Veit M. Etzold

 3.2 Sterne bei 36 Bewertungen

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Veit M. EtzoldDas große Tier
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Das große Tier
Das große Tier
 (34)
Erschienen am 18.02.2010
Veit M. EtzoldDas große Tier
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Das große Tier
Das große Tier
 (2)
Erschienen am 16.03.2010

Neue Rezensionen zu Veit M. Etzold

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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Das große Tier" von Veit M. Etzold

Wenn die Macht spekuliert!
kassandra1010vor einem Jahr

Was passiert, wenn man mit einem perfiden Mordplan die Börse regiert? Veit M. Etzold hat mit diesem Thriller den Nerv der Zeit getroffen. Leerverkäufe, Immobilienspekulationen und korrupte Banken. Wo fängt das Böse an? Als auf den erstem Mord ein weiterer folgt, beginnt Sarah Jakobs, die Ermittlerin für Wirtschaftskriminalität zu ermitteln und ist sich in einem völlig sicher, das hier etwas mächtigeres dahintersteckt.

Hilfe bekommt sie von einem Kunststudenten, der die hinterlassenen Botschaften entschlüsselt und immer tiefer in die Welt der Hölle, die Welt der Magie und der Welt der Antike vorstößt.

Ein sehr spannender Thriller mit blitzschnellen Wendungen, einer wirklich gut gestrickten Story und brandaktuell!

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Rezension zu "Das große Tier" von Veit M. Etzold

Das große Tier? Wohl eher nicht...
Wolfhoundvor 4 Jahren

Das Große Tier, eine Geschichte über Lug und Trug, Aktien, Verschwörungen, uralte Mächte und die Weltherrschaft. Wer hier natürlich nicht fehlen darf, ist der Vatikan, welcher auch nicht lange auf sich warten lässt.

In der Silvesternacht wird im Berliner Adlon der Geschäftsmann Stuart Hill, Chef von Promethean Industries ermordet. Ohne Gewalteinwirkung. Gleichzeitig wird ein Banker von Headhuntern mit fünf Millionen auf seinem Konto gelockt - und in sein Verderben gestürzt?

Des Weiteren feiert Vincent mit seinem Kumpel Tobi Silvester am Brandenburger Tor.

Innerhalb von wenigen Seiten warten verschiedenste Handlungsstränge auf den Leser, die auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben. Groteske Morde folgen, die Berliner Polizei ist im Begriff den Fall zu verlieren und immer mehr Verstrickungen der Aktienbranche kommen ans Licht. Es ist die Rede von Headhuntern, Leerverkäufen, Manipulation der Börse - und einem grausamen Aufnahmeritual, möchte man zu den ganz Großen ohne Seele gehören. In diesem Wirrwar versucht sich die Kommissarin Sarah zurechtzufinden und kommt nicht umhin, ihre Affäre Vincent als Berater hinzuzuziehen. Eine atemberaubende Suche nach den Tätern führt Sarah und Vincent nach England, zu Scotland Yard sowie dem Professoren Stokes, der mit seiner abstrusen Verschwörungstheorie tatsächlich zur Lösung des Fall beiträgt. Und dann ist da noch Vincents Bruder Marcus. Aber was hat dieser mit der ganzen Sache zu tun?

Obwohl Etzold von Anfang an verschiedenste Handlungsstränge aufgreift und auch durch kurze Kapitel häufig diese wechselt, fällt es dem aufmerksamen Leser nicht schwer, den einzelnen Personen zu folgen.

Man bekommt kostenlos noch einen Crashkurs im Bankwesen dazu und hat hinterher das Gefühl, ein wenig mehr zu wissen. Trotzdem müssen einige Abstriche gemacht werden, denn eine Verschwörungstheorie ist gut und schön, aber haben wir denn davon nicht schon genug? Und muss gleich wieder das Verschwörungsphänomen Lady Di ausgepackt werden, nur weil Das Große Tier auch in London spielt? Einige Dinge wirken doch recht konstruiert und erwecken das Gefühl, dass Etzold zu viel auf einmal wollte.

Zum Schluss wirkt auch die Möchtegern-Liebesgeschichte von Sarah und Vincent mehr gewollt als gekonnt.

Trotz der eben genannten Abzüge ist Das Große Tier für mich ein Buch mit Potenzial und auch Herr Etzold ist ein Autor mit Potenzial, der sich nicht lange mit Erklärungen von Personen aufhält, sondern diese durch ihre Taten sprechen lässt.

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Amaroks avatar

Rezension zu "Das große Tier" von Veit M. Etzold

Rezension zu "Das große Tier" von Veit M. Etzold
Amarokvor 8 Jahren

Der Roman "Das große Tier" von Veit M. Etzold wird zwar vornehmlich als Wirtschaftsthriller ausgeschrieben, gehört jedoch eher in die Kategorie "Mystery-Thriller".

Der Roman beginnt mit dem Tod des Industriellen Stuart Hill, Chef eines internationalen Satellitentechnik-Konzerns, der am Neujahrsmorgen überraschenderweise tot in seiner Suite im Berliner Adlon-Hotel gefunden wird. Und sofort scheint der Tod Hills eine weitreichendere Bedeutung zu besitzen, denn er zieht den Sturz der Aktienkurse nach sich. Kurze Zeit später sterben weitere wichtige Wirtschaftsangehörige, deren Leichen auf mysteriöse Weise angeordnet und von einer merkwürdigen Botschaft begleitet sind. Die Ermittlungen in diesem Fall nimmt die junge, ambitionierte Hauptkommissarin für Wirtschaftskriminalität des LKA Berlin Sarah Jakobs auf, die unter Mithilfe des Bremer Doktoranden für Kunstgeschichte Vincent Wagner versucht, die äußerst mysteriösen Morde aufzuklären. Schon bald führen sie ihre Ermittlungen von Dantes "Inferno", über die mittelalterlichen Satansvorstellungen bis hin zu Kronos, dem antiken griechischen Gott der Zeit und Vater des Zeus, der wiederum auf eine uralte geheime Vereinigung verweist.

Spätestens ab diesem letztgenannten Zeitpunkt ist jedem Leser klar, dass es sich bei diesem Roman in erster Linie um einen Verschwörungsthriller handelt, der sich im Gegensatz zu ähnlichen Romanen dieser Art jedoch im Bereich der Wirtschaft bewegt. Mancher Leser wird bei dieser Lektüre an die Werke Dan Browns oder Scott McBains erinnert sein, auch wenn die Figurenzeichnung und der Erzählstil (was hier jedoch auch z.T. an der Übersetzung liegen kann) daran nicht heranreichen.

Veit M. Etzold liefert in seinem Roman zwar keine völlig neue Idee, doch aufgrund der Fülle des von ihm verwandten Materials ist ihm auf jeden Fall Achtung zu zollen, selbst wenn das Zusammenfügen dessen nicht ganz perfekt gelungen scheint. Die Figuren sind etwas formlos geraten, der Erzählstil teils etwas trocken, das Voranschreiten der Ereignisse oft etwas plötzlich oder sogar unzusammenhängend erscheinend.

Trotz erwähnter Mängel plädiere ich jedoch für die Vergabe von drei Sternen, da der Roman mir wirklich gut gefallen hat, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich mich für Wirtschaft und Bankwesen interessiere und durch Romane von Jeffrey Archer, Philip Jolowicz o.ä. bereits vorgeprägt bin. Im Großen und Ganzen würde ich diesen Roman allen empfehlen, die sich für Wirtschaftsverschwörungen interessieren und sich nicht allzu sehr an dem doch sehr mysteriösen und mythischen "Geheimbundkonstrukt" stören, dass nicht ganz die harmonische Verbindung zur sonsitgen Erzählung gefunden hat.

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