Vera Kerick Ava

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Inhaltsangabe zu „Ava“ von Vera Kerick

Wie klingt das Leben? Seit Ava wieder hören kann, sprüht sie nur so vor Energie. Voller Lebensmut reist die Bibliothekarin in ihr Heimatdorf. Dort will sie ihre Jugendliebe Peter treffen und alten Gefühlen eine neue Chance geben. Und tatsächlich entfacht sich die Liebe erneut. Doch was ihr dann zu Ohren kommt, macht Ava fassungslos. Das gemeinsame Glück mit Peter scheint plötzlich unmöglich. Und was als Hoffnung auf ein neues Leben begann, wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – voller Liebe, Tragik und der Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist als sie schien. Avas Aufbruch in ihre Heimat ist eine tiefgründige Geschichte, die Avas und Peters Leben kunstvoll miteinander verknüpft. Ein Roman, der mit der Stimme der Liebe erzählt – von persönlichen Karrieren, tragischen Schicksalsschlägen und der sehnsuchtsvollen Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.

Gefühlvoll , schöner Schreibstil. Bin zu 95 %von dem Buch überzeugt:)

— Kallisto92
Kallisto92

Eine nette Geschichte..

— buecherwuermli
buecherwuermli

Eine Geschichte mit vielen Geschehnissen ohne groß in die Tiefe zu gehen.

— Julia2610
Julia2610

dramatisches Schicksal berührend erzählt

— katze267
katze267

Eine wunderbar feinfühlige Geschichte, wie eine junge Frau die Melodie ihres Lebens findet.

— Edelstella
Edelstella

Hoffnung, Liebe, Glück?

— Gina1627
Gina1627

Herzliche Geschichte mit vielen Tiefen

— Leylascrap
Leylascrap

Bleibt leider sehr oberflächlich

— Anni59
Anni59

Ein netter Liebesroman, der angenehm zu lesen ist. Ein wenig mehr Gefühl und ein bisschen weniger Dramatik hätten dem Roman gut getan.

— rewareni
rewareni

Die Idee der Geschichte ist an sich sehr gut, mir fehlte allerdings das gewisse Etwas, um mich komplett mitzureißen.

— MaryBlack
MaryBlack
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  • Eine nette Geschichte...

    Ava
    buecherwuermli

    buecherwuermli

    05. June 2017 um 19:00

    Titel : AvaAutor : Vera KerickSeitenzahl : 188Verlag : Tinte & FederInhaltsangabe: Wie klingt das Leben? Seit Ava wieder hören kann, sprüht sie nur so vor Energie. Voller Lebensmut reist die Bibliothekarin in ihr Heimatdorf. Dort will sie ihre Jugendliebe Peter treffen und alten Gefühlen eine neue Chance geben. Und tatsächlich entfacht sich die Liebe erneut. Doch was ihr dann zu Ohren kommt, macht Ava fassungslos. Das gemeinsame Glück mit Peter scheint plötzlich unmöglich. Und was als Hoffnung auf ein neues Leben begann, wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – voller Liebe, Tragik und der Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist als sie schien. Avas Aufbruch in ihre Heimat ist eine tiefgründige Geschichte, die Avas und Peters Leben kunstvoll miteinander verknüpft. Ein Roman, der mit der Stimme der Liebe erzählt – von persönlichen Karrieren, tragischen Schicksalsschlägen und der sehnsuchtsvollen Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.Ava hat in ihrem Leben viele Hürden zu meistern. Es macht Spass zu lesen wie sie diese meistert. Leider war das ein oder andere eher oberflächlich beschrieben. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.Der Erzählstil ist einfach und leicht zu lesen. Der Hauptcharakter des Buches ist Sympathisch ausgearbeitet. Ich mochte Ava und ihre Freundin Helen von Anfang an. Bei Peter hingegen war ich mir bis zum Schluss nicht wirklich sicher. Auch fand ich die Handlungen von Ava`s Mutter nicht nachvollziehbar. Warum muss man ein Familiengeheimnis so lange verschweigen.Was ich gut fand war, das die Autorin hin und wieder in die Vergangenheit gesprungen ist und das sie mehrmals aus der Sicht der anderen Charaktere die Situation beschrieben hat. Fazit:Ein Buch das sich gut lesen lässt!

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  • Kratzt leider nur an der Oberfläche.

    Ava
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    05. June 2017 um 12:06

    Ava hatte es im Leben nicht leicht. Als gehörloses Kind war sie immer ein bisschen außen vor, schüchtern. Doch Jahre später kann sie hören - und hat ihr Leben selbst fest in der Hand. Fehlt nur noch ein Mann an ihrer Seite. Und Ava kann da momentan keinen anderen sehen als ihre Jugendliebe Peter. So begibt sie sich auf die Suche nach ihm - doch das Schicksal macht es den beiden nicht leicht..Kerick hat ein unglaublich feines Händchen, was die Gestaltung ihrer Protagonisten betrifft. Sowohl Ava als auch ihre beste Freundin Helen wachsen dem Leser schnell ans Herz. Vor allen Dingen Helen wirkt unglaublich sympathisch - und macht Mut! Denn auch sie hat eine Behinderung, aber Helen ist zuerst einmal Helen und nicht benachteiligt, sie lässt sich von ihrem Handicap nicht beeinträchtigen und hat mehr Lebensfreude als viele Menschen, die uns so im Alltag begegnen.Das Buch hat für mich also gut angefangen und ich hatte mich auf eine feinfühlige, emotionale Geschichte rund um das Leben und die Liebe gefreut.Leider entgleitet das gute Konzept recht schnell. Ava entwickelt widersprüchliche Tendenzen und wirkt dadurch nicht mehr stimmig. Auf eine unschöne, aber recht normale Nachricht reagiert sie mit einem kleinen Ausflug Richtung Alkoholismus, auf eine andere, die die meisten Menschen aus der Bahn geworfen hätte nur mit einem Achselzucken.Auch werden wichtige, emotionale Themen mehr oder weniger in einem Halbsatz abgearbeitet. Tod, Verbrechen, Schmerz - alles kurz nach dem Komma und das war's.In diesem dünnen Büchlein passiert so unglaublich viel, dass man auf alles gar nicht eingehen kann. Die Charakterentwicklung wird sprunghaft, man kann als Leser nicht mehr wirklich folgen. Und irgendwann wirkt es einfach nur so, als hätte sich die Autorin hingesetzt, grüblerische Miene, Stift im Mundwinkel und sich gedacht "Hm. Scheint so, als würde Ava langsam glücklich werden. Wie verdammt langweilig. Wie könnten wir das ändern? Ein Erdbeben! Großartige Idee!" - natürlich überspitzt formuliert. Aber ihr werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und durch die Verkettung der Umstände wirkt es einfach über alle Maßen konstruiert.Schade - das Konzept war schön, die Charaktere waren gut. Aber das kleine Buch hätte mindestens das doppelte an Seiten gebraucht um die Hälfte an Handlung verarbeiten zu können. 

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  • Dramatisches Schicksal berührend erzählt

    Ava
    katze267

    katze267

    30. May 2017 um 19:37

    Ava hatte eine schwere Kindheit : schon in der Grundschule ertaubte sie infolge einer schweren Erkrankung und besuchte dann ein Internat für Kinder mit Handicap. Doch als Erwachsene erlangte sie durch eine Operation ihr Hörvermögen zurück und übt jetzt den Beruf der Bibliothekarin aus. Das Buch begleitet Ava und ihr Schicksal über mehrere Jahre, nimmt aber in Rückblicken auch Teil an ihrer Kindheit und Jugend. In vielen Bereichen wie Beziehungen und Familie muss Ava schwere Schicksalsschläge verkraften, die sie an den Rand ihrer Kräfte führen, doch sie kämpft und gibt nie auf. Dabei stehen ihr treue Freunde und andere wohlgesonnene Menschen zur Seite.Auf nur 187 Seiten erleben wir ziemlich kompakt,doch mit allen wesentlichen Einzelheiten, wie Ava ihr Leben meistert. Ein einfühlsamer Roman, der das Leben einer jungen Frau schildert, die vom Schicksal nicht verwöhnt wurde, doch die sich durch Schwierigkeiten nicht entmutigen lässt und ihr Leben in die Hand nimmt. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, Spannung und Romantik sind gut integrierte Elemente.. Ich hätte mir allerdings eine etwas ausführliche Schilderung oder bei der Kürze des Buches vielleicht einige dramatische Wendungen weniger gewünscht, um die sehr gute Geschichte etwas besser auskosten zu können. Daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe ansonsten redlich verdiente 4 Sterne.

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  • Ava - Eine Frau mit vielen Schicksalsschlägen

    Ava
    Julia2610

    Julia2610

    29. May 2017 um 21:19

    In dem Buch „Ava“ geht es um das Leben der gleichnamigen Protagonistin. Die Geschichte zeigt die Vergangenheit und Gegenwart von Ava. Sie will ihre Jugendliebe Peter treffen, da es bei ihr mit den Männern bisher nicht geklappt hat. Doch das Aufeinandertreffen läuft anders als erwartet. Ava erfährt etwas, dass ein Zusammenkommen unmöglich erscheinen lässt. Zudem meint das Leben es nicht leicht mit ihr, sie muss ziemlich viele Schicksalsschläge hinnehmen. Anfangs bin ich sehr gut in das Buch hineingekommen. Der Schreibstil ist angenehm, es erfolgt ein steter Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und es passiert sehr viel. Das Buch hat nicht einmal 200 Seiten und es passieren unfassbar viele Dinge. Es ist eine Aneinanderreihung vieler Geschehnissen ohne groß in die Tiefe zu gehen. Das finde ich sehr schade. Ich hätte dann eher weniger Dinge passieren lassen, wäre aber dafür bei weniger Themen mehr in die Tiefe gegangen. Ava ist eine gute Protagonistin. Sie ist sehr sympathisch, aber zeigt wenig Emotionen. Das liegt aber daran, dass in dem Buch nicht wirklich in die Tiefe gegangen wird. Dennoch habe ich das Buch verschlungen, da ich einfach stets neugierig war wie es weitergeht. Aber es war mir einfach zu viel. Weniger ist manchmal mehr und ich finde auf dieses Buch passt es sehr gut. 

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  • Leserunde zu "Ava" von Vera Kerick

    Ava
    verakerick

    verakerick

    Hallo zusammen, für meine erste Leserunde möchte ich zunächst 20 Taschenbücher meines Debütromans "Ava" an interessierte Mit-Leser verlosen! Wer ist dabei und bewirbt sich bis zum 1. Mai 2017? Nicole Tschierschke, Lektorin bei Amazon, schreibt über "Ava": "»Ava« ist ein berührender Roman über die Macht der Liebe, die Sehnsucht nach dem Leben und die dunklen Schatten gehüteter Familiengeheimnisse. Vor allem aber zeigt uns die Protagonistin, was es heißt, für sein Glück zu kämpfen und niemals seine Träume aufzugeben.      Ava ist stark und zerbrechlich zugleich. Sie hat es nicht leicht und dennoch tun sich immer wieder neue Chancen in ihrem Leben auf. Als Ava und Peter nach so vielen Jahren endlich zueinander finden, ist sie im siebten Himmel. Doch ihr Glück soll nicht von Dauer sein. Ein wiederkehrendes Thema scheint die beiden zu verfolgen. Eine Art Fluch, den man durchaus als Segen sehen kann, denn er gibt Ava und Peter die Chance, in der Gegenwart anders zu handeln als ihre Eltern es damals taten. Vera Kerick kreiert in ihrem Debütroman eine fesselnde Geschichte, die sich durch ihren liebevollen, dynamischen Schreibstil auszeichnet. Besonders gut haben mir die kleinen wertvollen Botschaften gefallen, die die Autorin den Lesern mitgibt." Ich bin gespannt und freue mich sehr auf die Leserunde!

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    • 242
  • Wie klingt deine eigene Lebensmelodie?

    Ava
    Edelstella

    Edelstella

    23. May 2017 um 17:03

    Ein kleines und feines bezauberndes Büchlein über das langsame Entstehen der Lebensmelodie einer jungen Frau, die für viele Jahre ihr Gehör verloren hatte und immer nur am Rande am bunten Leben ihrer Schulkameraden und den sie umgebenden Menschen teilnehmen konnte Fein ist auch das Cover dieses Buches, kleine Lampions und zwischendurch ein kleines rotes Farbenfeuerwerk, aber in gedecktem Rot, nicht zu knallig. Fast Symbole für die leuchtenden Momente in Ava's wieder klangvollen Lebens, aber noch vorsichtig, abtastend, sensibel und feinfühlig. Ava hat es geschafft, sie hat trotz Gehörlosigkeit ihr Abitur gewuppt, eine wunderbare Freundin gefunden, einen Ausbildungsplatz und mit ganz viel Fleiß an der Universitätsbibliothek gearbeitet.Jetzt ist das Gehör wieder in Ordnung und ihr wird die Leitung der Bibliothek angetragen. Sie ist sehr glücklich und hat nur noch einen Wunsch. Damals als sie nicht hören konnte, hatte sie ihre erste Liebe entdeckt..... Die Autorin hat ihre Protagonistin Ava sehr behutsam und sensibel an die Hand genommen und sie mit einer Sprache gezeichnet, dass auch der hörende Leser, der in einer unruhigen und dahinrasenden Zeit lebt, sich vorstellen kann, wie ungelenk die ersten Schritte in eine Welt der Hörenden für eine ehemals Gehörlose über ca. 10 Jahre hinweg, sein müssen. Schließlich hat sie genau in der Zeit des Wachsens und des Umbruchs in der Pubertät nicht kommunizieren können, wie alle anderen um sie herum. Da gibt es schon mal Überforderungen und Enttäuschungen und Reizüberflutungen. Da gibt es auch Neugier und voran tasten und Erkunden und Einsichten und immer wieder ein Lernen. Aber Ihren Beruf, den beherrscht sie und der tut ihr gut. Ich habe Ava gern begleitet, ich bin demütig geworden, weil es mir gut geht und ich bin leiser geworden mit dieser Geschichte. Dieses Buch hat mir so gut getan, wie „Die Entdeckung der Langsamkeit“ von Nadolny. Es holt uns aus der Zeit, es macht das Selbstverständliche wieder interessant und sicht- und hörbar. Dieser Roman ist sehr lesenswert und ich vergebe 4 Lesesterne. Danke dafür Vera Kerick!

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  • Wenn das Schicksal dir nochmal eine zweite Chance gibt

    Ava
    Gina1627

    Gina1627

    20. May 2017 um 15:42

    Ava ist ein kleines Mädchen, als sie die Diagnose erhält, dass sie bald nicht mehr hören kann. Sie verbringt aufgrund ihrer Behinderung ihre Schulzeit  in einem Internat, wo sie unter Gleichgesinnten eine glückliche Kindheit dank ihrer besten Freundin Helen erlebt. Doch das Schicksal bietet ihr eine zweite Chance.  Nach zahlreichen Operationen kann sie ihr Leben als junge Frau endlich wieder genießen. Sie hat einen tollen Job als Leiterin der Universitätsbibliothek  und wünscht sich nichts mehr in ihrem Leben, als jetzt auch noch das Glück der Liebe zu erleben. Kann sie diesen Traum mit ihrem früheren Schulfreund Peter vielleicht  noch verwirklichen? Vera Kerick hat ein kleines schönes Buch über eine Behinderung, Träume, Chancen, schicksalhafte Ereignisse und die Liebe geschrieben. Ihr Schreibstil ist leicht zu lesen  und lässt einen nur so durchs Buch fliegen. Sie hat sich mit dem Thema Gehörlosigkeit befasst, bei der selten einer die Chance auf vollständige Genesung erhält. Umso dankbarer und demütiger  muss man sein, wenn sich auf einmal wieder neue Möglichkeiten auftun. Ava war am Anfang verständlicherweise unsicher und schüchtern und entwickelte sich zu einer selbstbewussten Frau, die einem sympathisch ist. Ihre Entscheidungen in ihrer weiteren Lebensentwicklung kann man aber nicht immer nachvollziehen. Mit Helen hat sie eine wunderbare Freundin, die trotz ihrer bleibenden Behinderung so ein lebensbejahender, positiver und begeisternder Mensch ist. Ihre gemeinsamen Szenen sind herzerwärmend. Ihr früherer Schulfreund Peter ist ein sehr aufmerksamer und liebevoller Mensch, der perfekt zu Ava passen würde. Hat ihre beginnende Liebe eine Chance? Vera Kerick hat alles auf jeden Fall zu einem schönen runden Abschluss gebracht. Das offene Ende bietet jedem Leser die Freiheit sich individuell das weitere Geschehen vorzustellen. „Ava“ war ein sehr schönes Buch, das mich wunderbar unterhalten hat.  

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  • Turbulente Geschichte

    Ava
    Andrea-Leseratte

    Andrea-Leseratte

    19. May 2017 um 19:29

    In Avas Leben gibt es viele Höhen und Tiefen, ein Schicksalsschlag folgt dem nächsten. Sie verliert im Alter von acht Jahren schleichend ihr Gehör; doch sie kämpft und im Erwachsenenalter schenkt ihr eine OP ihr Gehör wieder. Dies alles und natürlich noch mehr von Avas Vergangenheit erfährt man in Rückblicken. Jetzt arbeitet Ava in einer Bibliothek, wurde gerade befördert und ist in einer - zumindest aus ihrer Sicht - lockeren Verbindung mit einen wohlhabenden Mann. Alles könnte gut sein, würde ihr nicht ihre Jugendliebe im Kopf umherschwirren. Sie gibt ihrem Drang nach und begibt sich auf die Suche nach ihm und verliert sich dabei immer mehr in einen Gebilde von Geheimnissen und Lügen, die plötzlich zu Tage treten... Der Schreibstil ist okay. Ich hätte mir etwas plastischere Beschreibungen und mehr Emotionen gewünscht. Der Funke ist einfach nicht so übergesprungen, es plätschert mehr so vor sich hin, als das man irgendwie mit Ava mitfühlt. Die Beschreibungen erscheinen doch sehr oberflächlich. Schade, ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht. Die Story an sich ist auch okay, allerdings waren es mir zu viele Wendungen. Ständig eine neue "Überraschung" bzw. ein Schicksalsschlag. Mit dem offenen Ende konnte ich mich bei diesem Buch leider nicht so anfreunden; es ist für meinen Geschmack doch zu viel offen geblieben. Fazit: Meine Erwartungen hat das Buch leider nicht erfüllt. Für zwischendurch zu lesen, ist es okay, die angekündigte tiefgründige Geschichte darf man aber nicht erwarten. Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne.

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  • Ava von Vera Kerick

    Ava
    Leylascrap

    Leylascrap

    19. May 2017 um 12:08

    Rezension: Die Bibliothekarin Ava lässt uns an ihrem Leben teil, was einige Höhen, aber vor allem Tiefen hat. Ihr Leben steht plötzlich Kopf, als sie sich auf die Suche nach ihrer Jugendliebe Peter macht. Doch mit der Suche häufigen sich neue Fragen und Enthüllungen. Meine Meinung:Die Geschichte über Ava ist flüssig geschrieben und nimmt einen förmlich mit. Ich konnte mich gut in Ava hineinversetzen und mitfühlen. An Dramatik ist gespart wurden und lassen die Protagonisten so einiges erleben. Als Person ist sie sympathisch und man wünscht ihr einfach nur das große Glück. Da es nur 186 Seiten hat, ist es schnell gelesen und spricht für mehr. Eine Fortsetzung wäre machbar und würde ich sicherlich lesen.

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  • Hat mich leider nicht berührt

    Ava
    Anni59

    Anni59

    17. May 2017 um 19:51

    Ava hat in ihrem Leben schon viel mitgemacht. Im Kindesalter hat sie komische Töne gehört, bis sie schließlich taub wurde. Und sie konnte nichts dagegen machen. Umso mehr freut sie sich, dass sie als sie volljährig ist nun doch eine OP machen kann und danach wieder ihr Hörvermögen besitzt. Doch egal wieviele Jahre ins Land gehen, sie vergisst ihre Jugendliebe Peter niemals. Nach etlichen Jahren beschließt sie, ihn besuchen zu fahren. Im örtlichen Supermarkt schnappt sie ein Gerücht auf, weil die Leute sie für immer noch taub halten und über sie reden. Geschockt fährt sie zu ihrer Mutter und konfrontiert sie mit dem Gehörten. Das reißt eine Welle von Ereignissen los, die es Ava nicht gerade einfacher im Leben machen...Ich konnte mich leider nicht vollends für das Buch begeistern. Es war meiner Meinung nach sehr oberflächlich geschrieben, hat mich leider überhaupt nicht berührt. Es ging in den ersten beiden Teilen hauptsächlich um Ava, in den letzten beiden Teilen erzählt auch Peter aus seiner Sicht. Das Ende ist ziemlich offen gelassen. Ava ist eine sehr sympathische Person, bei Peter hingegen kam keine so rechte Sympathie auf. Ich hätte mir mehr Tiefgang in der Story gewünscht, sie wirkte etwas schnell abgehandelt.

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  • Gib niemals auf!

    Ava
    rewareni

    rewareni

    17. May 2017 um 09:34

    Ava könnte eigentlich glücklich sein mit ihrem Leben. Ein interessantes Jobangebot als Bibliotheksleiterin, ihre tolle Freundin Helen, die immer für sie da ist und trotzdem quälen sie Erinnerungen an früher. Nach jahrelanger Taubheit, die dank einer Operation verschwunden ist, denkt Ava immer wieder an die Zeit ihrer ersten Liebe zurück. Mit 15 Jahren hatte sie sich in Peter verliebt und nun ist der Wunsch in ihr erwacht ihn wieder zu finden. Doch dieser Traum zerplatzt sehr schnell, als ihr ihre Mutter ein Geständnis macht, das sie zu tiefst erschüttert. Zusehends geht es Ava wieder schlechter. Ihre Arbeit vernachlässigt sie, ihre Taubheit kommt stressbedingt auf einmal wieder zurück und der Alkohol wird ein guter Freund für sie. Zum Glück gelingt es Helen sie aus ihrer Lethargie heraus zu holen. Als Avas Mutter unerwartet stirbt, erfährt sie wieder einmal von einem unausgesprochenen Familiengeheimnis und nun liegt es an ihr, ihr Leben neu zu beginnen und eigene Wege zu gehen. Aber auch Peter wird mit einer Tatsache konfrontiert, die ihn und die Liebe zu Ava auf eine harte Probe stellen wird. Plötzlich liegen scheinbar unüberwindbare Steine im Weg und weder Peter noch Ava wissen, ob es ein gemeinsames Leben geben wird. Die Autorin, Vera Kerick, hat mit ,,Ava´´ ihre Debütroman geschrieben und zeigt in einer angenehmen und sanften Schreibweise, dass ein Potenzial vorhanden ist um einen gefühlsbetonten Liebesroman zu schreiben. Das ganz große Gefühlskino bleibt aber ein wenig auf der Strecke. Besonders der Hauptprotagonistin Ava, fehlt ein wenig die Tiefe, sodass man als Leser sagen kann, man hat eine Beziehung zu ihr aufbauen können. Die Geschichten wechseln immer wieder einmal zwischen Vergangenheit und  Gegenwart wo man manchmal ein  paar Zeilen braucht um sich zu Recht zu finden. Da wäre eine bessere optische Kennzeichnung nicht schlecht gewesen. Mir waren ein wenig die ganzen Schicksalsschläge zu viel gewesen. So ist das Gefühl entstanden, dass die Autorin viel Dramatik in ihren Roman hineinbringen wollte und dabei andere Dinge wie z.B die Beziehungen der Protagonisten zueinander, ein wenig auf der Strecke blieben. Das eher offene Ende stört mich nicht so sehr, da man vom Gefühl her weiß, wie sich Ava entscheiden wird. Der Roman ist in vier Kapiteln unterteilt, die man sehr schnell und leicht lesen kann. Trotz kleiner Schwächen ist es ein schöner und positiver Roman der zeigt, dass man nie aufgeben soll und jede Chance nützen soll um glücklich zu sein oder zu werden.  

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  • [Rezension] Ava - Vera Kerick

    Ava
    MaryBlack

    MaryBlack

    15. May 2017 um 15:13

    Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen. Ein paar Tage später lag es, mit persönlicher Widmung der Autorin, in meinem Postkasten. Ich bin leider nicht gleich dazu gekommen es zu lesen. Aber als auch ich die Zeit dazu hatte, konnte ich das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen, trotz der geringen Seitenzahl. Zum einen habe ich nebenbei noch ein anderes Buch gelesen, zum Anderen hat mir bei "Ava" einfach das gewisse Etwas gefehlt. Die Protagonistin trägt, wie der Titel schon verrät, den Namen "Ava". Ihr genaues Alter erfährt man nicht, aber es lässt sich vermuten, dass sie zu Beginn des Buches Anfang 30 ist. Die Geschichte beginnt damit, dass Ava die Leitung der Universitätsbibliothek angeboten wird. Es werden immer wieder kleine Rückblenden mit eingebaut, wodurch man nach und nach mehr über Avas Vergangenheit erfährt. Mit 8 Jahren verlor sie, durch eine unaufhaltsame Krankheit, vollständig ihr Gehör. Woraufhin sie in ein Internat, für behinderte Kinder kommt. Dort lernt sie auch ihre beste Freundin Helen kennen. Helen ist eine extrovertierte Frohnatur, die sich von ihrer körperlichen Einschränkung niemals unterkriegen lässt. Sie wächst einem sofort ans Herz. Mit 15 reisen die Beiden gemeinsam in Avas Heimatdorf. Dort lernt Ava auch Peter kennen und verliebt sich in ihn. Die Beziehung hält nicht all zulange, da Ava wieder ins Internat zurückkehren muss, aber Peter geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Mit 18 darf sie sich endlich einer Operation unterziehen, mit die sie eventuell ihr Gehör widererlangen kann. Und die Operation ist erfolgreich! Ava kann nun wieder hören, schöpft neue Energie und lernt das Leben völlig neu kennen. Einige Jahre später, fasst sie den Entschluss, dass sie Peter noch einmal sehen möchte, um vollkommen mit ihm abzuschließen. Ihre beste Freundin Helen kann dies zwar nicht nachvollziehen, unterstützt sie jedoch in ihrem Vorhaben. Wieder in ihrem Heimatdorf, in dem natürlich niemand weiß, dass Ava wieder hören kann, erfährt sie etwas, dass alles verändert. Zwei Kassiererinnen unterhalten sich offen über Ava, mit der Annahme, diese könne sie nicht hören. Ava jedoch versteht jedes Wort. Sogleich konfrontiert sie ihre Mutter mit der neuen Erkenntnis und reist bald wieder ab. Als sie sich mit Peter trifft, flammen ihre Gefühle erneut auf. Eine romantische Beziehung ist jedoch unmöglich. Ava erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit und findet bald heraus, dass nichts so ist wie es scheint. Das Leben erwartet sie mit zahlreichen unerwarteten Wendungen. Trotz oder gerade wegen der geringen Seitenzahl, lässt das Buch an Spannung nichts zu wünschen übrig. Es gibt etliche Wendungen, die den Leser überrumpeln. Ava ist eine sympathische Protagonistin, deren Handlungen jedoch nicht immer komplett nachvollziehbar sind. Sie wächst einem ans Herz und man wünscht ihr, dass die vielen Schicksalsschläge irgendwann nachlassen und sie einfach nur ihr Glück findet. Ava ist eher ein introvertierter Mensch, der im Laufe der Geschichte immer mehr aus seinem Schneckenhaus herauskommt. Wenn sie mal wieder ein emotionales Tief erlebt, ist ihre beste Freundin Helen zur Stelle und holt sie wieder aus ihrem Loch heraus. Helen ist ein sehr authentischen und fröhlicher Charakter, der einem vom ersten Moment an in Erinnerung bleibt. Die beiden Freundinnen trennt eine lange Distanz, die sie mit tiefer Verbundenheit überwinden. Durch Helen macht Ava viele Dinge, die sie eigentlich nicht tun würde und lernt neue Menschen kennen. Die Beziehung zwischen Ava und Peter ist zwar sehr echt und gefühlvoll, hat mich aber nicht voll und ganz mitgerissen. Alles in allem ist "Ava" ein gelungenes Debüt, dass ich jedem empfehlen kann, der sich vor vielen Seiten scheut, aber trotzdem eine geballte Ladung Spannung und Familiengeschichte abbekommen will. Das Buch und seine Charakter haben mir gefallen und durch die überraschenden Wendungen, wurde auch immer wieder Spannung erzeugt. Die Idee der Geschichte ist an sich sehr gut, mir fehlte allerdings das gewisse Etwas, um mich komplett mitzureißen. Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Schade - Feinfühlige Idee ohne große Gefühlsachterbahn

    Ava
    TheUjulala

    TheUjulala

    15. May 2017 um 10:06

    Coverbild:Sehr schlicht und dezent ist das Cover. Es gefällt mir gut. Der einfarbige graue Hintergrund mit den einfachen Blumen und Blütenblättern ist schlicht. In der Mitte wird der Buchtitel "Ava", der Name der Protagonistin, nüchtern in einer Serifenlosen Schrift angezeigt. Es ist schnörkellos aber nett ein bisschen wie das gesamte Buch.Handlung:Nach einer Operation kann Ava, die in der Kindheit durch eine Krankheit ertaubt ist, wieder hören. Sie ist in die große Stadt gezogen und in ihrem Beruf als Universität-Bibliothekarin recht erfolgreich. Nun möchte sie ihre große Jugendliebe Peter wieder sehen und trifft ihn auf einem Besuch bei ihrer Mutter in ihrem Heimatdorf. Doch ihre Schwärmerei wird durch ein einschneidendes Familiengeheimnis getrübt. Ava begibt sich in ein Karussell von Lügen, Geheimnissen und Gefühlen, immer auf der Suche nach der Erfüllung ihrer wahren Liebe.Buchlayout (eBook):Das gesamte Buch ist in 4 Teilen eingeteilt. Dabei sind sie aber sinngemäß nicht voneinander getrennt, so dass sich mir diese Einteilung nicht erschließt. Die einzelnen Kapitel sind angenehm in der Länge, Rückblenden und Perspektivenwechsel werden leider kaum optisch voneinander getrennt. Als Titel eines Kapitels erscheint nur die Zahl. Insgesamt ist das eBook einfach gehalten.Idee / Plot:Die Autorin greift ein sehr feinfühliges Thema auf, die jeden von uns bestimmt in dieser oder ähnlicher Form schon begegnet ist: Wie viel darf und soll man den Menschen, die man liebt, an Wahrheit sagen, wann ist es berechtigt zu Lügen? Haben diese Menschen nicht immer das Anrecht auf Wahrheit? Wie egoistisch darf man sein, auf die Gefahr hin die Lieben dadurch zu verletzen? Diese Idee gefällt mir sehr gut und regt einen zum Nachdenken an. Gesunde Beziehungen bauen auf Kommunikation, Verständnis und Ehrlichkeit.Handlungsaufbau / Spannungsbogen:Der Handlungsaufbau ist sehr durchwachsen und es gibt kaum Spannungsmomente. Die Erzählung plätschert so dahin, obwohl es sehr viele Zeitsprünge und Perspektivenwechsel gibt. Es hätte ein spannendes Zusammenspiel werden können, mich verwirrt es aber eher. Trotzdem ist die gesamte Handlung vorhersehbar. Es gibt einen Plottwist ziemlich am Anfang, danach geht es aber eintönig weiter. Einen richtigen Höhepunkt kann ich nicht erkennen und das Ende war zu erwarten.Szenerie / Setting:Von der Umgebung und den Personen bekomme ich leider nur sehr wenig mit. Es wird wenig bildlich beschrieben und ich kann sie mir kaum vorstellen. Die große Stadt, in der Ava lebt, wird nicht namentlich genannt. So dass man nicht einmal weiß, in welchem Teil von Deutschland sie sich befindet, um sich ein gewisses Bild vom Umfeld machen zu können. Genannt wird nur München in Bayern, wobei die dort lebenden Personen ziemlich stereotypisch dargestellt werden. Dornfeld, Avas Heimatdorf, liegt an der Ostsee.Emotionen / Protagonisten:Es ist unheimlich schwer einen Zugang zu Ava und Peter zu finden. Ich kann auch nicht mal besondere Eigenschaften der Personen hervorheben, weil ich sie mir gar nicht richtig vorstellen kann.Ava ist mit 8 Jahren ertaubt und musste in ein spezielles Internat. Sie lernte mit der Behinderung umzugehen und hat die Liebe zu den Büchern entdeckt. Ihre Jugendliebe Peter hat sie nie vergessen und es ist für sie ein richtiger Zwang ihn wieder zu sehen.Ihre beste Freundin Helen, die sie im Internat kennengelernt hat, gibt ihr den meisten Halt. Helen ist nach Bayern gezogen und bekommt mit ihrem Ehemann Leopold ein Kind.Peter aus ihrem Heimatdorf, scheint ein sehr netter Junge zu sein, und lernt Ava auf einem der traditionellen Dornfelder Sommerfeste kennen. Danach verschwindet er aus ihrem Leben.Avas Mutter ist nach dem Tod ihres Mannes alleine und lebt nicht mehr im gleichen Dorf. Zu Ava hat sie zunächst ein sehr inniges Verhältnis, das durch einen Streit sehr getrübt wird.Zu erwähnen sind noch David und Konstantin. David spielt nur eine periphere Rolle, bekommt aber sehr viel Raum, genauso wie Konstantin. Es gibt weitere Personen die mehr oder weniger im Roman vorkommen, die man meines Erachtens etwas mehr zurück nehmen hätte können, da sie dem Handlungsstrang nicht wirklich dienlich sind.Sprache / Schreibstil:Die Sprache ist ausgereift und gut geschrieben, aber viel zu nüchtern und emotionslos. Zunächst ist die Geschichte als personaler Erzähler aus Avas Perspektive dargestellt. Dann gibt es plötzlich einen Wechsel zwischen Ava und Peter. Teilweise hüpft man auch in wenigen Sätzen in den auktorialen Erzähler.Sehr viele Nebengeschichten werden über das ganze Buch hinweg aneinandergereiht aufgezählt, ohne einen tieferen Einblick in die Gefühlswelt zu bekommen. Es gibt so gut wie keine Metaphern, keine bildliche Ausschmückung.Meine Meinung:Der Aufbau des Romans finde ich nicht so glücklich. Im ersten Teil gibt es einen häufigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dann eine ganze Weile nicht. Die Rückblenden in Avas Jugend kommen gar nicht mehr vor, dafür dann Rückblenden in die nähere Vergangenheit, und plötzlich wechselt die Erzählperspektive zwischen Ava und Peter. Da ist das Konzept des ganzen Buches meines Erachtens nicht ganz geglückt.Vor allem beim Perspektivenwechsel fehlt mir ein optischer Anhaltspunkt, um wessen Perspektive es sich gerade handelt. Man braucht erst mal 2-3 Sätze - die man auch mehrmals lesen muss - bis man begriffen hat, welche Perspektive es gerade ist. Da hätte man ruhig eben den Namen drüber schreiben, oder tatsächlich jedes Kapitel nur in einer Perspektive erzählen lassen können. Ebenfalls sind mir die Zeitsprünge dazwischen zu heftig und man muss sich mühselig zusammenreimen, wie viel Zeit vergangen ist, wann und wo man sich gerade befindet.Sehr schade finde ich die Oberflächlichkeit und Nüchternheit, mit der diese Geschichte erzählt wird. Erzählerisch ist es mir zu mau, kein Prickeln, keine Gefühle, die unter die Haut gehen.Es wird viel erzählt wie etwas gemacht wird, also Handlungen aneinandergereiht, aber ich weiß nicht einmal wie die Personen aussehen, sich fühlen, wie es riecht, wie was schmeckt... Da fehlt mir die bildliche Ausschmückung um mehr Bezug dazu zu bekommen und es selber nachempfinden zu können. Und deswegen ist es mir zu oberflächlich. Viele Verhaltensweisen und Handlungen der Personen kann ich so auch nicht nachvollziehen, sie bleiben mir einfach verschlossen. Und die meines Erachtens sehr wichtigen Stellen in dem Buch werden in dem ebenso eintönigen plänkelhaften Stil beschrieben. Eigentlich große Gefühlszenen werden so nebenbei in einer halben Seite abgehandelt. Hier hätte für mich das Kopfkino anspringen müssen, werde aber schnell enttäuscht, und dann wird munter eintönig weiter geplappert ohne bei mir einen tieferen Eindruck zu hinterlassen.FAZIT:Als einfache Lektüre ist es eine nette Geschichte, aber ohne Gefühlsachterbahn oder Emotionskarussell. Wer mehr Kopfkino erwartet wird mit diesem Buch enttäuscht sein.

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  • Rezension zu "Ava" von Vera Kerick

    Ava
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    14. May 2017 um 22:53

    Ava hatte keine leichte Kindheit. Mit 8 Jahren verliert sie ihr Gehör. Erst mit 18 Jahren kann sie nach einer Operation wieder hören. Danach entdeckt sie ihre Lebensfreude wieder. So beschließt sie, ihre Jugendliebe Peter aufzusuchen. Schon bald werden die alten Gefühle neu entfacht. Doch dann erfährt Ava etwas, das ihr Glück mit Peter gefährdet.Die ganze Geschichte ist sehr emotional. Es passiert sehr viel, so dass die Handlung schon ein wenig überladen wirkt.Der Schreibstil ist sehr angenehm und so wird es beim Lesen auch nie langweilig. Vieles ist aber auch recht vorhersehbar. Am Schluss bleiben leider einige Fragen offen, was sehr schade ist.Insgesamt ein nettes Buch, mit einer interessanten Handlung, aber einem entäuschenden Ende.

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  • Es läuft nicht immer alles nach Plan

    Ava
    frenzelchen90

    frenzelchen90

    12. May 2017 um 12:09

    Meine Meinung: Die Geschichte wird abwechselnd von Ava und ihrem Freund Peter erzählt. Dabei wird in den einzelnen Kapiteln immer wieder zwischen Gegenwart und Avas Vergangenheit gewechselt. Dadurch erhält man sehr viele Informationen über ihren Leidensweg in Kindheit. Aber auch in der Gegenwart hat Ava kein Glück. Sie schlittert von einem Schicksalsschlag in den nächsten und muss sich immer wieder hochkämpfen. Die unterschiedlichen Gefühle werden sehr gut beschrieben und man kann sich gut in Ava hineinversetzen. Das Buch schließt mit einem offenen Ende und lässt mir persönlich zu viel Raum für Spekulationen.Mein Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch, welches mit seinen 188 Seiten schnell verschlungen ist.

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