Vera Brosgol Anyas Geist

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Inhaltsangabe zu „Anyas Geist“ von Vera Brosgol

Anya ist von ihrem Leben gerade ziemlich genervt. Sie hat sich mit ihrer besten Freundin verkracht, ihr Schwarm Sean geht mit einer anderen, und selbst ihre Mutter und ihr kleiner Bruder sind meistens vor allem anstrengend. Als sie durch Zufall über den Geist der vor vielen Jahren verstorbenen Emily Reilly stolpert, wird ihr Leben plötzlich in eine ganz neue, interessante Bahn gelenkt. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich dabei nicht um eine Geisterbahn handelt!

eine tolle geschichte ! es macht wirklich spaß dieses buch zu lesen ;D

— SaphirBlauerWind
SaphirBlauerWind

ich weiss nicht wie man das hier liest

— azu
azu

lovely

— callamion
callamion

Schöner, schlichter, klarer Zeichenstil mit einer interessanten Story, aber mit nichts aufregend Neuem im Inhalt.

— Kaisu
Kaisu

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  • Leserunde zu "Antoinette kehrt zurück" von Olivia Vieweg

    Antoinette kehrt zurück
    doceten

    doceten

    Erste Graphic Novel-Leserunde bei Lovelybooks Eine Buchmessen-Woche ist immer für Überraschungen gut und auch wir haben eine tolle Premiere für euch: die erste Leserunde zu einer Graphic Novel auf LovelyBooks.de! Gemeinsam mit dem neu gegründeten Verlag Egmont Graphic Novel möchten wir alle Freunde von liebevoll gezeichneten und anspruchsvollen Stories dazu einladen und vergeben unter allen Bewerbern 20 Leseexemplare von → "Antoinette kehrt zurück". Bewerbungsschluss ist der 19. März 2014. Besonders freue ich mich darüber, dass die Autorin und Zeichnerin → Olivia Vieweg die Leserunde begleiten und euch Fragen rund ums Comic-Zeichnen beantworten wird. Bis dahin riskiert doch mal einen Blick in ihren → Blog. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr zeitnah aktiv über das Buch diskutieren und anschließend eine Rezension dazu abgeben möchtet. Bunte Seiten, düsteres Thema: Eine Graphic Novel über Mobbing Antoinette hat geschworen, niemals nach Deutschland zurückzukehren. Sie lebt in Los Angeles und arbeitet als Creative Director in einer Werbefirma, beobachtet aber täglich durch ihre Webcam ihr Heimatdorf. Doch sie muss zurückkommen und sich ihrer Vergangenheit stellen, sie muss noch einmal das Mobbing durchleben, dass sie aus ihrer Heimat vertrieben hat…  Leseproben findet ihr auf den Seiten von → Egmont Graphic Novel. Olivia Vieweg, die als eine der vielversprechendsten Comic-Künstlerinnen Deutschlands gilt, hat mit Antoinette kehrt zurück das Comic-Stipendium 2012 gewonnen, nun endlich erscheint ihre Geschichte auch in Buchform.

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    Koriko

    Koriko

    01. April 2014 um 12:42
    doceten schreibt Ich komme eigentlich mehr aus der klassischen Comic-Ecke und bin großer Fan von DC Comics (besonders auch Vertigo) und und ein bisserl Marvel. Im Moment stecke ich mit Band 3 mitten in der ...

    Es gibt auch japanische Graphic Novels, die sich wirklich lohnen und teilweise durchaus zu Mangas zählen. Jiro Taniguchi und Inio Asano haben wirklich fantastische Comics geschaffen, die sich ...

  • Schöner Comic mit einigen bekannten Elementen

    Anyas Geist
    Koriko

    Koriko

    11. March 2014 um 09:11

    Story: Das Leben der russisch-stämmigen Highschoolschülerin Anya Borzakovskaya läuft alles andere als perfekt. In der Schule setzt sie alles daran, sich anzupassen, um nicht negativ aufzufallen, sie selbst findet sich zu dick und folgt einer strengen Diät, und ihr Schwarm Sean geht mit der hübschen, schlanken Elizabeth. Zu allem Überfluss stürzt sie in einen versteckten Brunnen und stößt dort auf das Skelett, der vor 90 Jahren gestorbenen Emily Reilly, inklusive Geist. Und eben jener Geist hat keine Lust mehr auf ein ödes Leben im Brunnen und ist umso glücklicher, als sich ein kleiner Fingerknochen zu Anya verirrt, als sie gerettet wird, ist Emily doch an ihre Überreste gebunden. Fortan wandelt sich Anyas Leben schlagartig – Emily spioniert für sie, verrät ihr die Antworten bei Schultests und lotet ihre Chancen bei Sean aus. Doch Anyas neue Freundin ist bei Weitem nicht das liebe Mädchen, das sie vorgibt zu sein und schon bald muss die Highschool Schülerin erkennen, dass sie sich mit Emily ein echtes Problem angelacht hat, das sie nicht so leicht wieder loswird … Eigene Meinung: Mit „Anyas Geist“ legt Tokyopop das interessante und vielversprechende Debüt der Nachwuchs-Zeichnerin Vera Brosgol vor, der zu Recht mit dem Eisner Award 2012 und dem Harvey Award 2012 ausgezeichnet wurde. Dass die Künstlerin hauptberuflich für das Animanationsstudio Laika Entertainment House (u.a. „Coraline“, „ParaNorman“) Storyboards und Konzeptzeichnungen entwickelt, merkt man als Kenner der Filme des Studios sofort, denn „Anyas Geist“ weist durchaus einige Parallelen zu „ParaNorman“ auf, auch wenn die Grundhandlung verschieden ist. Die Grundgeschichte ist spannend und wird fesselnd herübergebracht. Zudem behält sich Vera Brosgol die ein oder andere unerwartete Wendung vor, gerade zum Ende hin, wenn alle Rätsel aufgelöst werden. Dass es einige Parallelen zwischen ihr und Anya gibt, lässt sich ebenfalls nicht von der Hand weisen, stammen doch beide aus Russland und sind im Alter von 5 Jahren mit ihren Familien nach Amerika ausgewandert. Die Grundidee mit dem Geist kann ebenfalls überzeugen, insbesondere Emilys Denkweise und ihre Handlungen. Es macht Spaß die beiden Mädchen durch den Comic zu begleiten, auch wenn sich Anyas Probleme vorwiegend um die typischen Highschool Sorgen eines jungen Mädchens handeln (Figur, Aussehen, erster Schwarm, etc.). Erst im Laufe der Zeit verändert sich Anya und erkennt, dass es im Leben wichtigere Dinge gibt, als ihr Aussehen und wie hip sie in der Schule rüberkommt. Die Charaktere stehen der Geschichte in nichts nach – Anya ist sehr sympathisch, wenngleich zu Beginn ein wenig oberflächlich. Glücklicherweise ändert sie sich im Laufe der Zeit, wird selbstständiger und erwachsener. Emily entwickelt sich bereits nach kurzer Zeit zu einer echten Plage, wobei mir ihre Veränderung fast ein wenig zu schnell vonstatten geht. Da der Comic aber auf 220 Seiten angelegt ist, ist es verständlich, dass Emilys Wandlung nicht ausführlicher beleuchtet werden konnte. Auch die Nebenfiguren sind schön in Szene gesetzt – sei es Anyas kleiner Bruder Sasha, ihre beste Freundin Siobhan oder ihr Schwarm Sean. Sie bilden einen passenden Rahmen und zumindest Anyas Mitschüler repräsentieren die typischen amerikanischen Teenager, in all ihren unterschiedlichen Ausprägungen (vom arroganten Schwarm bis hin zum streberhaften Außenseiter). Zeichnerisch wirkt „Anyas Geist“ zunächst ein wenig grob, was an den dicken Linien und der harten Strichführung liegt. Doch daran gewöhnt man sich schnell, da Vera Brosgol durchaus ihr Handwerk versteht und die unterschiedlichen Figuren und Charaktere glaubhaft in Szene setzt. Das gilt auch für die verschiedenen Emotionen, Gesichtszüge und dynamischen Bewegungen. Die einfachen Hintergründe passen ebenfalls gut zum Gesamtbild, auch an die monotone Farbwahl in graublau gewöhnt man sich, wenngleich er den Comic ein wenig blass und eintönig macht. Fazit: „Anyas Geist“ ist ein lohnenswerter, gut gemachter Comic, den Tokyopop als schönes, stabiles Hardcover auf den Markt gebracht hat und mit dem der Manga-Verlag endlich sein Comic-Programm ausbaut. Vera Brosgol legt ein schönes, atmosphärisches Debüt vor, das sowohl mit eine spannenden Handlung und liebenswerten, realistischen Charakteren punkten kann. Die Zeichnungen mögen gewöhnungsbedürftig sein, passen jedoch perfekt zum Gesamtbild und sind in sich stimmig und überzeugend. Wer einen Blick über den Manga-Tellerrand wagen möchte, macht mit „Anyas Geist“ nichts verkehrt. Gerade wer Mystery und Geistergeschichten mag, sollte dem Comic von Vera Brosgol eine Chance geben. Zu empfehlen.

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  • Lesenswerte Graphic Novel

    Anyas Geist
    Kaisu

    Kaisu

    03. March 2014 um 22:23

    Wenn man "Anyas Geist" zum ersten Mal durchblättert fällt einem direkt der schlichte, klare Zeichnstil auf. Erinnert hat mich das in erster Linie an "Persepolis" - ebenfalls eine Graphic Novel (auch animiert bereits erschienen), in der es unter anderem um die Integration in ein neues Land und dem Umgang mit seinen eigenen Kultur geht. In beiden Werken wird die Welt aus der Sicht eines jungen Mädchens dargestellt. Ist es bei "Anyas Geist" nur ein Auszug aus der Jugend, geht es bei "Persepolis" bereits etwas weiter und ein halbes Leben der Hauptfigur vom Kind bis zur jungen Dame wird wiedergegeben. Inhaltlich geht es - wie der Titel schon verrät - um Annuska "Anya" Borzakovskaya, einem 14jährigen Mädchen, dass vor geraumer Zeit mit ihrer Familie nach Amerika gezogen ist. Ihre Mutter ist stolz auf ihre russische Herkunft und kocht entsprechend viel deftiges aus ihrer Heimat, was der "Ich bin zu dick"-Phase von Anya natürlich überhaupt nicht in den Kram passt, Ebenso der nervende kleiner Bruder, der um ihre Aufmerksamkeit buhlt, doch sie zieht sich lieber zurück und schwelgt in Phantasien und Hoffnungen für ihren Schwarm. Auf einem ihrer Streifzüge durch den Park, übersieht sie - dank ihrer Grübelein - einen alten Brunnenschacht und stürzt hinein. Dadurch lernt sie den Geist der verstorbenen Emily kennen, der seit fast 100 Jahren in dem Schacht gefangen ist. Nach einem kurzen Moment der Skepsis, freundet sich das ungleiche Paar an und gemeinsam bestreiten sie den Alltag. Was nicht selten zu komischen Situationen führt. Doch mit der Zeit stellt man fest: Emily ist nicht das brave Mädchen, was sie vorgibt zu sein! Als das auch unsere Hauptfigur merkt, ist es schon fast zu spät den Geist wieder los zu werden. Der Comic ist ab 13 Jahren angesetzt, entsprechend erwartet man keinen schlichten Mädchenkram, sondern eine Geschichte, die etwas tiefer geht. Weitestgehend wird einem dies auch geboten. Durch das Auftauchen von dem Geist, prallen zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander, die einem schnell klar machen, dass zum einen das Brave seine Vorzüge hat und Gespräche viel bedeuten (Emily), aber eben auch das rebellische Wesen, was viel auf die persönliche Optik setzt und glaubt das ist das Maß aller Dinge (Anya). Im Laufe der Geschichte werden jedoch Anya die Augen geöffnet und die beiden scheinen ihre Charakterzüge zu tauschen. Es wird einem also eine gute, kurze, knackige Geschichte geboten, die durch den schnörkellosen Zeichenstil sehr gut unterstützt wird. Die beiden Auszeichnungen (Eisner Award 2012 & Harvey Award 2012) wird die Autorin sicher nicht unverdient bekommen haben, dennoch hätte man sich mehr Tiefe gewünscht, gerade weil die Grundthematik an sich nichts Neues ist.  Das Buchformat und das Cover sind sehr ansprechend und sollten bei dem ein oder anderen neugierigem Buchladenstöberer das Interesse wecken, denn lesenswert ist die Graphic Novel auf jeden Fall!  8 von 10 Punkten

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