Vena Cork Augen in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Augen in der Nacht“ von Vena Cork

Als ihr Mann bei einem tragischen Unfall stirbt, nimmt Rosa Thorn eine Stelle als Lehrerin an und hoff t, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Doch die Probleme reißen nicht ab. Bald darauf schließt ihre 14-jährige Tochter Anna Freundschaft mit einem rätselhaften älteren Mann – und dieser besorgt sich umgehend einen Job als Gärtner in dem Park, der dem Haus der Thorns direkt gegenüberliegt. So kann er Rosas Familie zu jeder Tages- und Nachtzeit beobachten ... Als der unheimliche Stalker immer präsenter wird und man schließlich ein Mädchen aus der Nachbarschaft tot auffindet, wendet sich Rosa an die Polizei – und stößt dort auf Unverständnis. Aber dann ist Anna plötzlich verschwunden. In ihrer Panik macht sich Rosa allein auf die Suche und muss sich der entsetzlichsten Situation ihres Lebens stellen …

Tausend Geheimnisse und wispernde Unheimlichkeit - manchmal etwas zu viel, insgesamt aber spannend und flüssig zu lesen...

— parden

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    Augen in der Nacht

    parden

    25. September 2016 um 22:21

    LAUERNDE GEFAHR... Für Rosa Thorn bricht die Welt zusammen, als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt. Für sie und ihre beiden Kinder Anna und Danny ändert sich pötzlich alles. Eine Privatschule können sie sich nicht länger leisten, und den beiden Teenagern fällt der Schulwechsel zusätzlich zur tiefen Trauer um ihren Vater sichtlich schwer. Und Rosa, die eigentlich Schauspielerin ist, aber von ihrer Agentin nie ein wirkliches Engagement vermittelt bekommt, sieht sich gezwungen, eine Stelle als Aushilfslehrerin an derselben Schule anzuehmen, die nun auch ihre Kinder besuchen. Doch dieser Verdienst reicht nicht aus, so dass Rosa beschließt, zusätzlich noch ein Zimmer in ihrem Haus zu vermieten. Während die drei versuchen, ihre Trauer zu bewältigen und ihr Leben mit all den Veränderungen wieder in den Griff zu bekommen, geschehen Dinge, die Rosa sehr beunruhigen. Ihre 14jährige Tochter schließt plötzlich Freundschaft mit einem ältern, unheimlichen Mann, der die Familie und vor allem Anna zu beobachten scheint. Als ein Mädchen aus der Nachbarschaft ermordet wird, schaltet Rosa die Polizeit ein - doch die kann wenig unternehmen, denn der unheimliche Mann hat inzwischen die Stelle eines Gärtners ausgerechnet in dem Park angetreten, der dem Haus der Thorns gegenüber liegt. So kann er die Familie weiterhin beobachten, und Rosa sowie der Polizei sind die Hände gebunden. Glücklicherweise beschließt der in dem Mordfall ermittelnde Kommissar, das Zimmer im Hause der Thorns zu mieten, da seine Wohnung gerade renoviert wird. Rosa fühlt sich gleich wieder sicherer - doch die unheimlichen Vorfälle nehmen einfach kein Ende. Als Anna plötzlich verschwindet, ahnt Rosa die Katastrophe... Aus der Ich-Perspektive Rosas wird dieser Thriller erzählt, so dass der Leser immer genauso viel weiß wie sie und die Geschehnisse hautnah miterlebt. Was Vena Cork hier gut gelingt, ist die Verknüpfung des ganz normalen Familienlebens einer mittlerweile alleinerziehenden Mutter mit ihren pubertierenden Kindern in einer Trauerphase einerseits mit den unheimlichen Geschehnissen und den Thrillerelementen andererseits. Die Verwirrung Rosas teilt der Leser vollkommen, denn jeder einzelne, der hier eine Rolle spielt, hat auch Geheimnisse - und lange ist nicht klar, welche der Geheimnisse hier eine wesentliche Rolle für den Fall spielen und welche hier eher nur von persönlicher Bedeutung sind. Vieles ist letztlich nicht so, wie es zunächst scheint, und dies ist eine der großen Stärken des Buches. Das Ende mit der Auflösung allerdings war für meinen Geschmack etwas abstrus und wirkte zu konstruiert, um wirklich glaubwürdig zu sein. Für eine Überraschung sorgte es jedoch allemal. Was mir hier gut gefallen hat, war neben dem flüssigen Schreibstil und der stets latent unter der Oberfläche lauernden Spannung auch die Charakterzeichnung Rosas. Sie wirkte in ihren Reaktionen gelegentlich etwas übertrieben auf mich, insgesamt jedoch lebhaft, liebenswert, spontan und offen - mit anderen Worten: sympathisch und authentisch. Besonders ihre Art des gelegentlichen Zynismus und der Selbstironie sprachen mich hier sehr an. Insgesamt ein flott zu lesender Thriller, der keinen Ausbund an Spannung bietet, aber mit vielen Überraschungen und Geheimnissen aufwartet und letztlich sehr unterhaltsam ist. © Parden

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  • Rezension zu "Augen in der Nacht" von Vena Cork

    Augen in der Nacht

    Susanne-Henke

    28. July 2010 um 18:39

    Packender Psychothriller Rob Thorn, Künstler aus der Karibik, schaffte seinen Durchbruch mit Bildern geschlossener Türen. Auf den jüngsten Werken sind sie geöffnet, doch Rob wird nicht mehr erleben, wie sie aufgenommen werden. Als er sorglos die Straße überquert, erfasst ihn ein Auto. Rob stirbt noch am Unfallort. Neun Monate später zwingen die finanziellen Sorgen seine Witwe Rosa und ihre beiden Kinder zum gemeinsamen Neustart an der Churchill-Gesamtschule. Die 14-jährige Anna und ihr 17-jähriger Bruder Danny kämpfen mit den Vorurteilen gegen Privatschüler, Schauspielerin Rosa als Aushilfslehrerin vor allem mit dem Direktor. Ein Stalker nimmt Anna ins Visier, tote Tiere hängen über der Haustür, jemand bricht ins Haus ein, aber die Polizei unternimmt nichts. Die zuständige Beamtin Penny Black hält Rosa für neurotisch. Auch die befreundeten Nachbarn sind keine Hilfe, Singing Vic macht auf unnahbar und Guy der Grabscher bekommt ungewöhnlich viel nächtlichen Besuch. Anna zieht sich zurück und Danny ist seit der Gründung seiner Band, der 3D’s, kaum noch zu Hause. Leo Ratchett, selbstverliebter Schuldirektor, beobachtet das Treiben per Teleskop. Als eine Churchill-Schülerin mit durchschnittener Kehle aufgefunden wird, taucht Tom Brice, Ermittler der Mordkommission, auf. Er nimmt nicht nur Rosas Ängste ernst, er hilft als Untermieter auch bei der Überwindung ihrer finanziellen Probleme. Und er weckt Gefühle in Rosa, die sie mit Rob begraben glaubte. Doch dann wird eine Schülerin beim Abriss eines alten Schulgebäudes beinahe verschüttet, Rosa findet eine grausam zugerichtete Leiche, ein Lehrer scheint vom Erdboden verschluckt, ein Feuer kostet Danny und seinen Freund fast das Leben und plötzlich ist Anna verschwunden. Vena Corks Debüt ist ein echter Pageturner, es müsste schon das Haus in Flammen stehen, um diesen Psychothriller aus der Hand zu legen. Die knappe, klare Sprache sorgt für Tempo auf der emotionalen Achterbahnfahrt, fast ausschließlich von Rosa Thorn in der ersten Person erzählt, unterbrochen nur durch kurze, tagebuchartige Einschübe der anderen Protagonisten, die mehr Fragen aufwerfen als beantworten und die Spannung bis ins Unerträgliche steigern.

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  • Rezension zu "Augen in der Nacht" von Vena Cork

    Augen in der Nacht

    Sunni

    30. March 2009 um 15:42

    Nach dem Tod ihres Mannes muss Rosa Thorn mit ihren beiden 14- und 17-jährigen Kindern allein zurechtkommen. Um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, nimmt sie wieder einen Job als Lehrerin an, obwohl sie lieber schauspielern möchte. Eines Tages bemerkt sie, dass ihre Tochter mit einem wesentlich älteren Mann von der Schule kommt. Dieser Mann ist nun ständig in der Nähe und beobachtet die Familie, was Rosa Angst macht.... Das Buch ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Die Geschichte ist aus Sicht von Rosa Thorn in der ich-Form geschrieben. Am Ende vieler Kapitel wird jedoch die Erzähl-Form geändert, sodass über einen oder mehrere Personen, die in dem Kapitel vorkamen, erzählt wird. Zwar wird hier dann auch die Schriftart geändert, aber trotzdem fand ich es ein wenig irritierend. Jeder Charakter in diesem Buch hat sein Geheimnis, ob es nun der Sohn oder die Tochter ist, die Freunde der Kinder, die Nachbarn oder Kollegen, jeder hat was zu verbergen. Ich fand das schon etwas verwirrend, da ich ständig am überlegen war "was war jetzt wieder mit dieser Person"? Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn man in einer Geschichte mehrmals auf eine falsche Fährte gelockt wird, wer der Bösewicht ist. Wenn das ganze aber übertrieben wird, ist das nur verwirrend und so ging es mir bei diesem Buch durch die ganze Geheimniskrämerei der einzelnen Personen.

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