Vena Cork

 3.1 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Galerie der Angst, Augen in der Nacht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Vena Cork

Augen in der Nacht

Augen in der Nacht

 (17)
Erschienen am 01.11.2008
Galerie der Angst

Galerie der Angst

 (17)
Erschienen am 25.06.2009
Bühne des Todes

Bühne des Todes

 (1)
Erschienen am 08.01.2010
The Art of Dying

The Art of Dying

 (0)
Erschienen am 01.03.2007
Green Eye

Green Eye

 (0)
Erschienen am 28.04.2008

Neue Rezensionen zu Vena Cork

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SusanneSH68s avatar

Rezension zu "Galerie der Angst" von Vena Cork

Galerie der Angst
SusanneSH68vor 8 Monaten

Rosas Mann Rob war Künstler und ist verstorben. Nun ist sie alleine mit seinem Werk und muss sich mit seinem Tod zurechtfinden. Da taucht plötzlich Robs Bruder Joshua auf, zu dem bisher kein Kontakt bestand und wird seinem verstorbenen Bruder immer ähnlicher. Rosa verkauft ein Bild ihres verstorbenen Mannes, um Joshua zu unterstützen, und verkehrt dazu wieder in der Londoner Kunstszene. Irgendwie fühlt sie sich dabei häufig verfolgt und plötzlich findet sie sich in einem dunklen Kellerverlies unter einer Galerie in der Stadt wieder.

Die Geschichte spielt in der Londoner Kunstszene, eine Szene, die einem nicht so geläufig ist. Das liest sich ganz interessant, wie man da so miteinander umgeht und wie auch die Galeristen arbeiten. Zwischendurch hat man auch mal das Gefühl, es könnte gleich etwas richtig Spannendes passieren, insbesondere die Absichten des Bruders kann man lange nicht richtig greifen. Aber das war es dann 300 Seiten lang auch schon. Von einem Thriller erwarte ich mehr Spannung und Nervenkitzel. Erst auf den letzten 100 Seiten nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf. Für einen Thriller eindeutig zu spät und zu wenig. Was bleibt ist ein kleiner Einblick in die Londoner Kunstszene.       

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pardens avatar

Rezension zu "Augen in der Nacht" von Vena Cork

Lauernde Gefahr...
pardenvor 2 Jahren

LAUERNDE GEFAHR...

Für Rosa Thorn bricht die Welt zusammen, als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt. Für sie und ihre beiden Kinder Anna und Danny ändert sich pötzlich alles. Eine Privatschule können sie sich nicht länger leisten, und den beiden Teenagern fällt der Schulwechsel zusätzlich zur tiefen Trauer um ihren Vater sichtlich schwer. Und Rosa, die eigentlich Schauspielerin ist, aber von ihrer Agentin nie ein wirkliches Engagement vermittelt bekommt, sieht sich gezwungen, eine Stelle als Aushilfslehrerin an derselben Schule anzuehmen, die nun auch ihre Kinder besuchen. Doch dieser Verdienst reicht nicht aus, so dass Rosa beschließt, zusätzlich noch ein Zimmer in ihrem Haus zu vermieten.

Während die drei versuchen, ihre Trauer zu bewältigen und ihr Leben mit all den Veränderungen wieder in den Griff zu bekommen, geschehen Dinge, die Rosa sehr beunruhigen. Ihre 14jährige Tochter schließt plötzlich Freundschaft mit einem ältern, unheimlichen Mann, der die Familie und vor allem Anna zu beobachten scheint. Als ein Mädchen aus der Nachbarschaft ermordet wird, schaltet Rosa die Polizeit ein - doch die kann wenig unternehmen, denn der unheimliche Mann hat inzwischen die Stelle eines Gärtners ausgerechnet in dem Park angetreten, der dem Haus der Thorns gegenüber liegt. So kann er die Familie weiterhin beobachten, und Rosa sowie der Polizei sind die Hände gebunden. Glücklicherweise beschließt der in dem Mordfall ermittelnde Kommissar, das Zimmer im Hause der Thorns zu mieten, da seine Wohnung gerade renoviert wird. Rosa fühlt sich gleich wieder sicherer - doch die unheimlichen Vorfälle nehmen einfach kein Ende. Als Anna plötzlich verschwindet, ahnt Rosa die Katastrophe...

Aus der Ich-Perspektive Rosas wird dieser Thriller erzählt, so dass der Leser immer genauso viel weiß wie sie und die Geschehnisse hautnah miterlebt. Was Vena Cork hier gut gelingt, ist die Verknüpfung des ganz normalen Familienlebens einer mittlerweile alleinerziehenden Mutter mit ihren pubertierenden Kindern in einer Trauerphase einerseits mit den unheimlichen Geschehnissen und den Thrillerelementen andererseits. Die Verwirrung Rosas teilt der Leser vollkommen, denn jeder einzelne, der hier eine Rolle spielt, hat auch Geheimnisse - und lange ist nicht klar, welche der Geheimnisse hier eine wesentliche Rolle für den Fall spielen und welche hier eher nur von persönlicher Bedeutung sind. Vieles ist letztlich nicht so, wie es zunächst scheint, und dies ist eine der großen Stärken des Buches. Das Ende mit der Auflösung allerdings war für meinen Geschmack etwas abstrus und wirkte zu konstruiert, um wirklich glaubwürdig zu sein. Für eine Überraschung sorgte es jedoch allemal.

Was mir hier gut gefallen hat, war neben dem flüssigen Schreibstil und der stets latent unter der Oberfläche lauernden Spannung auch die Charakterzeichnung Rosas. Sie wirkte in ihren Reaktionen gelegentlich etwas übertrieben auf mich, insgesamt jedoch lebhaft, liebenswert, spontan und offen - mit anderen Worten: sympathisch und authentisch. Besonders ihre Art des gelegentlichen Zynismus und der Selbstironie sprachen mich hier sehr an.

Insgesamt ein flott zu lesender Thriller, der keinen Ausbund an Spannung bietet, aber mit vielen Überraschungen und Geheimnissen aufwartet und letztlich sehr unterhaltsam ist.


© Parden

Kommentare: 6
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Psychovampireladys avatar

Rezension zu "Galerie der Angst" von Vena Cork

Rezension zu "Galerie der Angst" von Vena Cork
Psychovampireladyvor 7 Jahren

Auf der Straße hört sie Schritte hinter sich. Ein Augenpaar scheint ständig auf sie gerichtet. Seit dem Tod ihres Mannes, eines berühmten Künstlers, fühlt sich Rosa Thorn verfolgt. Jetzt werd mal nicht hysterisch!, schilt sie sich wieder einmal, als sie von einer Vernissage allein nach Hause kommt- da blickt ein Mann von draußen durchs Fenster......
Unaufhaltsam gerät Rosa in die Falle eines Psychopathen, der im Schutz der exentrischen Londoner Kunstszene ungestört sein Unwesen treibt. Als sie sich wehren will, ist alles zu spät: In den Kellerverliesen einer der wichtigsten Galerien der Stadt sind die Kunst und der Tod eine höchst unheilvolle Allianz eingegangen........

Wie bei den meisten Büchern weiß ich nicht worum es geht.

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