Veit Heinichen Totentanz

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Inhaltsangabe zu „Totentanz“ von Veit Heinichen

Eine Bombe explodiert in Triest; nur bekommt es niemand mit. Die Polizei erscheint erst Stunden später. Dann wird im Konsulat eines kleinen osteuropäischen Landes eine Frau fast zu Tode geprügelt doch keiner scheint das Opfer zu vermissen ... Alte Bekannte stecken hinter den Verbrechen, mit denen es Proteo Laurenti bei seinem fünften Fall zu tun bekommt. Aber diesmal wollen die Feinde aus früheren Tagen vor allem eins: den Tod des Commissario. Denn der ist ihnen einmal zu oft bei ihren schmutzigen Geschäften in die Quere gekommen.

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    Totentanz
    awogfli

    awogfli

    Beim Ausprobieren neuer Krimiautoren kann die Wahl auch schon mal in die Hose gehen. Dieser Roman war für mich wirklich nur mittelmäßig und tendiert von der Bewertung eher noch eine Stufe nach unten. Die Figuren sind zwar irgendwie entwickelt, aber agieren permanent so ambivalent, dass sie kein schlüssiges Bild abgeben. Da ist zum Beispiel der Kommissar Proteo Laurenti, der seine Frau angeblich innig liebt, eine Geliebte hat, die er sich aber nur vorübergehend aus Rache für einen Flirt der Ehefrau zugelegt hat. Als die Geliebte die für beide nicht zielführende Beziehung beendet, wird er total wütend inkl. Kontrollverlust, obwohl die Figur Laurenti auch nicht als stolz und eitel geschildert wird - also so ein Verhalten ist mir schleierhaft. Auch seine ehrgeizige extrem toughe beste Kriminalermittlerin wird schon bei ein paar perversen Stalkerbriefen zu einem schlotternden Wesen, das sich, trotz der dohenden Schande der Veröffentlichung dieses peinlichen Umstandes unter den Kollegen unbedingt ihrem Commissario anvertrauen muss, mit dem sie aber keine freundschaftliche Beziehung pflegt - das ist komplett an den Haaren herbeigezogen. Und so geht es munter weiter beim alternden geschasten Gerichtsmediziner, der wütend und brummig Leute, die er leiden kann, aus nicht nachvollziehbaren Gründen beschimpft.... Der Krimiplot ist ebenfalls absolut unspannend, denn Täter und geplante Opfer sind klar, es fehlt nur noch wie in einer Columbo Folge, mit welchen Mitteln der Commissario mit seiner Mannschaft die Bösewichte fängt. Auch diese Strategie reisst mich gar nicht vom Hocker das wäre einem Polizeilehrling im ersten Jahr eingefallen. Nun wird es spannend, denn ich muss die 3 Sterne Bewertung erklären bzw. was mir an dem Buch trotzdem gut gefallen hat. Ich bin seit 15 Jahren in Triest und das Hinterland des Karstes komplett verliebt und die Region, Landschaft, Örtlichkeiten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Weine, Essen etc. spielen eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman und sind wirklich ausnehmend perfekt in der Handlung eingebettet & plaziert. Das kann er wirklich der Autor! Obwohl ich die Gegend gut kenne, hat er mir noch einige Geheimtipps mitgegeben, die ich mir beim nächsten Urlaub anschauen will :-) Fazit: Ein Mittelmäßiger Roman, der nur für Fans der Region Triest/Friuliveneziagiulia/Slowenisches Hinterland geeignet ist.

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