Vera Klee Navi des Grauens

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Inhaltsangabe zu „Navi des Grauens“ von Vera Klee

Leseprobe 20 km bis zum Tod von Bernd Holzhauer »In einem Kilometer ist ein schwerer Verkehrsunfall«, meldete die unpersönliche Frauenstimme des eNavi Gerätes von seinem Handgelenk. »Was nun? Ist jetzt dort ein Stau oder nicht?«, Klaus’ Stimme klang gereizt. »Hör doch mal auf zu meckern!« Gabi war genervt von Klaus Reaktion auf die Ansage und versuchte ihn zu beruhigen: »Ignoriere doch das blöde Navi einfach.« »Wie soll ich das ignorieren? Seit hundert Kilometern warnt es vor diesem schweren Verkehrsunfall, der im Verkehrsfunk noch nicht mal gemeldet wird, gibt aber sonst keine Informationen dazu her. Das Teil hat ein kleines Vermögen gekostet und labert so einen Mist.« »Dann schalte es doch endlich aus.« »Geht nicht. Habe ich vor 'ner viertel Stunde schon versucht. Aber es lässt sich nicht abschalten. Seit über einer Stunde immer nur diese Warnung vor dem schweren Unfall. Langsam glaube ich, das Teil ist defekt.« »Wie meinst du das?« »Naja, wenn in dieser Baustelle ein schwerer Unfall wäre, dann müsste hier doch ein Stau sein, oder?« »Noch fünfhundert Meter bis zu einem schweren Unfall.« »Halt die Klappe!« Klaus wurde ungehalten. »Am besten werde ich das Teil gleich morgen zum Service einschicken.« »Noch 300 Meter.« »Jetzt nervt es aber wirklich!« »Noch 200 Meter.« »Siehst du irgendwas, Gabi?« »Nein, ich kann nichts erkennen.« »Noch 100 Meter.« »Scheißteil!« Klaus warf einen flüchtigen Blick auf die Anzeige des eNavi an seinem Handgelenk. Dort blinkte ein fette 50. »Klaus, pass auf! Der kommt direkt ...« Gabi erstarrte vor Schreck. Nur einen kurzen Augenblick hatte Klaus die blinkende 50 angestarrt. Einen kleinen Moment zu viel. So hatte er den Lastzug nicht bemerkt. Dieser kam von der Gegenfahrbahn direkt auf sie zu. Die kleine Leitplanke in der Baustelle war für ihn kein Hindernis. Sie knickte unter dem schweren Gefährt einfach weg. »Sie haben ihr Ziel erreicht«, war das Letzte, was Klaus und Gabi vor dem Krachen und Splittern von Blech und Glas bei dem Aufprall hörten... .

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  • Rezension zu "Navi des Grauens" von Vera Klee

    Navi des Grauens
    marion_gallus

    marion_gallus

    08. June 2011 um 21:25

    Das Navi des Grauens ist eine Anthologie, in der 19 verschiedene Autoren Geschichten zum Thema Navigationsgerät vorstellen. Und zwar nicht irgendwelche Geschichten, sondern schaurige. Solche die zeigen, dass Navis sehr wohl ein Eigenleben entwickeln können und dazu noch ein dunkles, böses….. Diese Anthologie ist eine bunte Mischung und die Geschichten haben mir gefallen, natürlich einige mehr und andere weniger. Ich fand es sehr interessant, wie es die verschiedenen Autoren umgesetzt haben, dass Thema Navigationsgerät und dunkle Handlung zu verbinden. Jedem ist das auf seine eigene Art gelungen. Ich kannte ja nun die Geschichte „Problem, Reaktion, Lösung meines Lebensgefährten Wolfgang Brunner und so war ich natürlich um so neugieriger auf die anderen schriftstellerischen Ergüsse. Es gibt Geschichten die in der Vergangenheit spielen, Geschichten die das Geochoaching in Deutschland beschreiben, eine Story die in Schottland spielt, eine in einer edlen Villa und viele andere Ideen. In jedem Fall ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen und ich denke dieses Buch spricht vor allem auch die Leser an, die nicht unbedingt die Zeit und Ruhe haben einen ganzen (dicken) Roman zu lesen, sondern hin und wieder einfach nur mal „kurz“ in eine Geschichte abtauchen möchten. Natürlich habe ich meine eigenen Favoriten, was nicht heisst, dass die anderen Geschichten schlechter sind. Jeder hat nun einmal seinen eigenen Geschmack. Mir persönlich gefiel z.B. die Story „Erkenntnis“ sehr gut, denn der Hintergrundgedanke war eher ein ernster. „Umleitung zur Liebesfalle“ und „Die Villa“ haben mir auch sehr gut gefallen. Letzteres hat mich ein wenig an die „Hexen von Eastwick“ erinnert, was aber keinesfalls negativ gemeint ist. Ich hatte den Eindruck, dass die weiblichen Autoren die krasseren Geschichten geschrieben haben. Da ging es nicht nur um Grusel oder Mystik, da ist auch schonmal richtig Blut geflossen und es war schon eher Horror á la Stephen King oder Dean Koontz. „Lost in Scottland“ ist so eine Geschichte, gar nicht fraulich ;-) und richtig gut! Das Erscheinungsbild des Buches gefällt mir trotz der schneeweißen Seiten (die mag ich einfach nicht…). Das Cover ist passend gewählt und eher schlicht als quietschig bunt. Das würde ja auch nicht zum Thema passen. Der Seitenaufbau ist angenehm, die Schrift ist gut zu lesen und die Ränder sind grosszügig. Die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite ist zentriert geschrieben und somit aufgeräumt. Im Anhang gibt es zum jedem Autor/jeder Autorin eine kleine Beschreibung, was natürlich immer interessant ist. In einigen Geschichten hatte ich leider ein kleines Absatzproblem. Was heisst, dass bei Geschichten in denen es zwei Handlungsstränge gab, die Absätze zwischen den Wechseln nicht vorhanden waren. Dann gab es mal wieder am Anfang eines Handlungswechsels keinen Absatz aber am Ende dann doch. Oder innerhalb der zweiten Handlung gab dann Absätze. Das liess mich beim Lesen dann stocken, nochmal wiederholen, weil ich kurzzeitig verwirrt war aber verstanden habe ich die Handlung dann letztendlich doch. Einen kleine Stelle zum schmunzeln muss ich noch schnell erwähnen, in welcher Geschichte das war, verrate ich nicht. Dem Protagonisten wird mit einem Skalpell der Bauch aufgeschlitzt und die Gedärme entnommen … dann wieder in die Bauchhöhle gestopft, er wird zugenäht. Dann „findet er seinen Lebensmut wieder“ steht auf und spaziert aus dem Raum. Das fand ich schon wirklich eine tolle Leistung :-) (Das ist gar nicht böse gemeint! Ich fand das einfach ziemlich lustig…) Mein Fazit: Die Anthologie erhält von mir 4 von 5 Sternen. Ein kurzweiliges, angenehmes und abwechslungsreiches Lesevergnügen in der Welt der (nicht ganz so netten) Navigationsgeräte. © Buchwelten 2001

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