Ava

von Vera Kerick 
3,6 Sterne bei24 Bewertungen
Ava
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Positiv (14):
C

Ein Buch zum verlieben! Tragisch und wunderschön zugleich. Mit viel Gefühl geschrieben und hat mich zum nachdenken über Schicksal angeregt.

Kritisch (2):
TheUjulalas avatar

Gute Idee, aber ohne Gefühlsachterbahn oder Emotionskarussell. Wer mehr Kopfkino erwartet wird mit diesem Buch enttäuscht sein.

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Inhaltsangabe zu "Ava"

Wie klingt das Leben? Seit Ava wieder hören kann, sprüht sie nur so vor Energie. Voller Lebensmut reist die Bibliothekarin in ihr Heimatdorf. Dort will sie ihre Jugendliebe Peter treffen und alten Gefühlen eine neue Chance geben. Und tatsächlich entfacht sich die Liebe erneut. Doch was ihr dann zu Ohren kommt, macht Ava fassungslos. Das gemeinsame Glück mit Peter scheint plötzlich unmöglich. Und was als Hoffnung auf ein neues Leben begann, wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – voller Liebe, Tragik und der Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist als sie schien. Avas Aufbruch in ihre Heimat ist eine tiefgründige Geschichte, die Avas und Peters Leben kunstvoll miteinander verknüpft. Ein Roman, der mit der Stimme der Liebe erzählt – von persönlichen Karrieren, tragischen Schicksalsschlägen und der sehnsuchtsvollen Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781477826485
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:188 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:14.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte..
    Eine nette Geschichte...

    Titel : Ava
    Autor : Vera Kerick
    Seitenzahl : 188
    Verlag : Tinte & Feder

    Inhaltsangabe:
    Wie klingt das Leben? Seit Ava wieder hören kann, sprüht sie nur so vor Energie. Voller Lebensmut reist die Bibliothekarin in ihr Heimatdorf. Dort will sie ihre Jugendliebe Peter treffen und alten Gefühlen eine neue Chance geben. Und tatsächlich entfacht sich die Liebe erneut. Doch was ihr dann zu Ohren kommt, macht Ava fassungslos. Das gemeinsame Glück mit Peter scheint plötzlich unmöglich. Und was als Hoffnung auf ein neues Leben begann, wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – voller Liebe, Tragik und der Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist als sie schien. Avas Aufbruch in ihre Heimat ist eine tiefgründige Geschichte, die Avas und Peters Leben kunstvoll miteinander verknüpft. Ein Roman, der mit der Stimme der Liebe erzählt – von persönlichen Karrieren, tragischen Schicksalsschlägen und der sehnsuchtsvollen Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.

    Ava hat in ihrem Leben viele Hürden zu meistern. Es macht Spass zu lesen wie sie diese meistert. Leider war das ein oder andere eher oberflächlich beschrieben. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.
    Der Erzählstil ist einfach und leicht zu lesen. Der Hauptcharakter des Buches ist Sympathisch ausgearbeitet. Ich mochte Ava und ihre Freundin Helen von Anfang an. Bei Peter hingegen war ich mir bis zum Schluss nicht wirklich sicher. Auch fand ich die Handlungen von Ava`s Mutter nicht nachvollziehbar. Warum muss man ein Familiengeheimnis so lange verschweigen.
    Was ich gut fand war, das die Autorin hin und wieder in die Vergangenheit gesprungen ist und das sie mehrmals aus der Sicht der anderen Charaktere die Situation beschrieben hat.

    Fazit:
    Ein Buch das sich gut lesen lässt!

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor einem Jahr
    Kratzt leider nur an der Oberfläche.

    Ava hatte es im Leben nicht leicht. Als gehörloses Kind war sie immer ein bisschen außen vor, schüchtern. Doch Jahre später kann sie hören - und hat ihr Leben selbst fest in der Hand. Fehlt nur noch ein Mann an ihrer Seite. Und Ava kann da momentan keinen anderen sehen als ihre Jugendliebe Peter. So begibt sie sich auf die Suche nach ihm - doch das Schicksal macht es den beiden nicht leicht..


    Kerick hat ein unglaublich feines Händchen, was die Gestaltung ihrer Protagonisten betrifft. Sowohl Ava als auch ihre beste Freundin Helen wachsen dem Leser schnell ans Herz. Vor allen Dingen Helen wirkt unglaublich sympathisch - und macht Mut! Denn auch sie hat eine Behinderung, aber Helen ist zuerst einmal Helen und nicht benachteiligt, sie lässt sich von ihrem Handicap nicht beeinträchtigen und hat mehr Lebensfreude als viele Menschen, die uns so im Alltag begegnen.


    Das Buch hat für mich also gut angefangen und ich hatte mich auf eine feinfühlige, emotionale Geschichte rund um das Leben und die Liebe gefreut.


    Leider entgleitet das gute Konzept recht schnell. Ava entwickelt widersprüchliche Tendenzen und wirkt dadurch nicht mehr stimmig. Auf eine unschöne, aber recht normale Nachricht reagiert sie mit einem kleinen Ausflug Richtung Alkoholismus, auf eine andere, die die meisten Menschen aus der Bahn geworfen hätte nur mit einem Achselzucken.
    Auch werden wichtige, emotionale Themen mehr oder weniger in einem Halbsatz abgearbeitet. Tod, Verbrechen, Schmerz - alles kurz nach dem Komma und das war's.
    In diesem dünnen Büchlein passiert so unglaublich viel, dass man auf alles gar nicht eingehen kann. Die Charakterentwicklung wird sprunghaft, man kann als Leser nicht mehr wirklich folgen. Und irgendwann wirkt es einfach nur so, als hätte sich die Autorin hingesetzt, grüblerische Miene, Stift im Mundwinkel und sich gedacht "Hm. Scheint so, als würde Ava langsam glücklich werden. Wie verdammt langweilig. Wie könnten wir das ändern? Ein Erdbeben! Großartige Idee!" - natürlich überspitzt formuliert. Aber ihr werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und durch die Verkettung der Umstände wirkt es einfach über alle Maßen konstruiert.


    Schade - das Konzept war schön, die Charaktere waren gut. Aber das kleine Buch hätte mindestens das doppelte an Seiten gebraucht um die Hälfte an Handlung verarbeiten zu können. 

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    katze267s avatar
    katze267vor einem Jahr
    Kurzmeinung: dramatisches Schicksal berührend erzählt
    Dramatisches Schicksal berührend erzählt

    Ava hatte eine schwere Kindheit : schon in der Grundschule ertaubte sie infolge einer schweren Erkrankung und besuchte dann ein Internat für Kinder mit Handicap. Doch als Erwachsene erlangte sie durch eine Operation ihr Hörvermögen zurück und übt jetzt den Beruf der Bibliothekarin aus. Das Buch begleitet Ava und ihr Schicksal über mehrere Jahre, nimmt aber in Rückblicken auch Teil an ihrer Kindheit und Jugend.

    In vielen Bereichen wie Beziehungen und Familie muss Ava schwere Schicksalsschläge verkraften, die sie an den Rand ihrer Kräfte führen, doch sie kämpft und gibt nie auf. Dabei stehen ihr treue Freunde und andere wohlgesonnene Menschen zur Seite.Auf nur 187 Seiten erleben wir ziemlich kompakt,doch mit allen wesentlichen Einzelheiten, wie Ava ihr Leben meistert.

    Ein einfühlsamer Roman, der das Leben einer jungen Frau schildert, die vom Schicksal nicht verwöhnt wurde, doch die sich durch Schwierigkeiten nicht entmutigen lässt und ihr Leben in die Hand nimmt.

    Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, Spannung und Romantik sind gut integrierte Elemente..

    Ich hätte mir allerdings eine etwas ausführliche Schilderung oder bei der Kürze des Buches vielleicht einige dramatische Wendungen weniger gewünscht, um die sehr gute Geschichte etwas besser auskosten zu können.

    Daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe ansonsten redlich verdiente 4 Sterne.

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    Julia2610s avatar
    Julia2610vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit vielen Geschehnissen ohne groß in die Tiefe zu gehen.
    Ava - Eine Frau mit vielen Schicksalsschlägen

    In dem Buch „Ava“ geht es um das Leben der gleichnamigen Protagonistin. Die Geschichte zeigt die Vergangenheit und Gegenwart von Ava. Sie will ihre Jugendliebe Peter treffen, da es bei ihr mit den Männern bisher nicht geklappt hat. Doch das Aufeinandertreffen läuft anders als erwartet. Ava erfährt etwas, dass ein Zusammenkommen unmöglich erscheinen lässt. Zudem meint das Leben es nicht leicht mit ihr, sie muss ziemlich viele Schicksalsschläge hinnehmen. 

    Anfangs bin ich sehr gut in das Buch hineingekommen. Der Schreibstil ist angenehm, es erfolgt ein steter Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und es passiert sehr viel. Das Buch hat nicht einmal 200 Seiten und es passieren unfassbar viele Dinge. Es ist eine Aneinanderreihung vieler Geschehnissen ohne groß in die Tiefe zu gehen. Das finde ich sehr schade. Ich hätte dann eher weniger Dinge passieren lassen, wäre aber dafür bei weniger Themen mehr in die Tiefe gegangen. 

    Ava ist eine gute Protagonistin. Sie ist sehr sympathisch, aber zeigt wenig Emotionen. Das liegt aber daran, dass in dem Buch nicht wirklich in die Tiefe gegangen wird. 

    Dennoch habe ich das Buch verschlungen, da ich einfach stets neugierig war wie es weitergeht. Aber es war mir einfach zu viel. Weniger ist manchmal mehr und ich finde auf dieses Buch passt es sehr gut. 

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    Edelstellas avatar
    Edelstellavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderbar feinfühlige Geschichte, wie eine junge Frau die Melodie ihres Lebens findet.
    Wie klingt deine eigene Lebensmelodie?

    Ein kleines und feines bezauberndes Büchlein über das langsame Entstehen der Lebensmelodie einer jungen Frau, die für viele Jahre ihr Gehör verloren hatte und immer nur am Rande am bunten Leben ihrer Schulkameraden und den sie umgebenden Menschen teilnehmen konnte

    Fein ist auch das Cover dieses Buches, kleine Lampions und zwischendurch ein kleines rotes Farbenfeuerwerk, aber in gedecktem Rot, nicht zu knallig.

    Fast Symbole für die leuchtenden Momente in Ava's wieder klangvollen Lebens, aber noch vorsichtig, abtastend, sensibel und feinfühlig.

    Ava hat es geschafft, sie hat trotz Gehörlosigkeit ihr Abitur gewuppt, eine wunderbare Freundin gefunden, einen Ausbildungsplatz und mit ganz viel Fleiß an der Universitätsbibliothek gearbeitet.Jetzt ist das Gehör wieder in Ordnung und ihr wird die Leitung der Bibliothek angetragen.

    Sie ist sehr glücklich und hat nur noch einen Wunsch. Damals als sie nicht hören konnte, hatte sie ihre erste Liebe entdeckt.....

    Die Autorin hat ihre Protagonistin Ava sehr behutsam und sensibel an die Hand genommen und sie mit einer Sprache gezeichnet, dass auch der hörende Leser, der in einer unruhigen und dahinrasenden Zeit lebt, sich vorstellen kann, wie ungelenk die ersten Schritte in eine Welt der Hörenden für eine ehemals Gehörlose über ca. 10 Jahre hinweg, sein müssen. Schließlich hat sie genau in der Zeit des Wachsens und des Umbruchs in der Pubertät nicht kommunizieren können, wie alle anderen um sie herum.

    Da gibt es schon mal Überforderungen und Enttäuschungen und Reizüberflutungen. Da gibt es auch Neugier und voran tasten und Erkunden und Einsichten und immer wieder ein Lernen. Aber Ihren Beruf, den beherrscht sie und der tut ihr gut. Ich habe Ava gern begleitet, ich bin demütig geworden, weil es mir gut geht und ich bin leiser geworden mit dieser Geschichte. Dieses Buch hat mir so gut getan, wie „Die Entdeckung der Langsamkeit“ von Nadolny. Es holt uns aus der Zeit, es macht das Selbstverständliche wieder interessant und sicht- und hörbar.


    Dieser Roman ist sehr lesenswert und ich vergebe 4 Lesesterne. Danke dafür Vera Kerick!







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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hoffnung, Liebe, Glück?
    Wenn das Schicksal dir nochmal eine zweite Chance gibt

    Ava ist ein kleines Mädchen, als sie die Diagnose erhält, dass sie bald nicht mehr hören kann. Sie verbringt aufgrund ihrer Behinderung ihre Schulzeit  in einem Internat, wo sie unter Gleichgesinnten eine glückliche Kindheit dank ihrer besten Freundin Helen erlebt. Doch das Schicksal bietet ihr eine zweite Chance.  Nach zahlreichen Operationen kann sie ihr Leben als junge Frau endlich wieder genießen. Sie hat einen tollen Job als Leiterin der Universitätsbibliothek  und wünscht sich nichts mehr in ihrem Leben, als jetzt auch noch das Glück der Liebe zu erleben. Kann sie diesen Traum mit ihrem früheren Schulfreund Peter vielleicht  noch verwirklichen?

    Vera Kerick hat ein kleines schönes Buch über eine Behinderung, Träume, Chancen, schicksalhafte Ereignisse und die Liebe geschrieben. Ihr Schreibstil ist leicht zu lesen  und lässt einen nur so durchs Buch fliegen. Sie hat sich mit dem Thema Gehörlosigkeit befasst, bei der selten einer die Chance auf vollständige Genesung erhält. Umso dankbarer und demütiger  muss man sein, wenn sich auf einmal wieder neue Möglichkeiten auftun.

    Ava war am Anfang verständlicherweise unsicher und schüchtern und entwickelte sich zu einer selbstbewussten Frau, die einem sympathisch ist. Ihre Entscheidungen in ihrer weiteren Lebensentwicklung kann man aber nicht immer nachvollziehen. Mit Helen hat sie eine wunderbare Freundin, die trotz ihrer bleibenden Behinderung so ein lebensbejahender, positiver und begeisternder Mensch ist. Ihre gemeinsamen Szenen sind herzerwärmend.

    Ihr früherer Schulfreund Peter ist ein sehr aufmerksamer und liebevoller Mensch, der perfekt zu Ava passen würde. Hat ihre beginnende Liebe eine Chance?

    Vera Kerick hat alles auf jeden Fall zu einem schönen runden Abschluss gebracht. Das offene Ende bietet jedem Leser die Freiheit sich individuell das weitere Geschehen vorzustellen.

    „Ava“ war ein sehr schönes Buch, das mich wunderbar unterhalten hat.

     

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    Andrea-Leserattes avatar
    Andrea-Leserattevor einem Jahr
    Turbulente Geschichte

    In Avas Leben gibt es viele Höhen und Tiefen, ein Schicksalsschlag folgt dem nächsten. Sie verliert im Alter von acht Jahren schleichend ihr Gehör; doch sie kämpft und im Erwachsenenalter schenkt ihr eine OP ihr Gehör wieder. Dies alles und natürlich noch mehr von Avas Vergangenheit erfährt man in Rückblicken. Jetzt arbeitet Ava in einer Bibliothek, wurde gerade befördert und ist in einer - zumindest aus ihrer Sicht - lockeren Verbindung mit einen wohlhabenden Mann. Alles könnte gut sein, würde ihr nicht ihre Jugendliebe im Kopf umherschwirren. Sie gibt ihrem Drang nach und begibt sich auf die Suche nach ihm und verliert sich dabei immer mehr in einen Gebilde von Geheimnissen und Lügen, die plötzlich zu Tage treten... Der Schreibstil ist okay. Ich hätte mir etwas plastischere Beschreibungen und mehr Emotionen gewünscht. Der Funke ist einfach nicht so übergesprungen, es plätschert mehr so vor sich hin, als das man irgendwie mit Ava mitfühlt. Die Beschreibungen erscheinen doch sehr oberflächlich. Schade, ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht. Die Story an sich ist auch okay, allerdings waren es mir zu viele Wendungen. Ständig eine neue "Überraschung" bzw. ein Schicksalsschlag. Mit dem offenen Ende konnte ich mich bei diesem Buch leider nicht so anfreunden; es ist für meinen Geschmack doch zu viel offen geblieben. Fazit: Meine Erwartungen hat das Buch leider nicht erfüllt. Für zwischendurch zu lesen, ist es okay, die angekündigte tiefgründige Geschichte darf man aber nicht erwarten. Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne.

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    Leylascraps avatar
    Leylascrapvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herzliche Geschichte mit vielen Tiefen
    Ava von Vera Kerick

    Rezension: 
    Die Bibliothekarin Ava lässt uns an ihrem Leben teil, was einige Höhen, aber vor allem Tiefen hat. Ihr Leben steht plötzlich Kopf, als sie sich auf die Suche nach ihrer Jugendliebe Peter macht. Doch mit der Suche häufigen sich neue Fragen und Enthüllungen. 
    Meine Meinung:
    Die Geschichte über Ava ist flüssig geschrieben und nimmt einen förmlich mit. Ich konnte mich gut in Ava hineinversetzen und mitfühlen. An Dramatik ist gespart wurden und lassen die Protagonisten so einiges erleben. Als Person ist sie sympathisch und man wünscht ihr einfach nur das große Glück. 
    Da es nur 186 Seiten hat, ist es schnell gelesen und spricht für mehr. Eine Fortsetzung wäre machbar und würde ich sicherlich lesen.

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    Anni59s avatar
    Anni59vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bleibt leider sehr oberflächlich
    Hat mich leider nicht berührt

    Ava hat in ihrem Leben schon viel mitgemacht. Im Kindesalter hat sie komische Töne gehört, bis sie schließlich taub wurde. Und sie konnte nichts dagegen machen. Umso mehr freut sie sich, dass sie als sie volljährig ist nun doch eine OP machen kann und danach wieder ihr Hörvermögen besitzt. Doch egal wieviele Jahre ins Land gehen, sie vergisst ihre Jugendliebe Peter niemals. Nach etlichen Jahren beschließt sie, ihn besuchen zu fahren. Im örtlichen Supermarkt schnappt sie ein Gerücht auf, weil die Leute sie für immer noch taub halten und über sie reden. Geschockt fährt sie zu ihrer Mutter und konfrontiert sie mit dem Gehörten. Das reißt eine Welle von Ereignissen los, die es Ava nicht gerade einfacher im Leben machen...

    Ich konnte mich leider nicht vollends für das Buch begeistern. Es war meiner Meinung nach sehr oberflächlich geschrieben, hat mich leider überhaupt nicht berührt. Es ging in den ersten beiden Teilen hauptsächlich um Ava, in den letzten beiden Teilen erzählt auch Peter aus seiner Sicht. Das Ende ist ziemlich offen gelassen. Ava ist eine sehr sympathische Person, bei Peter hingegen kam keine so rechte Sympathie auf.
    Ich hätte mir mehr Tiefgang in der Story gewünscht, sie wirkte etwas schnell abgehandelt.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein netter Liebesroman, der angenehm zu lesen ist. Ein wenig mehr Gefühl und ein bisschen weniger Dramatik hätten dem Roman gut getan.
    Gib niemals auf!

    Ava könnte eigentlich glücklich sein mit ihrem Leben. Ein interessantes Jobangebot als Bibliotheksleiterin, ihre tolle Freundin Helen, die immer für sie da ist und trotzdem quälen sie Erinnerungen an früher. Nach jahrelanger Taubheit, die dank einer Operation verschwunden ist, denkt Ava immer wieder an die Zeit ihrer ersten Liebe zurück. Mit 15 Jahren hatte sie sich in Peter verliebt und nun ist der Wunsch in ihr erwacht ihn wieder zu finden. Doch dieser Traum zerplatzt sehr schnell, als ihr ihre Mutter ein Geständnis macht, das sie zu tiefst erschüttert. Zusehends geht es Ava wieder schlechter. Ihre Arbeit vernachlässigt sie, ihre Taubheit kommt stressbedingt auf einmal wieder zurück und der Alkohol wird ein guter Freund für sie. Zum Glück gelingt es Helen sie aus ihrer Lethargie heraus zu holen.

    Als Avas Mutter unerwartet stirbt, erfährt sie wieder einmal von einem unausgesprochenen Familiengeheimnis und nun liegt es an ihr, ihr Leben neu zu beginnen und eigene Wege zu gehen. Aber auch Peter wird mit einer Tatsache konfrontiert, die ihn und die Liebe zu Ava auf eine harte Probe stellen wird. Plötzlich liegen scheinbar unüberwindbare Steine im Weg und weder Peter noch Ava wissen, ob es ein gemeinsames Leben geben wird.

    Die Autorin, Vera Kerick, hat mit ,,Ava´´ ihre Debütroman geschrieben und zeigt in einer angenehmen und sanften Schreibweise, dass ein Potenzial vorhanden ist um einen gefühlsbetonten Liebesroman zu schreiben. Das ganz große Gefühlskino bleibt aber ein wenig auf der Strecke. Besonders der Hauptprotagonistin Ava, fehlt ein wenig die Tiefe, sodass man als Leser sagen kann, man hat eine Beziehung zu ihr aufbauen können.

    Die Geschichten wechseln immer wieder einmal zwischen Vergangenheit und  Gegenwart wo man manchmal ein  paar Zeilen braucht um sich zu Recht zu finden. Da wäre eine bessere optische Kennzeichnung nicht schlecht gewesen.

    Mir waren ein wenig die ganzen Schicksalsschläge zu viel gewesen. So ist das Gefühl entstanden, dass die Autorin viel Dramatik in ihren Roman hineinbringen wollte und dabei andere Dinge wie z.B die Beziehungen der Protagonisten zueinander, ein wenig auf der Strecke blieben.

    Das eher offene Ende stört mich nicht so sehr, da man vom Gefühl her weiß, wie sich Ava entscheiden wird.

    Der Roman ist in vier Kapiteln unterteilt, die man sehr schnell und leicht lesen kann. Trotz kleiner Schwächen ist es ein schöner und positiver Roman der zeigt, dass man nie aufgeben soll und jede Chance nützen soll um glücklich zu sein oder zu werden.

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    verakericks avatar

    Hallo zusammen,

    für meine erste Leserunde möchte ich zunächst 20 Taschenbücher meines Debütromans "Ava" an interessierte Mit-Leser verlosen! Wer ist dabei und bewirbt sich bis zum 1. Mai 2017?

    Nicole Tschierschke, Lektorin bei Amazon, schreibt über "Ava":

    "»Ava« ist ein berührender Roman über die Macht der Liebe, die Sehnsucht nach dem Leben und die dunklen Schatten gehüteter Familiengeheimnisse. Vor allem aber zeigt uns die Protagonistin, was es heißt, für sein Glück zu kämpfen und niemals seine Träume aufzugeben.     

    Ava ist stark und zerbrechlich zugleich. Sie hat es nicht leicht und dennoch tun sich immer wieder neue Chancen in ihrem Leben auf. Als Ava und Peter nach so vielen Jahren endlich zueinander finden, ist sie im siebten Himmel. Doch ihr Glück soll nicht von Dauer sein. Ein wiederkehrendes Thema scheint die beiden zu verfolgen. Eine Art Fluch, den man durchaus als Segen sehen kann, denn er gibt Ava und Peter die Chance, in der Gegenwart anders zu handeln als ihre Eltern es damals taten.

    Vera Kerick kreiert in ihrem Debütroman eine fesselnde Geschichte, die sich durch ihren liebevollen, dynamischen Schreibstil auszeichnet. Besonders gut haben mir die kleinen wertvollen Botschaften gefallen, die die Autorin den Lesern mitgibt."

    Ich bin gespannt und freue mich sehr auf die Leserunde!

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