Veneda Mühlenbrink

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen

Alle Bücher von Veneda Mühlenbrink

Connys Reise

Connys Reise

 (3)
Erschienen am 01.03.2001
Odéonia, Paris

Odéonia, Paris

 (2)
Erschienen am 01.10.2016

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TheaWolf30s avatar

Rezension zu "Odéonia, Paris" von Veneda Mühlenbrink

Größen aus Kunst und Kultur gingen bei ihnen ein und aus
TheaWolf30vor 18 Tagen

Paris 1917: zwei unterschiedliche Frauen treffen aufeinander und entdecken gemeinsame Interessen. Sylvia Beach stammt aus wohlhabendem Hause und sucht in Paris Abenteuer und Freiheit. Adrienne kommt aus armen Verhältnissen und kam durch glückliche Wendungen zu einem kleinen Vermögen, mit dem sie eine Buchhandlung eröffnen könnte. Das ist auch der Plan von Sylvia Beach. Privat finden sie schnell zusammen, beruflich bleibt jede selbstständig. Es ist eine irre Zeit, die die Autorin uns da näher bringt. Eine Zeit, in der lesbisches Leben in bestimmten Kreisen offen möglich war, eine Zeit, in der eine Buchhändlerin gleichzeitig auch Verlegerin war, eine Zeit, in der Projekte in einer nahezu verstörenden Naivität angegangen wurden - und doch nicht automatisch gleich zum Untergang verurteilt wurden. James Joyce, Gertrude Stein, Ernest Hemingway - sie gingen bei Adrienne und Sylvia ein und aus, und die Autorin verbirgt vor ihren Lesern nicht, welch schwieriges Zeitgenossen unter den damaligen „Kultur-Promis“ waren. Das sind die Stärken des Romans, für den er 5 Sterne verdient. Etwas auf der Strecke blieb für mich dagegen die Entwicklung der Liebe zwischen den zwei Buchhändlerinnen. Da hätte sie aus meiner Sicht mehr draus machen können.

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Hilde1945s avatar

Rezension zu "Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an" von Veneda Mühlenbrink

Spannende Geschichte einer älteren Dame im Altersheim
Hilde1945vor 3 Jahren

Valerie ist eine junge Autorin, die etwas ziellos durch das Leben streift und nicht gerade glücklich ist. Ihre Liebe hat sie verlassen, da sie sie betrogen hat, und ihre schriftstellerische Karriere stagniert. Eine Freundin empfiehlt ihr einen Besuch bei einer älteren Dame in einem Altersheim. Luise, so ihr Name, will vor ihrem Tode unbedingt noch etwas los werden, was sie auf dem Herzen trägt - ihre Lebensgeschichte, besonders ihre Liebesgeschichte zur Zeit des 2. Weltkrieges. Genauso wie Valerie ist auch Luise lesbisch - nur, dass es natürlich damals viel schwieriger war, ein freies Leben dieser Art zu leben. Je mehr Valerie von Luise erfährt, desto mehr setzt sie sich mit ihrem eigenen Leben auseinander, erkennt Fehler und Muster und reift daran. Aber auch Luises Geschichte, die den Hauptteil des Buches ausmacht, hat es in sich....
Der Autorin gelingt es, Gegenwart und Vergangenheit exzellent miteinander zu verweben. Langeweile kam beim Lesen nicht auf, höchstens einmal Wut auf Valerie, zu Anfang, die mit Gefühlen nicht umgehen kann und alles in den Sand setzt. Das aber spricht entschieden für die Autorin, die es geschafft hat, die Hauptpersonen so lebendig zu gestalten, dass sie Emotionen hervor rufen.

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Tini2006s avatar

Rezension zu "Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an" von Veneda Mühlenbrink

Lebendige Zeitreise in (lesbische) Vergangenheit
Tini2006vor 3 Jahren

Die Schriftstellerin Valerie, 39, hat einige Probleme im Leben: ihre Freundin Irina hat sie verlassen, ihre beste Freundin Renee zieht sie emotional eher hinunter, als dass sie sie aufbaut, und beruflich herrscht Flaute. Ein neues Buchprojekt bringt wieder Licht in Valeries Leben. Eine alte Dame namens Luise will ihr ihr Leben erzählen.

Luise ist lesbisch und hat so einiges erlebt: die Zeit vor dem 2. Weltkrieg, die Kriegsjahre, die Jahre danach…mit ihren 96 Jahren ist sie jedoch alles andere als verbittert, sondern ein sehr positiver Mensch, der Valerie ganz nebenbei ein anderes Lebensgefühl aufzeigt.

Veneda Mühlenbrick hat mit ihrem Roman ihre LeserInnen auf eine lebendige Reise in die Vergangenheit entführt, und dies in einem flüssigen, gut lesbarem Stil. Luise wuchs mir mit ihrer lebensbejahenden, positiven Art besonders ans Herz und stand in krassem Kontrast zur (anderen) Hauptperson Valerie, die zwar sehr gut gezeichnet war, mir aber in ihrem Charakter fremd blieb. Es ist ein Roman, der sicher lange in Erinnerung bleibt und sich durch gute, umfangreiche Recherche auszeichnet.

 

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