Veit Heinichen Im eigenen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Im eigenen Schatten“ von Veit Heinichen

Das Flugzeug eines honorigen Geschäftsmanns und Expolitikers aus Südtirol explodiert nahe Triest. Sprengstoffspuren am Wrack der Cessna lassen Kommissar Laurenti rasch ein Verbrechen vermuten. Als dann während der Trauerzeremonie ein Goldtransporter auf der Autostrada A4 brutal überfallen und gekapert wird, überschlagen sich die Ereignisse im sonst so beschaulichen Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien.

ganz,ganz schwach. habe ich nicht zu Ende gelesen

— zbaubf

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  • Rezension zu "Im eigenen Schatten" von Veit Heinichen

    Im eigenen Schatten

    ChiefC

    01. March 2013 um 18:25

    Ganz gut geschrieben, ganz gut recherchiert und dennoch langweilig. Heinichen packt so viele Nebenschauplätze, so viel Personal, in seinen mittlerweile achten Krimi um Commissario Laurenti, dass einfach keine Spannung aufkommen will. Die rechtslastige Separatistenbewegung in Südtirol, die Problematik der offenen Grenzen in Europa und des damit verbundenen Kriminalitätstransfers, die politischen Verhältnisse Italiens, die wechselvolle Geschichte diverser Balkanstaaten – das ist einfach zuviel, um eine packende Krimistory zu ergeben. Auch die vielen Figuren, inklusive der Protagonisten, bleiben angesichts der Materialfülle, die auf (über-)eifrige Zeitungs- und sonstige Lektüre des Autors schließen lässt, flach und farblos. Vielleicht hat Heinichen seinen Commissario in den Vorgängerbüchern ja bereits ausführlich charakterisiert. Wer aber mit diesem Buch in die Krimireihe einsteigt – was durchaus möglich ist, man muss die Vorgeschichte nicht kennen, um die Handlung des aktuellen Bandes zu begreifen –, der dürfte Laurenti und Co. nicht besonders interessant finden. Vielleicht war es einfach ein Fehler, mit diesem Band anzufangen, aber leider macht dieser nun gar nicht so richtig Lust darauf, einen der früheren – oder einen folgenden – Laurenti-Krimi zu lesen.

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  • Rezension zu "Im eigenen Schatten" von Veit Heinichen

    Im eigenen Schatten

    WinfriedStanzick

    11. February 2013 um 15:48

    Wohl in keiner anderen Region des nach 1989 zusammenwachsenden Europas kann man die aufeinanderprallenden Gegensätze zwischen den ehedem westlichen und den osteuropäischen, ehemals staatssozialistischen Staaten und die daraus entstehenden neuen Konflikte und Widersprüche besser spüren und beobachten als in Triest, der Heimat der mittlerweile auch einem großen deutschsprachigen Fernsehpublikum bekannt gewordenen Commissarios Proteo Laurenti. Sein Schöpfer Veit Heinichen hat ihn in den Jahren seit seinem ersten Buch 2001 mit dem vorliegenden in insgesamt acht Bänden an Kriminalfällen arbeiten lassen, die alle in diesem historisch bewegten Spannungsfeld angesiedelt waren. Oft waren Heinichens Bücher regelrecht lehrreich, denn er hat seine aktuellen Fälle immer wieder eingebettet in aktuelle politische Zusammenhänge und verbunden mit vielen aufschlussreichen Hintergrundinformationen über deren historische Entstehung in einer Gegend Europas, die auch schon in früheren Zeiten bestimmt war von der Vielfalt von verschiedenen Völkern, Sprachen und Kulturen. In seinem neuen Fall hat mir das, obwohl es schwerpunktmäßig um die historische und aktuelle Lage in Südtirol mit seinem bis ins Rechtsradikale reichenden politischen Spektrum geht, ein wenig gefehlt. Zwar spielt eine der Hauptrollen ein schwerreicher aus Südtirol stammender Mann namens Spechtenhauser, der in seiner Jugend auch in separatistische Gewalt involviert war und hervorragende Verbindungen insbesondere zur Hans-Seidel Stiftung der CSU und zu Franz-Josef Strauß pflegte. Doch Heinichen hätte ruhig dieser bewegten und bis in die heutige Zeit virulenten besonderen Situation Südtirols im Rahmen der nach wie vor selbst für einen benachbarten Europäer total unübersichtlichen innenpolitischen Lage in Italien mehr Raum geben dürfen. Denn der passionierte und schwerreiche Hobbypilot Spechtenhauser, der gleich am Anfang des Buches bei einem Sprengstoffanschlag mit seinem Flugzeug abstürzt, hatte sich auch in Rom als Senator einen Namen gemacht und wohl auch mit dem nur als „Premierminister“ betitelten Berlusconi das eine oder andere lukrative Geschäft gemacht. Um Geschäfte in Millionenhöhe, auch in den benachbarten, nach wie vor instabilen und korrupten Nachbarstaaten des Balkans, geht es in diesem Buch. Ein genial eingefädelter Raub einer großen Menge von Gold, das Spechtenhauser nach Slowenien ausführte, um es dort zu waschen, stellt zusammen mit dem zeitgleichen Absturz von Spechtenhauser Kleinflugzeug die Ermittler um Commissario Laurenti vor große Probleme. Doch insbesondere der harte und kompromisslose und körperliche Einsatz seiner Kollegin Zenia, die mittlerweile in Grado arbeitet, bringt das Team Laurentis weiter. Immer dichter konstruieren sie aus zunächst spärliche Spuren und Indizien ein Netz, in dem sie irgendwann die Lösung erkennen wie die Spinne ihre Beute. Aus den oben schon genannten Gründen und weil sich das Buch für mich dieses Mal erstaunlich zäh las(das kann aber auch an mir selbst liegen) halte ich es gegenüber den letzten Büchern wie etwa „Keine Frage des Geschmacks“ (2011), „Die Ruhe des Stärkeren“ (2009) oder „Totentanz“ (2007) für ein nicht ganz so starkes.

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