Veneda Mühlenbrink Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an“ von Veneda Mühlenbrink

Seit die Schriftstellerin Valerie ohne ihre Freundin Irina lebt, ist sie mit der Sinnkrise liiert. Eine neue Liebe lässt auf sich warten, aber immerhin begegnet ihr ein spannender Romanstoff – ausgerechnet im Altersheim. Denn dort trifft Valerie auf Luise. Die ist weit über neunzig, aber hellwach und so jung geblieben wie ihre Gefühle. Und sie hat eine ganze Menge zu erzählen – von vergangenen Zeiten, in denen Frauenliebe frei gelebt und wenige Jahre später politisch verfolgt wurde. Valerie beginnt Luises Leben aufzuzeichnen, während die alte Frau neugierig die Verhältnisse zwischen Valerie und ihren Freundinnen erkundet. So mischen sich die Welten im Tanz durch die Zeit.

Alte Dame bringt Spannung ins Leben einer jungen Autorin - und deren Geschichte Spannung ins Leben der Leserin.

— Hilde1945
Hilde1945

Veneda Mühlenbrinck entführt ihre Leserinnen auf eine lebendige Zeitreise in lesbische Geschichte.

— Tini2006
Tini2006

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  • Spannende Geschichte einer älteren Dame im Altersheim

    Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an
    Hilde1945

    Hilde1945

    27. March 2016 um 17:29

    Valerie ist eine junge Autorin, die etwas ziellos durch das Leben streift und nicht gerade glücklich ist. Ihre Liebe hat sie verlassen, da sie sie betrogen hat, und ihre schriftstellerische Karriere stagniert. Eine Freundin empfiehlt ihr einen Besuch bei einer älteren Dame in einem Altersheim. Luise, so ihr Name, will vor ihrem Tode unbedingt noch etwas los werden, was sie auf dem Herzen trägt - ihre Lebensgeschichte, besonders ihre Liebesgeschichte zur Zeit des 2. Weltkrieges. Genauso wie Valerie ist auch Luise lesbisch - nur, dass es natürlich damals viel schwieriger war, ein freies Leben dieser Art zu leben. Je mehr Valerie von Luise erfährt, desto mehr setzt sie sich mit ihrem eigenen Leben auseinander, erkennt Fehler und Muster und reift daran. Aber auch Luises Geschichte, die den Hauptteil des Buches ausmacht, hat es in sich....Der Autorin gelingt es, Gegenwart und Vergangenheit exzellent miteinander zu verweben. Langeweile kam beim Lesen nicht auf, höchstens einmal Wut auf Valerie, zu Anfang, die mit Gefühlen nicht umgehen kann und alles in den Sand setzt. Das aber spricht entschieden für die Autorin, die es geschafft hat, die Hauptpersonen so lebendig zu gestalten, dass sie Emotionen hervor rufen.

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  • Lebendige Zeitreise in (lesbische) Vergangenheit

    Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an
    Tini2006

    Tini2006

    15. March 2016 um 16:47

    Die Schriftstellerin Valerie, 39, hat einige Probleme im Leben: ihre Freundin Irina hat sie verlassen, ihre beste Freundin Renee zieht sie emotional eher hinunter, als dass sie sie aufbaut, und beruflich herrscht Flaute. Ein neues Buchprojekt bringt wieder Licht in Valeries Leben. Eine alte Dame namens Luise will ihr ihr Leben erzählen. Luise ist lesbisch und hat so einiges erlebt: die Zeit vor dem 2. Weltkrieg, die Kriegsjahre, die Jahre danach…mit ihren 96 Jahren ist sie jedoch alles andere als verbittert, sondern ein sehr positiver Mensch, der Valerie ganz nebenbei ein anderes Lebensgefühl aufzeigt. Veneda Mühlenbrick hat mit ihrem Roman ihre LeserInnen auf eine lebendige Reise in die Vergangenheit entführt, und dies in einem flüssigen, gut lesbarem Stil. Luise wuchs mir mit ihrer lebensbejahenden, positiven Art besonders ans Herz und stand in krassem Kontrast zur (anderen) Hauptperson Valerie, die zwar sehr gut gezeichnet war, mir aber in ihrem Charakter fremd blieb. Es ist ein Roman, der sicher lange in Erinnerung bleibt und sich durch gute, umfangreiche Recherche auszeichnet.  

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  • Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel

    Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2013 um 00:31

    Ein sehr schöner Schmöker. Beide Geschichten, die heutige Zeit und die frühere Zeit, vereint, liest sich geradezu in einen Rausch. Man lässt alles andere liegen und liest die Nacht durch. Ist eines meiner Lieblingsbücher geworden und gebe es nicht wieder aus der Hand.