Vera Kissel Die Glückssucher

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Inhaltsangabe zu „Die Glückssucher“ von Vera Kissel

Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Brisantes, aktuelles Thema und berührende Liebesgeschichte zugleich.

Die Glückssucher - Erschreckend ehrlich, unschuldig und einfach wunderschön.

— Sosos_bookworld

das ende hat sich wie eine welle angeschlichen und immer mehr gesteigert, es war unfassbar

— MoWilliams

Ein schöner Jugendroman, den ich ohne zu zögern meiner Enkelin weitergeben- und empfehlen werde.

— die_Buecheroma

Hier wird man ein wenig aufgerüttelt..

— notthatkindofagirl

Unfassbar tragische Wendung und empfehlenswert .....

— alkitabbi

Vera Kissel schafft es ernste Themen wundervoll zu verpacken!

— LillianMcCarthy

Ein Jugendbuch mit aussergewöhnlichem Schreibstil, der ersten großen Liebe, Leid und Kummer!

— steffiZDF

Ein bittersüßes Jugendbuch mit gewöhnungsbedürftigem Schreibstil.

— jasimaus123

Die Liebe hat ihre eigenen Gesetze ...

— xxxxxx

Besonderer Schreibstil. Ansprechende Thematik, aber das gewisse Etwas hat gefehlt.

— cn8sc

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  • Konnte mich leider nicht begeistern

    Die Glückssucher

    Shira-Yuri

    05. February 2017 um 13:44

    Klappentext: Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Brisantes, aktuelles Thema und berührende Liebesgeschichte zugleich. Meine Meinung: Das Buch "Die Glückssucher" von Vera Kissel konnte mich leider nicht begeistern. Die Charaktere  waren zwar auf ihre Art und Weise einzigartig, warm wurde ich mit ihnen jedoch nicht. So konnte ich auch nicht mit ihnen fühlen, wenn was passiert ist. Es ging da eher an mir vorbei. Auch konnte ich mit dem Schreibstil der Autorin nichts anfangen, da er doch sehr gewöhnungsbedürftig war. Ich hatte da wirklich Schwierigkeiten, obwohl die Sätze nicht mal so schwierig waren, zu lesen. Sie waren eigentlich wirklich einfach zu lesen, nur konnte ich mit der Satzkonstellation und dem Aufbau nichts anfangen. Die Sätze waren wirklich sehr kurz und manche bestanden auch einfach aus einem Wort. Ich kann damit leider nichts anfangen und es hat mich dann mit der Zeit wirklich genervt. Ich musste mich richtig durch das Buch durchbeißen. Das Ende jedoch hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch die Beschreibungen von der Autorin hat mir gut gefallen. Das Thema an sich, finde ich sehr spannend und aktuell. Auch die Situationen waren für mich sehr gut und hat mich, an manchen Stellen sehr neugierig gemacht. An sich hätte mir das Buch wirklich sehr gefallen, wäre der Schreibstil anders. Leider war es nicht so und deshalb konnte mich das Buch nicht für sich gewinnen. Fazit: Das Buch "Die Glückssucher" von Vera Kissel war diesmal leider nichts für mich und konnte mich nicht für sich gewinnen. Das Thema hat mir zwar wirklich gut gefallen doch leider ist es am Schreibstil bei mir gescheitert. Ich würde aber mal sagen, dass sich jeder seine eigene Meinung hierzu bilden sollte, da, wäre der Schreibstil anders, mir das Buch wirklich sehr gefallen hätte.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Ein sehr schönes Buch

    Die Glückssucher

    Sosos_bookworld

    12. March 2016 um 13:48

    Der Anfang besteht hauptsächlich aus der Einführung in das Leben des Protagonisten Lukas, einem 15-Jährigen pubertierenden Teenager, der bei einem Tsunami seinen Vater verloren hat, der ihn und seine Mutter kurz zuvor für einen anderen Mann verlassen hat.Doch jetzt scheint alles anders.Denn Lukas versteht sich sehr gut mit dem Ex-Lover seines Vaters und seine schwangere Mutter heiratet ihren Freund, den Lukas sehr gut leiden kann.Als sie auch noch auf Flitterwochen fahren und Lukas somit Sturmfrei hat, scheint sein Leben perfekt.Bis er seinen Kumpel Biro, der in vielen krummen Geschäften verstrickt ist einmal zu einem davon begleitet und dabei Gülbahar kennenlernt, das wunderschöne Mädchen mit dem Kopftuch und von da an verändert sich Lukas Leben um 360°.Eine faszinierende Mischung aus Liebe, Freundschaft, Völkerverständigung und tiefem Hass, der zum Tod führt..Die Sätze in diesem Buch sind alle recht abstrakt gehalten, was dem ganzen Buch einen eigenen besonderen Charme gibt.Und auch, wenn man es nur ganz selten bemerk, ist das Buch eine Art Brief an den toten Vater.Die Charaktere passen alle sehr gut hinein, von dem eigentlich lebensfrohen Lukas über die unantstbare und doch so nahe Gül und deren freundlichen Schwester.Selbst Nebencharaktere wie Lukas Mutter scheinen perfekt gewählt.Der Aufpasser der Mädels hätte zwar noch etwas blutrünstiger sein können - Aber das war nun auch nicht sonderlich schlimm..Nun aber zurück zu dem eigentlichen Thema der Geschichte, die Liebe.Für sie würde man soviel tun, wie das oben genannte Zitat schon besagt.Doch manchmal hat die Liebe einfach keine Chance.Ich bin selbst Kurdin und weiss, wie schwierig da einige Fälle sind.Verbotene Liebe etc. dieses verheiraten untereinander.Doch ich will ganz ehrlich sein, die Autorin hat diese Tyrannei auf den Punkt gebracht und dabei ist bei mir so manch einmal eine Träne geflossen.Die Liebe ist manchmal stärker als das Pflichtgefühl, und man sollte für die Liebe kämpfen - Das sagt die Geschichte aus!Ungelogen schrecklich schön, dieses Buch lässt uns die Probleme unserer Gesellschaft und die erste wahre Liebe aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten..

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  • Ein Buch, das ich durchaus empfehlen kann

    Die Glückssucher

    Bibilotta

    05. October 2015 um 15:11

    Cover Das Cover zum Buch hat mich länger verweilen lassen … es sprach ich gleich an, aber brachet mich allein beim anschauen schon ins grübeln… das Mädchen,, dort lehnend, machte auf mich schon einen traurigen und ernsthaften Eindruck. Auch die „zerkratzte“ Optik lies mich grübeln… was verbirgt sich dahinter? Auch wenns auf den ersten Blick auch sehr verspielt aussieht, durch die Blumen und Lampions, die von oben runterhängen, so scheint mehr  Tiefe drin verborgen zu sein .. und der galt es auf den Grund zu gehen.   Inhalt in eigenen Worten Lukas ist 15 Jahre alt. Er lebt alleine mit seiner Mutter und ihrem neuen Partner. Seinen Vater hat er bei einem tragischen Unglück verloren und vermisst ihn immer noch sehr, zumal man die Leiche des Vaters nicht gefunden hat.  Doch sein Freund, Birol, ein paar Jahre älter, steht ihm zur Seite und geht mit ihm durch dick und dünn. Er ist für Lukas mehr als nur ein guter Freund… doch leider geht Birol krummen Dingen nach, wickelt zwielichte Geschäfte ab und macht einige illegale Dinge, mit denen Lukas eigentlich nichts am Hut haben will und sollte. Eines Tages lernt er, indem er Birol bei einem seiner Geschäfte begleitet, die Kurdin Gülcan kennen. Gülcan ist illegal in Deutschland und führt für Birol illegale Aufgaben aus. Lukas ist von Gül hin und weg und versucht ständig dabei zu sein, wenn Birol sie wieder für seine Machenschaften von A nach B fährt um ihr ein bisschen näher zu kommen. Denn offiziell kann er sich nicht mit ihr treffen, dafür ist die Kultur von Gül viel zu strenggläubig und er würde Gül und sich in Gefahr bringen. Doch das Herz sagt oftmals andere Sachen, wie der Verstand einem raten würde … und so versucht Lukas immer öfters an Gül heranzukommen und sie auch ausserhalb der Treffen mit Bürol, zu sehen und ihr näher zu kommen. Zwei totale Gegensätze, zwei total unterschiedliche Kulturen stoßen hier aufeinander und stellen Lukas immer wieder vor neue Herausforderungen. Doch eines Tages geschieht ein schlimmes Unglück und nichts ist mehr so wie es war…. Doch Lukas steht nicht alleine da. .. er hat Freunde auf die er zählen kann….   Meine Meinung Zu Beginn hab ich mich mit dem Schreibstil was schwer getan. Er ist auf seine Art und Weise sehr eigenartig, ausgefallen und für mich war das was total neues. Doch das legte sich alles sehr schnell und ich war in der Geschichte super drin, so dass ich fliessend voran kam. Auch dass es sich um das 2. Band handelt (der Vorgänger ist „Was die Welle nahm“) tat hier keinen Abbruch. Man bekam vielleicht bei dem ein oder anderen nicht sofort mit, dafür fehlte der komplette Zusammenhang. Aber Vera Kissel hat das hier so toll umgesetzt, dass man in Kurzfassung auch fehlendes aus dem 1. Band mitgeteilt bekommen hat. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Immerhin stoßen hier verschiedene Kulturen zusammen. Lukas kommt mir teilweise sehr naiv auch rüber, was mich manchmal was stuzten lies… aber im gesamten ist es eine tolle Geschichte. Ein bisschen mehr Infos zu den verschiedenen Kulturen, ein bisschen mehr Tiefgang, was die ganze Hintergrundgeschichte angeht hätte ich mir trotzdem gewünscht. Doch alles was die Jugend so beschäftigt, vor allem womit Lukas sich so befassen muss, wird hier aufgeführt und nahm mich als Leser mit. Aber auch wenn mir das ein oder andere fehlte, wird hier sehr gut die Problematik, die hier im Vordergrund stehen sollte (teilweise geht das meiner Meinung nach was unter). sehr gut und altersgerecht rübergebracht. Vielleicht empfinde ich das aber auch nur so, da ich doch, was die Altersempfehlung angeht, deutlich drüber bin *lach* Wer jetzt hier aber eine Liebesgeschichte erwartet, mit einem „Disney-Tauglichen“ Happy End, der hat die falsche Einstellung zum Thema. Es wird hier alles sehr realitätsnah beschrieben und da sollte vorab klar sein, dass nicht alles rosig enden kann … trotzdem hat mich das Ende zufrieden gestellt. Eine bunte Mischung aus Liebe, Kulturen, Action und auch Thriller ist hier irgendwie verpackt… altersgerecht und relativ gut verarbeitbar. Gefühlsmässig hat es mich teilweise ganz schön mitgenommen, an anderen Stellen aber auch nicht so richtig berührt. Doch das war eine Mischung, die mir gut gefallen hat … Meine Neugier ist geweckt, so dass ich mir Teil 1 auch noch schnappen werde.   Fazit „Die Glückssucher“ von Vera Kissel ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, die aber an den 1. Band „Was die Welle nahm“ anknüpft. Es ist nicht erforderlich, den 1. Band zu lesen, würde aber glaube ich manches was verständlicher machen. Ansonsten ist „Die Glückssucher“ ein Jugendroman, der das Thema Kulturen, die Unterschiede, die Liebe zweier Menschen unterschiedlicher Kulturen und teilweise die Problematik, die sich daraus ergibt, altersgerecht darstellt. Ein bisschen mehr Tiefgang und Einblicke wären schön gewesen, aber auch so war es ein interessanter Lesespaß, der zum Nachdenken auch anregt. Ein Buch, das ich durchaus empfehlen kann. Dafür gibt es von mir 4 von 5 Bewertungspunkten.

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  • Leserunde zu "Die Glückssucher" von Vera Kissel

    Die Glückssucher

    katja78

    Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Mit "Die Glückssucher" erscheint nun der Nachfolger zum Buch "Was die Welle nahm" von Vera Kissel. Die Autorin nimmt sich einem brisantem, emotionalem Thema in ihrem Buch an. Möchtet ihr auch erfahren, wie es Lukas mit Gülbahar ergeht? Dann bewerbt euch gleich zur Leserunde! Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Bereits erschienen: Was die Welle nahm Vera Kissel ist 1959 im Odenwald geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Sie hat an der Universität Dortmund Journalistik studiert und als Dramatikerin an verschiedenen deutschen Bühnen gearbeitet. Für ihre Theaterstücke erhielt sie mehrere Preise und Stipendien. Außerdem schreibt sie Gedichte und Drehbücher. "Was die Welle nahm" ist ihr erstes Jugendbuch, mit dem sie 2012 für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert war. Vera Kissel lebt und arbeitet in Potsdam. Wir suchen für diesen Band, 20 Leser, die gerne das Buch gemeinsam in einer Leserunde lesen und sich austauschen möchten. Dafür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden. Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei. Bewerbungsfrage: Schildert uns euren Eindruck zum Buchcover & kennt ihr bereits den Titel "Was die Welle nahm"? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind schon sehr gespannt auf eure Einschätzungen. Die Sommerferien beginnen, schaut auch gleich mal beim Dressler Verlag rein, es erwarten euch tolle Neuerscheinungen. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 142
  • ein Jugendroman, der den Leser gefangen nimmt

    Die Glückssucher

    Manja82

    01. October 2015 um 10:40

    Kurzbeschreibung Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. (Quelle: Dressler) Meine Meinung Der 15-jährige Lukas hat vor Jahren seinen Vater verloren. Nun lebt er mit seiner Mutter und deren neuen Mann zusammen. Der Partner seines Vaters ist ihm ein guter Freund geworden, der ihm helfend zur Seite steht. Als sich der schüchterne Junge in die Kurdin Gülbahar verliebt ist er umso mehr dankbar für die Unterstützung seines Freundes. Sein Kumpel Birol ist unterdessen in ziemlich zwielichtige Geschäfte verwickelt. Als ein Unglück geschieht muss Lukas lernen, es gibt Dinge die Menschen verbinden oder auch trennen … Der Jugendroman „Die Glückssucher“ stammt von der Autorin Vera Kissel. Es ist der Nachfolger des im letzten Jahr erschienenen Romans „Was die Welle nahm“. Man muss diesen Vorgänger aber nicht gelesen haben, die Autorin gibt es einen guten Überblick, so dass alles verständlich ist. Lukas ist 16 Jahre alt und er wirkt sehr authentisch und glaubhaft beschrieben. Er erzählt hier aus seinem Leben, ist schonungslos und sehr offen. Er erzählt seinem Vater seine Geschichte. Dieser ist nicht mehr da, er ist 2004 im Tsunami ums Leben gekommen. Man schließt als Leser Lukas sehr schnell ins Herz. Als er sich zum ersten Mal richtig verliebt fahren seine Gefühle regelrecht Achterbahn. Auch die weiteren Charaktere des Buches sind glaubhaft und authentisch gezeichnet. Man kann sich als Leser jeden vorstellen und alles nachvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jugendlich und lässt sich sehr gut lesen. Es gibt sehr kurze und knappe Sätze, so kommt man flott durch die Seiten. Lukas erzählt seine Geschichte hier aus seiner Sicht. Man hat als Leser so einen sehr guten Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Die Geschichte selbst ist ziemlich aktuell und auch brisant. Vera Kissel aber beweist viel Feingefühl. Sie bringt die Gefühle von Lukas besonders gut rüber. Er steckt mitten in der Pubertät. Es ist spannend gehalten und man kann das Buch, einmal angefangen, nicht mehr weglegen. Es hat mich zudem sehr berührt. Fazit Letztlich gesagt ist „Die Glückssucher“ von Vera Kissel ein gelungener Jugendroman, der den Leser gefangen nimmt. Authentische Charaktere, ein ungewöhnlicher aber flüssig lesbarer Stil und eine Handlung, die den Leser emotional berührt und die brisant und aktuell ist, haben mich hier auf ganzer Linie begeistert. Unbedingt zu empfehlen!

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  • Die Glückssucher

    Die Glückssucher

    die_Buecheroma

    23. September 2015 um 23:46

    In "Die Glückssucher" von Vera Kissel ist Lukas die Hauptperson. Er muss leider ohne Vater aufwachsen, den er durch ein Unglück verlor. Zum Glück hat er trotzdem großen Rückhalt von seiner Familie und Freunden. Sein Freund Birol ist jedoch immer wieder in (halb-) illegale Machenschaften verwickelt ist. Über ihn lernt er auch Gül kennen, in die er sich verliebt. Die beiden werden schnell ein Paar, obwohl ihre beiden Familienumfelder sehr unterschiedlich sind und es für sie schwer macht. Ein Unglück lässt sie vollends ihre Beziehung überdenken. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, man kann sich aber schnell hineinlesen. Dann ist er sehr verständlich und man kommt inhaltlich mit, auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Genauso ungewöhnlich ist das Ende. Mir persönlich hat da etwas gefehlt. Aber ich denke meine Enkelin (die gerade das Buch ungefähr zur Hälfte gelesen hat und begeistert ist) hat damit weniger Probleme (da bin ich wohl altmodisch). Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, da es nicht nur für Jugendliche gut geschrieben ist.

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  • Die Glückssucher

    Die Glückssucher

    jojo-lesemaus

    11. September 2015 um 19:43

    Das Jugendbuch "die Glückssucher" hat mir sehr gut gefallen.  Der sehr eigene Schreibstil, bei dem sich einzelne Worte wiederholt haben, und kurze Sätze den Lange vorgezogen wurden hat mich am Anfang zwar abgeschreckt, aber im Laufe der Geschichte wurde klar, dass er die Geschehnisse sehr gut verdeutlichen kann.  Die Charaktere stehen im Gegensatz zueinander und bilden dadurch einen Kontrast, der dem Buch Leben gibt.  Dadurch, dass Gül, das Mädchen in das sich Lukas verliebt, aus ganz anderen Familiären Verhältnissen kommt gibt es verschiedene Pole die ihre Liebe gefährden und der Geschichte Spannung verleihen.  Das hin und her zwischen den beiden wird sehr Gefühlvoll und anschaulich dargestellt.  Auch Lukas Vergangenheit, die mit seinem Vater zusammen hängt wird gut in die Geschichte mit eingebaut, auch wenn dieser Handlungsstrang aus dem Vorherigen Roman entspringt.  Ich habe das erste Buch nicht gelesen, bin aber der Meinung, dass das nicht notwendig ist um der Geschichte zu folgen und dieses tolle Buch zu genießen. 

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  • Glück und Unglück liegen nahe beieinander

    Die Glückssucher

    conneling

    07. September 2015 um 22:50

    Inhaltsangabe: Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Brisantes, aktuelles Thema und berührende Liebesgeschichte zugleich. Lukas hat leider seinen Vater bei einem schlimmen Unglück verloren, er hat eine liebe Mutter mit tollem Partner, den Freund seines Vaters, ein Umfeld, welches zu ihm steht und ihn unterstützt. Sein Freund Birol ist immer wieder in zwielichtige Geschäfte verwickelt, eines Tages lernt Lukas über ihn Gül und ihre Schwester Dilsa kennen. Zwei völlig unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander, die Gefühle und das Gefühlschaos der jungen Protagonisten ist sehr gut und verständlich dargestellt. Lukas verliebt sich, die junge Kurdin kommt aus einem strengen Elternhaus und aufgrund ihrer Kultur müssen sie sozusagen Berge versetzen. Ein Unglück geschieht und alles ändert sich, doch Lukas kann auf den Rückhalt seines Umfeldes zählen. Eindrucksvoll beschrieben wie die Gefühlswelt Achterbahn fährt, ein etwas eigenwilliger Stil an den man sich schnell gewöhnt und eine aktuelle Thematik in einem sehr lesenswerten Buch. Anders als erwartet aufgrund des Klappentextes, doch sehr empfehlenswert.

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  • Hat leider nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen

    Die Glückssucher

    9Sunny8

    03. September 2015 um 14:25

    Zum Inhalt:  Lukas Vater ist vor einigen Jahren bei einem Tsunami verunglückt. Seit dem träumt er nächtlich immer von der großen Welle, die ihn mitriss. In dem damaligen Freund seines Vaters hat er eine Vertrauensperson gefunden. Ihm kann er sich anvertrauen. Vor allem wenn es um Mädchen geht. Denn in dem Punkt ist er noch wahnsinnig schüchtern. Als Lukas über seinen Freund Gülbahar kennenlernt, verliebt er sich sofort in ihre bernsteinfarbenen Augen. Doch Gül und Lukas kommen aus verschiedenen Welten. Doch als eine Katastrophe geschieht, muss er feststellen, dass einige Katastrophen verbinden und die anderen trennen.  Meine Meinung: Leider habe ich nie so ganz in das Buch hineingefunden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht für jeden etwas.  An sich ist es eine tolle Geschichte, über einen Jungen, der einen Verlust verkraften muss, und sich dann das erste Mal richtig verliebt. Über eine Liebe, die versucht über zwei verschiedene Welten zu bestehen, und die Probleme, die so etwas mit sich bringt. Auch dadurch, dass Gülbahar und ihre Schwester kaum Deutsch sprechen und beide keine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, behandelt das Buch unteranderem auch ein sehr aktuelles Thema.  Die Charaktere sind auch gut beschrieben, auch wenn ich Probleme hatte mich teilweise mit ihnen zu identifizieren. Wie sich Lukas um Gül bemüht und wie er an nichts anderes mehr denken kann, als an sie, ist auch süß beschrieben.  Allgemein würde ich trotzdem, besonders jüngeren Teenagern empfehlen, einen Blick hineinzuwerfen! Besonders Teenagers, die gerne Bücher über die erste Liebe, mit etwas mehr Hintergrund lesen möchten! 

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  • Wo liegt das Glück begraben?

    Die Glückssucher

    notthatkindofagirl

    01. September 2015 um 09:44

    Ich habe mir hier eine schöne Geschichte erwartet, was aber nicht so ist. Denn hier geht es um das wahre Leben und hier wird nichts beschönigt. Dieses Buch rüttelt auf und zeigt, wie schnell etwas passieren kann.. Lukas hat es nicht leicht, aber macht das Beste aus seiner Situation. Er hat seinen Papa verloren, mit dem er sehr oft spricht. Zum Glück hat er ja noch den Freund seines Vaters, der für ihn wie ein 2. Papa ist. Weiter hat er noch einen 3. Papa nämlich den neuen Freund seiner Mutter.  Während seine Eltern auf Hochzeitsreise fahren, bleibt er zuhause und hilft seinen etwas kuriosen Freund beim Pilzesammeln. Eigentlich lassen sie ja die Pilze sammeln , nämlich von jungen Mädels aus dem Ausland.  In eines der Mädchen verliebt sich Lukas, merkt aber bald, dass das gefährlich sein könnte für sie. Denn das Mädchen hat eine strenge Familie. Nach einem Unglück, das Lukas und sein Freund verhindern hätten können,  geht alles drunter und drüber.  Mit der Hilfe von Lukas 2. Papa können sie wieder einiges gut machen. Aber mit der Liebe zwischen Lukas und der jungen Arbeiterin wird nichts mehr. Mir hat das Buch gefallen, weil es ganz anders ist. Man wird aufgerüttelt und merkt, nicht jeder hat Glück. 

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  • Unfassbar tragische Wendung und empfehlenswert .....

    Die Glückssucher

    alkitabbi

    30. August 2015 um 12:32

    Inhalt: Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Brisantes, aktuelles Thema und berührende Liebesgeschichte zugleich. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch in einer Leserunde lesen können. Vielen Dank dafür. Ich fand den Schreibstil klasse, da er von Vera Kissel so gemacht wurde, als würde man die Gedanken des Hauptprotagonisten lesen. Ziemlich seltsam, sich mit der Gedankenwelt und dem Gefühlschaos eines 15 jährigen zu identifizieren. Jedoch, ich fand die Idee toll und gelungen. Die Charaktere waren gut eingewebt in die komplette Story. Meines Erachtens reagierte die Familie, mit muslimischen Hintergrund zu wenig, da fehlte die Strenge, Sitte und Tragik dahinter. Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Ich kann dieses Buch durchaus weiter empfehlen und werde mir den 1. Teil auch noch besorgen. Leider kann man keine halben Sterne vergeben, aber für mich hat dieses Buch 4,5 Sterne verdient.

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  • Hatte mir nach dem Klappentext etwas anderes erhofft.

    Die Glückssucher

    LillianMcCarthy

    28. August 2015 um 10:35

    Inhalt: Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar - bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Die Glückssucher hat mich durch sein wunderschönes Cover magisch angezogen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte musste ich es unbedingt haben. Da war es für mich auch gar nicht schlimm, dass das Buch irgendwie ein Nachfolgeband zu Was die Welle nahm ist. Irgendwie, denn die beiden Geschichten sind wirklich komplett unabhängig voneinander lesbar. Auch wenn Die Glücksbringer zeitlich später datiert sind und so vielleicht das eine oder andere Detail vorweggenommen wird. Ich habe mich besonders auf den Konflikt des Buches gefreut und war gespannt auf dessen Lösung. Lukas verliebt sich in Gülbahar und eigentlich ist Liebe schön und leicht. Aber eben nicht immer. So ist es auch bei Lukas nicht, denn Gül ist Kurdin und darf sich nicht mit einem anderen Jungen treffen. Erst recht nicht allein und Lukas Glaube und seine Nationalität sind nur ein weiteres Hindernis. Während des Lesens wurde ich aber in dem Punkt ein wenig enttäuscht. Für mich war der Konflikt nicht immer präsent und stand neben vielen anderen Konflikten nicht wirklich im Vordergrund. Ich habe mir ein wenig mehr in diese Richtung erhofft und von den anderen Problemen zu lesen, die Lukas plagen war zwar ganz schön und unterhaltsam aber die Liebe zwischen Gül und ihm und die daraus resultierenden Probleme sind meiner Meinung nach stark in den Hintergrund getreten und wurden auch letztendlich für mich nicht ausreichend geklärt. Dennoch muss ich sagen, dass Vera Kissel es durchaus geschafft hätte, es herumzureißen. Ich finde, sie kann sehr gut ernste Themen gekonnt in Büchern für Jugendliche packen. Sie schafft es Vorurteile und Klischees zu vermeiden und bringt wichtige Sachen schonend und perfekt auf den Punkt. Das betrifft nicht nur die Beziehung zwischen Lukas und Gül sondern auch andere wichtige Themen wie Homosexualität und Co. Und genau weil ich es weiß, dass sie es perfekt geschafft hätte, finde ich es so schade, dass ich diesen Punkt bemängeln muss. Vera Kissel Schreibstil ist sehr besonders und erinnert erst einmal ein bisschen an den von Lilly Lindner. Er ist sehr verspielt, künstlerisch und ich brauchte tatsächlich erst einmal ein bisschen um herein zu finden. War diese Hürde aber erst einmal überwunden klappte es ganz gut und das Buch war schnell gelesen. Klappt ja auch ganz gut, mit seinen gerade mal 250 Seiten. Hier muss ich jedoch auch wieder sagen, dass gerade wegen meinem großen Kritikpunkt oben 50-100 Seiten mehr wahrscheinlich recht förderlich gewesen wären und ich diese auch mit dem größten Vergnügen gelesen hätte. Mit Lukas konnte ich nicht so wirklich warm werden. Das war jedoch auch eigentlich der einzige Charakter im Buch. Bzw. der einzige Charakter bei dem es mich gestört hat. Er ist schließlich der Protagonist. Ich fand ihn furchtbar oberflächlich. Er hat seitenlang darüber nachgedacht, wie Gül aussieht und was sie trägt, hat sich ihre Haare vorgestellt etc. Aber das, was mich an Gül am meisten fasziniert hat und was sie für mich zu meiner Lieblingscharakterin gemacht hat, das war nicht ihr Aussehen, was ich nicht mal gesehen habe und mir nur vorstellen konnte. Es war ihr Charakter. Selten habe ich einen so liebenswerten Charakter beschrieben gesehen. Mein absoluter Favorit war außerdem Kim, der Lukas immer warmherzig und mit Rat und Tat zur Seite stand und ihn als seinen Sohn angesehen hat. Das Ende war, wie oben schon mal kurz erwähnt, für mich nicht ganz zufriedenstellend. Die Lösung der ganzen Sache kam viel zu plötzlich und viel zu schnell und ist für mich auch nach längerem überlegen nicht so wirklich befriedigend. Das hätte ich mir auch deutlich anders erhofft. Bewertung: Die Glückssucher ist ein Buch, das mich sehr gespalten zurück lässt. Vera Kissel ist eine sehr talentierte Autorin, die mit Worten umzugehen weiß und ernste Themen geschickt verpacken kann. Ich habe mir jedoch ein bisschen mehr von dem Hauptkonflikt erhofft und auch eine zufriedenstellendere Lösung von diesem. Außerdem kam ich mit Lukas nicht klar während mir viele andere Charaktere sehr sympathisch waren. Deshalb gebe ich Die Glückssucher letztendlich leider nur 3 von 5 Füchschen. Vielen Dank an lovelybooks, Katja und Dressler denn ich habe dieses Buch für eine *Leserunde dort bekommen. 

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  • Ein brisantes Thema verpackt in einer verzwickten Handlung....

    Die Glückssucher

    Samy86

    19. August 2015 um 16:29

    Inhalt: Lukas ist kein Hau-drauf-Degen, eher schüchtern stapft er durch die Weltgeschichte und mit Mädchen hat er schon Mal rein gar nichts am Hut. Bis ein kurzer Augenblick ausreicht und sein Herz vor Glück entflammt, denn als er bei einem zwielichten Geschäftsausflug mit seinem Freund Birol auf die wunderschöne und geheimnisvolle Kurdin Gülbahar trifft, ist es im Nu um ihn geschehen. Trotz aller Warnungen seins Freundes wagt er sich auf den Weg in die Höhle des Unbekannten und erst als es zu spät ist, merkt er wie gefährlich sein Wagnis ist.  Denn manche Katastrophen verbinden und andere sie trennen! Meine Meinung: Vera Kissel wagt sich mit ihrem Jugendroman " Die Glückssucher " an ein aktuelles und sehr brisantes Thema heran. Mit viel Feingefühl führt sie den Leser durch den Moment in dem Gefühle eines jungen unerfahrenen Jungen namens Lukas entfachen, dem Kampf um Anerkennung und gegen den Widerstand der auf Grund seiner Gefühle aufkochen, aber vor allem mit welchen Gefahren diese unerlaubte Liebe auseinander setzten muss.  Nimmt man den Plot und auch die Grundidee so könnte es ein super gefühlvoller und leicht spannender Jugendroman werden. Leider machte es ihr außergewöhnlicher und ungewohnten Schreibstil für mich sehr schwer entspannt in die Handlung zu gleiten, die Gefühle und Probleme an mich heran zu lassen und mich in die Protagonisten hineinzuversetzen.  Es ist wirklich schwer den Schreibstil zu beschreiben, denn es ist das erste Mal, dass ich es mit einer derartigen Form zu tun hatte. Was mich sehr störte war, dass die Sätze abgehakt und stockend für mich herüber kamen und so absolut kein Lesefluss aufkam.  Auch Lukas kam mir eher wie ein früh pubertierender Junge, der das erste Mal seine Sexualität entdeckt oder eher was tiefgründige Gefühle so in einem Körper auslösen können. Es tut mir wirklich leid, denn Lukas hat so viel Potential, aber dies sind die Eindrücke, die es mir erschwerten ihn wohl näher kennen zu lernen.  Dennoch konnte man seinen Gefühlswirrwarr in dem er sich derzeit auf Grunde des Verlusts seines Vater, dessen Gefühle gegenüber eines Mannes zuvor zu der elterlichen Trennung geführt haben, dass die kurz bevorstehende Hochzeit seiner Mutter und die baldige Geburt seines Schwesterchens schon nachvollziehen. Wirkt er noch so zurückgezogen und schüchtern, packt ihn nach der ersten Begegnung mit Gülbahar die Abenteuerlust, die aber schnell zum Verhängnis sämtlicher Beteiligter werden kann.... Trotz den gravierenden Problemen, die ich mit dem Schreibstil und dem Hauptprotagonisten hatte, so bin ich froh, dass ich das Buch nicht vorzeitig abgebrochen hatte, sondern mir ein Herz gefasst habe und zu Ende gelesen habe, denn gegen Ende wurde die Handlung nicht nur dramatisch und Herz ergreifend, sondern konnte mit seinen Wendungen mich gegen Schluss noch überraschen. Fazit: Eine turbulente Handlung mit einem außergewöhnlichen und ungewohnten Schreibstil, welcher bei mir zwar zu einigen Problemchen führte, aber dennoch es sich lohnt bis zum Ende gelesen zu werden!

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  • Ein eindringliches Jugendbuch das durch seinen besonderen Stil besticht!

    Die Glückssucher

    Line1984

    19. August 2015 um 08:25

    Meinung: Die Glückssucher ist die Fortsetzung des im letzten Jahr erschienen Was die Welle nahm, und ich war sehr gespannt ob es der Autorin wieder gelingen würde mich zu begeistern. Doch man muss den ersten Teil nicht kennen denn die Autorin gibt das Geschehen so wieder das man Problemlos der Handlung folgen kann. Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal etwas ganz besonderes, wie ihr vielleicht an dem ersten Satz gemerkt habt. Dieser Stil ist einmalig und so habe ich ihn noch nicht gelesen. Erzählt wird die Geschichte komplett aus Lukas Sicht, das verschaffte mir einen guten Überblick über seine Gedanken und Gefühle. Die Protagonisten vor allen natürlich Lukas sind authentisch beschrieben. Schnell wurde mir klar wem er aus seinem Leben erzählt. Er erzählt seine Geschichte seinen Vater der bei dem Tsunami 2004 ums Leben gekommen ist. Er berichtet offen und schonungslos über sein Leben und spricht seinen Vater immer mit dem "Du" an. Doch die Geschichte ist ein wenig komplizierter, denn Lukas Vater hatte kurz vor seinem Tod seine Familie für einen anderen Mann verlassen, der Schock darüber sitzt auch noch bei Lukas sehr tief. Und dennoch ist dieser Mann für Lukas zu einem wichtigen Menschen geworden. Die Hormone und Gefühle des Jungen fahren Achterbahn, denn dennoch erlebt Lukas gerade die erste große Liebe, und er würde alles für Gül tun, könnte er doch nur einmal mit ihr allein sein... Die Handlung spiegelt die Gedanken und Gefühle eines Jungen wieder der gerade mitten in der Pubertät steckt. Sie ist fesselnd und spannend, sobald man dieses Buch zu lesen beginnt kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde es einmalig was die Autorin hier geschaffen hat sei es im ersten Teil oder hier in diesem zweiten Teil. Ich persönlich bin restlos begeistert, denn dieses Buch bescherte mir einmalig Lesemomente! Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt! Besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient! Fazit: Mit Die Glückssucher ist der Autorin ein eindringliches Jugendbuch gelungen, welches mich vor allen durch seinen besonderen Stil und durch seine tollen Protagonisten überzeugte. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!

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