Veit Etzold Tränenbringer

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Inhaltsangabe zu „Tränenbringer“ von Veit Etzold

Band fünf der Bestseller-Serie von Veit Etzold: Top-Autor Veit Etzold ist mit seiner Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Kaum ein deutscher Thriller-Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er. Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting!

Brutal dargestellter Thriller mit wenig Spannungsbogen

— Gosulino

Runde 5 für die Kommissarin Clara Vidalis - extrem guter Thriller

— HEIDIZ

Super Fortsetzung der Clara Vidalis-Reihe, übertrifft die vorherigen Bände!

— Isabel_Benner

Völlig überzeichnete Brutalität - mit menschenverachtenden Grausamkeiten. Keine Spannung - blasse Charaktere. Überhaupt nicht zu empfehlen.

— MichaelSterzik

Sehr spannend

— brauneye29

Spannung pur!

— tanteruebennase

zwiespältig, sehr brutal, direkt, nichts für schwache nerven oder seelchen

— Buecherspiegel

Knallhart, schockierend und sehr spannend

— SillyT

An einigen Stellen unnötig heftig und privat, ansonsten spannende, wie gewohnt gut recherchierte Unterhaltung http://irveliest.wordpress.com

— Irve

Anders, heftig, packend, manchmal zu viel Grauen. Keine leichte Thriller-Kost, doch definitiv ein gutes Buch.

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Der 2. Teil der Reihe konnte mich leider fesseln

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  • Sehr brutal mit vielen Wiederholungen

    Tränenbringer

    Gosulino

    08. January 2018 um 14:41

    In Berlin geht ein Serienmörder um. Der Killer tötet 18-jährige Mädchen und sendet per Boten abgetrennte Körperteile an die Eltern. Für Clara Vidalis und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es verschwinden immer mehr Mädchen....Dies war mein erster Roman von Veit Etzold, aber ich muss sagen, es war nicht so wirklich mein Buch. Die Szenen vom Töten der Mädchen sind schonungslos brutal dargestellt, aber es beschränkt sich dabei nicht auf ein oder zwei Morde, es werden alle Morde ähnlich schonungslos beschrieben. Dadurch vermisste ich den Spannungsbogen, denn die Handlung hangelt sich von Mord zu Mord. Die Protagonisten bleiben etwas flach, es fehlt mir einfach die Tiefe in der Story, die eigentlich von der Idee her sehr gut ist. Clara hat mich etwas genervt wegen ihrer Schwangerschaft, will sie oder will sie nicht, will sie heiraten oder nicht, sie kam mir vor wie eine Pubertierende. Der Schreibstil von Veit Etzold gefällt mir allerdings sehr gut, man kommt schnell in die Geschichte rein, nur leider konnte sie mich nicht wirklich packen und ich habe das Buch auch nicht zu Ende gelesen. Daher vergebe ich 2,5 Sterne.

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  • "BRUTAL" gut

    Tränenbringer

    HEIDIZ

    20. December 2017 um 12:29

    Die Clara-Vidalis-Reihe geht in Runde 5 - schon einige Monate her, dass das Buch herauskam. Ich habe es neulich gelesen und möchte euch berichten, wir mir das Buch gefallen hat.   Einführend möchte ich sagen, dass es mir nicht möglich ist, zu sagen, ob das Buch besser oder schlechter ist als seine Vorgänger, es ist ebenso spannend und klug konstruiert, wie die anderen Thriller dieser Reihe und hat mir rundherum gut gefallen.   Jemand packt ein Paket aus und was sieht er, die Nase seiner Tochter und Blut .... das Piercing und er knallt auf den Boden: bewusstlos ... am Telefon sagt eine Stimme zu ihm: Das ist das Höschen deiner Tochter ...   Grausam wie immer, man muss hart im Nehmen sein, wenn man sich diesen Thriller vornimmt. Meine Tochter hatte einmal, als ich den Autor auf der Buchmesse interviewen durfte, gefragt, wie er auf solche Ideen kommt und Veit Etzold antwortete, dass sie ihm das Leben erzählen. Das Leben ist so hart und unbarmherzig.   Wir lernen auch die Kommissarin Clara wieder ein Stück weit mehr kennen. Alles ist klug und spannend konstruiert und die Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin hat alle Hände voll zu tun mit einem Serientäter, der 18Jährige entführt. Die Stadt lebt in Angst und der Fall muss schnellstmöglich aufgeklärt werden. Aber ist es wirklich nur ein Täter ???   Leseprobe: ======== Dann hatte der Killer sie enthauptet. Und dann die kopflose Leiche vergewaltigt. Dazu fehlen mir die Eier, dachte Torsten. Ehrlich, das würde ich nicht können. Obwohl ... Mama quälen, töten, vergewaltigen. Das wäre was ......   Besser hätte man die Idee nicht umsetzen können. Die Charaktere ob gut oder böse sind perfekt herausgearbeitet und haben mich überzeugt, auch konnte ich mich von Anfang bis Ende durchweg in die Handlung eindenken. Das Buch lief wie ein geistiger Film vor meinem Auge ab. Die Szenen sind lebendig und bildhaft beschrieben, das macht es aus, was die Bücher zu Bestsellern macht und die absolute Spannung, die einen von Beginn bis Ende umgibt. Gern mehr davon ...

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  • Der neue Band von Clara Vidalis!

    Tränenbringer

    Isabel_Benner

    12. December 2017 um 18:44

    Mir fehlen die Worte...Tränenbringer ist von der kompletten Clara Vidalis-Reihe bislang der beste Teil... hmmmm - das dachte ich eigentlich schon bei dem Totenzeichner :-)Das soll wohl heissen dass je Band eine Steigerung erkennbar ist. Clara bekommt einen tollen Chatakter, die Weiterentwicklung hat mir sehr gefallen....auch der Humor bzw. Sarkasmus kommt nicht zu kurz, ich sage nur das Stichwort CT :-)Bleibt also zu hoffen dass es schnell mit der Clara Vidalis-Reihe weiter geht, man will definitiv mehr davon in den Händen halten.Definitive Kaufempfehlung!!

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  • Ein toller Clara Vidalis Fall

    Tränenbringer

    Freakajules

    12. December 2017 um 17:20

    "Tränenbringer" ist der fünfte Band der "Clara Vidalis"-Reihe und mein zweites Buch des Autors Veit Etzold. Clara Vidalis und Teile ihres Teams haben mich schon im Auftaktband "Final Cut" überzeugen können, weswegen ich auf ihren neusten Fall mehr als gespannt war. Zumindest schien es auf den ersten Blick ein interessanter Fall und ein spannender Thriller zu werden.Obwohl ich zwischendurch vier Bände verpasst habe, kann ich von einem problemlosen Einstieg sprechen. Der Leser startet direkt mit dem Fall und wird spannend und faszinierend in den Thriller eingeführt. Vorkenntnisse bezüglich des Teams oder deren Ermittlungen sind meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, allerdings werden Täter aus vorherigen Fällen (und damit vorherigen Büchern) öfters mal erwähnt und stellenweise in kleinen Details erläutert – gespoilert hat mich das allerdings nicht wirklich. In diesem Buch wurde mir relativ schnell klar, wie die Beziehungen im Team aussehen, wer welche Schwerpunkte und Fachgebiete hat und wer wann eine Rolle spielt. Meiner Meinung nach ist es also nicht unbedingt notwendig, alle vier Teile vorher zu kennen; "Tränenbringer" kann auch unabhängig von der Reihe gelesen werden."Tränenbringer" ist eigentlich genau das, was ich im Vorhinein von diesem Buch erwartet hatte: es ist brutal, es ist eklig, es ist persönlich und es ist spannend. Veit Etzold schafft mit seinen Ausführungen, seinen Erklärungen und seinen Einblicken in die menschliche Psyche sowie in die polizeiliche Ermittlungsarbeit eine wunderbar gruselige und angespannte Grundstimmung, die mithilfe der persönlichen Involvierung von Clara und ihrem Verlobten nur noch getoppt wird.Trotzdem ist es mir sehr schwer gefallen, die Spannung durch das komplette Buch durchzutragen, denn leichte langatmige Passagen und öfters vorkommende Wiederholungen von Ermittlungsergebnissen sind ebenfalls Teil des Buches. Dass zwei Ermittler zusammen durch eigenes Abwägen und Zusammentragen von Fakten eine neue Spur haben, ist ja vollkommen normal und sollte in einem guten Thriller auch stattfinden. Dass dies dann aber vor anderen Kollegen, die in der jeweiligen Situation nicht dabei waren, nochmal von der Pike auf erklärt wird, hätte meiner Meinung nach einfach nicht sein müssen. Diese Szenen hätte man gerne mit mehr Spannung ausbauen können. Trotz allem ist der Plot überzeugend und einnehmend.Das Ermittlerduo – hier Clara Vidalis und ihr Freund MacDeath – fand ich persönlich einfach klasse. Normalerweise bin ich absolut kein Fan von Ermittlern, die trotz einer privaten Beziehung an ein und demselben Fall arbeiten. Da es hier aber auch um Clara persönlich geht, finde ich es doch gut und logisch umgesetzt. Zumindest verliert Veit Etzold hier nicht den Fokus und die Ermittlungen bleiben stets der Hauptplot – auch wenn dieser mit privaten Nebenplots ausgearbeitet wurde. Bei mir ist es schon eine Weile her, dass ich "Final Cut" gelesen habe, aber Clara blieb mir damals sehr positiv im Gedächtnis, was ich auch hier wieder wahrnehmen konnte. Ich hatte zwar stellenweise ein paar Probleme mit ihr (gerade im privaten Umfeld habe ich viele Gefühle und Gedanken ihrerseits nicht nachvollziehen können), trotzdem empfand ich ihr berufliches Auftreten als interessant und authentisch umgesetzt.Mithilfe verschiedener Perspektivenwechsel schafft der Autor Abwechslung in "Tränenbringer". Ich mag normalerweise in Thrillern keine Kapitel mit Täter-Perspektive, jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass dies der Mehrheit gefällt. Schließlich bringt es – wie oben schon geschrieben – Abwechslung und lenkt ein wenig von der manchmal sehr stumpfen Ermittlungsarbeit ab. Im Allgemeinen bin ich ein sehr großer Fan von Veit Etzolds Schreibstil. Die Wiederholungen hätte man, wie gesagt, meiner Meinung nach weglassen können, doch der logisch ausgearbeitete Fall und die Grundstimmung, die während des Buches verbreitet wird, haben mir sehr gut gefallen und zeugen von einer tollen Autoren-Arbeit.FazitFür alle, die brutale und mitreißende Krimis lieben, ist Veit Etzolds "Tränenbringer" genau das Richtige. Der tolle Schreibstil, der packende und interessant ausgearbeitete Fall und ein faszinierendes Ermittlerduo ergeben einen packenden Thriller, der zwar kleine Schwächen aufweist, aber definitiv überzeugen kann – und anderen Bestseller-Thrillern in Nichts nachsteht.

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  • Zeitverschwendung - Übertrieben Brutale Schilderung

    Tränenbringer

    MichaelSterzik

    08. December 2017 um 15:55

    Der fünfte Band der Clara Vidalis Reihe „Tränenbringer“ von Veit Etzold ist vor einigen Monaten im Münchner Verlag Knaur erschienen. Es ist mein erster Band, den ich gelesen habe, es wird auch mein letzter des Autors sein. Wir leben in einer Zeit, in der jegliche Art von Perversität ausgelebt und manchmal bis in kleinste Detail, schonungslos gezeigt, erklärt, geschildert wird. Es gab schon immer Verbrechen, es gab schon immer Grausamkeiten, die Menschen an anderen verüben. Diese fasziniert uns und weckt vielleicht animalische Triebe und Gedanken, die gesunde Menschen steuern können und uns nicht in posttraumatische, seelische Krankheiten katapultieren, oder wir alle zu Serienmördern werden. Alleine schon wegen dem Aspekt der ständigen und oftmals ungefilterten Nachrichten, die uns im digitalen Zeitalter auf Schritt und Tritt verfolgen, hat die Gewalt eine gewisse Daseinsberechtigung. Ja, die psychische und physische Gewalt verfolgt uns seit Anbeginn der Menschheit und sie holt uns auch immer wieder ein. In den verschiedenen Medien gehört die Brutalität längst schon zum, messbaren wirtschaftlichen Erfolg. Filme und Serien mit einer Gewaltdarstellung garantieren, wenn sie gut gemacht sind, die höchsten Einschalt- und Verkaufsquoten. Horror- und Spannungsromane werden zu Bestsellern – aber wie weit dürfen Autoren gehen, wenn sie von Verbrechen erzählen, Ängste fühlbar mit Worten transportieren und dem Leser Grauenhaftes vor Augen führen? Wo und wie gibt es eine Grenze? Der Autor des vorliegenden Buches „Tränenbringer“ – Veit Etzold hat die Grenzen, meiner persönlichen Meinung nach überschritten. „Tränenbringer“ lebt nicht von einer spannenden, abwechslungsreichen, durchdachten Handlung. Weder gibt es einen Spannungsbogen, der sich aufbaut, noch überzeugen die Figuren. Die Ermittler allen voran – die Hauptperson Clara Vidalis und ihre Kollegen sind in allen Richtungen überzeichnet. Die Nebengeschichten sind so unreif eingebaut, dass man sich fragt, was das ganz mit der Haupthandlung überhaupt zu tun hat. Es gibt einzig und alleine nur einen roten Faden, der sich konsequent durch die Handlung zieht. Die schonungslose, völlig überzeichnete Schilderung von brutalen Szenen. Absolut plumpe und tölpelhafte Versuche, eine Spannung zu erzeugen. Keine ausgefeilten Charaktere, keine psychologisch geschickten Versuche, der Handlung etwas Tiefe zu geben. Sich auf die brutalen Szenen zu konzentrieren mag ja gelungen sein, doch ein Lesevergnügen, ein mitfiebern mit den Charakteren, eine anhaltende Spannung sucht man bei der „Tränenbringer“ vergebens. Die Dialoge der Figuren sind hölzern, der Versuch Sarkasmus und Ironie zu verwenden misslingt und die Charaktere – sind einfach nur leichenblass und in sich Tod. „True Crime“ hin oder her – Realismus – ja/nein. Man kann auch Thriller schreiben in der Brutalität zwar vorkommt, aber wenn das dosiert und wenn dann mit stilistischer, psychologischer Ausgereiftheit und nicht mit einer Axt, statt einem feinen Skalpell. Fazit „Tränenbringer“ ist weder überzeugend spannend, noch innovativ erzählt. Eine plumpe Aneinanderreihung von brutalen Szenen – nicht mehr nicht weniger. In jedem Fall so abschreckend, dass ich zu keinem Buch des Autors, in der nächsten Zeit greifen werde. „Tränenbringer“ ist für mich einer der schlechtesten Thriller, die ich je gelesen habe und eine Zeitverschwendung. Michael Sterzik

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  • Sehr spannend

    Tränenbringer

    brauneye29

    20. November 2017 um 13:20

    Zum Inhalt:Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte.Meine Meinung:Die Fälle um Clara Vidalis sind mal extrem gut, mal etwas schwächer. Hier ist es mal wieder ein extrem guter Thriller. Sehr spannend und fesselnd geschrieben. Die Protagonisten waren wieder sehr gut ausgearbeitet und ihrer Rolle entsprechend mal sehr sympathisch, mal völlig unsympathisch. Das persönliche Schicksal von Clara fand ich sehr gut passend in die Geschichte eingebaut. Auch die Lösung des Falls hat mir gut gefallen.Fazit:Sehr spannend.

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  • Tränenbringer

    Tränenbringer

    lenisvea

    02. November 2017 um 08:10

    Klappenbroschur, Knaur TB 01.09.2017, 480 S. ISBN: 978-3-426-52069-7 € 10,99E-BOOK (€9,99) Ein Clara-Vidalis-Thriller Band fünf der Bestseller-Serie von Veit Etzold: Top-Autor Veit Etzold ist mit seiner Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Kaum ein deutscher Thriller-Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er. Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting! Meine Meinung: Nachdem ich ja vor einigen Monaten Skin von Veit Etzold gelesen hatte und ich mir weitere Bücher vornehmen wollte, passte es sehr gut, dass der Verlag mich gefragt hat, ob ich das neue Buch von ihm lesen möchte. Daraufhin wurde mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dieses Buch ist ja der 5. Teil der Clara-Vidalis-Reihe, von der ich vorher noch keinen Teil gelesen habe. Es werden zwar des öfteren die vorherigen Fälle angesprochen, auch spielt das Privatleben von Clara Vidalis natürlich auch eine große Rolle, bin aber dennoch gut zurecht gekommen. Wenn man die Möglichkeit hat, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, würde ich dieses aber tun: 1. Final Cut 2. Seelenangst 3. Todeswächter 4. Der Totenzeichner 5. Tränenbringer. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, den Schreibstil habe ich auch als sehr flüssig empfunden. Ich muss aber sagen, dass dieses Buch absolut nichts für sanfte Gemüter ist, es ist teilweise sehr genau beschrieben, teilweise auch sehr brutal und ekelhaft. Wer das mag, hat hier einen tollen Thriller vor sich. Für mich persönlich war die Geschichte teilweise etwas zu abgehoben, auch hatte es für mich einige Längen. Das Ende wurde dann wieder spannender und hat mir gut gefallen. Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben für alle Thriller-Leser, die auch mit genaueren Beschreibungen klar kommen und gerne über Serienmörder lesen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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  • Berliner Serienkiller mit Hang zu Junkies und merkwürdigen Ritualen. Brutal und Grausam

    Tränenbringer

    Buecherspiegel

    29. October 2017 um 15:55

    „Tränenbringer“ von Veit Etzold ist bereits der fünfte Band der Reihe rund um Clara Vidalis und ihrer Kollegen. In der Hauptstadt Berlin sind die Serienmörder bei Etzold inflationär zu finden, Gott sei Dank in der Realität nicht. Wer bei diesem Spiegel Bestseller-Autor reinliest, muss sich darauf gefasst machen, sich mit äußerst brutalen Beschreibungen von Gewalt zumindest lesetechnisch auseinanderzusetzen. Wer damit rechnet, dass die Missbrauchsorgien teilweise fein umschrieben, angedeutet, der eigenen Phantasie überlassen wird, der wird enttäuscht. Nackt, roh, ekelerregend, widerwärtig, abscheulich, so schreibt Etzold. Nichts ist ihm heilig, alles wird gnadenlos aufgezeigt und dargelegt. Dabei bleiben die Hinterbliebenen bei diesem Werk seltsam außen vor, sie kommen nur bedingt, an den Rand gestellt, zu Wort. Aber worum geht es eigentlich? Ein Serienkiller macht einen bestimmten Bezirk in Berlin unsicher. Er lässt Junkies die Drecksarbeit machen, in dem er sie losschickt, ein Päckchen mit Leichenteilen bei Verwandten abzugeben. Nur einer schafft es nicht ganz, löst einen spektakulären Unfall aus und fällt ins Koma. Die Kriminale Clara Vidalis ist nicht weit vom Tatort entfernt und kann so schnell die ersten Hinweise bekommen, denn der Junkie hat das Päckchen unbeschadet bei sich. Eine wichtige Beigabe ist auch bei einem weiteren überbrachten Paket von Bedeutung, dass ein Vater der Polizei überlässt. Nun wird gerade diese Beigabe des Öfteren bei den weiteren Besprechungen im Team erläutert, doch weder beim Täter jemals genannt noch bei seinen Taten erwähnt. Eine der Schwachstellen des Buches, denn eine andere Beigabe wird sehr wohl von den Kriminalen als auch beim Täter beschrieben. Eine weitere ist es, dass an verschiedenen Stellen bestimmte Sachverhalte auf der gleichen Seite oder auch später immer wieder wiederholt werden, ohne dass sie zur Erhellung beitragen. Es erscheint fast, als wären sie Füllmaterial, weder erhöht es die Spannung, noch muss die Leserschaft erinnert werden. Hinweise auf vorherige Bände der Reihe sind gut eingebaut oder es wird als Fußnote darauf verwiesen. Die Charaktere der Kollegen sind weder besonders auffallend noch von anderen Kriminalromanen unterscheidbar. Es ist wie beim Tatort; jede Stadt hat ihr Team. Der Täter, ein selbst durch Missbrauch in der Kindheit vom Opfer zum Täter gewandelt, wird als typischer Serienkiller analysiert. MacDeath, dem Lebenspartner von Clara Vidalis, obliegt es, sich in die Serienkiller hineinzuversetzen, ihre Gedankengänge und -welten zu erforschen. Er hat das alles in Amerika gelernt, dem Land, in dem es viele dieser Täter gibt. Rituale sind MacDeath genauso wichtig wie seinen Tätern, und auch die geschichtlichen, religiösen und sprachlichen Zusammenhänge bei den Verbrechen sind ihm geläufig. Darüber wird ausführlich von den Protagonisten des Autors geredet. Ebenso wie über die rechtsmedizinischen Besonderheiten bei den Opfer. Wird Etzold doch perfekt mit Hinweisen und Tipps von seiner Ehefrau, einer Rechtsmedizinerin, versorgt. Als es auch noch neben den sehr jungen Opfern eine Reihe von Morden unter Prostituierten gibt, wächst der Verdacht, es könnte sich nur um einen Täter handeln. MacDeath und Clara suchen verzweifelt nach einer Möglichkeit ihn herauszulocken und werden unvorsichtig. Ob sie dafür büßen müssen? Weitere Informationen über den Autor, Unternehmensberater und Redner finden sich zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Veit_Etzold

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  • Ein megaspannender und sehr unterhaltsamer Thriller.

    Tränenbringer

    Krimine

    22. October 2017 um 20:19

    An einem düsteren Oktobertag geschieht mitten in Berlin ein Unfall, der schwerwiegende Folgen hat. Ein Mann, der ohne auf den Verkehr zu achten mit torkelnden Schritten die Straße überquert, hält ein Karton in den Händen, in dem zwei abgetrennte Füße sind. Nicht der Einzige in nächster Zeit, während Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihre Kollegen vom LKA 113 mit Hochdruck ermitteln. Dabei stoßen sie nicht nur auf einen Serienmörder, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, sondern auch auf einen Psychopathen, der für Geld grausame Dinge tut. "Der Tränenbringer" ist der fünfte Band der Reihe um die Expertin für Forensik und Pathopsychologie Clara Vidalis, die diesmal mit einem Trauma aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Denn ihre achtjährige Schwester wurde von einem pädophilen Killer entführt und qualvoll ums Leben gebracht. Bis heute gibt sich Clara die Schuld an ihrem Tod, weil sie glaubt, nicht genug auf sie geachtet zu haben. Aber nicht nur der erlittene Verlust aus Kindertagen setzt ihr ordentlich zu, sondern auch ein Schicksalsschlag, den sie während der Ermittlungen erleiden muss. Doch sie ist nicht die Einzige im Team, die persönliche Probleme hat und sich trotz widerstreitende Gefühle mit großer Konzentration in die Arbeit stürzt.Voll gepackt mit Leichenteilen, Serienkillern und einigen weiteren Verbrechen bietet "Der Tränenbringer" knallharte Unterhaltung für Thrillerfans. So breitet Veit Etzold schonungslos und ohne Rücksicht zu nehmen blutige Details und markerschütternde Fakten vor seinen Lesern aus und lässt sie dabei gleichzeitig in die Tiefen eines kranken Hirns schauen. Denn neben einer dramatisch verlaufenden Mörderjagd kommt auch der Killer selbst zu Wort, der die Schrecken seiner Kindheit noch immer durchlebt und mit abartigen Gedanken und quälenden Gefühlen kämpft. Das alles wird in knapp gehaltenen Kapiteln und aus verschiedenen Sichtweisen heraus erzählt und sorgt dafür, dass der Leser nicht eher ruhen kann, bis das grausame Gemetzel beendet ist.Fazit:Ein megaspannender und sehr unterhaltsamer Thriller.

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  • Knallhart, schonungslos, schockierend

    Tränenbringer

    SillyT

    13. October 2017 um 09:29

    Berlin, am hellichten Tag läuft ein Mann wie benommen über die Fahrbahn, in seiner Hand einen Karton. Nur knapp entgeht er der Kollision mit einem LKW, der in eine Wand eines Restaurants fährt beim Ausweichen. Als die Polizei vor Ort ist, machen diese eine grauenhafte Entdeckung, denn der Karton hat einen schockierenden Inhalt: Füße. Clara Vidalis und ihre Kollegen beginnen zu ermitteln, doch bevor sie antworten von dem offensichtlich drogensüchtigen Mann erhalten, verliert dieser das Bewusstsein. Kurze Zeit später erhält ein Familienvater ebenfalls einen Karton und auch dessen Inhalt lässt den Mann beinahe verzweifeln.Meine Meinung: Mit Tränenbringer erscheint der bereits fünfte Band rund um die Ermittlerin Clara Vidalis. Die Fälle in den einzelnen Bänden sind jeweils abgeschlossen, lediglich das private Leben der Ermittler baut innerhalb der Reihe aufeinander auf. Trotzdem kann man dieses Buch durchaus lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.Der Schreibstil ist sehr flüssig, sehr geradlinig und dadurch auch gut verständlich. Allerdings möchte ich von Beginn an klar stellen, dass es rein inhaltlich tatsächlich sehr detailliert beschriebene Szene gibt. Der Autor nimmt hier keinerlei Blatt vor den Mund und weiß mit der Darstellung der grausamen Taten nicht nur zu erschrecken, sondern auch zu schockieren. Ich bin ein durchaus hartgesottener Thrillerleser, aber tatsächlich gab es hin und wieder so klar beschriebene Details z. B. bei einer Leiche, das ich auch mal schlucken musste. Also ein stabiler Magen und ein gutes Nervenkostüm sind hier absolut von Vorteil.Schon beim Einstieg beginnt der Autor mit einer sehr spannenden Sequenz und auch während der Geschichte gibt es immer wieder Momente, bei denen der Autor die Spannungsschraube anzieht. Das sorgt zum einen dazu, dass man hier nur so durch die Geschichte fliegt, zum anderen dazu, dass es zu keiner Zeit Langeweile gibt. Am Ende erhält der Leser sogar noch einen regelrechten Showdown, der einen an den Fingernägeln kauen lässt. Spannung ist also absolut garantiert.In erster Linie verfolgen wir den Fall in der Gegenwart gemeinsam mit der Ermittlerin Vidalis. Doch es gibt hier auch immer wieder Rückblenden bzw. auch Sequenzen aus der Gegenwart, die aus der Sicht des Antagonisten erzählt werden. Mir gefällt das immer, da ich dabei nicht nur einen guten Überblick erhalte, sondern auch ein wenig den Täter und dessen teilweise wirklich verstörende Gedanken kennenlernen kann. Auch hier sorgt diese Abwechslung für Spannung.Die Charaktere sind teilweise bekannt aus den vorherigen Bänden, sprich Vidalis und ihren Partner McDeath und auch die anderen Ermittler kennt man, wenn man Bücher aus der Reihe gelesen hat. In diesem Buch konnte ich sehr mit Carla Vidalis mitfühlen und das, was ihr hier passiert, machte sie für mich noch ein wenig mehr greifbar und ja, man lernt sie auch ein wenig verletzlich kennen. Wobei sie durch ein bestimmtes Ereignis sehr authentisch wirkt. Ich will gar nicht viel verraten, aber ich konnte in diesem Band mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen. McDeath beeindruckt mich ja immer wieder mit seinem unglaublichen Wissen, dabei wirft Etzold auch immer wieder Kleinigkeiten ein, die wirklich real sind und die Story und deren Charaktere glaubwürdiger machen.Mein kleiner Kritikpunkt ist hier eher der Gegenspieler unserer Ermittler, der mir einfach zu klischeehaft war und dessen Entwicklung mir sozusagen vom ersten Kennenlernen an schon klar war. Ich glaube, da geht noch mehr, denn Etzold versteht es ausgezeichnet, Charaktere zu zeichnen und lebendig werden zu lassen.Mein Fazit:Spannung, Ekel, Tempo, alles kann man in dem neuen Thriller des Autors finden. Dabei weiß Etzold hier durchaus immer wieder zu schockieren. Er zeigt hier deutlich darauf, wie es überhaupt soweit kommen konnte, wie solch ein Mörder sozusagen gezeugt wird. Das war mir zwar etwas zu klischeehaft, aber durchaus plausibel und nachvollziehbar. Wer viel Blut lesen kann und auch bei detailreichen, bildhaften Beschreibungen von Opfern nicht zurückschreckt, der sollte hier unbedingt zugreifen. Zartbesaitete Leser sollten aber hier lieber Abstand nehmen, wobei ich finde, dass allein schon das Cover zeigt, wie blutig es wird.

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  • Psychologisch gut durchdacht, packend und unglaublich menschlich

    Tränenbringer

    Frau-Aragorn

    30. September 2017 um 17:31

    Durch reinen Zufall stieß ich auf diese Reihe über Ermittlerin Clara Vidalis,  und mittlerweile bin ich restlos begeistert von Veit Etzold.  Es wird höchste Zeit, sich seine anderen Bücher auch zu besorgen.  Was ich unglaublich schätze ist seine schonungslose Schreibweise. Er nennt die Dinge beim Namen, sowohl die schönen, aber vor allem die hässlichen. Und wie er das tut! Auch in seinem aktuellen Thriller verknüpft er psychologisch unglaublich gut durchdacht die hellen und die dunkelsten Seiten der wunderbarsten Stadt Deutschlands. Die Ermittlungsmethoden scheinen sehr amerikanisch, und wahrscheinlich würde ein Korinthenkacker auf die Idee kommen sie unrealistisch zu nennen. Drauf gesch*** . Ich find es einfach rundum spannend und großartig.  Fazit: ich könnte mich jetzt stundenlang über all die positiven Aspekte dieses Buches auslassen, fass es aber in einem Satz zusammen: Alles an Veit Etzold neigt zu Superlativen. Er ist mein neuer Stern am Thrillerhimmel! 

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  • spannender und mitreißender Thriller, aber nichts für schwache Nerven

    Tränenbringer

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    19. September 2017 um 07:07

    Kurzbeschreibung:Band fünf der Bestseller-Serie von Veit Etzold: Top-Autor Veit Etzold ist mit seiner Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Kaum ein deutscher Thriller-Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er. Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting!Meinung:Obwohl ich die vorherigen Teile der Reihe nicht kenne, hat mich „Tränenbringer“ sofort angesprochen. Ich wollte schon lange mal ein Buch von Veit Etzold lesen und nun habe ich zugeschlagen.Und ich wurde auch wirklich nicht enttäuscht. Man ist sofort mitten in der Geschichte und diese ist wirklich nichts für schwache Nerven. Schon gleich zu Beginn gibt es eine Entführung, Androhung von Folter und Gewalt und grausam zugerichtete Leichen(teile). Dabei fand ich es gut, dass der Autor zwar nicht vor Grausamkeiten zurückschreckt, diese oft aber auch nur andeutet oder das schockierende Ergebnis präsentiert, aber die Einzelheiten der Fantasie des Lesers überlässt.Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und es gibt auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. So begleitet man nicht nur die Ermittler, sondern bekommt auch Einsicht in die Gedankenwelt des Täters und seine Entwicklung. Dadurch ergibt alles ein stimmiges Ganzes und man ist den Ermittlern oft auch einen Schritt voraus.Die Kapitel sind ziemlich kurz gehalten und von Beginn an wirklich mit viel Spannung versehen. Anfangs sind mir ein paar Satzwiederholungen negativ aufgefallen, aber mit der Zeit hat sich das gegeben.Die Handlung ist fesselnd, eklig und doch auch persönlich, also die perfekte Mischung für solch einen Thriller. Dabei gibt es einige Wendungen und auch interessante Einblicke in die Denkweisen von Serienmördern und Erklärungen zu Fachbegriffen, die ich persönlich hilfreich und keinesfalls belehrend fand.Da ich die vorherigen Teile der Reihe nicht kenne, kann ich nichts zur Charakterentwicklung sagen. Mir persönlich ist nur aufgefallen, dass die Charaktere hier ein bisschen oberflächlich gewirkt haben, was aber bestimmt an dem fehlenden Vorwissen liegt. Vor allem Protagonistin Clara war mir nicht immer sympathisch und ich konnte ihre Verbohrtheit in manchen Dingen auch nicht wirklich nachvollziehen, aber wenn man sowas erlebt und täglich mit solchen Monstern zu tun hat, wird man wohl selbst etwas sonderbar.In der Handlung selbst hatte ich aber keine Defizite durch das fehlende Vorwissen, da die Fälle alle für sich abgeschlossen sind und der Autor hier auch viele Hinweise zu den vergangenen Fällen gibt.Das Ende fand ich ein bisschen einfach und es wirkte auf mich etwas konstruiert, aber im Großen und Ganzen ist es schon zufriedenstellend.Fazit:„Tränenbringer“ ist ein spannender und mitreißender Thriller und durch die beschriebenen Grausamkeiten nichts für schwache Nerven. Für mich gabs ein paar kleine Kritikpunkte, wie etwas oberflächliche Charaktere, wobei dies wohl am fehlenden Vorwissen liegt und ein etwas konstruiertes Ende. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, weshalb ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

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  • Brutal, realistisch, echt

    Tränenbringer

    Emma.Woodhouse

    14. September 2017 um 08:33

    Inhalt:Clara Vidalis hat es dieses Mal mit einem besonders grausamen Serienkiller zu tun. Er entführt 18-jährige Mädchen, foltert sie und schickt ihren Eltern Leichenteile. Doch den Serientäter zu finden, erweist sich als sehr schwer und bringt sie auf eine noch ganz andere Spur ...Meinung:Das Cover ist mal wieder einfach nur grauenerregend. Das Blut trieft nur so und es hat auch einen tollen haptischen Effekt wenn man darüber streicht. Wenn man jetzt noch den grandiosen Titel dazu nimmt, hat man alles was ein Thriller braucht.Und wovon das Cover nur so erzählt, genau das bekommt man auch. Das Buch ist getränkt von Blut weil der Täter seine Weg mit Leichen pflastert. Diese Morde und auch die Toten werden in einer grausamen Präzision geschildert, sodass einen das Grauen packt. Noch intensiver wird es durch den ständigen Perspektivwechsel. Nicht nur das wir Claras Sichtweise mitverfolgen können auch die des Täters und zwar zum einen aus der Ist-Zeit und der Vergangenheit. Das lässt einen, einen überraschenden Blick in die Psyche des Täters machen. Es lässt den Täter so menschlich wirken und das Ganze wird noch realer. Der Autor schafft es ein gewisses Maß an Mitgefühl für den Täter aufkommen zu lassen aber er zeigt auch ein klares Bild davon wie er zu diesem Killer wurde. Dadurch das man nur Stückchen für Stückchen, die Informationen erhält, bleibt das Buch durchweg spannend. Es ist aber auch diese Schonungslosigkeit mit der der Autor schreibt und Dinge beim Namen nennt. So ist mir dieser Satz von MacDeath auch direkt im Kopf geblieben: "Um die Monster zu verstehen, muss man eine Weile in ihren blutigen Stiefeln mitlaufen". Der Autor macht aber auch nicht vor seinen eigenen Charakteren halt. Natürlich ist einem bewusst das bei einem Einsatz immer etwas passieren kann, etwas schief geht aber man ist so in der Geschichte und mit den Figuren verwurzelt, das man ihnen automatisch eine Immunität zu spricht. Aber dieser Fall ist für Clara Vidalis aus verschiedenen Gründen etwas sehr persönliches. Sie wird an den Tod ihrer Schwester erinnert und muss erneut mit einem Verlust umgehen. Der Täter kommt ihr so nah, das man seinen Atem im Nacken zu spüren scheint. So manches Mal hatte ich eine Gänsehaut weil es einfach zu real ist. Es ist so echt und greifbar, das ich mittlerweile mit ganz anderen Augen durch Berlin laufe.Wenn man einen Veit Etzold liest, sollte man sich auf schlaflose Nächte gefasst machen, das hat der Tränenbringer mal wieder bewiesen. Absolut empfehlenswert für alle Thrillerfans die es zudem blutig mögen.Brutal, realistisch, echt - so wie ein Veit Etzold sein sollte!

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  • Sprachlos!

    Tränenbringer

    Insomnia1106

    11. September 2017 um 21:22

    So lange habe ich auf den neuen Fall von Clara Vidalis gewartet und nun kam nach zwei Stand-Alones endlich ein neuer Teil der Thrillerreihe heraus. Meine Erwartungen waren hoch, doch Veit Etzold gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren, denn er hat meine Erwartungen mehr als nur übertroffen.Worum geht es? Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting!Das Buch kann man gut und gerne in einem Stück durchlesen. Es wird in viele Kapitel unterteilt und die ständigen Sichtwechsel machen es absolut spannend. Auch hier werden wir wieder in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele geführt. Durch den Schreibstil und die genauen Hintergrundinformationen lässt die Geschichte einen gar nicht los. Ein ganz tolles Werk ist durch Veit und auch durch seine Frau Saskia entstanden.Ganz lustig fande ich die eine Passage im Buch, bei der es um die vorgeschriebenen Lautsprecher bei der Leichenobduktion geht. Bei der Lesung von "der Totenzeichner" hat Saskia uns schon von dieser lustigen Aktion erzählt und ich fande es super toll dass es nun auch in diesem Werk niedergeschrieben wurde. So ein sympatisches Paar.Das Buch lässt sich auch alleine lesen, doch ich empfehle es in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die Charaktere machen allesamt eine tolle Entwicklung. Man kann sie vom ersten Tag an begleiten, sieht die Höhen und Tiefen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.Für mich der beste Thriller des Jahres. Bitte viel viel mehr davon!

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  • Die Angst vor dem Unbekannten - 5. Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis

    Tränenbringer

    Nisnis

    11. September 2017 um 18:30

    Band fünf der Bestseller-Serie von Veit Etzold: Top-Autor Veit Etzold ist mit seiner Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Kaum ein deutscher Thriller-Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er. Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting! (Quelle: Knaur Verlag)Der Autor:Dr. Veit Etzold ist Autor von sechs Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking. Er ist Berater des Auswärtigen Amtes, Mitglied in unterschiedlichen Expertengruppen der Atlantikbrücke und Dozent für Geopolitik an der IESE Business School und an der Singapore Management University. http://www.veit-etzold.de/ (Quelle: Knaur Verlag)Reflektionen:Mühelos gleitet man in die Geschichte hinein, denn Veit Etzolds Schreibstil, so flüssig und angenehm, macht es einem leicht einzutauchen. Die Story beginnt rasant. Ein Junkie taumelt über eine Straße, er hält ein Paket festumklammert in seinen blutverschmierten Händen, ein Autofahrer kann noch rechtzeitig reagieren, aber dann muss ein LKW ausweichen und rast in die Hauswand eines Hotels. Wie durch ein Wunder gibt es bis auf den verwahrlosten Junkie keine Verletzten.Die ärztliche Versorgung des Junkies wird jäh unterbrochen, als der ungepflegte Mann anfängt um sich zu beißen und von perversen Pfählungen und von dem Tränenbringer faselt. Erkennungsdienstliche Untersuchen bringen hervor, dass der Mann Spuren von Gehirnmasse an den Stiefeln trägt. Bevor man ihn näher befragen kann, muss er aus medizinischen Gründen ins Koma versetzt werden. Als man das Paket öffnet, findet man darin ein paar post mortem abgetrennte Füße.„Was dazu führte, dass die Menschen in dem Film ihre Hand freiwillig in siedendes Öl steckten. Und dann die frittierte Hand aßen. Eine Frau schnitt sich die Nippel und die Schamlippen ab. Und schließlich schnitt sie sich ihr eigenes Auge aus und aß es. Stopfte all das in sich hinein.“ (Zitat)Zeitgleich erhält der Vater eines 18-jährigen Mädchens ein Paket, in dem die Nase seiner Tochter, ihr Schlüpfer und ihr Handy liegt. Dann erhält der Vater einen Anruf.Die taffe Clara Vidalis, Expertin für Forensik und Pathopsychologie des LKA, steht vor einem neuen rätselhaften Fall, der eine Jagd nach dem schlimmsten gesellschaftlichen Abschaum auslöst und sie an ihre persönlichen Grenzen bringt. Noch immer leidet sie unter Schuldgefühlen zum Tod ihrer kleinen, ermordeten und missbrauchten Schwester, die sie nicht beschützen konnte und so kommt sie in große, persönliche Bedrängnis und Not, als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Noch immer lebt sie leicht distanziert mit Mac Death zusammen, der sie gern heiraten will. Aber so weit ist Clara noch lange nicht.Eine zweite Perspektive erzählt die Klischees behaftete Geschichte von Torstens Jugend in den 80er Jahren, der von seiner Mutter seelisch missbraucht wird und nur als Abschaum und Dreck bezeichnet wird. In ihm brodelt es, er steht kurz davor zu explodieren, quält Tiere, aber diese Perspektive steht noch ganz am Anfang.„Dann sollte der Inkubus mal wieder begnadigt werden, dieser wahnsinnige Killer, der Frauen umgebracht hatte, nachdem er vorher deren Mülleimer durchwühlt und sich aus den benutzten Tampons der Frauen einen Tee gekocht hatte.“ (Zitat)Wie gewohnt zeichnet Veith Etzold ausgesprochen intensive Charaktere. Rückblicke auf vorangegangene Kriminalfälle, intensivieren noch einmal die Präsenz dieser spannenden Reihe, doch nach 157 Seiten hat mir dieses Wiedersehen gereicht, auch wenn ich die Figuren nach wie vor mochte.Im Laufe der Handlung geschehen nicht nur brutale Verbrechen, sondern auch Ausflüge in die tiefsten menschlichen Abgründe. Als Thriller-Liebhaber kann ich mit blutigen Fakten sehr gut umgehen und mich schockt so schnell weder Täter noch Tatort, aber das, was ich in diesem Buch an Widerlichkeiten vorfand, ließ es mich nach 160 Seiten zuklappen.Ich kann nicht verstehen, dass ein Bestseller-Autor so tief in die Kiste des Ekels greifen muss, wenn er mit literarischer Intelligenz gesegnet und mit scheinbarer Leichtigkeit einen Spannungshöhepunkt nach dem anderen zaubern kann, ohne sich eines perversen Wortschatzes bedienen zu müssen. Das nenne ich Kunst. Veith Etzold versteht es, Spannung zu erzeugen, aber mit Der Tränenbringer geht er für mich persönlich einen verbal perversen Schritt in seiner Ausdrucksweise zu weit. „Ihr Bauch war von der Brust bis zum Schambein aufgeschnitten. Teile der Innereien fehlten oder hingen aus dem Leib heraus. Dünn- und Dickdarm aber hatte der Täter aus der Bauchhöhle herausgezogen und der Leiche wie einen Strick um den Hals gelegt. „ ... „Erdrosselt mit den eigenen Innereien?“ (Zitat)Wenn ein Täter von benutzten Tampons Tee kocht bitte, aber Veith Etzold hat es eigentlich nicht nötig, Leser mit Perversionen zu berieseln. Natürlich ist es eine Frage des Geschmacks, ob man bereit ist verbal perverse Sätze in der Form zu lesen, ich bin es nicht.Fazit und Bewertung:Im 5. Band der Reihe um Hauptkommissarin Clara Vidalis macht sie erneut Jagd nach dem schlimmsten Abschaum der Gesellschaft und stößt dabei an ihre persönlichen Grenzen. Wer es blutig und pervers mag, der ist mit diesem rasanten und klischeebehafteten Thriller in guter Gesellschaft. Für mich persönlich geht Veit Etzold in seiner Ausdrucksweise immer wieder einen Schritt zu weit in Richtung Perversion. Schade eigentlich, denn er wäre literarisch intelligent in der Lage, auf einen derartigen Wortschatz verzichten zu können und würde dennoch eine hochspannende und fesselnde Geschichte erzählen. ©nisnis-buecherliebe

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