Velma Wallis

 4,2 Sterne bei 169 Bewertungen
Autor von Zwei alte Frauen, Zwei alte Frauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Velma Wallis

Velma Wallis, geboren 1960 als eines von dreizehn Kindern in Fort Yukon/Alaska, wurde in den traditionellen Werten ihres Volkes, der Athabasken, erzogen. Nach dem Besuch der Highschool zog sie in eine Trapperhütte und lernte, vom Fischen, Jagen und Fallenstellen zu leben. Heute wohnt Velma Wallis mit ihrer Familie wieder in Fort Yukon. Sie ist die Autorin des Bestsellers »Zwei alte Frauen«, der mit dem Western States Book Award ausgezeichnet und seit seinem Erscheinen in siebzehn Sprachen übersetzt sowie millionenfach verkauft wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Velma Wallis

Cover des Buches Zwei alte Frauen (ISBN: 9783492967112)

Zwei alte Frauen

 (143)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Zwei alte Frauen (ISBN: 9783886988259)

Zwei alte Frauen

 (8)
Erschienen am 01.03.2009
Cover des Buches Two Old Women (ISBN: 0060723521)

Two Old Women

 (2)
Erschienen am 06.07.2011

Neue Rezensionen zu Velma Wallis

Cover des Buches Zwei alte Frauen (ISBN: 9783492967112)mariameerhabas avatar

Rezension zu "Zwei alte Frauen" von Velma Wallis

Man spürt die Kälte nicht
mariameerhabavor 5 Monaten

Der Stil ist so schrecklich, so lieblos, monoton, dass ich keinen Moment lang mitfühlen konnte. Es gibt keinen Spannungsbogen, nicht einmal eine richtige Atmosphäre und es wird so beschrieben, als wäre Alaskas Kälte nicht so schlimm. Es gibt Bücher, die mich beim Lesen frösteln lassen können, die dafür sorgen, dass ich diese Kälte bis in die Knoche spüre. Aber hier war das nicht so. Die Autorin beschreibt das so nüchtern, fast schon gelangweilt, als wäre sie selbst davon nicht überzeugt.

Kaum werden die Frauen zum Tod zurückgelassen, haben sie plötzlich so viel Glück, dass die Glaubwürdigkeit darunter auf der Stelle leidet. Die Gruppe ist nicht in der Lage, sich zu ernähren, schaffen es nicht, irgendetwas zu fangen, aber in der Einsamkeit sind plötzlich die Frauen in der Lage, Hasen, Eichhörnchen und Fische zu fangen, als hätten die Tiere bloß darauf gewartet, dass die Gruppe sich extrem stark dezimiert.

Einzig die Müdigkeit und den Schmerz konnte die Autorin gut beschreiben. Das hat funktioniert, aber mehr war nicht drinnen. Das Buch ist schlecht, langweilig, eine Lektüre zum Vergessen gemacht.

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Cover des Buches Zwei alte Frauen (ISBN: 9783492967112)ricas avatar

Rezension zu "Zwei alte Frauen" von Velma Wallis

Eine alte Legende
ricavor einem Jahr

Eine Gruppe der Athabaska Stämme zieht verzweifelt auf der Suche nach Nahrung in einem harten Winter in Alaska umher. Um den Rest zu retten, beschließt der Häuptling, die zwei alten Frauen aus der Gruppe zurückzulassen. Ch`idzigyaak und Sa` sind entrüstet und verletzt von diesem Verrat durch die Gemeinschaft und verzweifelt angesichts ihrer Lage. Unerwartet schaffen sie es doch, gemeinsam für sich zu sorgen. Sie sind bdestärkt darin, wieder aktiv ihr Leben zu gestalten.


Velma Wallis trägt diese alte Legende ihres Volkes weiter. Ob es daran, oder an der Übersetzung liegt, sprachlich fand ich das Buch ungewohnt zu lesen. Die Geschichte ist nett und auch dünn genug, um sie trotz stockendem Lesefluss durchzulesen. Den Abschluss über die Wichtigkeit, tradionell mündlich überlieferte Geschichten nicht in Vergessenheit geratenzulassen, fand ich ganz interessant.

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Cover des Buches Zwei alte Frauen (ISBN: 9783492967112)Lese_Lisels avatar

Rezension zu "Zwei alte Frauen" von Velma Wallis

„In jedem menschlichen Wesen auf dieser weiten, komplizierten Welt ruht eine erstaunliche Anlage zur Grösse“
Lese_Liselvor einem Jahr

Zwei alte Frauen vom nomadischen Volk der Gwich’in (Athabasken) werden in einem besonders kalten Winter von ihrer Gruppe zurückgelassen und damit zum de facto zu Hungertod verurteilt. Ohne die zwei unnützen Esser hätte die Gruppe eine bessere Chance, den Hunger zu besiegen, hofft der Häuptling. Aber die beiden alten Frauen geben nicht auf und trotzen dem arktischen Winter im nördlichsten Alaska. Dabei besinnen sie sich auf Fähigkeiten und Stärken, die sie jahrelang nicht mehr genutzt hatten, als sie noch mit den Jüngeren zusammenlebten, die sich um sie kümmerten.

Mit beeindruckender Kraft schildert die Autorin, wie die beiden alten Frauen gegen das ihnen zugeteilte Schicksal aufbegehren. Wie sie dem eisigen Winter trotzen, sich gegenseitig Mut machen, Fallen stellen, Eichhörnchen jagen, Schneeschuhe und Kleider aus Kaninchenfell anfertigen. Das Buch besticht einerseits mit hervorragenden ethnografischen Schilderungen des Lebens eines indigenen Volkes, zeigt aber auch eindrücklich, zu was der Mensch fähig ist, wenn er aus seiner Lethargie herausgerissen wird. Dabei geht es um Mut, Tapferkeit, Freundschaft, Zusammenhalt und das Verzeihen. Und auch darum, dass wir niemals einen Menschen aufgeben sollten. Der Schluss der Geschichte wird hier sebstverständlich nicht verraten. Nur so viel: er ist herzerwärmend und ermutigend!

Velma Wallis gehört selber dem Volk der Gwich’in an und wurde auf traditionelle Weise erzogen. Als Erwachsene lebte sie elf Jahre lang in einer einsamen Trapperhütte und überwinterte teilweise auch dort. Sie weiss also bestens, von was sie schreibt! 

Ganz grosse Leseempfehlung!

„Diese Geschichte hat mich gelehrt, dass den eigenen Fähigkeiten keine Grenzen gesetzt sind, wenn es darum geht, das im Leben zu vollbringen, was man muss – schon gar nicht durch das Alter“

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