Vera Nentwich Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.

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Inhaltsangabe zu „Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.“ von Vera Nentwich

Jeder kennt diese kleinen Ereignisse, die das Leben ändern können. Winke des Schicksals. Den Mann der Träume, den man zufällig im Supermarkt anrempelt. Oder die Frau für's Leben, die einem den Kaffee serviert. Wer hat es nicht erlebt, dass er viel zu spät dran ist, eilig über die Landstraße rast und von einem vor einem einbiegenden Traktor ausgebremst wird. Das Zeichen, inne zu halten. Für diese Winke sind die Schicksalsboten zuständig, die unerkannt unter uns weilen. Ihr Job ist schwer. Die Menschen erkennen diese Zeichen nicht mehr. Da wird der Mann im Supermarkt eher angeschnauzt, die Frau, die den Kaffee serviert, ignoriert und der Traktor mit waghalsigen Manövern überholt. Ist es da ein Wunder, dass die Schicksalsboten frustriert sind? Dieser Frust muss raus und es ist menschlich, dass sie sich ein Opfer suchen, um alles los zu werden. Daniel Wetter, 35, ein lethargischer Mann, den es nur interessiert, rechtzeitig auf seine Couch zu kommen und sich eine Star Trek Folge anzusehen. Den kann man mal kräftig aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß. (Quelle:'E-Buch Text/09.06.2013')
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    Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.

    Antjewhv

    21. January 2014 um 10:11

    Ein amüsantes Buch, auch durch die gelungene sprachliche Gestaltung, das einem einen besonderen Blick auf "Schicksalsschläge" verschafft. Und selbst diesen Schicksalsboten ist man nicht hilflos ausgeliefert! Mut zur Eigeninitiative, dann trickst man sie aus ...

  • unterhaltsam und fantasievoll.... geniale Geschichte

    Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.

    Binchen84

    25. October 2013 um 22:17

    Inhalt: Jeder kennt diese kleinen Ereignisse, die das Leben ändern können. Winke des Schicksals. Den Mann der Träume, den man zufällig im Supermarkt anrempelt. Oder die Frau für's Leben, die einem den Kaffee serviert. Wer hat es nicht erlebt, dass er viel zu spät dran ist, eilig über die Landstraße rast und von einem vor einem einbiegenden Traktor ausgebremst wird. Das Zeichen, inne zu halten. Für diese Winke sind die Schicksalsboten zuständig, die unerkannt unter uns weilen. Ihr Job ist schwer. Die Menschen erkennen diese Zeichen nicht mehr. Da wird der Mann im Supermarkt eher angeschnauzt, die Frau, die den Kaffee serviert, ignoriert und der Traktor mit waghalsigen Manövern überholt. Ist es da ein Wunder, dass die Schicksalsboten frustriert sind? Dieser Frust muss raus und es ist menschlich, dass sie sich ein Opfer suchen, um alles los zu werden. Daniel Wetter, 35, ein lethargischer Mann, den es nur interessiert, rechtzeitig auf seine Couch zu kommen und sich eine Star Trek Folge anzusehen. Den kann man mal kräftig aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß.  Vera Nentwich hat einen wunderbaren und tollen Schreibstil. Man kommt super in die Geschichte und findet sich gleich mittendrin wieder. Es geht auch sofort rasant los und der arme Daniel kann einem nur leid tun. Ein Schicksalsschlag jagt den anderen und Vera findet immer neue Geschehnisse ohne dass es zu überspitzt wirkt. Es ist ein sehr unterhaltsames und lustiges Buch und ideal für Zwischendurch.  Leider war das Buch viel zu schnell zu Ende. Den zweiten Teil Rausgekickt: Blaue Vögel habe ich bereits gelesen.  Die Geschichte selber hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Was wohl mein Schicksal noch für mich bereit hält?? Ein wirklich tolles Buch für jedermann. Sehr empfehlenswert! www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Wenn das Schicksal seine Finger im Spiel hat

    Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.

    Malibu

    03. May 2013 um 21:30

    Liebe Leser, glaubt ihr an das Schicksal? Oder an Zufall? Was, wenn das Schicksal zurückschlägt? Das darf der Protagonist aus dem Roman von Vera Entwich erfahren, denn die Schicksalsboten erlauben sich ihre Späße mit ihm, da ja heutzutage alle zu leichtfertig mit dem Schicksal umgehen. Daniel hat es am liebsten bequem und einfach – er geht arbeiten und kaum ist er daheim, schaut er sich seine Folgen Startrek an, mehr braucht er zu seinem Glück nicht. Doch das sieht das Schicksal anders und hat andere Pläne, sie durchkreuzen sein Leben. Jeder kennt das, man erkennt durch einen Wink seine Traumfrau, seinen Traummann. Oder man entkommt einem Unfall durch einen kleinen Glücksfall – Schicksal? Doch heute wird alles anders gehandhabt, Leute die sich zufällig über den Weg laufen und einen Wink des Schicksals bekommen, schnauzen sich an, statt sich kennenzulernen, der Unfall ist nicht aufzuhalten. Ist es da ein Wunder, dass das Schicksal sauer ist? Da muss der Frust raus und Daniel, 35, kommt dem Schicksal genau gelegen. Er wird einfach mal so aus dem Leben gerissen und alles wird auf den Kopf gestellt. Die Autorin hat mit diesem Roman eine wunderbare Botschaft herübergebracht. Die Menschen laufen in ihrem Alltagstrott blind durchs Leben, sie sehen die kleinen Schicksalsschläge einfach nicht mehr, ignorieren sie. Es funktioniert alles so, wie sie es haben wollen, doch für kleine glückliche Momente haben sie keine Zeit mehr, keinen Augenblick des Sehens. So auch Daniel – bis ihn ein Tag erreicht, an dem eigentlich einfach alles schief läuft. Es geht grundsätzlich alles schief, was nur schief gehen kann, er steht ohne irgendetwas da. Warum passiert ihm das, hat er etwa zu wenig auf sich geachtet? Die Schicksalsboten sind „Personen“, die eigentlich nette Begebenheiten zwischen den Menschen zaubern sollten. Doch da die Menschen das viel zu wenig wertschätzen, nutzen diese das in dem Roman aus und wischen der Menschheit oder wohl eher Daniel eins aus. Sie haben einen Heidenspaß daran, ihn von einem Fettnäpfchen ins andere laufen zu lassen. Dabei ist er immernoch ganz ruhig und gelassen, wird aber mit jedem neuen Schlag reifer und standhafter, könnte man meinen. Trotzdem fühlt er sich eher als Beobachter seines Lebens, macht sich aber auch mehr und mehr Gedanken darüber, was da gerade passiert. Dieser leichte Roman, der einen sehr gut unterhält, hat eigentlich eine Botschaft, die viel tiefgründiger geht, als man denkt. Wir Menschen nehmen außer uns gar nicht mehr die Umwelt und deren anderen Mitspieler wahr, es geht immer nur um uns und dass alles geschafft wird, was noch zu tun ist. Wir hetzen durch die Welt ohne uns umzuschauen, uns an kleinen Dingen zu erfreuen. Da ist es doch kein Wunder wenn das Schicksal eines Tages zurückschlägt oder? Die Autorin hat mit diesem Werk eine wirklich super Unterhaltung geschaffen, die einen gleichzeitig nachdenken lässt, was eigentlich um uns herum passiert und wie wir das alles wahrnehmen, was wir alles ignorieren und was uns entgeht. Für Leseliebhaber leichter Lektüre mit Hintergrund, welche einen noch länger in Gedanken haften bleibt und einem zum Denken gibt, ein wahrer Genuss! Hierfür kann ich wärmstens eine Leseempfehlung geben!

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  • Rezension zu "Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben." von Vera Nentwich

    Rausgekickt: Weiße Sterne: Das Schicksal will auch mal Spaß haben.

    Cabo

    09. February 2013 um 13:21

    Inhalt: Daniel Wetter ist rund um zufrieden mit seinem Leben. Mit Mitte 30 besteht es hauptsächlich aus einem wenig anstrengenden Job und Star Trek Folgen. Dass er dabei total gleichgültig und lethargisch ist, merkt er gar nicht. Sein ruhiges Leben hat jedoch ein jähes Ende, als er auf der Abschussliste von zwei Schicksalsboten landet. Diese beiden haben es satt, dass die Menschen ihre Winke des Schicksals so offensichtlich ignorieren und ihnen damit den Job umso schwerer machen. Sie beschließen also, sich zu rächen und da kommt ihnen Daniel mit seiner Lethargie gerade recht. Meinung: „Rausgekickt: Weiße Sterne“ ist der zweite Roman der Autorin Vera Nentwich. Das Buch ist als eBook auf allen gängigen Plattformen erschienen (Amazon, neobooks, buch.de, bol.de, Weltbild, Thalia etc.). Die Geschichte handelt von Daniel, dessen Leben hauptsächlich aus Arbeiten und Star Trek besteht. Dabei wird bloß nichts gemacht, was irgendwie anstrengend sein könnte. Genau mit dieser Einstellung lernt der Leser Daniel kennen. Dabei wirkt er keinesfalls unsympathisch, aber auch nicht unbedingt wie der Held des Buches. Pünktlich auf die Sekunde genau macht er Feierabend, seine Schritte nach Hause sind so berechnet, dass er den Weg möglichst effektiv bewältigen kann. Nicht zu anstrengend, aber anstrengend genug, um es als sportliche Betätigung durchgehen zu lassen. Anfangs war ich mir echt unsicher, was ich von Daniels Art halten soll. So ein antriebsloser Protagonist ist mir noch nie untergekommen, ich denke aber, dass war von der Autorin so beabsichtigt. Im Laufe der Geschichte fängt Daniel dann an, angestoßen durch die seltsamen Sachen, die ihm auf einmal passieren, über sein Leben nachzudenken. Wo er sich anfangs noch die alte Bequemlichkeit zurück wünscht, will er immer öfter was in seinem Leben ändern, was allerdings nicht bei jedem Anlauf klappt. Sein Charakter ist natürlich zu Beginn nicht sonderlich tiefgründig, was mich bei anderen Büchern eigentlich immer stört. Hier empfand ich es jedoch als passend und der Situation angemessen. Im Verlauf der Handlung kann man seine Entwicklung vom Couch Potato zu einem Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht gut beobachten. Dieser Prozess hat mir sehr gefallen, und auch wenn er an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben wirkte, habe ich es gerne gelesen. Vor allem, wenn man die Botschaft bedenkt, die hinter dem ganzen steckt, nämlich, dass man gelegentlich inne halten soll, um kleine Winke des Schicksals zu erkennen, und dass man sein Leben genießen soll, dann wirken diese Übertreibungen durchaus passend. Die beiden Schicksalsboten EinZwo und NullNeun waren auch sehr interessant gestaltete Charaktere, die im Grunde zwar Recht haben mit ihrem Frust darüber, dass die Menschen ihr Schicksal nicht mehr wahrnehmen, dann aber doch als die Bösewichte dastehen. Die restlichen Nebencharaktere, wie zum Beispiel Daniels bester Freund Matthias und dessen Frau Susanne haben die Geschichte gut abgerundet, auch wenn sie sonst keine größere Rolle inne hatten. Anfangs haben mich die diversen Star Trek Begriffe etwas gestört, da ich selbst die Serie nie gesehen habe. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen auf der Homepage der Autorin hat mir dann aber geholfen, mich schnell damit zurecht zu finden, zumal es auch gar nicht soo viele Begriffe waren. Ich fand es jedoch lustig, wie Daniel versucht, sein Leben mit Hilfe seiner Star Trek Stars in den Griff zu kriegen. Die Sprache war bis auf die schon genannten Star Trek Begriffe einfach und zügig zu lesen. Das Cover empfinde ich auch als sehr passend, da Daniel oftmals – bildlich gesehen – in der Luft hängt und weiße Sterne sieht. Fazit: Insgesamt betrachtet, konnte mich „Rausgekickt“ überzeugen. Es ist ein unterhaltsames, insgesamt sehr leichtes Werk, welches dennoch genug Tiefgang hat, um auch mal drüber nachzudenken. Deshalb vergebe ich 4 Sterne.

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