, noch einen politisch angehauchten Thriller gelesen, weshalb ich unheimlich gespannt war, was mich hier erwarten würde. Unvoreingenommen begann ich mit der Lektüre und wurde in einen Strudel aus Action und Spannung gezogen. In der Geschichte geht es um den jungdynamischen Journalisten Martin, der mit seinem Surferlook nicht von schlechten Eltern ist. Sein erster großer Auftrag führt ihn in die Demokratische Republik Kongo. Doch kaum hat seine Recherche begonnen, wird er in Geiselhaft genommen und wird sehr bald Spielball diverser, mächtiger Wirtschaftsbosse. Was hält das Schicksal für Martin bereit? Die Handlung wird uns über einen beobachtenden Erzähler näher gebracht. Mal befinden wir uns in Deutschland, mal im Kongo. Gerade diese Szenenwechsel machen den Thriller so richtig spannend, denn meist enden die recht kurzen Kapitel mit einem Spannungsmoment. Etzold gelingt es seine Protagonisten kurz und prägnant zu beschreiben, so dass man sich diese gut vorstellen kann. Martins Schicksal lässt einen nicht kalt. Der Autor gewährt uns Einblicke in die Welt des Journalismus und in die Wirtschaftsetagen der Welt. Bisher hat mich das so gar nicht interessiert, Etzold gelang es mit diesem Buch jedoch mein Interesse dafür zu wecken. Das Personenregister am Anfang des Buches sorgt dafür, dass man bei der Zahl an Akteuren nicht den Überblick verliert. Normalerweise kenne ich so etwas nur aus historischen Romanen. Hier habe ich dies sehr begrüßt, weil es einfach nur hilfreich war. Für mich ganz klar ein aufwühlender Thriller, der einen nicht nur eine Gänsehaut verschafft, sondern zudem über das eigene Handeln grübeln lässt. Ist der ganze Konsum immer notwendig und was brauche ich wirklich zum Leben? Fazit: Ich wurde positiv überrascht und kann daher nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Das wird gewiss nicht mein letzter Etzold gewesen sein.

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  • Spannender Politthriller der zum Nachdenken animiert. Überraschende Wendungen in kurze Kapiteln

    Todesdeal
    sabrinchen

    sabrinchen

    Todesdeal von Veit Etzold ist ein komplexer spannender Thriller. Es ist jetzt schon ein Spiegelbestseller was definitiv verständlich ist. Das Buch ist im Verlag Droemer und Knaur erschienen und enthält 480 Seiten Hochspannung. Das Cover ist auffällig und der Klappentext weist die Richtung und liess mich neugierig auf das Buch werden. Der Schreibstil ist hier relativ komplex und ich musste mich beim Lesen konzentrieren um die Zusammenhänge zu verstehen. Deshalb ist es eine Geschichte die gut recherchiert scheint und mit leicht erhobenen Zeigefinger unterhält. Der Plot ist mitreissend und rasant und durch die wechselnden Standorte wird es nie langweilig. Die spannenden kurzen prägnanten Kapitel an verschiedenen Handlungsorten halten den Spannungsbogen immer hoch. Ausserdem ist das Thema brisant und aktuell und regt zum Nachdenken an. Der Protagonist Martin Fischer ist nicht unbedingt mein Lieblingsprotagonist aber es wird lebhaft beschrieben wie er an den Situationen und seinen Aufgaben wächst. Auch die anderen vielen Charaktere sind interessant gezeichnet und haben ihre Daseinsberechtigung. Ich habe die Legende der Personen im Buch vorn benutzt und konnte so gut folgen.  Dieses Buch von Veit Etzold ist definitiv anders als die Clara Vidalis Teile aber absolut zu empfehlen wer auf Politthriller steht. Gute Recherche mit Fiktion machen diesen Thriller zu einem Vergnügen und trotzdem zum Nachdenken, Mitdenken und wirkt noch nach.

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    • 3
  • Ein kleiner Journalist in den Händen der Großen

    Todesdeal
    FAMI_Anke

    FAMI_Anke

    25. November 2015 um 15:24

    Was habe ich die Bücher über Clara Vidalis verschlungen! Eines nach dem anderen. Anders ging es auch gar nicht. Sie waren viel zu spannend. An Politthriller hab ich mich bis jetzt auch noch nicht so herangetraut, doch Martin Fischer und sein Abenteuer sollten das jetzt ein für alle mal ändern. Deswegen hab ich mich jetzt sehr gefreut, dass Veit Etzold auch mal einen anderen Protagonisten hat. Einen jungen Journalist, der unterwegs ist zu seinem ersten großen Rechercheauftrag. Martin Fischer arbeitet seit kurzer Zeit bei einer großen Zeitung in Berlin. Doch leider war noch kein großer Artikel für ihn drin, weil er Paparazzi für drittklassige Promis spielen muss. Doch eines Tages schickt ihn sein Boss "Flori, das Fass" zusammen mit seinem Kollegen Bernd nach Afrika. Die beiden sollen dort eine große Reportage über Dian Fossey und die Berggorillas schreiben. Kaum angekommen werden die beiden entführt und geraten in die Hände eines skrupellosen Warlords namens Otega. Dieser hat noch so einiges vor mit den beiden. Doch finden die beiden den Weg aus dem Dschungel und aus den Händen dieses Warlords? Vorbei an anderen Großmächten wie China und Russland, die da unten in Afrika auch einen ganz eigenen Krieg ausfechten? Nämlich den um kostbare Rohstoffe, die wir alle benötigen. Veit Etzold hat ganz schön viele Charaktere diesmal für sein Buch verwendet. Deswegen war ich ganz froh über das Namensglossar gleich zu Beginn. Cliffhänger sind mit eingebaut, die das lesen noch spannender machen und es einem ganz schön schwer machen aufzuhören. Ein paar Wiederholungen sind zu lesen, die ich aber persönlich sehr hilfreich fand. Denn immerhin ist Afrika und die dort vorkommenden Rohstoffe ein wichtiges Thema für uns alle. Wer auf diesem Gebiet, so wie ich, leider nicht so form ist, der muss die eine oder andere Stelle dann doch nochmal nachlesen. Also beim lesen für so wenig Ablenkung wie möglich sorgen. Sonst könnte das Buch schnell langweilen, wenn man die schwierigen Passagen nicht versteht. Nach dem Buch denke ich doch ganz anders über die ganze Technik nach, die wir hier im Westen haben. Muss es wirklich jedes Jahr ein anderes Handy oder ein besseres Tablet sein? Früher ging es doch auch ohne. Warum jetzt nicht mehr? Vor allem wenn es in Afrika wirklich so in den Minen zugeht wie Veit Etzold in seinem Buch beschreibt. Jedes Jahr sterben tausende Menschen, weil Minen einbrechen. Söhne werden zu Kindersoldaten, die schon von klein auf mit dem Tod konfrotiert sind und nichts anderes als töten kennen. Und überall haben die großen Nationen - Deutschland mit eingeschlossen - die Hände mit drinnen und nutzen die ärmliche Situation der Afrikaner schamlos aus. Und für was alles? Nur, damit ich mit meinem Handy schneller ein Buch auf Amazon oder sonstwo bestellen kann? Das sollte das eigentlich alles nicht wert sein. Der Autor hat trotzdem einen super Politthriller geschrieben, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Unbedingt lesen!

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